Sind wir in 12 Jahren arme Schlucker?

Die soziale Schieflage droht sich zu verschärfen: Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet vor, dass bis 2020 nicht einmal mehr jeder zweite Deutsche der Mittelschicht angehört, wenn sich die Wirtschaft nicht besser als bisher entwickelt. Gegenüber den 90er Jahren wären das etwa zehn Millionen Menschen weniger.
Ein nachdenklicher Artikel der [ „sueddeutsche.de“ ] über eine McKinsey-Studie
Hilde aus Maiermund
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Tagesmütter 2009 aufgepasst – Buchführung – ohne Angst

Das sollten Sie ab 2009 beherzigen:
1.  Buchführungspflichtig werden Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit wahrscheinlich nicht werden
(hier finden Sie einen Aufsatz der Firma FIBU-Markt hierüber *1 und tauschen den Begriff Online-Händler einfach gegen Tagesmutter aus) und falls doch wird Sie Ihr zuständiges Finanzamt sicherlich darauf hinweisen.
*1) Die Gewinngrenze wurde auf 50.000 Euro erhöht.

Solange Sie diese Grenzen nicht erreichen ….. Weiterlesen

01. April 2009 – Letzter Termin – Krankenversicherungspflicht für ALLE

Grundsätzlich muss  jeder Bürger unserer BRD bis zum 1.4.2009  bei einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse versichert sein….

…Alle die sich trotzdem nicht versichern und denken dass sie Zeit haben bis sie dann wirklich mal krank werden, kann es sehr teuer werden.
Die ersten sechs Monate müssen komplett nachentrichtet werden und alle weiteren Monate wird 1/6 des Monatsbeitrags fällig.
Ist es nicht mehr nachzuvollziehen wie lange gegen die Versicherungspflicht verstoßen wurde, wird behandelt  als sei er 5 Jahre nicht versichert  gewesen.  [  Hier finden Sie einen Artikel der Versicherungswirtschaft zum Thema ].
Lutz aus Warnemünde fragt: “ Dies ist keine Werbung. Nur ein Hinweis auf eine in der Öffentlichkeit relativ wenig besprochene Kleinigkeit der Gesundheitsreform?“

Ab 2009 nur noch kirchlich heiraten?

Ab 01.01.2009 soll die Pflicht der standesamtlichen Heirat vor der kirchlichen entfallen.
Wie sieht die Praxis aus und wer stellt sich quer?
Hier gibt es dazu eine Veröffentlichung:
http://eins.scm-digital.net/show.sxp/1751_kirchliche_trauung_ohne_standesamt_ab_2009_m_glich.html
hier noch eine:
http://www.kinder.de/Artikel.814.0.html?&cHash=ce5ed9f016&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1083
❗  Dion aus Rosenheim
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2009: Qualitätsberichte der Pflegeeinrichtungen sollen veröffentlicht werden

@ Pressemitteilung Nr. 124 vom 12.08.2008
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
http://www.bmelv.de/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2008/124_20HE-Pflegeversicherung.html

Ursula Heinen:
Mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher über die Qualität von Pflegeeinrichtungen

Zukünftig sollen sich Verbraucherinnen und Verbraucher besser über die Qualität von Pflegeeinrichtungen informieren können. Die gesetzliche Grundlage hierfür bietet die Reform der Pflegeversicherung.
Ab 1. Januar 2009 müssen die Pflegekassen die von Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität veröffentlichen. Dies soll verständlich, übersichtlich und vergleichbar geschehen. Die Pflegeselbstverwaltung, bestehend aus Pflegekassen, Kommunalen Spitzenverbänden und Verbänden der Einrichtungsträger, wird Kriterien hierfür festlegen.

„Die Transparenz in der Pflege zu fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Deshalb haben wir das Projekt €šVerbraucherfreundliche Qualitätsberichte in der Pflege maßgeblich unterstützt“.

Das Projekt wurde von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz umgesetzt. Die entwickelten Qualitätskriterien umfassen unter anderem

  • die altersgerechte und spezifische Ausstattung von Heimen,
  • die fachgerechte und individuelle Planung der Pflege sowie
  • die Qualitätssicherung der pflegerischen Versorgung und die Versorgung dementer Pflegebedürftiger.

Zusätzlich werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Pflegeselbstverwaltung formuliert.

„Mit diesen Empfehlungen“, so Ursula Heinen, „können die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pflege frühzeitig berücksichtigt werden. Gleichzeitig leisten die Empfehlungen einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Transparenz in der Pflege.“

2009 Neues aus dem Hühnerknast

Jetzt gibt es endlich etwas mehr Plätz für unsere gefiederten Freunde und fleißigen Eierproduzenten, um die wir uns ja vor laufender Kamera und im Gespräch mit der Familie und Freunden immer so sorgen und für unsere 200 preiswerten Eier pro Bürger pro Jahr stets im Blick haben.
Die wissenschaftlich getestete und für gut befundene Käfig-Kleingruppenhaltung mit Workroom (Legebereich), Fitnessroom (Bewegungsfläche) und Livingroom (Scharr- und Futterfläche) bringt unseren Hühner etwas mehr Freiraum.
60 Hühner gehören zu einer solchen modernen Produktionseinheit (Gruppe).

Wir könnten das Leben dieser Mitgeschöpfe ändern und alle Hühner wenigstens in ein Freilaufgehege schicken, wenn wir nicht so hemmungslos geiz-geil wären, dass wir am „Eierstand“ stets alle guten Vorsätze total auslöschen und wieder nur an uns und UNSER EIGENES ELEND dächten.
Was würde ein gutes Gewissen kosten?
Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr statistisch 200 Eier.
Wenn wir statt 16 oder 19 Cent je Käfig-Ei nun 26 Cent je Bio-Ei bezahlten, wäre dies für den Einzelnen ein Mehrbetrag von 2000 Cent bzw. 20 Euro pro Jahr (oder 1,67 Euro monatlich oder weniger als 1/2 Schachtel Zigaretten).
Dadurch könnten wir die Käfighaltung abschaffen und unseren Kindern erzählen, dass wir den geschichten in den Kinderbüchern etwas näher gekommen sind und eine Tierrasse in unserer BRD „befreit“ hätten.

❗ „Ist das wohl in 2009 zu machen?“  fragt uns  Frederic (16 Jahre) aus Lahr zum Jahreswechsel
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Unser gutes Recht: Krankenakte – Einsicht durch Patient erlaubt

Viele Deutsche wissen nicht, dass jeder Patient bei seinem Arzt ein Recht auf  Akteneinsicht  hat.
Die Verbraucherschützerin Julia Nill sagte dazu: „Patienten haben ein Recht darauf, ihre  Patientenakte einzusehen“. Darüber hinaus gilt für Krankenakten eine Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren. Nill weiter: „Die Herausgabe darf der Arzt nur in wenigen Ausnahmefällen verweigern. …
Gefunden bei Finanznews 18.08.2008 -von Ursula aus Weinheim

Neuigkeiten von der Autozulieferer-Hedgefront

BOSCH gibt BLAUPUNKT und 300 Mitarbeiter im Hildesheimer Werk (1800 sollen es insgesamt sein) in die Hände eines Investors (AURELIUS)  [ hier bei n-tv steht’s ], der sich bereits mit der Frohsinn spendenden Spirituosenmarke  BERENTZEN herumbalgt und dort öffentlich nachvollziehbar vorführt , wie man sich eine Firmensanierung vorstellt
http://www.nealine.de/news/Unternehmen/berentzen-stellt-produktion-im-niedersaechsischen-haseluenne-ein-1937789103.html.

Vielleicht sollten sich die „Hildesheimer Blaupünktchen“  das schon einmal durchlesen.
❗ Doris aus Himmelsthür findet dies bemerkenswert
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Sind Jobzusagen und Arbeitsplatzgarantien nichts wert?

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….[ Lesen Sie den Bericht des SWR.de ]
:: Diese Tipp sendet uns Martha aus Uslar

Mittelstand lehnt pauschale Jobgarantie ab

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….

Qimonda-Krise aus der Sicht eines Sachsen

Der Leitartikel der Financial-Times Deutschland (FTD) [ hier ist er ] sieht Infineon als ein Opfer des ungefragten Vorpreschens der Hilfe anbietenden freistaatlich-sächsischen Regierung, die sich zur Rettung der Qimondas aufgemacht hat.
Aus Sicht Infineons hat gerade dies auf unangenehme Weise dafür gesorgt, das nun weltweite Aufmerksamkeit auf Infineons knappe Finanzsituation entstanden ist.
Vielleicht war’s aber auch der kurzzeitige 50%-Hoppser, den der Aktienwert aufgrund aufkeimener Hoffnung aufmerksamer Börsianer gemacht hat und dessen Kurzlebigkeit nun die Vorstände beunruhigt.

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