2,11 Millionen unserer Bürger sind pflegebedürftig

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Vernachlässigte Heimbewohner, überforderte Pfleger, Betreuung im Akkord: Die Versorgung der Alten überfordert die deutsche Gesellschaft. Wie gehen andere Länder mit dem Pflege-Problem um? SPIEGEL ONLINE hat  Bedürftige auf der ganzen Welt besucht – Bestandsaufnahme eines globalen Problems ….
…. Die alten Menschen einer Gesellschaft zu versorgen, ist nicht nur in Deutschland ein Problem ….
Spiegel-Online

Wer bislang noch keine Angst vor Alter hat, der sollte zumindest damit anfangen, sich ernste Sorgen zu machen. Es sei denn er gehört wirklich in die Doof-Gesellschaft.
Was heute gerade noch erträglich ist, wird in naher Zukunft unerträglich werden und wenn sich unser Gesellschaftssystem nicht grundlegend ändert, ist ein Leben im Alter in  gar nicht so ferner Zukunft überhaupt nicht mehr denkbar.
Die Infos aus den anderen Teilen der EU und der weiten Welt „Österreich, Frankreich, Norwegen, Polen, Indien, China und Russland“  klingen auch nicht wirklich beruhigend.
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Unicef ist in Köln überhaupt nicht angesagt

Gerade lese ich koeln.de und erfahre: Mangels Nachfrage sagte das Kölner Dom Hotel am Montag, dem 25. Februar 2008, die für Samstag geplante UNICEF-Gala kurzerhand ab. Alljährlich organisieren Auszubildende des Hotels die Veranstaltung, deren Erlös Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern zukommt. Nach den Verschwendungsvorwürfen gegen das Kinderhilfswerk war der Vorverkauf zur UNICEF-Gala in diesem Jahr jedoch nur sehr schleppend angelaufen.

😎 So richtig überrascht hätte mich, wenn es zu berichten gegeben hätte, dass die Gala sich vor Besuchern nicht hätte retten können. Tja, da müssen die Unicef-Botschafter jetzt wohl erst einmal ihre Auslandsreisen absagen und in deiner – meiner – unserer BRD kostenlos werbend tätig werden. Hallo Frau Sabine Christiansen – mach mal! Kuckuck! Huhu! Sie sind gefragt! Werfen Sie sich ins Rennen. Oder haben Sie jetzt auch zu viel andere Dinge zu tun? Na ja, vielleicht ist das jetzt doch nicht mehr so richtig Ihre Liga. Aber ggf. hat ja Naddel Zeit.

Altersarmut + der wahre Altersunterschied

@Wer in diesen Tagen Illustrierte oder Zeitungen durchblättert, könnte auf die Idee kommen, der Reichtum der Gesellschaft sei zwischen den Generationen klar verteilt.
Vielleicht werden deshalb die Probleme, denen sich die Alten der Zukunft gegenübersehen werden, ausgeblendet.
Eine ernsthafte Sicht der Dinge habe ich in „Die Zeit“ gefunden.

Lt. Spiegel-Online prophezeien Experten düstere Renten-Zukunft:
Für einen großen Teil der Bevölkerung sind die Aussichten im Alter wenig rosig.

„In 15 bis 20 Jahren werden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung arm sein …..“
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Pflegende Angehörige erben endlich mehr

Ich hab’s gehört und nachgelesen: „Der Wert der erbrachten Pflegeleistungen berechnet sich zukünftig im Erbfall nach einem Pflege-Ausgleich auf der Grundlage der gültigen Sätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung lt. Sozialgesetzbuch.“
Die Bewertung der Pflegeleistung soll sich an der gesetzlichen Pflegeversicherung (§ 36 Abs. 3 SGB XI) orientieren.
Wer danach einen Schwerkranken der Pflegestufe III ein Jahr zu Hause pflegt, erhielte 1.432,00 Euro monatlich. Demnach 17.184 Euro pro Jahr.“

Ich kann’s kaum glauben und wisch mir die Augen,  doch hier steht’s:

Leistungen bei häuslicher Pflege
Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI)
Weiterlesen

An allen Ecken fehlen Augenärzte

@ Ich war  beim Augenarzt.
Unglaublich.
Wartezimmer und Flur voll.  
An der Rezeption „der Teufel los!“
Das Telefon schrillt in einem fort.
„Bei welcher Kasse sind Sie versichert? ……. Tut mir leid, wir haben in den nächsten 12 Wochen keinen Termin frei“.
Wieder klingt es:
„Welche Kasse?
Keine?
Sie sind privat versichert?
Ja, ja. In der kommenden Woche hätte ich noch etwas um 09:00 Uhr frei.
Natürlich geht 11:45 Uhr auch.
Kommen Sie vorbei. 
Gehen Sie einfach an der Warteschlange vorbei.
Sie haben doch einen Termin.“

Siemens will bei SEN angeblich bis zu 3 000 Stellen streichen

SEN stellt Telekommunikationstechnik für Firmenkunden her. Im Herbst 2006 wurde SEN aus dem Siemenskonzern ausgegliedert. Seit der Gründung der Siemens Enterprise GmbH & Co. KG zum 1. Oktober 2006 sucht die Siemens AG nach einem Käufer für dieses Unternehmen. Anfang August 2007 hatte die Geschäftsleitung den Wirtschaftsausschuss darüber informiert, dass über 600 Stellen gestrichen werden sollen.
Nun sprechen Zeitungsberichte (z. B. FAZ) plötzlich von bis zu 3 000 der insgesamt ca. 6 200 Stellen in Deutschland, die in Gefahr seien.
Ich las dies in einem Bericht der IG Metall-Bayern

😎 Siemens will auf jeden Fall raus aus SEN und um jeden Preis verkaufen – egal an wen. Dem Vorstand ist sogar CERBERUS Capital Management recht, bloß weg mit SEN. Hauptsache die Leichen liegen nicht auf Siemens Friedhöfen. Weiterlesen

Nokia will 60-70 Wochenstunden in Rumänien durchsetzen

Der rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa hatte Nokia vorgeworfen, in seiner neuen Fabrik im rumänischen Jucu die Arbeitszeit über das in Rumänien zulässige Maß hinaus verlängern zu wollen. Dies wäre „eine neue Form der Sklaverei“, sagte der Präsident von Cartel Alfa, Bogdan Hossu ….
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Unicef verliert das Spendensiegel

Nach intensiven Prüfungen und Gesprächen in der Kölner Unicef Zentrale will das DZI diesen Schritt am Mittwochvormittag (20.02.08) bekannt geben. Bisher sind noch keine Gründe für die Aberkennung des Spendensiegels genannt worden.
Dies lese ich gerade bei WDR.de

😎 Ich bin mal gespannt, was Unicef-Botschafterin Frau Christiansen jetzt sagt. Ich dachte bereits darüber nach, als ich eine kurze Anmerkung zu Ihrem Einsatz für Unicef machte. Und….. ich bin immer noch gespannt, was diese Botschafterin in der nächsten Zukunft für dieses angeschlagene Label macht.
 

Abgeltung(s)steuer wird eine Last für die Rentner

Red@
Die Abgeltungsteuer entwickelt sich zum Albtraum für Deutschlands Rentner. Denn viele Ruheständler müssen damit rechnen, von ihren Zinseinnahmen deutlich mehr an den Fiskus abzuführen, wenn die Regelung 2009 in Kraft tritt. Bestraft werden vor allem Rentner, die viel gespart haben.

Gibt es bereits heute oder in Kürze Rente? Der Bericht von WELT-ONLINE informiert.

Bezüge um 17 – 300 Prozent gestiegen

…. Vor allem durch erfolgsabhängige Prämien seien die Gehälter der Vorstände durchschnittlich um 17,5 Prozent gestiegen, wie aus der am Montag veröffentlichten Vorstandstudie 2006/2007 der Managementberatung Kienbaum hervorgeht. In den Jahren zuvor waren die Gehälter der Vorstände im Schnitt um 14,8 und um 9,1 Prozent gestiegen. Deutlich über den Gehältern der normalen Vorstände lag meist der Verdienst der Vorstandsvorsitzenden: Die Chefs verdienten bis zu 300 Prozent mehr …..
rp-online weiß dieses und noch mehr darüber zu berichten.

😎 Da waren die Bundestagsmitglieder mit Ihrer Entgelts-Diät ja noch ziemlich enthaltsam.