Schon wieder Entlassungen bei ATU?

Ja arbeitet da denn überhaupt noch jemand?

Seit Peter Unger (Firmengründer) seine prima florierende Firma „Auto-Teile-Unger“ zu Geld gemacht und an einen Finanzinvestor verscherbelt hat, purzeln dort immer wieder Mitarbeiter aus ihren Stellungen.
Seit 2002 wird entlassen, entlassen, entlassen was das Zeug hält.
Das sind sogenannte ertragsmaximierende Personalrestrukturierungen, die den Gewinn des ehemals 1 Milliarde betragenden Umsatzes erhöhen sollen, um daraus den hohen Preis zu rekapitialisieren, den der Investor Doughty Hanson an den Firmengründer Unger für dessen Lebenswerk und seine ehedem rund 11.000 Arbeitnehmer gezahlt hat.

Als 2004 mit Kohlberg Kravis Roberts (KKR) ein weiterer Investor einstieg, um sich auch eine Scheibe vom Kuchen abzuschneiden, soll es noch schlimmer geworden sein.

Der überhöhte Schuldendienst für den Kaufpreis, den eine gekaufte Firma dafür aufbringen muss, dass sie gekauft wurde, gepaart mit einer branchenfremden neuen „Null-Ahnung-Firmenleitung“ (sogenannte „NULL-LEITER“) und den maßlos überzogenen Ertragsforderungen der Investoren, die davon mit ihren Familien gut leben und noch weitere Firmen übernehmen möchten, bringt jede von „Investoren“ geplagte deutsche Firma an den Rand ihrer Existenz.

Der ehemalige Alt-Eigentümer ist fein raus.
Er hat seine Schäflein im Trockenen, kann von oben herab mit sorgenvoll gekrauster Stirn väterlich guten Unger-Rat erteilen und sich über den Firmenverfall und den Schaden seiner ehemals doch so wertvollen Mitarbeiter schulterzuckend, verständnislos tuend auslassen.
Ich glaube ehrlich, dass er über den Verfall seines „Denkmals“ erschüttert ist.
Ich glaube ihm kein Wort, wenn der über das Schicksal der früheren Mitarbeiter spricht, mit denen zusammen er die ehemals erfolgreiche Firmengeschichte geschrieben hat.
Er ist so stolz auf seine Recken. Sagt er!
Aber der Verkaufserlös war alles was ihn intessierte, der ist nämlich einzig und allein sein eigen.
Die früheren und so wertvollen Mitarbeiter lieferte er zur Belohnung dem unglaublich strengen Regime der neuen Eigentümer aus.

Ich will ihm seinen Verkaufserlös gar nicht missgönnen, er trug ja auch all die Jahre das wirtschaftliche Risiko im wesentlichen allein; überwiegend seine klugen Entscheidungen und sein Unternehmermut haben den Laden nach vorn gebracht. Aber er sollte jetzt Ehre zeigen und lieber still sein, statt noch Salz in die von ihm geschlagenen Wunden zu streuen. Aus seinen Ideen allein (ohne fleissige Mitarbeiter) wäre aus dem Kfz-Zubehör-Handel auch nichts geworden.

Neuste Meldung: Schon wieder sollen 650 Mitarbeiter gehen, weil die Finanzinvestoren durch massive Umsatzverluste aufgrund der weltweiten Autokrise mit den überteuerten Krediten und ihren Ratenzahlungen nicht mehr klarkommen.

Ich frage mich gerade: „Zahlen eigentlich immer nur die Mitarbeiter die Zeche? Überall brechen Firmen ein und auf der Stelle werden krisenbedingt sofort Arbeitnehmer entlassen. Im selben Moment steigen – sogar bei Verlusten – die Aktienkurse wieder.“

:!: RaGa (Frankfurt)_____________________________________________________________________
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16 Gedanken zu „Schon wieder Entlassungen bei ATU?

  1. Hammer Landstr. 3, 59457 Werl, Budberg
    Telefon:0180 5 2727440 (ich glaube das ist kostenpflichtig).
    Mo – Fr:    08:00-18:00 Uhr
    jeden Sa: 08:30-16:00 Uhr

    Ist dies die gesuchte Adresse?

  2. 22.11.2012

    es wurden heute 400 von 800 kürzlich eingestellten Mitarbeitern entlassen!!!

  3. Drecksladen hoch 3, Wegeunfall gehabt und fristlos aus dem Ausbildungsverhältniss geworfen weil denen 6 Wochen Gips am Fuß zu lange dauert und die Krankheitsstunden auf 3,5j hochaddiert werden.. der Geschäftsleiter in COE ist noch der beste und faselt was von Engagement solle mich doch zur Arbeit schleppen und gucken was im Betrieb so zu tun ist.. klar mit eingegipsten Körperteilen in einem Betrieb wo Sicherheitskleidung (die ich nun auch selber zahlen darf was laut Berufsbildungsgesetz Sache des Ausbildungsbetriebes ist ) nötig ist.. ich kauf dort nicht mal mehr nen Eiskratzer

  4. Jo das kenn- ich Gleiches Gebiet 3 von 5 Leuten entlassen
    gleiche Kündigung ohne Angabe von gründen
    Fristlos :evil::evil::evil:
    Fahrt am besten alle zur Hölle ihr Deppen !!!!
    Das gute ist wir brauchen keine A.T.U., aber die A.T.U. braucht Leute wie uns.
    Weil nicht die zuvor genannten Herren verdienten unser Geld, sonder wir deren. Wenn keiner mehr da ist wo kommt dann eure Kohle her? ! lol :mrgreen:

  5. Aktuelles aus dem A.T.U-Gebiet Rhein Ruhr 09: 3 ! fristlose Kündigungen in einer Filiale, dazu noch eine aus einer anderen Filiale…..und wieder wird fröhlich ohne Angabe von Gründen entlassen. Die Geschäftsführung macht fröhlich mit, nicht wahr Herr Ries? Ich wünsche euch Deppen ein frohes Weihnachtsfest, und dass euch das Essen im Hals stecken bleibt !

  6. frag mich bloss was der estermann mit seiner mitarbeiter fluktuation erreichen will – der hat null ahnung,hauptsache geld schöpfen…viel zu wenig mitarbeiter,viel zu viele termine – keiner hat hier einen durchblick.ich war froh als diese pfeifen mich entlassen haben,der jameson ist so ein prolet und sowas von hilflos dass es schon wieder lustig ist :-) „liebe leute so gehts nicht,hörns ma auf“

  7. Zu Estermann: reißt die Klappe wie immer ganz weit auf und will mit den großen pinkeln aber er kriegt das bein nicht hoch. seit januar 2009 fährt er kurzarbeit und wirft in dieser zeit auch noch mitarbeiter raus, andere stellt er ohne kurzarbeit-bedingungen, sondern ohne einschränkung wieder ein. wir monteure, die so dumm waren sich noch einmal von ihm breitschlagen zu lassen und in seine neue firma eingestiegen sind, haben es fast alle bitter bereut seine modernen sklaven zu sein. er macht mit uns was er will ohne rücksicht auf unsere körperliche und nervliche gesundheit. wenn er uns für seine interessen ausgequetscht hat, wirft er uns wie wertlosen müll auf den arbeitsmarkt . estermann kann ich nichts gutes wünschen, sondern nur soviel, daß ihm endlcih das handwerk gelegt wird und er möglichst für seine linken touren noch in den knast kommt. am besten auch sein hilfs-sherriff jameson.

  8. Ich, als ehemaliger, langjähriger Mitarbeiter dieser Firma, kann nur sagen : Ich hoffe, das diejenigen die das Geld, das Wir ARBEITER an der Front, für die Firma verdienen, endlich einmal auch dafür redlich belohnt werden!!!
    Ich WAR 12 Jahre dabei und bin in diesem Beruf seit fast 30 Jahren als Mechaniker tätig aber das, was in den letzten 3 Jahren bei ATU abging und NOCH abgeht ist eine Schweinerei!!!!
    Ich durfte, BEVOR ich von mir aus kündigte, gehen!
    Leute, ich frage mich was die Firmenführung weis, was in den einzelnen Filialen überhaupt vorgeht !
    Ich war IMMER ehrlich zum Kunden und habe NIE etwas dem Kunden mit Zwang verkauft, dennoch habe ich nach all den Jahren, den absolut FAMILIENFEINDLICHEN Arbeitszeiten bei der ATU, die Kündigung(Betriebsbedingt 1a!!!)mit einem lachendem Auge entgegengenommen!
    An die Firmenleitung : “ Macht noch mehr vom Ruf der ATU kaputt damit sich eure Hosentaschen füllen, bis nichts mehr reingeht! „.
    Mit Test und so etwas ähnlichem lässt sich, wie auch bei anderen Firmen, nichts beheben oder verbessern.
    Frau Merkel, machen Sie mal Ihre Augen auf und tun das, wozu WIR Arbeiter Sie und Ihre Horde raffgeiler Politiker, gewählt haben.
    Ich werde jedenfalls bei der nächsten Wahl keinen einzigen Dieser Arbeinehmerfeindlichen PERSONEN und IHREN FIRMEN meine Stimme freiwillig geben!
    Armes Deutschland und Kollegen der ATU. :oops:

  9. Bei mir in der Fiale in Berlin -Tegel wurden mal ebenso 6 Mitarbeiter entlassen.Egal ob sie fleißig, loyal oder lange dabei waren. Und danach wurde ein Rundschreiben geschickt: “ macht euch keine Sorgen , eure Arbeitsplätze sind sicher“.
    Wie einst Norbert Blühm: “ Die Renten sind sicher“.
    Heute stand ATU vor dem Abgrund- morgen siind sie einen Schritt weiter.
    Gute Nacht! :(

  10. Ich hatte, aus heutiger Sicht, das zweifelhafte „Vergnügen“ von 1995 bis 2003 Mitarbeiter der Firma Auto-Teile-Unger gewesen zu sein. Ich kann der Gaby nur raten, zerre die A.T.U. vor das Arbeitsgericht, wenn du dir wirklich nichts zu Schulden kommen lassen hast.
    Ich möchte mal kurz beschreiben, wie man sich meiner Person entledigt hat. Die Vorgeschichte ist die, im Jahr 2002 verkaufte der „gute“ Peter seine Firma an Dougty und Hanson, einem Finanzinvestor. Man fing an Vergünstigungen für ATU Mitarbeiter abzubauen.
    Beispiel: Abschaffung des Einkaufsgutscheines über 50 Euro, wenn man nicht krank wurde; der eigene PKW konnte nicht mehr kostenlos repariert werden, man zahlte bisher nur das Material. Gegen die Abschaffung des Gutscheins habe ich in meiner Filiale Unterschriften gesammelt und mit Kollegen Gespräche über die Bildung eines Betriebsrates geführt. Ich wurde von irgendeinem Zuträger, einem Kollegenschwein, beim Gebietsleiters angeschwärzt. Es kam zu einem „Aussprache“, was „Abschussliste“ bedeutete.
    In den Jahren 2002/2003 war die Fluktation bei der ATU schon sehr hoch, zu mindestens in meiner Filiale. Es fehlte immer Personal. So musste ich die wöchentliche Warenlieferung allein abladen. Zu guten Zeiten der ATU standen für so etwas 4 Personen zur Verfügung. Beim Herunterzerren einer vollen Europalette mit Starterbatterien, machte es „knirsch“ in meiner Wirbelsäule. Ich hatte mir, das Gleiche, wie ein Schleudertrauma, an der Lendenwirbelsäule zugezogen, was starke Schmerzen bedeutete. Ich habe meinen damaligen Filialleiter, mit dem ich per „Du“ war, mitgeteilt das ich am nächsten Tag voraussichtlich ausfallen würde und ihm den Vorfall geschildert. Ich wollte eigentlich nichts weiter als kollegial sein und dafür sorgen, das er irgendwo für mich Ersatz herbekommen kann Am nächsten Tag war ich dann wirklich krank, ich konnte mich kaum noch bewegen. Schon am zweiten Tag nach der Krankmeldung, kam von der Firma ATU eine fristlose Kündigung, ohne jegliche Begründung. Dann hörte ich erst mal nichts mehr von der ATU. Nach meiner Genesung nach 4 Wochen, erhielt ich eine Einladung meines Gebietsleiters. Ich bin dort hingefahren, weil ich erst dachte, diese Kündigung wäre irgendwie ein Irrtum gewesen, aber zu diesem Termin versuchte mich der Gebietsleiter zu einer Unterschrift unter ein Schriftstück zu nötigen. Ich sollte einem Aufhebungsvertrag mit einer Abfindung in Höhe von 1000 Euro zustimmen. Das tat ich natürlich nicht und schaltete einen Anwalt ein. Nach knapp 3 Monaten ohne Job, hatte ich wieder etwas neues gefunden. Die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht, verlief ohne Ergebnis. Dort erfuhr ich den Grund für die Fristlose Kündigung. Mir wurde eine Krankmeldung mit vorheriger Ankündigung vorgeworfen. Bei der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht 10 Monate nach der Kündigung konnte die Firma ATU diesen Vorwurf nicht beweisen, die Kündigung wurde als unbegründet zurückgewiesen. Die Firma ATU wurde verurteilt, den Arbeitslohn für 10 Monate nachzuzahlen und das Arbeitslosengeld an die AfA zurückzuzahlen. Daneben erhielt ich noch eine Abfindung von 0,5 Monatsgehältern pro Arbeitsjahr bei der ATU. Ich hätte die Möglichkeit gehabt, an meinem Arbeitsplatz züruckzukehren, lehnte aber dankend ab und nahm die Abfindung. Bei dieser „Mobbingbude“ wollte ich nicht mehr arbeiten. Ich gebe zu mein letztes Auto hat die ATU voll bezahlt. Heute 6 Jahre später bin ich froh, diesen Schritt gegangen zu sein, wie man an der derzeitigen Situation der ATU sehen kann. Es ist seitdem bei der ATU, was die Unternehmenskultur, angeht nicht besser geworden.
    Man muss natürlich auch sagen, viele ATUler sind feige Hühner, nicht bereit für ihre Interessen zu kämpfen und zum Beispiel einen Betriebsrat zu bilden. Von 600 Filialen sind gerade mal knapp 130 mit Betriebsrat, also ein zahnloser Tiger, wenn es um die Durchsetzung der Interessen der Belegschaft geht.
    Jeden jungen Menschen würde ich heute abraten für die ATU zu arbeiten. Schulungen und Weiterbildungen gibt es bei dieser Firma kaum, denn sowas kostet der Firma ja Geld. Die Firma ATU nimmt gern deine Jugend, um dich dann Ende 30 Anfangs 40 als gebraucht und ausgenutzt „auszukotzen“. Eine Arbeit bei der ATU ist ohne Perspektive, weil es kaum Karrieremöglichkeiten gibt. Heute sitzt ein Filialleiter der ATU an der Kasse, weil die Kassiererinnen abgeschafft wurden.

  11. Da hatte ich ja glück gehabt das ATU-Logistik seine externe Radeinlagerung an der einstmaligen Firma, welche schon vor diesen Maßlos gescheiterten Versuch Einlagerung im großen Stil übernahm – 4WHEELS.

    Die Finanzielle Talfahrt begann nicht allein durch KKR auch durch eine noch ältere Firma welche ATU aufgekauft hat und meinte: „Wir AEM-Autoglas sind Pioniere des Mobilen Glas-Service! übernehmen jetzt die externe Radeinlagerung 4Wheels ab.“ Das ist maßlos gescheitert an Estermann sowie seiner Brigade aus Rosenheim die ATU auch schon in die Wüste geschickt hat.

    Bei AEM ist es Finanziell als auch Logistisch gescheitert. Finanziell passte es vorne und hinten nicht. Man kann doch kein Auftrag annehmen der eine Investition von 20 Millionen EURO benötigt wenn man weniger als 5 Millionen zur Verfügung hat.

    Logistisch begann die Abholung ja schon mehr als Chaotisch. Fialle 181 landete nicht in ein Lager sondern wurde einfach weggefahren noch Rostock, Hamburg, Hannover, Leipzig, Erkrath, Berlin – dies geschah bei vielen weiteren Filialen auch.

    Im laufenden Betrieb hieß es z.B. das mir gesagt wurde das ich den Scanner benutzen soll um die letzte Inventur durchführen sollte. Nur problematisch wird es wenn die Geschäftsführung vergisst das in dem Lager weder Scanner, Labeldrucker, Firmeneignes Stationäres Telefon (wurde nur vom Mitarbeiter gestellt) ein Computer vorhanden ist.
    Des weiteren mangelte es an Waschtechnik – es war improvisieren angesagt. Waschtechnik gab es nur in wenigen ausnahmefällen wie Erkrath, Hamburg, Hannover, Leipzig.

    Auf Leipzig kann man auch schnell auf eine kleine Geschichte mit Berlin & Estermann kommen.

    Eines Tages war Estermann in Lager Berlin und ordnete an in einem mehr als ausgelasteten Lager die Blocklagerung abzuschaffen. Scghlußendlich wurde Lager Berlin geschlossen und alles Lastzugweise nach Leipzig geschickt.
    Somit bediente Leipzig erst mit einer Kapazität von ca. 10.000 Radsätzen. Nun waren es mehr als 20.000 Radsätze.
    In den neuen Bundesländern waren nun nicht mehr 3 Radläger sondern 2. Leipzig mit 20.000 Radsätzen und Rostock mit weniger als 700 Radsätzen. Zweitweillig fuhren Fahrer aus Leipzig auch bis Neubrandenburg (ca. 200 km nördlich Berlins). Über Tourenplanung darf man da am besten nicht erst reden.
    Von 06:00 bis 12:00 Handwäsche im Lager für 1 Tourtag und insgesamt 6 Filialen. Anschließend ging es auf Tour zu allen Filialen Mecklenburg Vorpommerns auf eine Tour von bis zu 750 km Tagestour bis ca. 23:00
    Ich bin nicht mehr sehr zuversichtlich das jetzt noch bessere Zeiten kommen. Ich bin nun nichtmehr in MV sondern in Hamburg. Ich hatte nurnoch die Wahl zwischen betriebsbedingter Kündigung und Lagerleiterstelle verlieren. Order Lagerleiter stellen verlieren und nicht in Arbeitslosigkeit gehen – Aber 600 EUR weniger im Monat durch Spritkosten als Pendler und Untermietwohnung. Dazu muß ich noch einen Führerschein der Klasse C (mehr als 7.5t ohne Anhänger) absolvieren.

    MfG Vinyl Junkie

  12. Ich kann den Beitrag nur bestaetigen. Mir ging es genauso wie Fr. Richter.
    Jahrlang hat man sich den Arsch aufgerissen, hat Kunden rangeschleppt noch und
    nöcher und dann war das alles nichts mehr wert. In der Chefetage der ATU hat man wahrscheinlich nicht geschnallt, dass es sich bei der ATU um ein Dienstleistungsunternehmen handelt und die funktionieren nun mal auf der Bezieheung Mensch – Mensch. Demotivierte, staendig in Angst vor Kündigung lebende Mitarbeiter, sind genauso tödlich wie fehlende Kunden. Der komplette Untergang von ATU ist nur eine Frage der Zeit. Ich glaube nicht, dass die KKR staendig weiter Geld in ein marodes Unternehmen steckt. Die verspaetete Lohnzahlung Dezember sagt doch alles aus. Hr. Ries hat doch bestaetigt, haette man pünktlich bezahlt, haette man schon zum Jahresanfang die „Bude“ dicht machen müssen.
    die Suche nach einem neuen Kaeufer laeuft schon auf Hochtouren. Das Problem, der noch viel zu Hohe Personalbestand, die dauerhafte Krise in der Automobilbranche und wahrscheinlich das immer schlechter werdende Image der ATU-Werkstaetten. Die Unterstützung der einzelnen Filiale ist auch gleich Null. Kommt der Gebietsleiter, ist der erste Weg ins Lager, ran an den Rechner und alle alten Werkstattauftraege durchsuchen, um ja etwas zu finden um den naechten Mitarbeiter rauszukicken, statt sich Gedanken zu machen, warum zwei Mitarbeiter den ganzen Tag im Verkauf alleine dastehen. Stattdessen werden den Mitarbeitern die Taschen vollgehauen, man würde keine Leute bekommen. Warum will man dann weiter entlassen ? Parkplatzbegehungsberichte, genauso ein Thema, alle zwanzig Minuten wird einer vor die Tür gejagt um an Kundenautos irgendwelche Maengel zu finden und den Kunden dann zur Reparatur zu nötigen. Habe ich keine Kunden, brauch ich auch nicht vor die Tür. Also Liste her, Pi mal Daumen und der Gebietsleiter ist beruhigt und er kann immer sagen an mir hatt`s nicht gelegen, statt in Weiden mal richtig auf den Tisch zu hauen, dass man sich einen Kopf macht, wo die wirklichen Probleme liegen. Aber jeder ist sich ja selbst der Naechste und solange mein Gehalt kommt, nach mir die Sinnflut. Schade um die schönen Jahre bei ATU.
    Na ja jetzt reicht es auch. Aendern kann man das eh nicht mehr. Empfehlung: Gründet in jeder Filiale Betriebsraete! Es ist zwar nicht das Allheilmittel, aber es hilft den Untergang sozialvertraeglich zu gestalten, gerade wenn man lange dabei war und schon ein paar Jaehrchen auf dem Buckel hat. Keine Angst davor! Sonst waeren die ersten Filialen schon dicht.
    Mfg. einer der weiss, wovon er spricht

  13. Genau der Beitrag trifft zu , mich haben Sie nach 21 Jahren rausgeworfen bei Auto – Teile – Unger . Es wurden Sachen erfunden die nicht war sind , jetzt bekomme ich durch den rauswurf erst mal 3 Monate kein Geld am Amt – dass war Abischt , da Sie mich zuvor nicht rausbekammen . Sch€¦ ATU

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