Krisenbewältung durch die politischen Köpfe unserer BRD?

Rüttgers (CDU) will 100 Milliarden Hilfsprogramm auf Kreditbasis über die Kreditanstalt für Wiederaufbau für notleidende Unternehmen.
Seehofer und Ramsauer (CSU) wollen, dass Steuern gesenkt werden
Schavan (CDU) lehnt Steuersenkungen ab, will statt dessen Steuerschecks für Forschung u. Entwicklung kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgeben.
Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle will vor allem für den Mittelstand Steuererleichterungen und schlägt vor, dabei gleich auch die kalte Progression abzuschaffen
Der Bund der Steuerzahler will zielgerichtete Maßnahmen, kein Gießkannenprinzip und dabei das Morgen im Augen behalten.
Die Junge Union der CDU weist darauf hin, dass der Schuldenabbau nicht zu kurz kommen darf und will erreichen, dass die kommende Generation möglichst schuldenfrei leben kann und der Aufbau der Zukunft für die kommende Generation nicht so erfolgt, dass diese Suppe dafür auslöffeln muss.
Die Spitze der sächsischen CDU denkt, dass man erst dann wieder Geld in Rettungsschirme und Konjunkturprogramme stecken sollte, wenn man weiß, wie die dadurch entstehenden Schulden wieder zurückgezahlt werden können. Daher müsse ein Neuverschuldungsverbot ausgesprochen werden.
Ein wirklich interessanter Artikel hierüber ist im Spiegel Online [ hier klicken ] zu finden.

2009 wird sicherlich ein schmerzhaftes Jahr und wenn die Karre richtig im Dreck steckt, können wir sicher sein, dass wenigstens einer da ist, der sagen kann: „Habe ich es euch nicht prophezeit? Hättet ihr bloß auf mich gehört.“
❗ Ein neuer Tipp von Gina aus Weimar
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Präzisions- und Steuerungstechnik in Beuren

Auch „ERKO Präzisions- und Steuerungstechnik“  in Beuren wird von der Krise bei den Automobilzulieferern nicht übersehen und muss sich von Mitarbeitern trennen. 90% des Umsatzes macht ERKO ausschließlich mit der Automobilindustrie und wird um Kurzarbeit, Mitarbeiterabbau und weitere Maßnahmen wohl nicht herumkommen, damit es die Firma hoffentlich auch nach der Rezession für Beuren, die Eigentümer und eine Stammbesatzung geben kann.

Die aktuell vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter sind natürlich „not amused“ und der Weg zum Arbeitsgericht ist vorprogrammiert. Die Stimmung in der Firma und unter den Kollegen kann man sich sicherlich vorstellen. Jeder hat Mitleid mit den Betroffenen und ist andererseits heilfroh, wenn der Kelch an ihm vorübergeht.  Das bringt unvermeidbare Spannungen.
Wie überall in solchen Fällen sind auch hier die Ansichten über die Wege einer Krisenbewältigung zu differenziert, ist die Stimmung zu emotionsgeladen und sind die Interessen zu unterschiedlich, um jemals zu einer gemeinsamen Lösung führen zu können.

Die Auto- und Jobkrise frisst sich unaufhaltsam immer weiter durch unsere BRD.
❗ Auch die Thüringische Landeszeitung (TLZ) berichtet darüber, weiß Gina aus Weimar und sendet uns einen  Hinweis.

Anmerkung 15.01.2009: Der Link auf die TLZ funktioniert nicht mehr und ich habe an dessen Stelle einen Link auf einen Bericht vom 18.12.2008 gelegt, der die Situation aus Sicht eines Betroffenen beleuchtet und mit der Meinung des Seitenbetreibers nicht hinter’m Berg hält.
Bravo dafür.
Der Bericht erscheint auf der Website des Sportclub Leinefelden 1912.
[ zum Artikel bitte hier klicken ]
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