Arbeitslosenzahlen April 2010

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den April 2010 usw. [ hier klicken].

Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST
Seite 52 „unsere BRD“ OST
Seite 54 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 55+56 „Kurzarbeit“
Seite 57-59 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“
Seite 72 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“
Seite 73 „Bedarfsgemeinschaften“
Seite 75-77 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“
Seite 78-80 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“
Seite 81 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Kalter Anruf im Auftrag der Telekom

Red@

Eben klingelte bei uns das Telefon.

Auf dem Display erscheint folgende Anrufer-Kennung:

08003301044

Die Anruferin sagt mir, dass Sie im Auftrag der Telekom anriefe und meine Frau sprechen möchte.

Ich erwidere: „Frau nix da, Du reden!“

Sie fährt fort,  sie hätte mir ein interessantes Angebot der Telekom zu unterbreiten, weil wir früher dort einmal Kunde gewesen wären. Das Angebot beinhalte einen preiswerten, vorteilhaften Kombianschluss für Telefon und Internetanschluss.

Ich erwidere: „Du schicken Papier. Frau gucken!“

Weiterlesen

Geld regiert die Welt!

Die Wirtschaftskrise in der EU, verursacht durch die schwachen Mitgllieder, die glaubten, sich unter dem Mantel der EU vor der Welt und der Weltbank verstecken zu können, ausgelöst durch die unnachahmlichen (?) Bilanzfälschungen der Griechen, sollen für uns das sein, was den Amerikanern (und dem Rest der Welt) die „Lehmans“ waren.

Immer noch hagelt es stündlich Ratschläge renommierter  Wirtschaftswissenschaftler, die allesamt schon mal irgendwann, irgendwo, irgendwie, irgendetwas vorausgesagt haben.

Heute kommt Barry Eichengreen in der FAZ zu Wort und rät, Griechenland (damit sind wohl alle „kranken EU-Staaten gemeint) müsse im EURO-Verbund bleiben, die EU und unsere BRD müssen Griechenland (damit dürften ebenfalls alle kranken Staaten gemeint sein) helfen aus der Krise herauszukommen, koste es was da komme.

Die FAZ fragt, Eichengreen antwortet.
Zum Artikel hier klicken!
Morgen fragt vielleicht die Welt und Bofinger lässt wieder eine seiner berühmten Prognosen ab (es gibt gar keine Krise).
Irgendjemand sagte, die Griechen müssten währungstechnisch den EURO-Raum verlassen (ich glaube es war Herr Sinn), andere sind vehement dagegen und der Rest ist heute so, morgen so oder gar nicht.

Es ist unglaublich. Jeden Tag treibt irgendein Europäer eine andere Sau als gestern durch die Straßen, die Journalisten schreiben sich die Finger mit immer denselben Statements in immer denselben Worten und immer denselben Inhalten die Finger blutig und die Zeitungsmacher drucken dies alles, was das Zeug hält.

Was hat sich getan?

Weiterlesen

WAHNSINN! Maria Garcia schreibt „Ich bin ein Gewinner …..!!!“ – Wußt‘ ich’s doch.

Red@
Zur Minute ereilt mich diese unglaubliche Nachricht vom „Hacienda Mysterium“.
Ich bin gerührt und gebe meinen Gewinn herzlich gerne für einen guten Zweck weiter (meinetwegen auch als Spende für Griechenland).
Wer will mag sich bedienen.
Frau Maria Garcia schreibt hier , dass es 5 Gewinner gibt.
Da ich das Mail aber bereits 2x unter verschiedenen Mail-Adressen erhalten habe kann es ja nur noch 3 andere Gewinner geben .

Bitte melden. Vielleicht können wir eine gemeinsame Party veranstalten.
Ich bringe das Bier mit.
Wer den Grill und wer die Würstchen ??

Mein Angebot steht. Ich gebe diese Gewinn gern weiter.
Schnappt ihn Euch !!!!!!!!
Wenn’s nicht reicht, ist doch nicht schlimm. Ich hab ja noch einen. Den geb‘ ich auch noch her.

Wenn ich nur diesen Absender lese.
SUPPI !
Der 1. Mai 2010 ist mein Tag !!!
Meiner ganz allein!

Hier der Text des unglaublichen Mails von Maria Garcia der Seketärin von Antonio Hemez dem Vize Präsidenten der Internationalen Promotion-Gewinnzuteilung des Ministerio (Mysterium????) de economia Hacienda:

Absender: infes.martine@web.de bzw. loteria.info@lotereia.es
Betreff: HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!

VON SITZ DES VIZE PRASIDENTEN INTERNATIONALE PROMOTIOM-GEWINNZUTEILUNG
REFERENZ NUMMER: 37-V
DATUM:30/04/2010
                       
                               OFFIZIELLE GEWINNBENACHRITIGUNG

Wir sind erfreut ihnen mitteilen zu konnen, das die gewinnliste LOTTO PROGRAMM an 16/04/2010 erschienen ist. Ihr E-mail wurde auf dem los mit dir nummer: 025.16464592.750 registried. Die Gewinngluecksnummer: 12 15 35 42 43, haben in der 2. Kategorie gewonnen. Sie sind damit gewinner von: EURO € 678,345.79(SECHS HUNDERT UND ACHTUNDSIEBZIG TAUSEND DREI HUNDERT UND FUENFUNDVIERZIG EURO UND NEUNUNDSIEBZIG ZENT) Die summe hat 5 Personen in die 2 Kategorie gewonnen.

HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!

Dir gewinn ist bei einer sicherheitsfirma hinterlegt und in ihren namen versichert. Um keine komplikationen bei der abwicklung der zahlung zu verursachen bitten wir sie diese offizielle mitteilung, diskret zu behandeln.,es ist ein teil unseres sicherheitsprotokolls und garantiet ihnen ei n en reibunglosen Ablauf. Alle gewinner werden per computer aus 45.000 namen aus ganz europa, asien, australien und amerika als teil unserer Internationalen promotion programms ausgewahlt, Welches wir einmal im jahr veranstalten.

Bitte kontaktieren sie unseren auslands sachbearbeiter HERR LUIS NAVARRO bei der sicherheitfirma MUTUA SEGUROS & FINANCE S.A. on Tel: 0034-672-981-172, und email: info.grupomutua@ozu.es

Bitte denken sie daran, jeder gewinnanspruch muss bis zum 30/05/2010 Angemeldete sein. Jeder nicht angemeldet Gewinnanspruch verfallt und geht zuruck an das MINISTERIO DE ECONOMIA Y HACIENDA.Folglich werden Sie erfordert werden, sich zu Ihren Ansprechen zu beeilen.

WI CHTIG: Um verzogerungen und komplikationen zu vermeiden, bitte immer referenznummer und gewinngluecksnummer angeben. Adressanderungen bitte immer so schnell wie moglich mitteilen Anbei ein anmeldeformular.

 Mit freundliche Gruesse
VICE PRESIDENT ANTONIO HEMEZ
Sincerement,
Maria Garcia( Secretaire )

—————————
Echt krass diese großkalibrigen  Personen aus dem Hacienda-Mysterium, die sich da so intensiv um mich bemühen. Ich habe Tränen der Rührung in den Augen. Dass ich das noch erleben darf. Ich bin hin und weg.

Ach so, ich vergaß, das Anmeldeformular (sollte „anbei“ sein), das fehlt.
Aber man könnte ja auch Maria Garcia einmal danach fragen.


Der lustigste SPAM seit langem

Red@
Täglich erhalte ich SPAM en masse und die Inhalte sind allesamt von minus 100°C bis schrecklich dumpfsinnig. Dieser Unsinn einer „Rouletteseite“ auf einen meiner Artikel hat mich beim schnellen Überfliegen stutzig gemacht (!), zum Anhalten, sogar zum Lesen und dann zum Auflachen gebracht. Das ist für SPAM ein beachtlicher Erfolg. Der erste „Daumen-hoch-SPAM“, den ich bislang erhalten habe. Er lautet:

Super Artikel, jetzt muss ich nur noch jemanden finden der Ahnung davon hat und mir das ganze nochmal im Detail erklären kann.

Was will Monsanto?

MarkoHaben Sie schon einmal etwas von Monsanto gehört?
Das ist der Welt-Konzern, der Lebensmittel patentieren lässt. Für sich und seine Aktionäre.
Monsanto versucht seit geraumer Zeit das Schwein für sich patentieren zu lassen. Sie haben davon sicherlich gehört oder gelesen.
Wir – wir sind das Volk mit dem Volksmund – wissen, dass es Patente auf Erfindungen und Neuentwicklungen gibt.
Wir wissen auch oder besser uns wird glaubhaft versichert, dass genmanipulierte Lebensmittel das Erbgut schädigen können. Wir haben gehört und können dies verstehen, das genmanipulierte Pflanzen sich ohne Probleme über Wind und Wetter, Bienen, Schmetterlinge, Vogelkacke in alle Welt verbreiten können.
Wir haben davon gehört, dass Monsanto dies zum Anlass nimmt, um von denen, die von dieser Verbreitung betroffen sind, Lizenzgebühren verlangt, da ja nun genmanipulierte Pflanzen auf Äckern wachsen, die bei Monsantio kein Saatgut erworben haben. Monsanto legt dies als Vorteil für den Landwirt aus.
Der nächste Anlauf ist jetzt da gute alte Schwein.
Frisst dieses den genmanipuliertes oder eloquenter ausgedrückt, frisst das Schwein gentechnisch verändertes Futter, tritt diese Auswirkung auf die Gene der Schweine ein, d.h. aus Sicht Monsantos, dass das Schwein damit sozusagen eine Neuentwicklung auf dem Schweinemarkt ist und dafür an Monsanto Lizenzgebühren zu zahlen sind.
Monsanto hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Anspruchs.
Womit bewiesen wäre, dass Monsanto tatsächlich davon ausgeht, dass Schweinemast mit gentechnisch verändertem Futter auch das Tier, welches gefüttert wird, gentechnisch beeinflusst.
Was ist dann mit dem nächsten Esser in der Nahrungskette?
Was ist mit uns?
Fantasieren wir doch einmal zu Ende und unterstellen, dass träfe so zu. Die gentechnische Veränderung übertragt sich von der Pflanze über das Schwein auf den Menschen, dann ist es eine Frage der Zeit, wann Eltern – zumindest die Mütter – für ihre Kinder bei Monsanto Lizenzgebühren abdrücken müssten.
Bei näherer Betrachtung des Lizenzrechtes werden wir bald darauf stoßen, dass der Lizenzinhaber die Nutzung beschränken kann. Das wirft bei mir folgende Frage auf: „Wird das lizenzierte Kind Arzt, was der Lizenzgeber in seiner generellen Nutzung erst einmal gar nicht vorgesehen hat, muss er womöglich lebenslang für diese Nutzung an Monsanto eine erhöhte Lizenzgebühr zahlen?“

Wann gehören wir Monsanto?
Lesen Sie den Artikel „Das patentierte Schnitzel“ bei „sueddeutsche.de“.
Ein Bericht von „Marko“, den wir aus „GastroLetter“ übernommen haben.

Wieso eigentlich immer und überall Facebook? Macht das Sinn?

userlogo ella
Hallo, ich will mich wieder einmal zu Wort melden.

Vor einigen Tagen war ich auf  der Website von Fotolia und musste feststellen, dass ich mich bei Facebook anmelden muss, um auf diesem Wege in einen öffentlich zugänglichen Jedermannbereich zu gelangen. Fotolia soll etliche Millionen Mitglieder haben.
Der Sinn ist mir nicht klar. Was hat Facebokk damit zu tun, dass ich mir Bilder anschauen oder herunterladen möchte?
Und wieso soll ich dauernd irgendeinen Freund aus dem Facebook-Archiv bestimmen, mich Gruppen anschließen und diesen mein Profil zugänglich  machen bzw. diese in das meine einzubinden?
Bei Facebook gibt es garantiert keine „Freunde“ für mich. Zumindest würde ich da auf gar keinen Fall einen Freund suchen. Was denn auch für einen? Eine Online-Freundschaft. Drahtlos?
Ich muss doch wohl bitten.
Ich bin aus dem DSDS-Alter schon etwas herausgewachsen.
Für mich ist  Facebook  vollkommen sinnlos und zwecklos (keinen Zweck erfüllend).
Um irgendjemandem in der Welt etwas über mich zu erzählen und mir per Draht oder gar wireless „Fans und Freunde“ im undurchsichtigen Netz  zu suchen, ist mir,  ganz ehrlich gesagt,  der Tag viel zu schade.

Heute war ich auf finanzen.net. Gitti hatte mir geschrieben, dass ihre Aktien in den letzten Tagen ganz unerhört gestiegen wären. Das wollte ich mir das selbst einmal anschauen. Ich habe ja Aktien derselben Bank.
Tatsächlich, wir sind ganz ungeheuerlich rasant aus dem Keller raus.
Und nicht geheuer wäre der Gesichtsausdruck, mit welchem ich mir das gute Ergebnis anschaue, über tiefere Ursachen nachdenke und trotzdem keine Erklärung finde.

Aber was mir noch viel weniger geheuer vorkommt, ist der Umstand, dass ich auch hier einen „Schalter“ finde, mit dem ich mich bei Facebook als Fan von finanzen.net anmelden kann.
[Einfach hier klicken]
Soll ich jetzt veräppelt werden?
Was bedeutet denn dieser Kinderkram?
Will sich finanzen.net jetzt an die Jugendlichen des Facebook hängen, damit diese, falls sie auch in späteren Jahren nicht davon lassen können, einen never ending Kontakt zu ihrem Anlageberater finanzen.net behalten?

Was für eine Generation kommt da auf mich zu?
Wozu braucht diese Generation das Facebook eigentlich?
Um sich in Facebook-Datenbanken vollständig erfassen zu lassen und um dann als gläserner Kunde bei einer Facebook-Bank ein Gehalts-/ Giro-Konto zu führen?

Langsam mache ich mir ernsthaft ernsthafte Sorgen.
Fängt die Erderwärmung vielleicht im Kopf an?

Red. bat auch, dass ich wieder den Aktienkurs und meinen Gewinn / Verlust veröffentliche?
Gern. Aber nicht heute, das mache  ich ein andermal.
Nur so ganz grob. Es ist ein unerwarteter Kurs-Gewinn. Heute ist es einer. Morgen?
Also heute so etwa 4.000 Euro für ungefähr 8 Monate.
Muss vor einer Veröffentlichung erst noch meine bereits bekannte Berechnungs- bzw. Vergleichstabelle heraussuchen.
Bin nicht mehr die Jüngste und auch kein D-Zug.
Wenn das der Facebook-Generation etwas sagt.

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 2)

 

…. so, heute kann ich weiterschreiben.

Mein nächster Gedanke war, ich müsste unbedingt abklären, ob meine Nachbarin auch unfallversichert ist.
Ich kürze die  Telefonate zur Beantwortung dieser Frage ab.
Die „Allgemeine Unfallversicherung“ verwies mich an die „Berufsgenossenschaft Bahn See“, wo ich erst die Auskunft erhielt, dass ein Minijob vorläge. Später als ich in einem Folgetelefonat nach Details fragte, erhielt ich von einer anderen Mitarbeiterin die Auskunft, es läge doch gar kein  Minijob vor. Die Unfallversicherung würde für alle Pflegenden von der Pflegekasse beitragsfrei übernommen – auch für die Verhinderungspflege. Damit entfiele das Kriterium der Versicherungspflicht über eine BG und somit auch die Möglichkeit des Minijobs.
(Nachtrag: Siehe aber Verhinderungspflege – Teil 4)

Ich also wieder ans Telefon und erneut bei der Pflegekasse angerufen.
In gekürzter Form auch hier das Ergebnis:
Die Übernahme der Unfallversicherung durch die Pflegekasse wurde mir bestätigt.
Also war auch ich bereits seit Jahren, als der hauptamtliche Pfleger, unfallversichert.
Das wird man mir ganz bestimmt zu Beginn der Pflege auch mitgeteilt haben und ich werde es wieder vergessen haben.
Ein Auffrischung meiner Kenntnisse, auch in eigener Sache, kann ja nie schaden.

Meine Frage, ob ich eine Interpretation der Info, dass die Leistungen der Pflegekasse steuerfrei wären, bekomme könnte, wurde so beantwortet:

Die Leistungen der Pflegekasse sind steuerfrei. So steht es im Gesetz. Allerdings könne die Pflegekasse keine Auskunft über steuerliche Angelegenheiten erteilen. Da müsse ich schon jemanden fragen, der sich damit auskennt. Womöglich das Finanzamt fragen.

Nun – ich glaube, da kann mir jeder zustimmen – wer klopft schon gerne beim Finanzamt an und offenbart durch ungeschickte Fragen seine konkreten Vorhaben. So ganz traut man dieser übermächtigen Institution unserer BRD doch nicht und man stellt sich gleich vor, dass man durch Unvorsichtigkeit fix in eine missliche Situation gerät.
Also so sind und waren zumindest meine Besorgnisse.

Wie ein Wink des Himmels kam es mir vor, als mir einfiel, dass wir Mitglied im SoVD sind. Flugs die Nummer herausgesucht und den Plastikausweis (wegen der Mitglieds-ID) ebenfalls.
Erleichtert trug ich gleich der ersten freundlichen Mitarbeiterin mein Anliegen vor.
Die Auskunft, die ich dann erhielt, kam mir seltsam bekannt vor.
Man könne mir keine Informationen über steuerliche Angelegenheit erteilen.
Wer hätte das gedacht?

Also doch zum Finanzamt.
Weiterlesen

Kirche muss nerven!

Das ist lt. Phoenix-TV das Motto des Bischof Mixa.

Das hat er doch ganz total hinbekommen. Der Mixa, der!  Oder etwa nicht?
Ist er doch ein toller Pope. Ganz der Don Camillo aus Bayern.
Sein Oberhirte in Rom kann auf dieses Schaf  besonders stolz sein.
Mehr mag ich zu diesem kirchlichen „Hoch-Würdenträger“ nicht sagen.
Er hat’s so voll vergeigt.
Wehe der wagt es noch einmal jemanden zu kritisieren.
LouLou

ps.: Ich habe gerade heute erfahren, dass so ein Bischof erst mit 75 Jahren in den religiösen Ruhestand geht.
Da steht den Kölnern ja noch jede Menge Spaß bevor.
Ich hoffe, dass das hier in Berlin keiner von der Regierung mitkriegt und gleich das Grübeln anfängt, wie man diese (himmlische, göttliche ?)  Regelung  in die Rentenversicherung einführen kann.

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 1)

Seit 13 Jahren pflege ich meine demenzkranke Mutter (Pflegestufe III) . 10 Jahre davon rund um die Uhr bei mir zu Hause.
Über all die Jahre hatte ich nicht einen einzigen Tag Urlaub. Nur stundenweise konnte ich mich um Privates / Persönliches kümmern.

Vor kurzem wurde ich auf die tage- bzw. stundenweise Verhinderungspflege aufmerksam (Beitrag der Sendung WiSo im ZDF). Bislang kannte ich nur den Begriff der Kurzzeitpflege in einem Heim. Da sollte und wollte meine Mutter aber niemals hin. Das habe ich ihr fest versprochen.
Ich halte meinVersprechen. Schließlich war meine Mutter mehr als nur in den ersten 18 Jahren meines Lebens für mich da. In leichten und in schweren Tagen. Jetzt ist es umgekehrt. Ich zahle mein „Milchgeld“ zurück und habe mal gerade etwas mehr als die Hälfte geschafft.
Auch meine Mutter kannte damals 1950 bis 1970 rund um die Uhr weder Urlaub, Feiertag, Verhinderung (außer bei Erkrankung und Krankenhausaufenthalt).

Ich leiste also gar nichts Ungewöhnliches.
Eher etwas Alltägliches und offenbar schauen mich andere deshalb verwundert an – weil ich ein Mann bin.
Ich möchte damit allerdings nicht ausdrücken, dass ich inzwischen nicht auch den Wunsch nach Erholung, Ausspannen oder besser Abwechslung verspüre.

Die Verhinderungspflege ist eine Lösung. An bis zu 28 auch unabhängig von einander gewählten Tagen zahlt die Pflegekasse nach §39 des SGB XI ein steuerfreies Entgelt für die Verhinderungspflege. Aber nicht mehr als 1.510,00 EURO pro Kalenderjahr (im nächsten Jahr sind es wohl etwas mehr).

Immerhin, das hört sich doch toll an.

Sofort tauchte aber die auch früher schon öfter präsente Frage auf: „Wer könnte die Pflege für mich übernehmen? Wer verfügt über die fachliche Fähigkeit? Wer hat die Zeit? Wer würde eine ihm fremde demenzkranke und inkontinente ältere Person überhaupt anfassen und sogar pflegen, waschen, füttern, ihr die Zähne putzen wollen? Wer würde während meiner mehrstündigen Abwesenheit mehrmals vorbeikommen – womöglich mit Bus oder Bahn?“

Und wenn ich jemanden fände – immerhin gäbe es da die gewerblichen Pflegedienste – wen lasse ich während meiner Abwesenheit in mein Haus? Nicht nur in den Wohnbereich meiner Mutter – in mein gesamtes Haus?
Das sind Probleme!

Meine Verwandten und die mit mir verschwägerten Personen werden vom „Gesetzgeber“ zwar anerkannt, aber bei deren Hilfe unterstellt er, dass diese das ohne den Hintergedanken, sich dafür etwas bezahlen zu lassen, tun. Oder, dass der Gedanke nach angemessenem Entgelt bei ihnen nicht so ausgeprägt sein darf.

Weiterlesen