Über Redaktion

Ein Bürger deiner-meiner-unserer BRD, welcher der Überzeugung ist, dass dieses Land allein seinen friedlichen Bewohnern gehört.

Jetzt geht’s dem AIDS-Virus an den Kragen

@

Knapp dreissig Jahre nach Entdeckung von Aids haben Wissenschaftler das Erbgut des Erregers entschlüsselt. Das könnte die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen.

Wenn Sie an dieser Neuigkeit des „Blick.ch“ interessiert sind [ klicken Sie hier ].

 

 

Das populärste Dutzend aus Juli 2009

@

Seit heute in Kraft: „Gesetz gegen unlautere Telefonwerbung“

Das Bundesministerium für Justiz informiert:

@Am 4. August 2009 tritt das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft. Das Gesetz verbietet Werbeanrufe bei Verbrauchern, wenn diese nicht vorher ausdrücklich ihre Einwilligung erklärt haben. Werbeanrufer dürfen ihre Telefonnummer nicht mehr unterdrücken. Verstöße gegen diese Verbote können ab dem 4. August 2009 – anders als bisher – mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. Zudem werden die Widerrufsrechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei telefonischen Vertragsschlüssen erweitert.

„Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher wirksamer vor unerlaubter Telefonwerbung. Bürgerinnen und Bürger können jetzt von den Verbesserungen im Verbraucherschutz durch das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen profitieren. Schwarzen Schafen in der Branche drohen empfindliche Sanktionen, wenn sie Verbraucherinnen und Verbraucher mit unerwünschten Anrufen behelligen und ein jeder kann sich besser gegen untergeschobene Verträge wehren!“ freut sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Telefonwerbung hatte sich in den letzten Jahren zu einem großen Ärgernis entwickelt. Bürgerinnen und Bürger wurden mit Werbeanrufen überhäuft und in vielen Fällen auch mit unseriösen Methoden zu Verträgen überredet, die sie gar nicht haben wollten. Über die bereits geltende Regelung, dass Telefonwerbung der Einwilligung der Verbraucher bedarf, haben sich viele Firmen einfach hinweggesetzt.

Ein besserer Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher war geboten. Dieser wird nunmehr mit dem Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen erreicht.

Im Einzelnen sieht das neue Gesetz folgende Verbesserungen für die Verbraucher vor:

  • Verstöße gegen das bestehende Verbot der unerlaubten Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern können künftig mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Außerdem wird im Gesetz klargestellt, dass ein Werbeanruf nur zulässig ist, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe erhalten zu wollen. So wird verhindert, dass sich Anrufer auf Zustimmungserklärungen berufen, die der Verbraucher in einem völlig anderen Zusammenhang oder nachträglich erteilt hat.
  • Bei Werbeanrufen darf der Anrufer seine Rufnummer nicht mehr unterdrücken, um seine Identität zu verschleiern. Viele unerwünschte Werbeanrufe werden bislang nicht verfolgt, weil sich nicht feststellen lässt, wer angerufen hat. Denn die Unternehmen machen in der Regel von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Rufnummer zu unterdrücken. Dies wird nun durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) verboten. Bei Verstößen gegen das Verbot der Rufnummernunterdrückung droht eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro.
  • Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen mehr Möglichkeiten, Verträge zu widerrufen, die sie am Telefon abgeschlossen haben. Verträge über die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sowie über Wett- und Lotterie-Dienstleistungen können künftig widerrufen werden so wie es heute schon bei allen anderen Verträgen möglich ist, die Verbraucher am Telefon abgeschlossen haben. In diesen Bereichen kommt es besonders zu unerlaubter Telefonwerbung, um Verbraucher zu einem Vertragsabschluss zu bewegen. Bislang gibt es hier kein Widerrufsrecht (§ 312d Absatz 4 Nummer 3 und 4 BGB). Diese Ausnahmen werden beseitigt. Es kommt für das Widerrufsrecht nicht darauf an, ob der Werbeanruf unerlaubt war. Die Vorschrift ermöglicht einen Widerruf, aus welchen Gründen auch immer.Wenn der Verbraucher den Vertrag fristgerecht widerrufen hat, braucht er ihn nicht zu erfüllen. Die Widerrufsfrist beträgt abhängig von den Umständen des Einzelfalles – zwei Wochen oder einen Monat und beginnt nicht, bevor der Verbraucher eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform (etwa als E-Mail oder per Telefax) erhalten hat. Bei unerlaubten Werbeanrufen beträgt die Frist regelmäßig einen Monat.
  • Der Schutz vor untergeschobenen Verträgen, einschließlich der so genannten Kostenfallen im Internet, wird verbessert:
  • Wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht nicht in Textform belehrt wurde, kann er Verträge über Dienstleistungen, die er am Telefon oder im Internet abgeschlossen hat, künftig widerrufen. Bislang gibt es in solchen Fällen kein Widerrufsrecht mehr, wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen oder der Verbraucher die Ausführung selbst veranlasst hat. Unseriöse Unternehmer haben diese Regelung gezielt ausgenutzt, um Verbrauchern am Telefon oder im Internet Verträge unterzuschieben. Diesem Verhalten entzieht das Gesetz die Grundlage. Widerruft der Verbraucher einen solchen Vertrag, muss er die bis dahin vom Unternehmer erbrachte Leistung nur dann bezahlen, wenn er vor Vertragsschluss auf diese Pflicht hingewiesen worden ist und er dennoch zugestimmt hat, dass die Leistung vor Ende der Widerrufsfrist erbracht wird. Das Unterschieben von Verträgen wird damit wirtschaftlich uninteressant, weil Unternehmen auf eigenes Risiko leisten. 

Beispiele:
Ein unseriöses Unternehmen bietet im Internet die Erstellung eines ganz persönlichen Horoskops an. Nur aus dem Kleingedruckten ergibt sich, dass dafür bezahlt werden muss; die Gestaltung der Webseite erweckt den gegenteiligen Eindruck. Eine Belehrung über das Widerrufsrecht erfolgt nicht. Deshalb gibt der Verbraucher auch ohne Bedenken seine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum usw.) ein. Eine Woche später erhält er eine Rechnung über 100 Euro. Erst jetzt wird ihm klar, einen entgeltpflichtigen Vertrag geschlossen zu haben.
Künftig kann der Verbraucher seine Vertragserklärung noch solange widerrufen, wie er nicht vollständig bezahlt hat. Wenn ihn das Unternehmen vor Abgabe seiner Erklärung nicht darauf hingewiesen hat, dass er bei einem Widerruf für die bis dahin erbrachte Leistung Wertersatz zahlen muss, kann das Unternehmen nichts von ihm fordern.

oder

Ein Verbraucher wird von seinem Telefonanbieter angerufen und überredet, einen vermeintlich günstigeren Tarif mit einer Laufzeit von einem Jahr zu vereinbaren. Weder während des Telefonats noch später belehrt der Telefonanbieter den Verbraucher über sein Widerrufsrecht und über die Verpflichtung, im Falle des Widerrufs für bis dahin erbrachte Leistungen Wertersatz zahlen zu müssen. Der Verbraucher nutzt sein Telefon wie gewohnt weiter, stellt aber erst anhand der nächsten drei Monatsrechnungen fest, dass der vermeintlich günstigere Tarif tatsächlich teurer ist. Nach der Neuregelung kann der Verbraucher dann seine Vertragserklärung noch widerrufen. 

  • Außerdem bedarf die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses oder die Vollmacht dazu im Fall des Anbieterwechsels zukünftig der Textform, wenn der neue Anbieter gegenüber dem bisherigen Vertragspartner des Verbrauchers auftritt. Hierdurch wird verhindert, dass ein neuer Anbieter den Vertrag des Verbrauchers mit seinem bisherigen Anbieter ohne entsprechenden Auftrag des Verbrauchers kündigt. Hierzu ist es durch unseriöse Anbieter von Telefondienstleistungen häufiger gekommen.

Beispiel:
Ein Telefonanbieter überredet einen Verbraucher am Telefon zu einem Anbieterwechsel („Sie sparen viel Geld und müssen sich um nichts kümmern“). Bisher konnte das anrufende Unternehmen gegenüber dem bisherigen Anbieter ohne weiteres die Abwicklung übernehmen. Künftig bedarf die Kündigung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Verbraucher und seinem bisherigen Telefonanbieter der Textform (etwa E-Mail, Telefax). Der neue Anbieter kann also nur dann auf das bestehende Vertragsverhältnis Einfluss nehmen, wenn er ein solches „Schriftstück“ des Verbrauchers vorlegen kann. Den neuen Vertrag kann der nicht über sein Widerrufsrecht belehrte Verbraucher zukünftig auch dann noch widerrufen, wenn er bereits über den neuen Anbieter telefoniert hat (s. o.).

 

Nähere Informationen zum Thema sind auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz unter www.bmj.bund.de/cold-calling  erhältlich.

Herausgegeben vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz
Verantwortlich: Eva Schmierer; Redaktion: Dr. Thorsten Bauer, Dr. Katharina Jahntz, Harald Schütt, Ulrich Staudigl
Mohrenstr. 37, 10117 Berlin
Telefon 030/18 580 9030
Telefax 030/18 580 9046
presse@bmj.bund.de

 

Weitere Informationen:
Infoseite des Bundesministeriums der Justiz [ hier klicken ]

Arbeitslosenzahlen Juli 2009

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit

Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Juli 2009 usw. [ hier klicken].

Seite 52 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 53 „unsere BRD“ WEST
Seite 54 „unsere BRD“ OST
Seite 56 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 57/58 „Kurzarbeit“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

 

Sie erhalten eine „Deutschlandkarte“ mit einem Überblick der bundesweiten Arbeitslosenzahlen „nach Bundesländern bzw. Landkreisen“ angezeigt wenn Sie [ hier klicken ].
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf eine Region zeigen werden Ihnen aktuellen Werte der „Kreise“ angezeigt. Klicken Sie dabei auch auf die linke Maustaste erhalten Sie weitere Details.

Einen ähnlichen und ebenso interessanten Überblick – sortiert „nach BA-Regionaldirektionen bzw. Agenturen der BA“ – bekommen Sie, wenn Sie [ hier klicken ].

Wieviel Bürger unserer BRD Grundsicherung (oder ALGII) nach dem SGBII erhalten (auf Kreis- und  Länderebene) können Sie über eine weitere  Deutschlandkarte  erfahren wenn Sie [ hier klicken ]

Die SPD bekommt einen Nackenschlag nach dem anderen und steht vor dem KO!

@

Erst wird der SPD-Wahlmatador „Frank-Walter Steinmeier“ von Presse , Funk und Fernsehen bei jeder Gelegenheit als mäßiges Imitat von „Bastakanzla Schröda“ und eher als „Beamter“ bezeichnet. Was mag ein Bundesbürger weniger als einen Beamten?
Dann lässt sich seine teflonbeschichtete Gesundheitsministerin „Ulla“ die unversicherte Regierungslimousine in sonnigen Spanien klauen und zieht als Krönung der Peinlichkeit für die Reise auch noch eine Informations- und Wahlkampftour zu sieben republikflüchtigen, briefwahlberechtigten aber offenbar wahlentscheidenden  Rentnern aus der Hüfte, womit Sie gleichwohl den örtlich und zeitlich parallel verlaufenden Urlaub ihres Chauffeurs und ihre dabei dringend erforderliche Anwesenheit  zu begründen versucht.
Unmittelbar danach zieht die SPD-Führung ein Schattenkabinett aus dem Hut, welches sich in Popularität nur so gewaschen hat.
Und heute auch noch der Schlag in die Magengruppe von Seiten der IG Metall, die Steinmeiers hilf- und inhaltslose Rede vor der OPEL-Belegschaft in Rüsselheim noch nicht vergessen hat und aus diesem Grunde ihren Mitgliedern ausdrücklich keine Wahlempfehlung zugunsten der Volkspartei und Politvertretung der Arbeiterklasse „SPD“ abgeben will.
Sie verweist dabei auf Hartz IV und die Rente mit 67 (wobei ich erwähnen möchte, dass in CDU-Kreisen bereits ernsthaft über eine Rente ab 69 nachgedacht wird).
Die SPD jagt (sich?) von einem Desaster zum anderen.
Die Wähler haben die Wahlaussagen der SPD vor der letzten Wahl nicht vergessen. Haben noch heute den Schrecken in den Knochen wenn sie das Wort „Mehrwertsteuererhöhung“ nur hören. Können sich noch lebhaft an Münteferings Wahlkampfparolen vor der Wahl und seiner Erklärung zum Wahrheitsgehalt derselben nach der Wahl erinnern und niemand hat den Genossen Clement vergessen, der die Zeitarbeitergesetze eingeführt hat und sich nach der Wahl zum Chef einer solchen Firma hat machen lassen (unter anderem). Wer könnte sich nicht an den ehemaligen Chef und Putinfreund erinnern, der heute von russischen Firmen bezahlt wird, um hier „neutrale“ politische Ratschläge zu erteilen.
Die Aufzählung ließe sich unendlich fortführen.
Schlimmer kommt’s nimmer.
Ich sage voraus, dass sich die SPD seit und dank Schröder auf dem Wege zur „Splitterpartei“ befindet und – wenn die CDU sich nicht vollkommen blöd anstellt – im kommenden Jahrzehnt letztlich auch noch auf einen der letzten Plätze hinter den LINKEN landen wird.
Die Wähler sind zwar schwerfällig in ihren Entscheidungen, wovon die SPD nach Schröder und Clemens ja auch lange Zeit profitierte, aber wenn die Stimmung erst einmal gekippt ist, dann dauert es auch ewig, bis sie sich wieder erholt hat.

Alle Zeichen deuten auf eine weitere Folge von Merkel-Amtszeiten (vergleichbar mit dem Europa- und Republik-Einiger KOHL). Dem hat die SPD nichts aber auch gar nichts mehr entgegenzusetzen, nachdem der putinnahe und vorerst letzte SPD-Kanzler– von ihm seinerzeit offenbar unbemerkt – nicht mehr wieder gewählt wurde.

Schade um Steinmeier, schade um die SPD.
Er ist bestimmt ein ehrbarer und aufrechter Politiker. Aber das Volk will wenigstens an etwas glauben können. An mehr Sicherheit, mehr Ehrlichkeit, mehr Zuverlässigkeit. Und nichts davon transportiert die SPD zu uns herüber.
Ulla Schmidt zeigt sogar deutliche Volksferne und erkennt in ihrer Abgehobenheit auf Wolke 7 nicht einmal mehr die Bedürfnisse ihrer Wähler nach Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit.

Es ist wirklich traurig.

Wir werden es erleben, dass eines Tages die LINKEN und die von politischer Gestaltung träumenden Grünen ihre Widersprüche über Bord werfen und zusammengehen werden und die SPD als Zünglein an der Waage und zur Masse beitragend zu Koalitionsverhandlungen eingeladen wird.

Auf die wählenden Bundesbürger kommen schwere Zeiten zu, wenn die SPD ihren vor Jahren begonnenen politischen Selbstmord erfolgreich in die Tat umgesetzt und sich mit ihrem aktuellen Schattenkabinett auf eine Schattenpartei reduziert hat.

Siehe Tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/inland/reaktionenspdteam100.html
Siehe sueddeutsche.de:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/6/482461/text/

 

 

 

 

Rede des Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen am 23. Juli 2009 zur Vertrauensfrage vor dem Schleswig-Holsteinischen Landtag

@Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen rechtfertigt in dieser Rede seinen Schritt vor dem Kieler Landtag die VERTRAUENSFRAGE zu stellen und  darüber mit dem Ziel abstimmen zu lassen, dass ihm das Vertrauen eben  NICHT ausgesprochen wird.

Die vollständige Rede können Sie nachlesen wenn Sie [ hier klicken] .

Wie der Zweite Weltkrieg uns noch heute prägt

@Dies mag Ihnen wie eine Werbung vorkommen, ist es aber nicht.
Hier habe ich einen Hinweis auf einen wirklich interessanten Artikel gefunden, der in seiner Vorankündigung Tatsachen und deren Aspekte beschreibt, wie sie im echten Leben stattfinden.
Persönlich kenne ich dies nämlich auch und ich kenne reichlich Menschen, die das ebenfalls nur zu gut kennen.

Hamburg (ots) – Sie haben den Zweiten Weltkrieg nie erlebt, dennoch leiden viele 30- bis 50-jährige an seinen Folgen. „Man nennt das transgenerationale Weitergabe“, erläutert die Autorin Anne-Ev Ustorf im Gespräch mit der Frauenzeitschrift FÜR SIE (16/09; EVT: 21. Juli). „Das heißt, dass unbehandelte Traumata der Eltern eingekapselt und unbewusst an die nächste Generation weitergegeben werden.“ Die Auswirkungen zeigten sich bei den heute erwachsenen Töchtern und Söhnen in Form von diffusen Ängsten und Depressionen.

Etwa ein Drittel der Kriegskinder sei vermutlich von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen, doch auch viele der kurz nach Kriegsende Geborenen hätten psychische Probleme. „Psychologen gehen davon aus, dass aufgrund der frühen Erfahrungen und Entbehrungen unter anderem die Fähigkeit zur Intimität eingeschränkt sein kann.“ Die Folge: eine emotionale Sprachlosigkeit, unter der später die eigenen Kinder litten.

„Da ist ein Gefühl der Fremdheit, das die Beziehung der heute 30- bis 50-jährigen zu ihren Eltern charakterisiert“, stellt Ustorf fest. „Väter wurden als emotional abwesend empfunden, die Mütter waren mit dem Haushalt beschäftigt.“ Persönliche Krisen und Nöte hätten diese Kinder mit sich selbst abmachen müssen.

Eine weitere Erfahrung hätten die Kriegskinder laut der Expertin ebenfalls ungewollt weitergegeben. „Aufgrund des schmerzhaften Heimatverlustes, den die Eltern durchleben mussten, fühlen sich auch viele Töchter und Söhne der folgenden Generation heimatlos und glauben sich nirgendwo verwurzeln zu können.“

Betroffenen empfiehlt Anne-Ev Ustorf, die Auseinandersetzung mit den Eltern zu suchen. „Die Elterngeneration ist nicht so unaufgeschlossen, wie man denkt“, sagt die Publizistin. Viele könnten heute mit zeitlichem Abstand über die belastenden Kindheitserlebnisse trauern. „Lange war ihnen gar nicht bewusst, dass sie etwas sehr Schlimmes erlebt haben. Es ging ja allen dieser Generation ähnlich.“
(Text: „FÜR SIE“)

1,4 Milliarden Euro Überschuss (1.400.000.000)

@

Wahnsinn!
Können Sie sich so eine Zahl überhaupt vorstellen?
Nicht einmal im Traum?
Die milliardenerfahrene Bundesgesundheitsministerin jedenfalls hatte in ihren Träumen so ein Ergebnis eindeutig nicht erwartet. Sie veröffentlichte die Pressemittelung (Nr.69/2009), die ich hier für Sie komplett wiedergebe.

 

Krankenkassen erzielen 2008 Überschuss von 1,4 Mrd. Euro
Endgültige Rechnungsergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung

 

Nach den jetzt vorliegenden endgültigen Jahresrechnungsergebnissen (KJ 1) haben die gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2008 mit einem Plus von rd. 1,43 Mrd. Euro abgeschlossen. Der Überschuss war damit doppelt so hoch wie das in dem vorläufigen Finanzergebnissen vom März 2009 (KV 45) ausgewiesene Plus von 730 Mio. Euro. Das zeigt, dass die GKV insgesamt mit einem deutlich größeren Finanzpolster und einem niedrigeren Ausgabenniveau in den Fonds gestartet ist, als bisher bekannt. Auch nach der (höheren) Ausgabenschätzung der Kassen erhalten sie in diesem Jahr rund 300 Mio. Euro mehr aus dem Fonds, als sie zur Deckung der Ausgaben benötigen.

 

Weiterlesen

Bundesrat stärkt die Rechte der Kapitalanleger

@ 10.07.2009 – Das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesminsters der Justiz informiert uns über einen verbesserten Anlegerschutz.

Schade, dass es Banken und Anlageberatern organisatorisch nicht zuzumuten ist, die Dokumentation eines Beratungsgespräches ab sofort durchzuführen. Sind die Kundenberater etwa dazu auch nicht in der Lage? Was können die eigentlich wirklich?  Wenn Banken bezüglich der Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen (meist zum Nachteil der Kundschaft) ihren Kunden Neuerungen vorlegen, sind diese stets sofort gültig (und am liebsten sogar rückwirkend).
Ich vermute, die Bankenlobby hat’s in Berlin über ihre Lobbybüros und auf den Fluren des bürgernahen  Bundestags auch diesmal wieder „gerichtet“.
Die Rechtsabteilungen der betroffenen Geldhäuser haben erst einmal ein halbes Jahr Zeit, um sich vor allzu rechthaberischen Anlegern zu schützen und „kundenfreundliche“ Vordrucke zu entwerfen, in denen der Bankberater nur noch ankreuzen muss was er gesagt haben will. Und im Begleittext zur Dokumentation steht dann drin, dass die umfassende und ausführliche Beratung im Sinne eines risikoscheuen Anlegers erfolgte und dieses ausdrücklich dankend durch die Unterschrift des Bankkunden und ggf. seines Begleiters bestätigt wird.
So ein Formular hinsichtlich seiner Wirkung als Anlegerschutz auszuhebeln und statt dessen als Mittel gegen den gierigen und gnadenlos auf seinen Vorteil bedachten Kunden umzufunktionieren will durchdacht sein und braucht seine Zeit. Gut Ding will Weile haben. Da läuft noch viel, viel Wasser die Spree hinunter.
Warten wir es ab.
So erfinderisch wie das Bankengewerbe uns die eigentlich risikolosen Schrottanlagen schmackhaft gemacht und angedreht hat, so wenig wird sie bei der Formulierung eines Vordruckes für ein effizientes Beratungsgespräch versagen.
Wetten!?

Und hier nun die wortwörtliche Nachricht aus dem Bundesjustizministerium in voller Länge (Ich habe einige Kernaussagen farbig markiert):

Weiterlesen