Bonn: Jürgen Nimptsch und das WCCB Erbe – alles eine Nummer zu groß?

Der angesehen Bonner Managementdenker, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing, Hermann Simon äußerste sich am 13.03.2010 gegenüber dem Bonner Generalanzeiger sehr deutlich zum Führungsstil des Bonner OB Jürgen Nimptsch (SPD):

GA: Können Sie eine zielgerichtete Führung in Bonn erkennen?

Simon: Nein. Meine Forderung ist ganz klar: OB Nimptsch muss stärker führen.

So etwas hört natürlich kein "öffentlicher Mensch" gerne, gerade dann nicht, wenn ihm ein lokales Presseorgan gefühlsmäßig ständig in die Parade zu fahren scheint. Der Chefredakteur des Bonner GA, Andreas Tyrock, wurde bereits am 20.11.2009 mit "Richtigstellungen" aus dem Stadthaus gemaßregelt.

Die behaupteten "neun Sachfehler" des Generalanzeigers zogen wiederum ein Geplänkel mit dem schlitzohrig agierenden und ebenfalls im WCCB verstickten Stadtsprecher Friedel Frechen im Web. 2.0 nach sich: "Lauter falsche Richtigstellungen der Stadt Bonn" ,leider mit einem, für die Pressestelle eindeutigen Misserfolg in Bezug auf die Wahrheitsfindung .

Es geht also, so kann man schlussfolgern, nicht um eine "falsche" journalistische Haltung, zumal OB Nimptsch auch nicht persönlich angegriffen wurde, sondern um die Frage welche Rolle ein Stadtoberhaupt bei der Klärung komplexer Sachverhalte im Rahmen eines politischen und finanziellen Super – GAU einzunehmen hat.

Weil alles so schön komplex ist und prächtig konfus gehalten wird, geht es aber nicht zuletzt um die Deutungshoheit von Tat- und vermuteten Straftatbeständen vor der eigentlichen Anklageerhebung und Verurteilung.

Dies wird besondes deutlich an der Kritik von Bernhard Wimmer (BBB) zum Thema "His Masters Voice".

Leicht ironisch könnte man argumentieren, dass OB Jürgen Nimptsch, anerkannter Laienschauspieler (im Bild links in einer Aufführung der Cäcilia Wolkenburg, Köln) sich nun dagegen wehrt, dass man sich aus dem Zuschauerraum meldet, oder gar mit Radiergummis oder Schreibutensilien wirft, bevor der Vorhang des WCCB – Trauerschauspiels durch den Gerichtsdiener zugezogen wird. Auf dieser Gerichts – Bühne dürfte der OB dann tatsächlich nur als Zeuge stehen. So traurig es ist, der WCCB Super – GAU – Bau – Skandal scheint seitens der Verwaltung als Schmierenkomödie angelegt zu sein, auf jeden Fall spielt in Bonn kein "Divertissementchen".

Jürgen Nimptsch,  der jetzt bei fortgeschrittener Skandalaufklärung zum WCCB auf der Homepage der Bundesstadt den „Verdachtsjournalismus“ des Bonner Generalanzeigers beklagt und den Verleger Neusser in einem "öffentlichen" Brief zu einem Streitgespräch einlädt, wird sich aber daran gewöhnen müssen.

Die sonst gerne gepflegte Zurückhaltung bei laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren gilt in Bonn nicht mehr, seitdem aus vielen der Zeugen im Bonner Stadthaus selbst, „urplötzlich“ Verdächtige wurden. Inzwischen hatte, oh Graus, mit einer erneuten Razzia kurz vor Ostern,  die Staatsanwaltschaft im Stadthaus am Berliner Platz zugeschlagen und Privatwohnungen durchsucht.  Ziel: die WCCB " Almost No – Controlling Truppe" des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) , so liest sich das in der Folge XXXI der "Millionenfalle" des  Bonner GA.

Zuvor war bereits gegen Ex – OB Bärbel Dieckmann (SPD), derzeit Präsidentin der WHH, und die beiden Projektkoordinatoren des WCCB ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue in besonders schwerem Fall eingeleitet worden. Nun geht es um Betrug in besonders schwerem Fall, zudem fehlen immer irgendwo beim Nachrechnen etliche Millionen an Steuergeldern. Das ist aber nicht nur ein Problem des Bonner Generalanzeigers.

Der, oft selbst Opfer der Desinformationspolitik aus dem Stadthaus hatte auf Grund der aberwitzigen Gemengelage aus „Betrügern und Betrogenen“ den im Journalismus bisweilen gepflegten Unwillen aufgegeben, sich an prekäre Sachverhalte heranzuwagen.

Für das vom OB vorgeschlagene Streitgespräch mit dem "Verantwortlichen" "eines in Bonn bislang nicht gekannten Klimas, in dem, ausgehend von den Artikeln in Ihrer Zeitung, jede und jeder verdächtigt wird" (Zitat aus dem Brief des OB) mag es viele Motive geben. Verleger Neusser muss jedoch nicht befürchten „alt“ auszusehen. Wer eine „gigantische Leiche“ (Zitat Professor Simon) wie das WCCB  zu beseitigen hat, und wem direkt oder indirekt Führungsschwäche, auch in äußerst peinlichen Personalfragen zur Causa Naujoks vorgeworfen wird, der ist gezwungen, diese unter Beweis zu stellen. Der Versuch des OB endlich Flagge zu zeige, musste jedoch auf Grund der Verleihung des „Wächterpreises 2010 “ für couragierte Berichterstattung an den Bonner GA schnell wieder eingestampft werden.

An dieser Brief – Schredderaktion, deren Spuren im Netz verblieben, ergötzten sich über 3000 Bonner Presseblog – Leser. Ihre Geduld wurde zum Schluss mit dem unzerhackten Brief belohnt. Die Grünen hatten den parallel versandten Newsletter vom 24.03.2010 ins Netz gestellt.

Besonders peinlich bis fahrlässig: unter Punkt 4 wird in Richtung Rat mit möglichen Regressforderungen gedroht, die aber scheinbar nicht sehr realistisch sind.

"Die Mitglieder des Rates werden damit rechnen müssen, dass interessierte Kreise außerhalb der Stadtverwaltung auch eine Bewertung ihrer Rolle zur Sprache bringen werden". Gedroht wird, liest man genauer, nur mit "Überlegungen", die "trotzdem angestellt werden" auf der Basis der Gemeindeordnung. Gerade die war aber unter der Ex – OB teilweise nicht besondes wertgeschätzt worden.

Das ist starker Tobak und steht einem Oberbürgermeister in seiner Doppelrolle nicht besonders gut, zumal der Rat nach allen vorliegenden Informationen jahrelang nie vollumfänglich von der desaströsen WCCB – Rutschpartie durch OB Dieckmann unterrichtet worden war. Das führte bekanntlich zu dem "Impeachment Versuch" kurz vor der Verabschiedung der Oberbürgermeisterin.

Offenbar konnte auch die juristische Sachkenntnis von Stadtdirektor Dr.  Kregel (CDU) das Echauffement des SPD – Oberbürgermeisters nicht bremsen. Das Schreiben trägt auch seine Unterschrift.

In der "überarbeiteten Version", immer verstanden als "Flaggen – Vorzeigeakton" des OB vom 08.April 2010 verschiebt sich der Schwerpunkt auf die Frage: Wo hört Journalismus auf? Jeder halbwegs Informierte in Bonn dürfte nun gleich analog  zurückfragen: Wo fängt im Stadthaus unrechtmäßiges Verwaltungshandeln an?

Man lässt das aber, denn dieses Streitgespräch könnte vor der diffusen Lage der NRW – Landtagswahl ganz erhellend wirken.

Nicht ganz ohne ist auch der Aufhänger von OB Nimptsch, der FAZ Artikel über die Verhaftung von Jörg Kachelmann, der mit dem Zitat endet: "wenn Politiker als vogelfrei gelten, ist auch die Demokratie am Ende".

Das Zitat in der FAZ scheint wohl die Befindlichkeit von OB Nimptsch zu treffen, allerdings offenbart das eine unsaubere Logik. In einer Art gekippten Analogie wird etwas verdreht: nicht die "Herrschenden"  wurden in Bonn vergewaltigt, um im Bild zu bleiben,  sondern das Volk durch fahrlässige und anmaßende Amtsführung massiv geschädigt!

Auch wird OB Nimptsch nicht als "Mittäter" angegriffen, sondern zur Führungsstärke gedrängelt, auch von denen, die sich mehr von ihm erhofft hatten.

Im Gegenzug ist keine Totalunschuldsvermutung" begründet, wie Herr Klein (SPD – Fraktionsvorsitzender) und auch der SPD – OB meinen: "Nach Informationslage gehe ich von dem rechtsstaatlichen Grundsatz der Unschuldsvermutung aus", sagte der nach der "SGB Razzia" und der Hausdurchsuchung beim Betriebsleiter Naujoks und seinen beiden Mitarbeitern. Kurz darauf kam er aber nicht umhin wegen des sehr deutlichen Statements des Oberstaatsanwalts Fred Apostel wenigstens den sogenannten Gebäudemanager "aus Fürsorge- und Effizienzgründen vom Aufgabengebiet Konferenzzentrum zu entbinden". Diese Mitteilung geschah anläßlich des Hickhacks zur Herausgabe des Berichtes des Rechnungsprüfungsamtes.

Ein Ermittlungsverfahren basiert auf einem geprüften Anfangsverdacht, und die Informationslage der SPD Herrschaften könnte falsch interpretiert sein. Fest steht, dass zumindest die  WCCB – "Risikolage" (im Falle Dieckmann/Zwiebler/Hübner) fahrlässig falsch eingeschätzt und, nachdem man dann zum Mitmachen (von Anfang an?) "gezwungen" war,  durch das SGB "Non – Controlling" unter dem gelernten Maschinenbauer Naujoks,  nicht so recht an einer "Augen zu und durch- Strategie" gehindert wurde. Ob das zu einem Gerichtsverfahren oder einer Verurteilung führt, ist eine andere Sache.

Nun mag „Verdachtsjournalismus versus Investigationsjournalismus“  ein interessantes Sujet  für den Chef der Bonner Stadtverwaltung sein, viel spannender ist jedoch für die BonnerInnen die Frage, wo die ganze „Kohle“ gelandet ist.

Sollte in der Baukasse Kleingeld fehlen, so ein erneuter Verdacht des GA, dann kann man beruhigt sein.

„Da sind keine Dilettanten am Werk“ könnte man mit Christoph Penderok sagen, dem Ex – Finanzberater verschiedener ausländischer Herren. 

Friedhelm Naujoks, gut bezahlter Wächter über Steuergelder und über die Bürgschaftsmittel der Sparkasse KölnBonn, hat zwar bislang noch keinen „Wächterpreis“ erhalten, ist aber gut ausgebildet, wie ein Fundstück des Niedersächsischen Studieninstituts aus dem "Netz" zeigt:

 

Niedersächsisches Studieninstitut

  für kommunale Verwaltung Hannover e.V.

Veranstaltungsbezeichnung Korruption:

Ursachen, Bekämpfung und Prävention        011.68/02

 

Veranstaltungsnummer · NEU

Themenstellung, Ziele und Inhalte:

Die strafrechtliche Praxis hat in vielen Fällen gezeigt, dass Verwaltungsbedienstete oft nur deshalb in die Gespinste der Korruption geraten sind, weil sie die Absichten der Einflussnehmer nicht oder nicht rechtzeitig erkannt hatten. Insbesondere die im Beschaffungs- und Vergabewesen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer gesteigerten Korruptionsgefährdung ausgesetzt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sensibilisieren, frühzeitig  korruptive Handlungen bzw. Verhaltensweisen zu erkennen und geeignet darauf zu reagieren.

Folgende Themenbereiche sind Inhalt der Veranstaltung:

  • Lagebild Korruption, Definition des Begriffs „Korruption“, Erscheinungsformen der Korruption
  • Folgen und Auswirkungen der Korruption
  • Ursachen von Korruption, korruptionsbegünstigende Faktoren, Tätermotive
  • Präventionsmaßnahmen
  • Generelle Maßnahmen
  • Maßnahmen bei Vergaben nach VOB-VOL-VOF

Methodik:       Information mit Diskussion, Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch

Lernmittel:      Verschiedene Arbeitsmaterialien

Leitung.          Staatsanwalt Dieter Eisterhues Dipl.Ing. Friedhelm Naujoks

 

Zielgruppe:     Verwaltungsangehörige aus Beschaffungs- und Vergabewesen

Veranstaltungsort, -nummer, -termin

Hannover                            011.68/02-01                    29.05. – 30.05.2002

Veranstaltungszeit       1. Veranstaltungstag: 09.30 – 16.30 Uhr, 2. Veranstaltungstag: 09.00 – 16.00 Uhr

Kostenbeitrag                    275,- €

Besondere Hinweise: Anmeldeschluß  3 Wochen vor der Veranstaltung

30169 Hannover · Wielandstraße 8 · Telefon 0511/1609-388 · Telefax 0511/15537

Auch die Fraunhofer baufachinformation trägt zur Beruhigung der Bonner Bürger bei, wenn es um den Zugriff derr "Schlitzaugen" und "Schlitzohren" geht (polititisch äußerst unkorrekt):

Transparenz im Vergabemanagement.

Vergabedatenbank als Element der Korruptions- und Manipulationsprävention

Naujoks, Friedhelm; Tucholski, Wilhelm;

Friedhelm Naujoks muss man durch seine seminaristische Zusammenarbeit mit Staatsanwälten im Antikorruptionsbereich und durch die Zusammenarbeit mit seinem früheren Mitarbeiter Tucholski aus Herne, als eine Art „Bodyguard der Baukasse“ ansehen. Ein guter Griff von OB Dieckmann, den Parteifreund aus Bielefeld nach Bonn geholt zu haben!

Die Äußerung von OB Nimptsch in der WDR Lokalzeit, die Stadtverwaltung sei bei den von vorneherein angelegten kriminellen Machenschaften „eine Nummer zu klein“ gewesen, entpuppt sich somit als „pro domo“ – Entschuldigung, denn der „Turm in der Schlacht“, so die Bezeichnung des GA zum hochgewachsenen SGB Betriebsleiter Naujoks trat seinen Dienst in Bonn im Jahre 2004 an,  also früh genug, um hier als „Red Adair“ beim Heiterbo(r)nner „Fat Maggot – Grillen“ zu löschen.

Die gesamten Hintergründe wird nun die Behörde mit der Abkürzung StA, auf der rechtsrheinischen Seite klären. Die hat natürlich alle Hände voll zu tun, denn – schon fast vergessen – es gibt noch einen kleinen Nebenkriegsschauplatz, den alten Bonner Schlachthof, ebenfalls untreueverdächtig und korruptionslastig.

Geklärt werden muss aber auch eine andere Frage: wenn tatsächlich Geld in der Baukasse fehlen sollte, wessen Geld ist das?

Das der Sparkasse KölnBonn oder das von Man Ki Kim/SMI Hyundai, respektive von ARAZIM, oder sind das gar NRW – Landeszuschüsse zum WCCB Bau, die „vorerst“ (Version Radio Bonn/Rhein – Sieg), bzw. „derzeit“ (Version Stadt Bonn) nicht zurückgezahlt werden müssen.

Dazu der Kommentar zur Pressemeldung der Stadt Bonn:

„WCCB: Konferenzzentrum – Bezirksregierung sieht derzeit keinen Grund, Landesmittel zurückzufordern"

auf dem Bonner Presseblog vom 09.04.2010 der abends eingestellt wurde, derzeit aber noch nicht gepostet ist:

"Das klingt ja schon mal ganz entlastend und harmlos.

Weil man das als gebeutelter Bonner aber schon kennt,  seitdem die WCCB – Bombe hochgegangen ist, wird man stutzig.

Die "verdächtige Betrügertruppe" scheint damit aus dem Schneider zu sein. Kein Verlust! Kein Nachfragen des RP, et hätt noch emmer joot jejange!

Leider ergeben sich aus dem § 263 StGB leise Zweifel: auch versuchter Betrug  ist strafbar.

Weitere Zweifel kommen auf, denn man weiß inzwischen, dass der Verkehrswert des WCCB sich aus dem Ertragswert (Gewinn aus Vermietung/Pacht/Einkünfte aus Betrieb) und nicht aus dem Sachwert (Baukosten) ergibt.

Um Klarheit zu gewinnen, hilft die Lektüre der Millionenfalle XXVII des Bonner GA. Dort werden die bisherigen Kosten (Sachwert) für das "lokale Großprojekt, das zum internationalen Problemfall" wurde mit 157,4 Mio. Euro angegeben:

"Denn seit einigen Tagen weiß Bonn per Leistungsfeststellungsbericht des Insolvenzverwalters Christopher Seagon, dass im Bau rund 136 Millionen stecken, wovon erst 129 Millionen bezahlt sind.

Inklusive dubioser Beraterhonorare, was das Vertrauen in die Bausubstanz nicht gerade erhöht. Gleichzeitig ist die Baukasse mehr oder weniger leer. Wie viel da drin war? Selbst das ist ein Mysterium. Gesichert sind 157,4 Millionen Euro, es können aber auch zwölf Millionen mehr gewesen sein. Darüber rätseln inzwischen viele, die sich von Amts wegen durch die Akten wühlen. Direktes Nachfragen bringt jedoch nur vage Antworten. Es könnte sein, dass die Stadt auch für fehlendes Kim-Eigenkapital bürgt. Da es sich um eine Bürgschaft ohne den Segen des Stadtrats handeln würde, birgt die Spekulation erhebliche Brisanz" (aus: Bonner GA, 15.03.2010)

Zu diesen 157,4 Mio. (plus irgendwas) kommen die 74 Mio. Euro Fertigstellungskosten hinzu, ergibt 231,4 Mio. Euro Baukosten gesamt.

Eine überschlägige, sehr gnädige Ermittlung des Verkehrswertes des WCCB ergibt auf der Basis der "hochprognostizierten" Zahlen von Rödl & Partner, Köln (Plausibilisierungs- und Businessplan vom 20.04.2009) ca. 120 Mio. Euro.

Rechengang: im Jahr 2015 (!), so die Simulation, sollte das WCCB (Konferenzzentrum + Hotel) 6.008 Mio. Euro EBITDA eingespielt haben. Diese nicht so ganz aussagekräftige Zahl wird dem Reinertrag in der sog. "Maklerformel"  (weil nicht so ganz genau) gleichgesetzt. Daraus ergibt sich ein Ertragswert von: 6.000.000 / 5% = 120,0 Mio. Euro.

Diesen näherungsweise „Pi mal Daumen“ – Verkehrswert würde (hoffentlich) ein Investor für das Objekt zahlen, wenn aus dem Heimfall kein Reinfall wird. Die Kosten des Heimfalles (Auslösung ARAZIM und sonstige Kosten (Stillstand, Zinsen, etc.) bleiben hier unberücksichtigt.

Abzüglich Bürgschaft SPK KölnBonn in Höhe von 104 Mio. Euro = 16 Mio. Euro. Das wäre der Betrag den das Land NRW nicht in den Rheinsand gesetzt hätte.

Alle weiteren "Fehlsummen" unberücksichtigt gelassen: was ist mit dem Rest ?????

Würde der Landesrechnungshof über 9 Mio. Euro, die „irgendwohin“ gegangen sind hinwegsehen? Sicher nicht.  Also greift wieder § 263 StGB (Betrug):

"Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen:"

Abgesehen davon, dass in der Baukasse laut GA der Verbleib von etlichen Milliönchen auch noch nicht ganz paletti ist, stolpert man noch über etwas anderes:

Der WCCB/SGB Mitarbeiter von Friedhelm Naujoks hatte am 30.04.2009 (also ca. eine Woche nach dem Plausibilisierungsplan von R & P) folgende Auskunft gegeben:

erbrachte Bauleistung:          144,6 Mio. Euro

abgerechnete Bauleistung:    113, 0 Mio. Euro

Im Bonner GA liest man am 15.03.2010:

erbrachte Bauleistung:          136,0 Mio. Euro

abgerechnete Bauleistung:    129,0 Mio. Euro

Diese Differenz sei nur am Rande erwähnt, um zu erkennen: bevor dem Steuerzahler reiner Wein eingeschenkt wird, wird einmal mehr ein kompletter Nebelkerzenwerfer mit Verharmlosungsmunition der Marke „Baukosten“ leer geschossen. Im Gewaber dieses Nebels äußert sich der OB in der WDR Lokalzeit am 07.04.2010 wie folgt:

„Die Landeszuwendungen hatten einen Zweck, nämlich ein Gebäude zu erstellen und waren nicht an die Höhe einer Bausumme gekoppelt“ (AHA!). Aus dieser hintersinnigen Interpretation folgert Jürgen Nimptsch vor laufender Kamera der WDR Lokalzeit am 07.04.2010:

„…deshalb kann ich – derzeit jedenfalls – der Aussage der Staatsanwaltschaft (Zögern! Anm. d. Verf.) nicht sofort folgen (aber später vielleicht? Anm. d. Verf.), dass da betrügerische Absicht im Spiel gewesen sein könnte, weil die Zuschüsse gar nicht an eine Höhe, an einer Bausumme gekoppelt waren.“

Nicht sehr viel Zutrauen zeigt auch Radio Bonn/Rhein – Sieg. Dort heißt es: „WCCB Projekt – Vorerst keine Rückzahlung von Landesmitteln“.

Ähnlicher kritisch war der Tenor aus dem WDR Studio Bonn, allerdings in eine andere Richtung:

„Zuständig für die Auszahlung der Landeszuschüsse und die Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwendung ist die Kölner Bezirksregierung, im Auftrag des Landesbauministeriums. Ist man dort jetzt hellhörig geworden? Ulrike Schwarz, die Vizepräsidentin gibt sich völlig ungerührt. Es ist ja auch nicht ihr Geld. Die 25 Millionen stammen ja nur vom Steuerzahler. Abwarten und Tee trinken, ist ihre Devise“.

Auf der Homepage der Stadt Bonn liest sich das auf Anfrage der FAZ Sonntagszeitung vom 26.November 2009 allerdings völlig anders:

"Frage: In welcher Höhe sind seit Abschluss des Vertrages mit SMI Hyundai zum Bau des WCCB am 13. März 2006 öffentliche Gelder geflossen? Woher kamen diese Gelder?
Antwort: 25 Mio Euro Landesmittel für das Bauvorhaben. Die Gelder wurden gegen Rechnungsvorlage von Bauunternehmen durch die Sparkasse direkt an die Unternehmen ausgezahlt".

Interessant ist hier weniger, dass offenbar die Sparkasse die "Zahlstelle" war, als vielmehr die Tendenz des Presseamtes so zu tun, als wenn die SPK KölnBonn ungeprüft ("direkt") den Baufirmen das Geld in die Hand gedrückt hätte!

Die Controllingfunktion des SGB Betriebsleiter Friedhelm Naujoks für die SPK wird hierbei ebenfalls unterschlagen (es hatte allerdings keiner danach gefragt!). Aus der Serie "Die Millionenfalle" und aus dem WDR Beitrag der Lokalzeit vom 09. März 2010 ist jedoch bekannt, dass "Fritz" Naujoks die ihm vertraglich übertragene Aufgabe wenig bis gar nicht wahrgenommen hat.

Natürlich hat die SPK keiner Baufirma das Geld "direkt" in die Hand gedrückt, wer macht denn sowas! Oder doch?

Eine Passage aus dem Vermerk vom 07.08.2009, Sache: Stadt Bonn ./. UNCC, Reg. Nr.: 00054-09 erhellt uns und stiftet Wissen über die tatsächlichen Gepflogenheiten im internen Zirkel der "Augen zu und durch – Verschwörer" im Stadthaus, die hier auszugsweise wiedergegeben wird:

3. "Breiten Raum nimmt die Erörterung de Frage ein, wie die Stadt (gemeint ist die Verwaltung, Anm. d. Verf.) ggd. aktiv vorgehen wird (nach dem Urteil des LG Bonn pro Arazim, Anm. d. Verf.).

c) Herr Naujoks (SGB) weist darauf hin, jeden Monat würden 7,5 Mio. Euro verbaut. Es müsse nun Geld in die Kasse kommen. Herr Voigt (SPK) äußert Vorbehalte.  Nach dem Urteil des Landgerichts habe die Sparkasse Bedenken, ob angesichts der neuen Erkenntnisse das Darlehen noch ausgezahlt werden könne (gemeint ist die zweite Tranche über 30 Mio. Euro, welche zusammen mit der ersten über 74,3 Mio. Euro die bekannten 104 Mio. Euro der Gesamtbürgschaft ergibt, Anm. d. Verf.).

d) Es bestehe außerdem die Gefahr, dass ein Heimfallanspruch, der aus wichtigem Grunde geltend zu machen sei, nicht mehr durchzusetzen sei, weil die Stadt das Ausbleiben des Kapitals akzeptiert habe (die Zahlungszusagen von Honua lauteten auf Ende Juni, dann Mitte Juli, im August war immer noch kein Geld eingegangen, Zitat aus Vermerk a.a.Stelle, Anm. d.Verf.  Siehe auch: "Vor der Sondersitzung zum WCCB, WDR vom 31.08.2009).

Herr Naujoks wendet ein, wenn nicht bis zum Jahresende das Gebäude fertig gestellt sei, gingen 12 Mio. Euro Landeszuschuss verloren. Dies könne man sich nicht leisten."

Damit wird deutlich wie der SGB Betriebsleiter Naujoks seine Funktion selbst gesehen hat, für die er kräftig Gehalt einsteckte – Kommentar überflüssig und warum statt 36 Mio. Euro an NRW Landesmitteln nur 25. Mio  Euro ausgezahlt wurden. Das WCCB wurde bekanntlich bis Ende 2009 nicht fertig gestellt (der Differenz von 1 Mio. Euro zum o.a. Statement des SGB Chefs wird hier nicht nachgegangen).

Berücksichtigt man den Umstand, dass am gleichen Tage, als sämtliche Entscheidungsparameter amöbenartige Veränderungen aufwiesen auch noch dem Druck einer großen deutsche Baufirma nachgegeben wurde, dann ist man tatsächlich dicht am "direkten" Geld in die Hand drücken:

"Das Problem (der Auszahlung des 30 Mio. Darlehens, Anm. d. Verf.)  wird verschärft dadurch, dass die Strabag angeblich Druck mache, Ihre Forderung müsse noch heute valutiert werden" (Auszug Mail vom 07.08.2009, 10: 40  an Martin Krämer, Leiter des Vergabeamtes, Cc:  E. Zwiebler/A. Hübner).

Auch der Dumme kapiert dann den Rest, liest er die zurückliegende Mail vom RA der SPK an den RA der Stadt (09:13):

"…in Anschluss an unser gestriges Treffen und in Anbetracht einer aktuellen Rechnung der Strabag in Höhe von ca. 120.000,00 Euro – soll heute noch angewiesen werden – würde ich Sie um zeitnahe Abstimmung der beigefügtern Passage  bitten. Die Fa. Strabag droht nach meiner Information mit Eskalation – ich kann diese Nachricht vom SGB nicht werten und will keinen Druck ausüben – verschweigen will ich diese Info aber auch nicht".

(Anmerkung: Teile dieser zum Verständnis sehr wichtigen Informationen wurden bereits am 21. Oktober 2009 über diverse Presseportale ins "Netz" eingespeist.)

Wir in Bonn tun es inzwischen so wie Frau Ulrike Schwarz und lassen uns wieder einmal beruhigen:

„Landeszuschüsse für WCCB rechtens“ sagt der WDR

(9. Apr. 2010 WDR.de > Nachrichten > Regionales > Studio Köln > Landeszuschüsse für WCCB rechtens Landeszuschüsse für WCCB rechtens. Die Bezirksregierung sieht derzeit keinen Grund ihre Landesmittel zum World Confernce Center in Bonn zurückzufordern. In einem Brief an Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch www.wdr.de/themen/_config_/…/index.jhtml?tid… – vor 21 Stunden gefunden)

als wenn das je angezweifelt worden wäre und schon verfällt man wieder in dieses Bonn – spezifische Dauergrübeln…

…und freuen uns, dass wenigstens Oberaufklärer Wilfried Klein (SPD) noch den Durchblick hat. „Schallende Ohrfeige für Schwarz – Grün“, dröhnt es wieder wie "tönend Erz" auf der SPD Homepage aus Dransdorf/Bonn zum Weggang von WCCB Manager Matthias Schultze, der vielleicht nur (s)ein sinkendes Schiff verlassen hat.

Schultze will, als Nachfolger von Lutz P.Vogt, der im Dezember 2009 zur Lufthansa zurückging, auf dem bisher verwaisten Geschäftsführerposten beim GCB „versuchen“ (so die Aufgabenbeschreibung des GCB auf Wikipeda), „Deutschland als Standort für Kongresse, Tagungen,  Incentives und Events zu vermarkten“.

Jürgen Nimptsch bedauert zutiefst den Abgang des Managers, dessen Mitwirkung beim WCCB Desaster als Minderheitengesellschafter der WCCB – Management GmbH zusammen mit Michael Thielbeer noch nicht ganz aufgearbeitet zu sein scheint. Insbesondere die Querverbindung von Matthias Schultze zum Bonner Ex – Ratsherr Martin Schilling (SPD) wartet noch auf Klärung.

Die großformatige Trauer wird einen Grund haben, denn J. Nimptsch hatte bereits zuvor, trotz Gegenwehr in Presse und auf der städtischen Homepage mit einem möglichen Nachfolger vor Ostern Gespräche geführt (Meldung von Radio Bonn/Rhein – Sieg) welcher ein Favorit der Schwarz – Grünen Ratskoalition zu sein scheint.

Nach dem freiwilligen Weggang, vor erzwungener Ablösung, dürfte immerhin an der Bonner Kongressstätten – "Betreiberfront" Ruhe einkehren:

Radio Bonn/Rhein – Sieg:

Soeben erreicht uns die Meldung, dass der jetzige Geschäftsführer der WCCB-Management-GmbH Matthias Schultze auf eigenen Wunsch Ende des Monats nach www.radiobonn.de/bonn/rb/39388/news/bonn_rheinsieg

Bonn hat und hatte ausreichend Sachverstand, wie sich am Beispiel von Friedhelm Naujoks zeigt.

Die Frage ist a) warum der nie richtig eingesetzt wurde, sowohl beim Baukassen – Controlling, als auch bei der Korruptionsprävention und b) warum uns OB Nimptsch – fast schon analog zu seiner Vorgängerin Bärbel Dieckmann vor laufender Kamera – mal wieder ein fettes X für ein U vormachen will?

Mit der Ankündigung des OB, dass demnächst disziplinarrechtliche Veränderungen stattfinden könnten, wird vermutlich „vorerst“ bzw. „derzeit“ der Stadt Bonn weiterer Sachverstand verloren gehen.

Diese Veränderungen wetterleuchten bereits seit geraumer Zeit am Horizont und wer dann wohin gehen wird, bleibt abzuwarten.

Die Beteiligten selbst, können allerdings erst nach einem Gerichtsureil "verstehen" was hier eigentlich los, war, so lautet die waghalsige Erklärung des Presseamtes (Verfasser unbekannt) zur FAZ Anfrage:

"Frage: Zu welchem Zeitpunkt hat die Stadt Bonn verstanden, dass sie von den Geschäftsführern der am Bau des WCCB beteiligten Firmen betrogen wurde und dass Bestechung im geschäftlichen Verkehr im Spiel war? Wann wurden Ermittlungen eingeleitet?

Antwort: Erst durch ein Urteil wird geklärt werden, ob und in welchem Umfang von den Beschuldigten betrogen, bestochen oder veruntreut wurde. Erst dann können die Beteiligten sagen, dass sie "verstanden haben". Bisher gibt es ein Ermittlungsverfahren, über dessen Beginn die StA Bonn Auskünfte geben kann. Ein Strafverfahren wurde u.W. noch nicht eigeleitet. Darum ist die Frage nicht zu beantworten".

Weniger Interpretationsprobleme hat der Europressedienst in der Dorotheenstrasse in Bonn:

"Nur wer versteht, wie Großprojekte funktionieren, kann auch in komplexen Sachverhalten die richtige Spur verfolgen….Dies gilt aber auch bei Bauskandalen, bei denen Europressedienst umfangreiche Hintergrundberichte für Medien anbietet. Als Beispiel sei das Kongresszentrum in Bonn zu nennen, welches sich als Beispiel für städtisches Missmanagement entpuppt hat. Mangelndes Controlling in Verbindung mit fehlender Kompetenz sowie politische Verstrickungen führen dann zu Millionenverlusten, wie in Bonn".

Wir alle  dürfen also gespannt sein auf das mutige Angebot des Bonner OB zu einem  "Streitgespräch" und erinnern uns: "Journalismus  fängt da an, wo die Pressekonferenz aufhört" und "Recherche muss so weit gehen, dass man keine Ente produziert".

Bis zum Beginn des Streitgespräches zwischen Herrn Dr. Klöber und Herrn Müller- Lüdenscheid, pardon, Herrn Verleger Neusser und Herrn Oberbürgermeister Nimptsch rufen wir den preisgekrönten Redakteuren des Bonner GA zu: Die Ente bleibt draußen!

Weil sich aber der Verleger Hermann Neusser, Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Presserates, bis heute, kurz vor der NRW – Landtagswahl  nicht auf den Brief des OB gemeldet hat (und er das vermutlich auch nicht tun wird) bleibt Jürgen Nimptsch nichts anderes übrig, als zu erklären, warum er den BonnerInnen zum Ermittlungsverfahren etwas vorflunkert, den für die Verwaltung vernichtenden RPA Bericht am IFG vorbei mit " amtlich geheim" klassifiziert und warum er weitere  Millionen an Rohbausubstanz beim Wunschkind der SPD, dem Abriss des Stadthauses in den Sand setzen will.

Gerade jetzt, wo sich weitere Finanzierungslöcher auftun und der gesamte Haushalt unter dem Druck des WCCB – Desasters kaum zu steuern ist, kann das nur eines bedeuten: Jürgen Nimptsch muss, ob er will oder nicht, die Irrationalismen und alten Witznummern der SPD – Oberen Wilfried Klein und Martin Schilling nachbeten, koste es, was es wolle!

Der Bonner OB hat zweifelsfrei noch eine lange Durststrecke vor sich, bis das WCCB und damit der gesamte Bonner Haushalt in halbwegs trockenen Tüchern ist. Da nützen weder Theaterschminke noch Gleichstellung, keine Bildungsnetzwerke uns schon gar kein fröhliches Wassersaufen aus Eimern!

Wenn ihm kein Befreiungsschlag gelingt und das so weiter geht, ist SPD – OB Jürgen Nimptsch, nach der "Flucht" von Stadtdirektor Dr. Volker Kregel bald wirklich allein zu Haus!

Bonn: Das WCCB Märchen von Schaumschlägern, „Tweets“, arabischen Prinzen und Steuergeldern die nach Dubai flossen…

Unbekannter Twitterer auf der WCCB – Baustelle in Bonn mit südkoreanisch-amerikanischem Emblem (kein Automobilkonzern!) auf deutschem Bauhelm vergisst alles um sich herum. Als guter Realist muss man eben alles erfinden!         (Foto: Joker)

Nun kommt es für den Bonner OB Jürgen Nimptsch (SPD) knüppeldick!

In seinem Tagebuch wird ein neues Kapitelchen aufgeschlagen und im verspäteten Adventskalender ein weiteres Türchen aufgemacht.

Zusätzlich zum „Glücksfall für Bonn“  in Form eines südkoreanischen Investors (unecht) und dem „Geschenk des Himmels gereicht von einem Bonner Geschäftsmann (echt aber anonym),  gibt es nun auch noch eine Querverbindung in den Orient zu einem arabischen Prinzen, den alle Welt kennt („echt“ echt).

Leider ist dies eine traurige Geschichte, denn aus Dubai kommt kein Geldsegen, im Gegenteil. So wie es aussieht wurde dort, ohne dass man es ahnte, mit Steuergeldern ein Hochhaus subventioniert, und in Bonn läuft auch nicht alles wie zu Weihnachten.

Doch der Reihe nach: das „Geschenk des Himmels“ wurde in Teilen wieder eingepackt. Der OB muss mit dem Neubau für das Haus der Bildung alleine klarkommen.

Der 50 – Millionen Spender hat abgewunken. Das völlig überlastete Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB), das sogar Studenten beschäftigte, muss mal wieder ran. Da trotz großsprecherischer Zusagen des Betriebsleiters Kosten und Termine öfter nicht gehalten wurden, wird das SGB inzwischen von Politikern grundsätzlich in Frage gestellt und nun sogar von Verwaltungsfachleuten unter die Lupe genommen.

Die allgemeine Verunsicherung über unkontrollierte SGB Aktionen ist vielfältig: Kosten für die Instandsetzung des Stadthauses: seit Jahren überfällig, trotzdem fordern Wirtschaftsexperten der SPD „innovativ“, koste es was es wolle, Mut zum Abriss!

Maßnahmen für das Alte Rathaus: weitgehend unbekannt. Trotzdem wurde schon mal ein Gerüst aufgestellt und die Bevölkerung über einen Verein „engagierter Bürger“ zur Almosenkasse gebeten. Kein Wunder dass der SGB Betriebsleiter Naujoks (2. von rechts) zufrieden grinsen muss. Der Bürger wird mal wieder geleimt, denn die SGB Kasssen sind nicht zuletzt wegen totalen Missmanagements und anderer Merkwürdigkeiten leer.

Dabei ist Freude, Joie, Joy überhaupt nicht angesagt, denn die SGB Personaldecke ist löchrig, die Fluktuation hoch, die Stimmung nicht besonders, Image und Chefbewertung: mangelhaft, Statistik: mäßig.

Kununu Statements müssen wegen der geringen Beteiligung von SGB Bediensteten natürlich mit Vorsicht genossen werden. Das gilt aber auch für die Aktionen des Genossen „Gebäudemanagers“. Zu hoffen ist, dass beim Haus der Bildung nicht wieder Geld des Steuerzahlers „versickert“.

Abgesehen von den ca. 60 Millionen, die bei den Baukostensteigerungen „durchliefen“, soll an Oberkontrolleur und SPD – Parteimitglied Naujoks vorbei eine weitere halbe Million Euro unbemerkt, als Darlehen nach Dubai geflossen sein.

Wer das nicht versteht, dem sei gesagt, dass Friedhelm Naujoks, einst am Telefon gerügt ob seiner offenbar vorsätzlich herbeigeführten Baugefährdung bei der Aula des Konrad – Adenauer – Gymnasiums, zurückblaffte: „ob man ihm die Welt erklären wolle“. Die Welt ist inzwischen nach Bonn gekommen, und zwar in Form von unerwarteten Geldflüssen, leider in völlig falsche Richtungen.

Von Insidern nicht unbemerkt, war auf den sich ständig verändernden Webseiten von SMI Hyundai der Al Attar – Tower in Dubai bereits am 14. Juli 2006 als indikatives Leuchtturmprojekt „in guter Bearbeitung“ (so die deutsche Übersetzung von „in good progress“) geortet worden.

Zeitgleich erscheint diese Meldung auf den englischen SMI Hyundai – Seiten mit der Einweihungszeremonie des UN Campus in Bonn.

Im November 2006 erfolgt dann, offensichtlich ein wenig voreilig, der folgenschwere Spatenstich der „Strukturverwandlungsgesellschaft“ SMI Hyundai/Bonn in der Rheinaue und kurz darauf wird die Fa. Gegenbauer im Bereich des Facility Managements für Dubai gewonnen.

Dieser Deal zwischen der Man Ki Kim – Truppe und Gegenbauer, u.a. Mitsponsor beim „Schönen Fest“ und bis Januar 2007 Betreiber des WCCB, war bereits im Dezember 2009 aufgefallen . Nun scheint mit der bekannt gewordenen „Geldverschiebaktion“ nach Dubai diese Aktion um eine Facette reicher.

Wurden hier bereits mit Steuergeldern vorbereitend Weichen gestellt, damit man ungestört im Verbund mit den anderen Kongresseinrichtungen, dem Wasserwerk und der Beethovenhalle schalten und walten konnte? Waren hier Bonner Ratsmitglieder und Agenturen beteiligt, die als Verbindungsbüro für die inzwischen insolvente WCCB Management GmbH fungierten?

Je größer der Kuchen und je weniger Externe beteiligt sind, desto flüssiger laufen Geschäfte jedweder Art.

Neben den Geheimnissen um den scheinbar noch immer unfertigen Khalid Al – Attar – Tower 2 produziert in Bonn ebenfalls ein Hochhausprojekt ständig Schlagzeilen, und stiftet allgemeine Verwirrung.

Die „Stadthaus Idee„, der Abriss und die Verlagerung der Verwaltung in Richtung „Bonner Neustadt“ (Telekom – City/WCCB/Rheinaue) und danach die Umnutzung des innerstädtischen Areals ist immer noch im Gespräch.

Leider gibt es für das Stadthaus genauso wie für das WCCB keine „belastbaren“ Zahlen über den aktuellen Verkehrswert. Deshalb weiß keiner wie viele Steuergroschen mit dem Stadthaus vernichtet würden und beim WCCB weiß keiner, wie hoch die Differenz von Bausumme und Ertragswert ist.

Mit diesem Herumeiern ist natürlich kein geordneter Haushalt für die Stadt Bonn darstellbar. Langsam begreifen das die Bonner BürgerInnen

In einem Interview des WDR während der „Bürgerbefragung“ zum Bonner Haushalt , der dem  § 4 des Rheinischen Grundgesetztes folgt („wat fott es, es fott„) konturiert sich das Desaster: Festspielhaus (Investition) und WCCB (Unkosten, Folgekosten und „Unvorhergesehenes„) werden als Verursacher angesehen, dass nun Bonn – Ausweis, Kindergartenplätze, kostenlose Nutzungen von Sport- und Schwimmhallen und andere Vergünstigungen ersatzlos wegzufallen drohen.

Zusätzlich vergrößert sich das Chaos durch nichtvorhersehbare Parameter. Der von den Ereignissen überrollte Oberbürgermeister, musste die geplante Ratssitzung zur Heimfalldebatte wieder abblasen.

Dahinter könnte ein gravierendes Problem stehen: kein Investor in Sicht, der angemessen viel „Geld in die Hand nehmen“ würde um den Millionenverlust für die Stadt in halbwegs erträglichen Grenzen zu halten und/oder keine Weiterfinanzierung durch die SPK KölnBonn oder ein anderes Geldinstitut.

Der Heimfall würde dann nicht nur zum Reinfall, sondern könnte eine Implosion des Bonner Haushalts auslösen, der den RP auf den Plan rufen würde: Haushaltssicherungskonzept!

Zeitgleich mit der Absage der Sonderratssitzung durch das Bonner Presseamt hieß es noch vollmundig von Jürgen Nimptsch auf der ITB in Berlin: „Wir holen das Projekt jetzt nach Hause zur Stadt, wir bauen es fertig und feiern im nächsten Jahr Einweihung“.

Herr Nimptsch scheint immer noch nicht verstanden zu haben, dass er wegen der Großwetterlage in Bonn und wegen einem der größten kommunalen Skandale in der BRD unter Dauerbeobachtung steht.

Weder macht er eine seriöse Figur mit „meinungsbildenden“Twitter – Peinlichkeiten („Wir haben gewonnen“ und „Dank dem IPC dürfen wir etwas olympischen Glanz beanspruchen“), noch annulliert er damit das strafbewehrte kollusive Zusammenspiel der Verwaltung unter Bärbel Dieckmann mit den „Madenjägern“ aus Südkorea.

Dieses „Nachhauseholen“ hat so seine Tücken. Das ist schon lange bekannt, wird aber vom OB mit flotten Sprüchen wieder unter den Teppich gekehrt. Das Problem sieht auch der WDR und titelte deshalb in der Lokalzeit: „Der Heimfall – kein Reinfall?“

Wegen dieser pennälerhaften Dummheiten gerät OB Nimptsch nun ins Fadenkreuz der einheimischen Fachleute, denen die Laienspielschar in der Verwaltung Sorge bereitet.

Mit Professor Simon, von Simon, Kucher und Partners, wünschen sich viele BonnerInnen, dass mit dem Schaumschlagen und Schauspielern endlich mal Schluss ist. Immerhin ist nun aus berufenem Munde das Problem deutlich geworden: wer einen kleinen Handwerksbetrieb gut führt, ist nicht unbedingt geeignet für einen Großkonzern und Veröffentlichungen über „Management im Schulbereich“ reichen nicht aus, um die millionenschweren Instandsetzungsprobleme und die traurige Bilanz seines hochdatierten Parteifreundes in den Griff zu bekommen.

Der Bonner Oberbürgermeister hat ein schweres Erbe angetreten, für das er nicht verantwortlich ist. Es hat ihn jedoch niemand gezwungen laut „hier“ zu rufen um OB zu werden. Jürgen Nimptsch hat sich als Kandidat des Beueler „Unterstützungskreises“ um Ex – Ratsherr Martin Schilling zur Verfügung gestellt und ist jetzt dort, wo die von Parteifreunden angerichtete Suppe ausgelöffelt werden muss. Die Millionen, die beim WCCB in den Sand gesetzt wurden fehlen eben woanders.  Auch bemühte Ausreden auf der Homepage des OB: „Bonn spart nicht an seinen Schulen„, helfen da nicht weiter.

Bitter für Jürgen Nimptsch, dass unter Bärbel Dieckmann und „Adlata“ Angelika Maria so viele Flops und Pannen vertuscht und amtlich weg- und schöngeredet wurden: „Unter Berücksichtigung gesamtstädtischer Aspekte hat sich die Zeitschiene einzelner Maßnahmen aus dem Maßnahmenplan Schulen geändert“. Obwohl ab und zu auch mal ein unliebsamer Express – Artikel über das SGB verschwindet, stapeln sich die Leichen vor der Tür des OB!

Noch bitterer:  auch die GEW kritisiert den Ex – Schulleiter wegen der unüberlegten Streichaktion. Hier rächt sich im Nachinein der Etikettenschwindel im OB Wahlkampf. Der CDU Kandidat Christian Dürig, Volljurist, Ministerialdirigent  und Geschäftsführer einer Post – Tochter, war als „unechter“ Manager mit allerlei Tricks verunglimpft worden.

Damals wie heute tut Aufklärung Not.

Leider trägt auch Herr Redeker (SPD) im WDR Interview wenig dazu bei, wenn er Gelassenheit signalisiert in punkto ARAZIM. „Die können ruhig gegen den Heimfall klagen“ so sinngemäß seine Lagebeurteilung. Das mag wohl sein, aber über allem schwebt immer noch das Damoklesschwert von Schadensersatzforderungen aller Geschädigten gegenüber der Stadt Bonn, wegen des sog. „kollusiven Verhaltens

Der Monster – Skandal um das WCCB ist, nach allen bisher bekannt gewordenen Fakten, tendenziell unter dem Oberbegriff der Wirtschaftskriminalität einzuordnen. Peter Finger, Stadtrat der Grünen hat das mit „Umwegfinanzierung“ beschrieben, wobei das WCCB die Rolle der „Fat Maggot“ , der fetten Made gespielt hat, die vorne gemästet und hinten ausgesaugt wurde.

Die Sache ist also viel zu ernst für jokes und tumbe Verbalvertuschung, zumal auch immer deutlicher ein Zusammenspiel auf anderer Ebene deutlich wird:

Wieso verschwand Frank Walter Steinmeier plötzlich von den SMI Hyundai Seiten, während andere Politiker der CDU wie Franz Josef Jung (mit dem Bonner MdB Herrn Eisel) und Kanzlerin Angela Merkel bleiben durften, bzw. bleiben mussten. (immerhin mit Sigmar Gabriel)

Steckt der Bonner MdB Ulrich Kelber (SPD) als Wahlkampfmoderator dahinter, denn auf „seinem“ uBRD Beitrag wurde dieser (gelöschte?) „missing – link“ der auf die SMI – Hyundai – Steinmeier Seite führte, zuerst festgestellt.

Auch heute noch ist Steinmeiers WCCB – Besuch vom September 2007 auf den überarbeiteten Seiten für „Unternehmensneuigkeiten“ der Firma SMI Hyundai nicht zu finden.

Zusammen mit der Verhaftung von Christoph Penderok taucht der Verschollene dank der Fotografin Barbara Frommann im Kreise des WCCB – Teams wieder auf.

War es Penderok, der auf Geheiß der SPD dafür sorgte, dass der damalige Außenminister Steinmeier nicht mehr neben dem Architekten Hong, Arno Hübner und Bärbel Dieckmann auf der WCCB Baustelle zu sehen war?

Ein kleines Wunder, das immer noch nicht geklärt ist, und vielleicht mehr Verdachtsmomente erzeugt, als unbedingt notwendig.

Immerhin ist inzwischen ein etwas größeres „Wunder“ geschehen: neuer Chairman und Nachfolger von „Mr. „Turnaround“ Man Ki Kim bei SMI Hyundai soll nun His Royal Highness Prince Khaled Bin Alwaleed Bin Talal Bin Abdul Aziz al Saud sein , der als einer der reichsten Männer der Welt gehandelt wird.

Schon im Juli 2007 taucht auf den SMI Hyundai Webseiten ein Deal mit den Saudis auf, allerdings fotografisch etwas unterbelichtet (eine Spezialität mancher SMI – Seiten) und auch sonst nicht so ganz überzeugend.

Um die Verwirrung für den gebeutelten Bonner Steuerzahler komplett zu machen: der „Management Contract“ mit Millenium and Copthorne Holdings wird am 19. November 2009 wiederholt, mit denselben Beteiligten, allerdings in einem überzeugenderen „setting“.

Sollte HRH Prinz Al Waleed Bin Talal tatsächlich der Nachfolger von SMI Man Ki Kim bei dem „Automobilkonzern“ Hyundai sein, offenbart sich für „Baas“ Nimptsch eine große Chance: als OB könnte er per Twitter oder Facebook Kontakt mit dem reichsten Mann Arabiens aufnehmen und um Mithilfe bei Bonns  „foremost problem“ bitten. Mehr als 50 Millionen Euro könnten da vielleicht drin sein: almost peanuts für HRH!

Dies wäre kein Pakt mit dem Teufel, den Jürgen Nimptsch auf der Bühne verkörpert, brächte allerdings andere Probleme mit sich.

Wie man inzwischen weiß: „OB Nimptsch on Twitter“ hat noch zwei Passagiere an Bord, Ulrich Kelber und Martin Schilling, letzteren als eine Art Tarnkappenbomber in geheimer Mission. Könnte sein, dass der hilfesuchende „Tweet“ des OB deshalb im Spamfilter oder im Firewall der Saudis hängen bleibt, zumal der Bonner SPD – MdB Ulrich Kelber sich gerade außenpolitisch betätigt:

„Gaddafi immer abgedrehter, aber Frankreich verkauft ihm Kampfflugz. damit er AKW kauft. In 10 Jahren dann westlicher Militärschlag?“  so Kelbers stigmatisierte message aus dem Äther.

Soviel „Abgedrehtheit“ überall, nun muss auch noch die Heizung beim WCCB gedrosselt werden. Auch hier scheint sich die Verwaltung mal wieder etwas genehmigt zu haben, was nicht ganz astrein ist.

Das wäre nichts Neues, das kennt man in Bonn, awer wat wellste maache (Artikel 7, Rheinisches Grundgesetz), wenn das mal alles gut geht!

WCCB: World Conference Center Bonn – The Odyssey of SMI Hyundai

SKETCH OF A VESSEL TO CARRY THREE  LOADS + BUDGET OVERRUN

Eversince globalization took command, regular procedures, such as serious financing  of grand – scale projects became hazardous.

We all know, that complete credit institutions and banks sank to ground like cargo vessels hit by torpedos . Even big investments are  not screened thoroughly enough and investors  – even bankers – are colourful figures interchangeable behind curtains of moral and seriosity, sometimes unseen by the public and town officials.

Other hazards besides „crazy investors“,“ corrupt lenders“ or „crooked acountants“ are likely to occur wihin the amalgam of municipal  power and local savings banks , beeing allies of an investor to stir promising public projects .

Sometimes – and this is the case in Germany with the World Conference Center in Bonn (WCCB) –  investors promise rapid-growth market expansions  and with almost no money do manage company/community plus project into an odd position.

One project which became well known with its ups and downs is the Grand Avenue Projekt in L.A.

Investors changed, building costs went high, architects had to give up, the project ran short of money but still there are controle forces which do guarantee transparency and a steering quality in order not to burn public money.

Unlike in Bonn: because the public and the private sector (of course some privates are closer to big money than others) needed some reputational balance after the German Parliament moved to Berlin,  the City of Bonn took over the „historic Parliament buildings“ completed in 1992.  Left behind until nowadays were several ministeries, some of which turned into big multinational corporations which make Bonn not looking too bad.

City officials Bärbel Dieckmann („Oberbürgermeisterin“ = mayor,  reinterpreted by her office into „lady mayor“) and  Arno Hübner (Project comissioner) started the promising project with the hope of getting about 2.000 more jobs for Bonn, on November 3,  2006  with a groundbreaking ceremony. Co – shovelers were CEO of  SMI Hyundai, Dr. Manki Kim  and Director Choong Hong Cho of  Hyundai Remodeling & Construction Co., Ltd.

As it turned out recently, the investors purse and his credit status of the  Euro 140 Million project was not carefully examined from the very beginnig. In fact the pockets of Dr. Kim were totally empty. But wanton imagination of blooming economy in Bonn took command of mayoress „Lady Dieckmann“.

On September 17, 2009 it became evident to the public by proof of documents, presented by Dr. Klaus Peter Gilles (CDU) to the city council that one was not  informed properly and on time of all implications, ramifications and not at all about the instability of the investment in early 2007. These revelations made the meeting quite  lively.

Until now,  Euro 104 Millions were transformed into concrete, glass and steel. Building cost controlled by the city facility manager and mechanical engineer  Friedhelm Naujoks (SPD), went up  to additional 60 million Euros. No sufficient explanation to where the money went, has been handed over so far, neither to the City Council of Bonn, nor to the public.

In August 2009,  the building process in Bonn got stuck, parallel to UNFCCC Climate Change Talks in preparation for UN Climate Change Conference inCopenhagenin December. There a comprehensive international deal is to be sealed. Also stuck, with no results turned out the Bonn Climate Change Conference.

Coincidentally Thai Prime Minister Abhisit Vejjajiva said by adressing government delegates in the interim meeting in Bangkok on Septembeer 22, 2009:  „There is no plan B. If we do not realize plan A, we go straight to plan F, which stands for failure„, meaning climate change.

Analogous to his words were the situation in Bonn in August 2009 when the project went out of hand.  Peter Finger, city council member and mayor of „The Greens“ called for Plan B, but there was none. In the meantime  the City of Bonn has to pursue Plan F, which is the search for a new investor.

Here is the whole story:

Internal political climate in Bonn drastically changed due to severe problems with the WCCB (UNCC) project since the City Council of Bonn on Sept. 24th 2009 gave way to cancel the contract with UNCC Inc. as a result of “Operation “Gold” by Bonn´s district attorney and Düsseldorf office of criminal investigation.

Statutory offense is fraud and embezzlement.

Detained for questioning were two suspects one: general contractor, architect and city planner Young Ho Hong, Berlin,  former European President of  SMI Hyundai Company, based in Reston. Va. (USA) and two: lawyer Dr. M. Thielbeer from Düsseldorf, a former consultant of the City of Bonn.

In the meantime Mr. Hong has left prison after several days of interrogation. He confessed  giving bribes to lawyer Thielbeer.  In the meantime SMI Hyundai took him from the CEO´s homepage.

Still in custody is Dr. Michael Thielbeer, CEO who runs the World Conference Center Management Inc.  He is also in charcge of other institutional offsprings connected with the WCCB such as Green Meeting. Managing Director is Matthias Schultze who is partner of other agencies, too,  like the  Bonn Sustainability Portal.

He also closely cooperates with Kreativ Konzept Convention Bureau of city council member Martin Schilling (SPD), spokesman of energy and economic matters.  Schilling on the other hand got commissions from SMI Hyundai and run the election campagne for both,  mayoress Bärbel Dieckmann and her successor Jürgen Nimptsch (SPD).

Dr. Michael Thielbeer proposed SMI Hyundai as best competitor within the investor`s race and later changed sides to SMI Hyundai Company. Bonn`s city administration headed by popular mayoress Bärbel Dieckmann (SPD),  seemed to have no problems with the „deal“. Now it turned out to be a boomerang, since Thilbeer is part of the  vertical and horizontal network around WCCB Management Inc.

Owner of the WCCB Management operating company are Dr. Thielbeer (2 %), Matthias Schultze (2%) and Young Ho Hong (94%). The  City of Bonn is symbolic shareholder. WCCB Management Inc. is subsidized by the state with 1,6 Million Euros p.a.  (for details see: „WCCB – The Desaster run it´s course„).

The project came to a screetching halt, since investor number 2, Honua Investment Management Inc. of Hawaii did not put more money into the project, due to budget overrun.

Building costs went up from projected Euro 140 Millions to 200 Millions and were  presented far too late to the City Council of Bonn.

Cost – controlling responsibility lay in the hands of city facility manager F. Naujoks (SPD) for the Cologne-Bonn Savings Bank, loane provider to the City of Bonn.

Behind Honua´s small firm with CEO Andrew Seung Tae Jang stands Korean multicorporate enterprise  Dongbu Insurance Co. Ltd.  one firm out of the „New Investors“ of the Grand Avenue Project in L.A.

More severe problems, which recently became apparent, were caused already in August 2007, when CEO Dr. ManKi Kim transferd 94% of UNCC to Honua despite the fact that UNCC before was pledged to Arazim Ltd. (Cyprus) in Nicosia. Both financial transactions in 2007 were revealed to the City Council recently, short before the struggle of ownership went to Bonn´s District Court. Arazim (Cyprus) Ltd. won the preliminary hearing and the process of completing the project came to a halt on a legal level, too.

Final result of unusual handling of a multiple problem:

On September 17th, 2009 City Council members of „The Greens“, headed by Doro Pass – Weingartz , filed a petition for resignation against Bärbel Dieckmann to the City Parliament. The „Blacks“ (CDU), headed by Benedikt Hauser, supported by several non party – council members  joined the petiton because of damaged  confidence and frustration of beeing misused.

All council members payed tribute to the merits of Dieckmann´s 15 years in office but a majority won the vote 34:24.  Some of them expressed, that „they once voted another mayoress“. Reason for withholding relevant information by the administration of  Dieckmann (SPD) in 2009 to City Council and to public might be the coincidence with city mayors and federal election, both won with slight margin by social democrat candidates.

Because of the more symbolic character of this „impeachement“, Bärbel Dieckmann,  short before retirement and meanwhile appointed with an honorary post at German „Welthungerhilfe“ (WHH) will stay in office until end of October 2009. Nevertheless Bonn´s City Council now wants to be informed complete  on time, in order to regain the role of the sovereign.

First act one week later: cancellation of the UNCC contract in order to regain control over building process and administrative procedures, which was fulfilled by September 30, 2009. Overall costs which might become a burden to Bonn´s already squeezed taxpayers:  about 200 Millions, if not more. Despite the fact, that the money went into a building which could be finished within several months, tremendous obstacles lie within the unresolved ownership between Honua (commercial registry) and Arazim (preliminary verdict).

According to expert´s opinion juridical obstacles and abandoned building site may cause cost within the two – digit million range, an expensive vision of Bärbel Dieckmann for the unasked taypayers of Bonn.

Thus the chase for new investors has already started, but the unresolved legal case between Honua and Arazim could last for years. The internal chase for the persons responsible has not started yet and the chase for money might turn out to become a cruel procedure:

as of now the City of Bonn involuntarily may change from an ally to a customer of the local savings bank, for a project which was started in November 3, 2006 too early, with too little investors money (Euro 10 Millions).

Detailed information on:

WCCB local background information by Hans Weingartz, Bonn,  (in German),  focussing on the  two partners of the PPP (Public Private Partnership) “ , the system“ SMI Hyundai and the „system“ Dieckmann

rhein:raum-online (in German), local online magazin with various articles on the complex WCCB case.

and:

WCCB on Wikipedia (in German)

Author:

Peter Riemann, Dipl.Ing./M.Arch. (USA), riemannarchitekten BDA,  Bonn at Wikipedia and zoominfo

Contact: info@riemann-architekten.de

P.S.                You may find more revealing articles (in German) about the „system“ Dieckmann on the blog:  Deine – meine – unsere BRD, starting on April 27, with a story of  the city facility manager Friedhelm Naujoks (SPD).

More or less at that time the investigation and publications about unlawful administrative procedures (the KAG – affaire) and cloudy proceedings (the WCCB affaire) under mayoress Bärbel Dieckmann (SPD) started in the WorldWideWeb as result of the cover – up manoeuvres of different adminstrative bodies in the „Stadthaus„.

Investigation proceedings on the „KAG“ case by the state prosecutor are pending since March 2009 (endangerment of school children and staff and thwarting a punishment by the legal administration office).

Already in the first Naujoks – post, parallels could be seen to the strange „non Prussian“ working methods of the admintrative body in Bonn. Continous critique, not only by the opposition, about the weakness ofmayoress Dieckmann in terms of leading the administration firmly and efficiently is evident.

It might be an explantion for the small catastrophies (mould and poison in schools!) and big disaster (Germany´s most expensive building ruin?) within her term of office, finally leading to the symbolic „impeachment“ attempt of the majority of the City Council of Bonn.

WCCB: Flop für SPD – OB Dieckmann – Demokratie lebt von Transparenz und Berufsethos, auch in einer Verwaltung!

Die Bonner Stadtverwaltung mit dem „Presseverlautbarer“ Friedel Frechen hatte die Schlagkraft des „Netzes“ unterschätzt.

Beim WCCB hatte sich zuviel kritische Masse angesammelt und die Vermutung war schon vor der Polizeirazzia groß, dass bald die Bombe hochgehen würde.

Bärbel Dieckmanns WCCB „Sonne tolle Idee“ hatte nach Angaben der uBRD – Redaktion mit 13.527 Aufrufen in den letzten vier Wochen (!) die Nummer 1 der „Charts“ erobert.

Insgesamt liegen alle Beiträge, die sich mit der Bonner OB, dem SGB Betriebsleiter Friedhelm Naujoks und dem OB Nachfolger Jürgen Nimptsch befassen in den Top 75 Meldungen auf den Plätzen 3, 6, 9, 10, 12, 16, 22:

Bereits vor der ARD Sendung, am 08.09.2009,  bei dem Frau Dieckmann wieder mal etwas vor der Kamera versprochen hatte (sinngemäß: „in einem Jahr steht das Konferenzzentrum“) dürften also weit über 10.000 Menschen im Internet an der Bonner Provinzposse Anteil  genommen haben!

Vor der Bundestagswahl werden es, nicht zuletzt durch die Meldungen zum transparentesten aller Lobbyisten, dem SPD – MDB Ulrich Kelber, immer mehr, die feststellen, dass der Bonner SPD Abgeordnete sich beim Super – Gau seiner Parteigenossin Dieckmann mit Äußerungen sehr zurückhält (Gut für Bonn?).

Dafür „stellt er aber sicher (?) dass der Bund weiterhin das Festspielhaus unterstützt“, obwohl diese Projektidee von Klaus Zumwinkel noch reichlich wackelig ist.

Nach der Großrazzia, in die auch das Stadthaus der Bundesstadt einbezogen wurde, ist nun die „Geheimhaltungsstrategie“ der SPD – OB unter dem Trommelfeuer der GRÜNEN zusammengebrochen. Rettung liefert jetzt nur noch das „laufende Ermittlungsverfahren„, ein neues Schutzschild, hinter dem sich die informationsscheue OB  verstecken kann.

Informationstechnisch ein Flop, auch für das Presseamt, denn je mehr verschwiegen wird, desto mehr wird gemutmaßt und gewühlt und berichtet, von Bild.de bis Welt online.

Das WCCB und damit auch die verantwortliche Oberbürgermeisterin , die  sich – kleiner Treppenwitz am Rande – schockiert zeigte  “ von dem häufig ungehörigen Benehmen “ der Bonner Ratsmitglieder, werden vermutlich weiter in den Schlagzeilen bleiben, über den 28. Oktober, dem Tag der Stabübergabe an OB – Nachfolger Jürgen Nimptsch hinaus.

Zwar hat das Presseamt mitgeteilt, dass „niemand in der Stadtverwaltung beschuldigt“ wird, was aber nichts heißt, denn Staatsanwälte ermitteln immer in alle Richtungen.

Weiterlesen

Bonn: Schnappt die WCCB Falle zu – Aus für Jürgen Nimptsch und die SPD?

Das Frühstück am 22. August 2009 dürfte so manchem in Bonn nicht geschmeckt haben. Der sonst mit präziser Information eher zurückhaltende Bonner Generalanzeiger titelt auf Seite eins: Kongresszentrum: Desaster drohtJuristen warnten die Stadt Bonn wegen gravierender Finanznöte vor einem Weiterbau“ .

Beim Blättern dann auf  Komplettseite 3, verfasst von 7 (!) Redakteuren,  die „volle Dröhnung“. Wo sonst die politischen Bundes- und Weltnachrichten stehen, ein Foto von Bonns teuerster Baustelle und das undurchsichtig traurige Gesicht von Man Ki Kim, Präsident und CEO von SMI Hyundai. Überschrift: Die Millionenfalle – World Conference Center Bonn: Wie aus Man Ki Kim, dem Glücksfall für Bonn“, ein Gejagter der Heuschrecken wurde“.

Das größte örtliche Lokalblatt tut nun das, was bereits in zunehmendem Maß seit vielen Monaten von engagierten Bürgern, Politikern und Bloggern gefordert worden war:

Karten auf den Tisch, mehr Information, Schluss mit der Geheimhaltung, wie hoch ist die Baukostensteigerung, wo sind die Protokolle der Sitzungen, warum die Geheimniskrämerei und die schroffe Ablehnung nach schriftlichen Sitzungsprotokollen des Unterausschusses „Zukunft Bonn“ durch Friedel Frechen vom Presseamt? Wem gehört die Betreibergesellschaft UNCC, wer hat wann was gewusst, warum schweigt SMJ Hyundai?, wo steckt Man Ki Kim? Hätte das drohende Finanzdebakel vermieden werden könne? Wann haben die Rechtsbeistände der Stadt Bonn gewarnt, wer hat davon gewusst und diese Warnung in den Wind geschlagen und wann wurde der „Point of no return“ von und mit Wissen von wem ganz offensichtlich überschritten?

Extrem wichtig für den Wahlkampf dürfte die Frage sein: wann genau wurden dem Rat und der Öffentlichkeit dieser kritische Temperaturpunkt mitgeteilt, will heißen: hat Frau Dieckmann, ihre Verwaltung und die SPDeigenmächtig“ gehandelt also präsidial („Eheleute Dieckmann, die Clinton´s vom Rhein?) , d.h.“bürgerfern“ und unrechtmäßig?

Hat man die „Chose mit gedrücktem Daumen“ weiterlaufen lassen, oder waren, wie gebetsmühlenartig von der Oberbürgermeisterin, der Verwaltung und, bei der OB Wahl – online Befragung auch vom SPD Kandidaten Jürgen Nimptsch , behauptet alle „vollinhaltlich“ unterrichtet mit im Boot? Außerdem muss folgender Widerspruch aufgeklärt werden:

Die “städtischen Juristen hätten festgestellt, lautete die Meldung aus dem Stadthaus, dass das UNCC voll handlungsfähig ist”.

Nun liest man auf der Seite 3: Die Juristen hätten die Stadt Bonn gewarnt!

Die Stadt Bonn, das sind aber die BonnerInnen, vertreten durch den Rat. Den meisten Steuerzahlern, denen die Milch im Frühstückskaffee sauer wurde, können sich aber an nichts erinnern. Die Juristen haben also ganz offensichtlich die Verwaltung, d.h. Frau Dieckmann, die Projektbeauftragten Zwiebler und Hübner und andere Projektbeteiligte informiert.

Warum kommt aus dieser Ecke keine Aufklärung? Haben die externen Rechtsbeistände der Stadt Bonn informiert, aber zu spät? Wer sind diese Rechtsbeistände? Doch nicht etwa „Linklaters„? Hat der Bonner Steuerzahler nicht ein Recht zu erfahren, wer mit seinem Geld die „gesamtstädtischen Interessen“ vertritt? Hat das Rechtsamt der Stadt Bonn, gegen das ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt (Az.: 338 Js 45/09) läuft irgendetwas geprüft?

Frau Zypries hatte angeblich 3 junge Juristen eingestellt. Wieviel Juristen muss der neue OB Jürgen Nimptsch einstellen, damit in allen Abteilungen im Stadthaus Recht und Gesetz wieder Einzug halten können? Gibt es im Stadthaus so wenig Juristen, weil SGB Chef Naujoks (SPD, staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren Nr. 2, Az.: 338 Js, 53/09) wissentlich soviel Steuergelder verplempert hat, ohne dass SGB Ausschussvorsitzender Wilfried Klein (SPD) oder OB  Bärbel Dieckmann (SPD) einschreiten?

Wird die Staatsanwaltschaft Bonn etwa von der Verwaltung der SPD –  OB Dieckmann als eine Art „Outsourcing – Instrument“ missbraucht? Gibt es irgendeinen investigativen Journalisten der in der Richtung mal recherchiert hat, oder knicken alle Presseorgane der Bundesstadt ein und warten auf ein Urteil? Die einsame Meldung des GA (andere Lokalzeitungen bringen davon nichts), dummerweise eine Woche vor dem Wahltag bedeutet, hier war zuviel „Druck auf dem Rohr“. Die Sache ließ sich offenbar nicht mehr bis nach der Wahl aufschieben.  Der Grund  könnte sein:

1.) der Ankündigung des Geschäftsführers der Grünen Tom SchmidtRabatz zu machen, nachdem die geforderte Sondersitzung erst auf die lange Bank geschoben worden war und dann wegen der nun verständlichen Zugeknöpftheit der Verwaltungschefin Dieckmann zu erneuter Frustration Anlass gab. Die OB samt Verwaltung ging in die Offensive, weil man nicht unter Zugwang sein wollte: keine Aufgabe der Informationssteuerung!

2.) dem Druck der Informationen aus dem Internet, die sich um die Google Seiten von Bärbel Dieckmann und dem WCCB anlagerten und weitere milde Beschönigungen und grobe Desinformationen unmöglich machten. Bonner Online Insider und Agenturen stellten mit Hilfe ihrer technischen Möglichkeiten fest, dass eine Umkehrung des Informationsflusses stattfand: während bei zunehmender Problematik des WCCB Projektes zunächst Internetbenutzer, Blogger und engagierte Bürger und Parteien gegen das Informationsmonopol von Lokalpresse und Verwaltung ankämpften, bzw. zusätzliche Informationen „einspeisten“, geriet  bei steigendem Interesse der Bevölkerung an dem WCCB – Desaster das Presseamt immer mehr unter Druck und produzierte eine Beruhigungspille nach der anderen, vorrangig im Bereich der Bonner Baustellen:

Schulbaustelle begonnen, Teerdecke fertig,  Bonner Deich paletti und die Nordseite der Kennedybrücke: wusel wusel, wurstel, wurstel… Ende offen, was völlig normal ist. Auch Friedhelm Naujoks (SPD) musste beim Melbbad lernen, dass seine pervertierte Auffassung„politische“ Termingarantien zu geben, nichts wert ist. Wichtigste Pflicht ist mängelfrei zu bauen, unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen. Weil das eben im SGB anders läuft (teurer politischer Dienstleistungsbetrieb der Frau Dieckmann ), gibt es diese „Dauerbrenner„, und alle Lehrer stöhnen über das Chaos des „Saumäßigen“ Gebäudemanagements Bonn, Kürzel: SGB.

Die sonst vollmundigen Auftritte des schwer belasteten SPD – Mannes Naujoks, der jetzt wieder mal die Legionellen am Hals hat, wurden offensichtlich wegen  des Wahlkampfes zurückgefahren. Mit der Meldung über die  „Millionenfalle“ des WCCB  verschiebt sich nun die Ausgangslage im Wahlkampf.

Aus der geplanten reinen Personenwahl, ohne SPD – Parteilogo wie damals bei Frau Dieckmann mit Bonner Kussmund wurde jetzt „Profi“ (von was?) Jürgen Nimptsch, umgeben von vielen SPD Schlau – und Oberschlaubergern und mit Frau Dieckmann „ihrem Chefsachenprojekt“ . Der „Profi“ Jürgen Nimptsch (SPD) muss also langsam thematisch Stellung beziehen. Das gelang ihm bisher nicht recht.  Beim OB Wahlforum online am 22.07.2009 bleibt er unbestimmt, verteidigt die PPP Lösung und behauptet, „die Stadt habe vor der Frage gestanden, betreiben wir das Kongresszentrum selbst, oder suchen wir einen privaten Investor?“  Der Rat habe sich mit großer Mehrheit für die zweite Lösung entschieden (weil es keine andere Wahl gab), Nimptsch will aber auch sagen: alle sind es gewesen!

Das Problem verkürzt Jürgen Nimptsch – damals jedenfalls –  analog Stadtsprecher Friedel Frechen zu einem „Rechtsstreit der Besitzverhältnisse“ auf den „die Stadt keinen Einfluss hat“. Die Stadt selbst, will sagen Frau Dieckmann, hat sich das aber alles selbst eingebrockt!

Kein Wort davon, warum es zu diesem Streit der Besitzverhältnisse kam, haben die Verantwortlichen geschlafen, sind sie betrogen worden, war es der falsche Investor, und was ist mit der Bürgerknete?

Bei Herrn Nimptsch keine Angaben, stattdessen ähnlich wie bei Martin Schilling, Geschäftsführer von Kreativ Konzept, mit Bureau im Convention Center im rheinraum – online Kommentar: „Das WCCB muss fertiggestellt werden“ (wie denn). „Darum habe ich auch kein Verständnis für diejenigen, die damals mitgestimmt haben“ (Schuldzuweisung), „aber angesichts der aktuellen Differenzen zwischen den Investoren das Projekt jetzt schlecht reden“ (gehört jetzt auch dazu der GA?).

Jürgen Nimptsch hofft weiter auf eine Einigung der Investoren untereinander (was nun mit ARAZIM ein Ritt über den Bodensee ist) ohne zu wissen, was da auf die Stadt Bonn zukommen könnte. Er behauptet der Heimfall sei die „ultima ratio“. Dieser dürfe nicht zum falschen Zeitpunkt eingeleitet werde. Leider Fehlanzeige: das könnte Schadensersatzansprüche auslösen, weil die Stadt Bonn selbst mehrfach gegen den Projektvertrag verstoßen hat. Was schon vor vier Wochen mehr als dürftig war (Wertung Kompetenz: 2,44 und Zustimmung 2,33, jeweils unter 50%) und wenig kausale Verkettungen aufzeigte  ist nun hinfällig.

Herr Nimptsch, der beharrlich die Verantwortungsfrage ausklammert, muss sich bis Montag bei der letzten Runde etwas anderes einfallen lassen. Ganz wichtig, weil nun die letzte Woche vor dem Kommunalwahlkampf in NRW beginnt: wieviel hat die „Bonnpartei“ SPD gewusst? Wie lange und wie oft wurden in falscher Solidarität zur verantwortlichen OB und Verwaltungschefin Bärbel Dieckmann den BonnerInnen verbale Valiumpastillen verabreicht  a) durch den Bonner SPD Fraktionsvorsitzenden Wilfried Klein und b) durch den SPD Sprecher Martin Schilling.

Wichtig auch: warum wurden teilweise deutlich desinformative „Verlautbarungen“ durch das Presseamt der Stadt Bonn herausgegeben, die brav, ähnlich wie bei früheren nicht glatt verlaufenen Projekten vom „Hofberichterstatter“ des Bonner GA übernommen wurden. Auf der opulenten GA Seite 3 steht auch irgendwo, dass Pressesprecher Frechennur seinen Job gemacht hat„. Herr Frechen ist Angestellter der Stadt und das Sprachrohr von Frau Dieckmann. Wenn man wichtige Dinge einfach nur übernimmt oder garniert, hat man dann als freier oder angestellter Journalist auch seinen Job gemacht?

Es ist nicht der Zeitpunkt der Schadenfreude, die SPD Wirtschfaftsfachmann Martin Schilling denjenigen plump unterstellt hat, (siehe seinen Kommentar unter dem rheinraum- online Artikel) die vorsichtiger und wachsamer waren als die SPD – Durchhaltetruppe, sondern die Stunde der Risikoabwehr – wenn es nicht zu spät ist – denn die Handlungsmacht liegt schon längst nicht mehr bei der Stadt Bonn. Genau das war aber noch am 09.05.2009 den Lesern des GA mit: Stadt zieht beim WCCB die Zügel anvorgegaukelt worden.

Auch andere Meldungen zum Zweitinvestor und „Konzern“ Honua mit dem „Boss“und „Präsidenten“ Andrew Yang aus Honolulu hätten bei sorgfältiger Recherche nicht gebracht werden dürfen. Der nun „ausführliche“ Bericht des GA steckt dann auch voller Entschuldigungen und nachgereichter Erklärungen, nicht nur für die Verantwortlichen, sondern auch für die eigene Tendenz, eine Art „Regierungsberichtserstattungsorgan“ der Verwaltung Dieckmann geworden zu sein.

Sensible Naturen hatten das schon bei der Diskussion um den Bahnhofsvorplatz bemerkt. Indiz für die etwas andere Rolle des GA ist auch der Tageslängenvorsprung vor anderen Presseorganen wie Kölner Stadtanzeiger (keine WCCB Meldung) und Kölnische Rundschau (nichts aktuelles) sowie die Veröffentlichung am Samstag, um den Vorsprung zu halten. Vorsprung hin oder her,  deutlich festzustellen ist die Geschichtsklitterung im Sinne der Verantwortung: alle haben das WCCB gewollt, was nicht richtig ist, denn es hat viele warnende Stimmen, z.B. im Februar 2009 (!) vom BonnerBürgerBund (BBB), den GRÜNEN und den LINKEN gegeben.

Außerdem hätten alle  alles gewusst, was erst recht nicht richtig ist, denn es hat auf Grund des „Desinformationsmanagements“ von Stadtsprecher Friedel Frechen und der Verwaltung wütende Proteste von Parteien, Stadtverordneten und Ratsmitgliedern gegeben, die alle ohne Mühe im World Wide Web, das (fast) nichts vergisst, wiederzufinden sind.

Der Hinweis des Generalanzeigers auf Seite 3: „Wer das Gras wachsen hört und zuvor die vier Klicks gemacht hat, könnte sehr skeptisch geworden sein“, ist völlig irreführend, denn halbwegs gebildete Bonner BürgeInnen mussten sich nicht auf den Boden legen, sondern nur die Widersprüche und die subtile Meinungssteuerung vom Presseamt und der SPD mit den Printmedien abgleichen. Da war soviel mannshohes Gras, dass viele kritische Geister den PC als „Rasenmäher“ benutzten und durch Vernetzung der „vorgeschobenen Bonner Beobachtungsposten“ ergab sich ein Gesamtbild, das genauer, aber nicht deckungsgleich war mit dem gewollten Bild der herrschenden Verwaltung und der SPD.

Je größer die Diskrepanz zwischen den Fakten und Informationen aus dem Netz zu den Pressemeldungen und -mitteilungen war, desto größer die Empörung, in welchem Umfang in Bonn dem Normalbürger nette Meinungen über das Großpropjekt verkauft wurden.

Eine ganz frühe Entdeckung, war, allein beim Lesen der SMIN Hyundai Websites, dass etwas mit der Firma SMI Hyundai nicht stimmen konnte:  zuviel Seifenblasen und Phantasieprojekte, zu viel Durchschleusen von hohen Persönlichkeiten durch den ehemaligen Plenarsaal, u.a. hochrangige Politiker wie Frank – Walter Steinmeier und Angela Merkel, mit denen dann SMI Hyundai weltweit PR betreiben konnte.  (Hinweis: die SMI Hyundai Webseite mit F.W. Steinmeier wurde gelöscht. Darüber gibt es einen eigenen englischen Beitrag. Hier eingestellt wurde ein späterer Bericht des Bonner GA mit einen Foto, auf dem der ehemalige Außenminister gut zu erkennen ist).

Dieser Personenkreis ist aber nicht zu SMI Hyundai gekommen. Die  Man – Ki Kim – Truppe hatten quasi mit dem alten Plenarsaal nur den „Korridor“  übernommen, auf dem diese Begnungen stattfinden konnten.  Außerdem zuviel Eigen – PR , Businessrummel und soap opera – education . Parallell laufen Veranstaltungen größerer und kleinerer Art über das Convention Bureau des Martin Schilling (SPD). Der taucht auch mal auf, auf Grossleinwand, örtliche PR Strategen, Sponsoren, Rechtsanwälte und IHK, Unternehmen wie Fed Ex und Bonn Airport geben sich die Klinke. Höhepunkt das „Schöne Fest“ mit Haupt- und Dauersponsor Marc Asbeck (MAG), beworben durch Kreativ Konzept des Martin Schilling, Ratsherr, Unternehmer und „Ver-linker“ für den das Wohl der Stadt eine große Bedeutung hat.

Und das Spielen auf der Automobilkonzernklaviatur, leicht durchschaubar, ein Projekt von Hong Architekten in Offenbach: New Headquarters  Hyundai – Motor – Europe, 2005 – 2006 , sonst auf Google: nur 2 Klicks . Täuschen konnte man damit keinen! SMI Hyundai benutze also ein bestehende Infrastruktur für wenig Geld und machte damit weltweit Reklame: Partner von Bonn, Partner der BRD, Partner der UN, Partner of the Wörld, alles mit einem Wörld – Konferenzzentrum, das heute eine Baustelle ist. Kein Wort auf den HMI Hyundai Seiten von Günther Behnisch oder Yes Architecture, alles verschluckt, Bonner Geschichtsfraß…

Kombiniert mit dem Zugeständnis der örtlichen UNCC  Geschäftsführung (Frau Lenz),  dass Konferenzzentren weltweit rote Zahlen schreiben, egal ob mit oder ohne Autos an Stahldeckenträgern und sich Hotels, so ein Branchenkalauer „erst nach der dritten Pleite rechnen“ erschien bei Aufnahmeverweigerung der Valiumtabletten kein rosiges Bild der Zukunft, sondern eher ein Menetekel an der Wand.

Für baufachlich Kundige, unschwer zu erkennen, die merkwürdige SMI “ non – automotive“ Personalunion aus Investor, Betreiber und Generalplaner, sicher ein Grund warum die Baukosten unkontrolliert ins Unermessliche wuchsen.

Architekt und Generalplaner Young –  Ho Hong 2006 schon mit Kim und Bärbel Dieckmann auf der MIPIM in Cannes, taucht dann auch noch bei SMI Hyundai auf dem Board als „European Director“ auf. Was der alles kann, alle Achtung!

Bis heute weiß man auch nicht, ob Hong sich nun zurücknimmt mit den Baukosten, oder ob das fröhlich soweitergeht mit dem Geldausgeben anderer Leute?

Hätte da SPD – Mann,  SGB Betriebsleiter und „Gebäudemanager“ Friedhelm Naujoks, nebenher mit dem Baucontrolling für das WCCB beauftragt nicht Alarm schlagen können? Hat er nicht! Warum? Er hat nichts anderes gemacht als Rechnungen abgezeichnet, sagt der GA, also unschuldig!

Für diese horrend wichtige Aufgabe des Bau- und Finanzcontrolling war im Mai 2007 auf Betreiben seiner Schutzpatronin  Bärbel Dieckmann ein sattes Zusatzsalär ausgehandelt worden. Muss der Genosse nun zurückzahlen? Wird ihn Genosse Nimptsch dazu zwingen, falls er Oberbürgermeister werden sollte, oder muss der Rat den Genossen Nimptsch bald dazu verdonnern den SGB Pseudomanager hinauszuwerfen, sollte der tatsächlich noch Oberbürgermeister werden wollen unter diesen Voraussetzungen?

Immerhin glauben wir Bärbel Dieckmann: ohne Herrn Naujoks wäre die Baumaßnahme viel teurer geworden  („Et hätt noch schlimmer kumme künne“ = sog. Rheinisches Notstandsgesetz/siehe Anmerkung am Ende des Artikels). Was stimmt denn nun? Sinken Baukosten, wenn man nur Rechnungen abzeichnet? Schwindelt Frau Dieckmann, oder ist der GA falsch informiert? Für wie dumm wird der mündige Bürger eigentlich gehalten?

Auch etwas anderes stößt auf: noch immer hat niemand erläutert, welche Doppel – Rolle dieser Christoph Penderok eigentlich spielt, von dem auch im „Netz“ nichts zu finden ist, außer dass er bei SMI Hyundai angestellt ist/war. Immerhin darf er sich ausführlich im Bonner GA verbreiten, erklären, wer hier am Werk ist und wie man die „Böse Klatsche“ des Landgerichtsurteils elegant verarbeitet. Seine Null – Aussage: “ Kein neuer Sachstand“ ist nicht nur frech, sondern deckungsgleich mit der Position von Stadtsprecher Frechen: die drohende Wolkenwand wird weggelogen!

Zur Belohnung darf dann Christoph Penderock beim „Schönen Fest“ mit der Projektkoordinatorin Evi Zwiebler plauschen. Noch am 06. 05.2009 wurde in großer Aufmachung im GA auf Seite 13 (Aha!) mitgeteilt, dass beim WCCB „Keine Spekulanten am Werk“ seien, ein sehr schnell entdeckter Trugschluss. Hätte Journalist „ly“ nicht mehr herausfinden können. Sollte er das nicht? Reicht die Mitteilung, das Herr Penderock damals etwas glaubte? Sollte der GA das glauben, was andere glauben? War Penderock zu dem Zeitpunkt „Doppelberater“ oder was? Hätte nicht stutzig machen müssen, dass Penderock an Man Ki Kim „vorsichtig“ Kritik übte? Ist das loyal gegenüber seinem Chef ? Für wen hat er da gesprochen? Für Honua, für SMI Hyundai (dort taucht er auf der homepage auf) für beide oder nur für sich?

Diese Art der Aufarbeitung wird nun weitergehen und droht, kurz vor der Wahl zu einer richtigen Schlammschlacht zu werden, denn egal ob in der Verwaltung oder in der SPD , Flagge zeigen ist nicht. Die im GA Bericht mit in die Verantwortung Gezogenen, werden sich ebenso vehement wehren, wie damals, als Frau Dieckmann die Katze aus dem Sack ließ, ein Dürrenmattsches Trauerspiel : alle sind es gewesen, aber keiner hat etwas gewusst!

In diesem nun beginnenden Suchspiel bleibt zu klären:

a) die Hintergründe zu ARAZIM Cyprus. Der Muttekonzern ist in Ramat Gan Israel beheimatet.  Ist Zypern eine ähnliche steuerliche Fluchtburg wie Guernsey, wo die zuviel bezahlten Mietgelder von Terra Heimbau hinfliessen, aber nicht mehr zurückgeholt werden können. Sitzt die „Heuschrecke“, auf die der arme Herr Man Ki Kim hereingefallen ist und die dringend Nahrung benötigt eventuell selbst in der Heuschreckenfalle der RBS? Welche Auswirkungen hätte das auf  das WCCB ? Wird jetzt eine Art think – tank von wirklichen Fachleuten gebildet, die den Plan B konturieren, so wie von den Grünen gefordert.

b) wer ist verantwortlich für die Überschreitung des point of no return? Welche Fakten waren bekannt. Wer, wenn überhaupt, hat SMI Hyundai durchleuchtet? Hat es wirklich niemanden gegeben, der das lächerliche Münz- Sonderdruck – Event des Herrn Man Ki Kim durchschaut hat? Waren wirklich alle „high“ von dem Glücksfall, oder nur Frau Dieckmann nebst Anhang? Hat irgendjemand mal ins Internet geguckt, oder gucken lassen, Herr Hübner, Frau Zwiebler, und festgestellt, dass es da ganz merkwürdige Fundstücke über die Aktivitäten von SMI Hyundai in Libyen gibt,  zwar nicht gekennzeichnet, aber äußerst aufschlussreich sind,  mit Luftfotos von Tripolis.

1. former office of SMI Hyundai in Libya (neben Saraya Cafe) und

2. another former office of SMI Hyundai in Libya (nördlich des Psychiatrischen Hospitals) (Hinweis:  (auf edit info gehen, dann wird die Karte aktiviert) Kernaussage: „The company was responsible for defrauding the Libyan government of multi-millions of dollars by falsely representing to perform contract construction works for the ODAC valued at approximately $5 billion. When the first contract payment was received from the government, the principals absconded and fled back to their safe-countries in Germany, Korea and Dubai. The company was underwritten by the psuedo-American company called SMI (controlled by chairman M.K. Kim, a Korean national) and the Korean partner Hyundai RNC.“

Jetzt sind nicht nur Englischkenntnisse, sondern Spürsinn gefragt. Ist das ein frustrieter ehemaliger Mitarbeiter, der Man Ki Kim schaden will, oder ist das ein ähnliches Verhaltensmuster der Firmenbosse von SMI Hyundai, wie in Bonn exekutiert? Warum spaziert  Man Ki Kim unbehelligt in Tripolis herum : „But I´ve saw Mr. Kim two days ago. He still living inTripoli and managing the branch of  Hyundai. If he accused by fraud as what you said, so how he can moves in without restrections in Libya?“ Und wer zur Hölle ist Peter Gruling mit diesem furchtbaren Englisch und wann war vor 6 Monaten?

Wenn sich nichts beweisen lässt, hilft die sog. Plausibilitätskontrolle: das unseriöse Verhalten aus Not, oder aus Gewohnheit bei Man Ki Kim ist unstrittig. Der Generalanzeiger tendiert, wie Herr Penderock zu der Notlage, bzw. der „Verzettelungstheorie“ von Man Ki Kim bei mehreren Projekten (siehe Websites).

Auch die „Blendwerktheorie“ hat etwas für sich. Nicht nur Frau Dieckmann und die Projektkoordinatorin Zwiebler und der Projektbeauftragte  Hübner waren von der Sache überzeugt. Weil sie es waren (derr GA zu Hübner: „außerordentliche Professionalität“) konnte/kann sich SMI Hyundai als seriöser Partner von Bonn und quasi der Bundesrepublik Deutschland andienen.

Das zeigen die Webseiten sehr deutlich und natürlich taucht auch Ali Ibrahim Dabaiba auf, Chairman der Organisation die oben, im englischenText erwähnt wird.  Großes „Familienfoto“ vor dem Bauzaun des WCCB mit dem Firmenschild des „Automobilkonzerns“ SMI Hyundai, pardon der Construction Company vom RheinRiver (Diese Webseite ist inzwischen auf der sich ständig verändernden Homepage von SMI Hyundai verschwunden. Die Vergangenheit des Konzerns wird so gesteuert, aber so manches lässt sich aber als „Cached Version“ aus dem Netz wiederbeleben, siehe auch Ergänzung als Kommentar, Stand 07.07.2010)

Auch der Workshop in Libyen mit „experts“ ist zu sehen und die Grundsteinlegung des offenbar geplatzten ODAC Projektes darf auch nicht fehlen Um genügend Durchsatz zu haben – läuft alles super! – wird auch das Berliner Büro des Generalplaners und Architekten Hong an den Rhein gekarrt und als SMI Hyundai „Branch“ deklariert.

Zum Schluß noch eine verwegene, aber plausible Theorie: weil  in Bonn in der Verwaltung in Teilen scheinbar weniger Präzision als Bekanntschaft (Sportverein, Schule, Karneval) oder Parteizugehörigkeit zählt („Letzter Aufruf für Obermöhn Evi Zwiebler, Amt für Bürgerdienste,  für den Flug nach Seoul, bitte…“) und weil geltendes Recht bis hin zur Personengefährdung von Schulkindern salopp gebeugt und dann vertuscht wird und weil sich das so eingebürgert hat, in den letzten 14 Jahren, scheint die Sensibilitätsschwelle für ungewöhnliches Verhalten von Geschäftspartnern, nach unten gerutscht zu sein.

Wie Gymnasiallehrer Jürgen Nimptsch, der bereits von Benedikt Hauser (CDU) der Faktenverbiegung gerügt wurde , mit diesem Verwaltungs- und Parteiballast umgehen will, ist nicht zu erkennen.

Ein schweres Erbe für jeden neuen OB hinterlässt Frau Dieckmann allemal, trotz der positiven Umstrukturierung von Bonn.

Vielleicht war alles zu wenig strukturell durchdacht. Nun droht auch noch das Festspielhaus in den Sog zu geraten. Woher soll all das Geld kommen? Man Ki Kim sei ein Glücksfall für Bonn, sagte Frau Dieckmann: Lotterie gewonnen, Sieg auf der ganzen Linie, unerwartet, doch noch, Aufatmen und dann Augen zu und durch! Der Milliloneneinsatz für das Lotterielos wurde zunächst von der Sparkasse und muss dann, wenn alles schief geht, vom Souverän, dem Steuerzahler übernommen werden!

Glücksfall heißt aber auch: man hat nichts erarbeitet, zu wenig gesteuert, zu wenig überprüft. Der Verkehr im ehemaligen Regierungsviertel, die Veränderung der Hotellandschaft, die wirtschaftliche Vernetzung der beiden Uferseiten, die Auswirkungen für den Bonner Bogen. Was passiert bei Baustopp und ungeklärter Rechtslage dann rechtsrheinisch? Können die Bauarbeiter des „sweat shops “ Kameha Grand Hotel nun Brotzeit machen? Das „Kettenfahrzeug„, ursprünglich ein einfacher U – förmiger Wettbewerbswürfel von Architekt Schommer, nun innen auf vermutetes Weltniveau gequält, noch weniger als vorher mit Aussicht auf Rendite?

Freuen sich jetzt die anderen Hoteliers, weil der erwartete „Preiskrieg“ (Zitat Bürgermeister Hauschild, FDP) erst einmal nicht kommt?Immerhin hatte Rödl und Partner in der „Plausibilisierung“ des Businessplanes der WCCB – Management GmbH geschrieben:“ Mit Inbetriebnahme des Kameha Grand , des Ameron sowie des Steigenberger IC findet 2010 in Bonn ein beträchtlicher Aufbau der Hotelkapazitäten im gehobenen Marktsegment statt. Der Kapazitätsaufbau beträgt 46,5%, d.h. es stehen jahrlich 263.000 Zimmer zusätzlich zu Verfügung“.

Haben Frau Dieckmann (SPD) und die Verantwortlichen in der Verwaltung das Projekt als Gebäude oder als städtebaulichen Baustein begriffen.

Wieviel kostet es, wenn der auch nur temporär wegbricht? Fast könnte man wieder Wilfried Klein (SPD) zitieren: „Kein Chance ohne Risiko„. Ob er sich an seinen flotten Spruch im Rahmen der politischen WCCB – Aufklärung erinnert?

Vermutlich wird vielen BonnerInnen ganz mulmig bei soviel Risiko, aber nur Mut , das WCCB wird nicht in Frage gestellt, sagt Martin Schilling (SPD), und schmeißt eine Super – Gau Nebelkerze. Die Frage ist nicht ob, sondern wie und wer das bezahlt!

Et hätt noch emmer joot jejange (3), diesmal vermutlich nicht, denn bei dem Kasperletheater der Man Ki Kim Truppe hat leider keiner gefragt: Wat soll dä Quatsch? (9).

Das Eigeninteresse am großen Rad zu drehen war offenbar über – bordend, deshalb hat der WCCB – Dampfer nun Schlagseite (Anmerkung für Aliens: (3) = Artikel 3 und (9) = Artikel 9 des Rheinischen Grundgesetzes).