Obwohl die planetenweite Wirtschaftskrise auch unsere BRD voll erfasste und viele Vermögen teilweise dramatisch reduziert hat, sind wir trotzdem im vergangenen Jahr wieder Reiseweltmeister geworden und werden es ganz sicher auch in diesem Jahr werden.
Dabei werden ebenfalls die Reisen innerhalb unserer BRD mitgezählt.
Wir kommen also ganz schön weit rum.
„Ist das nicht super?“
Gern hätte ich aus der Reiseanalyse 2009 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen einige Details mitgeteilt, aber die Publikation (http://www.fur.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/FUR_Bestellformular_online.pdf) ist nicht kostenlos.
Ich möchte aus diesem Grund auf zwei Artikel verweisen, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
In seiner Sparte „Tourismusbranche“ schrieb der FOCUS am 10.02.2010 den Artikel „Reiseweltmeister melden sich zurück“ (http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/tourismusbranche-reiseweltmeister-melden-sich-zurueck_aid_478942.html), die taz veröffentlichte am 11. März 2010 den Beitrag „Deutsche bleiben Reiseweltmeister“ (http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/deutsche-bleiben-reiseweltmeister/).
Kategoriearchiv: Zahlen + Fakten
Bevölkerungsentwicklung

1. Dieser Link zu
➡ Übersicht der koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung zeigt eine Art Beschreibung der interaktiven Möglichkeiten, welche sich unter diesem
2. Link bieten:
➡ „Fortschreibung 1950 bis 2008 und Vorausberechnung 2009 bis 2060“
Arbeitslosenzahlen Mai 2010
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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Mai 2010 usw. [ hier klicken].
Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST Seite 52 „unsere BRD“ OST Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“ Seite 56+57 „Kurzarbeit“ Seite 58-60 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“ Seite 73 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“ Seite 75 „Bedarfsgemeinschaften“ Seite 76-78 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“ Seite 79-81 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“ Seite 82 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“ Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.
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Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen
Alles dreht sich um den EURO und meine Lebenslust verringert sich von Tag zu Tag

Ich lese seit Tagen: „Das könnte knapp werden!“
Langsam glaube ich es auch.
Sollten wir nicht auch etwas kürzer treten?
Rund um uns herum ziehen düstere Wolken auf, der Rettungsschirm zeigt sich nicht groß genug, unsere Nachbarschaft beginnt zu sparen und der Bevölkerung das Geld für den Konsum zu entziehen, durch höhere Steuern und Abgaben.
Das könnte wirklich knapp werden.
Wovon sollen die Europäer denn dann noch einkaufen gehen, Mehrwertsteuern zahlen, den Händlern Umsatz bescheren, den diese dringend für die Begleichung ihrer Rechnungen und die Bezahlung der Löhne benötigen?
Irgend etwas geht da, scheint es, gründlich schief, so die Meinung aller Wirtschaftsweisen.
Da geht etwas gerade sogar voll ins Leibchen, so meine Meinung.
Bis vorgestern habe ich überall gehört, die EU-Staaten hätten kein neues Geld gedruckt.
Vorgestern sagt auf Phoenix ein Wirtschaftler aus der ARD-Redaktion, die Keller der Regierungen sind prall gefüllt mit frisch gedruckter Währung.
Dann sage ich mir wieder: „Diese muss ja auch binnen weniger Stunden raus in den Wirtschaftskreislauf, wenn die Staatsbürgschaften fällig würden. Also muss sie ja bereits gedruckt. Oder?“
Staaten untereinander können sich mit weiteren Bürgschaftsversprechen beruhigen, die Bevölkerung aber hat die Nase von leeren Versprechungen gestrichen voll und will Bargeld sehen, weil der Metzger um die Ecke seine Ware auch nicht mehr auf „Anschreiben“ herausgibt. Denn er rechnet ebenfalls mit dem Verfall der Währung und er will das Geld deshalb lieber heute als morgen. Er rechnet also mit Preisverfall, mit Inflation!
Ist das so richtig?
Oder versteckt seine bereits zu festen Preisen eingekaufte Dosenwurst bis die Preise ins astronomische gestiegen sind. Das wäre eine Erklärung für die klassische Flucht in die Sachwerte.
Um das Volk bei Laune und den Konsum in Fahrt zu behalten, braucht es Geld. Durch eine Erhöhung der Geldmenge bei stagnierendem oder gar abnehmendem Warenangebot beginnt aber die Inflation. So soll es nach dem Krieg gewesen sein, haben mir meine Eltern immer berichtet.
1 Billion Reichsmark für ein Laib Brot.
Statt Geld waren Zigaretten damals die Währung der Bevölkerung.
Meine Eltern haben sich von diesem Erlebnis niemals erholt und als Kind konnte ich in den Fünfzigern im „Kinderladen“ meiner großen Schwester mit derartigen Scheinen, die wir von unseren Eltern in ziemlich großen Mengen zum Spielen bekamen, noch „die Einkäufe“ bezahlen.
Das ist „Schwarzmalerei“ sagt mein Mann.
Aber was wäre denn nach einem Staatsbankrott?
Macht der Staat es aber anders herum und reduziert durch höhere Steuern das verfügbare Geld der Bürger oder dessen (unsere) Kaufkraft kann genau das Gegenteil geschehen. Die Bürger können sich nichts mehr leisten, versuchen schwarz arbeiten zu gehen, um Steuerabgaben zu sparen, vermindern weiter die Steuereinnahmen und wenden sich vom versagenden Sozialgefüge des Staates einfach ab.
Das gilt allgemein als das Gegenteil von Inflation und ist wohl ebenso furchtbar.
Aber dafür haben wir ja unsere Regierungen, deren schlaue Köpfe und hellwacher Verstand jetzt gefragt sind.
Hoffen wir, dass wir uns da nicht vertan haben.
Vermutlich wäre es klüger und vorausschauender gewesen, wenn wir bereits früher unsere klügsten Köpfe nach Brüssel geschickt hätten, statt z.B. Frau Koch-Merin und ihresgleichen. Wir hätten bestimmt bereits eu-weit eine einheitliche Währungs- und Wirtschaftspolitik. Aber das hätte bedeutet, dass Politiker aller Länder noch mehr Macht und Kompetenz abgeben müssten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer unserer Politiker dazu bereit ist oder gewesen wäre.
In anderen Staaten sitzen wie deren Zwillinge ebensolche Politiker.
So ein Vorhaben ist wohl schwer umsetzbar in einer Welt, in der sich jeder nur für seine möglichst steile Karriere interessiert, für schlauer als sein Gegenüber und all die anderen für Hinterwäldler hält.
Ich habe allein heute folgende Nachrichten gefunden, keine hat mich beruhigt – im Gegenteil – und ich beginne einmal mit:
Arbeitslosenzahlen April 2010
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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den April 2010 usw. [ hier klicken].
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Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen
Arbeitslosenzahlen März 2010
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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den März 2010 usw. [ hier klicken].
Seite 51 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 52 „unsere BRD“ WEST Seite 53 „unsere BRD“ OST Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“ Seite 56+57 „Kurzarbeit“ Seite 58-60 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“ Seite 73 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“ Seite 75 „Bedarfsgemeinschaften“ Seite 76-78 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“ Seite 79-81 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“ Seite 82 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“ Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.
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Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen
10.000 Steuerhinterzieher haben Muffe bekommen
Gerade höre ich im Radio, die Zeitschrift Capital veröffentlicht die Nachricht, dass die Zahl der sich selbst anzeigenden Steuerbetrüger die 10.000-der Marke überschreiten wird.
😆
Aktuell würden sich täglich beinahe 250 reuige Steuersünder bei den Finanzbehörden melden.
😛
Aber lesen Sie selbst. Ich muss das ja nicht alles noch einmal tippen. Bei „Finanznachrichten“ gibt es jede Menge Informationen. [ ➡ Hier entlang ]
Ich bin sprachlos begeistert. Was so eine einzige DVD alles bewirken kann und die Sorge, es könnte noch weitere geben.
Unglaublich wie klein und feige Steuersünder doch sind, wenn es ihnen an den Kragen geht und es drauf ankommt.
Jetzt wo es eng für sie wird, da kommen sie angekrochen.
Statt für ihr Vorgehen ihren Mann zu stehen und dem Staat (also uns) und den Konsequenzen ins Auge zu schauen.
Erst den großen weltgewandten Maxe machen und die Gesellschaft hintergehen, jetzt aber wo Ärger droht (Geldstrafe) in allerletzter Sekunde wieder unter deren Flügel zurückschlüpfen und demütig jammernd um Vergebung zu bitten.
Und das wollen die Leistungsträger unserer Gesellschaft sein?
Das sind die Leute, die von uns erwarten, dass wir sie anerkennen?
Dies sind die Typen, die sich erdreisten schlecht oder abfällig über Migranten, Niedriglöhner, Leiharbeiter, Arbeitslose und HartzIV-Empfänger zu reden?
Diese Waschlappen?!
„Lieber Fiskus, bitte bestraf mich nicht! Ich hatte doch gar keine Ahnung!
Mein Banker, dieser Verbrecher, hat mich zur Steuerhinterziehung verleitet. Ja genau. Das war der Soundso, von der XYZ-Bank. Der ganz allein, der hat die Schuld. Der hat meine Unerfahrenheit in Geld- und Steuerdingen und meine Schwäche für’s Monitäre skrupellos ausgenutzt. Der war’s! Ganz ehrlich. Ich habe noch nie im Leben gelogen oder betrogen. Schauen Sie in meine ehrlichen Augen. Der allein war’s! Eigentlich müsste ich den dafür verklagen?
Was sagen? Wie meinen Sie das? Sie sind der Ansicht, das könnte ich machen?
Genau. Er müsste doch für den Schaden aufkommen und mir die nun docxh fälligen Steuern als Schadenersatz – quasi als entgangenen Hinterziehungsgewinn – DM für DM, EURO für EURO zurückzahlen?“
Nehmt ihnen das Geld ab, rechnet richtig happige Zinsen drauf und teilt ihnen von uns Lohnabzugssteuerpflichtigen mit, dass wir sie nach Bagdad oder Kabul ausweisen würden, wenn sie noch einmal auf die Idee kämen, die Gesellschaft, die für sie ein- und geradesteht, so schamlos zu betrügen.
Sagt es Ihnen!
Abgeordnetenbezüge / Bundestagsdiäten / Kostenerstattung …

Warum werden Sie nicht selbst der nächste Abgeordnete Ihres Wahlkreises / Ihrer Partei?
Möchten Sie einmal erfahren was Ihr / ein Bundestagsabgeordneter alles noch so nebenbei verdient / bekommt?
Vielleicht denken Sie danach anders über einen Job in der Regierung.
Es lohnt sich.
Klicken Sie auf
➡ http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html
Sie sehen vor sich eine Skizze des Plenarsaals aus der Vogelperspektive (wie vor als Skizze dargestellt). Die Abgeordnetenplätze sind entsprechend der Parteizugehörigkeit farbig markiert.
Fahren Sie mit Ihrem Mauszeiger auf einen dieser Plätze und Ihnen wird der Name einer / eines Abgeordneten angezeigt.
Klicken Sie mit der Maustaste darauf und erhalten Sie weitere Infos.
Ein Bundestagsabgeordneter erhält für die Ausübung des Bundestagsmandats eine Entschädigung für den Ausfalle des Verdientes aus vorheriger Beschäftigung. Seit 01.01.2009 betragen diese „Diäten“ monatlich 7.668,00 EURO.
5,2 Millionen offene Arbeitsstellen in unserer BRD

Für unsere Statistiker und Vorausschauenden habe ich eine neue, spannende Lektüre aufgestöbert.
Der ➡ vbw (übrigens eine empfehlenswerte Fundgrube für Lesenwertes aus Sicht der Wirtschaft) hat diese Studien bei der Prognos AG in Auftrag gegeben.
➡ Arbeitslandschaft 2030 – Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise
mit den drei Downloadangeboten: 1. Kurzfassung; 2. Langfassung oder 3. Anlagenband mit Ergebnistabellen für Deutschland.
Aus dem Kurzbericht: Blatt 18 des PDF-Dokuments (Seite 16 des Berichts) zeigt per Saldo eine übersichtliche Grafik über die Entwicklung des Arbeitskräftemangels in unserer BRD.
Bis 2030 werden sich die offenen Stellen bis auf 5,2 Millionen aufsammeln.
Ziehen sich die aktuell parallel verlaufenden beiden Krisen auf dem Finanzsektor und in der Wirtschaft doch noch etwas in die Länge, kann dies zur Folge haben, dass dann eben nur 4,2 Millionen offene Stellen im Angebot sind.
Deutsche Elektronik- und Elektrogeräte für Afrika
Unsere Bürger geben ihre defekten und alten Elektronik- und Elektrogeräte aus Haushalt, Unternehmen und Büro bei diversen Sammelstellen ab.
155 tausend Tonnen (155.000) kommen da pro Jahr zusammen.
Wie ich nun verstanden habe, sind davon mehr als 50% nicht mehr als Gebrauchtgerät zu bezeichnen. Sie sind mehr oder weniger Schrott und müssen der Entsorgung zugeführt werden.
Dieses ganze Volumen geht trotzdem, als Gebrauchtgeräte und Ersatzteile deklariert, statt in den Schredder oder in die Weiterverwendung, zu 100% auf direktem Wege nach Afrika, wo es ganz schwere Umweltschäden verursacht, das Grundwasser verseucht und die Bürger erkranken lässt, allen voran die Kinder, die mit dem giftigen Schrott spielen.
Weltweit werden jedes Jahr 40 Millionen Tonnen dieser giftigen Abfälle nach Afrika entsorgt, um damit das jeweils eigene Land von den schädlichen und teuren Folgen dieser Zivilisationsgüter zu verschonen.
Das ist ein Beitrag, auch unserer BRD, zur Schönung der Umweltbilanzen, der an Dreistigkeit, Ignoranz seines gleichen lange suchen muss.
Es ist doch wissenschaftlich bereits hinlänglich beweisen und wir wissen es auch, es gehört inzwischen zur Allgemeinbildung, dass Müll und Gift auf jeden Fall zu uns zurückkommen.
Es findet seinen Weg. Direkt oder indirekt.
Die Natur und die 3.Welt werden sich rächen.
Was tun wir diesen arglosen Menschen eigentlich an?
Wer sind wir, dass wir uns das erlauben?

