
Heute bekommt Griechenland die erste EU-Knete-Infusion.
5,5 Milliarden sollen es sein.
Bemerkenswert, dass ich nicht einmal mehr bei diesen Summen grübele, wie viel das eigentlich ist.
Zehntausend Euro sind gar nichts mehr , hunderttausend Euro locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, bei Millionenbeträgen zuckt keine Augenbraue, selbst der Begriff Milliarden (Mehrzahl) gehört heute bereits zum alltäglichen Sprachgebrauch, ja nicht einmal die Billion an Staatsverschuldung schafft Unruhe.
Was ist eigentlich passiert?
Vor wenigen Stunden erst gingen, wahrscheinlich auf Grund eines Computerfehlers, die Börse und weltweit alle Aktienvermögen in die Knie. Klar waren alle überrascht, als der Wert binnen Stunden um 20% sank, aber Panik kam nicht mehr auf.
Wir sind insgesamt erheblich ruhiger geworden und wenn wir’s mal bei Licht betrachten, sind wir eigentlich gar nicht einmal so furchtbar weit weg von den griechischen zahlen und wir sollten uns damit befassen, dass auch bei uns mehr als nur die Gürtel enger geschnallt werden müssen.
Warten wir die kommenden Wochen ab.
Wir werden feststellen dass Griechenland nicht nur gestern und heute pleite ist, wir werden bitter erfahren müssen, dass Griechenland auch morgen noch pleite ist und es auch über übermorgen hinaus noch bleiben wird.
Wie sagte es gestern der junge Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Joachim Voth auf 3SAT so treffend, die Griechen waren in den letzten 180 Jahren mehr als 90 Jahre immer mit dem Geld knapp und die restlichen 90 Jahre waren sie pleite.
Kategoriearchiv: Welt
Guten Tag „Faroe Islands“
Sagenhaft wo wir überall aufgerufen werden.
Selbst vom kleinsten Winkel der Erde aus schaut man uns zu.
Ich sage „Danke schön“ – speziell an die „eigenständigen Schafsinseln“ für das große Interesse an unserem kleinen Blog.
➡ „Wer liest uns eigentlich?“
Was will Monsanto?
Haben Sie schon einmal etwas von Monsanto gehört?
Das ist der Welt-Konzern, der Lebensmittel patentieren lässt. Für sich und seine Aktionäre.
Monsanto versucht seit geraumer Zeit das Schwein für sich patentieren zu lassen. Sie haben davon sicherlich gehört oder gelesen.
Wir – wir sind das Volk mit dem Volksmund – wissen, dass es Patente auf Erfindungen und Neuentwicklungen gibt.
Wir wissen auch oder besser uns wird glaubhaft versichert, dass genmanipulierte Lebensmittel das Erbgut schädigen können. Wir haben gehört und können dies verstehen, das genmanipulierte Pflanzen sich ohne Probleme über Wind und Wetter, Bienen, Schmetterlinge, Vogelkacke in alle Welt verbreiten können.
Wir haben davon gehört, dass Monsanto dies zum Anlass nimmt, um von denen, die von dieser Verbreitung betroffen sind, Lizenzgebühren verlangt, da ja nun genmanipulierte Pflanzen auf Äckern wachsen, die bei Monsantio kein Saatgut erworben haben. Monsanto legt dies als Vorteil für den Landwirt aus.
Der nächste Anlauf ist jetzt da gute alte Schwein.
Frisst dieses den genmanipuliertes oder eloquenter ausgedrückt, frisst das Schwein gentechnisch verändertes Futter, tritt diese Auswirkung auf die Gene der Schweine ein, d.h. aus Sicht Monsantos, dass das Schwein damit sozusagen eine Neuentwicklung auf dem Schweinemarkt ist und dafür an Monsanto Lizenzgebühren zu zahlen sind.
Monsanto hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Anspruchs.
Womit bewiesen wäre, dass Monsanto tatsächlich davon ausgeht, dass Schweinemast mit gentechnisch verändertem Futter auch das Tier, welches gefüttert wird, gentechnisch beeinflusst.
Was ist dann mit dem nächsten Esser in der Nahrungskette?
Was ist mit uns?
Fantasieren wir doch einmal zu Ende und unterstellen, dass träfe so zu. Die gentechnische Veränderung übertragt sich von der Pflanze über das Schwein auf den Menschen, dann ist es eine Frage der Zeit, wann Eltern – zumindest die Mütter – für ihre Kinder bei Monsanto Lizenzgebühren abdrücken müssten.
Bei näherer Betrachtung des Lizenzrechtes werden wir bald darauf stoßen, dass der Lizenzinhaber die Nutzung beschränken kann. Das wirft bei mir folgende Frage auf: „Wird das lizenzierte Kind Arzt, was der Lizenzgeber in seiner generellen Nutzung erst einmal gar nicht vorgesehen hat, muss er womöglich lebenslang für diese Nutzung an Monsanto eine erhöhte Lizenzgebühr zahlen?“
Wann gehören wir Monsanto?
Lesen Sie den Artikel „Das patentierte Schnitzel“ bei „sueddeutsche.de“.
Ein Bericht von „Marko“, den wir aus „GastroLetter“ übernommen haben.
Good Morning Viet Nam
Ist Präsident Karsai dumm oder drogenkrank?
Unsere Soldaten stehen in Afghanistan unter Beschuss und dieser von Georg W. Bush inthronisierte Afghane steht vor dem Mikrophon und stellt in Aussicht, dass er bereit sei zu den Taliban überzuwechseln.
Was hat der sich denn reingezogen?
Hat ihm seine Familie unbekannten oder zuviel Stoff in den grünen Tee gemischt oder wieso ist der plötzlich so durchgeknallt?
Oder war das ja gar nicht plötzlich?
War Obama deshalb so unerwartet bei ihm?
Kann er es seit Obamas Besuch plötzlich nicht mehr ab, dass weltweit jeder darüber redet, dass er lediglich eine durch Wahlbetrug an die Regierung gelangte Marionette und maximal der Präsident von Kabul ist – niemals aber von ganz Afghanistan?
Hat ihm Obama etwa womöglich zu verstehen gegeben, er und seine Familie, besonders sein Halbbruder, sollen endlich ihre raffgierigen Finger aus dem Rauschgiftgeschäft lassen?
Hier wohnen unsere Leser (inkl. Antarktis!?)
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| (Stand 06.04.2010) |
Besucher aus Antarctica
Wird unsere BRD in aller Welt tatsächlich richtig „vertreten“?
Gerade habe ich im Spiegel-Online den Artikel über Dubai „Öffentlicher Kuss bringt Paar ins Gefängnis“ gelesen und bin überrascht, ja empört, wie hinterwäldlerisch dort heutzutage noch geurteilt wird.
Die Begriffe „Arabische Staaten, Sex und fremde Gesetze“ erinnern ich mich an eine Talkrunde – ich glaube sie war im ARD – in der von den meisten Teilnehmern die Ansicht vertreten wurde, dass ein homosexueller Außenminister für das Ansehen unserer BRD nicht abträglich wäre, weil wir ja in einer offenen und toleranten Welt leben.
Das Gegenargument, diese Toleranz würde sich wohl eher auf Europa beschränken und Homosexualität sicherlich nicht die Zustimmung der gesamten Welt finden, auch nicht auf politischer Ebene, wurde als unzutreffend abgetan.
Also gab ich in meine „Internet-Suchmaschine“ die Suchbegriffe „Dubai Homosexualität“ ein, um zu prüfen, welche der vorgenannten Ansichten in einem Land mit derart prüden Gesetzen der Realität entspricht.
Den Suchbegriff „Dubai“ habe ich später noch mehrfach durch andere Einträge ersetzt.
Die „Treffer“ überraschten mich sehr.
Natürlich auch das eigentlich erwartete Fundstück, dass in Dubai die Homosexualität streng verboten sei, als ein schlimmes Verbrechen angesehen und entsprechend der Scharia mit Haft und Auspeitschen bestraft würde.
http://alsharq.de/ (Link: http://www.alsharq.de/2006/02/vereinigte-arabische-emirate-5-jahre.html) berichtet, dass 2 Saudis wegen ihrer Homosexualität zu 2 Jahren Haft und 2000 Peitschenhieben verurteilt wurden.
Im Iran soll darauf sogar die Todesstrafe stehen.
Macht Dubai auch unsere BRD platt?

Die Regierung von Dubai ist offenbar immer noch ziemlich klamm. Sie bat die Gläubiger ihrer staatlichen Finanzierungsinstitute (erneut?) um Zahlungsaufschub.
Dubai, das ist weit weg von uns?
Na, nicht viel weiter als der amerikanische Immobilienmarkt und näher als die Börse in Tokio.
Die Globalisierung macht mit dem Refugium der Ölscheichs in Dubai dasselbe wie mit dem Staatsgebilde der Olivenöl-Bauern in Griechenland. Beide sind pleite.
Die Häusl der US-Bürger haben uns bis 2008 doch auch nicht einen Deut interessiert. Oder? Und plötzlich zahlten wir die Zeche für einen vollkommen verrückten Bauboom und Finanzierungsirrsinn des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten.
Man war das teuer.
Und unsere Arbeitgeber sind noch immer nicht fertig mit ihren Sorgen und unsere Arbeitsplätze wackeln noch immer.
Wenn Dubai jetzt einknickt, knicken die anderen Scheichs doch auch mit ein. Die hängen doch auch alle unter- und miteinander in einer ganz, ganz engen finanziellen Verbindung. Purzelt ein Scheich von seinem fliegenden Teppich zurück in die unfruchtbare Wüste, zieht er seinen mitreisenden Scheichkollegen auch mit hinunter.
Dann fallen wahrlich Scheichs vom Himmel.
Aber dann gehen auch hier in Europa in einigen Etagen der einen oder anderen Großbank schlagartig wieder die Lichter aus. Wieder werden die weißen Tücher aus den Fenstern geschwenkt, auf denen steht :“Rettet uns! Wir sind doch systemisch!“
Dann ist Schluss mit lustig!
Spätestens dann werden wir feststellen, dass wir die globale Wirtschafts- und Finanzkrise keineswegs hinter uns haben. Dann lernen wir das Globale an dieser Krise erst so richtig kennen. Weiterlesen
Gefahr – auch für die BRD: US-Wirtschaftsdaten zeigen einen Wahnsinn ohne Grenzen

Erneut meldet der US-Baufinanzier Fannie Mae einen so gigantischen Verlust, dass es einem glatt die Zunge lähmt.
Sage und schreibe 74,5 Milliarden US-Dollar hat er 2009 in den Sand gesetzt.
Dabei war bereits der Verlust in 2008 mit knapp 60 Milliarden schon nicht von schlechten Eltern.
Der Finanzkonzern gehört inzwischen zu 80% dem US-Staat und Mr. Obama hat sein „we want our money back“ über die Lippen gebracht. Ich habe das so verstanden, dass er baldmöglichst zumindest die geliehene Staatsdollars zurück haben möchte.
Daraus wird allerdings vorerst wohl doch nichts, denn der Businesspartner Fannie Mae wird wohl auch in 2010 wieder ein paar Milliardchen rote Zahlen schreiben.
Doch alles wäre das ja gar nicht so furchtbar schlimm, meint zumindest Fannie-Mae-Chef Mike Williams, Weiterlesen


