Pünktlich zum 1.Juli = Rentenerhöhung. Welch eine Freude?

Morgen dürfen sich unsere 21 Millionen Vollzeit-Rentnerinnen und -Rentner mal wieder so richtig drauf los freuen und laut die Sektkorken knallen lassen.
Der 01.07. gibt sich mal wieder als Rentner-Neujahr.
Wisse: Rentner haben ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr. Es tickt ab dem 01.07. bis zum 30.06. des Folgejahrs.
Auf das bislang erreichte Rentenniveau von knapp unter 48 Prozent gibt’s mal wieder so'nen richtig vollen Schluck aus der Pulle. Denn meine, deine, unsere BRD zahlt ihnen doch mal eben wieder das gewohnte Rentenplus zum „Jahreswechsel“.

Dieses Jahr sind es im Westen üppige 1,9 Prozent Erhöhung, im Osten gibt’s den Super-Bonus mit sage und schreibe 3,6 Prozent.

Da kommen dieses Jahr glatt 6,5 Milliarden Euro on the top zusammen – oder wie der Sachbearbeiter der Rentenversicherung sagen würde – „oben drauf“.
Für solche Mehrbeträge musste der Rentner früher streiken.
„Jetzt gibt’s das automatisch!“
Aber nicht allen Rentenempfängern ist danach zumute, den guten alten Finanzminister hoch leben zu lassen. Denn manch Rentenempfänger / -in geraten durch die Erhöhung in eine unerwartete finanzielle Misslage.
Waren Rentnerinnen und Rentner bislang unter'm Strich von Steuerzahlungen verschont geblieben, kann sich das ab morgen ändern. Dann ist aber nicht nur die Erhöhung steuerpflichtig, sondern „krass“ die gesamte Rente wird zur Steuer herangezogen.
So erwischt die kalte Progression auch den ganz normalen Feld-, Wald- und Wiesenrentner.
Diese wird spätestens ab diesem Moment ganz allgemein als ungerecht empfunden. Spätestens jetzt wissen auch die Betroffenen, warum der Finanzminister sich um ein gerechteres Steuersystem und eine Abschaffung dieser Steuerungeheuerlichkeit herumdrückt.
Die vom Staat eben noch gezahlte Rentenerhöhung kommt auf diesem Wege wieder in das Staatssäckel zurück.
Bravourös. Darum lieben wir unseren Staat.
Wetten, dass auch der amtierende Sozialdemokrat Olaf Scholz daran nichts ändern wird!
Wetten?
Er wird darum herumreden, Worthülsen um sich werfen und dem Volk ganze Absätze leeres Gewäsch abliefern. Aber unter'm Strich hilft's dem Rentner nicht. Das Finanzamt hat ihn schon länger im Visier, jetzt aber am Haken.
Fortan ist er dran!

Unproduktives Arbeitskapital muss für die aktuellen Rentenbeitragszahler eben möglichst kostenneutral abgewickelt werden.

Schon so manchem Arbeitnehmer wurde der Wunsch nach mehr Geld wegen der kalten Progression zum Verhängnis. Da reichte 1 Euro zu viel und schon war er geliefert. Darüber haben wir Berichte in allen Medien und bis zum Abwinken erhalten.
Immer schien es ultraweit entfernt.
Kein Rentner zerbrach sich darüber den Kopf. Rentnerinnen vermieden aus Gewohnheit jede Sorgenfalte vermuteten nie und nimmer, dass die Einschläge immer näher kamen. Sorgen konnte sich auch kein Rentenbezieher machen, denn die teilte er bereits „vollumfänglich“ mit seinem Arzt und mehrte sie durch die immer neuen Schreckensmeldungen aus der Rentnerillustrierten, die es kostenlos und stets griffbereit auf dem Tresen der Apotheke gibt.

Wohl an Ihr Glücklichen!
Lasst uns froh und munter sein!

 

08.05.2018 – Neuer US-Botschafter ist Mr. Richard Grenell

Red@

„The Donald“ schickt uns nach ellenlangem Nachdenken und Überlegen seinen hübschesten Botschafter.

Was hat sich der US-Master währenddessen und dabei wohl gedacht?
Es hat ja wirklich unglaublich gedauert bis Mr. Richard Grenell (the face) endlich erfuhr, wohin ihn sein Präsident schicken würde. Nicht zur Nato, nicht zur UN. Sollte er vielleicht ganz weit weg?
Nein, nicht ganz so weit. Aber er musste zu Angela Merkel ins good old germany. Ausgerechnet zur besten Freundin US-Präsidenten Trump.
Ich hatte schon ernsthafte Sorge, dass wir gar keinen Botschafter, also keine US-Außenstelle abgekommen würden und für jeden Pipapo (Visum, Pass, Genehmigung neuer Geschäftsbeziehungen mit anderen Ländern als den USA, Deutung seiner Twittersammlung usw.) beim Boss in Washington persönlich um Audienz im weißen Palast bitten  müssten.
Aber Mr. President wäre nicht "Trump the first", wenn er sih nicht eine feinsinnige Lösung augeknobelt hätte. Und damit erinnert man wieder, dass es von allergrößstem Vorteil ist, wenn ein US-Präsident nicht nur ein ausgefuchster "Dealer" ist, sondern auch ein ausgewiesener und global anerkannter Frauenversteher.
Er schicjt uns seine Geheimwaffe "Grenell". Ein Geschenk für die Diplomatie, durch welches fortan ein frischer Wind den Muff aus den trägen Botschaft-Kaffeekränzchen vertreiben wird.
Unabhängig davon aber stellt sich dem unvoreingenommenen Beobachter die Frage: „Was hat „Richard Grenell“ womöglich ausgefressen oder was hat unsere Kanzlerin so gründlich verbockt, dass „The Donald“ uns diese Botschaft sendet? Eine Botschaft, die man nicht ablehnen kann!

Der nahezu taufrische US-Botschafter war auf erkennbarl voller Andrenalin. Randvoll! So eine Wartezeit (13 Monate !!) bis zur Ernennung kann für einen ersten Botschafterjob aber auch wirklich zu lang werden. Ist es dann soweit,  dann muss es aber auch heraus. Sofort!

Kaum hatte er unserem Bundespräsident markig die Hand durchgeschüttelt und kaum hatte jener staatstragend bestätigt: „yes you can“, da platze es auch schon aus ihm heraus: Wir sollen gefälligst diese zutiefst unpatriotischen Geschäftsbeziehungen mit dem Iran sein lassen. Wir sollen uns den 3 Gerechten „Trump, May und Macron“ anschließen und Flagge gegen die unartigen, atomgeilen Perser zeigen.

Dafür überbringt er uns allen herzlichste Grüße von "The President".
Wir erwidern höflich „God saveThe Trump. Every day und vollumfänglich."

Hamburg wird Straßen für Dieselautos sperren

Red@ Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) will es wissen.
Er plant zu Pfingsten einige Straßenbereiche für Dieselfahrzeuge, die nicht die Abgasnormen 6 oder Euro VI erfüllen, zu sperren. Und für LKW.

Er begründet dies damit, dass die Bundesregierung nichts unternimmt, um die Autoindustrie als Verursacher dieses Problems an die Kandarre zu nehmen, statt dessen alles auf die Kommunen ablädt und letztendlich die Bürger wehrlos im Regen stehen lässt.

Dieses Vorhaben kann ich nur unterstützen. 
Denn wenn die Auto-Kunden sich an neuen Fahrzeugen dusselig kaufen, statt sich dafür zu revanchieren, dass sie mit dem Dieselproblem alleingelassen werden, scheint etwas ziemlich schief zu laufen in unserer BRD. 
Bei VW lassen sich z.B. offenbar immer wieder neue Schuldige ausmachen. Entweder soll es eine Clique entfesselter Ingenieure gewesen sein, die eigenverantworlich den Weltkonzeren ins Wanken bringen konnte oder der bereits im Ruhestand lebende Winterkorn könnte gepennt und sich dadurch möglicherweise mitschuldig gemacht haben.
Auch bei den anderen Autoherstellern ist es nicht besser. Evtl. ist es dort sogar noch furchtbarer. 
Nicht einmal mehr Japan will von dieser Technik etwas wissen und sogar der Wirtschaftsriese China (dem Tigerstaat bereits entwachsen) hat genug von Dreck und Schmutz aus manipulierten Fahrzeugen.

Meine Meinung:
Wenn Städte jetzt endlich gesperrt werden und immer mehr Fahrzeughalter nicht mehr in die City fahren dürfen, werden die Wähler die Politiker hoffentlich ins Visier nehmen und Ihnen den Stinkefinger zeigen.
So kann es ja nicht weitergehen.
Wollen die Politiker die Fahrzeughalter etwa absichtlich und schutzlos in die Verjährung laufen lassen?

Sind unsere Volksvertreter wirklich so?
Was machen unsere Wahlkreisabgeordneten?
Machen die dabei etwa mit?

In welchem Operettenstaat leben wir?

Björn Höcke bleibt der AfD erhalten ….

Red@….. und seinen Wählern, Freunden und Sympathisanten.
Uns Nichtgenannten auch!

Immerhin sind wir (noch) eine Demokratie und solange dem Manne nichts am Zeuge geflickt werden kann und er sich nicht um Kopf und Kragen redet, bleibt er als Sprecher im Vorstand der AfD Thüringen.

Er ist clever, er ist schlau und listig. Das ärgert die im Bundestag früher allein hausenden Parteien sehr.
Er ist offenkundig auch intelligent und das fürchten die Bundestagsfraktionen und alle ihre Abgeordneten wie der Teufel das Weihwasser.

Klar sind Politiker anderer Parteien gegen ihn, gegen seine Partei, gegen die Rolle und Präsenz der AfD im Bundestag. Klar stänkern Vertreter der AfD gegen die etablierten Parteien an. Das hatten sie ihren Wähler versprochen, deswegen wurden sie offenbar auch von so vielen enttäuschten Bürgern gewählt. Und zumindest sie halten ihr Versprechen.
Aber sind es nur die Enttäuschten, die mit der AfD klarkommen? Ist es nur eine Minderheit, wie die Volksparteien uns und sich selbst weismachen wollen, die durch einen leichten Kurswechsel der bereits anerkannten Parteien wieder zurückgeholt werden kann?
Wenn es so einfach wäre, warum hat es denn bei der letzten Bundestagswahl wieder nicht geklappt?

Kann es sein, dass berufs- und praxisferne Politiker, die aus dem Hörsaal in den Plenarsaal gewechselt haben, bei der Bevölkerung keine rechte Anerkennung mehr finden?

Die Parole lautet: „Wir werden von allen Politkern an der Nase durch unsere BRD gezogen. Da gibt es keine Ausnahme.“
Gegen diese Parole haben die Politiker, die das Sagen bekommen haben, bislang kaum etwas vorgebracht. Leistung nimmt man niemandem ab, dem ein gut dotierter Posten im Regierungsapparat so lieb ist, dass er seine kühnen Wahlkampfreden und Wahlversprechungen vergisst.

Wer gerade nicht regiert, der macht die Regierung madig. Wer regiert der kippt kübelweise Dreck auf die Opponierenden.

Und da gibt es in Berlin Leute, die sich über den Zuwachs der AfD wundern?
Das Dumme ist, dass wir „Stimmvieh“ so doof sind, dass wir meckern, meckern, meckern und am Tag der Wahl erneut unserem, uns längst bekannten Schlachter unsere Stimme geben.

Jedes Volk verdient exakt die Regierung, die es sich gewählt hat. Wer bewusst und absichtlich nicht wählt, der hat die Fresse zu halten und verdient schlichtweg eins auf's Maul, wenn er meckert.

Allen anderen meinen Glückwunsch.
Wir sind Demokraten und wir wählen unsere Regierung. Wenn Parteien, die wir nicht so toll finden, uns überholen, dann waren sie raffinierter als unsere Kandidaten oder von uns Wählern sind einfach nicht genug aufgestanden und ins Wahlbüro – gleich um die Ecke – marschiert und haben mit ihrer Stimme verhindert, dass das Ergebnis so wurde, wie es ist.

Wer sich wie ein dummes Schaf verhält, der muss eben Angst davor haben, dass der hungrige Wolf auch bei ihm vorbeischaut.

Wer Herrn Höcke nicht will, der muss Thüringen verlassen oder wählen gehen.
Wer das Ländle nicht verlässt und auch nicht wählen geht, der sollte einfach stille sein.
An Herrn Höcke kann jeder erkennen, was jeder erreichen kann, wenn er sich nur gerade hinstellt, mutig und entschlossen den Mund aufmacht und seine Meinung laut heraus sagt. Auch bei Gegenwind.

Wem Herr Höcke nicht zusagt, wem Herr Höcke nicht passt und wem er sogar ein Dorn im Auge ist, dem sein geraten, sich politisch einzumischen. Der sollte sich ebenfalls Sympathisanten suchen und der kann jederzeit Wunder vollbringen und Chef einer Regierung werden.

„The Donald“ hat uns allen gerade gezeigt wie das geht.
Keiner unserer Pressevertreter und Berichterstatter hatte ihm eine Chance eingeräumt. Sogar die total unbeirrbaren Meinungsmacher unter den Presseleuten, deren Weltsicht und Vorhersagen wir trotzdem immer noch jeden Tag zu lesen bekommen, lagen mit ihren Prognosen so weit weg von der Realität, wie 2008 die Klugen und Weisen von der Vorhersehung einer Weltwirtschaftskrise.

Herr Höcke gehört bis heute zu unserer demokratischen BRD wie Sie, Du und ich.
Wenn's Ihnen, Dir oder mir nicht in den Kram passt,müssen Sie, wir oder ich auf demokratischem Wege etwas unternehmen und nicht nur lamentieren und labern.

„Und das ist gut so“, sagte einmal ein Flughafenvisionär und einer der ganz großen deutschen Politiker.

Wer tötete Jens Bleck ? Ein ungeklärter Kriminalfall

Wer hat Jens Bleck getötet ?

In der Nacht zum 9. November 2013 wurde der 19-jährige Godesberger Jens Bleck in Bad Honnef unter mysteriösen Umständen getötet. Seine Leiche wurde 2 Wochen später im Norden Kölns im Rhein gefunden. Wer Jens Bleck getötet hat und aus welchen Gründen ist bis heute völlig unklar. Klar ist jedoch, dass die Polizei absolut unzureichend ermittelte. Klar ist ferner, dass Bonner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen blockiert hat und vorzeitg einstellen wollte. Die Kölner Staatsanwaltschaft und die in Köln ansässige Generalstaatsanwaltschaft als Dienstaufsichtsbehörde mussten die Bonner Staatsanwaltschaft im Oktiber 2016, also fast zwei Jahre nach der Tat, anweisen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Bisher ohne Ergebnis. Dem Rechtsanwalt der Eltern des Opfers wird bis heute die Einsichtnahme in die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft verwehrt.

Dem Bonner „General-Anzeiger“, und speziell dem Journalisten Wolfgang Kaes, gebührt das Verdienst, durch Veröffentlichungen über den unfassbaren Fall dafür gesorgt zu haben, dass das Verbrechen nicht, wie von der Staatsanwaltschaft Bonn anscheinend gewünscht, in Vergessenheit geraten ist. Der folgende Link führt zum Artikel des „General-Anzeigers“ vom 5./6. Mai 2018, in dem eine Übersicht über den bisherigen Verlauf und den aktuellen Stand des Falles gegeben wird. Auch die aufgeführten Links zu früheren Artikeln sind lesenswert.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wie-laufen-die-Ermittlungen-im-Fall-Jens-Bleck-article3848885.html

 Ohne die Artikel des „General-Anzeigers“ und ohne eine Bürgerinitiative, die öffentlich weitere Ermittlungen forderte und aus der Bevölkerung 17.000 € als Belohnung für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Falles sammelte, wäre das Verbrechen ungeklärt in den Akten der Staatsanwaltschaftr verstaubt. Speziell noch offene Fragen können unter dem Link zu der Initiative eingesehen werden.

 http://www.initiative.jens-bleck.de

 Höchst bemerkenswert ist auch das Verhalten der Politik. Zwar wurde der Fall in einer Sitzung des Rechtsausschusses des Landtages am 9. März 2016 behandelt. Eine Anfrage führte zu einer Antwort des damaligen NRW-Justizministers Thomas Kutschaty (SPD), die an nicht wenigen Stellen den Sachverhalt geschönt, geglättet und weggelassen behandelte. Sonst ist weiter seitens der Politik nichts passiert. Keine Partei hat es für notwendig gehalten, zu versuchen, den Sachverhalt und das unglaubliche Verhalten der Bonner Staatsanwaltschaft, etwa durch die Forderung nach einem unabhängigen, objektiven Untersuchungsausschuss, zu klären.

Heute, viereinhalb Jahre nach der Tat, wird es kaum noch möglich sein, den oder die Täter zu finden. Der Tod von Jens Bleck wird wohl ungeklärt und ungesühnt bleiben.

 Die Artikel des „General-Anzeigers“ und die offenene Fragen der Initiative verdienen es, sehr sorgfältig und aufmerksam gelesen zu werden. Diese Lektüre birgt jedoch eine Gefahr: Sie kann den Glauben und Demokratie und Recht erschüttern. Nach der Lektüre fragt man sich, ist die Bundesrepublik überhaupt noch ein Rechtsstaat mit einer kompetenten pflichtbewußten Justiz oder ist die Bundesrepublik bereits zu einer sogenannten „Bananen-Republik“ verkommen ?

 

 

Ende Februar 2018 sind 359.390 Asyl-Klagen anhängig

Red@Bild am Sonntag veröffentlicht lt. Meldung der weltweit tätigen Nachrichtenagentur „AFP“ eine aktuelle und neue Angabe zur Situation von Flüchtlingen aus aller Welt bei der Bewältigung ihrer Anträge auf Asyl in deiner, meiner, unserer BRD.

AFP zitiert BamS: „Ende Februar 2018 lagen nach Informationen aus dem Bundesinnenministerium 359.390 Asyl-Klagen bei den zuständigen Verwaltungsgerichten.“

Lüge als politisches Prinzip

Wer glaubt noch einem Politiker oder einer Politikerin ?  Jemand, der eine politische Aussage noch als Wahrheit betrachtet, muss extrem naiv sein.  Es scheint fast so, als ob von unseren "Volksvertretern" die Lüge als politisches Prinzip genutzt wird.  Ein ganz besonders krasses Beispiel stellen die Aussagen unserer "Kriegsministerin" zu dem kürzlich durch England, Frankreich und  die USA erfolgten Raketenangriff auf Syrien  in einem Interview dar. Darin ist nahezu jede Aussage der Ministerin gelogen.  Wer das nicht glaubt, möge über den untenstehenden Link eine Analyse  dazu aufrufen.  Hier hat ein verdienstvoller Zeitgenosse jede Aussage der Ministerin auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht.  Das Ergebnis: die Ministerin lügt fast immer.

https://de.stw-verlag.com/die-zerstoerende-kraft-der-luege/

Eine Nachricht unserer Kanzlerin an pflegende Angehörige (und unseren Musterrentner)

Red@Unser Musterentner wird intererssiert sein.
Er bemüht sich inzwischen um die Anerkennung der Pflegekasse, dass er auch im gesetzlichen Rentenalter einen rechtmäßigen Anspruch auf Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für seine tatsächlichen Pflegeleistungen hat.
Der frühere Gesundheitsminister Gröhe hat im Rahmen der Flexirente dafür gesorgt, dass er zumindest auf dem papiere einen Anspruch haben soll. Soweit ist alles bereits in diesem Blog nachzulesen.
Nun hat unsere Kanzlerin die Pflegenden bemerkt und ehrt sie im Bundestag im Rahmen ihrer Regierungserklärung durch eine Laudatio:

Zitat aus der Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Deutscher Bundestag – 19 . Wahlperiode – 22 . Sitzung . Berlin, Mittwoch, den 21 . März 2018
Plenarprotokoll Seite 1816:

Unsere sozialen Sicherungssysteme sind im weltweiten Vergleich gut . Trotzdem werden sie von vielen Menschen hinterfragt. Nehmen wir zum Beispiel die Pflege. Wir haben in den letzten vier Jahren einiges getan, vor allen Dingen die Leistungen für Pflegebedürftige deutlich verbessert und den Pflegebedürftigkeitsbegriff auch erweitert . Aber jeder spürt: Das reicht nicht . – Jeder unter uns kennt Freunde und Nachbarn, die Angehörige pflegen oder selbst in der Situation des Pflegenden oder des Pflegebedürftigen sind. Die größte Bürde tragen die Angehörigen, trägt die Familie. Aber die Pflegenden, ob in der Familie oder in einer Pflegeeinrichtung, sie alle sind die stillen Helden unserer Gesellschaft.

(Beifall bei der CDU/CSU und der SPD sowie bei Abgeordneten der FDP, der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Sie leisten einen Beitrag zur Menschlichkeit unserer Gesellschaft; denn die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich am Anfang und am Ende eines Lebens .

Angesichts der Dringlichkeit werden wir ein Sofortprogramm Pflege auflegen. 8 000 neue Pflegekräfte sollen ein erster Schritt der Entlastung sein . Ich weiß schon, dass viele sagen: Das ist bei rund 13 000 stationären Pflegeeinrichtungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

(Matthias W . Birkwald [DIE LINKE]: Stimmt doch!)

Denen antworte ich: Das ist ein erster Schritt; dem werden weitere folgen müssen . Aber immerhin ist es ein erster, wichtiger Schritt . Den müssen wir erst einmal machen.

(Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)

Pflegearbeit braucht Anerkennung. Deshalb werden wir die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege nach Tarif stärken, mit den Tarifpartnern enger zusammenarbeiten, um endlich zu flächendeckendenTariverträgen zu kommen.

(Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)

Ende des Zitats.

Na ja, wie auch bereits in der Vergangenheit sind auch heute und in der Zukunft die Statements unserer Politiker vage gehalten.
Unsere Kanzlerin sagt mit keiner Silbe etwas dazu, ob und wie die "stillen Helden" für ihre unermüdliche Arbeit im Verborgenen anerkannt werden sollen.
Unser Musterrentner ist ganz sicher ein stiller Held.
Was hat er davon?
Er muss über seinen Anwalt das Sozialgericht bemühen, um überhaupt Beachtung bei der Pflegekasse zu erhalten. Die Deutsche Rentenversicherungsanstalt ist seinem Wunsch auf Teilrente natürlich nachgekommen. Eine Rentenminderung kann ja nicht schlecht sein.
Egal, ob der Musterrentner mit seinem Anspruch durchkommt, die Rentenkürzung ist so lange rechtskräftig, bis er einen Antrag auf erneute Vollrente stellt. Die bis dahin einbehaltenen Kürzungen streicht der Staat auf jeden Fall ein.
So unterstützt das Recht stille Helden.

Hat die Kanzlerin gemeint, dass sich stille Helden besser auch in Zukunft still verhalten sollen?
Sie hat in ihrer Regierungserkläruing an das deutsche Volk keinen stillen Held, keine stille Heldin ermuntert sich auf verbriefte Rechte zu besinnen und sie hat den gesetzlichen Anspruch auf Rentenversicherung mit keinem Buchstaben erwähnt.

Hartzer passt auf, es geht Euch an den Kragen !

Red@Herr Müller (SPD), Bürgermeister von Berlin, hat sich bekannnterweise gegen Hartz IV geäußert und statt dessen als Alternative ein beschäftigungsabhängiges, sozialversicherungspflichtiges Grundeinkommen in den Raum gestellt, welches etwas höher als die Pfändungsfreigrenze sein soll.

Nun haut auch die CDU eine Idee raus und schickt Herrn Uwe Schlummer vor die Mikrophone der Berliner Zeitung. Der Chef der Arbeitnehmergruppe der Union im Bundestag folgt ihm in Sachen beschäftigungsabhängig, legt aber noch eine auf Bildungsbereitschaft orientierte Schippe drauf, die aktivierend wirken soll.

Heißt: Hartz IV soll aus der Sicht der Öffentlichkeit gesehen abgeschafft werden. Ersatzweise kommt ein neues Superkonzept aufs Tableau. Die Verwaltung wird dadurch garantiert nicht weniger oder einfacher,aber es soll sozialer klingen und gerechter.
Der glücklose Martin Schulz hat ja die Gerechtigkeit ins Licht der Wähler gehoben, die Kanzlerin lässt dies einzige Thema der SPD gerade wegnehmen, um bereits im Ansatz zu verhindern, dass damit  etwas Unvorhersehbares geschieht. Martin Schulz hätte mit der Kanzlerin nach der verlorenen Wahl etwas besinnlicher umgehen müssen.

Vielleicht werden die Gerichte durch die Idde des Grundeinkommens etwas entlastet.
Das würde uns die Ausbildung und Einstellung weiterer Richter ersparen und den endgültigen Kollaps unseres Rechtssystems um einige Kanzlerepisoden hinausschieben.

Aber liebe Hartzer, wenn ihr denkt, das wäre in Eurem Interesse, dann freut ihr euch wahrlich viel zu früh. Bis aus diesen „lauten Gedanken“ von Parteisoldaten eine Gesetzesinitiative geworden ist, werdet ihr diese so hoffnungsfroh klingenden Gedanken nicht mehr wiedererkennen. Wenn später daraus ein Gesetz geworden sein sollte, wird euch unser guter, alter Superminister Wolfgang Clement wieder ins Gedächtnis rücken, der in einer Talkshow äußerte, dass – egal welche – eine Bundesregierung nur dann Reformen umsetze, wenn diese unter dem Strich für den Staat vorteilhaft wären. Andere Reformen könne er sich überhaupt nicht vorstellen.

Diese Auslegung einer von der Regierung angestoßenen Reform ist bei mir hängen geblieben. Sie ist nachprüfbar und sicher hatte und hat er zu 100% recht.

Also freut euch nicht zu früh. Sogar der Gesundheitsminister, fern jeder bürgerlichen Berufsausbildung, hat euch im Visier.
Es geht euch gerade derbe ans Leder. Zumal ihr im ersten Arbeitsmarkt dringend benötigt werdet und sei es nur, um durch euch fähigere Arbeiter von ihrer derzeitigen Tätigkeit freizustellen und für bessere Jobs zu qualifizieren.