Heutiges BGH-Urteil: Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss

Red@
Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden.

Die Klägerin ist Inhaberin der Rechte an dem Musiktitel „Sommer unseres Lebens“. Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft wurde ermittelt, dass dieser Titel vom Internetanschluss des Beklagten aus auf einer Tauschbörse zum Herunterladen im Internet angeboten worden war. Der Beklagte war in der fraglichen Zeit jedoch in Urlaub. Die Klägerin begehrt vom Beklagten Unterlassung, Schadensersatz und Erstattung von Abmahnkosten.

Das Landgericht hat den Beklagten antragsgemäß verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen.

Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil aufgehoben, soweit das Berufungsgericht die Klage mit dem Unterlassungsantrag und mit dem Antrag auf Zahlung der Abmahnkosten abgewiesen hatte. Der BGH hat angenommen, dass eine Haftung des Beklagten als Täter oder Teilnehmer einer Urheberrechtsverletzung nicht in Betracht kommt. Auch privaten Anschlussinhabern obliegt aber eine Pflicht zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden. Dem privaten Betreiber eines WLAN-Netzes kann jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem neuesten Stand der Technik anzupassen und dafür entsprechende finanzielle Mittel aufzuwenden. Ihre Prüfpflicht bezieht sich daher auf die Einhaltung der im Zeitpunkt der Installation des Routers für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen.

Diese Pflicht hatte der Beklagte nach Auffassung des Bundesgerichtshofs verletzt. Er hatte es bei den werkseitigen Standardsicherheitseinstellungen des WLAN-Routers belassen und das Passwort nicht durch ein persönliches, ausreichend langes und sicheres Passwort ersetzt. Ein solcher Passwortschutz war auch für private WLAN-Nutzer bereits im Jahre 2006 üblich und zumutbar. Er lag im vitalen Eigeninteresse aller berechtigten Nutzer und war mit keinen Mehrkosten verbunden.

Der Beklagte haftet deshalb nach den Rechtsgrundsätzen der sog. Störerhaftung auf Unterlassung und auf Erstattung der Abmahnkosten (nach geltendem, im Streitfall aber noch nicht anwendbaren Recht fallen insofern maximal 100 € an). Diese Haftung besteht schon nach der ersten über seinen WLAN-Anschluss begangenen Urheberrechtsverletzung. Hingegen ist der Beklagte nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Eine Haftung als Täter einer Urheberrechtsverletzung hat der Bundesgerichtshof verneint, weil nicht der Beklagte den fraglichen Musiktitel im Internet zugänglich gemacht hat. Eine Haftung als Gehilfe bei der fremden Urheberrechtsverletzung hätte Vorsatz vorausgesetzt, an dem es im Streitfall fehlte.

Urteil vom 12. Mai 2010 – I ZR 121/08 – Sommer unseres Lebens

OLG Frankfurt, Urteil vom 1. Juli 2008 – 11 U 52/07 (GRUR-RR 2008, 279) LG Frankfurt, Urteil vom 5. Oktober 2007 – 2/3 O 19/07

Karlsruhe, den 12. Mai 2010

Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

➡ http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2010&Sort=3&nr=51934&pos=0&anz=101

BRD, Griechenland, Europa, „Globo“ und Ratschläge ohne / bis zum Ende

Red@
Heute bekommt Griechenland die erste EU-Knete-Infusion.
5,5 Milliarden sollen es sein.
Bemerkenswert, dass ich nicht einmal mehr bei diesen Summen grübele, wie viel das eigentlich ist.
Zehntausend Euro sind gar nichts mehr , hunderttausend Euro locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, bei Millionenbeträgen zuckt keine Augenbraue, selbst der Begriff Milliarden (Mehrzahl) gehört heute bereits zum alltäglichen Sprachgebrauch, ja nicht einmal die Billion an Staatsverschuldung schafft Unruhe.
Was ist eigentlich passiert?
Vor wenigen Stunden erst gingen, wahrscheinlich  auf Grund eines Computerfehlers, die Börse und weltweit alle Aktienvermögen in die Knie. Klar waren alle überrascht, als der Wert binnen Stunden um 20% sank, aber Panik kam nicht mehr auf.
Wir sind insgesamt erheblich ruhiger geworden und wenn wir’s mal bei Licht betrachten, sind wir eigentlich gar nicht einmal so furchtbar weit weg von den griechischen zahlen und wir sollten uns damit befassen, dass auch bei uns mehr als nur die Gürtel enger geschnallt werden müssen.
Warten wir die kommenden Wochen ab.
Wir werden feststellen dass Griechenland nicht nur gestern und heute pleite ist, wir werden bitter erfahren müssen, dass Griechenland auch morgen noch pleite ist und es auch über übermorgen hinaus noch bleiben wird.
Wie sagte es gestern der junge Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Joachim Voth auf 3SAT so treffend, die Griechen waren in den letzten 180 Jahren mehr als 90 Jahre immer mit dem Geld knapp und die restlichen 90 Jahre waren sie pleite.

Weiterlesen

Nachrichten aus dem Land der Steuersünder

Sie machen Ernst.
Ich meine die Griechen.
Das werktätige, geringverdienende Volk hat seine Feinde ausgemacht und die Kinder der ehrbaren Arbeiter und Angestellten, die als Finanzbeamte jetzt auch mit Kürzungen ihrer Gehalts- und Pensionsbezüge rechnen müssen, greifen hart um sich und zu.

Millionäre und Steuerhinterzieher werden ausgespäht, durchleuchtet, denunziert und ins grelle Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Jeder beobachtet ab gestern den anderen. Niemand ist mehr vor der anonymen Anzeige des Nachbarn sicher.
„Wenn ich, dann die anderen auch!“

Griechenland brodelt.
Lest auch einmal zwischen den Zeilen und labt Euch an der Gewissheit, dass in Griechenland die Ungewissheit grassiert.
Zum Artikel des schweizer „Tages-Anzeiger“ hier klicken.

Raus aus dem Facebook – aber wie?

Ich habe den  Account meiner Tochter bei Facebook gelöscht.
Das ist ja gerade der absolute Hype.
Raus aus den Fängen der Datenkrake. Mit ihrer Erlaubnis!
Doch was geschieht?
Immer noch kriege ich Nachrichten, dass auf ihrem Facebook-Konto Mails eingetroffen wären.
Ja, wie löscht man Facebook eigentlich so, dass der dort hinterlassene Kinderkram für die Zukunft entfernt ist und endlich Ruhe eintritt?
Wer hat Ahnung?
Hätte sie bloß die Finger davon gelassen.

Ausbau der Hassmauer Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer

Einfach Unglaubliches geschieht in unserer BRD.
Da werden Mitarbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigt und müssen als Aufstocker von der Allgemeinheit alimentiert werden. Beschäftigte werden mit Kameras, Mikrophonen und hauseigenen und betriebsfremden Detektiven überwacht. Personal wird wegen Betriebsschließung zu 100% entlassen – aber im neuen Geschäft auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu 50% des vorherigen Lohns vom selben Arbeitgeber wieder eingestellt.
Kassiererin muss wegen 1,13 Euro Pfandgeld gehen, Serviererin kriegt wegen einer Frikadelle die Kündigung, langjährige Arbeitnehmerin wird wegen des Verzehrs einer Maultausche auf die Straße gesetzt und jetzt stehen wieder die Gepflogenheiten eines maßlos engstirnigen Arbeitgebers und das minimale (zuzm Markstein hochgespielte) Fehlverhalten eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dem Kadi.
Missbrauch einer Essensmarke im Wert von 80 Cent.
Schändlich!
!BILD sah zuerst auf den Teller – Lest es selbst!
Wieder wurde ein verantwortungsbewusster, gütiger Arbeitgeber tief in seinem Vertrauen an die Gerechtigkeit der Welt getroffen und seine väterliche Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern schändlich verraten.
Ein Verbrechen!

Another Brick in the Wall !
Es entsteht eine neue Mauer in unserm Land.

Jeden Tag kommt ein weiterer Stein zu der Mauer hinzu, die beängstigend schnell zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmers aufgetürmt wird.
Es gab Zeiten, da packte ich mich mit beiden Händen an den Kopf, wenn ich die Forderungen der Gewerkschaften hörte und ich sagte voraus, dass diese Maßlosigkeit zu schwerwiegenden Konsequenzen für unsere BRD führen müsse.
So kam es!

Heute bekommen diejenigen, die die Gewerkschaften – inzwischen zum zahnlosen Tiger verkommen – eigentlich schützen sollte, jeden Tag einen Tritt in ihren Hintern und werden mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses und dem direkten Weg in HartzIV, die Hoffnungslosigkeit und die Altersarmut bedroht.

Ich konnte die Abwehr und die Reaktionen der Arbeitgeber auf ihre jahrelange Wehrlosigkeit wirklich gut verstehen und auch nachvollziehen.

Aber jetzt sollte wirklich Schluss damit sein.
Wer die Motivation der Mitarbeiter auf NULL bringen will und mit der Knechtschaft des Proletariats liebäugelt, der sollte sich dringend um einen Termin bei einem Star-Psychiater bemühen und hoffen, dass es nicht bereits zu spät ist.

Wir stecken bis über beide Ohren in realistischen Sorgen, sogar die Erde hat die Schnauze von uns voll, schüttelt sich und lässt ihre Vulkane rülpsen; die „Märkte“ ruinieren aus reiner Gier die Volkswirtschaften auf dem Globus und das erhitzte Klima lauert auf seine Chance uns endlich platt zu machen, ehe wir den blauen Planeten vollends zerstört habe (da hilft dann auch das Geld nicht mehr).
Zu all dem kommen nun auch noch Sozialisten, Kommunisten und Beton-Leninisten überall zu Wort.

Sollten wir nicht besser zusammenhalten, als immer wieder mit  Pippifax die Beziehungen der Menschen untereinander weiter zu ruinieren, bis eines Tages jeder für sich allein dasteht und einer nach dem anderen ohne Hilfe des ebenfalls selbstsüchtigen Nachbarn sang- und klanglos untergeht?

ARMES DEUTSCHLAND !

NRW Wahl: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Prozentuale Stimmenanteile (Screenshot)

Beobachtet man dem Nachrichtenticker auf Google, so scheinen die Ergebnisse der NRW – Wahl nur Probleme zu bereiten. Nichts geht mehr, alles offen, das große JEKAMI = Jeder kann mitmachen und das in einer Zeit, wo stabile Mehrheiten nicht nur in NRW, sondern auch im Bund dringend notwendig sind.

Das Sitzverteilungpatt im Landtag spiegelt sich im Moment noch als Hängepartie im  Bundesrat wieder. Was im Bundesrat geht oder nicht geht beeinflußt die Bundespolitik.

Weil das Netz im Moment vollgeknallt wird mit allen möglichen Koalitionskonstrukten, Vermutungen, Theorien und Neuigkeiten aus dem politischen Ideologie – Nähkästchen fassen wir uns kurz und räumen mit einigen „Wahrheiten“ auf:

1.   trotz großer Zugewinne haben nicht die GRÜNEN gewonnen, sondern die Partei der Nichtwähler,

2.   Fakt ist: nicht die SPD hat in NRW die meisten Stimmen, sondern die CDU.  Wenn auch nur mit ca. 6.200 Stimmen. Da wird Kaspar Hauser mit seinen „Stürmern“ vor Wut in den Teppich beißen.

3.   Keiner hat gewonnen , schon gar nicht die Siegerin  Hannelore Kraft (SPD) wie man uns zunächst weis machen wollte.

4.   in Köln hat man die Wahlnacht mit einer Karnevalssitzung verwechselt: je später, desto schöner, et kütt sowieso wie et kütt.

5.  Oberschlauberger haben bereits im April mitgeteilt, dass Jürgen Rüttgers die Puste ausgeht. Zum Schluß war es aber Hannelore Kraft (SPD), die im Foto – Finisch hyperventilierte. Verdacht: Sie muss sich beim Rededuell mit Rüttgers angesteckt haben.

6.   alle waren auf  Rot – Grün, bzw. Rot – Rot – Grün fixiert.  So ein Unfug! Eindeutig verloren habe alle diejenigen, die sich vorher auf einen möglichen Koalitionspartner glaubten festlegen oder mit einer Farb – Voraussage aufwarten zu müssen. Und das waren fast alle.

Zum Nachzählen und Mitdenken wurde oben die Graphik mit den Prozentzahlen eingeblendet. Um stabile Mehrheiten zu bilden, gibt es folgende Möglichkeiten (Wahscheinlichkeit nach „Die Abendzeitung“ München):

–     Schwarz – Rot  mit 69,1 Prozent (Wahrscheinlichkeit 60%), aber wer will das schon. Hatten wir nicht alle genug davon? Außerdem hätte dann ein „Wir“ Blog „in NRW“ jegliche Bedeutung verloren. Also Fehlanzeige!

–    Schwarz/Grün/Gelb mit 53,4 Prozent (Wahrscheinlichkeit 10%),  keiner redet davon, also wird das nichts, mit Jamaika, dabei ist das so eine schöne Flagge! Sylvia Löhrmann hatte Schwarz/Grün  als Zweitoption genannt, trotz der angeblichen Widerstände der Basis. Auch das wolle man – nach Gesprächen mit der SPD – ausloten. Das sagte sie, als sie noch nicht wusste, dass es nicht auszuloten gibt. Analog dazu die Annäherung von Grün an Schwarz, mit demselben Problem, an das niemand gedacht hatte!

Achtung! Weil, die Grünen wichtiger sind denn  je, eilen nun pflichteifrigst die „politischen Engelmacher“ herbei:

„Zu Koalitionen mit SPD wie CDU reicht es nicht. Das erspart den Grünen die Erfahrung, mit den Schwarzen unter die Bettdecke zu schlüpfen“, schlägt jemand aus einer Bonner Dachwohnung vor.

–    Rot – Rot – Grün mit 53,3 Prozent (Wahrscheinlichkeit 40%) , kein Siechtum mehr mit der SPD, volles Risiko mit einem eher irrationalen Partner, Adenauer will das nicht, die Wirtschaft auch nicht, dagegen ist man machtlos!

–   Rot – Grün – Gelb mit 53,3 Prozent (Wahrscheinlichkeit 30%) , schließt eigentlich jeder aus, die FDP mag nämlich nicht, granithart, ehrlich!

Und eine Minderheitenregierung, Absturz auf Raten…?

Rot – Grün Ausschluss durch La Fontaine.

Schwarz – Gelbeinfach mit Rüttgers weiterregieren? Durchaus möglich, um Zeit zu gerwinnen.  Das geht aber nur, wenn sich alle daran erinnern, was Jürgen Rüttgers wirklich geleistet hat: die Steuersenkungspläne sind vom Tisch , das bedeutet mehr Geld für Rettungsaktionen! Die Griechen werden uns nicht mehr so lieben, wie früher, aber dankbar sein!

Fazit: In NRW geht es nur um eines: wer fällt zuerst um, damit er/sie an der Macht bleibt. Wer also kann die Schwalbe am besten, und wer behindert den Lauf des Gegners?

Wann also kommt Otto Rehagel zurück und löst Ministerpräsidentin Jürgen Rüttgers ab?

Ergänzung am 11.05.2010:

Na, endlich die Sache mit dem Fußball haben nun auch die anderen (Medien und Politik) verstanden: „wer in diesem Land etwas werden will, muss sich im Fußball auskennen“, sagt uns das ZDF

Guido, Guido, wo sind Deine Legionen?

Das hat der schlaue Super-Guido Westerwelle (oder Superwelle?) für die FDP und insbesondere für seinen Stadthalter Herrn Pinkwart ja wirklich richtig gut hinbekommen.
So ein Schlag ins fahlgelbe Gesicht, das haben sich die liberalen Steuersenker so nicht vorgestellt. Aber wissen hätten sie es können, es ist ja ihr tägliches Geschäft sich damit zu beschäftigen.

Gerade mal so eben 6%!

Der nackte Wahnsinn!
Knapp etwas mehr als eine Splitterpartei.
Das niederschmetternde Wahlergebnis in NRW hat gesessen wie die Faust aufs Auge. Bundesweit, persönlich für Herrn G.W., der sich so gern als „weltbeliebtester“ Außenminister sehen würde und  sicherlich auch darüber hinaus.

„Guido, Guido, das ist ganz allein Ihre Schuld und das wird bei Ihrer unnachahmlichen Ignoranz auch Ihr innerparteilicher Untergang!
Sie haben nicht nur Ihre Partei geschädigt, Sie haben auch die CDU ins AUS gerissen.
Unglaublich!
Wie wär es, wennn Sie sich schon einmal nach einem Job als Event-Manager bei Ihren Lebenspartner erkundigen?
Vielleicht können Sie ja Party machen.
Stimmung machen können Sie ja, Politik können Sie nachgewiesen auf jeden Fall nicht.
Die wählenden Wähler wollen offenkundig weder Sie noch Ihre Ideen und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bevölkerung der Partei, die eine Koalition mit Ihrer Partei eingeht, dieses verzeihen würde.

Das war – zumindest soweit es Sie persönlich betrifft – eine gerechte Wahl.
Ihre Schicksalswahl?
Wenn Sie Vorsitzender, richtungsweisender Chef und weiterhin das immer lautstarke TV-Sprachrohr Ihrer Partei bleiben wird sie genau dies noch häufiger erleben.

Vielleicht hat die Dekandenz in der ehemals römischen Kolonnie am Rhein hinterrücks zugeschlagen oder eine Art ypsilantischer Umfaller-Effekt hat Ihre FDP getroffen und Knall auf Fall aus dem Rennen gefegt.

Ich freue mich nicht, ich bin aber sehr beruhigt, dass die NRW-Wähler doch nicht blöd sind wie Sie es offenbar vermutet haben!“

Geh ruhig erst einmal in Knast! Das ist doch gar so schlimm.

Red@
Unser Blog und die nicht selten vertretenen sozialen Standpunkte scheinen inzwischen nicht nur die SPAM-Mafia zu immer größeren Bemühungen zu animieren. Sondern auch den einen oder anderen seltsamen Kauz zu ermuntern, uns als Veröffentlichungsplattform für seine ausgefallenen Anliegen zu betrachten.

Ein Satz vorab: Herr Seetaler behauptet, er sei Künstler, schreibe Gedichte, bemale Straßenpflaster und müsse deshalb jetzt ins Kittchen. Er bittet um Unterstütztung in Form einer Spende. Echt abgefahren!

Also lieber Helmut Seethaler aus der Wasnergasse 43/8 in 1200 Wien, ich gebe Dir mal einen Tipp:
„Geh einfach einer sinnvolleren Beschäftigung nach. Lass die Leute mit Deinen Zettel-Gedichten (tatsächlich Kunst?) und Deinen Straßenmalereien (Unfug?) einfach in Ruhe. Du bist doch alt genug, um zu erkennen was sinnloses Rumgetue ist.

Deinen Aufruf, Dich finanziell zu unterstützen, weil Du für ein paar Wochen „einfahren“ musst, kann ich auf „unsereBRD“ nur staunend beschreiben aber doch nicht in aller Breite veröffentlichen.
Warum denn auch?

Ehe ich Dir Geld sende, gebe ich es lieber einer alleinerziehenden Mutter in meiner Nachbarschaft, die um ihre Existenz und die Zukunft ihres Kindes/ ihrer Kinder kämpft, weil der Erzeuger sie und seine Blagen hat sitzen lassen.
Dieses Mädchen hat es viel ärger getroffen und meist auch unverschuldeter, als Dich.
Du bist ein schrulliger Vogel, der mit seiner Art der (Nicht-)Beschäftigung vor lauter Konsequenzen niemals zu Geld und Ehren kommen wird.
Armes Wien …..

Sei man mal ein österreichischer Patriot und geh aufrecht da hin, wo Dich Dein Staat hinschickt. 

Und wenn jetzt zu Deiner aktuellen Strafe die eine oder andere noch anstehende Bewährungsstrafe hinzu kommt, dann doch nur, weil Du offenbar dickfellig und nicht einsichtig bist und Dich vorherige Gerichtsverhandlungen (es waren 3.352 Anzeigen und Verhandlungen) wenig beeindruckt haben.
Ja spinnst Du?

Also mach es gut und such Dir andere Finanziers.
Nutz die Zeit im Knast, um Deine vielen Zettelgedichte in Buchform zu packen.
Es hat schon viele Deutsche gegeben, die die Ruhe ihrer Haft dazu genutzt haben, um Bestseller zu schreiben.
Denk einmal an Martin Luther.
Ich erinnere mich da an einen Österreicher, der hat auf diesem Wege auch ein ziemlich dickes und zu seiner Zeit sehr bekanntes Buch verfasst. 

Mach’s gut, ruf Deine Freundinnen und Freunde an, die Deine Zettel als Kunst betrachten und frage die doch mal, ob sie nicht etwas Monitäres für Deine Dichtkunst und vergängliche Wasserfarben-Pflastermalerei übrig haben.

Ich drück Dir für heute ganz fest die Daumen. 

Salve mein lieber Helmut!
Nichts für ungut und schreib ruhig mal wieder.
Mach's gut mein Jung' und lass Dir die Zeit nicht lang werden.
Mach einfach 'nen Bestseller draus.
Du kannst auch täglich hier bloggen.
Ich mach Dir auch 'ne eigene Kategorie.  Auch wenn Du nicht in unserer BRD wohnst.
Wie wär: "Mein Knast!"

Anmerkung der Red.:
Wer sich über Herrn Seethaler erkundigen möchte, der kann ihn auf seiner Hompage  ➡ http://www.hoffnung.at/ besuchen.
Dort steht geschrieben, er wäre in Österreich ein auf dem Gerichtswege anerkannter Künstler.
Auch eine recht drollige Art sich zum Star  machen zu lassen.
Aber bitte ernsthaft bleiben, die erste Stufe einer Karriereleiter hat er (inzwischen 57 Jahre alt) nach 37 Jahren künstlerischer Tätigkeit bereits erreicht. Auch wenn dies erst gerichtlich klargestellt werden musste.
Ist er im Stadium des "clear"? 
Vielleicht kommt er ja in weiteren 57 Jahren noch ganz groß raus.
Das ist anderen Zunftgenossen auch passiert und eine gebundene Variante seiner Ergüsse – womöglich mit Widmung – könnte u.U. eine gute Geldanlage für die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder sein, z.B. statt einer Ausbildungsversicherung. 
 
Zu Lebzeiten ist das ja meist etwas schwierig mit der Kunst und den Küssen der Musen.

Alfons Pieper und „Wir in NRW“ – blogger Missbrauch oder blogge Parteidummheit?

Morgen ist nicht nur Muttis Tag, sondern auch der von „Angie“, denn in NRW ist Landtagswahl und dann ist das auch noch der Tag von einem Journalisten, der gerade Überstunden macht.

Berlin blickt nach Düsseldorf“ teilt uns und der Welt deshalb im „Netz“ ein Herr Alfons Pieper mit. Er „sendet“ aus einem Dachgeschoss in Bonn. Auch allerlei andere Dinge teilen er (ein ehemaliger WAZ Redakteur)  und andere Journalisten uns mit, egal ob wir diese eindimensionalen Wahrheiten („Die Zeit ist reif…“) lesen wollen oder nicht. Der Blog dieser Internetwanderprediger nennt sich ganz schlicht „Wir in NRW“.

Er sagt nicht nur wo „Wir“ herkommen, sondern dass die Wahl bereits für die CDU verloren und dass Onkel „Rütte“ angeblich am Ende ist.

Die Süddeutsche Zeitung sieht das zwar anders, aber die anonymen Journalisten Theobald Tiger, Kaspar Hauser und Peter  Panter lassen nicht locker, werden von Maulwürfen bedient, die CDU Papierkörbe durchwühlen und kommen uns am Schluss noch mit Gabriele Gans, die uns sagt, was sie gerne hätte: „Bitte keine hessischen Verhältnisse“ (Scheißdemokratie!).

Eine eher dürftige Ausbeute, vergleicht man Sie mit richtigen Skandalen bei denen auch die andere große deutsche Volkspartei kräftig dabei ist, wie in Bonn,  mit „Skandal – Frontfrau“ Bärbel Dieckmann (SPD).

Immerhin, kurz vor dem Einlauf in die Landtagswahlkampf – Zielline bringt das Aufmerksamkeit.

Alles in allem ein wahrer Hexensabbat und Meinungsterror zu Gunsten nur einer großen deutschen Volkspartei, die ihre rote Seele verloren hat, den sonst würde sie so etwas nicht zulassen. Oder ist es andes herum? Weil sie ihre rote Seele verloren hat, lässt sie so etwas….usw.  Oder will sie nur wieder auf Biegen und Brechen an die Macht, koste es soviel „Internet – Demokratie“ wie es wolle?

Die Verwirrung welche diese „JournalistenBlogger“ anrichten  ist so groß, dass eine wilde Theorie entsteht: nicht nur die Grünen werden ob ihres Schmusekurses (huch wo ist denn dieser Artikel in Herrn Piepers ehemaligem Blatt?)  mit dem „kranken Mann von der Ruhr“  gemaßregelt, sondern auch die eigenen Partei – Rechten, die angeblich gegen Frau Kraft intrigieren.

Scheinbar hat Zauberlehrling Pieper seinen Blog – Besen nicht mehr im Griff, das Ding als Meinugslenkungsmaschine gedacht, entwickelt ein Eigenleben und produziert, das, was einer guten Zeitung nicht passieren darf, eine Super Ente über die angebliche Journalistenjagd der CDU.

Leider kommt keiner auf die Idee, beim „AufdeckungsBlog“ des Herrn Pieper mal die Probe auf Exempel zu machen.

Der völlig überforderte SPD – OB Jürgen Nimptsch, der die Meinungsfreiheit gängelt , Geheimberichte produziert am Informationsfreiheitsgesetz vorbei und sich mit dem Aufdeckungsjournalisten des Bonner Generalanzeiger anlegen möchte, dann aber den Schwanz einzieht, existiert nicht in NRW, jedenfalls nicht bei „Wir in…“

Eliminationsjournalismus pur und monströs verlogen obendrein, denn „Rentner – Bloggerjournalist“ Pieper behauptet dreist auch Skandale bei anderen Parteien aufzudecken. Dies ist keineswegs der Fall!

Ähnliches, wie diese flotte Meinungsbildung für andere (BürgerIn: Gehirn abschalten, Pieper & Co. kauen es Dir vor) , Diffamierung,  Besserwisserei und journalistische Tricksereien zu Gunsten der SPD, war in Bonn bei der Oberbürgermeisterwahl bereits beobachtet worden. Der Schuss könnte auch hier, trotz der großen Zustimmung zum „Wir in..“ Blog (der eigenen Scheuklappendenker?) nach hinten losgehen.

A.P. Journalist im Unruhestand,  ist inzwischen aufgefallen, betreibt er doch offensichtlich so aggressiv einen Ein – Parteien Hau – Drauf – Blog gegen die CDU, dass die ARD und auch die Süddeutsche Zeitung darüber berichten mussten.

Weil der Bekanntheitsgrad von Journalist und Presse naturgemäß mit dem Skandalfaktor exponential ansteigt, regen sich manche auf,  finden das nicht besonders demokratisch und sehen das außerdem als eine Gefahr an, für die freie Bloggerei.

Hier ein Beispiel aus dem „Wir in NRW – Blog“, Herr Pieper, Sie gestatten?

„Berlin blickt nach Düsseldorf“ und Deutschland blickt auf den völlig „unparteilichen“ Blog des Herrn Pieper aus Bonn!

Nach etwas genauerer Durchsicht muss man einem anderen Kommentator Recht geben: dies ein aggressiver ParteiBlog, absolut nur empfehlenswert für Gleichgesinnte. Er hat es geschafft hat, durch Vernetzung  „bedeutend“ und mit den „Inhalten“ selbst zum Skandal zu werden: auch in Diktaturen hat immer nur einer Recht!

Die Macher: lt. ARD angeblich weitere „angesehene“  Journalisten,  die statt den Ehrenkodex zu achten (unparteiisch, ausgewogen, Vielfalt der Meinung) mit oder ohne Parteibuch verbal (weil sie da leichte Vorteile haben) auf einen vermeintlichen Gegner einprügeln.

Dieser PieperBlog stellt das dar, was man leider auch von der Bonner SPD kennt, die sich von ihren eigenen Grundwerten verabschiedet hat:  eine jämmerliche eindimensionale Kleingeisterei, Diffamierung als „Enthüllungsstory“ verkleidet und eine brutale Gier nach Macht von Menschen die glauben zu kurz gekommen zu sein.

Mein lieber Alfons Pieper, auf Dauer schaden Sie der Demokratie genauso wie Frau Dieckmann (SPD Präsidiumsmitglied) mit ihrer egomanischen WCCB Nummer. Ihre „Krankheit“ ist der unverbesserliche Glaube Recht zu haben und besser als andere zu sein.

Es wurde der Vorschlag gemacht Ihren Blogs in „SPD in NRW“ umzubenennen, ich habe was Besseres: „NRW Stürmer“.

Wann brennen die ersten CDU – und vielleicht auch noch FDP – Werbestände, wann geschieht das erste Attentat auf Herrn Rüttgers?

Bisher soll der Blog mit Viren und Trojanern angegriffen worden sein, das könnte die SPD mit ihren Sympathisanten aber auch. Außerdem ist das eine verwegene Vermutung, die bisher nicht nachgewiesen ist, aber als miese Wahlkampfmunition benutzt wird.

Hoffentlich überprüft bald jemand ob rechtsstaatliche Instrumente nicht geeigneter wären, wie z.B.  der § 130 StGB (Volksverhetzung) um diesem Missbrauch auf Ihrem Blog  zu begegnen.

Ich vermute, dass Ihre Aktion dazu führt, die Bloggerei rechtsstaatlich zu durchleuchten. Mobben durch anonymes Bloggen ist leider in Mode gekommen. Wenn das so wäre, dann hätte Ihr Tun in der Bonner Dachgeschossredaktion doch noch einen Sinn.

P.S. Wie ist übrigens Ihre Meinung zu dem Bonner WCCB – Super – Gau. Leider liest man davon auf Ihrem tollen Blog absolut nichts, rien, nada, niente, nothing !

Der Staatsanwalt ist nämlich nicht nur hinter zwei CDU Menschen her, sondern auch hinter ein paar SPD-lern. Passt natürlich nicht rein, in „Wir in NRW“. Bonn ist wohl Ausland. Wenigstens bei der Ermittlungsbehörde geht es ausgewogen zu, man kann aufatmen!“

In der Tat treiben diese „überparteilichen“ Zeitgenossen ein abgefeimtes Spiel mit einem Slogan, der zur SPD gehört.

Der obige  Beitrag in Fettdruck verschwand übrigens wieder von den „sauberen“ Webseiten des Journalisten, von dem man zunächst glaubte, dass er die Medienlandschaft zum Guten verändere!

Immerhin war man gewarnt worden, „Ein Moderator überprüft ihren Eintrag“ stand unter dem Kommentar – Eingabefenster. Man postet, geht aus dem Blog raus und wenig später ist er weg. Was für ein erbärmliches Spiel!

Und noch ein anderes  Schlagwort zeigt, dass Herr Alfons Pieper und seine Medienagenten mit der Pressefreiheit, bzw. der Schindluder treiben: den Begriff WCCB, der es immerhin im Spiegel unter dem Titel „Der Märchenmann“ auf sechs (!) Seiten brachte, sucht man vergeblich auf  „Wir in NRW“.

Dies ist der Stand von Samstag, den 08. Mai 2010 um 18: 17, was nicht heißt, dass bei einer möglichen Nachprüfung des Deutschen Preserates dieser gelöschte Kommentar, oder ein schnell reingeschobener WCCB Bericht, doch noch gefunden werden könnte.

Mit der Demonstration eines gravierenden Problems beim  „Internetjournalismus von jedermann“  (anonym mobben, diffamierend zuschlagen und wieder verschwinden, bzw.  die Manipulation eines einmal eingestellten Beitrages auf einem Blog, wenn man selbst der Blogbetreiber ist)  hat Herr Pieper, ohne es zu ahnen, dann noch noch etwas Positives bewirkt.

Die Diskussion über Journalisten, wie unser Blogger Pieper, die zu Handlangern der Politik werden , dürfte nach der NRW – Wahl erst richtig losgehen…

Immerhin existieren bereits Berichte von Kollegen, die diesem „Schlagtotjournalismus“ mit Parteienbindung kritisch gegenüberstehen. Und auch im Internet bekommt der freundlich lächelnde Fussel – Bartträger, und Investigationsjournalist der oben rechts auf der egomanischen (?)- Webseite „Meine Sicht“ etwas jünger erscheinen möchte die ersten Hiebe von autonomen Bloggern.

Um dem Ungleichgewicht im Wahlkampf etwas abzuhelfen wird nun ein Link zum Bonner PresseBlog geschaltet, mit Beiträgen der echten Investigationsjournalisten des WDR,  ein Link zum freien Blog  “ Meine – Deine – unsere BRD“ und ein Link zum Bonner Generalanzeiger über „Die Millionenfalle“, Teil XXXV, der dafür den „Wächterpreis“ für Qualitätsjournalismus erhalten hat.

Diesen vermutlich größte Bau-, Finanz- und Politskandal der deutschen Nachkriegszeit (O – Ton WDR Bonn) mit Super – SPD Besetzung und eingebauten Wahlbetrug, hat Oberrechercheur Pieper und sein Journalistenzoo (Tiger, Panter, Gans) wohl nicht bemerkt, kein Wunder, wenn man kopfüber in Papierkörben der CDU nach Verwertbarem sucht…


Da nach der Wahl, nach der Wahl ist, dürfen wir also fragen: Blosser Missbrauch, oder blosse Parteidummheit?

Die Forschung ist sich uneins, ob Blogs tatsächlich meinungsverändernd wirken. Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis, hat die CDU (34,6) immer noch die Nase vor der SPD (34,5), hauchdünn.

Hat also trotz des großen TamTam Herr Pieper mit seinem Blog überhaupt nichts erreicht? Sicher nicht!

Hier die „Wir in NRW“ – Erfolgsstory von Skandal-Pfeifer Alfons Pieper, G. Gans, Peter Panter und „Gastprofi – Journalist“  Theobald Tiger:

– vermutlich hat „Wir in NRW“ beim „Mitschieben“ geholfen, dass Schwarz/Gelb die Mehrheit in NRW verliert. Bekannterweise blies durch Streiterein im Bund der Regierung von Frau Merkel bereits der Wind ins Gesicht. Damit wird das Regieren mit dem Hellas – Desaster nun komplizierter. Damit wäre nun auch Frau Kraft (SPD), der im Foto – Finish die Puste ausging, in der Verantwortung, sofern sie es mit Hilfe irgendeiner Dreierkoalition doch noch schaffen sollte, Landesmutter zu werden. Mosern allein reicht nicht mehr.

RWE Aktien notieren heute nur unter Durschnitt durch die Abwahl von Schwarz/Gelb und die Aussichten sind schlecht, sagen die Analysten. Damit dürfte Wolfgang Clement (RWE Aufsichtsratsmitglied und auch Journalist) den Nasenstüber als FDP – Wahlhelfer bekommen haben, den er nach Ansicht vieler Genossen nach dem Rauswurf aus der SPD verdient.

–  die angeblich „angesehenen“ Journalisten, die wohl ständig von ihren Chefredakteuren und Verlegern gedeckelt werden (wirklich angesehene Journalisten müssen so etwas nicht wirklich mitmachen) haben auch etwas gelernt:  den peinlichen Jubelmeldungen und Selbstbeweihräucherung über das „Das Netz der (CDU-) Maulwürfe“ auf  „Wir in NRW“ und über den  Misserfolg von Rüttgers („Absturz“, „Waterloo“ und „Schockstarre“) muss man natürlich mit einigen „Ausgewogenheitsfeigenblätter“  in gefühlter Balance halten. Schönstes Beispiel: „Der Absturz und der Aufstieg – was Hannelore Kraft von Jürgen Rüttgers lernen kann“. Das rührt uns an und lässt ahnen, dass Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers vielleicht doch viel mehr Gemeinsames haben, als der oberflächliche Blog – Leser von „Wir in NRW“ ahnt. Dieses Ahnung wird bestätigt durch ein Video: „Das letzte Duell vor der Wahl.“

– das schöne Gefühl die auf dem Pieper – Blog gezeigte Menschlichkeit „Meine (Piepers) Sicht“ könnte auf Dauer sein und den Ex – Vize – Chefredakteur der WAZ zum echten parteiunabhängigen Journalisten nobilitieren bekommt eine Knacks, wenn man entdeckt, dass dieser Beitrag zwar noch am 9. Mai auf dem Blog war:

Suchergebnisse:

 

  •    Der Absturz und der Aufstieg, was Hannelore Kraft von Jürgen Rüttgers….

    9. Mai 2010 Minus zehn Prozent hat er sogar verloren. Nach nur fünf Jahren im Amt. Was für eine Niederlage für Jürgen Rüttgers. Kein Amtsbonus, kein.
    www.wir-in-nrw-blog.de/…/der-absturz-und-der-aufstieg-wie-hannlelore-kraft-von-jurgenruttgerslernenkann/vor 12 Stunden gefunden
Nun nach der Wahl ist er verschwunden (!) und auch nicht mehr unter „Vorige Einträge“ zu finden ist!  Was ist da passiert? Hat „Don Alfonso“ Pieper, der Aufdeckungsjournalist par excelence gemerkt, welch abstrusen Unfug er da geschrieben hat. Würde so etwas auf der renommierten „Deutschen Journalistenschule“ München überhaupt durchgehen?
Sicher hätte  Herr Pieper mit seiner Indoktrinationsberichterstsattung nicht einmal die Aufnahmehürde geschafft. Schlüssig, dass unser Mann dort nicht als Absolvent geführt wird, was natürlich nichts heißt.
Ob Blog-Wart Pieper und seine „Mitarbeiter“  bald von einer anderen Institution gelistet werden ist noch offen.  Die CDU hat Strafanzeige gestellt, wegen der nicht legal beschafften Dokumente und ihrer Veröffentlichung. Die SPD hätte natürlich nicht anders gehandelt, deshalb ist auch das überhebliche Geschrei von Alfons Pieper auf dem Blog mehr als entlarvend.

Was bleibt also nun übrig als Erkenntnis über diesen „Pit – Bull – Blog“ zur NRW Landtagswahl 2010?
Wie wissen es nicht, außer, dass es so nicht geht.  Mit dem Journalismus nicht und auch nicht mit der Bloggerei. Vielleicht sollte man Herrn Pieper nicht so ernst nehmen, wie das die Medien getan haben. Unter Umständen ist das alles nur die späte Erfüllung eines beruflichen Wuschtraumes? Herr Pieper war eben  „nur“ Stellvertreter bei der WAZ – aus welchem Grund auch immer. Vielleicht litt er darunter?
Nun ist er „Chefredakteur“ eines eigenen Blogs, den er nach Belieben umfrisieren kann.  Das geht natürlich bei Printmedien nicht. Da gilt das gedruckte Wort. Vor dem muss sich Alfons Pieper wahrlich fürchten, denn noch am 11. Mai 2005 schrieb der selbsternannte „Frontmann des Wir in NRW – Blogs“  für die WAZ  in „Die Idee ist stärker als Hass und Angst“ über die jüdisch – arabische „Hand in Hand Schule“  in Jerusalem:
„Es gehe nicht darum, so die beiden Lehrer, dass die Schüler am Ende stets einer Meinung seien. „Wir wollen erzielen, dass sie einander verstehen und Respekt vor dem Standpunkt des anderen haben.“

Binden wir also dem „Wir in NRW – Pit – Bull“ einen Maulkorb um, konzentrieren uns parteiübegreifend um alle Misstände in unserer Gesellschaft und wünschen Herrn Pieper alles Gute bei der „Reise nach Jerusalem“ um das zu lernen, worüber er damals schrieb.

Die bilingualen Schule wurde übrigens „von der Deutsch Israelischen Gesellschaft in Berlin mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Altbundespräsident Johannes Rau vor, einer der großen Freunde Israels. Rau hat in seiner Amtszeit die Schule besucht und war begeistert“, schrieb Herr Pieper ganz begeistert über den Ehrenden Johannes Rau. Kein Wunder der war doch in der SPD, Ach so….

Dessen Maxime war übrigens: Versöhnen, statt Spalten“ , ob das alle seine Anhänger verstanden haben?