Zur Erinnerung: Der Betriebsrat von Siemens wehrt sich gegen Vorwürfe der Geschäftsleitung, er verbreite im Zusammenhang mit angeblich geplanten Entlassungen Panik. Allein in der Software-Entwicklung sollen bis Ende 2007 bis zu 15.000 Arbeitsplätze wegfallen, behauptet der Betriebsrat dagegen laut einem Bericht des Tagesspiegel. Der Konzern wolle ein Drittel des gesamten Etats für Software-Entwicklung in Niedriglohnländer verlagern, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Münchner Standorts Hofmannstraße, Leo Mayer. Der Arbeitnehmervertreter beruft sich dabei laut der Zeitung auf Planungen des Vorstands.
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Kategoriearchiv: Arbeit
Nokia will Bochum im Juni schließen
Am Mittwoch haben bei Nokia die Gespräche über einen Interessenausgleich zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat begonnen. Konkrete Ergebnisse gibt es bisher noch nicht. Außer: Das Management will das Bochumer Handy-Werk bereits zum 30. Juni schließen. Die Gewerkschaft will dagegen Zeit bis zum 30. Juni 2010.
Sogar beim kurier.at pfeifen die Spatzen das AUS von den Dächern.
Hat irgendjemand – außer dem Betriebsrat – irgendeinen Zweifel gehegt? Nun will der Betriebrat aber mal so richtig loslegen und NOKIA zu extrem hohen Abfindungen zwingen. Die Arbeitnehmer sollen JETZT jede Zurückhaltung ablegen.
Jetzt aber los !!!!! Wenn’s brennt ist die Gewerkschaft hilflos und die hochddotierten Herren/Damen Gewerkschaftsvorstände und deren zahlreiche Vertreter kriegen für ihre unschuldigen (untätigen) Hände den reinen Waschzwang.
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Siemens will bei SEN angeblich bis zu 3 000 Stellen streichen
SEN stellt Telekommunikationstechnik für Firmenkunden her. Im Herbst 2006 wurde SEN aus dem Siemenskonzern ausgegliedert. Seit der Gründung der Siemens Enterprise GmbH & Co. KG zum 1. Oktober 2006 sucht die Siemens AG nach einem Käufer für dieses Unternehmen. Anfang August 2007 hatte die Geschäftsleitung den Wirtschaftsausschuss darüber informiert, dass über 600 Stellen gestrichen werden sollen.
Nun sprechen Zeitungsberichte (z. B. FAZ) plötzlich von bis zu 3 000 der insgesamt ca. 6 200 Stellen in Deutschland, die in Gefahr seien.
Ich las dies in einem Bericht der IG Metall-Bayern
😎 Siemens will auf jeden Fall raus aus SEN und um jeden Preis verkaufen – egal an wen. Dem Vorstand ist sogar CERBERUS Capital Management recht, bloß weg mit SEN. Hauptsache die Leichen liegen nicht auf Siemens Friedhöfen. Weiterlesen
„Es wird Stellenstreichungen geben“
„Insgesamt werden wir natürlich neue Stellen schaffen, aber in den Verwaltungs- und Vertriebsabteilungen werden wir in bestimmten Bereichen abbauen.“
„Wir haben einen hervorragenden Auftragsbestand derzeit,…..“
„Wir treten in eine Phase ein des verlangsamten Weltwirtschaftswachstums.“
„In keinster Weise gibt es hier irgendwelche Veränderungen oder Überlegungen.“
Manager-magazin.de berichtet, dass der neue Siemens Chef Peter Löscher dieses bei Bloomberg TV ausgesprochen habe.
Na, das wird die Siemens-Mitarbeiter bestimmt trösten, dass die Kollegen von BenQ nicht die letzten waren, die ausscheiden mussten. Es geht insbesondere um die Unternehmensnetzwerksparte SEN und deren mehr als 15.000 über die ganze Welt verteilten Mitarbeiter.
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Nokia will 60-70 Wochenstunden in Rumänien durchsetzen
Der rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa hatte Nokia vorgeworfen, in seiner neuen Fabrik im rumänischen Jucu die Arbeitszeit über das in Rumänien zulässige Maß hinaus verlängern zu wollen. Dies wäre „eine neue Form der Sklaverei“, sagte der Präsident von Cartel Alfa, Bogdan Hossu ….
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Die Lokführer wollen nicht unterschreiben
Bahn-Tarifstreik: Der seit Monaten andauernde Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL ist noch nicht beigelegt. Die GDL sieht die versprochene Eigenständigkeit im Tarifvertragswerk, dessen Eckpunkte Bahn und Gewerkschaft Ende Januar unterzeichnet hatten, nicht gewährleistet. Der Tarifvertrag wird damit voraussichtlich diese Woche nicht unterzeichnet und kann damit womöglich nicht zum 1. März in Kraft treten. Eskaliert der Streit, könnte es abermals zu Arbeitsniederlegungen kommen.
Mehr darüber in der FAZ.NET
Ich denke das geht so lange, bis die Bahn die Super-Schnellzüge aus Frankreich gleich mit französischer Besatzung kauft. Dazu passt der Artikel: Kommt der nächste ICE aus Frankreich?
Falsch geparkt = abgemahnt !!
Die Abmahn-Flut (VON WOLFGANG SCHUBERT)
Wer als Wegbeschreibung für seine Familienfeier den Auszug aus einem Stadtplan auf die Homepage stellt, hat gute Aussichten ins Visier von Abmahnern zu geraten. Die Flut der Unterlassungsaufforderungen wächst ständig.
Mittlerweile erhalten selbst Autofahrer, die kurz auf einem privaten Stellplatz parken, ein Schreiben vom Rechtsanwalt. Stets wird eine Unterlassungserklärung verlangt ….
Mehr hierzu erfahren Sie bei rp-online.
😎 Wann handelt das Jutizministerium? Warum schläft dort offenbar alles? Ist wohl nicht wichtig genug. Oder?
Wenn der Ruf des Finanzplatzes Deutschland durch Herrn Zumwinkel und seinesgleichen „bedroht“ ist, tummeln sich Regierung, Verbandpräsidenten und alle die sprechen und sich „in der Maske noch schminken lassen können“ vor jeder Kamera.
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Prozess Hartz (zur Erinnerung) 02.02.2007
Das Urteil in der sogenannten VW-Affäre gegen den Ex-Personalvorstand Peter Hartz ist rechtskräftig. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Verteidigung oder der Angeklagte selbst hätten bis zum 1. Februar gegen die Entscheidung Revision eingelegt, teilte das Landgericht Braunschweig am Freitag mit. Hartz war am 25. Januar nach einer umstrittenen Urteilsabsprache wegen Untreue, zum Teil in besonders schweren Fällen, und Begünstigung eines Betriebsrates zu zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 576.000 Euro verurteilt worden.
Bericht des NDR.
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Barilla will Kamps und mehr verkaufen?
Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (FTD) bereitet Barilla derzeit einen Verkauf der Kamps-Kette mit 8000 Mitarbeitern und ihren deutschlandweit rund 1000 Filialen vor. So steht es in einem Bericht von n-tv.
Betroffen sein könnten auch „Lieken Urkorn“ und „Golden Toast„.
Betroffen sind garantiert wieder tausende von Arbeitnehmern.
Käufer wird wohl eine Frankfurter Investmentgruppe sein .
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Jobabbau bei T-Systems
Und auch hier weiß n-tv zu berichten:
Der neue T-Systems-Chef Reinhard Clemens will die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom auf Rendite trimmen und plant dabei auch einen Stellenabbau. „Wir müssen im IT-Bereich wachsen. Am besten vier Prozent stärker als der Markt“, sagte Clemens der „Welt“.
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