Wirtschaft soll meine Daten nicht bekommen !

Red@
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass die Volksbefragung Pflicht war, die Vollständigkeit der Daten sogar kontrolliert wurde und ich trotz rechtzeitiger Abgabe rein vorsorglich noch einmal angemahnt und mit Kosten bedroht wurde.
Der Zusatz, wenn ich inzwischen abgegeben hätte, wäre die Mahnung damit erledigt, hat mich bis heute keineswegs beruhigt.
Das war das Erzwingen einer Datenerhebung.

Und nun dies:
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Griechenland hatte die Wahl. Wirklich?

In Griechenland, der Mutter der kreativen Bilanzierung und permanenten Finanznot, gab es einen Tag, dem man in Ermangelung einer passenderen Bezeichnung den Titel „Wahltag“ gab.

Das soll uns Europäern suggerieren, dass das Volk der Griechen sich frei entscheiden könnte, wen es gern als Vertreter seiner Interessen im Parlament an dem entscheidenden Schaltern sitzen sehen würde.

Denken wir aber einmal nach: Ausgerechnet in dem Land, in dem die Demokratie erfunden worden sein soll, haben sich Bürger u. Bürgerinnen daran gewöhnt, dass für sie gedacht und entscheiden wird. Für dieses passive Verhalten hat der Staat  oder zumindest der Teil des Volkes, der sich Staatsrepräsentanten nennen ließ, seine Bürger mit Geld, Geschenken, Vorteilen und einem bequemen Lebensstil  verwöhnt. So dermaßen verwöhnt, dass Urlauber und Besucher dieses Mittelmeerlandes jahrzehntelang vor Ort mit eigenen Augen sehen konnten, wie das Land der Helenen immer mehr herunterkam und in Armut und Dreck erstickte.
Ich weiß wovon ich schreibe!

Heute jammern die Leute in Griechenland allerorten über diesen Istzustand und tun tatsächlich so, als wären sie daran unbeteiligt gewesen. Ganz vollkommen unbeteiligt. Als wäre alles hinter ihrem Rücken und ohne ihr Zutun geschehen.

Viele der Betroffenen demonstrieren deswegen aus tiefster Überzeugung und einige total Abgefahrene werfen tatsächlich mit Brandbomben. Wohl, um den Rest ihres Ansehens auch noch zu verrichten.

Verantwortung übernehmen will niemand.
Schuld war eben mal so die Regierung und waren an vorderster Stelle die Umstände.
Ich deute das so:
Unschuldig waren die, die gewählt waren und Schuld waren die wahre Demokratie und die bekiffenden Nebel aus Delphi..

Nun gehen die Griechen heute zur Wahl und wählen aus dem vielfältigen Angebot die neuen Heilsverkünder. Die, die ihnen versprechen, dass es so weitergehen könnte.
Weiter so, mit vollen Zuschüssen aus Europa und Verweigerung der Rückzahlung aller Schulden und aller diesbezüglicher Versprechen von gestern.
Kann man das den Griechen übel nehmen?

Ob mit Zinsverpflichtung für Ihre Staatsschuldverschreibungen oder ob ohne Zinsen. Den Griechen kann man nicht helfen.

So hart die Wahrheit ist, so leid mir der einzelne Bürger in seiner individuellen Situation tut.
Griechenland ist nicht zu retten und ist es nicht wert mit einem solchen Aufwand gerettet zu werden.
Wer hierzulande seine Verpflichtungen nicht erfüllen mag, statt dessen aber immer weiter Unterstützung vom Staat verlangt, der erhält in unserer BRD nicht einmal mehr Hartz IV.

Jetzt rennt das almosengewohnte Volk hinter neuen Politstars her.
Die versprechen Ihnen schon wieder Geld ohne Arbeit.
Und morgen kommen andere Rattenfänger.
Ändern wird sich dort auf gar keinen Fall etwas.
Griechenland muss ganz sicher noch 2 Generation Wirklichkeit nachholen.
Vorher ist mit diesem Landstrich rein gar nichts anzufangen.
Griechenland ist nicht europäische Union, Griechenland ist ein klassisches Objekt für das Ministerium für Entwicklungshilfe.
Nicht Herr Finanzminister Schäuble sollte zuständig sein, sondern Herr Niebel, unser oberster Entwicklungshelfer.

Ich bin tieftraurig, aber das ist nun einmal die harte Wahrheit.
Eine Wahrheit, die uns auch noch bevorsteht, wenn sich in der europäischen Staatsverwaltungs- und Schuldenbewältigungspolitik nicht rasant etwas ändert.

22.04.2012 = Tag des Urheberrechts

Bürger's BeitragOder anders ausgedrückt:
Der Tag des geistigen Eigentums.

Die Partei der Piraten will das Urheberrecht im Internet nicht abschaffen, sondern ändern.
Zum Beispiel sind die jahrzehntelange Schutzfristen (70 Jahre) zu lang und sollten auf 10 Jahre reduziert werden.
Die nicht gewerbliche Weitergabe im Internet soll freier gestaltet werden als heute.
Die Industrie ist den Beweis schuldig geblieben, dass z.B. Musikstücke, die heruntergeladen worden sind, mehr oder überhaupt gekauft würden, wenn es die Möglichkeit des Herunterladens gar nicht erst gäbe.
Künstler brauchen Strukturen, die ihnen für ihre Arbeit und ihr Schaffen ein gerechtes Entgelt sichert.

Gute Vorschläge sind dringend erforderlich. Allein schon deshalb, um das heute von diesem Gesetz lebende Heer der parasitären Mitverdiener in ihrer Mehrheit aus dem Rennen zu nehmen. Aber auch, um den Internet-Kunstschaffenden ein gerechtes Auskommen zu geben, wenn Sie etwas geschaffen haben.

Ein einfacher, unkompliziert durchführbarer Weg für das Internet wäre der, dass jeder Hersteller eines Liedes, Fotos, Textes, einer Grafik, einer Idee udgl. mit der Veröffentlichung im Netz einen Link auf eine Preistabelle schafft, in welcher die Gebühren für die Nutzung und die erlaubten Gebrauchsmöglichkeiten angegeben sind.
Das kann ganz einfach und für jedermann unkompliziert einsehbar in einem Menüpunkt „Urheberrecht“ der betreffenden Internetseite geschehen oder auf verlinkten, externen Seiten, die durch einen Klick z.B. auf das Bild zu erreichen sind.
Wer auf eine solche Angabe verzichtet, gäbe sein Werk für Internetuser und für die weitere Internetnutzung vollständig frei. Weiterlesen

Rückgaberecht bei Privatkauf

Ich habe einen Beitrag beizusteuern. Zur Kategorie: BRD – Bürger regieren Deutschland.

Mein Mann hat sich im Internet eine ISDN-Anlage von privat gekauft. Nach vorheriger Rückfrage, ob sie funktioniert.

Ich habe auf demselben Weg von einem anderen Privatmann einen 19-Zoll-Monitor mit brillanten Farben erworben, der als gebraucht mit kleineren Nutzungsspuren ausgewiesen war.

Weder die Telefonanlage noch der Monitor haben auch nur 1 Sekunde funktioniert.
Auch war es kein 19- sondern ein 17-Zoll-Monitor.

Beide Verkäufer berufen sich auf EU-Recht und den Umstand, dass sie keinerlei Gewährleistungen zu bieten haben und sich der in wenigen Zentimetern ausdrückende Unterschied beim Monitor unerheblich und lediglich ein Versehen des unerfahrenen Verkäufers war.

Tatsache ist, dass sich im Internet unter dem Deckmäntelchen des Privatverkaufs mehr als ungewöhnliche Anbieter tummeln, die offenbar ihren Schrott auf diese Weise zu Geld machen und entsorgen. Weiterlesen

Ist die Griechenland-Hilfe wirklich sinnvoll?

Bürger's BeitragDa gibt es in Griechenland einen Bürgermeister, der in seiner Gemeinde gerechte Gemeindesteuern und –abgaben durchsetzen, Schlupflöcher schließen und asoziale Abgabenhinterzieher und Steuerbetrüger zur Rechenschaft ziehen will.

Immobilienbesitzer, so ist in den Meldungen auf ARD extra zu erfahren, haben sogar ganze Hotelanlagen lediglich mit einer Grundstücksgröße von 60m²  angemeldet.

Das flog nun im wahrsten Sinne des Wortes auf, denn der pfiffige Bürgermeister hat seine Gemeinde und die Grundstücke aus der Luft vermessen lassen und ist seinen schwarzen Schafen dabei ganz gehörig auf die Schliche gekommen.

Was passiert? Weiterlesen

Rettungsschirme. Sinn und Zweck?

logo f.Beitrag per Mail
Dr. Gregor Gysi am 29.03.2012 in der 172. Bundestagssitzung
in seiner Rede vor dem Plenum des Deutschen Bundestags:

„Erklären Sie das einmal den Bürgerinnen und Bürgern, den Handwerkerinnen und Handwerkern sowie sämtlichen Wirtschaftsunternehmen, die für alle Verluste haften müssen, nur die Banken und die Hedgefonds nicht. Dafür haben wir immer die deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die alles übernehmen.“

Dagmar/ Stuttgart

Info von der Pflegefront

Red@In Sachen Pflege hatte ich in den letzten Tagen ein interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter der Pflegekasse.
Es ging um  Zuzahlungen Pflegedürftiger für Hilfs- und Pflegemittel,  die bislang kostenlos waren.

 

  • Der Gesetzgeber soll in seiner Gesundheits- oder Pflegereform festgelegt haben, dass Pflegekassen nur mit bestimmten Lieferanten zusammenarbeiten dürfen.
  • Dafür müssen sie eine öffentliche Ausschreibung machen, um es den Lieferanten zu ermöglichen, sich zu bewerben und Angebote abzugeben.
    Frage: Wer weiß, wo diese Ausschreibungen zu sehen sind?
  • Der Lieferant, der die heutige Ausschreibung gewinnen will, muss denjenigen, der die vorherige gewonnen hat, unterbieten.
    Dabei ist nur der Preis ausschlaggebend.
    Es geht um den Preis, der gegenüber der KK abgerechnet wird.
    Uninteressant sind Logistik, Management und Qualität.
  • Der „Gewinner“ setzt sich nun mit den Pflegebedürftigen in Verbindung und offenbart, dass jetzt er der Leistungserbringer sei und die Betroffenen sich mit seiner Verfahrensweise oder wenn er auch früher der Lieferant war, von nun an seiner neuen „verbesserten Regelung“ abfinden muss.
    Das heißt auf Deutsch: Die bisher gewohnte Qualität ist ab sofort kostenpflichtig und es werden Zuzahlungen fällig. Weiterlesen

US-Soldaten: Weltpolizisten oder Sheriffs ohne Durchblick?

Unser NATO-Partner USA rückt gerade sein Ansehen in der Welt zurecht.

Erst verbrennt ein offenbar nicht ausreichend belichteter US-Armist in Afghanistan gedankenlos islamistische Gebetbücher mit der Begründung, da könnten geheime Notizen von Häftlingen dringestanden haben.

Wie blöd muss man sein, um US-Elite-Soldat werden zu können und zu einem Auslandsaufenthalt in ein islamisches Land geschickt zu werden?
Ich fürchte, bei unseren überseeischen Freunden werden nicht gerade die Intelligenzbestien in den Krieg geschickt und der Rest verbirgt sich auf dem amerikanischen Kontinent.

Kaum glätten sich die Wogen, meldet heute die fassungslose Weltpresse, dass ein komplett durchgeknallter US-Soldat ausgerechnet in der Provinz Kandahar,  vor die Tore seines Armee-Lagers marschiert ist und vollkommen grundlos das Feuer auf Zivilisten eröffnet hat.
Bislang wird von 16 Getroffenen berichtet. Tot oder verletzt.
Siehe „US-Soldat rastet aus„, ein Artikel auf n-tv-Online.
Wenn schon doof, dann bitte gleich saudoof on the top.
Ausgerechnet in Süd-Afghanistan!

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Unser armer Ex arbeitet an seiner EURO- Zukunft

Red@

Les’ ich richtig?
Ich reibe mir verwundert die Augen.
Da schreibt die  Berliner Morgenpost,  dass unser zurückgetretener 1,5-Jahres-Bundespräsident Herr Christian Wulff (ich kürze das mit CW ab) wünscht, so behandelt zu werden, wie seine Vorgänger.
Sicherlich meint er mit „Vorgänger“ die Staatsmänner, die ihre Amtszeit regulär und in allen Ehren über die Runden gebracht haben. Oder zumindest eine davon wenigstens ganz.
Aber er mit seiner abgebrochenen Präsidentenlehre hat doch eigentlich keinen Vorgänger. Er ist doch ein Unikat. Oder irre ich mich? So einen Vorgang hatten wir doch noch gar nicht. Und sich damit in eine Reihe mit erfolgreichen Bundespräsidenten zu stellen, dass finde ich dann doch schon etwas happig.
Diese dann auch noch als Vorgänger heran zu ziehen hat meiner Meinung nach etwas von …..
….. na ja, ich weiß nicht.
Ich will mir mal die Zunge lieber nicht schon am Ende des ersten Absatzes verbrennen.

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Unser armer Ex

Red@

Hausdurchsuchung zum Abendessen bei Familie Wulff in Großburgwedel

Wen es noch interessiert, was aus unserem ehemaligen Bundespräsidenten, der während seiner Praktikantenzeit aus dem Amt entweichen musste, geworden ist, der kann gerade vernehmen, dass bei ihm der Staatsanwalt angeklopft und gefragt hat, ob’s gerade recht sei, bei einem gemeinsamen. lecker Abendessen gleich mal eine Hausbegehung mit Aktendurchsicht zu erledigen.

Offenkundig müssen noch einige Details mit Dokumenten oder Dateien unterlegt werden und die eine oder andere Frage, die bei den 400 öffentlich gewordenen Antworten nicht so klar abgehandelt wurde, kann parallel zur gleichzeitigen Durchsuchung der Schrankwäsche gleich mal so, von Jurist zu Jurist, bei einer Scheibe Brot mit deftiger Salami gestellt werden und Herr Wulff kann taktisch lückenlos, wie es seine Art ist, eine öffentliche und im Internet nachlesbare Antwort seiner Anwälte ankündigen. Wenn diese sich von allen Betroffenen von ihrem Schweigegelübte haben entbinden lassen.

Was gibt es sonst noch oder was schreibt die Presse so?

Frau Bettina Wulff hatte während der Zeit der Heimsuchung das Haus verlassen.
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