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Schlagwortarchiv: Subventionen
Vorschlag: Schulen reparieren hilft der Wirtschaft
In vielen Schulen sind die Räume und Möbel alt und hässlich. Die Wände wurden lange nicht gestrichen. Es gibt zu wenig Computer und die Turnhallen sind kaputt.
Gleichzeitig haben viele Handwerksbetriebe und andere Firmen zu wenig zu tun.
❗ Einen Tipp auf diesen Bericht der Thüringischen Landeszeitung sendet uns Marion aus Gera.
Lesen können Sie ihn, wenn Sie [hier klicken]
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Wir bringen’s raus! Unsere BRD sammelt und archiviert Information von, über und für Deine-Meine-Unsere BRD. Doch wir kriegen bei weitem nicht alles mit und danken für jede Unterstützung. Haben Sie etwas für uns parat? Schreiben Sie es auf – gern als kompletten Artikel – oder senden Sie Ihre Infos/Links an tipps@unserebrd.de. |
Steht uns jetzt die Milchkrise bevor?
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Erst vergällt uns der Streit der Bauern mit den Molkereibaronen und dem „verbraucherfreundlichen“ Einzelhandel die Lust auf Milchprodukte, dann erhöhen die US-Kuhjungen ihren Milchexport um fast 3% und treiben dadurch unsere BRD-Milchbauern in ihre nächste Krise. Sollten wir Obama nicht eine Christmas-Depesche schicken? |
Junk Bond? Was ist das?
Liebe Frau Merkel, ich fand Ihre außerordentliche Regierungserklärung zur Finanzkrise und Ihre Zusage, mein Sparbuch zu retten, wirklich außerordentlich und sehr mutig.
Ganz etwas anderes als das, was wir vom Basta-Kanzler kennen (Ich denke z.B. mit Grausen an sein rot-grünes Vorhaben unserer BRD zur Dienstleistungsgesellschaft umzubauen und uns damit den Investmentbankern total auszuliefern).
Gestern gab es doch diese TV-Debatte in Nashville/Tennesee zwischen den beiden US-Präsidentenkandiaten.
Haben Sie zugehört? Mir hat’s die Sprache verschlagen.
Da gab der amerikanische Steuerzahler doch große Summen zur Rettung dieses AIG-Versicherungsriesen aus.
Erinnern Sie sich noch an die Artikel von Spiegel Online und Handesblatt? Das war doch wirklich knapp.
Haben Sie gehört, was der Präsidentschaftskandidat Obama da gestern gesagt hat?
„Die gerade gerettete AIG hat nichts Eiligeres zu tun, als mit den gerade spendierten Dollars sofort wieder JUNK-BONDS zu kaufen!“
Ich bin wie von der Tarantel gestochen aus dem Sessel gesprungen. Das muss doch etwas ganz Schlimmes sein. Was hat James Bond mit Junk Bond zu tun? Ich habe mich sofort zur Erklärung gegoogelt.
Wer auch nicht weiß was Junk-Bonds sind, der findet bei Wikipedia eine wirklich deutliche Erläuterung. Die kann sogar ich verstehen und, liebe Frau Merkel, lesen Sie das mal durch, Sie verstehen dann auch meine Fassungslosigkeit.
Liebe Frau Merkel, passen Sie bitte auf, dass so etwas hinter Ihrem Rücken bei uns nicht passieren kann.
Ihre Ella

Red.: Ella hat ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen.
Hier eine Passage vom 08.06.1999 zum Wandel der Volkswirtschaften in eine Dienstleisungsgesellschaft:
Sind wir pleite oder schon darüber hinaus? Wissen Sie’s?
Die Bankenkrise bringt schon heute viele an den Bettelstab (wer und wessen Geld ist eigentlich wirklich betroffen?). Die Banker warnen alle Welt davor, dass es ein unglaubliches Desaster gäbe, wenn der Steuerzahler den Banken nicht die faulen Schuld-Verpflichtungen abnähme.
Man muss es so sehen: Der Steuerzahler hat diese faulen Kredite erhalten – also aufgenommen. Und er ist aus Bankersicht eigentlich auch der Schuldige. Er hat sein Geld ja schließlich gierig in riskante Spekulationen angelegt oder für dumme Konsumwünsche ausgegeben. Hätte er ja nicht tun müssen.
Aber wer kann mir nun endlich einmal sagen, was für Konsequenzen wirklich für uns entstünden, wenn wir Steuerzahler nicht einträten?
Ist das so ein Geheimnis, dass auch dies allerorten hinter verschlossenen Türen verhandelt werden muss, weil selbst die Politiker nicht wissen wofür sie unsere Geld riskieren und die Banker es ihnen nicht verraten, weil diese sehr wohl wissen, dass das Ende der Fahnenstange noch gar nicht in Sicht sein kann. Sie aber niemals einen Bürgschaft erhielten, wenn sie wahrheitsgemäß antworten würden.
Sitzen da wieder nur die „Nichtswisser“ zusammen am Tisch, schauen sich treudoof in die unschuldigen Augen und entscheiden – wie damals in den Landesbanken, der IKB und der KfW?
Außer, dass mir ein unglaubliches Panikgerede geboten wird, habe ich bislang keine für mich verständliche Erklärungen bekommen, außer, dass auch mein Anteil am gesamten Staatsvermögen verbrannt werden soll. Meine ganz persönliche Beziehung zu unserer BRD wird gerade auf eine harte Probe gestellt.
23% des Jahreseinkommens erzielen Landwirte aus Steuermitteln
OECD Berlin Centre
– 21. August 2008 –
Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance
–
23 Prozent ihrer Bruttoeinkünfte erzielten Landwirte in OECD Ländern im Jahr 2007 aufgrund staatlicher Unterstützung.
Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn dieser Berechnungen Mitte der 1980er Jahre. Im Jahr 2006 lag die Subventionsquote noch bei 26 Prozent, 2005 bei 28 Prozent. Vor allem der starke Anstieg der internationalen Agrarpreise, der zum Teil auf die hohen Energiepreise und die Unterstützung der Biokraftstoff-produktion zurückzuführen ist, hat dazu geführt, dass sich der Abstand zwischen Weltmarktpreisen und den künstlich erhöhten Binnenmarktpreisen verringert hat.
Der OECD Bericht „Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance“ liefert neueste Daten zu Agrarsubventionen in OECD Ländern. Die Publikation erscheint alle zwei Jahre im Wechsel mit „Agricultural Policies in OECD Countries: Monitoring and Evaluation“.
Weitere Informationen und Bezugsquellen finden
Sie unter: www.oecd.org/de/agriculturalpolicies
Ein Hinweis von Christa aus Heidenheim
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Armut auch im reichen Bayern
Die „sueddeutsche.de“ schreibt in ihrem Artikel „Armut auch im reichen Bayern“, dass die hohen Lebenshaltungskosten vielen Rentnern und einkommensschwachen Familien (gibt es Bayern auch) ziemlich zu schaffen macht, und dass sich deren Situation aktuell immer weiter verschlechtert.
Hans-Jürgen aus Plauen hat uns die Empfehlung zu diesem Artikel zugesandt.
Zum ausführlichen Bericht bitte [hier klicken]
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Obama, ein Menschenfischer?
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Der US-Menschenfischer ist wieder fort – gerade noch so, bevor die Lufthansa bestreikt wird. Na, ein echter Glückspilz eben. Berlin hat wieder ein paar Tage Ruhe und wir auch. |
Aber warum?
Dürfen wir uns vorstellen, dass Obama die Welt glücklicher macht?
Dürfen wir begründet hoffen, dass die Konflikte, in die Amerika und wir dank Natobündnis verheddert werden, ungefährlicher werden?
Dürfen wir glauben, dass die Kriege, an denen Amerika beteiligt ist und zukünftig sein wird, weniger werden?
Dürfen wir annehmen, dass unsere jungen Leute Deutschland und die freie Welt nicht am Hindukusch verteidigen müssen?
Dürfen wir davon ausgehen, dass die Beziehungen zwischen Europa und den USA jetzt weniger vom Profitstreben der Konzerne, die in der Vergangenheit stets in der amerikanischen Politik die Feder führten, bestimmt werden?
Dürfen wir uns von ihm überhaupt etwas erhoffen?
Amerikanischer Präsident will er werden und nicht der irgendeines der Länder, in denen er jetzt seine Glamourtour absolviert hat.
Ich bin sicher, wir sind ihm eigentlich vollkommen egal.
Monsieur O. hat uns nicht besucht, weil er uns mag.
Überall wird ihm bescheinigt, er wäre das Symbol amerikanischen Aufbruchs (new deal?).
Was hatte der Rest der Welt bislang davon, wenn Amerika aufbrach?
Ich bin da mal ganz vorsichtig mit meinen Hoffnungen.
JFK hatte als junger unerfahrener Präsident sein Kuba und sein Vietnam. Und die ganze Welt hat den Atem angehalten.
Wie schnell hat youngster Obama sein Iran? Weder der Irak ist wirklich in die amerikanische Zivilisation hinein geführt worden und es sieht auch nicht so aus, als ob die Iraker sich an den amerikanischen Schutz gewöhnen könnten. In Afghanistan sieht es auch so aus, als ob hier nichts Gutes zu erwarten ist; außer Krach mit Pakistan.
Ich denke gerade: Pakistan ist aber auch wirklich schlimm dran. Wenn sich die USA aus Ihrem Aufmarschgebiet Afghanistan heraus gegen den Iran wenden liegt dieses Pakistan genau in der Mitte. Dann gehts auch für die Pakistani nicht mehr um die Wurst, sondern ums nackte Überleben. Hinter dem Iran stehen garantiert der russische Bär und das Reich der Mitte.
3 Supermächte stehen sich gegenüber. Stellen wir uns doch mal vor, dass sich 3 atomar bewaffnete Streitkräfte dem Kopf einschlagen und 2 atomar bewaffnete Neulinge dabei mitmischen. Ganz in der Nähe der Atommacht Indien.
Das wird ein Scherbenhaufen, wie wir ihn noch nicht gesehen haben.
Mir ist gar nicht wohl dabei, dass eine Weltmacht, die gerade ihre Vormachtstellung verliert, durch einen „zweiten JFK“ vertreten werden könnte.
Auch wenn ich ihn sympathischer finde, als seinen greisen Konkurrenten, den letzten Hero aus der Vietnamära, der gerade über O. und die kriecherischen Deutschen so richtig einen ablässt (siehe n-tv vom 27.07.2008). Na warte alter Mann, du kommst noch mal angekrochen.
Lesenswert wäre da vielleicht noch:
China will bessere Rendite für 1 Billiarde Währungsreserve (zum Artikel)
USA: Haushaltsdefizit von 250 Milliarden Dollar erwartet (zum Artikel)
Da kann man sich in etwa die wahren Verhältnisse etwas besser vorstellen.
😎
Die Affäre NOKIA. Sie erinnern sich?
Zur Erinnerung, das ist das Unternehmen, welches von deiner-meiner-unserer BRD dafür Geld bekam, dass es sich hier ansiedelte, Subventionen kassierte und dann deine-meine-unsere BRD in Richtung Rumänien verließ.
Der heutige Stand der Dinge ist der, dass das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Bank(1) von NOKIA rund 41 Millionen der gezahlten Subventionen zurück haben wollen. Beide begründen dies öffentlich damit, dass die zugesagte Anzahl an Arbeitsplätzen nicht geschaffen wurde.NOKIA denkt gar nicht daran dies zu akzeptieren und die bei NOKIA als Hausbank fungierende Deutsche Bank ebenfalls nicht. Was hat die denn damit zu tun?Jetzt meldet sich auch das Forschungsministerium und will 4 Millionen zurück haben, weil verabredet gewesen sei, dass eine Verwertung von Forschungsergebnissen in Deutschland zu erfolgen hätte.
Von wem hat NOKIA eigentlich noch Subventionen aus Steuergelder erhalten?
Haben die Europäische Union, Bundesministerium für Wirtschaft, Stadt Bochum, Agentur für Arbeit auch noch blechen müssen?
Wer hat NOKIA das Grundstück zur Verfügung gestellt, für welchen Preis, wer hats bezahlt, wen gehört der zukünftige Verkaufserlös?
Wurden für NOKIA Zufahrtsstraßen und andere Infrastrukturmaßnahmen geschaffen, um denen die Ansiedlung in Bochum schmackhaft zu machen?
Wurde überhaupt eine Gewerbesteuer fällig?Warum sind alle immer noch auf NOKIA sauer.
Warum lassen wir nicht die Politiker die Zeche zahlen?
Wer war das eigentlich, der das verzapft hat?War das vielleicht in seiner Amtszeit als regierender Nordrhein-Westfale unser allzu bekannter ehemaliger, allwissender, stets Recht habender und grundsätzlich über den Dingen schwebender SUPER-Bundesminister WOLFGANG CLEMENT – zuständig für Arbeit und Wirtschaft, der bis heute unverändert durch seine klugen Ratschläge beehrt?War es sein sparsamer Nachfolger Peer Steinbrück, den die Nordrhein-Westfalen ob seiner zutreffenden Wahrheiten über den Zustand des Bundeslandes nicht mehr zuhören wollten, ihn dafür nicht mehr wählten (das ist anderen auch so passiert) und ihn dadurch – nach einer Stippvisite in Hamburg – zum Bundes-Finanzminister machten?
Wer hat dieses viele Geld genehmigt und ausgegeben. Und nach welchen Kriterium geschieht so etwas. Hat die Qualität der Fragen, die NOKIA beantworten musste, Ähnlichkeit mit dem, den die ehemaligen Arbeitnehmer jetzt bei der Agentur für Arbeit ausfüllen müssen?
Was hat die Gemeinschaft der Steuerzahler unterm Strich eigentlich ein Arbeitsplatz bei NOKIA den Steuerzahler gekostet? (1) NRW-Bank ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Die erste Adresse für Existenzgründer(innen) und kleine sowie mittlere Unternehmen, wenn es um öffentliche Förderprogramme geht. Link = http://www.nrwbank.de/de/index.html
Bochum ich lebe + leide in dir!
Das manager-magazin meldet für deine-meine-unsere BRD den Verlust von weiteren 1200 GM-Jobs.
„Ein neues Programm zur Einsparung von Kosten sehe den Abbau von europaweit 5000 Stellen auf freiwilliger Basis vor, sagte Jean-Marc Ruhland, General-Motors-Betriebsrat und Mitglied des französischen Gewerkschaftsbundes CFDT, am Dienstag. GM beschäftigt in Europa etwa 55.600 Menschen.
Ruhland zufolge sollen auch im Bochumer Opel-Werk 900 und in der Rüsselsheimer Fabrik 300 bis 500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Bei Opel war zu einer Stellungnahme niemand zu erreichen.“
Was hat Bochum, das andere Städte nicht haben?
Was macht Bochum so unattraktiv, dass alle nur weg wollen?
BenQ, Nokia und immer wieder Opel bzw. General Motors.
1.200 Jobs! Ist das wirklich alles?
12.000 Jobs hat der Konzern in Europa schon abgebaut.
74.000 sollen es insgesamt sein, um den Irrsinnsverlust von 40 Milliarden Dollar in 2007 zu kompensieren.
Was muss man eigentlich tun, um solche Verluste zu erleiden? Mit „Nichtstun“ kann man das nicht schaffen.
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