Hilfe für underdogs

Habe zufällig von diesem Hilfs-Projekt für unsere Vierbeiner erfahren.
Auch wenn zweifelsfrei heute noch nicht Weihnachten ist und unsere Hilfe aktuell z.B. in Pakistan dringend erforderlich ist, könnte hier für kleines Geld eine kleine Spende für Gesundheit sorgen und sogar hin und wieder ein kleines Leben retten.

Vergessen wir neben den wirklich großen Hilfsprojekten für die armen und verzweifelten Opfer in aller Welt, die unsere wirtschaftliche und menschliche Unterstützung ganz, ganz dringend benötigen, die kleinen vierbeinigen Hilfsbedürftigen unserer BRD nicht.
Hier können wir sogar mal eben so und nebenbei mit klitzekleinem Beitrag überraschend große Hilfe leisten.

➡ http://www.fiftyfifty-underdog.de/

➡ http://www.fiftyfifty-underdog.de/presseschau

Arbeitslosenzahlen Mai 2010

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Mai 2010 usw. [ hier klicken].

Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST
Seite 52 „unsere BRD“ OST
Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 56+57 „Kurzarbeit“
Seite 58-60 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“
Seite 73 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“
Seite 75 „Bedarfsgemeinschaften“
Seite 76-78 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“
Seite 79-81 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“
Seite 82 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 3)

Was hat sich getan?
Inzwischen hat die Verhinderungspflegerin die ersten 3 Rechnungen bei der Pflegekasse eingereicht und berechnet für die Pflege meiner Mutter 42,40 Euro für jeden 6-Stunden-Pflegetag. Das Geld wurde ihr ausgezahlt.

Ich zahle dafür, wie bereits berichtet, zusätzlich die 25% pauschale Lohnsteuer auf die Nettolohnsumme und die darauf anfallende Kirchensteuer (5% von den 25%, also 1,25% der Nettolohnsumme) ebenfalls.

Ich berichtete der Pflegekasse dies noch einmal und fragte nach, ob der Nettolohn und die pauschale Lohnsteuer nicht den Gesamtlohn darstellen, vergleichbar mit dem Bruttolohn einer angestellten Pflegekraft und ob deshalb nicht auch die Lohnsteuer (auf Antrag) erstattungsfähig wäre.

Die Ablehnung der Pflegekasse überrascht nach all dem Vorherigen nicht mehr wirklich.

Ich erhielt die Auskunft, dass es den Pflegezuschuss für die Verhinderungspflege in Höhe von 1.510,00 EURO zweimal (2x) gibt.
Erfreulich für diejenigen, die pflegen:
Einmal die Verhinderungspflege für bis zu 28 Tage, die zu weniger als 8 Stunden täglich ausgeübt wird
und zusätzlich
die Verhinderungspflege, die an bis zu 28 Tagen zu mehr als 8 Stunden täglich stattfindet (also z.B. für eine Urlaubsvertretung).
Wobei der erste und der letzte Tag eines Urlaubs als eine Verhinderungspflege mit weniger als 8 Stunden angesehen und auf die erste Variante der Verhinderungspflege, nicht auf diese zweiten 28 Tage, angerechnet wird.

Doch nur eine Variante kann in Anspruch genommen werden. Allerdings ist eine Kombination dieser verschiedenen Varianten drin. Beispiel: 14 Tage Urlaub (12x mehr als 8 Stunden + 2 x weniger als 8 Stunden) und dazu 14 verschiedene oder einzelne Tage mit weniger als 8 Stunden Verhinderungspflege.
Warum diese Trennung, wenn es zwar 2 Varianten gibt, aber nur jeweils 1 in Anspruch genommen werden kann und die 28 Fördertage nicht überschritten werden können?
Richtig schlau wurde ich auch in dieser Sache nicht.

Verhinderungspflege „aber richtig“ ist gar nicht so einfach.

Red.: Attila hat noch einen 4. Teil geschrieben:
http://www.unserebrd.de/2010/10/08/verhinderungspflege-ein-tatsachenbericht-teil-4-neu/

 

BRD, Griechenland, Europa, „Globo“ und Ratschläge ohne / bis zum Ende

Red@
Heute bekommt Griechenland die erste EU-Knete-Infusion.
5,5 Milliarden sollen es sein.
Bemerkenswert, dass ich nicht einmal mehr bei diesen Summen grübele, wie viel das eigentlich ist.
Zehntausend Euro sind gar nichts mehr , hunderttausend Euro locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, bei Millionenbeträgen zuckt keine Augenbraue, selbst der Begriff Milliarden (Mehrzahl) gehört heute bereits zum alltäglichen Sprachgebrauch, ja nicht einmal die Billion an Staatsverschuldung schafft Unruhe.
Was ist eigentlich passiert?
Vor wenigen Stunden erst gingen, wahrscheinlich  auf Grund eines Computerfehlers, die Börse und weltweit alle Aktienvermögen in die Knie. Klar waren alle überrascht, als der Wert binnen Stunden um 20% sank, aber Panik kam nicht mehr auf.
Wir sind insgesamt erheblich ruhiger geworden und wenn wir’s mal bei Licht betrachten, sind wir eigentlich gar nicht einmal so furchtbar weit weg von den griechischen zahlen und wir sollten uns damit befassen, dass auch bei uns mehr als nur die Gürtel enger geschnallt werden müssen.
Warten wir die kommenden Wochen ab.
Wir werden feststellen dass Griechenland nicht nur gestern und heute pleite ist, wir werden bitter erfahren müssen, dass Griechenland auch morgen noch pleite ist und es auch über übermorgen hinaus noch bleiben wird.
Wie sagte es gestern der junge Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Joachim Voth auf 3SAT so treffend, die Griechen waren in den letzten 180 Jahren mehr als 90 Jahre immer mit dem Geld knapp und die restlichen 90 Jahre waren sie pleite.

Weiterlesen

Geh ruhig erst einmal in Knast! Das ist doch gar so schlimm.

Red@
Unser Blog und die nicht selten vertretenen sozialen Standpunkte scheinen inzwischen nicht nur die SPAM-Mafia zu immer größeren Bemühungen zu animieren. Sondern auch den einen oder anderen seltsamen Kauz zu ermuntern, uns als Veröffentlichungsplattform für seine ausgefallenen Anliegen zu betrachten.

Ein Satz vorab: Herr Seetaler behauptet, er sei Künstler, schreibe Gedichte, bemale Straßenpflaster und müsse deshalb jetzt ins Kittchen. Er bittet um Unterstütztung in Form einer Spende. Echt abgefahren!

Also lieber Helmut Seethaler aus der Wasnergasse 43/8 in 1200 Wien, ich gebe Dir mal einen Tipp:
„Geh einfach einer sinnvolleren Beschäftigung nach. Lass die Leute mit Deinen Zettel-Gedichten (tatsächlich Kunst?) und Deinen Straßenmalereien (Unfug?) einfach in Ruhe. Du bist doch alt genug, um zu erkennen was sinnloses Rumgetue ist.

Deinen Aufruf, Dich finanziell zu unterstützen, weil Du für ein paar Wochen „einfahren“ musst, kann ich auf „unsereBRD“ nur staunend beschreiben aber doch nicht in aller Breite veröffentlichen.
Warum denn auch?

Ehe ich Dir Geld sende, gebe ich es lieber einer alleinerziehenden Mutter in meiner Nachbarschaft, die um ihre Existenz und die Zukunft ihres Kindes/ ihrer Kinder kämpft, weil der Erzeuger sie und seine Blagen hat sitzen lassen.
Dieses Mädchen hat es viel ärger getroffen und meist auch unverschuldeter, als Dich.
Du bist ein schrulliger Vogel, der mit seiner Art der (Nicht-)Beschäftigung vor lauter Konsequenzen niemals zu Geld und Ehren kommen wird.
Armes Wien …..

Sei man mal ein österreichischer Patriot und geh aufrecht da hin, wo Dich Dein Staat hinschickt. 

Und wenn jetzt zu Deiner aktuellen Strafe die eine oder andere noch anstehende Bewährungsstrafe hinzu kommt, dann doch nur, weil Du offenbar dickfellig und nicht einsichtig bist und Dich vorherige Gerichtsverhandlungen (es waren 3.352 Anzeigen und Verhandlungen) wenig beeindruckt haben.
Ja spinnst Du?

Also mach es gut und such Dir andere Finanziers.
Nutz die Zeit im Knast, um Deine vielen Zettelgedichte in Buchform zu packen.
Es hat schon viele Deutsche gegeben, die die Ruhe ihrer Haft dazu genutzt haben, um Bestseller zu schreiben.
Denk einmal an Martin Luther.
Ich erinnere mich da an einen Österreicher, der hat auf diesem Wege auch ein ziemlich dickes und zu seiner Zeit sehr bekanntes Buch verfasst. 

Mach’s gut, ruf Deine Freundinnen und Freunde an, die Deine Zettel als Kunst betrachten und frage die doch mal, ob sie nicht etwas Monitäres für Deine Dichtkunst und vergängliche Wasserfarben-Pflastermalerei übrig haben.

Ich drück Dir für heute ganz fest die Daumen. 

Salve mein lieber Helmut!
Nichts für ungut und schreib ruhig mal wieder.
Mach's gut mein Jung' und lass Dir die Zeit nicht lang werden.
Mach einfach 'nen Bestseller draus.
Du kannst auch täglich hier bloggen.
Ich mach Dir auch 'ne eigene Kategorie.  Auch wenn Du nicht in unserer BRD wohnst.
Wie wär: "Mein Knast!"

Anmerkung der Red.:
Wer sich über Herrn Seethaler erkundigen möchte, der kann ihn auf seiner Hompage  ➡ http://www.hoffnung.at/ besuchen.
Dort steht geschrieben, er wäre in Österreich ein auf dem Gerichtswege anerkannter Künstler.
Auch eine recht drollige Art sich zum Star  machen zu lassen.
Aber bitte ernsthaft bleiben, die erste Stufe einer Karriereleiter hat er (inzwischen 57 Jahre alt) nach 37 Jahren künstlerischer Tätigkeit bereits erreicht. Auch wenn dies erst gerichtlich klargestellt werden musste.
Ist er im Stadium des "clear"? 
Vielleicht kommt er ja in weiteren 57 Jahren noch ganz groß raus.
Das ist anderen Zunftgenossen auch passiert und eine gebundene Variante seiner Ergüsse – womöglich mit Widmung – könnte u.U. eine gute Geldanlage für die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder sein, z.B. statt einer Ausbildungsversicherung. 
 
Zu Lebzeiten ist das ja meist etwas schwierig mit der Kunst und den Küssen der Musen.

Arbeitslosenzahlen April 2010

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Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Was will Monsanto?

MarkoHaben Sie schon einmal etwas von Monsanto gehört?
Das ist der Welt-Konzern, der Lebensmittel patentieren lässt. Für sich und seine Aktionäre.
Monsanto versucht seit geraumer Zeit das Schwein für sich patentieren zu lassen. Sie haben davon sicherlich gehört oder gelesen.
Wir – wir sind das Volk mit dem Volksmund – wissen, dass es Patente auf Erfindungen und Neuentwicklungen gibt.
Wir wissen auch oder besser uns wird glaubhaft versichert, dass genmanipulierte Lebensmittel das Erbgut schädigen können. Wir haben gehört und können dies verstehen, das genmanipulierte Pflanzen sich ohne Probleme über Wind und Wetter, Bienen, Schmetterlinge, Vogelkacke in alle Welt verbreiten können.
Wir haben davon gehört, dass Monsanto dies zum Anlass nimmt, um von denen, die von dieser Verbreitung betroffen sind, Lizenzgebühren verlangt, da ja nun genmanipulierte Pflanzen auf Äckern wachsen, die bei Monsantio kein Saatgut erworben haben. Monsanto legt dies als Vorteil für den Landwirt aus.
Der nächste Anlauf ist jetzt da gute alte Schwein.
Frisst dieses den genmanipuliertes oder eloquenter ausgedrückt, frisst das Schwein gentechnisch verändertes Futter, tritt diese Auswirkung auf die Gene der Schweine ein, d.h. aus Sicht Monsantos, dass das Schwein damit sozusagen eine Neuentwicklung auf dem Schweinemarkt ist und dafür an Monsanto Lizenzgebühren zu zahlen sind.
Monsanto hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Anspruchs.
Womit bewiesen wäre, dass Monsanto tatsächlich davon ausgeht, dass Schweinemast mit gentechnisch verändertem Futter auch das Tier, welches gefüttert wird, gentechnisch beeinflusst.
Was ist dann mit dem nächsten Esser in der Nahrungskette?
Was ist mit uns?
Fantasieren wir doch einmal zu Ende und unterstellen, dass träfe so zu. Die gentechnische Veränderung übertragt sich von der Pflanze über das Schwein auf den Menschen, dann ist es eine Frage der Zeit, wann Eltern – zumindest die Mütter – für ihre Kinder bei Monsanto Lizenzgebühren abdrücken müssten.
Bei näherer Betrachtung des Lizenzrechtes werden wir bald darauf stoßen, dass der Lizenzinhaber die Nutzung beschränken kann. Das wirft bei mir folgende Frage auf: „Wird das lizenzierte Kind Arzt, was der Lizenzgeber in seiner generellen Nutzung erst einmal gar nicht vorgesehen hat, muss er womöglich lebenslang für diese Nutzung an Monsanto eine erhöhte Lizenzgebühr zahlen?“

Wann gehören wir Monsanto?
Lesen Sie den Artikel „Das patentierte Schnitzel“ bei „sueddeutsche.de“.
Ein Bericht von „Marko“, den wir aus „GastroLetter“ übernommen haben.

Wieso eigentlich immer und überall Facebook? Macht das Sinn?

userlogo ella
Hallo, ich will mich wieder einmal zu Wort melden.

Vor einigen Tagen war ich auf  der Website von Fotolia und musste feststellen, dass ich mich bei Facebook anmelden muss, um auf diesem Wege in einen öffentlich zugänglichen Jedermannbereich zu gelangen. Fotolia soll etliche Millionen Mitglieder haben.
Der Sinn ist mir nicht klar. Was hat Facebokk damit zu tun, dass ich mir Bilder anschauen oder herunterladen möchte?
Und wieso soll ich dauernd irgendeinen Freund aus dem Facebook-Archiv bestimmen, mich Gruppen anschließen und diesen mein Profil zugänglich  machen bzw. diese in das meine einzubinden?
Bei Facebook gibt es garantiert keine „Freunde“ für mich. Zumindest würde ich da auf gar keinen Fall einen Freund suchen. Was denn auch für einen? Eine Online-Freundschaft. Drahtlos?
Ich muss doch wohl bitten.
Ich bin aus dem DSDS-Alter schon etwas herausgewachsen.
Für mich ist  Facebook  vollkommen sinnlos und zwecklos (keinen Zweck erfüllend).
Um irgendjemandem in der Welt etwas über mich zu erzählen und mir per Draht oder gar wireless „Fans und Freunde“ im undurchsichtigen Netz  zu suchen, ist mir,  ganz ehrlich gesagt,  der Tag viel zu schade.

Heute war ich auf finanzen.net. Gitti hatte mir geschrieben, dass ihre Aktien in den letzten Tagen ganz unerhört gestiegen wären. Das wollte ich mir das selbst einmal anschauen. Ich habe ja Aktien derselben Bank.
Tatsächlich, wir sind ganz ungeheuerlich rasant aus dem Keller raus.
Und nicht geheuer wäre der Gesichtsausdruck, mit welchem ich mir das gute Ergebnis anschaue, über tiefere Ursachen nachdenke und trotzdem keine Erklärung finde.

Aber was mir noch viel weniger geheuer vorkommt, ist der Umstand, dass ich auch hier einen „Schalter“ finde, mit dem ich mich bei Facebook als Fan von finanzen.net anmelden kann.
[Einfach hier klicken]
Soll ich jetzt veräppelt werden?
Was bedeutet denn dieser Kinderkram?
Will sich finanzen.net jetzt an die Jugendlichen des Facebook hängen, damit diese, falls sie auch in späteren Jahren nicht davon lassen können, einen never ending Kontakt zu ihrem Anlageberater finanzen.net behalten?

Was für eine Generation kommt da auf mich zu?
Wozu braucht diese Generation das Facebook eigentlich?
Um sich in Facebook-Datenbanken vollständig erfassen zu lassen und um dann als gläserner Kunde bei einer Facebook-Bank ein Gehalts-/ Giro-Konto zu führen?

Langsam mache ich mir ernsthaft ernsthafte Sorgen.
Fängt die Erderwärmung vielleicht im Kopf an?

Red. bat auch, dass ich wieder den Aktienkurs und meinen Gewinn / Verlust veröffentliche?
Gern. Aber nicht heute, das mache  ich ein andermal.
Nur so ganz grob. Es ist ein unerwarteter Kurs-Gewinn. Heute ist es einer. Morgen?
Also heute so etwa 4.000 Euro für ungefähr 8 Monate.
Muss vor einer Veröffentlichung erst noch meine bereits bekannte Berechnungs- bzw. Vergleichstabelle heraussuchen.
Bin nicht mehr die Jüngste und auch kein D-Zug.
Wenn das der Facebook-Generation etwas sagt.

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 2)

 

…. so, heute kann ich weiterschreiben.

Mein nächster Gedanke war, ich müsste unbedingt abklären, ob meine Nachbarin auch unfallversichert ist.
Ich kürze die  Telefonate zur Beantwortung dieser Frage ab.
Die „Allgemeine Unfallversicherung“ verwies mich an die „Berufsgenossenschaft Bahn See“, wo ich erst die Auskunft erhielt, dass ein Minijob vorläge. Später als ich in einem Folgetelefonat nach Details fragte, erhielt ich von einer anderen Mitarbeiterin die Auskunft, es läge doch gar kein  Minijob vor. Die Unfallversicherung würde für alle Pflegenden von der Pflegekasse beitragsfrei übernommen – auch für die Verhinderungspflege. Damit entfiele das Kriterium der Versicherungspflicht über eine BG und somit auch die Möglichkeit des Minijobs.
(Nachtrag: Siehe aber Verhinderungspflege – Teil 4)

Ich also wieder ans Telefon und erneut bei der Pflegekasse angerufen.
In gekürzter Form auch hier das Ergebnis:
Die Übernahme der Unfallversicherung durch die Pflegekasse wurde mir bestätigt.
Also war auch ich bereits seit Jahren, als der hauptamtliche Pfleger, unfallversichert.
Das wird man mir ganz bestimmt zu Beginn der Pflege auch mitgeteilt haben und ich werde es wieder vergessen haben.
Ein Auffrischung meiner Kenntnisse, auch in eigener Sache, kann ja nie schaden.

Meine Frage, ob ich eine Interpretation der Info, dass die Leistungen der Pflegekasse steuerfrei wären, bekomme könnte, wurde so beantwortet:

Die Leistungen der Pflegekasse sind steuerfrei. So steht es im Gesetz. Allerdings könne die Pflegekasse keine Auskunft über steuerliche Angelegenheiten erteilen. Da müsse ich schon jemanden fragen, der sich damit auskennt. Womöglich das Finanzamt fragen.

Nun – ich glaube, da kann mir jeder zustimmen – wer klopft schon gerne beim Finanzamt an und offenbart durch ungeschickte Fragen seine konkreten Vorhaben. So ganz traut man dieser übermächtigen Institution unserer BRD doch nicht und man stellt sich gleich vor, dass man durch Unvorsichtigkeit fix in eine missliche Situation gerät.
Also so sind und waren zumindest meine Besorgnisse.

Wie ein Wink des Himmels kam es mir vor, als mir einfiel, dass wir Mitglied im SoVD sind. Flugs die Nummer herausgesucht und den Plastikausweis (wegen der Mitglieds-ID) ebenfalls.
Erleichtert trug ich gleich der ersten freundlichen Mitarbeiterin mein Anliegen vor.
Die Auskunft, die ich dann erhielt, kam mir seltsam bekannt vor.
Man könne mir keine Informationen über steuerliche Angelegenheit erteilen.
Wer hätte das gedacht?

Also doch zum Finanzamt.
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Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 1)

Seit 13 Jahren pflege ich meine demenzkranke Mutter (Pflegestufe III) . 10 Jahre davon rund um die Uhr bei mir zu Hause.
Über all die Jahre hatte ich nicht einen einzigen Tag Urlaub. Nur stundenweise konnte ich mich um Privates / Persönliches kümmern.

Vor kurzem wurde ich auf die tage- bzw. stundenweise Verhinderungspflege aufmerksam (Beitrag der Sendung WiSo im ZDF). Bislang kannte ich nur den Begriff der Kurzzeitpflege in einem Heim. Da sollte und wollte meine Mutter aber niemals hin. Das habe ich ihr fest versprochen.
Ich halte meinVersprechen. Schließlich war meine Mutter mehr als nur in den ersten 18 Jahren meines Lebens für mich da. In leichten und in schweren Tagen. Jetzt ist es umgekehrt. Ich zahle mein „Milchgeld“ zurück und habe mal gerade etwas mehr als die Hälfte geschafft.
Auch meine Mutter kannte damals 1950 bis 1970 rund um die Uhr weder Urlaub, Feiertag, Verhinderung (außer bei Erkrankung und Krankenhausaufenthalt).

Ich leiste also gar nichts Ungewöhnliches.
Eher etwas Alltägliches und offenbar schauen mich andere deshalb verwundert an – weil ich ein Mann bin.
Ich möchte damit allerdings nicht ausdrücken, dass ich inzwischen nicht auch den Wunsch nach Erholung, Ausspannen oder besser Abwechslung verspüre.

Die Verhinderungspflege ist eine Lösung. An bis zu 28 auch unabhängig von einander gewählten Tagen zahlt die Pflegekasse nach §39 des SGB XI ein steuerfreies Entgelt für die Verhinderungspflege. Aber nicht mehr als 1.510,00 EURO pro Kalenderjahr (im nächsten Jahr sind es wohl etwas mehr).

Immerhin, das hört sich doch toll an.

Sofort tauchte aber die auch früher schon öfter präsente Frage auf: „Wer könnte die Pflege für mich übernehmen? Wer verfügt über die fachliche Fähigkeit? Wer hat die Zeit? Wer würde eine ihm fremde demenzkranke und inkontinente ältere Person überhaupt anfassen und sogar pflegen, waschen, füttern, ihr die Zähne putzen wollen? Wer würde während meiner mehrstündigen Abwesenheit mehrmals vorbeikommen – womöglich mit Bus oder Bahn?“

Und wenn ich jemanden fände – immerhin gäbe es da die gewerblichen Pflegedienste – wen lasse ich während meiner Abwesenheit in mein Haus? Nicht nur in den Wohnbereich meiner Mutter – in mein gesamtes Haus?
Das sind Probleme!

Meine Verwandten und die mit mir verschwägerten Personen werden vom „Gesetzgeber“ zwar anerkannt, aber bei deren Hilfe unterstellt er, dass diese das ohne den Hintergedanken, sich dafür etwas bezahlen zu lassen, tun. Oder, dass der Gedanke nach angemessenem Entgelt bei ihnen nicht so ausgeprägt sein darf.

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