2010 – Das Jahr der biologischen Vielfalt

Gerade lese ich, dass wir das Jahr der biologischen Vielfalt begehen.
War das nicht 2006 schon einmal?
http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Artensterben-haelt-unvermindert-an-article671146.html

Dabei gehen mir augenblicklich die Ölkatastrophen durch den Kopf ….
Italien = http://www.tagesschau.de/ausland/umweltkatastropheitalien104.html
Golf von Mexiko = http://www.stern.de/panorama/oelpest-im-golf-von-mexiko-bp-scheitert-mit-neuem-absaug-versuch-1566781.html
Ostsee = http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,126007,00.html
Spanien 2002 = http://www.shortnews.de/id/425658/Oelpest-Spanien-Wetterlage-verhindert-Einsatz-von-Spezialschiffen
Spanien 2003 = http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/spanien-droht-eine-neue-oelpest-312818/
Spanien 2007 = http://www.spanien-bilder.com/spanien_nachrichten_details.php?id=1955
Spanien 2009 = http://www.saz-aktuell.com/newsdetail~key~13548.htm
Frankreich 1999 = http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1230/none/0051/index.html
Frankreich 2000 = http://videoportal.sf.tv/video?id=b760a9f3-e78e-40b0-89e5-65bdbeba368b
Frankreich 2009 = http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/814598/Frankreich-Oel-verseucht-Naturreservat#/beitrag/video/814598/Frankreich-Oel-verseucht-Naturreservat
Norwegen 2007 = http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459573,00.html
Norwegen 2009 = http://de.wikinews.org/wiki/%C3%96lpest_in_Norwegen_nach_Frachtschiffsungl%C3%BCcken
Nordsee 2007 = http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/oelpest_in_der_nordsee/

….  und die absolute Unfähigkeit der Verantwortlichen die Sicherheit von Ölplattformen, -lagern oder Pipelines zu gewährleisten und mit den daraus entstehenden Folgen für die Vielfalt der Lebewesen (uns eingeschlossen) umzugehen.
Es wird nicht lange dauern, dann haben wir auch diese, durch Chemie zerkleinerten, Ölrückstände auf unseren Tellern.
Echt lecker. Vor allen Dingen so gesund und nahrhaft!
Irgendwie haben wir uns inzwischen wohl daran gewöhnt und würden es am faden Geschmack merken, wenn Chemie und Ölrückstände plötzlich fehlen würden.

Das Jahr der biologischen Vielfalt hat noch mehr spannende Meldungen für uns.
Von uns nur wenig bemerkt geschieht ungeheueres. Die Bienenvölker sterben mal wieder oder immer noch wie die Fliegen!
Die Fruchtfolge der Nutzpflanzen ist bedroht.
Haben wir sie endlich endgültig mit unserer Chemie totgespritzt? 
2006 = http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/04/30/honigbienen-sterben/honigbienen-aussterben.html
2007 = http://www.sueddeutsche.de/wissen/570/326434/text/
Sterben die Bienen aus, haben wir noch 4 Jahre zu leben. Dann ist Schluss.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_07/bienensterben.html
2010 = http://www.sueddeutsche.de/wissen/503/508646/text/

Aber damit nicht genug.
Zum gerechten Ausgleich der Insektenvielfalt sind die Maikäfer wieder einmal auf dem Sprung, uns das Leben schwer zu machen und haben vielleicht die egoistische Absicht, uns womöglich den Rest an Nahrungsgrundlage wegzufressen.
http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Milliarden-Maikaefer-schwaermen-aus-article863484.html
Maikäfer flieg!
Vater ist im Krieg, Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrandt. Maikäfer flieg!
So hat meine Großmutter ihn besungen, ihn diesen Unholt, während sie meinen Kinderwagen schaukelte.

Aber wir haben heutzutage ja Gottlob unsere Wunderwaffen gegen den ungezügelten Naturterror, die Talibans der Tiere.
Wir haben „Insektizide“!
Die werden’s für uns richten!
Da können wir  ja dann alle vollkommen beruhigt sein. Auch hier wird es uns die Chemie besorgen.
Nichts ist mehr so wie früher, als die Dorfjugend anstand, um Kartoffelkäfer von den Pflanzen abzusammeln.
Das war früher.
So etwa 1955 oder 1960?
Auf jeden Fall war das das Mittelalter.

Warum wenden wir die effektiven Insektizide nicht auch auf die Heuschrecken im der Wirtschaft an?
Da darf man das nicht? Das ist verboten, weil es Chemie ist?
Ach, ja, da ist es ja ungesund. Stimmt!
Ich beginne den Unterschied zu verstehen.
Artenvielfalt heißt das Thema dieses Jahres.
Capito!

Irgendwie habe ich das Gefühl,  wir sind im Krieg.
Gegen die Weltmeere, gegen die Erde, gegen die Natur, gegen die Tiere, gegen die Wirtschaft, diese wieder gegen uns, die Sparer. Wir alle im Moment gegen die mittelosen Mittelmeerstaaten, morgen gegen den Islam, übermorgen wieder gegen Afrika oder Asien und dann ziehen die Heuschrecken über uns her und fressen unser Erspartes. Die Erde wölbt sich und platzt auf, will uns endlich loswerden.
Verständlich.
Und wir sitzen mitten drin, staunen ungläubig, lassen die das oben alles machen, geben unsere Rechte klaglos ab,  machen uns selbst wehrlos,  jammern und sind fassungslos.

Was ist das für eine komische Welt!?

Alles dreht sich um den EURO und meine Lebenslust verringert sich von Tag zu Tag

userlogo ella
Ich lese seit Tagen: „Das könnte knapp werden!“
Langsam glaube ich es auch.

Sollten wir nicht auch etwas kürzer treten?
Rund um uns herum ziehen düstere Wolken auf,  der Rettungsschirm zeigt sich nicht groß genug, unsere Nachbarschaft beginnt zu sparen und der Bevölkerung das Geld für den Konsum zu entziehen, durch höhere Steuern und Abgaben.
Das könnte wirklich knapp werden.
Wovon sollen die Europäer denn dann noch einkaufen gehen, Mehrwertsteuern zahlen, den Händlern Umsatz bescheren, den diese dringend für die Begleichung ihrer Rechnungen und die Bezahlung der Löhne benötigen?
Irgend etwas geht da, scheint es, gründlich schief, so die Meinung aller Wirtschaftsweisen.
Da geht etwas gerade sogar voll ins Leibchen, so meine Meinung.

Bis vorgestern habe ich überall gehört, die EU-Staaten hätten kein neues Geld gedruckt.
Vorgestern sagt auf Phoenix ein Wirtschaftler aus der ARD-Redaktion, die Keller der Regierungen sind prall gefüllt mit frisch gedruckter Währung.
Dann sage ich mir wieder: „Diese muss ja auch binnen weniger Stunden raus in den Wirtschaftskreislauf, wenn die Staatsbürgschaften fällig würden. Also muss sie ja bereits gedruckt. Oder?“
Staaten untereinander können sich mit weiteren Bürgschaftsversprechen beruhigen, die Bevölkerung aber hat die Nase von leeren Versprechungen gestrichen voll und will Bargeld sehen, weil der Metzger um die Ecke seine Ware auch nicht mehr auf „Anschreiben“ herausgibt. Denn er rechnet ebenfalls mit dem Verfall der Währung und er will das Geld deshalb lieber heute als morgen.  Er rechnet also mit Preisverfall, mit Inflation!
Ist das so richtig?
Oder versteckt seine bereits zu festen Preisen eingekaufte Dosenwurst bis die Preise ins astronomische gestiegen sind. Das wäre eine Erklärung für die klassische Flucht in die Sachwerte.

Um das Volk bei Laune und den Konsum in Fahrt zu behalten, braucht es Geld. Durch eine Erhöhung der Geldmenge bei stagnierendem oder gar abnehmendem Warenangebot beginnt aber die Inflation. So soll es nach dem Krieg gewesen sein, haben mir meine Eltern immer berichtet.
1 Billion Reichsmark für ein Laib Brot.
Statt Geld waren Zigaretten damals die Währung der Bevölkerung.
Meine Eltern haben sich von diesem Erlebnis niemals erholt und als Kind konnte ich in den Fünfzigern im „Kinderladen“ meiner großen Schwester mit derartigen Scheinen, die wir von unseren Eltern in ziemlich großen Mengen zum Spielen bekamen,  noch „die Einkäufe“ bezahlen.
Das ist „Schwarzmalerei“  sagt mein Mann. 
Aber was wäre denn nach einem Staatsbankrott?

Macht der Staat es aber anders herum und reduziert durch höhere Steuern das verfügbare Geld der Bürger oder dessen (unsere) Kaufkraft kann genau das Gegenteil geschehen. Die Bürger können sich nichts mehr leisten, versuchen schwarz arbeiten zu gehen, um Steuerabgaben  zu sparen, vermindern weiter die Steuereinnahmen und wenden sich vom versagenden Sozialgefüge des Staates einfach ab.
Das gilt allgemein als das Gegenteil von Inflation und ist wohl ebenso furchtbar.

Aber dafür haben wir ja unsere Regierungen, deren schlaue Köpfe und hellwacher Verstand jetzt gefragt sind.
Hoffen wir, dass wir uns da nicht vertan haben.

Vermutlich wäre es klüger und vorausschauender gewesen, wenn wir bereits früher unsere klügsten Köpfe nach Brüssel geschickt hätten, statt z.B. Frau Koch-Merin und ihresgleichen. Wir hätten bestimmt bereits eu-weit eine einheitliche Währungs- und Wirtschaftspolitik.  Aber das hätte bedeutet, dass Politiker aller Länder noch mehr Macht und Kompetenz abgeben müssten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer unserer Politiker dazu bereit ist oder gewesen wäre.
In anderen Staaten sitzen wie deren Zwillinge ebensolche Politiker.
So ein Vorhaben ist wohl schwer umsetzbar in einer Welt, in der sich jeder nur für seine möglichst steile Karriere interessiert,  für schlauer als sein Gegenüber und all die anderen für Hinterwäldler hält.

Ich habe allein heute folgende Nachrichten gefunden, keine hat mich beruhigt – im Gegenteil – und ich beginne einmal mit:

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Geld regiert die Welt!

Die Wirtschaftskrise in der EU, verursacht durch die schwachen Mitgllieder, die glaubten, sich unter dem Mantel der EU vor der Welt und der Weltbank verstecken zu können, ausgelöst durch die unnachahmlichen (?) Bilanzfälschungen der Griechen, sollen für uns das sein, was den Amerikanern (und dem Rest der Welt) die „Lehmans“ waren.

Immer noch hagelt es stündlich Ratschläge renommierter  Wirtschaftswissenschaftler, die allesamt schon mal irgendwann, irgendwo, irgendwie, irgendetwas vorausgesagt haben.

Heute kommt Barry Eichengreen in der FAZ zu Wort und rät, Griechenland (damit sind wohl alle „kranken EU-Staaten gemeint) müsse im EURO-Verbund bleiben, die EU und unsere BRD müssen Griechenland (damit dürften ebenfalls alle kranken Staaten gemeint sein) helfen aus der Krise herauszukommen, koste es was da komme.

Die FAZ fragt, Eichengreen antwortet.
Zum Artikel hier klicken!
Morgen fragt vielleicht die Welt und Bofinger lässt wieder eine seiner berühmten Prognosen ab (es gibt gar keine Krise).
Irgendjemand sagte, die Griechen müssten währungstechnisch den EURO-Raum verlassen (ich glaube es war Herr Sinn), andere sind vehement dagegen und der Rest ist heute so, morgen so oder gar nicht.

Es ist unglaublich. Jeden Tag treibt irgendein Europäer eine andere Sau als gestern durch die Straßen, die Journalisten schreiben sich die Finger mit immer denselben Statements in immer denselben Worten und immer denselben Inhalten die Finger blutig und die Zeitungsmacher drucken dies alles, was das Zeug hält.

Was hat sich getan?

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Was will Monsanto?

MarkoHaben Sie schon einmal etwas von Monsanto gehört?
Das ist der Welt-Konzern, der Lebensmittel patentieren lässt. Für sich und seine Aktionäre.
Monsanto versucht seit geraumer Zeit das Schwein für sich patentieren zu lassen. Sie haben davon sicherlich gehört oder gelesen.
Wir – wir sind das Volk mit dem Volksmund – wissen, dass es Patente auf Erfindungen und Neuentwicklungen gibt.
Wir wissen auch oder besser uns wird glaubhaft versichert, dass genmanipulierte Lebensmittel das Erbgut schädigen können. Wir haben gehört und können dies verstehen, das genmanipulierte Pflanzen sich ohne Probleme über Wind und Wetter, Bienen, Schmetterlinge, Vogelkacke in alle Welt verbreiten können.
Wir haben davon gehört, dass Monsanto dies zum Anlass nimmt, um von denen, die von dieser Verbreitung betroffen sind, Lizenzgebühren verlangt, da ja nun genmanipulierte Pflanzen auf Äckern wachsen, die bei Monsantio kein Saatgut erworben haben. Monsanto legt dies als Vorteil für den Landwirt aus.
Der nächste Anlauf ist jetzt da gute alte Schwein.
Frisst dieses den genmanipuliertes oder eloquenter ausgedrückt, frisst das Schwein gentechnisch verändertes Futter, tritt diese Auswirkung auf die Gene der Schweine ein, d.h. aus Sicht Monsantos, dass das Schwein damit sozusagen eine Neuentwicklung auf dem Schweinemarkt ist und dafür an Monsanto Lizenzgebühren zu zahlen sind.
Monsanto hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Anspruchs.
Womit bewiesen wäre, dass Monsanto tatsächlich davon ausgeht, dass Schweinemast mit gentechnisch verändertem Futter auch das Tier, welches gefüttert wird, gentechnisch beeinflusst.
Was ist dann mit dem nächsten Esser in der Nahrungskette?
Was ist mit uns?
Fantasieren wir doch einmal zu Ende und unterstellen, dass träfe so zu. Die gentechnische Veränderung übertragt sich von der Pflanze über das Schwein auf den Menschen, dann ist es eine Frage der Zeit, wann Eltern – zumindest die Mütter – für ihre Kinder bei Monsanto Lizenzgebühren abdrücken müssten.
Bei näherer Betrachtung des Lizenzrechtes werden wir bald darauf stoßen, dass der Lizenzinhaber die Nutzung beschränken kann. Das wirft bei mir folgende Frage auf: „Wird das lizenzierte Kind Arzt, was der Lizenzgeber in seiner generellen Nutzung erst einmal gar nicht vorgesehen hat, muss er womöglich lebenslang für diese Nutzung an Monsanto eine erhöhte Lizenzgebühr zahlen?“

Wann gehören wir Monsanto?
Lesen Sie den Artikel „Das patentierte Schnitzel“ bei „sueddeutsche.de“.
Ein Bericht von „Marko“, den wir aus „GastroLetter“ übernommen haben.

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 2)

 

…. so, heute kann ich weiterschreiben.

Mein nächster Gedanke war, ich müsste unbedingt abklären, ob meine Nachbarin auch unfallversichert ist.
Ich kürze die  Telefonate zur Beantwortung dieser Frage ab.
Die „Allgemeine Unfallversicherung“ verwies mich an die „Berufsgenossenschaft Bahn See“, wo ich erst die Auskunft erhielt, dass ein Minijob vorläge. Später als ich in einem Folgetelefonat nach Details fragte, erhielt ich von einer anderen Mitarbeiterin die Auskunft, es läge doch gar kein  Minijob vor. Die Unfallversicherung würde für alle Pflegenden von der Pflegekasse beitragsfrei übernommen – auch für die Verhinderungspflege. Damit entfiele das Kriterium der Versicherungspflicht über eine BG und somit auch die Möglichkeit des Minijobs.
(Nachtrag: Siehe aber Verhinderungspflege – Teil 4)

Ich also wieder ans Telefon und erneut bei der Pflegekasse angerufen.
In gekürzter Form auch hier das Ergebnis:
Die Übernahme der Unfallversicherung durch die Pflegekasse wurde mir bestätigt.
Also war auch ich bereits seit Jahren, als der hauptamtliche Pfleger, unfallversichert.
Das wird man mir ganz bestimmt zu Beginn der Pflege auch mitgeteilt haben und ich werde es wieder vergessen haben.
Ein Auffrischung meiner Kenntnisse, auch in eigener Sache, kann ja nie schaden.

Meine Frage, ob ich eine Interpretation der Info, dass die Leistungen der Pflegekasse steuerfrei wären, bekomme könnte, wurde so beantwortet:

Die Leistungen der Pflegekasse sind steuerfrei. So steht es im Gesetz. Allerdings könne die Pflegekasse keine Auskunft über steuerliche Angelegenheiten erteilen. Da müsse ich schon jemanden fragen, der sich damit auskennt. Womöglich das Finanzamt fragen.

Nun – ich glaube, da kann mir jeder zustimmen – wer klopft schon gerne beim Finanzamt an und offenbart durch ungeschickte Fragen seine konkreten Vorhaben. So ganz traut man dieser übermächtigen Institution unserer BRD doch nicht und man stellt sich gleich vor, dass man durch Unvorsichtigkeit fix in eine missliche Situation gerät.
Also so sind und waren zumindest meine Besorgnisse.

Wie ein Wink des Himmels kam es mir vor, als mir einfiel, dass wir Mitglied im SoVD sind. Flugs die Nummer herausgesucht und den Plastikausweis (wegen der Mitglieds-ID) ebenfalls.
Erleichtert trug ich gleich der ersten freundlichen Mitarbeiterin mein Anliegen vor.
Die Auskunft, die ich dann erhielt, kam mir seltsam bekannt vor.
Man könne mir keine Informationen über steuerliche Angelegenheit erteilen.
Wer hätte das gedacht?

Also doch zum Finanzamt.
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Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 1)

Seit 13 Jahren pflege ich meine demenzkranke Mutter (Pflegestufe III) . 10 Jahre davon rund um die Uhr bei mir zu Hause.
Über all die Jahre hatte ich nicht einen einzigen Tag Urlaub. Nur stundenweise konnte ich mich um Privates / Persönliches kümmern.

Vor kurzem wurde ich auf die tage- bzw. stundenweise Verhinderungspflege aufmerksam (Beitrag der Sendung WiSo im ZDF). Bislang kannte ich nur den Begriff der Kurzzeitpflege in einem Heim. Da sollte und wollte meine Mutter aber niemals hin. Das habe ich ihr fest versprochen.
Ich halte meinVersprechen. Schließlich war meine Mutter mehr als nur in den ersten 18 Jahren meines Lebens für mich da. In leichten und in schweren Tagen. Jetzt ist es umgekehrt. Ich zahle mein „Milchgeld“ zurück und habe mal gerade etwas mehr als die Hälfte geschafft.
Auch meine Mutter kannte damals 1950 bis 1970 rund um die Uhr weder Urlaub, Feiertag, Verhinderung (außer bei Erkrankung und Krankenhausaufenthalt).

Ich leiste also gar nichts Ungewöhnliches.
Eher etwas Alltägliches und offenbar schauen mich andere deshalb verwundert an – weil ich ein Mann bin.
Ich möchte damit allerdings nicht ausdrücken, dass ich inzwischen nicht auch den Wunsch nach Erholung, Ausspannen oder besser Abwechslung verspüre.

Die Verhinderungspflege ist eine Lösung. An bis zu 28 auch unabhängig von einander gewählten Tagen zahlt die Pflegekasse nach §39 des SGB XI ein steuerfreies Entgelt für die Verhinderungspflege. Aber nicht mehr als 1.510,00 EURO pro Kalenderjahr (im nächsten Jahr sind es wohl etwas mehr).

Immerhin, das hört sich doch toll an.

Sofort tauchte aber die auch früher schon öfter präsente Frage auf: „Wer könnte die Pflege für mich übernehmen? Wer verfügt über die fachliche Fähigkeit? Wer hat die Zeit? Wer würde eine ihm fremde demenzkranke und inkontinente ältere Person überhaupt anfassen und sogar pflegen, waschen, füttern, ihr die Zähne putzen wollen? Wer würde während meiner mehrstündigen Abwesenheit mehrmals vorbeikommen – womöglich mit Bus oder Bahn?“

Und wenn ich jemanden fände – immerhin gäbe es da die gewerblichen Pflegedienste – wen lasse ich während meiner Abwesenheit in mein Haus? Nicht nur in den Wohnbereich meiner Mutter – in mein gesamtes Haus?
Das sind Probleme!

Meine Verwandten und die mit mir verschwägerten Personen werden vom „Gesetzgeber“ zwar anerkannt, aber bei deren Hilfe unterstellt er, dass diese das ohne den Hintergedanken, sich dafür etwas bezahlen zu lassen, tun. Oder, dass der Gedanke nach angemessenem Entgelt bei ihnen nicht so ausgeprägt sein darf.

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Deutsche Elektronik- und Elektrogeräte für Afrika

Unsere Bürger geben ihre defekten und alten Elektronik- und Elektrogeräte aus Haushalt, Unternehmen und Büro bei diversen Sammelstellen ab.
155 tausend Tonnen (155.000) kommen da pro Jahr zusammen.

Wie ich nun verstanden habe, sind davon mehr als 50% nicht mehr als Gebrauchtgerät zu bezeichnen. Sie sind mehr oder weniger Schrott und müssen der Entsorgung zugeführt werden.

Dieses ganze Volumen geht trotzdem, als Gebrauchtgeräte und Ersatzteile deklariert, statt in den Schredder oder in die Weiterverwendung, zu 100% auf direktem Wege nach Afrika, wo es ganz schwere Umweltschäden verursacht, das Grundwasser verseucht und die Bürger erkranken lässt, allen voran die Kinder, die mit dem giftigen Schrott spielen.

Weltweit werden jedes Jahr 40 Millionen Tonnen dieser giftigen Abfälle nach Afrika entsorgt, um damit das jeweils eigene Land von den schädlichen und teuren Folgen dieser  Zivilisationsgüter zu verschonen.

Das ist ein Beitrag, auch unserer BRD, zur Schönung der Umweltbilanzen, der an Dreistigkeit, Ignoranz seines gleichen lange suchen muss.
Es ist doch wissenschaftlich bereits hinlänglich beweisen und wir wissen es auch, es gehört inzwischen zur Allgemeinbildung, dass Müll und Gift auf jeden Fall zu uns zurückkommen.
Es findet seinen Weg. Direkt oder indirekt.
Die Natur und die 3.Welt werden sich rächen.

Was tun wir diesen arglosen Menschen eigentlich an?
Wer sind wir, dass wir uns das erlauben?

Endlich: Subventionen für Solaranlagen werden gekürzt.

Red@
Ab 01.07.2010 erhalten Bürger unser BRD, die Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen montieren lassen 16% weniger staatliche Förderung als bisher und wer derartige Anlagen auf seine stillgelegten Ackerflächen pflanzt, bekommt dann gar nichts mehr.

Na endlich.

Leider sind die erheblich weitgreifenderen Sparvorschläge unseres CDU-Umweltministers Röttgen an der FDP gescheitert.
Ja, so ist das mit schwarz-gelb. Wenn tatsächlich gespart werden soll, stellt die gelbe FDP-Fraktion fest, dass das dann so und jetzt gerade nicht des Gelbe vom Ei ist und legt beim Regierungspartner ihr Veto ein.
Arglose Opfer der Wirtschaftskrise und wehrlose HartzIV-Empfänger in die totale Armut zu sparen, das ist natürlich etwas anderes. Die kann man ja ruhig unter den Verdacht stellen, sie würden sich in der sozialen Hängematte ausruhen, während die gelben Wahrer unserer Wertegesellschaft sich den A….. für unsere BRD aufreißen. 

Warum ist es besser endlich die Subventionen für siliziumbeschichtete Solarplatten abzuschaffen?

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Kölner U-Bahn. Eine tickende Zeitbombe?

Red@

Kaum ist heraus, dass beim Bau der U-Bahn-Röhren geschlampt wurde (Artikel bei rp-online)  wird von allen Seiten beschwichtigt, abgewiegelt, beruhigt und massenhaft dünnes Zeugs geschwafelt.

Es wird behauptet, es wäre gar nicht so schlimm, dass weniger als 1 Fünftel der Stahlklammern installiert und in die Betonwände eingegossen worden sind. Die Statiker hätten die Verantwortlichen beruhigt.
Die Verantwortlichen beruhigen sich damit untereinander, wollen sich die Finger nicht verbrennen, spähen aber hinter den Kulissen krampfhaft nach geeigneten Schuldigen und versuchen „mit weißer Weste“ den Bürgern nach Kölner Klügel-Manier Sand in die Augen zu streuen.
Das ist einfach unterirdisch!

Die warnenden Fachleute, die davon sprechen, dass ein derartig unterdimensioniertes Stahlgewebe auf gar keinen Fall den berechneten Maximalkräften des Erdreiches standhalten werden wird, werden einfach übertönt und kommen mit ihren unbequemen Nachrichten im Radio lediglich einmal zu Wort.
Im TV erst gar nicht.

Man will um jeden Preis eine Panik vermeiden, denn der Rosenmontagszug des Kölner Karnevals kann auf gar keinen Fall mehr auf sicheres Gebiet umgeleitet werden.
Also wird der betreffende Stadtteil einfach für total sicher erklärt und wenn dann auch wirklich nichts geschieht, können Bürgermeister, Stadtrat und Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) dadurch die Standsicherheit der Baugruben und U-Bahntunnel nachweisen.
So ein Kokolores!

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Die Martinsinger kommen wieder

Wer glaubt, dass das Klingeln und Erschrecken an der Tür mit Halloween ein Ende hatte, der irrt gewaltig.
Die nächste Gruppe begeisterter Türklingler bereitet sich vor.
Die „Martinssinger“ stimmen sich ein, um am 11.11. vor Ihrer Tür ein Ständchen zu bringen.
Je nach Örtlichkeit mit Laterne oder ohne.
Aber auf jeden Fall unüberhörbar, stimmgewaltig und mit jedem Auftritt weniger schüchtern und besser koordiniert.
Die Kinder versuchen wie im vergangenen Jahr den Wettbewerb „wer hat die meisten Süßigkeiten ergattert“ zu gewinnen und die Ausbeute noch zu steigern. Weiterlesen