Krisenbewältung durch die politischen Köpfe unserer BRD?

Rüttgers (CDU) will 100 Milliarden Hilfsprogramm auf Kreditbasis über die Kreditanstalt für Wiederaufbau für notleidende Unternehmen.
Seehofer und Ramsauer (CSU) wollen, dass Steuern gesenkt werden
Schavan (CDU) lehnt Steuersenkungen ab, will statt dessen Steuerschecks für Forschung u. Entwicklung kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgeben.
Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle will vor allem für den Mittelstand Steuererleichterungen und schlägt vor, dabei gleich auch die kalte Progression abzuschaffen
Der Bund der Steuerzahler will zielgerichtete Maßnahmen, kein Gießkannenprinzip und dabei das Morgen im Augen behalten.
Die Junge Union der CDU weist darauf hin, dass der Schuldenabbau nicht zu kurz kommen darf und will erreichen, dass die kommende Generation möglichst schuldenfrei leben kann und der Aufbau der Zukunft für die kommende Generation nicht so erfolgt, dass diese Suppe dafür auslöffeln muss.
Die Spitze der sächsischen CDU denkt, dass man erst dann wieder Geld in Rettungsschirme und Konjunkturprogramme stecken sollte, wenn man weiß, wie die dadurch entstehenden Schulden wieder zurückgezahlt werden können. Daher müsse ein Neuverschuldungsverbot ausgesprochen werden.
Ein wirklich interessanter Artikel hierüber ist im Spiegel Online [ hier klicken ] zu finden.

2009 wird sicherlich ein schmerzhaftes Jahr und wenn die Karre richtig im Dreck steckt, können wir sicher sein, dass wenigstens einer da ist, der sagen kann: „Habe ich es euch nicht prophezeit? Hättet ihr bloß auf mich gehört.“
❗ Ein neuer Tipp von Gina aus Weimar
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Autozulieferer Stankiewicz jetzt doch an die Wand gefahren?

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🙄 NEUIGKEITEN  VON  DER  HEDGEFRONT
Die Bereitschaft der Retter zu retten und ihr Vertrauen in die Herstellung und die Haltbarkeit eines zusammengeflickten Rettungsschirms ist wohl ziemlich mickrig gewesen.
Wollte sich die zu Rettende wirklich retten lassen?
Oder waren ihr die Bedingungen vielleicht zu heftig?
Tja, wenn der Steuerzahler die Zeche nicht allein übernimmt und zusätzliches Geld reinpumpt, wird es immer eng in der Automobilbranche und bei deren Bankern. Da sind sich die „banker + vehicle construtors“ ziemlich ähnlich.
Das wär’s dann erst einmal für die alte Dame „Stankiewitz“ und bietet womöglich DIE Chance für eine frühlingsfrische, attraktive, schlanke und wohlgeformte NEUE STANKIEWICZ. Ganz im Interesse der zukünftigen Automobilindustrie, die sich die heutige Kaufzurückhaltung der Kunden nicht einfach gefallen lassen und an ihnen mit geeigneten Maßnahmen Vergeltung üben wird.
…. Weiterlesen

Ab 2009: Steuerfreiheit für betriebliche Gesundheitsförderung

Mit dem Jahressteuergesetz 2009 sollen die Vorsorge und die betriebliche Gesundheitsförderung gefördert werden. Leistungen der Arbeitgeber, welche dem allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer zugute kommen, sollen bis  zur Höhe von 500 Euro grundsätzlich steuerfrei  sein. Das können firmenexterne Kurse oder betriebliche Angebote wie Rückenschulungen sein.
❗ Harald aus Aschersleben ist hierauf gestoßen und möchte es deutlich machen.

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Bankenverband fordert: Staat soll Schrottpapiere übernehmen

Ich sag mal eben meine Meinung

Diese Idee ist so unglaublich furchtbar, dass ich meine, ein ehrbarer Bürger unserer BRD käme hierauf  NIEMALS.
Es verschlägt mir sprichwörtlich die Sprache.
Immer wieder taucht das Gespenst einer „Bad Bank“ auf (zuerst hörte ich davon im Zusammenhang mit J. Ackermann, Deutsche Bank AG). Immer unverfrorener fordern die Banker von uns Steuerzahlern, dass wir ohne Unterlass deren Ärsche retten.

Haben wir Bürger unserer BRD nicht bereits genug Bankenschrott (Giftmüll, Schrottpapiere) am Hacken?
Es kann einem wahrlich schwindelig werden.  Wir sollen weitere und immer mehr ihrer Müllpapiere übernehmen, die sie uns bislang nicht einmal zu zeigen getraut haben, damit die Banker unter dem Deckmantel der Krise ihre Keller und Ställe nun auch noch in aller Ruhe und ganz bequem auf unsere Kosten ausmisten und uns auch noch den letzten Rest ihres Versagens anhängen können.
Erinnern wir uns an die Bayern-LB. Herr Huber hatte uns zugesichert, dass sich der Schaden im Peanutsbereich (also so um eine Milliarde) bewegen würde. Dann kam Seehofer, der bayerische Teminator und wischte gleich mal so eben das Angebot vom Tisch, dass sich die Bayern-LB mit einer anderen Bank (z.B. Baden-Württemberg) zusammentäte (wir nennen das im modernen Heute „fusionieren“). Was ist denn mit dem los, fragten wir uns, stinkt da vielleicht etwas in deren Kellern? Es kam noch viel schlimmer.
Droht uns das jetzt noch einmal?
Der Bankenverbank rechnet für die Steuerzahler unserer BRD so pi mal Daumen mit Anlageschrott in Höhe von 800 Milliarden Euro.
800 Peanuts.
Meine Rechnung: Bislang hat sich noch kein Bankenvorstand offen und ehrlich geäußert oder etwa Zahlen genannt. Statt dessen wurde stets alles beschwichtigend „kleingerechnet“ (siehe z.B. Hypo Real Estate) und als lediglich schlimm aber noch lange nicht katastrophal bezeichnet. D.h. für mich, dass die Angabe des Bankenvorstands wieder nichts als nur eine vollkommen unbestimmbare Größe (Bluff oder Luftnummer) ist und die Summe mal wieder kleingerechnet wurde (Ratsamer Umgang mit Angaben von Leuten, die uns Anlagen mit hohen Erträgen und minimalen Risiken verkauft haben).
Wollen die bereits jetzt und schon heute das Geld unserer Kinder und Enkel? Irgendwie geht mir in Anlehnung an ein heiliges Buch durch den Kopf: „Ihr und eure Kinder und Kindeskinder sollt büßen bis in die vierte Generation!“
Wenn Sie es nicht glauben lesen Sie mal nach und bilden Sie sich eine eigene Meinung [ hier „manager-magazin“ ].
Mir fällt es schwer die Fassung zu bewahren. Ist das noch die soziale Marktwirtschaft  oder bereits ungezügelter Kaptitalismus?

Manfred Weber vom Bundesverband schlägt vor, mit den Schulden nach dem Muster der Schweden in den 90iger Jahren vorzugehen (War da bereits etwas was wir wissen sollten?).

Eure  Ella 

Ich überlege gerade, was berühmte und vorbildhafte Staatsmänner wie Kaiser Augustus, Alexander-, Friedrich-  oder Katharina d. Große, Maria Theresia, Napoleon, Georg Washington, Castro, Mao oder Lenin in so einer Situation mit den Bankern wohl gemacht hätten.

@Das Thema  Bad Bank  kommt bereits am 16.12.2008  bei „meine-deine-unsere BRD“   vor:
Die HSH gebiert „The German first Bad Bank“ – merry christmas! Wer macht den Esel, wer den Ochsen?
und hier:
J.A. möchte eine „Bank für die Miesen“ gründen

In China purzeln die Löhne wieder in den Keller

Heike aus Mannheim sendet uns einen Hinweis:
Chinas Wirtschaft stockt und 10-tausende mittlere und kleinere Firmen sind bereits vom Markt verschwunden [ Die Netzeitung berichtet darüber ].
Es geht aber immer noch weitern abwärts.
Fazit: Die Produktionskosten für ausländische Unternehmer in China sinken weiter und der gerade etwas selbstsicherere chinesische Arbeitnehmer senkt wieder den Kopf, wird demütiger und arbeitet weiter für einen Hungerlohn.
Dadurch sind aber auch die Arbeitsplätze in unserer BRD zusätzlich zu bereits sichtbaren Folgen dieser Krise hochgradig  gefährdet. 
Nur ein wirtschaftlich starkes China mit hohem Lebensstandard nimmt uns keine Arbeitsplätze mehr weg, kauft  im Gegenteil sogar womöglich unsere Produkte und achtet Markenrecht u. Urherbschutz.
Ich hoffe für jeden Chinesen und Bundesbürger, dass es mit China schnell wieder weiter aufwärts geht, immer aufwärts und noch weiter aufwärts.
China, bitte mach nicht schlapp!  Wir brauchen dich unbedingt als zweites Absatzeldorado neben den USA.
CHINA YOU CAN!
Heike fragt: „Vergeht dem Land des Lächelns etwa der Humor?“
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TERMIN 01.01.2009 – Heizöl wird teurer (Steuererhöhung bei Mineralöl)

Die Mineralölsteuer auf Standard Heizöl steigt ab 1. Januar 2009 um 1,50 Euro auf 7,635 Euro je 100 l.
Das ist dann mehr als die fünffache Steuer und somit eine Steuererhöhung um mehr als 400%.
Das etwas teurere schwefelarme Heizöl ist von der Regelung ausgenommen und wird dadurch  als steuerbegünstigt deklariert.
Eigentlich passiert da gar nichts, man muss dem Steuerzahler nur richtig geschickt „verkaufen“, dass ein gar nichts auch eine Vergünstigung, sprich „STEUERGESCHENK“  für ihn sein kann.

So ermäßigt unsere Regierung die Steuern.
❗ Gernot aus Schorten.
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[SUCHE] „Heizöl“ bietet noch weitere Artikel zum Thema.

Schadenersatzforderungen in der Rezession

Läppische 10.818 Euro Schadenersatz statt 500.000 Euro [ in diesem Bericht des STERN steht’s ]
Das ist, gemessen am Vorhaben,  wahrlich etwas dürftig ausgefallen.
In Fragen des Schadenersatzes  bekommt der Bürger (die Bürgerin) unserer BRD in diesem Jahr noch nichts von den Bürgschaften, Rettungsplänen und -schirmen,  Konjunkturprogrammen ab. 
Doch da ist sicherlich noch nicht das allerletzte Wort gesprochen.

Gerade erst hat ein unwillig steuerzahlender Bürger unserer BRD vor Gericht von unserem Finanzminister erfolgreich die Kohle für die Pendlerpauschale wieder in voller Höhe erstritten. 
Vielleicht gelingt der Versicherungsfachberaterin der Coup, von ihrem Arbeitsgeber  einen 500.000-Euro-Schadenersatz zu erstreiten, doch noch.
Warten wir es ab.  Im Zuge der Inflation werden wohl auch hier höhere Summen realiserbar werden.
❗ Der Tipp kommt direkt vom Götz  aus Bischofswiesen-Uhlmühle
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Qimonda-Krise aus der Sicht eines Sachsen

Der Leitartikel der Financial-Times Deutschland (FTD) [ hier ist er ] sieht Infineon als ein Opfer des ungefragten Vorpreschens der Hilfe anbietenden freistaatlich-sächsischen Regierung, die sich zur Rettung der Qimondas aufgemacht hat.
Aus Sicht Infineons hat gerade dies auf unangenehme Weise dafür gesorgt, das nun weltweite Aufmerksamkeit auf Infineons knappe Finanzsituation entstanden ist.
Vielleicht war’s aber auch der kurzzeitige 50%-Hoppser, den der Aktienwert aufgrund aufkeimener Hoffnung aufmerksamer Börsianer gemacht hat und dessen Kurzlebigkeit nun die Vorstände beunruhigt.

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Qimonda – die Erfolgsgeschichte in Sachsen

@ Ich setze voraus, dass Sie wissen, dass Qimonda quasi ruiniert ist und von der Mutter nicht unterstützt sondern mit den Worten „ab in Pleite“ sich selbst überlassen wird.
Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern. Nicht nur in Sachsen!
Von etwa 10,50 Euro/Aktie  in 2 1/2 Jahren auf direktem Wege in die Pleite und (heute) auf 17 Cent/Aktie.
Eine wohl sehr seltene Firmenkarriere und ein wirklich deutliches Beispiel dafür, wie man erfolgreich Subventionen kassiert, eine Firma mit Hilfe einer Bank aktienkursoptimiert oder besser -maximiert an die Börse bringt und sie dann, nachdem die Kohle restlos an die Mutter INFINEON abgeführt wurde (man könne es uphedgen nennen),  sich selbst und den allerorten in Vorstandsetagen gelobten „selbstregulierenden Kräften des Marktes“ überlässt (also in diesem Falle dem Freistaat Sachsen, der ARGE und dem zu allem schweigenden Steuerzahler).

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Neue Form der Firmensanierung: Steuergelder her oder Pleite. Basta!

Forderung von Infineon an unsere BRD und das Land Sachsen:  „Bürgschaft über 500 Millionen her oder das Chipwerk Qimonda geht über die Wupper.“
Alles klar? 
❗ Lesen Sie den Artikel im Manager-Magazin empfiehlt uns Loretta aus Nebra
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