Verrückt: Katastrophales Quartalsergebnis jagt Chef aus dem Amt und die Aktien nach oben!

Heute hat mich SPIEGEL-ONLINE glatt einen Meter von meinem Monitor zurückprallen lassen. Da schreiben die doch:
Chef der Bank ING tritt zurück – Milliardenverlust !
Also rief ich ganz niedergeschlagen mein tägliches Aktienkontrollinstrument auf:
http://www.finanzen.net/aktien/ING-Aktie

Bei der Ing-Groep verhagelt das Betriebsergebnis des letzten Quartals mit einem Milliardenverlust die Bilanz des gesamten Wirtschaftsjahres 2008, der  Vorstand muss seinen Hut nehmen und gehen [ zum Artikel ]

Mal sehen, wer morgen meine Aktien manipuliert
Mir wurde mit einmal ganz komisch. Weiterlesen

Qimonda und Nostradamus aus Pirna

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Wer Nostradamus nicht geglaubt hat, der kann es jetzt auf allen Sendern hören / sehen und schwarz auf weiß lesen.

QIMONDA  steht mit beiden Beinen in der Wupper!

Hier geht es zur Vorhersage von Nostradamus [ hier klicken ]
Macht Q. jetzt auch den nächsten Schritt und geht endgültig über die Wupper?

Mal schauen, ob sich Nostradamus bei unserer BRD erneut meldet und für die Dame Q. noch einmal orakelt.
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Alles was uns gut und teuer ist

Verflixt, ist das Leben teuer geworden!

Die Verbraucherpreise sind in 2008 fast explosionsartig angestiegen.
Nahrungsmittel u. alkoholhaltige Getränke haben sogar die Mieten und Energiekosten überholt. Hier die Tabelle des „Statischen Bundesamtes“.

Titelheld ❗ Vasco aus Garmisch:
Ich frage mich gerade, warum wurde hier eigentlich das Jahr 2005 als Bemessungsgrundlage genommen. Weil Angela Merkel seit 2005 Kanzlerin ist?‘

Subjektiver Hinweis am Rande: …. Weiterlesen

Bankenverband fordert: Staat soll Schrottpapiere übernehmen

Ich sag mal eben meine Meinung

Diese Idee ist so unglaublich furchtbar, dass ich meine, ein ehrbarer Bürger unserer BRD käme hierauf  NIEMALS.
Es verschlägt mir sprichwörtlich die Sprache.
Immer wieder taucht das Gespenst einer „Bad Bank“ auf (zuerst hörte ich davon im Zusammenhang mit J. Ackermann, Deutsche Bank AG). Immer unverfrorener fordern die Banker von uns Steuerzahlern, dass wir ohne Unterlass deren Ärsche retten.

Haben wir Bürger unserer BRD nicht bereits genug Bankenschrott (Giftmüll, Schrottpapiere) am Hacken?
Es kann einem wahrlich schwindelig werden.  Wir sollen weitere und immer mehr ihrer Müllpapiere übernehmen, die sie uns bislang nicht einmal zu zeigen getraut haben, damit die Banker unter dem Deckmantel der Krise ihre Keller und Ställe nun auch noch in aller Ruhe und ganz bequem auf unsere Kosten ausmisten und uns auch noch den letzten Rest ihres Versagens anhängen können.
Erinnern wir uns an die Bayern-LB. Herr Huber hatte uns zugesichert, dass sich der Schaden im Peanutsbereich (also so um eine Milliarde) bewegen würde. Dann kam Seehofer, der bayerische Teminator und wischte gleich mal so eben das Angebot vom Tisch, dass sich die Bayern-LB mit einer anderen Bank (z.B. Baden-Württemberg) zusammentäte (wir nennen das im modernen Heute „fusionieren“). Was ist denn mit dem los, fragten wir uns, stinkt da vielleicht etwas in deren Kellern? Es kam noch viel schlimmer.
Droht uns das jetzt noch einmal?
Der Bankenverbank rechnet für die Steuerzahler unserer BRD so pi mal Daumen mit Anlageschrott in Höhe von 800 Milliarden Euro.
800 Peanuts.
Meine Rechnung: Bislang hat sich noch kein Bankenvorstand offen und ehrlich geäußert oder etwa Zahlen genannt. Statt dessen wurde stets alles beschwichtigend „kleingerechnet“ (siehe z.B. Hypo Real Estate) und als lediglich schlimm aber noch lange nicht katastrophal bezeichnet. D.h. für mich, dass die Angabe des Bankenvorstands wieder nichts als nur eine vollkommen unbestimmbare Größe (Bluff oder Luftnummer) ist und die Summe mal wieder kleingerechnet wurde (Ratsamer Umgang mit Angaben von Leuten, die uns Anlagen mit hohen Erträgen und minimalen Risiken verkauft haben).
Wollen die bereits jetzt und schon heute das Geld unserer Kinder und Enkel? Irgendwie geht mir in Anlehnung an ein heiliges Buch durch den Kopf: „Ihr und eure Kinder und Kindeskinder sollt büßen bis in die vierte Generation!“
Wenn Sie es nicht glauben lesen Sie mal nach und bilden Sie sich eine eigene Meinung [ hier „manager-magazin“ ].
Mir fällt es schwer die Fassung zu bewahren. Ist das noch die soziale Marktwirtschaft  oder bereits ungezügelter Kaptitalismus?

Manfred Weber vom Bundesverband schlägt vor, mit den Schulden nach dem Muster der Schweden in den 90iger Jahren vorzugehen (War da bereits etwas was wir wissen sollten?).

Eure  Ella 

Ich überlege gerade, was berühmte und vorbildhafte Staatsmänner wie Kaiser Augustus, Alexander-, Friedrich-  oder Katharina d. Große, Maria Theresia, Napoleon, Georg Washington, Castro, Mao oder Lenin in so einer Situation mit den Bankern wohl gemacht hätten.

@Das Thema  Bad Bank  kommt bereits am 16.12.2008  bei „meine-deine-unsere BRD“   vor:
Die HSH gebiert „The German first Bad Bank“ – merry christmas! Wer macht den Esel, wer den Ochsen?
und hier:
J.A. möchte eine „Bank für die Miesen“ gründen

Qimonda-Krise aus der Sicht eines Sachsen

Der Leitartikel der Financial-Times Deutschland (FTD) [ hier ist er ] sieht Infineon als ein Opfer des ungefragten Vorpreschens der Hilfe anbietenden freistaatlich-sächsischen Regierung, die sich zur Rettung der Qimondas aufgemacht hat.
Aus Sicht Infineons hat gerade dies auf unangenehme Weise dafür gesorgt, das nun weltweite Aufmerksamkeit auf Infineons knappe Finanzsituation entstanden ist.
Vielleicht war’s aber auch der kurzzeitige 50%-Hoppser, den der Aktienwert aufgrund aufkeimener Hoffnung aufmerksamer Börsianer gemacht hat und dessen Kurzlebigkeit nun die Vorstände beunruhigt.

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Qimonda – die Erfolgsgeschichte in Sachsen

@ Ich setze voraus, dass Sie wissen, dass Qimonda quasi ruiniert ist und von der Mutter nicht unterstützt sondern mit den Worten „ab in Pleite“ sich selbst überlassen wird.
Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern. Nicht nur in Sachsen!
Von etwa 10,50 Euro/Aktie  in 2 1/2 Jahren auf direktem Wege in die Pleite und (heute) auf 17 Cent/Aktie.
Eine wohl sehr seltene Firmenkarriere und ein wirklich deutliches Beispiel dafür, wie man erfolgreich Subventionen kassiert, eine Firma mit Hilfe einer Bank aktienkursoptimiert oder besser -maximiert an die Börse bringt und sie dann, nachdem die Kohle restlos an die Mutter INFINEON abgeführt wurde (man könne es uphedgen nennen),  sich selbst und den allerorten in Vorstandsetagen gelobten „selbstregulierenden Kräften des Marktes“ überlässt (also in diesem Falle dem Freistaat Sachsen, der ARGE und dem zu allem schweigenden Steuerzahler).

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Neue Form der Firmensanierung: Steuergelder her oder Pleite. Basta!

Forderung von Infineon an unsere BRD und das Land Sachsen:  „Bürgschaft über 500 Millionen her oder das Chipwerk Qimonda geht über die Wupper.“
Alles klar? 
❗ Lesen Sie den Artikel im Manager-Magazin empfiehlt uns Loretta aus Nebra
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Conti-Übernahme bringt Schaeffler in Bredouille

@ Es ist eine der spektakulärsten Firmenübernahmen der deutschen Nachkriegsgeschichte: Das Familienunternehmen Schaeffler schluckt Continental. Die Familie beteuert, das Geschäft trotz Krise stemmen zu können. Doch die Zeichen mehren sich, dass Schaeffler sich übernommen hat.
Bei WELT-ONLINE  gibt es mehr darüber wenn Sie [hier] klicken.
Was braut sich da bloß zusammen? Es wird dementiert bis der Arzt kommt. Ist das Gläubigerschutz?
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Liebe Herren Lehmann!

Ich sag mal eben meine Meinung

Hei Ihr brothers! Das habt Ihr wirklich famos hinbekommen.
Endlich kann ich mir Aktien zu Schnäppchenpreisen kaufen und am kommenden Aufschwung der nächsten Jahre als Krisengewinnlerin behaglich teilnehmen. Sogar den Ölmultis habt Ihr’s mal so richtig gegeben. Der Ölpreis befand sich heute im freien Fall. Gerade richtig. Bin nämlich im Moment hereingekommen, ist ziemlich kühl heute und ich kann dank Eures freundlichen Eingreifens in die globale Preisspirale endlich mal wieder aus Herzenslust heizen.

Ihr könnt euch sicherlich denken, dass ich nicht so komfortabel heize wie Ihr. Ich habe eine Ölheizung; Ihr habt ja das Geld der Anleger verbrennen können. Ich beneide Euch. Es übersteigt einfach mein hausfrauliches Vorstellungsvermögen, dass man so viel zuviel Geld hat, dass  man aus reiner Raumnot heraus anfangen muss es zu verbrennen. Wäre nur allzu gern dabei gewesen. Welche Währung hat am besten gebrannt? Nur schade um das viele Kokain, dass sich an den Geldscheinen befinden soll und welches sich dabei auch gleich mit in Rauch aufgelöst hat. Hättet Ihr bei der aktuell depressiven Stimmung in der Wallstreet dort heuer bestimmt jede Menge Kohle mit machen können. Ganz nebenbei und ohne Rechnung. Wäre doch zum Abschluss noch mal was Tolles gewesen oder?

Ich bin wirklich stolz, dass Ihr deutsche Wurzeln habt.
Schon unser letzter Kaiser II, also der Regent, zu dessen Zeiten Eure Vätersväter als Metzger von hier in die Schlachthöfe von Chicago rüber gemacht haben, war nämlich der Meinung, dass am deutsches Wesen die ganze Welt genesen müsse.
Und das tut sie ja nun dank Eurer Unterstützung auch.
Ihr habt höchsten kaiserlichen Willen umgesetzt, was gibt es Größeres und habt aus der „Blase“ die Luft rausgelassen. So, wie es ein Metzger eben tut.
Super Ihr beiden. Ihr habt Euch die ganze Welt zu Füßen gelegt. Willi der Zweite hätte euch lieb.

Eure Ella
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Finanzkrise: Tränen hier und Champus dort.

@Ist das die Managerkrankheit?
Sie verstehen meine Frage nicht? 
Hm, na gut, dann will ich mal etwas ausholen:

Alle vergießen Tränen.
Der um seine Altersversorgung und sein Sparbuch bangende Steuerzahler und der von Wertverlusten am Boden zerschlagenen Klein- und Großaktionär sehen vor sich nur zerschlagenes Porzellan und es treibt ihnen das Wasser in die Augen.
Gleichermaßen sehen wir auch in den oberen Etagen der Banker und Anlageberater gerötete und feuchte Augen.
Weinen die etwas auch?

Offenbar nicht, denn die milliardenschweren Rettungspakte sorgen doch dafür, dass die bisherigen Manager-Gewohnheiten nicht abgestraft sondern sogar als unterstützungswürdig angesehen werden können.

Beispiel 1
Wir erinnern uns noch an die ebenfalls milliardenschwere Rettungsaktion der US-Regierung für den vor dem Kollaps stehenden Versicherer AIG, dessen Aktienwert von 67,00 Dollar je Aktie im vergangenen November auf sage und schreibe unter 2 Dollar am 10.10. fiel. Ein beeindruckendes Ergebnis hochdotiertem Managertums, welches den Versicherten und den Aktionären dieser Institution sicherlich auch noch den Schweiß auf die Stirn getrieben haben mag.
Zügig nach der Milliardenspritze atmete natürlich auch das Topmanagement auf. Hatten doch gerade Steuerzahler und Staat gezeigt, wer hier wen zu fürchten hat. Das war auch hier alle Male ein dadurch gerechtfertigter Grund in einem Luxushotel in einem dem Anlass angemessenen Umfange zu feiern. Die Rechnung dieses Vergnügens, gerade vom Steuerzahler verbürgt, belief sich dann auch auf nur zurückhaltende sehr 440.000 Dollar.
Auch hierfür gibt es eine einfache, aber nachvollziehbare Erklärung: „Die Feier war bereits seit Monaten geplant.“
Und wenn Top-Manager etwas zusagen, dann halten sie es auch. Das erwarten die Steuerzahler und Kunden aller Welt doch von ihnen. Schließlich soll jeder Vertrauen zu seiner Versicherung haben.
Das kann jeder einsehen. Das wussten schon unsere Väter: „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!“.

Beispiel 2
Wie „De Morgen“ aus Belgien zu berichten weiß, haben in Monte Carlo 200 Gäste der Dexia-Bank im Hotel de Paris die Eröffnung einer Filiale gefeiert, deren Eröffnung aber wegen der Finanzkrise  gar nicht stattfand und tags drauf hat sich eine ebenfalls zahlreiche Schar Gäste der Fortis-Bank im Nobelrestaurant „Louis XV“ mit  nicht gerade preiswerten Speisen bewirten lassen.
Zu später Stunde, als der Champagner bereits seine volle Kraft entfaltet, sollen sich einige aus der Teilnehmermenge der Dexia-Feier feuchtfröhlich und lauthals mit dem Trinkspruch „Auf alle, die ihr Geld verloren haben“ zugeprostet haben.
Da kann man nur sagen: „Im Wein liegt Wahrheit!“

Ist das die Managerkrankheit?