Hoffnung für Langzeitarbeitslose wieder einmal enttäuscht. Sogar schon zur bloßen Begleitung Demenzkranker zu doof?

userlogo ellaDie Aachener Nachrichten online.de geben es uns heute, am heiligen Sonntag, schriftlich:
Langzeitarbeitslose sind in der Pflege als Demenzbegleiter einfach nicht gut genug.
Die meisten wären der Belastung dieses knochenharten 2000-Euro-Jobs überhaupt nicht gewachsen. Das wäre schließlich auch kein Zuckerschlecken. Das ist etwas für Leute mit Psyche. Und die – so unterstellt Michael Conzelmann, Prokurist der Evangelischen Heimstiftung in Stuttgart – wäre bei Langzeitarbeitlosen einfach nicht vorhanden. Sonst wären sie ja wohl auch nicht so lange Zeit ohne Arbeit.
Deshalb müssten diese Jobs an andere Interessierte vergeben werden. Zum Beispiel an welche aus den eigenen Reihen, die diese gut honorierten Jobs doch vorzugsweise lieber selbst einnehmen. Ehe sie vielleicht jemand wegschnappt.

Schuld haben natürlich die Jobcenter, denn auch dort säßen bedauerlicherweise Mitarbeiter als  Berater herum, die keinerlei Ahnung von den Anforderungen an diesen Berufes hätten,  deshalb bereits bei der Auswahl unter den möglichen Bewerbern schluderten und diesen somit die Chancen im Keime erstickten.

Hier klicken und schon sind Sie mittendrin.

Langzeitarbeitslos = labil und psychisch schwach und in den Fängen untalentierter Berater?

Na, das kann ja noch lustig werden, wenn nach der Wahl die Zuschüsse für Kurzarbeit ausfallen, die politische Schönwetterstimmung der knallharten Tagesrealität weicht und die lächelnden Augen unserer Politiker für die nächsten 3  Jahre und 9 Monate wieder kalt und geringschätzig auf uns herabschauen.
Wenn uns kein Honig mehr um’s Maul geschmiert wird und wir für lange Zeit nicht mehr der Souverän der Politiker sein dürfen.

Eure Ella.

Wo beginnt Zivilcourage?

@ Vor einigen Jahren überquerte mein Onkel in Peine auf dem Weg zum Marktplatz eine Straße,  brach wie vom Blitz betroffen zusammen und fiel schräg über den Bordstein. Er lag halb im Rinnstein, halb auf der Straße. Er konnte vor Schmerz nicht einmal mehr richtig atmen, geschweige denn sprechen.
Maurer! Unmittelbar nach dem Krieg sofort in den Beruf. Technische Hilfsmittel = Fehlanzeige. Körpereinsatz für den Wiederaufbau unserer BRD war Pflicht.  
Was war geschehen? Schwerster Bandscheibenvorfall. Es folgten etliche OPs, Versteifung mehrerer Wirbel im Lenden- und Halsbereich, mehrere Rehas über Jahre hinweg.
Berufsunfähig (aber die Häuser, an denen er mit gearbeitet hat stehen noch heute).

Die allzu freundlichen Bürger, die sich wünschen, dass ihnen auf einem Bahnsteig geholfen würde, wenn sie in Not geraten, stiegen über ihn hinweg oder gingen um ihn herum.
Nicht wenige riefen ihm zu: „Steh auf, Du besoffenes Schwein!“
Über eine „gefühlte halbe Stunde“ lang lag er hilflos am Boden. Niemand fragte, niemand half.
Doch EINER kam, beugte sich herab und sprach ihn an.
Es war ein ausländischer Mitbürger, der sich in gebrochenem Deutsch nach ihm erkundige, in die Knie ging, um seine leise Stimme zu hören, einen der anderen Passanten anhielt und diesen nötigte per Funktelefon einen Rettungswagen anzufordern.

Ein anderer Fall. In Hannover kauft ein älterer, gut bekleideter Herr Lebensmittel ein. Ein Ausländer. Unter anderem eine Flasche guten Rotwein. Am Aegi (zentraler Platz in Hannover-Mitte) will er für seinen weiteren Weg die Stadtbahn nehmen. Vorher muss er die öffentliche Toilettenanlage benutzen.
Nachdem er diese verlässt, stolpert er auf dem Weg zum Untergeschoss, strauchelt, stürzt auf sein Gesicht, verliert die Besinnung. Die gerade erworbene Rotweinflasche zerbirst unter ihm. Da liegt er nun! Unter ihm  läuft die eine rote Flüssigkeit hervor, die Schräge zum Untergeschoss  hinab.

Stellen Sie sich dies einmal plastisch vor!
Wieder rennen zig  Menschen vorbei oder machen angewidert einen Bogen. Sie haben ein Ziel vor Augen, sie müssen zum Job, die nächste Bahn erreichen, zu einer Verabredung in ein Café im Zentrum, Einkäufe erledigen.
Sich um jemanden zu kümmern, der in einer Alkohollache am Boden liegt und auch danach riecht, ihn vielleicht sogar anzufassen, das geht wirklich zu weit. Dafür lässt man doch keinen  Termin fallen. Da kann sich doch „der Nächste“ drum kümmern, der hat ganz sicher mehr Zeit und ekelt sich nicht einen „Penner“ zu berühren.

Hier sollen (nach meiner Erinnerung) Jugendliche Hilfe geholt haben. Also die aus der Generation, die heute gerade als üble Schläger verdächtigt werden.

Es half keiner von denen, die sich gerade zur gefährdeten Opfergeneration rechnen. Keiner von denen, die immer im Moment mit dem Nachbarn darüber diskutieren, ob sie unter dem Eindruck des aktuellen Geschehens zukünftig nicht doch lieber noch weniger helfen und währenddessen lautstark mehr Polizei, höhere Strafen und Videoüberwachung verlangen.

Dabei ist es vollkommen egal, ob sich es in Peine, Hannover, München, Erfurt, Magdeburg, Frankfurt/Oder, Berlin, Passau oder Freiburg abspielt.  
Hannover ist überall und Peine sowieso.

Das waren 2 weniger spektakuläre Beispiele als die, die immer durch die Medien gehen. Sie sind aber auch aus dem echten Leben.
Das war eine Beschreibung des Alltäglichen. Keine Anklage!

Wieder einmal werden Talkshows aus dem Hut gezaubert und wahre „Fachleute“ nutzen die Chance, sich zu äußern. 1 Betroffener wird als Alibi dazu eingeladen. Er hat 2 Minuten (max.), um sein Schicksal und sein heutiges Befinden ausführlich zu schildern.
Noch nie sah ich eine Talkshow, die nur aus wirklich Betroffenen zusammengesetzt war und wo ein „Fachmann“ an einem Nebenplatz im Publikum saß. Vielleicht käme der ja dann auch gar nicht erst.

Wenn jemand in Not ist, ist Zivilcourage gefragt.
Wann ist jemand in Not?
Wann ist Zivilcourage erforderlich?

Münteferings Bruchlandung

Beim Rückflug von  Berlin hatte SPD-Chef Müntefering ein echt mieses Karma. Statt eines roten Teppichs für den Sekundanten des gefühlten Wahl-Duell-Siegers gab es in Stuttgart einen aus vergänglichem Schaum, um den Teflon-Münte und seinen reparturbedürftigen Flieger überhaupt einigermaßen wieder heile auf die Erde zurück zu bringen.
Das hintere Fahrwerk wollte nicht raus (?) oder der Flieger hatte gar keins (?) braucht ein Überflieger überhaupt eins (?)
Mann Münte, da waren ja wieder jede Menge Schlüpfer nass, als der Propeller mit Ihnen an Bord endlich gelandet war.
Sie sind schon echt turbolenter Sozi.

SPD erleidet Bruchlandung auf gebremstem Schaum!!

Ich muss schon sagen.
Erst Ullas Dienstwagenaffäre und jetzt dieser kaputte Flieger.
Hoffentlich ist das kein doofes Omen für den Wahltag.
Das wäre ziemlich fies.

„Kopp hoch, Münte!  Hasse noch ma Glück gehabt. Hasse jetz Rücken, Schulter oder Hals? Kenn ick. Wat’n Pech aber auch. Und das jetze, wo de jeden Tach deinen Männecken stehen musst. Wegen de Wahl und so! Glück auf!“

14.09.2009 – Lehman-Day (Der Tag des Lehmann)


Vor 1 Jahr hat uns der Zusammenbruch der Lehman Brother Inc. aus New York ins Verderben gerissen. Und der gottähnliche Boss in der obersten Etage seines Bankerturms – mit eigenem Aufzug für Unsterbliche – wusste bis kurz vorher reinweg von nichts! Der Grund waren riesige Immobilienkredite für Luftschlösser. Hypotheken, die lediglich zu max. 30% über Grundstückswerte gesichert waren und sonst durch nichts. Grund dafür war die wohl als Wahnsinn zu bezeichnende Maßnahme von Georg W. Bush, der 2002 dafür sorgte, dass Grundstücke uferlos beliehen werden konnten, weil er die Beleihungsgrenzen abschaffte. Grund dafür waren die gierigen Banker, die diese Chance sofort ausnutzten, Kredite an jedermann zu gewähren, weil sie dafür Provisionen und Bonuszahlen kassieren und sich am D-Day schulterzuckend absetzen konnten. Grund dafür waren die cleveren amerikanischen Banker, die diesen Kreditschrott in Kreditpakete verpackte und weltweit an die doofen Banker in anderen Ländern verhökerten, die diese in  leichtfertiger (?) Weise an private Anleger oder ARGLOLSE LANDESBANKEN weiter verscherbelten. Grund war, dass irgendwann jemand an der Wallstreet bemerkte, dass die amerikanischen Hausbesitzer die hohen Hypotheken, in die sie die Banker und Busch hineingelockt hatten, gar nicht zurückzahlen konnten, wodurch plötzlich die Alarmglocken läuteten, die Aktien binnen Stunden in den Keller rutschten und Lehman mit hinabrissen, weil Georg W. Busch sich nicht dafür zuständig fühlte sein Scherbengericht aufzufegen.

Die Welt wurde das Opfer des amerikanischen Traums. Was hat sie gelernt? Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren, dass sich das Gleiche in spätestens 40 Jahren wiederholen wird. Weiterlesen

Bomben in Afghanistan

Ich sag mal eben meine Meinung

Was ICH so weiß.

Die Taliban wollen uralte Lebensweisen und fundamentale islamische Gesetze wieder einführen. Sie  setzen Bomben, schreckliche Waffen und Terror ein gegen diejenigen, die ihnen nicht zuhören oder nicht folgen wollen und lieber auf den Westen hören.


Die NATO findet das ganz unerhört! Sie setzt gegen die Taliban ebenfalls Bomben, Militär und schreckliche Waffen ein, um dem afghanischen Volk die Demokratie der westlichen Welt und die Regierung der Familie Karsei schmackhaft zu machen.


Was sagt eigentlich Abdullah Normal zu seinem Glück?
Für welche Bombe bringt er besonders viel Verständnis auf?
Die der Taliban, die seine Frau getötet hat oder die der NATO, die ihm den Rest der Familie explosionsartig in den siebten Himmel „gefetzt“ hat?


Alle bedauern die Toten. Keiner aber sagt öffentlich den vielen Verletzten verbindlich Hilfe und lebenslange Unterstützung zu.
Na ja, die Staatskassen. Das muss man doch verstehen.


Kommen wir zurück zu unseren  wichtigeren, alltäglichen Sorgen:
„Wetter, Einkauf, Kindererziehung, Bundestagswahl, Ausländerproblem, Wirtschaftskrise“.


Afghanistan?!
Das ist doch so weit weg!

 

Heidi aus Himmelreich
Oh Schreck lass nach, ich muss ja unbedingt in den Ort, mein Lippgloss ist gerade alle.
Das ist eine echte Katastrophe.

 

Einen Link auf einen interessanten Artikel der „sueddeutschen“ möchte ich als bleibende Erinnerung noch hinterlassen: http://www.sueddeutsche.de/politik/221/486634/text/

FDP – Anwalt – Wahlkreis – Interessenkonflikt?

Was mich ziemlich wundert.

Die FDP stellt sich als Vertreter des Mittelstands dar.
Viele FDP-Mitglieder – auch im Bundesrat – sind natürlich Anwälte.

ABER: Wie kann ein Anwalt und FDP-Mitglied einen Arbeitnehmer bei dessen Kündigungsschutzklage gegen einen mittelständischen Arbeitgeber vertreten, der ebenfalls FDP-Mitglied in derselben Stadt ist und diesen Anwalt in seinem Wahlkreis als Kandidaten für die Bundestagswahl  mit aufgestellt hat?
Oder überhaupt gegen einen Mittelständler? Sind nicht alle Mittelständler potentielle FDP-Wähler?

Muss er seine(n) Mandanten auf einen möglichen Interessenkonflikt hinweisen?

Pedro  aus Ottstedt am Berge

Bonn: Schnappt die WCCB Falle zu – Aus für Jürgen Nimptsch und die SPD?

Das Frühstück am 22. August 2009 dürfte so manchem in Bonn nicht geschmeckt haben. Der sonst mit präziser Information eher zurückhaltende Bonner Generalanzeiger titelt auf Seite eins: Kongresszentrum: Desaster drohtJuristen warnten die Stadt Bonn wegen gravierender Finanznöte vor einem Weiterbau“ .

Beim Blättern dann auf  Komplettseite 3, verfasst von 7 (!) Redakteuren,  die „volle Dröhnung“. Wo sonst die politischen Bundes- und Weltnachrichten stehen, ein Foto von Bonns teuerster Baustelle und das undurchsichtig traurige Gesicht von Man Ki Kim, Präsident und CEO von SMI Hyundai. Überschrift: Die Millionenfalle – World Conference Center Bonn: Wie aus Man Ki Kim, dem Glücksfall für Bonn“, ein Gejagter der Heuschrecken wurde“.

Das größte örtliche Lokalblatt tut nun das, was bereits in zunehmendem Maß seit vielen Monaten von engagierten Bürgern, Politikern und Bloggern gefordert worden war:

Karten auf den Tisch, mehr Information, Schluss mit der Geheimhaltung, wie hoch ist die Baukostensteigerung, wo sind die Protokolle der Sitzungen, warum die Geheimniskrämerei und die schroffe Ablehnung nach schriftlichen Sitzungsprotokollen des Unterausschusses „Zukunft Bonn“ durch Friedel Frechen vom Presseamt? Wem gehört die Betreibergesellschaft UNCC, wer hat wann was gewusst, warum schweigt SMJ Hyundai?, wo steckt Man Ki Kim? Hätte das drohende Finanzdebakel vermieden werden könne? Wann haben die Rechtsbeistände der Stadt Bonn gewarnt, wer hat davon gewusst und diese Warnung in den Wind geschlagen und wann wurde der „Point of no return“ von und mit Wissen von wem ganz offensichtlich überschritten?

Extrem wichtig für den Wahlkampf dürfte die Frage sein: wann genau wurden dem Rat und der Öffentlichkeit dieser kritische Temperaturpunkt mitgeteilt, will heißen: hat Frau Dieckmann, ihre Verwaltung und die SPDeigenmächtig“ gehandelt also präsidial („Eheleute Dieckmann, die Clinton´s vom Rhein?) , d.h.“bürgerfern“ und unrechtmäßig?

Hat man die „Chose mit gedrücktem Daumen“ weiterlaufen lassen, oder waren, wie gebetsmühlenartig von der Oberbürgermeisterin, der Verwaltung und, bei der OB Wahl – online Befragung auch vom SPD Kandidaten Jürgen Nimptsch , behauptet alle „vollinhaltlich“ unterrichtet mit im Boot? Außerdem muss folgender Widerspruch aufgeklärt werden:

Die “städtischen Juristen hätten festgestellt, lautete die Meldung aus dem Stadthaus, dass das UNCC voll handlungsfähig ist”.

Nun liest man auf der Seite 3: Die Juristen hätten die Stadt Bonn gewarnt!

Die Stadt Bonn, das sind aber die BonnerInnen, vertreten durch den Rat. Den meisten Steuerzahlern, denen die Milch im Frühstückskaffee sauer wurde, können sich aber an nichts erinnern. Die Juristen haben also ganz offensichtlich die Verwaltung, d.h. Frau Dieckmann, die Projektbeauftragten Zwiebler und Hübner und andere Projektbeteiligte informiert.

Warum kommt aus dieser Ecke keine Aufklärung? Haben die externen Rechtsbeistände der Stadt Bonn informiert, aber zu spät? Wer sind diese Rechtsbeistände? Doch nicht etwa „Linklaters„? Hat der Bonner Steuerzahler nicht ein Recht zu erfahren, wer mit seinem Geld die „gesamtstädtischen Interessen“ vertritt? Hat das Rechtsamt der Stadt Bonn, gegen das ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt (Az.: 338 Js 45/09) läuft irgendetwas geprüft?

Frau Zypries hatte angeblich 3 junge Juristen eingestellt. Wieviel Juristen muss der neue OB Jürgen Nimptsch einstellen, damit in allen Abteilungen im Stadthaus Recht und Gesetz wieder Einzug halten können? Gibt es im Stadthaus so wenig Juristen, weil SGB Chef Naujoks (SPD, staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren Nr. 2, Az.: 338 Js, 53/09) wissentlich soviel Steuergelder verplempert hat, ohne dass SGB Ausschussvorsitzender Wilfried Klein (SPD) oder OB  Bärbel Dieckmann (SPD) einschreiten?

Wird die Staatsanwaltschaft Bonn etwa von der Verwaltung der SPD –  OB Dieckmann als eine Art „Outsourcing – Instrument“ missbraucht? Gibt es irgendeinen investigativen Journalisten der in der Richtung mal recherchiert hat, oder knicken alle Presseorgane der Bundesstadt ein und warten auf ein Urteil? Die einsame Meldung des GA (andere Lokalzeitungen bringen davon nichts), dummerweise eine Woche vor dem Wahltag bedeutet, hier war zuviel „Druck auf dem Rohr“. Die Sache ließ sich offenbar nicht mehr bis nach der Wahl aufschieben.  Der Grund  könnte sein:

1.) der Ankündigung des Geschäftsführers der Grünen Tom SchmidtRabatz zu machen, nachdem die geforderte Sondersitzung erst auf die lange Bank geschoben worden war und dann wegen der nun verständlichen Zugeknöpftheit der Verwaltungschefin Dieckmann zu erneuter Frustration Anlass gab. Die OB samt Verwaltung ging in die Offensive, weil man nicht unter Zugwang sein wollte: keine Aufgabe der Informationssteuerung!

2.) dem Druck der Informationen aus dem Internet, die sich um die Google Seiten von Bärbel Dieckmann und dem WCCB anlagerten und weitere milde Beschönigungen und grobe Desinformationen unmöglich machten. Bonner Online Insider und Agenturen stellten mit Hilfe ihrer technischen Möglichkeiten fest, dass eine Umkehrung des Informationsflusses stattfand: während bei zunehmender Problematik des WCCB Projektes zunächst Internetbenutzer, Blogger und engagierte Bürger und Parteien gegen das Informationsmonopol von Lokalpresse und Verwaltung ankämpften, bzw. zusätzliche Informationen „einspeisten“, geriet  bei steigendem Interesse der Bevölkerung an dem WCCB – Desaster das Presseamt immer mehr unter Druck und produzierte eine Beruhigungspille nach der anderen, vorrangig im Bereich der Bonner Baustellen:

Schulbaustelle begonnen, Teerdecke fertig,  Bonner Deich paletti und die Nordseite der Kennedybrücke: wusel wusel, wurstel, wurstel… Ende offen, was völlig normal ist. Auch Friedhelm Naujoks (SPD) musste beim Melbbad lernen, dass seine pervertierte Auffassung„politische“ Termingarantien zu geben, nichts wert ist. Wichtigste Pflicht ist mängelfrei zu bauen, unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen. Weil das eben im SGB anders läuft (teurer politischer Dienstleistungsbetrieb der Frau Dieckmann ), gibt es diese „Dauerbrenner„, und alle Lehrer stöhnen über das Chaos des „Saumäßigen“ Gebäudemanagements Bonn, Kürzel: SGB.

Die sonst vollmundigen Auftritte des schwer belasteten SPD – Mannes Naujoks, der jetzt wieder mal die Legionellen am Hals hat, wurden offensichtlich wegen  des Wahlkampfes zurückgefahren. Mit der Meldung über die  „Millionenfalle“ des WCCB  verschiebt sich nun die Ausgangslage im Wahlkampf.

Aus der geplanten reinen Personenwahl, ohne SPD – Parteilogo wie damals bei Frau Dieckmann mit Bonner Kussmund wurde jetzt „Profi“ (von was?) Jürgen Nimptsch, umgeben von vielen SPD Schlau – und Oberschlaubergern und mit Frau Dieckmann „ihrem Chefsachenprojekt“ . Der „Profi“ Jürgen Nimptsch (SPD) muss also langsam thematisch Stellung beziehen. Das gelang ihm bisher nicht recht.  Beim OB Wahlforum online am 22.07.2009 bleibt er unbestimmt, verteidigt die PPP Lösung und behauptet, „die Stadt habe vor der Frage gestanden, betreiben wir das Kongresszentrum selbst, oder suchen wir einen privaten Investor?“  Der Rat habe sich mit großer Mehrheit für die zweite Lösung entschieden (weil es keine andere Wahl gab), Nimptsch will aber auch sagen: alle sind es gewesen!

Das Problem verkürzt Jürgen Nimptsch – damals jedenfalls –  analog Stadtsprecher Friedel Frechen zu einem „Rechtsstreit der Besitzverhältnisse“ auf den „die Stadt keinen Einfluss hat“. Die Stadt selbst, will sagen Frau Dieckmann, hat sich das aber alles selbst eingebrockt!

Kein Wort davon, warum es zu diesem Streit der Besitzverhältnisse kam, haben die Verantwortlichen geschlafen, sind sie betrogen worden, war es der falsche Investor, und was ist mit der Bürgerknete?

Bei Herrn Nimptsch keine Angaben, stattdessen ähnlich wie bei Martin Schilling, Geschäftsführer von Kreativ Konzept, mit Bureau im Convention Center im rheinraum – online Kommentar: „Das WCCB muss fertiggestellt werden“ (wie denn). „Darum habe ich auch kein Verständnis für diejenigen, die damals mitgestimmt haben“ (Schuldzuweisung), „aber angesichts der aktuellen Differenzen zwischen den Investoren das Projekt jetzt schlecht reden“ (gehört jetzt auch dazu der GA?).

Jürgen Nimptsch hofft weiter auf eine Einigung der Investoren untereinander (was nun mit ARAZIM ein Ritt über den Bodensee ist) ohne zu wissen, was da auf die Stadt Bonn zukommen könnte. Er behauptet der Heimfall sei die „ultima ratio“. Dieser dürfe nicht zum falschen Zeitpunkt eingeleitet werde. Leider Fehlanzeige: das könnte Schadensersatzansprüche auslösen, weil die Stadt Bonn selbst mehrfach gegen den Projektvertrag verstoßen hat. Was schon vor vier Wochen mehr als dürftig war (Wertung Kompetenz: 2,44 und Zustimmung 2,33, jeweils unter 50%) und wenig kausale Verkettungen aufzeigte  ist nun hinfällig.

Herr Nimptsch, der beharrlich die Verantwortungsfrage ausklammert, muss sich bis Montag bei der letzten Runde etwas anderes einfallen lassen. Ganz wichtig, weil nun die letzte Woche vor dem Kommunalwahlkampf in NRW beginnt: wieviel hat die „Bonnpartei“ SPD gewusst? Wie lange und wie oft wurden in falscher Solidarität zur verantwortlichen OB und Verwaltungschefin Bärbel Dieckmann den BonnerInnen verbale Valiumpastillen verabreicht  a) durch den Bonner SPD Fraktionsvorsitzenden Wilfried Klein und b) durch den SPD Sprecher Martin Schilling.

Wichtig auch: warum wurden teilweise deutlich desinformative „Verlautbarungen“ durch das Presseamt der Stadt Bonn herausgegeben, die brav, ähnlich wie bei früheren nicht glatt verlaufenen Projekten vom „Hofberichterstatter“ des Bonner GA übernommen wurden. Auf der opulenten GA Seite 3 steht auch irgendwo, dass Pressesprecher Frechennur seinen Job gemacht hat„. Herr Frechen ist Angestellter der Stadt und das Sprachrohr von Frau Dieckmann. Wenn man wichtige Dinge einfach nur übernimmt oder garniert, hat man dann als freier oder angestellter Journalist auch seinen Job gemacht?

Es ist nicht der Zeitpunkt der Schadenfreude, die SPD Wirtschfaftsfachmann Martin Schilling denjenigen plump unterstellt hat, (siehe seinen Kommentar unter dem rheinraum- online Artikel) die vorsichtiger und wachsamer waren als die SPD – Durchhaltetruppe, sondern die Stunde der Risikoabwehr – wenn es nicht zu spät ist – denn die Handlungsmacht liegt schon längst nicht mehr bei der Stadt Bonn. Genau das war aber noch am 09.05.2009 den Lesern des GA mit: Stadt zieht beim WCCB die Zügel anvorgegaukelt worden.

Auch andere Meldungen zum Zweitinvestor und „Konzern“ Honua mit dem „Boss“und „Präsidenten“ Andrew Yang aus Honolulu hätten bei sorgfältiger Recherche nicht gebracht werden dürfen. Der nun „ausführliche“ Bericht des GA steckt dann auch voller Entschuldigungen und nachgereichter Erklärungen, nicht nur für die Verantwortlichen, sondern auch für die eigene Tendenz, eine Art „Regierungsberichtserstattungsorgan“ der Verwaltung Dieckmann geworden zu sein.

Sensible Naturen hatten das schon bei der Diskussion um den Bahnhofsvorplatz bemerkt. Indiz für die etwas andere Rolle des GA ist auch der Tageslängenvorsprung vor anderen Presseorganen wie Kölner Stadtanzeiger (keine WCCB Meldung) und Kölnische Rundschau (nichts aktuelles) sowie die Veröffentlichung am Samstag, um den Vorsprung zu halten. Vorsprung hin oder her,  deutlich festzustellen ist die Geschichtsklitterung im Sinne der Verantwortung: alle haben das WCCB gewollt, was nicht richtig ist, denn es hat viele warnende Stimmen, z.B. im Februar 2009 (!) vom BonnerBürgerBund (BBB), den GRÜNEN und den LINKEN gegeben.

Außerdem hätten alle  alles gewusst, was erst recht nicht richtig ist, denn es hat auf Grund des „Desinformationsmanagements“ von Stadtsprecher Friedel Frechen und der Verwaltung wütende Proteste von Parteien, Stadtverordneten und Ratsmitgliedern gegeben, die alle ohne Mühe im World Wide Web, das (fast) nichts vergisst, wiederzufinden sind.

Der Hinweis des Generalanzeigers auf Seite 3: „Wer das Gras wachsen hört und zuvor die vier Klicks gemacht hat, könnte sehr skeptisch geworden sein“, ist völlig irreführend, denn halbwegs gebildete Bonner BürgeInnen mussten sich nicht auf den Boden legen, sondern nur die Widersprüche und die subtile Meinungssteuerung vom Presseamt und der SPD mit den Printmedien abgleichen. Da war soviel mannshohes Gras, dass viele kritische Geister den PC als „Rasenmäher“ benutzten und durch Vernetzung der „vorgeschobenen Bonner Beobachtungsposten“ ergab sich ein Gesamtbild, das genauer, aber nicht deckungsgleich war mit dem gewollten Bild der herrschenden Verwaltung und der SPD.

Je größer die Diskrepanz zwischen den Fakten und Informationen aus dem Netz zu den Pressemeldungen und -mitteilungen war, desto größer die Empörung, in welchem Umfang in Bonn dem Normalbürger nette Meinungen über das Großpropjekt verkauft wurden.

Eine ganz frühe Entdeckung, war, allein beim Lesen der SMIN Hyundai Websites, dass etwas mit der Firma SMI Hyundai nicht stimmen konnte:  zuviel Seifenblasen und Phantasieprojekte, zu viel Durchschleusen von hohen Persönlichkeiten durch den ehemaligen Plenarsaal, u.a. hochrangige Politiker wie Frank – Walter Steinmeier und Angela Merkel, mit denen dann SMI Hyundai weltweit PR betreiben konnte.  (Hinweis: die SMI Hyundai Webseite mit F.W. Steinmeier wurde gelöscht. Darüber gibt es einen eigenen englischen Beitrag. Hier eingestellt wurde ein späterer Bericht des Bonner GA mit einen Foto, auf dem der ehemalige Außenminister gut zu erkennen ist).

Dieser Personenkreis ist aber nicht zu SMI Hyundai gekommen. Die  Man – Ki Kim – Truppe hatten quasi mit dem alten Plenarsaal nur den „Korridor“  übernommen, auf dem diese Begnungen stattfinden konnten.  Außerdem zuviel Eigen – PR , Businessrummel und soap opera – education . Parallell laufen Veranstaltungen größerer und kleinerer Art über das Convention Bureau des Martin Schilling (SPD). Der taucht auch mal auf, auf Grossleinwand, örtliche PR Strategen, Sponsoren, Rechtsanwälte und IHK, Unternehmen wie Fed Ex und Bonn Airport geben sich die Klinke. Höhepunkt das „Schöne Fest“ mit Haupt- und Dauersponsor Marc Asbeck (MAG), beworben durch Kreativ Konzept des Martin Schilling, Ratsherr, Unternehmer und „Ver-linker“ für den das Wohl der Stadt eine große Bedeutung hat.

Und das Spielen auf der Automobilkonzernklaviatur, leicht durchschaubar, ein Projekt von Hong Architekten in Offenbach: New Headquarters  Hyundai – Motor – Europe, 2005 – 2006 , sonst auf Google: nur 2 Klicks . Täuschen konnte man damit keinen! SMI Hyundai benutze also ein bestehende Infrastruktur für wenig Geld und machte damit weltweit Reklame: Partner von Bonn, Partner der BRD, Partner der UN, Partner of the Wörld, alles mit einem Wörld – Konferenzzentrum, das heute eine Baustelle ist. Kein Wort auf den HMI Hyundai Seiten von Günther Behnisch oder Yes Architecture, alles verschluckt, Bonner Geschichtsfraß…

Kombiniert mit dem Zugeständnis der örtlichen UNCC  Geschäftsführung (Frau Lenz),  dass Konferenzzentren weltweit rote Zahlen schreiben, egal ob mit oder ohne Autos an Stahldeckenträgern und sich Hotels, so ein Branchenkalauer „erst nach der dritten Pleite rechnen“ erschien bei Aufnahmeverweigerung der Valiumtabletten kein rosiges Bild der Zukunft, sondern eher ein Menetekel an der Wand.

Für baufachlich Kundige, unschwer zu erkennen, die merkwürdige SMI “ non – automotive“ Personalunion aus Investor, Betreiber und Generalplaner, sicher ein Grund warum die Baukosten unkontrolliert ins Unermessliche wuchsen.

Architekt und Generalplaner Young –  Ho Hong 2006 schon mit Kim und Bärbel Dieckmann auf der MIPIM in Cannes, taucht dann auch noch bei SMI Hyundai auf dem Board als „European Director“ auf. Was der alles kann, alle Achtung!

Bis heute weiß man auch nicht, ob Hong sich nun zurücknimmt mit den Baukosten, oder ob das fröhlich soweitergeht mit dem Geldausgeben anderer Leute?

Hätte da SPD – Mann,  SGB Betriebsleiter und „Gebäudemanager“ Friedhelm Naujoks, nebenher mit dem Baucontrolling für das WCCB beauftragt nicht Alarm schlagen können? Hat er nicht! Warum? Er hat nichts anderes gemacht als Rechnungen abgezeichnet, sagt der GA, also unschuldig!

Für diese horrend wichtige Aufgabe des Bau- und Finanzcontrolling war im Mai 2007 auf Betreiben seiner Schutzpatronin  Bärbel Dieckmann ein sattes Zusatzsalär ausgehandelt worden. Muss der Genosse nun zurückzahlen? Wird ihn Genosse Nimptsch dazu zwingen, falls er Oberbürgermeister werden sollte, oder muss der Rat den Genossen Nimptsch bald dazu verdonnern den SGB Pseudomanager hinauszuwerfen, sollte der tatsächlich noch Oberbürgermeister werden wollen unter diesen Voraussetzungen?

Immerhin glauben wir Bärbel Dieckmann: ohne Herrn Naujoks wäre die Baumaßnahme viel teurer geworden  („Et hätt noch schlimmer kumme künne“ = sog. Rheinisches Notstandsgesetz/siehe Anmerkung am Ende des Artikels). Was stimmt denn nun? Sinken Baukosten, wenn man nur Rechnungen abzeichnet? Schwindelt Frau Dieckmann, oder ist der GA falsch informiert? Für wie dumm wird der mündige Bürger eigentlich gehalten?

Auch etwas anderes stößt auf: noch immer hat niemand erläutert, welche Doppel – Rolle dieser Christoph Penderok eigentlich spielt, von dem auch im „Netz“ nichts zu finden ist, außer dass er bei SMI Hyundai angestellt ist/war. Immerhin darf er sich ausführlich im Bonner GA verbreiten, erklären, wer hier am Werk ist und wie man die „Böse Klatsche“ des Landgerichtsurteils elegant verarbeitet. Seine Null – Aussage: “ Kein neuer Sachstand“ ist nicht nur frech, sondern deckungsgleich mit der Position von Stadtsprecher Frechen: die drohende Wolkenwand wird weggelogen!

Zur Belohnung darf dann Christoph Penderock beim „Schönen Fest“ mit der Projektkoordinatorin Evi Zwiebler plauschen. Noch am 06. 05.2009 wurde in großer Aufmachung im GA auf Seite 13 (Aha!) mitgeteilt, dass beim WCCB „Keine Spekulanten am Werk“ seien, ein sehr schnell entdeckter Trugschluss. Hätte Journalist „ly“ nicht mehr herausfinden können. Sollte er das nicht? Reicht die Mitteilung, das Herr Penderock damals etwas glaubte? Sollte der GA das glauben, was andere glauben? War Penderock zu dem Zeitpunkt „Doppelberater“ oder was? Hätte nicht stutzig machen müssen, dass Penderock an Man Ki Kim „vorsichtig“ Kritik übte? Ist das loyal gegenüber seinem Chef ? Für wen hat er da gesprochen? Für Honua, für SMI Hyundai (dort taucht er auf der homepage auf) für beide oder nur für sich?

Diese Art der Aufarbeitung wird nun weitergehen und droht, kurz vor der Wahl zu einer richtigen Schlammschlacht zu werden, denn egal ob in der Verwaltung oder in der SPD , Flagge zeigen ist nicht. Die im GA Bericht mit in die Verantwortung Gezogenen, werden sich ebenso vehement wehren, wie damals, als Frau Dieckmann die Katze aus dem Sack ließ, ein Dürrenmattsches Trauerspiel : alle sind es gewesen, aber keiner hat etwas gewusst!

In diesem nun beginnenden Suchspiel bleibt zu klären:

a) die Hintergründe zu ARAZIM Cyprus. Der Muttekonzern ist in Ramat Gan Israel beheimatet.  Ist Zypern eine ähnliche steuerliche Fluchtburg wie Guernsey, wo die zuviel bezahlten Mietgelder von Terra Heimbau hinfliessen, aber nicht mehr zurückgeholt werden können. Sitzt die „Heuschrecke“, auf die der arme Herr Man Ki Kim hereingefallen ist und die dringend Nahrung benötigt eventuell selbst in der Heuschreckenfalle der RBS? Welche Auswirkungen hätte das auf  das WCCB ? Wird jetzt eine Art think – tank von wirklichen Fachleuten gebildet, die den Plan B konturieren, so wie von den Grünen gefordert.

b) wer ist verantwortlich für die Überschreitung des point of no return? Welche Fakten waren bekannt. Wer, wenn überhaupt, hat SMI Hyundai durchleuchtet? Hat es wirklich niemanden gegeben, der das lächerliche Münz- Sonderdruck – Event des Herrn Man Ki Kim durchschaut hat? Waren wirklich alle „high“ von dem Glücksfall, oder nur Frau Dieckmann nebst Anhang? Hat irgendjemand mal ins Internet geguckt, oder gucken lassen, Herr Hübner, Frau Zwiebler, und festgestellt, dass es da ganz merkwürdige Fundstücke über die Aktivitäten von SMI Hyundai in Libyen gibt,  zwar nicht gekennzeichnet, aber äußerst aufschlussreich sind,  mit Luftfotos von Tripolis.

1. former office of SMI Hyundai in Libya (neben Saraya Cafe) und

2. another former office of SMI Hyundai in Libya (nördlich des Psychiatrischen Hospitals) (Hinweis:  (auf edit info gehen, dann wird die Karte aktiviert) Kernaussage: „The company was responsible for defrauding the Libyan government of multi-millions of dollars by falsely representing to perform contract construction works for the ODAC valued at approximately $5 billion. When the first contract payment was received from the government, the principals absconded and fled back to their safe-countries in Germany, Korea and Dubai. The company was underwritten by the psuedo-American company called SMI (controlled by chairman M.K. Kim, a Korean national) and the Korean partner Hyundai RNC.“

Jetzt sind nicht nur Englischkenntnisse, sondern Spürsinn gefragt. Ist das ein frustrieter ehemaliger Mitarbeiter, der Man Ki Kim schaden will, oder ist das ein ähnliches Verhaltensmuster der Firmenbosse von SMI Hyundai, wie in Bonn exekutiert? Warum spaziert  Man Ki Kim unbehelligt in Tripolis herum : „But I´ve saw Mr. Kim two days ago. He still living inTripoli and managing the branch of  Hyundai. If he accused by fraud as what you said, so how he can moves in without restrections in Libya?“ Und wer zur Hölle ist Peter Gruling mit diesem furchtbaren Englisch und wann war vor 6 Monaten?

Wenn sich nichts beweisen lässt, hilft die sog. Plausibilitätskontrolle: das unseriöse Verhalten aus Not, oder aus Gewohnheit bei Man Ki Kim ist unstrittig. Der Generalanzeiger tendiert, wie Herr Penderock zu der Notlage, bzw. der „Verzettelungstheorie“ von Man Ki Kim bei mehreren Projekten (siehe Websites).

Auch die „Blendwerktheorie“ hat etwas für sich. Nicht nur Frau Dieckmann und die Projektkoordinatorin Zwiebler und der Projektbeauftragte  Hübner waren von der Sache überzeugt. Weil sie es waren (derr GA zu Hübner: „außerordentliche Professionalität“) konnte/kann sich SMI Hyundai als seriöser Partner von Bonn und quasi der Bundesrepublik Deutschland andienen.

Das zeigen die Webseiten sehr deutlich und natürlich taucht auch Ali Ibrahim Dabaiba auf, Chairman der Organisation die oben, im englischenText erwähnt wird.  Großes „Familienfoto“ vor dem Bauzaun des WCCB mit dem Firmenschild des „Automobilkonzerns“ SMI Hyundai, pardon der Construction Company vom RheinRiver (Diese Webseite ist inzwischen auf der sich ständig verändernden Homepage von SMI Hyundai verschwunden. Die Vergangenheit des Konzerns wird so gesteuert, aber so manches lässt sich aber als „Cached Version“ aus dem Netz wiederbeleben, siehe auch Ergänzung als Kommentar, Stand 07.07.2010)

Auch der Workshop in Libyen mit „experts“ ist zu sehen und die Grundsteinlegung des offenbar geplatzten ODAC Projektes darf auch nicht fehlen Um genügend Durchsatz zu haben – läuft alles super! – wird auch das Berliner Büro des Generalplaners und Architekten Hong an den Rhein gekarrt und als SMI Hyundai „Branch“ deklariert.

Zum Schluß noch eine verwegene, aber plausible Theorie: weil  in Bonn in der Verwaltung in Teilen scheinbar weniger Präzision als Bekanntschaft (Sportverein, Schule, Karneval) oder Parteizugehörigkeit zählt („Letzter Aufruf für Obermöhn Evi Zwiebler, Amt für Bürgerdienste,  für den Flug nach Seoul, bitte…“) und weil geltendes Recht bis hin zur Personengefährdung von Schulkindern salopp gebeugt und dann vertuscht wird und weil sich das so eingebürgert hat, in den letzten 14 Jahren, scheint die Sensibilitätsschwelle für ungewöhnliches Verhalten von Geschäftspartnern, nach unten gerutscht zu sein.

Wie Gymnasiallehrer Jürgen Nimptsch, der bereits von Benedikt Hauser (CDU) der Faktenverbiegung gerügt wurde , mit diesem Verwaltungs- und Parteiballast umgehen will, ist nicht zu erkennen.

Ein schweres Erbe für jeden neuen OB hinterlässt Frau Dieckmann allemal, trotz der positiven Umstrukturierung von Bonn.

Vielleicht war alles zu wenig strukturell durchdacht. Nun droht auch noch das Festspielhaus in den Sog zu geraten. Woher soll all das Geld kommen? Man Ki Kim sei ein Glücksfall für Bonn, sagte Frau Dieckmann: Lotterie gewonnen, Sieg auf der ganzen Linie, unerwartet, doch noch, Aufatmen und dann Augen zu und durch! Der Milliloneneinsatz für das Lotterielos wurde zunächst von der Sparkasse und muss dann, wenn alles schief geht, vom Souverän, dem Steuerzahler übernommen werden!

Glücksfall heißt aber auch: man hat nichts erarbeitet, zu wenig gesteuert, zu wenig überprüft. Der Verkehr im ehemaligen Regierungsviertel, die Veränderung der Hotellandschaft, die wirtschaftliche Vernetzung der beiden Uferseiten, die Auswirkungen für den Bonner Bogen. Was passiert bei Baustopp und ungeklärter Rechtslage dann rechtsrheinisch? Können die Bauarbeiter des „sweat shops “ Kameha Grand Hotel nun Brotzeit machen? Das „Kettenfahrzeug„, ursprünglich ein einfacher U – förmiger Wettbewerbswürfel von Architekt Schommer, nun innen auf vermutetes Weltniveau gequält, noch weniger als vorher mit Aussicht auf Rendite?

Freuen sich jetzt die anderen Hoteliers, weil der erwartete „Preiskrieg“ (Zitat Bürgermeister Hauschild, FDP) erst einmal nicht kommt?Immerhin hatte Rödl und Partner in der „Plausibilisierung“ des Businessplanes der WCCB – Management GmbH geschrieben:“ Mit Inbetriebnahme des Kameha Grand , des Ameron sowie des Steigenberger IC findet 2010 in Bonn ein beträchtlicher Aufbau der Hotelkapazitäten im gehobenen Marktsegment statt. Der Kapazitätsaufbau beträgt 46,5%, d.h. es stehen jahrlich 263.000 Zimmer zusätzlich zu Verfügung“.

Haben Frau Dieckmann (SPD) und die Verantwortlichen in der Verwaltung das Projekt als Gebäude oder als städtebaulichen Baustein begriffen.

Wieviel kostet es, wenn der auch nur temporär wegbricht? Fast könnte man wieder Wilfried Klein (SPD) zitieren: „Kein Chance ohne Risiko„. Ob er sich an seinen flotten Spruch im Rahmen der politischen WCCB – Aufklärung erinnert?

Vermutlich wird vielen BonnerInnen ganz mulmig bei soviel Risiko, aber nur Mut , das WCCB wird nicht in Frage gestellt, sagt Martin Schilling (SPD), und schmeißt eine Super – Gau Nebelkerze. Die Frage ist nicht ob, sondern wie und wer das bezahlt!

Et hätt noch emmer joot jejange (3), diesmal vermutlich nicht, denn bei dem Kasperletheater der Man Ki Kim Truppe hat leider keiner gefragt: Wat soll dä Quatsch? (9).

Das Eigeninteresse am großen Rad zu drehen war offenbar über – bordend, deshalb hat der WCCB – Dampfer nun Schlagseite (Anmerkung für Aliens: (3) = Artikel 3 und (9) = Artikel 9 des Rheinischen Grundgesetzes).

Ist die SPD eine Volkspartei?

Als Volkspartei bezeichnet man eine politische Partei, die ihr Programm nicht auf bestimmte oder benennbare Interessengruppen ausrichtet und ihre Wähler und Mitglieder in der gesamten Bevölkerung (ohne Spezialisierung) hat.

So gesehen trifft unsere Definition wohl auch auf die SPD zu.

Was versteht aber der Wähler unter dem Begriff Volkspartei?
Nimmt er nicht vielmehr an, dass eine Volkspartei auch tatsächlich das Volk vertritt und für dieses eintritt. Unterstellt er bei seiner Annahme nicht auch, dass eine Volkspartei von der Mehrheit des Volkes oder einer dem Begriff nahekommenden, nennenswerten Anzahl der Wahlberechtigten gewählt wird?

Sind etwa 21% wirklich so bedeutend, dass sich die SPD im Verständnis der Bürger unserer BRD und nicht aufgrund irgendwelcher floskelhaften Definitionen tatsächlich als eine Volkspartei bezeichnen kann?
21% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 43% das sind 8,6% aller Wahlberechtigten.
Das ist verdammt wenig Volk.

Wir  meinen, dass die Grenze zwischen Volkspartei und Minderheitenvertretung durchaus bei 20% (bei einem Fünftel) angesiedelt sein sollte.

Wollen wir doch hoffen, dass die Bundestagswahl für dieses tapfere SPD-Grüppchen positiv ausfällt und unsere große Arbeiterpartei nicht vollends untergeht. Viel ist davon nach Exkanzler Schröder ja nicht mehr übrig und wenn da nicht bald ein neuer Entertainer engagiert wird, dann sehen wir schwarz.

Red.: Dank an Hans und Inge aus Anklam für ihr Mail
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Unser täglich Brot gib uns heute. Vater unser – der Du bist!?

Liebe Redaktion, bitte veröffentlicht diesen Artikel von mir und besonders den Link.  Wenn es geht ganz und vollständig. Ich möchte jedermann mein Entsetzen vor Augen führen.
Er zeigt einen US-Videoclip über wahre Vorkommnisse in/bei der Tierzucht, Fleischproduktion, Schlachtindustrie.
Was dieser Videoclip zeigt kommt in unserer BRD und in unserem NEU-EUROPA garantiert auch vor. Wir machen doch nichts anders und anderes  als die Amis, die ihre Zivilisation zum Segen der Menschheit in alle Welt tragen und getragen haben (hier bei uns waren sie ja schon, gerade wird der Irak zivilisiert).

Aus welchem Erdteil entstammen die Amis eigentlich?
Ich erinnere mich gerade daran, wie die damaligen Neu-Amis mit den Ur-Amis umgegangen sind. Ich finde da nicht sehr viele herausragende Unterschiede zu den Heute-Amis.

Effektiver, mörderischer Krieg an allen Fronten –
gegen die wehrlosen Lebewesen unserer Erde !!
Wann hat die Natur genug von uns,
wann schlägt sie zurück?
Wann hilft Gott den geschundenen Kreaturen?
Warum schweigt er?
Kann er einfach nur zusehen?
Der liebe Gott – wer ist das?

Ich schäme mich ein zivilisierter, humaner Mensch zu sein und ob ich jemals wieder eine Kirche betrete weiß ich gerade auch nicht.
Ich bin vollkommen verwirrt!
Warum?
Der Grund (Link) ist im nächsten Abschnitt zu finden.

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