2009 Neues aus dem Hühnerknast

Jetzt gibt es endlich etwas mehr Plätz für unsere gefiederten Freunde und fleißigen Eierproduzenten, um die wir uns ja vor laufender Kamera und im Gespräch mit der Familie und Freunden immer so sorgen und für unsere 200 preiswerten Eier pro Bürger pro Jahr stets im Blick haben.
Die wissenschaftlich getestete und für gut befundene Käfig-Kleingruppenhaltung mit Workroom (Legebereich), Fitnessroom (Bewegungsfläche) und Livingroom (Scharr- und Futterfläche) bringt unseren Hühner etwas mehr Freiraum.
60 Hühner gehören zu einer solchen modernen Produktionseinheit (Gruppe).

Wir könnten das Leben dieser Mitgeschöpfe ändern und alle Hühner wenigstens in ein Freilaufgehege schicken, wenn wir nicht so hemmungslos geiz-geil wären, dass wir am „Eierstand“ stets alle guten Vorsätze total auslöschen und wieder nur an uns und UNSER EIGENES ELEND dächten.
Was würde ein gutes Gewissen kosten?
Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr statistisch 200 Eier.
Wenn wir statt 16 oder 19 Cent je Käfig-Ei nun 26 Cent je Bio-Ei bezahlten, wäre dies für den Einzelnen ein Mehrbetrag von 2000 Cent bzw. 20 Euro pro Jahr (oder 1,67 Euro monatlich oder weniger als 1/2 Schachtel Zigaretten).
Dadurch könnten wir die Käfighaltung abschaffen und unseren Kindern erzählen, dass wir den geschichten in den Kinderbüchern etwas näher gekommen sind und eine Tierrasse in unserer BRD „befreit“ hätten.

❗ „Ist das wohl in 2009 zu machen?“  fragt uns  Frederic (16 Jahre) aus Lahr zum Jahreswechsel
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Neue Jobs im Havelland durch EU-Förderung?

Förderung durch die EU läuft Ende Februar 2009 aus.
Was hat es gebracht? 
Die EU hat seit März 2008 eine Förderung in Höhe von rund 860.000 Euro aus dem zweiten Teil des Beschäftigungsprogramms aus dem Europäischen Sozialfonds  bereitgestellt.
Das Ergebnis für den Landkreis Havelland ist in der Märkischen Allgemeine zu lesen [ hier klicken ]
Kira aus Retzow

So kann man an einen guten Job kommen

Als Netzwerker den grauen Stellenmarkt nutzen: viele Jobs gehen auf direktem Wege an schon bekannte Kandidaten:
Die Stuttgarter Nachrichten schreiben:  „Seit vielen Jahren untersucht Eugen Spitznagel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, auf welchen Wegen Angestellte in Lohn und Arbeit kommen. Er kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: „Auch im Jahr 2007 wurde neues Personal am häufigsten über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte gefunden“. Ein gutes Viertel, 27 Prozent aller Neueinstellungen, kam so zustande. …..
❗ von Kalle aus Gottesgabe

2009 Heizkostennachzahlung für 2008 = 30%

„Fachleute“ rechnen mit einer Heizkostennachzahlung für das vergangene Jahr 2008 in Höhe von etwa 30%.
Diese Rechnung habe ich eben gerade etwa 06:00h  auf RTL gesehen:
„Für eine 80 m² – Wohnung dürften danach für 2008 wohl Heizkosten in Gesamthöhe von 1.450,00 Euro anfallen. Das wären dann 130% der Heizkosten gegenüber 2007 und somit 335,00 Euro mehr“.

Ist diese Verbrauchsangabe für eine Wohnung dieser Größe beweisbarer Durchschnitt oder für’s Fernsehen einfach nur so dahergesagt, weil es ja doch niemand, der seinen Privathaushalt führt,  wirklich kontrollieren bzw. vergleichen kann?
Sandra aus Kassel hat es uns ihre Zweifel an solchen „TV-Aussagen“ gemailt

2009 und die steigenden Strompreise

Eon wird im Februar die Strompreise um etwa  9%  erhöhen.
Man munkelt, die Gewinn-Verdreifachung der letzten Jahre reicht nicht aus, um den Geldhunger des Konzerns zu stillen.
Minna von B. aus Bergheim meint: „Private Haushalte sollten sich für 2009 auf eine  Portemonnaie-Krise  darauf einstellen.“

Arbeitsplätze für Hauptschüler „1:0“

Isabelle aus L. hat eine gute Nachricht und einen hoffnungsvollen Link für uns:
Norbert Dickel hat eine Aktion gestartet, um Hauptschülern aus sozialschwachem Umfeld Ausbildungsplätze zu vermitteln. Wenn alles gut läuft, können der frühere BVB-Pokalheld und seine Mitstreiter im Sommer 2000 Lehrstellen vermitteln. Das wäre eine in Deutschland einmalige Zahl.
[ Den Artikel in „Der Westen“ müssen Sie lesen und anderen darüber berichten ]
Tue vor aller Augen GUTES und lasse darüber berichten!
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Wirtschaftskrise: „Augen zu und durch“?

Björn aus Helmstedt möchte uns hierauf aufmerksam machen:
Frau Birgit Gebhardt vom Trendbüro Hamburg hat einen ihrer Finger stets am Puls unserer BRD und sagt uns über n-tv.de: „Sollte es wirklich wahr sein, dass wir Deutschen unempfindlich gegen Krisen geworden sind?“
Seit der ehemalige SPD-Kanzler Schröder seine Lieblingsschöpfung „Agenda 2010“  auf den Weg gebracht hat und einer seiner Freunde dem HartzIV-Programm seinen Namen gab, kann die Bürger unserer BRD nichts mehr richtig umhauen. Sie sind bereits durchs Feuer gegangen und viele von ihnen sitzen ja bereits auf dem Trockenen und der eine oder andere hat sich mit seinem Schicksal bereits endgültig abgefunden. Dagegen ist so eine Weltwirtschafts-Finanz-Banken-Automobilinstrustrie-Krise doch nur noch ein Nichts und vermag hierzulande niemandem wirklich Angst zu machen.
Oder haben auch wir das eher der südlichen Hemisphäre zugeschriebene Motto inzwischen übernommen:  „Leben wir heute, was schert uns das Morgen. Das kommt dran wenn es da ist!“

Gefühlt ist die Krise bei den meisten noch gar nicht angekommen. In etwa vier bis sechs Monaten würden die Auswirkungen dann erst richtig zu spüren sein. Wirklich interessant sind dann die Zahlen zu Weihnachten 2009. Eine gewaltige Welle, die da auf uns zurollt„…..

Die vermeintliche Kauflust der Deutschen zum Jahresende zeichne ein trügerisches Bild von trotz Krise optimistischen Bürgern. Das Fest wollte man sich nicht verderben lassen, gespart werde dann eben morgen. „Man muss sich auch einmal anschauen, was die Leute kaufen“
sagte Horst W. Opaschowski, Leiter der BAT Stiftung für Zukunftsfragen.
[ hier klicken und den gesamten n-tv-Artikel vom 28.12.2008 lesen ]

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Die Automobilkrise einfach übersehen und wegquatschen.

Die Autobranche klammert sich trotzig an die Aussicht auf bessere Zeiten, …..

Superidee der Automobilbauer.
Weiter wie bisher und alles Neue auf später verschieben.
Unsere Industriekapitäne haben’s mal wieder faustdick hinter den Ohren.
Eine Branche rast mit Tunnelblick und Karacho auf die Wand zu.
Der Artikel des „Manager-Magazins“ sollte nicht ungelesen bleiben.
Sollen wir in den kommenden Jahren erst einmal die Autohalden der bereits gebauten Spritfresser und Klimakiller aufkaufen, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt später nicht mehr verkäuflich sind und schnell wertlos werden?
Ich mach da nicht mit!
Warum soll ich die Autokrise auch noch privatisieren und zu mir nach Hause holen?  Da helfen mir auch tolle Rabatte nix.
Ich fahre mein Auto eben 2 Jahre länger. Auch 3 Jahre wenn’s sein muss.
Theo aus Unna

Bankenverband fordert: Staat soll Schrottpapiere übernehmen

Ich sag mal eben meine Meinung

Diese Idee ist so unglaublich furchtbar, dass ich meine, ein ehrbarer Bürger unserer BRD käme hierauf  NIEMALS.
Es verschlägt mir sprichwörtlich die Sprache.
Immer wieder taucht das Gespenst einer „Bad Bank“ auf (zuerst hörte ich davon im Zusammenhang mit J. Ackermann, Deutsche Bank AG). Immer unverfrorener fordern die Banker von uns Steuerzahlern, dass wir ohne Unterlass deren Ärsche retten.

Haben wir Bürger unserer BRD nicht bereits genug Bankenschrott (Giftmüll, Schrottpapiere) am Hacken?
Es kann einem wahrlich schwindelig werden.  Wir sollen weitere und immer mehr ihrer Müllpapiere übernehmen, die sie uns bislang nicht einmal zu zeigen getraut haben, damit die Banker unter dem Deckmantel der Krise ihre Keller und Ställe nun auch noch in aller Ruhe und ganz bequem auf unsere Kosten ausmisten und uns auch noch den letzten Rest ihres Versagens anhängen können.
Erinnern wir uns an die Bayern-LB. Herr Huber hatte uns zugesichert, dass sich der Schaden im Peanutsbereich (also so um eine Milliarde) bewegen würde. Dann kam Seehofer, der bayerische Teminator und wischte gleich mal so eben das Angebot vom Tisch, dass sich die Bayern-LB mit einer anderen Bank (z.B. Baden-Württemberg) zusammentäte (wir nennen das im modernen Heute „fusionieren“). Was ist denn mit dem los, fragten wir uns, stinkt da vielleicht etwas in deren Kellern? Es kam noch viel schlimmer.
Droht uns das jetzt noch einmal?
Der Bankenverbank rechnet für die Steuerzahler unserer BRD so pi mal Daumen mit Anlageschrott in Höhe von 800 Milliarden Euro.
800 Peanuts.
Meine Rechnung: Bislang hat sich noch kein Bankenvorstand offen und ehrlich geäußert oder etwa Zahlen genannt. Statt dessen wurde stets alles beschwichtigend „kleingerechnet“ (siehe z.B. Hypo Real Estate) und als lediglich schlimm aber noch lange nicht katastrophal bezeichnet. D.h. für mich, dass die Angabe des Bankenvorstands wieder nichts als nur eine vollkommen unbestimmbare Größe (Bluff oder Luftnummer) ist und die Summe mal wieder kleingerechnet wurde (Ratsamer Umgang mit Angaben von Leuten, die uns Anlagen mit hohen Erträgen und minimalen Risiken verkauft haben).
Wollen die bereits jetzt und schon heute das Geld unserer Kinder und Enkel? Irgendwie geht mir in Anlehnung an ein heiliges Buch durch den Kopf: „Ihr und eure Kinder und Kindeskinder sollt büßen bis in die vierte Generation!“
Wenn Sie es nicht glauben lesen Sie mal nach und bilden Sie sich eine eigene Meinung [ hier „manager-magazin“ ].
Mir fällt es schwer die Fassung zu bewahren. Ist das noch die soziale Marktwirtschaft  oder bereits ungezügelter Kaptitalismus?

Manfred Weber vom Bundesverband schlägt vor, mit den Schulden nach dem Muster der Schweden in den 90iger Jahren vorzugehen (War da bereits etwas was wir wissen sollten?).

Eure  Ella 

Ich überlege gerade, was berühmte und vorbildhafte Staatsmänner wie Kaiser Augustus, Alexander-, Friedrich-  oder Katharina d. Große, Maria Theresia, Napoleon, Georg Washington, Castro, Mao oder Lenin in so einer Situation mit den Bankern wohl gemacht hätten.

@Das Thema  Bad Bank  kommt bereits am 16.12.2008  bei „meine-deine-unsere BRD“   vor:
Die HSH gebiert „The German first Bad Bank“ – merry christmas! Wer macht den Esel, wer den Ochsen?
und hier:
J.A. möchte eine „Bank für die Miesen“ gründen