Heiner Geißler: Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Red@ Heiner Geißler äußerst sich am 18. Oktober 2011 in einem ZDF-Interview zu den Demonstrationen gegen das Bankensystem:

…..  Mit Leisetreterei werden keine positive Veränderungen für die Menschen erreicht. Es ist klar, wir brauchen eine Art Revolution.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Die Menschen spüren das und sie lassen sich nicht mehr gefallen, miterleben zu müssen, dass ihre Lebensbedingungen ständig nur ökonomischen Bedingungen untergeordnet werden.

Eine Zerschlagung von Investment- und Geschäftsbanken ist eine Forderung, die er bereits vor 10 Jahren aufgestellt habe und es sei gut und nicht zu beanstanden, wenn die SPD, er meint hier ausdrücklich Herrn Sigmar Gabriel, endlich einmal eine gute Idee übernehmen würde.

Die Deutsche Bank muss entflochten werden.
Zumindest ist eine klare Trennung zwischen ihrem Geschäftsbereich und dem Investmentbankbereich erforderlich. 70% der Gewinne der Deutschen Bank resultieren aus Investmentbanking und da dies ein risikoreiches Geschäft ist, besteht auch für die Deutsche Bank die Gefahr in Schwierigkeiten geraten zu können.

H.G. meint, die Banken sollten diese Entflechtung von ganz allein durchführen, denn sie läge im ureigensten Interesse der Banken und Anleger. Eine solche Maßnahme sei längst als unabwendbar anerkannt.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Artikel „SPD-Chef Gabriel: Investmentbanking ausgliedern“ des Online-Focus vom 15.10.2011 hinweisen.

Eine Suche unter „gabriel investmentbanken“ fördert mehr als 30tausend Ergebnisse auf den Bildschirm. In ihnen werden Begriffe wie zerschlagen, trennen, ausgliedern, Neuordnung angeboten.
Suchen Sie sich etwas aus.

Die Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2012

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Leistungen der Pflegekasse bis 31.12.2011 ab 1.1.2012 mehr EURO mehr %
Pflegesachleistung
Pflegestufe I 440,00 450,00 10,00 2,27
Pflegestufe II 1.040,00 1.100,00 60,00 5,45
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Pflegestufe III Härtefall 1.918,00 1.918,00 0,00 0
Pflegegeld
Pflegestufe I 225,00 235,00 10,00 4,44
Pflegestufe II 430,00 440,00 10,00 2,33
Pflegestufe III 685,00 700,00 15,00 2,19
Verhinderungspflege
für alle Pflegestufen 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Tages-/Nachtpflege
Pflegestufe I 440,00 450,00 10,00 2,27
Pflegestufe II 1.040,00 1.100,00 60,00 5,77
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Kurzzeitpflege
alle Pflegestufen 1.510,00 1.550,00 0
Vollstationäre Pflege
Pflegestufe I 1.023,00 1.023,00 0,00 0
Pflegestufe II 1.279,00 1.279,00 0,00 0
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Pflegestufe III Härtefall 1.918,00 1.918,00 0,00 0

Quelle Barmer GEK

Red.: Liebe Christa, ich habe Dir die „Tabellenumrandung“ gesetzt. OK so?

 

Brennt unsere BRD aus?

Hallo Ivonne, ich danke Dir für Deinen Anruf.  Hier mein Artikel:

Mit aller Macht muss es voran gehen.

Aus dem Nichts heraus geht es nach oben.
Und an der Spitze heißt es:

„Position halten!“
„Um jeden Preis!“

Es braucht flexible, motivierte, leistungsfähige Mitarbeiter, die rund um die Uhr verfügbar und einsetzbar sind.
Nicht der über Tage vorher verabredete Termin ist das Credo. Das ist etwas Überkommenes aus der Zeit unserer Eltern und Großeltern. Heute gilt die spontane Verabredung und die 24-stündige Erreichbarkeit per Handy gibt den Rhythmus vor.

4 Milliarden Handys setzen weltweit neue Maßstäbe und wer keines hat, wer keine SMS und MMS versenden kann, wer nicht ständig telefonisch erreichbar ist und nicht überall Emails abrufen, lesen und beantworten kann,  ist aus dem Rennen.
2015 hat jeder Erdenbürger statistisch mindestens ein Handy.
Kommunikationsgeräte die mehr können sind natürlich besser und verdrängen das gute alte „Taschentelefon“.
Wer sich verweigert, ist out oder zumindest altbacken.

Die technischen Voraussetzungen für permanentes Wachstum sind auf dem Markt, Von der  volkswirtschaftlichen Grundlage „Geld“  gibt es auf dem Planeten so viel, dass damit bereits „gespielt und gewettet“  werden kann.
Wo es momentan fehlt gibt es Billiarden Kredite von Partnern, die selbst auf Pump und am Rande verantwortlichen Haushaltens leben.

Trotzdem geht es immer weiter. Immer schneller. Immer höher.

Wovon habe ich noch nichts gesagt?

Was bleibt zurück?
Der Mensch.

Er vergewaltigt die Natur, knechtet sie und hat sich in die Lage versetzt das Klima zu ändern, er beutet gnadenlos Ressourcen restlos aus,  er prüft andere Lebewesen auf ihre Brauchbarkeit,  passt sie – gedankenlos auch qualvoll – in dieses System ein oder schafft sie ab.

Komisch ist: Der Mensch macht aber nicht einmal vor sich selber halt.
Er will mit aller Macht nach oben.
Er will mehr.
Er will es besser haben.
Er will bequemer leben.
Egal was es kostet und sei er selbst der Preis.

Die Folge ist:
Wir haben es fast geschafft.
Wir brennen jetzt in dieser unwirtlichen Umwelt selbst aus!
Immer mehr von uns sind am Ende.
Früher nannte man das eine Depression.
Meine Eltern trauten sich noch den Ausdruck „Erschöpfung“ in den Mund zu nehmen.
Sie gaben sogar noch zu, dass sie irgendwann „am Ende waren“, dass sie körperlich und geistig ausgelaugt waren.
Sie machten langsamer, nahmen sich eine Pause und regenerierten sich selbst.

Heute geht das nicht mehr.

Meine Kinder werden bestimmt auch im Management tätig sein.
Das ist gar nichts besonderes.
Schon heute ist jeder ein Manager und leidet an der für diese Berufsgruppe typischen Managerkrankheit.

Der Abteilungsleiter der Konsumentenbank an der nächsten Straßenecke schafft regelmäßig täglich 10 bis 14 Stunden. Es darf aber auch mehr sein. Er nimmt sich selbst wichtig. Womöglich stimmt das auch.

Sein Arbeitstempo und seine Arbeitszeit übertragen sich auf seine ebenfalls managenden Kollegen und Mitarbeiter, wirken sich aus bis auf die Reinigungskräfte.
Diese arbeiten bereits genauso lange wie der Chef der Bank.
Allerdings in mehreren Billigjobs.
Ihre Stundenzahl ist aber vergleichbar.

22 Milliarden kostet unserem Krankenversicherungssystem dieser Irrsinn aktuell. Tendenz steigend.
Die Kosten, die „burnout“ in der diesen Wahnsinn verursachenden und nach Wachstum schmachtenden Wirtschaft verursacht, dürften wohl um etliches höher sein.

Was für eine Lehre ziehen wir daraus?

Wir müssen schneller werden, effektiver arbeiten, mehr leisten.
Diese Kosten müssen wieder reingeholt werden.
Mehr Wachstum ist unbedingt erforderlich.
Mit weniger Personalkosten und mehr Arbeitsfreude!

Wer wagt es diesem Aufruf zu widersprechen?

Gibt es den reinen, guten Deutschen wirklich?

logo f.Beitrag per MailIch erinnere an die felsenfest vertretene These, dass es zwischen den frühen Menschen, z.B. den Homo sapiens und dem Neandertaler, keine erfolgreiche, artenüberschreitende Fortpflanzung gab, weil beide Vertreter unterschiedlicher Menschenstämme wären.

Das war früher.

Heute ist angesagt, dass es zwischen den durchaus verwandten Menschentypen zu geschlechtlichen Vermischungen gekommen ist.
Frau Neandertaler poppte mit Herrn Sapiens rum und Kollege Erectus trieb es mit Herrn Sapiens Frau. Gleichzeitig machte Frau Denisova womöglich Herrn Neandertal heiß.

Die neuste Theorie über das frühmenschlichen Sexleben sagt, dass es zwischen den damaligen Menschenfamilien sogar ausgesprochen erfolgreich hin und her ging. Wissenschaftler meinen, der „zwischenmenschliche Verkehr“ geschah regelmäßig und in großem Umfang. Also nachhaltig und sehr menschwerdend, weil es nachweislich dadurch zu wiederum sehr zeugungsfähigen und zeugungsfreudigen Nachkommen kam, deren Gene noch heute in uns Menschen schlummern oder sogar aktiv sind.

Ich finde das unter dem Aspekt der existierenden Rassentheorien wirklich drollig.

Wo lebt denn nun der reinrassige Deutsche?
Gab und gibt es ihn überhaupt?

Ich nahm bislang an, die Frühmenschen hätten sich gegenseitig aufgefressen?
Haben sie beides getan?
Hatten sich die frühen Menschen vielleicht zum Fressen gern?
Hat Homo Sapiens den Neandertaler erst gevögelt und später verspeist?

Wenn ich weiter vor mich hin sinniere, komme ich trotz aller Querungen und Umwege immer wieder zu ein und demselben Schluss: „Die reinste Rasse muss an der Quelle leben!“

Der Prototyp unserer Art erhob sich in Afrika auf seine Hinterläufe.
Der ursprünglichste und genetisch reinste Mensch unserer Art (homo opa proto) muss demnach auch in Afrika leben.

Da frag ich mich schon, warum ihn die RECHTEN so radikal ablehnen.
Oder wissen sie dies bereits und haben lediglich die Hosen davor voll, dass der schwarze Bruder mal bei ihnen zu Hause vorbeischaut und ihnen zeigt, wie beschissen sich die unreinen weißen und gelben Ableger seither real entwickelt haben?

Ich bin wirklich sehr gespannt, was die weiteren Untersuchungen der archäologischen Funde noch ans Licht bringen werden, welche Gen-Gemeinsamkeiten aufgespürt werden und mit welchen Lebewesen wir noch blutsverwandt oder ähnlich sind.

Wieviele Gene sind zwischen uns und dem Eisbein auf unserem Teller unterschiedlich?

 

Red.: GEORG aus Königs Wusterhausen schickt uns diesen Beitrag per Mail.
Nachtrag 06.09.11: GEORG wird uns noch einige Links nachreichen, die beim eMail-Versand offenbar verloren gegangen sind. Red. fügt diese dann ein.    

Arbeitslosenzahlen Juni 2011

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für Juni 2011 usw. [ hier klicken].
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Seite 77 Grundsicherung nach SGB II WEST
Seite 78 Grundsicherung nach SGB II OST
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Seite 81 gemeldete Arbeitsstellen OST
Seite 82 bei Agentur gemeldete Stellenangebote

Sie finden in diesem Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Bestimmt sind Kosta und Helena unschuldig

Gestern war ich in der City meiner Heimatstadt in einem Eis Cafe.
Beim Bezahlen bat ich den freundlichen Kellner, er möge mir doch bitte aus dem Menge seines Kleingeldes Münzen aus Griechenland herausgeben. Solche, die durch eine Eule aus Athen, gekennzeichnet ist.
Der höfliche junge Mann fand keine.
So etwas probiere ich bei passender Gelegenheit immer wieder einmal.
Seit einigen Wochen habe ich offenbar kein Glück mehr.
Das ist für mich der Beweis, dass das griechische Geld tatsächlich vom Markt verschwunden ist.
Versuchen Sie es auch einmal.
Gab es überhaupt jemals solches Geld ❓

Immer häufiger wird in aller Öffentlichkeit behauptet, die Griechen hätten sich nur durch Betrug und Bilanzfälschung in die EU gemogelt. Weiterlesen

Hartz-Vierlinge kriegen KEINEN neuen Fernseher!

logo f.Beitrag per MailDas Bundessozialgericht hat entschieden, dass ein Hartz-4ler, der sich seine Wohnung neu einrichtet , keinen Anspruch auf einen Fernsehapparat hat.
Das gilt für Erstausstattungen, wird sicherlich aber auch mit demselben Wortlaut auf alle anderen Fälle angewandt.

Auch die Hartzer nach ALG2 müssen sich nun endgültig damit abfinden, dass ihre Wünsche nach Freizeit, Information und Unterhaltung aus dem Regelsatz zu bedienen sind. Der für die Wohnung geleistete staatliche Anteil zur Grundversorgung gilt für Leben, Wohnen, Ernährung und Schlafen.
So sagt es das Urteil unter dem Aktenzeichen B14AS75/10R.
Wer dennoch unbedingt einen TV-Apparat haben möchte oder will, der kann sich um ein Darlehn bemühen.
Ein Artikel per Mail von Katja aus Göttingen

Red.: „Ich enthalte mich da jeder Wertung und behalte ausnahmsweise meine Meinung einmal ganz für mich.“

ACHTUNG LEIHARBEITER: Verjährung droht

 userlogo gitti

Vorsorglicher Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung sondern lediglich ein guter Tipp.

Für alle Zeitarbeitsverträge ab dem 01.01.2004, in denen der „Arbeitgeber“ auf die Gültigkeit der Tarifverträge mit den CGZP hinweist, ist Eile geboten.
Die Arbeitnehmer sollten sich bei ihrem früheren Zeitarbeits-Arbeitsgeber melden und ihn davon unterrichten, dass sie Ansprüche auf Brutto-Lohnnachzahlung und auch auf Zahlung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung stellen.
ACHTUNG: Die Verjährungsfrist läuft unerbittlich nach 3 Jahren aus.

Das Bundesarbeitsgericht hat in dieser Sache geurteilt.
ABER: Der Teufel steckt wie immer im Detail. Das Bundesarbeitsgericht hat nicht darüber geurteilt, ab wann diese Verjährungsfrist zu laufen beginnt.
Startet sie mit der falsch ausgestellten Lohnbescheinigung oder beginnt die Verjährung erst mit Rechtskraft des Urteils?

WAS TUN?
Machen Sie Ihre Ansprüche auf jeden Fall geltend.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

HILFE können Sie bei Ihrem Anwalt erhalten oder Sie rufen einfach einmal bei der Gewerkschaft ver.di an und fragen, ob die Ihnen helfen können. Ver.di hat für Leiharbeiter eine Hotline geschaltet: 0180-222 00 66 (Montag bis Freitag von 07:00 bis 20:00h und am Sonnabend von 09:00 bis 16:00h). Für einen Anruf aus dem Festnetz entstehen Ihnen Kosten in Höhe von 6 Cent pro Anruf. Wenn Sie mit Ihrem Handy über das mobile Funknetz anrufen, können bis zu 42 Cent in der Minute für Sie entstehen.
Wegen der Beiträge zur Rentenversicherung und einer möglichen Steigerung Ihrer Rentenansprüche können Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherungsanstalt erkundigen.
Wenn ich mich nicht irre lautet deren Telefon-Nummer: 0800 – 10004888

Arbeitslosenzahlen Februar 2011

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
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