Neues vom Erzschurken „Martins Weber Dito“!

Er informiert uns über seinen Kontakt mit dem miesen „Banker“ (?) aus Südafrika (?), der sich auf der Suche nach totalen Dummköpfen nach wie vor ungeniert in aller Öffentlichkeit, auch in unserer BRD, umschaut:
1. Post von Martins Weber Dito:
ist wahr.
Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard
Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in
anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000
(zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.
2. Der vertrauliche und individuelle Geschäftsvorschlag von Martins Weber Dito per Mail vom 06.08.2009 an „Jonny“:
Ich bin Herr Martins Weber Dito, wie ich schon gesagt habe, arbeite ich als Provinzielle Direktor bei der Standard Bank hier in Johannesburg Süd Afrika. Langer Zeit liegt das Geld von Herr Manfred Becker in eine konto bei diese Bank, wo ich arbeite. Er starb bei einem Automobile Unfall. Es ist lange her und es gibt keine Verwandten von Herr Manfred Becker der zu uns gekommen sind seit wir raus gefunden habe das Herr Becker gestorben ist, um sein geld von der Bank abzuholen.
Und da das Konto von Herr Becker unter meiner kontrolle steht, haben meine kollegen und ich entschieden,das wir jemand in Ausland aussuchen, der wir als Verwandter von Herr Becker presentieren um dieses Fonds zu erlösen. Meine kollegen und ich haben alle notwendigen Vereinbarungen wegen der Uberweisung des geldes gemacht. Ich hatte gerne von Ihnen beistand, dass das Geld auf ihr Konto uberwiesen wird, wenn ist moglich ist.
![]()
Ella kommentiert: „Ich glaube dieser Martin Weber Dito ist mehr als nur „kopfkrank“.
So einer wie er gehört in eine 24 Std/7 Tage-Intensivbetreuung ins US-Befragungscenter „Guantanamo“ (… so mit Waterboarding udgl.), bis er seinen gierigen Hals mal so richtig voll bekommen hat und sein schmieriges Hirn gleich mit durchgespült wurde.
Werte Guantanamo-Betroffene, ich bitte Euch um Verzeihung, mit einem kriminellen Chaoten wie Martin Weber Dito in einen Topf geworfen zu werden haben Sie nun wirklich nicht auch noch verdient. Ich bin mir aber gewiss, in diesem besonderen Fall „krimineller Habgier“ würden auch Sie mir zustimmen, dass das „Camp“ gerade für Typen wie diesen Martin Weber Dito die einzig gerechte erzieherische Maßnahme und der einzig richtige Aufenthaltsort wäre.“
Gitti’s Tipp: Wenn Ihnen „Martins Weber Dito“ Vorgehen auch zu heikel vorkommt, lesen Sie in diesem Blog den Bericht: „Aus 1.000 Euro 1.000.000 Euro machen“ über die Firma „Türk Finance Communication“ [ hier klicken ]. Vielleicht macht Sie eine Geldanlage bei dieser Firma/über Herrn Türk glücklicher.
Unser familieneigener Goldesel kommt so langsam auch in die Jahre. Er verliert seine Zähne und immer mehr Haare. Habe ihn von meiner Großmutter geerbt. Vermutlich macht er bald schlapp. Die Goldmenge, die er noch liefert, wird immer geringer und mein „Numismatiker“ meint, dass er inzwischen sogar fälscht.
Womöglich muss auch ich bei Herrn Türk um eine ertragreiche Kapitalanlage nachsuchen.
Bahn spart bei der Sicherheit
Rattert an Ihrem Haus auch täglich ein Güterzug vorbei?
Stehen Sie auch morgens auf dem Bahnsteig Ihrer Kleinstadt und erleben den ellenlangen Güterzug, der durchrauscht, bevor Ihr Regionalzug einfährt?
Wenn wir FRONTAL21 (ZDF – 04.08.2009) glauben können, ist jeder 2. Gütertransportwaggon von Achsbruch betroffen und hat aufgrund mangelhafter Wartung Schäden an den Bremsen.
Was machen Sie, wenn so ein Waggon in Ihrem Bahnhof oder vor Ihrem Haus aus den Schienen springt?
Link zur Mediathek und Frontal21 „Außer Betrieb – Bahn spart bei der Sicherheit“
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true
„Denkt an die unglaublichen Katastrophen, die unser Leben bedrohen können (z.B. Italien)“ – Euer Quinzi. „Wenn Euch Eure Nachbarn egal sind, denkt wenigstens an die Kinder!“
Das populärste Dutzend aus Juli 2009

Ich veröffentliche zum Ende eines Monats (nicht immer pünktlich) die Titel der 10 bis 12 populärsten Artikel:
Bonner OB Bärbel Dieckmann’s …
Arbeitslosenzahlen Juni 2009
Ist Friedhelm Naujoks noch zu retten?
Schon wieder Entlassungen bei ATU?
Parteienliste, Liste der Parteien zur ….
Henniges – kahlgefressen, ausgelutscht und …
Pflegende Angehörige erben endlich mehr …
Stankiewicz wird verklagt! Aber die Frist ….
Agrarsubventionen (auch für Sie und …)
40-tausend Jobs durch BBI
Bei Hinzuverdienst bekommt ein Frührentner …
Seit heute in Kraft: „Gesetz gegen unlautere Telefonwerbung“
Das Bundesministerium für Justiz informiert:
Am 4. August 2009 tritt das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft. Das Gesetz verbietet Werbeanrufe bei Verbrauchern, wenn diese nicht vorher ausdrücklich ihre Einwilligung erklärt haben. Werbeanrufer dürfen ihre Telefonnummer nicht mehr unterdrücken. Verstöße gegen diese Verbote können ab dem 4. August 2009 – anders als bisher – mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. Zudem werden die Widerrufsrechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei telefonischen Vertragsschlüssen erweitert.
„Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher wirksamer vor unerlaubter Telefonwerbung. Bürgerinnen und Bürger können jetzt von den Verbesserungen im Verbraucherschutz durch das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen profitieren. Schwarzen Schafen in der Branche drohen empfindliche Sanktionen, wenn sie Verbraucherinnen und Verbraucher mit unerwünschten Anrufen behelligen und ein jeder kann sich besser gegen untergeschobene Verträge wehren!“ freut sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Telefonwerbung hatte sich in den letzten Jahren zu einem großen Ärgernis entwickelt. Bürgerinnen und Bürger wurden mit Werbeanrufen überhäuft und in vielen Fällen auch mit unseriösen Methoden zu Verträgen überredet, die sie gar nicht haben wollten. Über die bereits geltende Regelung, dass Telefonwerbung der Einwilligung der Verbraucher bedarf, haben sich viele Firmen einfach hinweggesetzt.
Ein besserer Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher war geboten. Dieser wird nunmehr mit dem Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen erreicht.
Im Einzelnen sieht das neue Gesetz folgende Verbesserungen für die Verbraucher vor:
- Verstöße gegen das bestehende Verbot der unerlaubten Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern können künftig mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Außerdem wird im Gesetz klargestellt, dass ein Werbeanruf nur zulässig ist, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe erhalten zu wollen. So wird verhindert, dass sich Anrufer auf Zustimmungserklärungen berufen, die der Verbraucher in einem völlig anderen Zusammenhang oder nachträglich erteilt hat.
- Bei Werbeanrufen darf der Anrufer seine Rufnummer nicht mehr unterdrücken, um seine Identität zu verschleiern. Viele unerwünschte Werbeanrufe werden bislang nicht verfolgt, weil sich nicht feststellen lässt, wer angerufen hat. Denn die Unternehmen machen in der Regel von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Rufnummer zu unterdrücken. Dies wird nun durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) verboten. Bei Verstößen gegen das Verbot der Rufnummernunterdrückung droht eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro.
- Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen mehr Möglichkeiten, Verträge zu widerrufen, die sie am Telefon abgeschlossen haben. Verträge über die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sowie über Wett- und Lotterie-Dienstleistungen können künftig widerrufen werden so wie es heute schon bei allen anderen Verträgen möglich ist, die Verbraucher am Telefon abgeschlossen haben. In diesen Bereichen kommt es besonders zu unerlaubter Telefonwerbung, um Verbraucher zu einem Vertragsabschluss zu bewegen. Bislang gibt es hier kein Widerrufsrecht (§ 312d Absatz 4 Nummer 3 und 4 BGB). Diese Ausnahmen werden beseitigt. Es kommt für das Widerrufsrecht nicht darauf an, ob der Werbeanruf unerlaubt war. Die Vorschrift ermöglicht einen Widerruf, aus welchen Gründen auch immer.Wenn der Verbraucher den Vertrag fristgerecht widerrufen hat, braucht er ihn nicht zu erfüllen. Die Widerrufsfrist beträgt abhängig von den Umständen des Einzelfalles – zwei Wochen oder einen Monat und beginnt nicht, bevor der Verbraucher eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform (etwa als E-Mail oder per Telefax) erhalten hat. Bei unerlaubten Werbeanrufen beträgt die Frist regelmäßig einen Monat.
- Der Schutz vor untergeschobenen Verträgen, einschließlich der so genannten Kostenfallen im Internet, wird verbessert:
- Wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht nicht in Textform belehrt wurde, kann er Verträge über Dienstleistungen, die er am Telefon oder im Internet abgeschlossen hat, künftig widerrufen. Bislang gibt es in solchen Fällen kein Widerrufsrecht mehr, wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen oder der Verbraucher die Ausführung selbst veranlasst hat. Unseriöse Unternehmer haben diese Regelung gezielt ausgenutzt, um Verbrauchern am Telefon oder im Internet Verträge unterzuschieben. Diesem Verhalten entzieht das Gesetz die Grundlage. Widerruft der Verbraucher einen solchen Vertrag, muss er die bis dahin vom Unternehmer erbrachte Leistung nur dann bezahlen, wenn er vor Vertragsschluss auf diese Pflicht hingewiesen worden ist und er dennoch zugestimmt hat, dass die Leistung vor Ende der Widerrufsfrist erbracht wird. Das Unterschieben von Verträgen wird damit wirtschaftlich uninteressant, weil Unternehmen auf eigenes Risiko leisten.
Beispiele:
Ein unseriöses Unternehmen bietet im Internet die Erstellung eines ganz persönlichen Horoskops an. Nur aus dem Kleingedruckten ergibt sich, dass dafür bezahlt werden muss; die Gestaltung der Webseite erweckt den gegenteiligen Eindruck. Eine Belehrung über das Widerrufsrecht erfolgt nicht. Deshalb gibt der Verbraucher auch ohne Bedenken seine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum usw.) ein. Eine Woche später erhält er eine Rechnung über 100 Euro. Erst jetzt wird ihm klar, einen entgeltpflichtigen Vertrag geschlossen zu haben.
Künftig kann der Verbraucher seine Vertragserklärung noch solange widerrufen, wie er nicht vollständig bezahlt hat. Wenn ihn das Unternehmen vor Abgabe seiner Erklärung nicht darauf hingewiesen hat, dass er bei einem Widerruf für die bis dahin erbrachte Leistung Wertersatz zahlen muss, kann das Unternehmen nichts von ihm fordern.
oder
Ein Verbraucher wird von seinem Telefonanbieter angerufen und überredet, einen vermeintlich günstigeren Tarif mit einer Laufzeit von einem Jahr zu vereinbaren. Weder während des Telefonats noch später belehrt der Telefonanbieter den Verbraucher über sein Widerrufsrecht und über die Verpflichtung, im Falle des Widerrufs für bis dahin erbrachte Leistungen Wertersatz zahlen zu müssen. Der Verbraucher nutzt sein Telefon wie gewohnt weiter, stellt aber erst anhand der nächsten drei Monatsrechnungen fest, dass der vermeintlich günstigere Tarif tatsächlich teurer ist. Nach der Neuregelung kann der Verbraucher dann seine Vertragserklärung noch widerrufen.
-
Außerdem bedarf die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses oder die Vollmacht dazu im Fall des Anbieterwechsels zukünftig der Textform, wenn der neue Anbieter gegenüber dem bisherigen Vertragspartner des Verbrauchers auftritt. Hierdurch wird verhindert, dass ein neuer Anbieter den Vertrag des Verbrauchers mit seinem bisherigen Anbieter ohne entsprechenden Auftrag des Verbrauchers kündigt. Hierzu ist es durch unseriöse Anbieter von Telefondienstleistungen häufiger gekommen.
Beispiel:
Ein Telefonanbieter überredet einen Verbraucher am Telefon zu einem Anbieterwechsel („Sie sparen viel Geld und müssen sich um nichts kümmern“). Bisher konnte das anrufende Unternehmen gegenüber dem bisherigen Anbieter ohne weiteres die Abwicklung übernehmen. Künftig bedarf die Kündigung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Verbraucher und seinem bisherigen Telefonanbieter der Textform (etwa E-Mail, Telefax). Der neue Anbieter kann also nur dann auf das bestehende Vertragsverhältnis Einfluss nehmen, wenn er ein solches „Schriftstück“ des Verbrauchers vorlegen kann. Den neuen Vertrag kann der nicht über sein Widerrufsrecht belehrte Verbraucher zukünftig auch dann noch widerrufen, wenn er bereits über den neuen Anbieter telefoniert hat (s. o.).
Nähere Informationen zum Thema sind auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz unter www.bmj.bund.de/cold-calling erhältlich.
Herausgegeben vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz
Verantwortlich: Eva Schmierer; Redaktion: Dr. Thorsten Bauer, Dr. Katharina Jahntz, Harald Schütt, Ulrich Staudigl
Mohrenstr. 37, 10117 Berlin
Telefon 030/18 580 9030
Telefax 030/18 580 9046
presse@bmj.bund.de
Weitere Informationen:
Infoseite des Bundesministeriums der Justiz [ hier klicken ]
Pflege-Abzocke

15,00 EURO
für einen 0,2 Liter – Plastikbecher mit einem Deckel.
(Im örtlichen Sanitätsfachhandel am 01.08.09 bezahlt)
Das ist die Höhe!
Jetzt weiß ich wer die Altersarmut meiner Oma aktiv fördert und zudem mit anderen überteuerten Artikeln noch die Pflegeversicherung ausplündert.
Im Internet gibt es diesen Becher mit 2 Deckeln bereits ab 3,50 Euro.
Differenz 11,50 Euro.
Versandkosten?
Na und?
Geschenkt.
(Eigenes Foto bei der Redaktion zur Veröffentlichung eingereicht)
Arbeitslosenzahlen Juli 2009
![]() |
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Seite 52 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 53 „unsere BRD“ WEST Seite 54 „unsere BRD“ OST Seite 56 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“ Seite 57/58 „Kurzarbeit“ Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.
|
Sie erhalten eine „Deutschlandkarte“ mit einem Überblick der bundesweiten Arbeitslosenzahlen „nach Bundesländern bzw. Landkreisen“ angezeigt wenn Sie [ hier klicken ].
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf eine Region zeigen werden Ihnen aktuellen Werte der „Kreise“ angezeigt. Klicken Sie dabei auch auf die linke Maustaste erhalten Sie weitere Details.
Einen ähnlichen und ebenso interessanten Überblick – sortiert „nach BA-Regionaldirektionen bzw. Agenturen der BA“ – bekommen Sie, wenn Sie [ hier klicken ].
Wieviel Bürger unserer BRD Grundsicherung (oder ALGII) nach dem SGBII erhalten (auf Kreis- und Länderebene) können Sie über eine weitere Deutschlandkarte erfahren wenn Sie [ hier klicken ]
SPD-Wahlversprechen: „Vollbeschäftigung“ !!!!!!!!
Oh Gott. Schon wieder.
Jetzt wird es aber richtig drollig!
Ich will mal in dieselbe Kehre schlagen wie „at“ (Artikel mit Klammersymbol) am 31.07.2009:
Der diesjährige Kanzlerkandidat der SPD tritt in die dutzendhaft ausgelatschten Fußstapfen von Gerhard Schröder (ICH halbiere die Arbeitslosigkeit und will daran gemessen werden!) und VW-Hartz (wollte mit Hartz-Gesetzen segensreich wirken und umgehend 2 Millionen neue Jobs schaffen) und nun der neuste Wahlkalauer:
Vollbeschäftigung durch Zukunftstechnologie – nach Überwindung der Wirtschaftskrise.
Steinmeier will nach der Wirtschaftskrise binnen 10 Jahren aus unserer BRD eine „Hightec Silicon BRD“ machen.
Die SPD hat wohl inzwischen auch gehört, dass die Deutschen mit 41,2 Wochenstunden mehr als andere in der EU rackern. Vielleicht meint er ja, wenn die Bürger schon so fleißig rangehen, dann sollte man sich von ihnen doch gleich mal aus dem Umfragetief ziehen lassen – das merkt doch keiner – und später – wenn sie müde vom Zerren und Schieben sind – kann man sich unauffällig an die Spitze setzen und bekanntgeben, dass alles wäre „SEINE“ gute Tat.
Geht es mit den Arbeitsplätzen, wie bei dem letzten SPD-Kanzler, dann erwartungsgemäß auch wieder in die Hose, macht es dennoch nichts, denn den haben die Wähler ja trotzdem und vielleicht sogar wegen seiner schnuffigen Ausreden und Drumherumrederei doch auch noch einmal gewählt. Dafür hat er sich bei den Bürgernormalos dann mit der Agenda 2010, den Hartz-Gesetzen, den Hedgefonds und einem rasanten Aufstieg der Arbeiterverleiher bedankt, ehe er unsere BRD in letzter Sekunde für Putins-Gaspipeline bürgen ließ (als Abschiedsgeschenk an die undankbaren Wähler) und sich sodann unverzüglich als Chefberater eines russischen Gaslieferanten anwerben ließ (vollkommen korrektes Verhalten für ausgeschiedene Politiker unserer BRD).
Was wird uns Herr Steinmeier – sollte er Kanzler werden – am Ende seiner Amtszeit eingebrockt haben?
Im Moment warte auch ich darauf, wo Herr Verheugen (bis vor kurzem in Brüssel; verantwortlich für erhebliche Gesetzesänderung in allerletzter Sekunde vor Ablauf seiner Amtszeit und SPD-Mitglied) in leitender oder beratender Position auftaucht, um die Freuden seiner Tätigkeit bei Freunden seiner Tätigkeit zu genießen (Euer Artikel vom 18. Mai 09).
Links zur Financial Times Deutschland:
„SPD will mit Jobversprechen punkten“
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Steinmeiers-Deutschland-Plan-SPD-will-mit-Jobversprechen-punkten/547747.html?nv=cd-topnews
„Deutsche gehören zu fleißigsten Europäern“
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Studie-%FCber-Arbeitszeiten-Deutsche-geh%F6ren-zu-flei%DFigsten-Europ%E4ern/547373.html
Reinhardt (aus Karlsruhe und zum 1. Mal hier)
|
Tipp: |
Bonns MdB Ulrich Kelber (SPD) schreibt: Peter Finger (GRÜNE) ist vaterlandsloser Geselle
Originalzitat Ulrich Kelber: „Grüner Bürgermeister will deutsche Niederlage einleiten. Bonns grüner Bürgermeister Peter Finger hat sich als „vaterlandsloser Geselle“ geoutet. Hier geht es zum ganzen Blogbeitrag: www.ulrich-kelber.de
So lustig wie Herr Kelber seinen Beitrag später selbst kommentiert ist diese Angelegenheit nicht! Im Umgang mit dem WEB 2.0 geraten solche Aussagen schnell in falsche Kanäle, vor allen Dingen hinterlassen sie nicht mehr löschbare Spuren (hier zum Nachteil Peter Finger). Naiv oder unwissend ist Kelber, der „Bundestag-Twitterkönig“, nicht, denn er gibt sogar Interviews zum Thema Online-Wahlkampf.
Umso unverständlicher ist es, dass Kelber’s „Blog“ und „Twitter“ vor populistischen und markigen Sprüchen nur so strotzen. Hier fehlt es eindeutig an Verantwortung im Umgang mit den Neuen Medien, wie auch die „Peinliche Twitter-Schlammschlacht nach der Bundespräsidentenwahl“ ein weiteres mal belegt. Selbstkritik oder Einsicht bei Kelber? Fremdworte bei diesem Charakter. Sympathisch macht Sie das nicht, Herr Kelber, da helfen dann auch keine 5 Kinder!
Die SPD bekommt einen Nackenschlag nach dem anderen und steht vor dem KO!

Dann lässt sich seine teflonbeschichtete Gesundheitsministerin „Ulla“ die unversicherte Regierungslimousine in sonnigen Spanien klauen und zieht als Krönung der Peinlichkeit für die Reise auch noch eine Informations- und Wahlkampftour zu sieben republikflüchtigen, briefwahlberechtigten aber offenbar wahlentscheidenden Rentnern aus der Hüfte, womit Sie gleichwohl den örtlich und zeitlich parallel verlaufenden Urlaub ihres Chauffeurs und ihre dabei dringend erforderliche Anwesenheit zu begründen versucht.
Unmittelbar danach zieht die SPD-Führung ein Schattenkabinett aus dem Hut, welches sich in Popularität nur so gewaschen hat.
Und heute auch noch der Schlag in die Magengruppe von Seiten der IG Metall, die Steinmeiers hilf- und inhaltslose Rede vor der OPEL-Belegschaft in Rüsselheim noch nicht vergessen hat und aus diesem Grunde ihren Mitgliedern ausdrücklich keine Wahlempfehlung zugunsten der Volkspartei und Politvertretung der Arbeiterklasse „SPD“ abgeben will.
Sie verweist dabei auf Hartz IV und die Rente mit 67 (wobei ich erwähnen möchte, dass in CDU-Kreisen bereits ernsthaft über eine Rente ab 69 nachgedacht wird).
Die Wähler haben die Wahlaussagen der SPD vor der letzten Wahl nicht vergessen. Haben noch heute den Schrecken in den Knochen wenn sie das Wort „Mehrwertsteuererhöhung“ nur hören. Können sich noch lebhaft an Münteferings Wahlkampfparolen vor der Wahl und seiner Erklärung zum Wahrheitsgehalt derselben nach der Wahl erinnern und niemand hat den Genossen Clement vergessen, der die Zeitarbeitergesetze eingeführt hat und sich nach der Wahl zum Chef einer solchen Firma hat machen lassen (unter anderem). Wer könnte sich nicht an den ehemaligen Chef und Putinfreund erinnern, der heute von russischen Firmen bezahlt wird, um hier „neutrale“ politische Ratschläge zu erteilen.
Die Aufzählung ließe sich unendlich fortführen.
Ich sage voraus, dass sich die SPD seit und dank Schröder auf dem Wege zur „Splitterpartei“ befindet und – wenn die CDU sich nicht vollkommen blöd anstellt – im kommenden Jahrzehnt letztlich auch noch auf einen der letzten Plätze hinter den LINKEN landen wird.
Die Wähler sind zwar schwerfällig in ihren Entscheidungen, wovon die SPD nach Schröder und Clemens ja auch lange Zeit profitierte, aber wenn die Stimmung erst einmal gekippt ist, dann dauert es auch ewig, bis sie sich wieder erholt hat.
Alle Zeichen deuten auf eine weitere Folge von Merkel-Amtszeiten (vergleichbar mit dem Europa- und Republik-Einiger KOHL). Dem hat die SPD nichts aber auch gar nichts mehr entgegenzusetzen, nachdem der putinnahe und vorerst letzte SPD-Kanzler– von ihm seinerzeit offenbar unbemerkt – nicht mehr wieder gewählt wurde.
Schade um Steinmeier, schade um die SPD.
Er ist bestimmt ein ehrbarer und aufrechter Politiker. Aber das Volk will wenigstens an etwas glauben können. An mehr Sicherheit, mehr Ehrlichkeit, mehr Zuverlässigkeit. Und nichts davon transportiert die SPD zu uns herüber.
Ulla Schmidt zeigt sogar deutliche Volksferne und erkennt in ihrer Abgehobenheit auf Wolke 7 nicht einmal mehr die Bedürfnisse ihrer Wähler nach Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit.
Es ist wirklich traurig.
Wir werden es erleben, dass eines Tages die LINKEN und die von politischer Gestaltung träumenden Grünen ihre Widersprüche über Bord werfen und zusammengehen werden und die SPD als Zünglein an der Waage und zur Masse beitragend zu Koalitionsverhandlungen eingeladen wird.
Auf die wählenden Bundesbürger kommen schwere Zeiten zu, wenn die SPD ihren vor Jahren begonnenen politischen Selbstmord erfolgreich in die Tat umgesetzt und sich mit ihrem aktuellen Schattenkabinett auf eine Schattenpartei reduziert hat.
Siehe Tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/inland/reaktionenspdteam100.html
Siehe sueddeutsche.de:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/6/482461/text/
