„summa cum laude“ à la Bayreuth

Das ist mir bekannt:
Herr Karl Theodor von und zu Guttenberg beurteilt seine eigene Doktorarbeit bei nochmaligem Durchlesen (am Wochenende nach der Arbeit noch 1x gelesen) als so fehlerhaft, dass er darum bittet, dass sie von der Universität Bayreuth zurückgenommen wird.
Diese hatte sie als so erstklassig eingestuft, dass sie mit einem „summa cum laude“ – eine 1+ hätte dies in meiner Klasse bedeutet – bewertet wurde.
Ich weiss nicht, wieviele 1+ an den Unis so vergeben werden.  An unserer Schule kam das ziemlich selten vor. Ich räume allerdings ein, dass ich einsehe, dass diese Note an einer Elite-Universität häufiger vergeben werden dürfte, als an einer Penne, an der die Blagen des gemeinen Volks aufs Leben vorbereitet werden.

Was ich mich frage:
1. Wie wird eine erstklassige Doktorarbeit von der Uni Bayreuth zukünftig eingestuft, die vom Doktoranten auch nach mehrmaligem Durchlesen immer noch als fehlerfrei angesehen wird?
Also erstklassig und damit besser, als die des Franken „good mountain“ sollte sie schon sein.
Gibt es ein noch positiveres Urteil als „summa cum laude“? 
Vielleicht den Friedensnobelpreis, den Herr Obama als US-Präsident erhalten hat? Obwohl ich auch in seinem Fall nicht erkennen kann, worin die hervorragende greifbare Leistung liegt, die zu diesem Resultat geführt hat.
Werden solche hochkarätigen Auszeichnungen damit nicht entwertet (Inflation)?

2. Wieviele an der Uni Bayreuth geschäftigte „Gelehrte“ haben diese Arbeit vor der Bewertung mit dem begehrten „s.c.l“ durchgelesen und gaben ihr Urteil (ihren Senf) dazu ab?
Ist dafür in einer so angesehenen Uni, wie der in Bayreuth, etwa nur ein einziges Augenpaar erforderlich? Gibt es nicht wenigstens das 4-Augen-Prinzip?
Zumindest beim Hinweis auf ein anstehendes „summa cum laude“?

Ich bin verwirrt und verstehe dies nicht:
Müssten die offenbar auf beiden Augen blinden Professoren in Bayreuth nicht zusammen mit ihrem großkalibrigen Schützling ihren Hut nehmen, statt sich jetzt damit zu begnügen wieder nur dem Wunsche des Herrn von und zu Guttenberg nachzukommen?
Und wieder so oberflächlich?
Und wieder ungeprüft?

KTvuz Guttenberg macht endlich Schluss mit den Doktorspielen!

 userlogo gitti Meine Freunde zerbrechen sich seit Tagen den Kopf, ob das Rechtfertigungskonzept des Bundesverteidigungsministers von und zu Guttenberg ausreicht, ob er tatsächlich nur ein simpler Lügner ist und ob er wegen der Doktoraffäre zurücktreten muss.
Das ist unzweifelhaft wichtig und ich denke, dass der Ausgang dieser weiteren Affäre in der Bundesregierung und im Bundestag wesentliche Auswirkungen auf das zukünftige Wahlverhalten unserer Bürger haben wird. Auf meines auf jeden Fall.
Doch was haben die Medien eigentlich für ein Interesse, ausgerechnet gerade jetzt diese Sau immer wieder und wieder, ohne Unterlass durch’s Dorf zu jagen?
Gibt es nicht genug Schweinereien bei den nordafrikanischen Potentaten?  
Wollen sie uns nicht mehr schier pausenlos darüber aufzuklären was rund ums Mittelmeer los ist  und was uns droht?
Ist die islamische Revolte und das Sterben der Aufständischen bereits zum Tageseinerlei herabgestuft worden?
Ist uns das Schicksal des elastischen, pomadigen, sprachgewandten, sympathischen und unglaublich taffen Freiherrn, der an seiner Disseration erfolglos herumgedoktert hat, tatsächlich wichtiger?

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Ist die erzgrüne Jutta wieder da ??

Endlich kommt sie wieder aus Ihrer stillen Schmollecke heraus und zeigt uns, dass sie –  hoch intelligent und immer noch verflixt redegewandt – wie anno dunnemal den alten Kampfgeist in sich spürt.

Endlich sagt uns jemand, was von den Grünen zu halten ist.
Sie hat es schon einmal getan, aber das hatten wir längst vergessen oder seinerzeit vollkommen überhört.
Jetzt ist Tante Jutta in die Jahre gekommen und was sie sagt hat viel vom Schein der Weisheit.

Der Spiegel interviewte das Schlachtross der grünen Bewegung und ich möchte aus ganzem  Herzen sagen, es ist sehr, sehr traurig, dass sich diese scharfzüngige Ikone elementarer Bürgerrechte aus dem politischen Leben (aus dem aktiven politischen Leben) zurückgezogen hat.
Meine Frau Inge und ich haben dies stets bedauert und bedauern dies noch heute.
Frau Jutta Ditfurth hat zu keiner Zeit unsere Meinungen ganz und gar vertreten, aber wo wären wir heute, wenn es sie und die anderen leider auch verblassten Fundis (Fundamentalisten) nicht gegeben hätte.

IHR TRAUERN WIR WIRKLICH NACH.
Zu Ihrer Zeit wurde auf den überwiegend basisorientierten Parteitagen der Grünen noch gestrickt und inmitten der kämpferischen Diskutanten wurden Babys gestillt.
Etwas davon hatte noch der runde Tisch in der Endphase der DDR.
Ich will damit nur ein Bild der Zeit und des Aufbruchs wieder auferstehen lassen und nichts ins Lächerliche ziehen. Dazu waren die Akteuere viel zu ernsthaft, zu klug, zu gebildet und zu überzeugt.

Frau Ditfurth wäre heute z.B. eine ausgesprochen würdige Gegnerin des Pärchens Oskar Lafontaine + Sarah Wagenknecht und die Vorstands-Grünen hätten nichts mehr zu lachen, wenn die grüne Basis merken würde, was sich da gerade für eine Alternative auftut.
Nie wieder wurde in der Politik so „deutsch“ gesprochen, wie zu Zeiten als diese Jutta Ditfurth noch aktiv auf- und mitmischte.

Warum sollten wir nur dafür sein, dass Tilo Sarrazin eine neue Partei gründet?
Wie wäre es mit einer echt grünen Neugründung?
Noch in diesem Jahr – z.B. auf Landesebene?

Die Wähler für einen erfolgreichen Senkrechtstart hätte sie.
Da bin ich mir ganz sicher. 100%ig sicher.

Ich möchte ausdrücklich auf das Interview und die Buchvorstellung bei SPIEGEL-ONLINE hinweisen.
KLICKEN SIE HIER – Es lohnt sich.

Das wäre eine würdige Politikerin.
Die Durchschnittsintelligenz des Bundestags wäre von heute auf morgen um 25% höher.
Da bekäme so ich glatt noch einmal Lust aktiv in die Politik einzutreten.
Das hätte Streitkultur.
Und „hinten kämen“ auch verwertbare Ergebnisse heraus.
Kein geistiger Dünnschiss!

Jutta komm…….. rufen Hans und Inge aus Anklam!!
 
 
 

 

Alles nur geklaut?

Red@
Die Plagiatsjäger haben beide Hände voll zu tun.
Im Moment schießen Sie sich auf den Verteidigungsminister unserer BRD ein und er ist volles Rohr ins Fadenkreuz der aufmüpfigen Opposition geraten, die ihm den Doktortitel nur allzugern  wieder abjagen würde.
Behauptet wird, er soll für seine Doktorarbeit allzu leichtfertig bei anderen „abgekupfert“ haben.
Der Liebling unserer BRD bekommt immer mehr Kratzer.
WELT-ONLINE berichtet (wie viele andere) hierüber.
[Hier klicken]
Kann man unsere BRD auch ohne Dr-Titel gegen die Taliban am Hindukusch verteidigen?
Wird man auch mit diesen Imagekratzern nach der Minister- und Bundestagskarriere erfolgreich eine Zweitkarriere z.B. bei EADS starten können?
Da war doch erst vor 1 Jahr ein gleichartiger Doktor-Fall aus den Reihen der Bundestagsabgeorndeten durch die Presse bekanntgeworden. Hieß der Betroffene nicht Dieter Jasper?
Zahlte der nicht voller Reue 5.000 Euro „so etwas ähnliches wie eine Strafe“ und die Sache war damit für Bundestatgsverwaltung und Staatsanwaltschaft gegessen?
[Hier klicken + az lesen]
War der nicht gerade erst wieder Thema in der Plenarsitzung vom 10.02. dieses Jahres?

Über einen anderen Vorwurf  berichtete „UNSERE BRD“ bereits im Artikel  über die EADS und ein 2 Milliardengeschenk.
[Hier klicken „Zwei Milliarden futsch. Einfach so“]

Aber auch unser hübsches, vollbusiges Dschungeltalent „Indira Weis“ hat Ärger mit dem Urheberrecht.
Kaum zurück in der Zivilisation, will sie ihre Karriere „pushen“ und sich uns als wohlproportionierte Volkssängerin anbiedern. Doch kaum erhebt sie ihr zartes Stimmlein, jodelt fröhlich und unbeschwert drauf los, da ziehen auch für sie dunkle Wolken auf.
Hat sie den Song, mit dem sie ihren maximalen Durchbruch geplant hat, etwa geklaut?
Man kann es kaum glauben.
Ja sollte sie wirklich so dumm sein?
Dabei gründet sie lt. des Impressums auf ihrer Website gerade das „Imperium Weis“.
Es wär doch schade drum.
Die unparteiische BILD-Zeitung hat sich der Sache angenommen und berichtet wie immer unvoreingenommen über das Schicksal unserer Volkssängerin.
[Hier klicken]

Die Mindestlohn-Tombola

Noch immmer gibt es keinen generellen Mindestlohn aber das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz öffnet unsere BRD ab Mai für die EU.

Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser und Regierungsberater, ist der Meinung, das 5,00 Euro das Maximum sein müssen, weil höhere Löhne zwingend Arbeitsplätze kosten. 

Die Grünen haben sich auf 7,50 Euro eingeschworen,
die SPD fordert 8,50 Euro,
die Linke möchte 10,00 Euro durchsetzen,
die FDP will davon nichts wissen,  will alles dem freien  Spiel des Marktes überlassen und hält einen generellen Mindestlohn für ganz übles Teufelszeug, signalisiert jedoch, dass man über 6,97 Euro „reden“ kann, dem Mindestlohn der Briten. 
  

Dabei steht doch längst fest, dass nicht einmal ein Mindestlohn von 10,00 Euro ausreichen würde, um Altersarmut im Rentenalter zu verhindern.

Aber immerhin, sogar der Discounter Lidl fordert einen Mindestlohn von 10,00 Euro.

Dr.Gregor Gysi zur Lage der Beschäftigen in unserer BRD

Red@
„22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten
im Niedriglohnsektor.

Rund die Hälfte der Neueinstellungen erfolgt befristeten Arbeitsverträgen.
Die Zahl der Aufstockerinnen und Aufstocker stieg um 100 000 auf 1,4 Millionen.
Unter den Aufstockern sind 92 000 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter.“

Rede im Deutschen Bundestag am 11.02.2011 
 

Bundesverfassungsgericht, HartzIV-Regelsätze, unsere Regierung

Das Bundesverfassungsgericht forderte im Februar 2010 (vor mehr als 1 Jahr) vom Gesetzgeber, also von unserer Regierung bis 31.12.2010 eine korrekte Berechnung der HartzIV-Sätze.
Es sagte mit keinem Wort etwas über die Höhe der Regelleistungen oder verlautbarte etwas von 5 oder 11 Euo, um welche die Regelleistungen zu erhöhen wären.
Vielleicht sind es ja auch nur 200 Euro, die dabei insgesamt herauskommen, vielleicht aber auch 600.
Egal!
Was Recht ist muss Recht bleiben (oder werden!).
Dem Bundesverfassungsgericht ging bzw. geht es lediglich um Gerechtigkeit bei der Handhabung unserer verfassungsmäßigen Rechte.
Nicht mehr und nicht weniger.

Was die regierende schwarz-gelbe Koalition aber daraus unter der Federführung unserer Bundesmutter von der Leyen inzwischen gemacht, wie sie die gerichtlich angeordneten Berechnungen zeitlich verschleppt hat, dann schließlich unter höchster Eile in letzter Minute doch noch durchführen musste und wie sie jetzt der Opposition die Schuld für den Terminstress gibt, ist mehr als nur ein makabrer Witz.

Ich empfinde dies als eine Verhöhnung der Verfassung unserer BRD, unseres höchsten Gesetzes und als eine Demütigung unserer Bevölkerung.
Ich fühle wie wir von dieser Regierung unter der Federführung dieser Frau mit Füßen getreten werden und ich fühle mich dabei mies.

Ich bin weder Hartz IV-Empfänger noch rechne ich damit, dies jemals zu werden. Gerade als sogenannter „Besserverdiener“ verlange ich, dass Recht, Ordnung und über allem Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu herrschen haben.

Besonders in einem Land wie unserem!

Als ich gestern REDs Zitate aus dem Plenarsaal las, in welchen wir von unseren eigenen Mitgliedern des Bundestages stolz als weltgrößte Wirtschaft bezeichnet wurden, kommt mir alles noch viel, viel abstruser vor.

Ich muss meiner Meinung Luft machen, wir leben schließlich nicht in einem Operettenstaat bzw. sollten wir unbedingt verhindern, zu einem solchen zu werden.

II. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
 
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass
die Vorschriften des SGB II, die die Regelleistung für Erwachsene
und Kinder betreffen, nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf
Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG erfüllen.

Die Vorschriften bleiben bis zur Neuregelung, die der Gesetzgeber
bis zum 31. Dezember 2010 zu treffen hat, weiter anwendbar.
Der Gesetzgeber hat bei der Neuregelungauch einen Anspruch auf
Leistungen zur Sicherstellung einesunabweisbaren, laufenden, nicht
nur einmaligen, besonderen Bedarfs fürdie nach § 7 SGB II
Leistungsberechtigten vorzusehen, der bisher nicht von den Leistungen
nach §§ 20 ff. SGB II erfasst wird, zur Gewährleistung eines
menschenwürdigen Existenzminimums jedoch zwingendzu decken ist.

Bis zur Neuregelung durch den Gesetzgeber wird angeordnet, dass
dieser Anspruch nach Maßgabe der Urteilsgründe unmittelbar aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG zu Lasten des
Bundes geltend gemacht werden kann.

Hier klicken und das vollständige Urteil lesen

 

SPD für vernünftigen Mindestlohn

Red@
AuchWilli Brase von der SPD und Mitglied des Deutschen Bundestages tritt für einen vernünftigen Mindestlohn und eine vernünftige Regelungen in der Leiharbeit ein:

„Wenn über Leiharbeit und über den Niedriglohnsektor diskutiert wird, muss man einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir jährlich über

11 Milliarden Euro

aus öffentlichen Kassen, Staatsgeld, aufwenden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die für wenig Geld arbeiten müssen, eine Aufstockung zuzahlen.

Dieses Geld auszugeben, ist überflüssig.“

Auslands-CDs mit Adressen deutscher Steuerhinterzieher zeigen Wirkung

logo f.Beitrag per Mail
Im Dezember 2010 verabschiedete das schwarz-gelbe Kabinett eine Neuregelung zur zukünftigen Behandlung reuiger Steuersünder, die es vorziehen der Bestrafung eines ertappten Steuerstraftäters durch eine strafbefreiende Selbstanzeige zuvorzukommen.

„Mittelstand direkt“ berichtet darüber am 08.12.2010
(hier klicken)

Eigentlich war alles klar.

Doch seither hat sich die Ansicht der CDU-Experten noch einmal geändert und sie unterstützen ein strengeres Vorgehen. Sie wollen neben der nachzuzahlenden Steuer samt gesetzlicher Zuschläge und einem bisherigen Strafzins von 6% noch einen „Extrazinszuschlag“ von weiteren 5%.
Es könne schließlich nicht sein, dass ein Steuerhinterzieher dem gesetzestreuen Steuerbürger unserer BRD gleichgestellt würde und sei er plötzlich auch noch so einsichtig und demütig.

Ich kann die Forderung der CDU verstehen, sogar sehr gut.
Ich befürworte die Einführung einer solchen zusätzlichen Zinsbelastung ohne Abstriche.

ABER es gibt jemandes, der damit nicht einverstanden ist.
Raten Sie einmal wer das sein könnte?

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Facebook-Button?

Red@
„Warum hat „unsere BRD“ keinen Facebook-Button?
Das bringt doch viele neue Leser.“
Mag sein, aber …….

Wegen etlicher gutmeinender Hinweise auf diese unglaublich tolle Möglichkeit möchte ich diesem Thema nicht ausweichen, meine Ansicht hierzu aber nicht ausführlich und umständlich über etliche Bildschirmseiten durch viele, viele Worte darlegen, dann begründen und auch noch verteidigen.
Ich schlage vor [hier zu klicken] und einfach den Artikel
„Facebook „Like-Button“ datenschutzwidrig / hamburg.de entfernt Button“
von Dr. Bahr (RA., HH) vom 30. Juni 2010 zu lesen.

Gelesen?
Alles klar?

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