Schiesser will sanieren, um sich zu retten

Trotz 20% Umsatzplus geht der Wäschehersteller „Schiesser AG“ am 09.02.2009 in die Insolvenz, um die Firma zu sanieren und auf diesem Wege zu retten.
Red.: Ein wirklich bemerkenswerter Weg, der immer mehr Schule machen wird.

Tagsdrauf verlautbart der vorsitzende Betriebsrat der 2.300 Mitarbeiter, dass er nicht mit Entlassungen rechne. 
Red.: Ja auf welchem Stern lebt dieser Mann denn eigentlich? Oder meint er damit nur die Truppe der Betriebsräte? Ein drolliger Mann!

Wenige Tage später (14.02.2009) kommt der vorläufige Insolvenzverwalter zu dem Schluss, dass Weiterlesen

Was sagen die Parteien zum Mindestlohn ?

Eine interessante Lektüre ist das amtliche Protokoll der

200. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Donnerstag, dem 22. Januar 2009

zum Tagesordnungspunkt 12a und 12b.
Auszug:

„Es gibt heute eine neue Statistik, mit der Sie sich noch nicht beschäftigt haben. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat festgestellt, dass die Ungleichheit in unserer Gesellschaft weiter gestiegen ist. Die reicheren 10 Prozent der Bevölkerung besitzen inzwischen über 61 Prozent des Vermögens; das reichste 1 Prozent der Bevölkerung besitzt 23 Prozent des Vermögens in Deutschland. Das sind 1,5 Billionen Euro oder 1 500 Milliarden Euro. 27 Prozent der Bevölkerung besitzen nichts; auch diese Zahl ist gestiegen. Das war unter Schröder so, und das ist unter Merkel so. Es gibt keinen Grund, auf irgendetwas stolz zu sein, wenn die Ungleichheit in unserer Gesellschaft permanent zunimmt…….“

Die Vertreter aller Parteien geben ihr Bestes, um sich gegenseitig darüber zu informieren, welche Ansichten sie zur Frage des Mindestlohns haben, warum sie wie abstimmen werden und warum sie dieses für gut und richtig halten.
Trotzdem sollten wir unsere besondere Aufmerksamkeit vielleicht einmal Weiterlesen

Sind Jobzusagen und Arbeitsplatzgarantien nichts wert?

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….[ Lesen Sie den Bericht des SWR.de ]
:: Diese Tipp sendet uns Martha aus Uslar

Mittelstand lehnt pauschale Jobgarantie ab

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….

Neue Regeln machen Schwarzarbeit erheblich schwieriger

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Der Kampf gegen die Schwarzarbeit soll erfolgreicher werden.
[ hier klicken und es geht zu Gastroletter und weiter zum O-Artikel ]
➡ Gefunden bei  Gastroletter
Hoffentlich wenigstens ebenso erfolgreich wie die Aktionen gegen die Besitzer ausländischer Schwarzgeldkonten.

Thema Altersarmut

Die Rente mit 67 wird nach Einschätzung von Gewerkschaften und Sozialverbänden die Altersarmut in Deutschland erheblich erhöhen…..
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte, in Deutschland drohe eine jahrzehntelang in Deutschland nicht gekannte Altersarmut….
Die Verbände führten an, dass viele Arbeitnehmer nicht die Möglichkeit hätten, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten….
[ zur Meldung von Reuters-Deutschland ]
❗ Hubert aus dem Vogtland (63) gibt uns diesen Tipp
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Meine Steuerlast ist zu hoch! Sagt sogar die OECD

@ Das sage ich doch schon seit ich denken kann. Immer wieder habe ich gepredigt, dass die gefühlte Steuerlast bedrückend sei. Besonders für mich.
Heute nun veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft in der Tagesnachricht 11834 das Ergebnis der OECD-Studie.

Vollständige Pressenachricht vom 13.03.2008:
OECD-Studie belegt: Nach wie vor hohe Belastung der Einkommen mit Steuern in Deutschland

Anlässlich der Veröffentlichung der OECD-Studie „Taxing Wages 2007“ sagte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: „Die OECD bestätigt meine Auffassung, dass wir Maßnahmen zur Verringerung der Steuerlast ergreifen müssen. Dabei muss vor allem etwas zum Ausgleich der kalten Progression getan werden, die gerade die niedrigen und mittleren Einkommen besonders belastet.“

Die OECD untersucht in der Studie die Entwicklung der Steuer- und Abgabenbelastung in den 30 OECD-Ländern. In Deutschland beträgt die Steuer- und Abgabenbelastung 52,2 % der Arbeitskosten. Damit belegt Deutschland Platz 3 hinter Belgien und Ungarn. Im Vorjahresvergleich hat die relative steuerliche Belastung der Arbeitseinkommen um 0,16 Prozentpunkte zugenommen. Insgesamt ist jedoch aufgrund der Senkung der Sozialversicherungsbeiträge die Abgabenbelastung um 1,1 Prozentpunkte zurückgegangen. Dies war im OECD-Vergleich der drittgrößte Rückgang.

Nach den Berechnungen der OECD wurde die Entlastung des Arbeitseinkommens eines Durchschnittsverdieners seit dem Jahr 2000 in Höhe von 0,8 Prozentpunkten durch kalte Progression und reale Einkommenssteigerungen mehr als kompensiert. Dadurch erhöhte sich die Steuer- und Abgabenbelastung um 1,1 Prozentpunkte. In Relation zu ihrem Einkommen sind insbesondere die Bezieher mittlerer Einkommen betroffen.
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Im Osten was Neues! Plus 8%

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Im Tarifstreit um höhere Mindestlöhne für die ostdeutsche Baubranche plant die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für den 14. März Warnstreiks …..
…. Die IG BAU fordert, den Mindestlohn um acht Prozent anzuheben, für ostdeutsche Bauhelfer von 9,00 auf 9,72 Euro und für Facharbeiter von 9,80 auf 10,58 Euro ….
…. Die Verhandlungen zum Mindestlohn für die rund 130.000 ostdeutschen Bauarbeiter (außer Berlin) waren am 22. Februar in Dresden ohne Ergebnis beendet worden …..
Diese Meldung habe ich n-tv.de entnommen, wo ich den ganzen Artikel lesen konnte.

Da muss ich doch wohl zustimmen. Wer von uns wollte denn überhaupt für einen Lohn von unter 10.00 Euro Hand an irgend etwas anlegen?
Wenn der Helfer „aus der Nachbarschaft“ uns das Badezimmer fliest oder die Wohnung streicht, merken wir, dass sogar dieser „uneigennützige“ Freund  mindestens 15,00 Euro die Stunde baT(1) haben will. Ohne lästige Quittung versteht sich. Er hat ja auch gar keine Vordrucke mit und einen auf Quittungen funktionierenden Kugelschreiber schon gar nicht. Gibt es so einen überhaupt?
Wer für Bauarbeiten am eigenen Haus nach Helfern sucht, die gegen Quittung arbeiten, der stellt fest, dass Ausländer unerwartet – ja quasi mitten im Satz – überhaupt kein Wort Deutsch mehr verstehen  und Deutsche ganz plötzlich einen Hörsturz erleiden.
Aber die Steuersünder, die, die sich da in Liechtenstein tummeln ……. die sollte man in den Knast stecken, die Tür abschließen und den Schlüssel wegwerfen.

BaT(1) = bar auf Tatze
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Nokia Kumpels lasst den Kopf nicht hängen – Fank Zander setzt sich für Euch ein!

😎 Frank Zander findet NOKIAs Verhalten krank. Und da kann ER einfach nicht tatenlos zusehen, ER macht etwas dagegen. ER tut was, ER veröffentlicht Euer Foto von Eurem zertrümmerten NOKIA-Handy.
Hey, dass ist aber mal ein echter Kerl. Der Frank setzt sich aber ein! Mann-oh-Mann, dass wird Wirkung zeigen. Der macht Nokia fertig!

Ach ja – fällt ihm dabei ein – ihr könnt natürlich mal durch seine Web-Cam auf Ibiza linsen und euch zur Unterstützung der Trauerbekämpfung den wohl schönsten Sonnenuntergang reinziehen. Und wenn das noch nicht hilft, dann kauft ihr einfach seine Chill-Out-CD. Denn genug Zeit habt ihr ja in Zukunft und damit es euch nicht langweilig wird, könnt ihr ja mal chillen. Und dazu braucht’s eben eine echte Frank-Zander-Chill-Out-Bedudelung. Sonst ist’s nichts mit dem Chillen. Chillen will beim Meister gelernt sein.

Seit 2004 angekündigt und was ist bis heute passiert?

Zur Erinnerung: Der Betriebsrat von Siemens wehrt sich gegen Vorwürfe der Geschäftsleitung, er verbreite im Zusammenhang mit angeblich geplanten Entlassungen Panik. Allein in der Software-Entwicklung sollen bis Ende 2007 bis zu 15.000 Arbeitsplätze wegfallen, behauptet der Betriebsrat dagegen laut einem Bericht des Tagesspiegel. Der Konzern wolle ein Drittel des gesamten Etats für Software-Entwicklung in Niedriglohnländer verlagern, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Münchner Standorts Hofmannstraße, Leo Mayer. Der Arbeitnehmervertreter beruft sich dabei laut der Zeitung auf Planungen des Vorstands.
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Siemens will bei SEN angeblich bis zu 3 000 Stellen streichen

SEN stellt Telekommunikationstechnik für Firmenkunden her. Im Herbst 2006 wurde SEN aus dem Siemenskonzern ausgegliedert. Seit der Gründung der Siemens Enterprise GmbH & Co. KG zum 1. Oktober 2006 sucht die Siemens AG nach einem Käufer für dieses Unternehmen. Anfang August 2007 hatte die Geschäftsleitung den Wirtschaftsausschuss darüber informiert, dass über 600 Stellen gestrichen werden sollen.
Nun sprechen Zeitungsberichte (z. B. FAZ) plötzlich von bis zu 3 000 der insgesamt ca. 6 200 Stellen in Deutschland, die in Gefahr seien.
Ich las dies in einem Bericht der IG Metall-Bayern

😎 Siemens will auf jeden Fall raus aus SEN und um jeden Preis verkaufen – egal an wen. Dem Vorstand ist sogar CERBERUS Capital Management recht, bloß weg mit SEN. Hauptsache die Leichen liegen nicht auf Siemens Friedhöfen. Weiterlesen