Junk Bond? Was ist das?

Liebe Frau Merkel, ich fand Ihre außerordentliche Regierungserklärung zur Finanzkrise und Ihre Zusage, mein Sparbuch zu retten, wirklich außerordentlich und sehr mutig.
Ganz etwas anderes als das, was wir vom Basta-Kanzler kennen (Ich denke z.B. mit Grausen an sein rot-grünes Vorhaben unserer BRD zur Dienstleistungsgesellschaft umzubauen und uns damit den Investmentbankern total auszuliefern).
Gestern gab es doch diese TV-Debatte in Nashville/Tennesee zwischen den beiden US-Präsidentenkandiaten.
Haben Sie zugehört? Mir hat’s die Sprache verschlagen.
Da gab der amerikanische Steuerzahler doch große Summen zur Rettung dieses AIG-Versicherungsriesen aus.
Erinnern Sie sich noch an die Artikel von Spiegel Online und Handesblatt? Das war doch wirklich knapp.

Haben Sie gehört, was der Präsidentschaftskandidat Obama da gestern gesagt hat?
Die gerade gerettete AIG hat nichts Eiligeres zu tun, als mit den gerade spendierten Dollars sofort wieder JUNK-BONDS zu kaufen!“

Ich bin wie von der Tarantel gestochen aus dem Sessel gesprungen. Das muss doch etwas ganz Schlimmes sein. Was hat James Bond mit Junk Bond zu tun? Ich habe mich sofort zur Erklärung gegoogelt.

Wer auch nicht weiß was Junk-Bonds sind, der findet bei Wikipedia eine wirklich deutliche Erläuterung. Die kann sogar ich verstehen und, liebe Frau Merkel, lesen Sie das mal durch, Sie verstehen dann auch meine Fassungslosigkeit.

Liebe Frau Merkel, passen Sie bitte auf, dass so etwas hinter Ihrem Rücken bei uns nicht passieren kann.
Ihre Ella

Wer ist 00-Junk Bond?

Red.: Ella hat ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen.
Hier eine Passage vom 08.06.1999 zum Wandel der Volkswirtschaften in eine Dienstleisungsgesellschaft:

….. Unsere Volkswirtschaften befinden sich im Übergang von der industriellen Produktion zur wissensorientierten Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft. Sozialdemokraten müssen die Chance ergreifen, die dieser wirtschaftlicher Umbruch mit sich bringt. Sie bietet Europa die Gelegenheit, zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen. Sie eröffnet Millionen Menschen die Chance, neue Arbeitsplätze zu finden, neue Fähigkeiten zu erlernen, neue Berufe zu ergreifen, neue Unternehmen zu gründen und zu erweitern – kurzum, ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verwirklichen ….Zu finden bei http://www.glasnost.de/pol/schroederblair.html 
 
 

 

Obama, ein Menschenfischer?

Ich sag mal eben meine Meinung

Der US-Menschenfischer ist wieder fort – gerade noch so, bevor die Lufthansa bestreikt wird. Na, ein echter Glückspilz eben. Berlin hat wieder ein paar Tage Ruhe und wir auch.
Begeisterung in allen von ihm bereisten Ländern und ein lästernder Gegenkandidat im Großvateralter.
Oder war es mehr?
JA ! 
Da gab es Jubel über seine Reden.
Berlin tobte wie zu Zeiten von JFK.
 

Aber warum?
Dürfen wir uns vorstellen, dass Obama die Welt glücklicher macht?
Dürfen wir begründet hoffen, dass die Konflikte, in die Amerika und wir dank Natobündnis verheddert werden, ungefährlicher werden?
Dürfen wir glauben, dass die Kriege, an denen Amerika beteiligt ist und zukünftig sein wird, weniger werden?
Dürfen wir annehmen, dass unsere jungen Leute Deutschland und die freie Welt nicht am Hindukusch verteidigen müssen?
Dürfen wir davon ausgehen, dass die Beziehungen zwischen Europa und den USA jetzt weniger vom Profitstreben der Konzerne, die in der Vergangenheit stets in der amerikanischen Politik die Feder führten, bestimmt werden?
Dürfen wir uns von ihm überhaupt etwas erhoffen?
Amerikanischer Präsident will er werden und nicht der irgendeines der Länder, in denen er jetzt seine Glamourtour absolviert hat.
Ich bin sicher, wir sind ihm eigentlich vollkommen egal.
Monsieur O. hat uns nicht besucht, weil er uns mag.
Überall wird ihm bescheinigt, er wäre das Symbol amerikanischen Aufbruchs (new deal?).
Was hatte der Rest der Welt bislang davon, wenn Amerika aufbrach?
Ich bin da mal ganz vorsichtig mit meinen Hoffnungen.
JFK hatte als junger unerfahrener Präsident sein Kuba und sein Vietnam. Und die ganze Welt hat den Atem angehalten.
Wie schnell hat youngster Obama sein Iran?  Weder der Irak  ist wirklich in die amerikanische Zivilisation hinein geführt worden und es sieht auch nicht so aus, als ob die Iraker sich an den amerikanischen Schutz gewöhnen könnten.  In Afghanistan sieht es auch so aus, als ob hier nichts Gutes zu erwarten ist; außer Krach mit Pakistan.

Ich denke gerade: Pakistan ist aber auch wirklich schlimm dran. Wenn sich die USA aus Ihrem Aufmarschgebiet Afghanistan heraus gegen den Iran wenden liegt  dieses Pakistan genau in der Mitte. Dann gehts auch für die Pakistani nicht mehr um die Wurst, sondern ums nackte Überleben. Hinter dem Iran stehen garantiert der russische Bär und das Reich der Mitte.
3 Supermächte stehen sich gegenüber. Stellen wir uns doch mal vor, dass sich 3 atomar bewaffnete Streitkräfte dem Kopf einschlagen und 2 atomar bewaffnete Neulinge dabei mitmischen. Ganz in der Nähe der Atommacht Indien.
Das wird ein Scherbenhaufen, wie wir ihn noch nicht gesehen haben.
Mir ist gar nicht wohl dabei, dass eine Weltmacht, die gerade ihre Vormachtstellung verliert, durch einen „zweiten JFK“ vertreten werden könnte.
Auch wenn ich ihn sympathischer finde, als seinen greisen Konkurrenten, den letzten Hero aus der Vietnamära, der gerade über O. und die kriecherischen Deutschen so richtig einen ablässt (siehe n-tv vom 27.07.2008). Na warte alter Mann, du kommst noch mal angekrochen.

Lesenswert wäre da vielleicht noch:
China will bessere Rendite für 1 Billiarde Währungsreserve (zum Artikel)
USA: Haushaltsdefizit von 250 Milliarden Dollar erwartet (zum Artikel)
Da kann man sich in etwa die wahren Verhältnisse etwas besser vorstellen.
😎

Aus 1.000 Euro 1.000.000 Euro machen ???

Ich sag mal eben meine Meinung

Die Türk Finance Communication des Herrn Michael Türk aus Weltenburg verspricht auf ihrer Website www.millionenanlage.de dieses in 10 Jahren zu bewerkstelligen.
Früher hieß der Laden www.der-aktienspezialist.de aber dieser Titel war nicht so „werbewirksam selbsterklärend“ wie der heutige.

Nachtrag: Erfahre gerade Herr Türk ist umgezogen nach:
http://www.millioneninvest.de/

Ich stelle mir mal vor, ich hätte die Idee, wie ich 1.000 Euro anlegen könne, um mich in 10 Jahren zum Millionär zu machen. Dann käme jetzt die Frage: „Warum mache ich es denn dann nicht einfach. Still und heimlich. So, dass ich jedes Jahr 1.000 Euro nehme und diese einfach für mich „wertwachsen“ lasse.

Weshalb muss ich lauthals in die Welt hineinrufen, dass ich dieses kann?
Würde es nicht ausreichen, dass ich meinen Freunden und guten Nachbarn einen Tipp gäbe?
Solch ein guter Tipp allein sollte doch schon dazu führen, dass ich von willigen Anlegern nur so überrannt würde.

Die Probleme DEINER-MEINER-UNSERER BRD mit HartzIV, der Altersarmut, der Rentenlücke wären dank Türks Finance-Communication für alle Zeiten gelöst.
Der Finanzminister überweist per Geburt für jeden Bundesbürger 1.000 Euro an Herrn Michael Türk und gut ist. Oder noch besser, der fähige Finanzexperte Michael Türk nutzt seine unglaubliche Finance-Communication-Power, wird selbst Finanzminister und regelt das Problem für alle Deutschen pauschal und mündelsicher an Ort und Stelle.

Auszahlungstermin sollte alle 10 Jahre sein. Erstmals der 10. Geburtstag. Für Notfälle und Schicksalsschläge wird eine 1,5%-ige Umlage geschaffen. Der Bürger ist verpflichtet spätestens ab seinem 10. Geburtstag aus der ersten erhaltenen Million jährlich weitere 1.000 Euro für zusätzliche Bedürfnisse anzulegen.

Herr Finanzminister, Frau Merkel, Herr Lafontaine was meinen Sie dazu?

„Herr Türk, bitte retten Sie die Nation.  Informieren Sie umgehend das Parlament und die Versicherungsträger, dass Sie die Lösung kennen und die Rettung nahe ist. Meine spontane Idee können Sie ruhig verwenden, ich mache kein Urheberrecht geltend.
Gott bin ich froh, dass ich von Ihnen gehört habe !!!!!
Die Sache hat doch bestimmt keinen Haken,  nicht wahr?
Und getürkt ist da doch ganz bestimmt auch nichts. Oder?
Und Ihre 5,00 Euro monatlich sollten aus der Million dann rückwirkend für Sie auch drin sein. Mit Zins und Zinseszins natürlich.
Das lohnt sich dann auch für Sie.
Mal ehrlich, das wäre doch weitaus interessanter als so ein unverbindlicher Börsenbrief?“
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Thema „Krieg der Moneten“

@ Panik an den Märkten  – Financial Times berichtet
Nebenwerte wehrlos – Financial Times berichtet
Siemens ohne Boden – Dax im Tiefenrausch – n-tv berichtet
Finanzkrise lehrt Anleger das Fürchten – Financial Times berichtet
Märkte treiben FED vor sich her – Financial Times berichtet
Zinssenkung lässt Kurse einbrechen – tagesschau berichtet
Märkte zittern vor Hiobsbotschaften  – Financial Times berichtet
Frisst der Dax International den Dax – boerse.ARD berichtet

Das Handelblatt schreibt heute über:
Dramatische Entwicklungen …. weltweite Turbulenzen …. Notverkauf …. Talfahrt …. Dax brach ein …. rutschte ab …. Gewinnwarnungen …. böse abgestraft ….. stürzten ab …. Anleger flüchten …. im freien Fall …. die Krise verschärft sich …. Finanzwerte brechen ein …. wir können niemandem mehr vertrauen …. wem soll ich hier noch glauben …. Prügel einstecken …. die größten Verlierer …. Risiken gestiegen … Glaubwürdigkeit hat enormen Schaden genommen …. usw.

Das sind doch leckere Krimithemen!  Horror, Gewalt und  Korruption. Warlords aus den feinsten Kreisen.
Das möchte ich an dieser Stelle heute aber mal öffentlich beichten: „Geldangelegenheiten waren mir immer schon unheimlich. Jetzt habe ich aber richtig Angst vor meinem Geld bekommen. Nix wie weg damit. Weg mit diesem Teufelszeug. Bringt nur Unglück.“

Ab heute schreibe ich Berichte von der Front

@Global tobt der Kampf um Märkte, Moneten und Macht.  Die Schlagzeilen der Zeitungen überbieten sich in der Schilderung der Grausamkeiten und die Nachrichten über diesen weltweiten Geldkrieg werden über eigens dafür gegründete TV-Sender zeitnah und in erschreckender Deutlichkeit an die Teilnehmer verbreitet.
Informieren wir uns.
Ich werde die exklusivsten Nachrichten ab heute unter der Kategorie „Krieg der Moneten “ sammeln.

Wieder werden die Opfer in den A…. getreten

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit Wenn du Aktien gekauft hast, die gerade durch die Decke in den Keller absacken, dann sei sicher, du kannst nichts machen, dein Geld ist jetzt erst mal futsch. Es sei denn du bist ein ganz ausgeschlafener Fuchs mit ziemlich weitreichenden Beziehungen bis in die Schreibtische der Büros dieser Aktiengesellschaft.
Denn nur wenn DU (ja DU,  nur DU) nachweisen kannst, dass du bei Kauf der Aktien mit falschen Informationen über’s Ohr gehauen wurdest, kannst du etwas retten.
Nur dann! So lautete am Montag dem Inhalt nach das Urteil des BGH zu Az:  II ZR 310/06.

Hallo !! Ja DU bist gemeint. Du bist doch Kleinaktionär.  Haste kapiert wo der Hase langläuft? Du bist der Gelackmeierte!
Ich kann’s auch noch kürzer ausdrücken: Die Knete ist futsch!
Natürlich kannste noch mehr Geld hinterherwerfen und Gutachter beauftragen. Aber die Gutachten, die ich kenne, sind so gehalten, dass jeder der Beteiligten herauslesen kann, dass nun gerade er im Recht ist.
Gutachter beherrschen die Kunst, sich im Rücken Türen offen zu halten, aus dem EffEff.
Wer soll dir helfen? Dein Anwalt? Der will dein Geld, sonst würde er dir von diesem Prozess abraten. Das Gericht? Die Richter sind so überlastet, dass sie nicht einmal zum Aktenstudium kommen und auf Vergleiche drängen, um sich mit den Thema nicht länger befassen zu müssen und eigentlich bist du denen doch auch egal. Oder hast du Mitleid erwartet? Anwälte lieben diese Vergleiche ebenfalls, sie bringen noch mehr und noch schneller Geld. Soll der BGH dir helfen? Irrtum. Dort stört das Vorhandensein von Menschen doch nur die Kunst des Denkens und sie werden deshalb gar nicht wahrgenommen. Was bleibt ist wieder mal der Gesetzgeber. Aber warum sollte gerade DER DIR helfen, wo er doch die Gesetze gemacht hat, die zu diesen Urteilen führen konnten und wo doch inzwischen erwiesen sein dürfte, dass diese Kunstfigur – zum Erhalt ihrer selbst – sich nur für Steuerzahler interessiert.
Sieh es ein – DU BIST ALLEIN!

Gewinnwarnung bei BMW kostet mindestens 8500 Jobs

Die Meldung, die mich heute aufschreckte: „Der Aktienkurs von BMW macht den Aktionären Sorgen und es gibt eine Gewinnwarnung“.
Und ein Blick zu Reuters-Deutschland zeigt den Grund:
Auf der Jagd nach höheren Gewinnmargen streicht der BMW-Konzern mindestens 8100 Stellen. In Deutschland seien 5000 Zeitarbeiter und 2500 fest angestellte Beschäftigte betroffen, teilte Personalvorstand Ernst Baumann am Mittwoch in München mit. Im Ausland fallen demnach 600 Jobs weg. Bleibt der Dollar nachhaltig schwach, könnten laut Baumann weitere Stellenstreichungen folgen. BMW beschäftigt insgesamt knapp 108.000 Mitarbeiter, davon 80.000 in Deutschland.

@ Schuld ist der schwache Dollar.
Kaum meldet die Börse, dass der US-Bürger jetzt 1,50 Dollar für 1 Euro berappen muss, da flattern die Gewinnwarnungen herein. Allen ist nur noch die Rendite wichti
g – nichts anderes zählt mehr.  Aber ist das was Außergewöhnliches? JEDER jagt dem schnellen Geld nach. Nicht umsonst legen sogenannte und meist selbsternannte Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister Jahr für Jahr immer wieder normale Bürger mit hohen Zinsversprechen rein. Etliche Otto Normalos lösen dafür mit glitzernden Augen und gegen jeden Rat Sparbücher auf, kündigen verlustreich ihre Lebensversicherungen, opfern die Aussteuer ihrer Kinder oder beleihen sogar ihre Häuser. Handeln plötzlich und unerwartet wie Volltrunkene (mir fielen in 1 Sekunde mindestens 1 Dutzend andere Begriffe ein). Aktionäre ticken anders und sind da klarer im Kopf. Eine der Folgen dieser Sucht nach hohen Zinsgewinnen und Dividenden  ist stets die Reduzierung der Personalkosten und das heißt immer Jobbau im Stammpersonal und flexible Neueinstellung von Zeitarbeitern.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Telekom-Aktionäre zu Hause darauf hoffen, dass íhre teuer erworbenen Aktien mal wieder in die Nähe des früheren Wertes gelangen. Die meckern zwar öffentlich über jeden verlorenen Arbeitsplatz, im Stillen sind aber auch sie bereits mit dem Virus des kalten Kapitalismus infiziert und würden für Ihr Depot und ihren Gewinn selbst ohne zu zucken über Leichen gehen.
Es kommt wohl immer drauf an, aus welcher Sicht man die Angelegenheit beleuchtet.
Bei Fragen zur Zeitarbeit könnte der Bericht des Focus vom 14.06.2007 weiterhelfen.

Prozess Mannesmann (zur Erinnerung)

@ „Freispruch ist Freispruch“
Der Tag der Urteilsverkündung im Mannesmann-Prozess
Von Jürgen Zurheide – veröffentlicht bei wdr.de
Freisprüche im Mannesmann-Prozess: Erwartet und sofort kritisiert. Bundestagspräsident Thierse nannte die „Selbstbedienung“ bei Mannesmann „schlicht unanständig“. „Freispruch ist Freispruch“, sagte dagegen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Eine Reportage über den Tag der Urteilsverkündung.
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2 Milliarden bei der Bayerischen Landesbank futsch?

@Werden die schweigenden Steuerzahler jetzt auch noch für die Bayerische Landesbank zur Schlachtbank geführt?
Es sieht ganz so aus, wenn man den Berichten von n-tv  Glauben schenken möchte. Und warum sollte n-tv uns Märchen erzählen?
Merken Sie sich die beschwichtigenden Worte der Verantwortlichen und vor allem des bayerischen Finanzminsters Huber.
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