Frühzeitig das Wohnen im Alter planen

…. Alternative Wohnformen sind ein Thema, über das sich immer mehr Menschen Gedanken machen. Ob generationsübergreifende Wohnkomplexe, Hausgemeinschaften oder Senioren-WGs, die Möglichkeiten sind vielfältig. Nicht ganz einfach ist es allerdings, Projektideen in die Tat umzusetzen. Um dies zu erleichtern, wollen die Beratungs- und Koordinierungsstellen (Beko) in Ingelheim einen regionalen Stammtisch einrichten. Bei den Treffen sollen sich Menschen finden, die ein gemeinsames Wohnprojekt auf die Beine stellen wollen….

Diesen Artikel fand ich in der „Allgemeinen Zeitung Mainz – Rhein Main Presse“ vom 12.08.2008.
So stelle ich mir MEINEN Altersrugesitz vor

Eine Initiative, die ich  begrüße. Nichts wird in jungen Jahren so sehr ausgeblendet wie das Alter.  Ich erfahre es täglich um mich herum. Scheinbar kommt nichts überraschender als der 55. Geburtstag, die Sorge vor dem bislang unbeachteten „Lebensabend“ und die plötzliche Einsicht vor der bisher nicht ausreichend berücksichtigten Vorsorge. Auch das höre ich jeden Tag.
Urplötzlich tut sich da ein Tor auf, welches bei vielen die gleichnamige Panik auslöst und für viele wird’s an so einem Tage „ohne Vorwarnung und aus heiterem Himmel“ verdammt eng.
Ich hör’s immer daran, dass vermehrt auf „die da oben“ geschimpft wird und auf einmal krampfhaft Hilfe für Job und Alter gesucht wird. Plötzlich sind Selbsthilfegruppen und gemeinnützige Initiativen „Gleichgesinnter und Ebenfallsbetroffener“ interessant,  um zu helfen.
Wie wär’s denn mit MITMACHEN?
Wir sollten früh damit anfangen und uns ums Alter zu kümmern. Fangen wir doch einfach einmal mit unserem an.

Kinderbetreuung – Potentes Mittel gegen Armut

Wer die Kinderarmut bekämpfen will, sollte bei der Betreuung der Kleinen anfangen. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)….
…Wo die Mütter aber keinen Job annehmen können, weil sie ihren Nachwuchs selbst beaufsichtigen müssen, fehlen Einkommen und ist das Risiko der Kinderarmut höher.
Quelle: Presseportal (hier klicken)

Auch in Österreich sinken Sozialleistungen + Steuern steigen

Wien (11.8.08): Die österreichische Armutskonferenz rechnet vor: Der durchschnittliche Arbeitslosenbezug sinkt in Österreich seit dem Jahr 2000 um rund 8%.
Damit wird eben nicht Armut bekämpft, wie die Politik gerne vollmundig in ihren Sonntagsreden verlautbart, sondern ganz im Gegenteil in die Armutsfalle hineingeführt, da man Schulden machen muß, um das Überleben zu sichern: Die Schuldenspirale entsteht.
❗ Dieser Tipp auf den [Artikel der Globallist] stammt von Jutta aus Linz

 

Starke Zunahme der Empfänger bei Grundsicherung im Alter

Die steigenden Ausgaben bei der Sozialhilfe sind vor allem auf die Zunahme der Zahl der Grundsicherungsempfänger im Alter zurückzuführen. Dies deutet auf das Problem der wachsenden Altersarmut hin.
Ein Bericht von „cecu“, dem Portal für Finanzen u. Versicherungen.
Gefunden von Fred aus Mannheim
[Zum Artikel hier klicken] _____________________________________________________________________

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Österreich: Arbeitslosengeld liegt unter der Armutsgrenze

Ein durchschnittliches Einkommen reicht nicht mehr aus, damit das Arbeitslosengeld, das man nach dem Verlust des Arbeitsplatzes bezieht, über der Armutsschwelle liegt. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeiterkammer Niederösterreich….
❗ Dieser Tipp [auf einen ORF-Bericht] kommt von Yogi aus AT.

Dem Finanzamt entgeht bald nichts mehr

… Die Finanzbehörden ziehen die Schlinge um die Bürger immer enger. In den kommenden Monaten teilt das Bundeszentralamt für Steuern jedem Deutschen eine persönliche Identifikationsnummer zu. Diese elfstellige Nummer müssen Steuerzahler künftig bei allen Anträgen, Erklärungen oder Mitteilungen an die Finanzbehörden angeben. Spätestens bis Ende des Jahres soll jeder Bürger – vom Säugling bis zum Greis – eine solche ID-Nummer besitzen …
😎 Dies berichtet „WELT-ONLINE“ . Zu lesen ist die [hier]

….. das gefährlichste soziale Problem in Deutschland.

Die ungelöste Integration von Zuwanderern ist das gefährlichste soziale Problem in Deutschland. Nach der Wahl 2009 ist es Zeit, in Berlin ein eigenständiges Ministerium dafür zu schaffen.
Zum ONLINE-Bericht des STERN [hier klicken]
❗ Donata, Konstanz  (10.08.08) per Mail
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Geht es der West-LB an den Kragen oder wieder uns?

😎 Vor nicht allzu langer Zeit hieß es, dass die Sanierung der NRW-West-LB durch die Eigentümer (insbesondere den Steuerzahler) erfolgreich abgeschlossen sei. Die KfW ließ verlauten, dass nicht einmal Personal abgebaut werden müsse – obwohl gerade hier vergleichsweise hohe Gehälter gezahlt würden.
Was sagt uns dann dieser Bericht des Manager-Magazins?

Ausverkauf im Wertpapiergeschäft

Kann sich eigentlich jemand vorstellen, dass eine Bank in der Vergangenheit mal  eben so nebenher „eher unbedeutende Wertpapiere“ in Höhe von 20 Milliarden Euro zusammengekauft hat, obwohl diese mit dem grundsätzlichen Geschäftsziel der West-LB gar nichts zu tun hatten?
Versteh ich das etwa richtig?
Eben hat diese West-LB noch 1,6 Milliarden der Steuerzahler mit US-Finanzanlagen brutal verzockt, wäre daran fast pleite gegangen und jetzt tauchen auf einmal Wertpapiere im 12-fachen Wert auf, die in den kommenden 3 Jahren – von eben diesen Finanzstrategen, die den Laden schon einmal an die Wand gekarrt haben – zum EK wieder verschruppt werden sollen.
Wie beruhigend, die EU-Kommission verlangt doch tatsächlich zufällig (!!) zeitgleich, dass auch Mitarbeiter abgebaut werden müssen.
Zum Verständnis: „Mitarbeiter“ heißt in der BRD immer Arbeitnehmer.

Wenn ich das 1×1 des Bankgewerbes bislang richtig verstanden habe, so hat dies doch eigentlich immer mit Geld und Zinsen zu tun. Brachliegendes Kapital darf es in einer Bank nicht geben, da der entgangene Zinsgewinn quasi ein Verlust ist (zumindest in Höhe der laufenden Inflation). Die Banker können  uns ruhig zutrauen, dass wir das kapieren – denn unsere Rentner und Sparbuchbesitzer leben ja schon seit Jahren mit dieser Erfahrung.
Also sind die 20 Milliarden Wertpapiere, die nun zum EK – d.h. ohne Kurs-/Zinsgewinn – unters Volk (Heuschrecken?) gebracht werden sollen doch schon wieder ein Milliardenverlust, den die schweigende Gemeinschaft der Steuerzahler gleichgültig zu tragen hat.
Zusätzlich kommen auf uns Steuerzahler noch die laufenden + Langzeitkosten zu, die durch den Abbau von Arbeitsplätzen entstehen werden.

Mir wird ganz schlecht!
Da hat doch schon wieder jemand eine riesige Verlustkeule hinter seinem Rücken versteckt, während er nach vorn leutselige Sprüche ablässt.

Also gut, jetzt hat also die EU Schuld. Ist für uns doch vollkommen klar! Bei der West-LB hatte sowieso noch niemals irgendjemand irgendeine  Schuld auf sich geladen. Das waren immer schon immer die Anderen und das wird auch immer so bleiben.
Könnte man diese 20.000.000.000 Euro Wertpapiere nicht mit einem 10%-igen Aufschlag ca. 2.000.000.000 versehen – das ist weit unter dem Zinssatz, den man für ein überzogenes Konto zu zahlen hat, daher zumutbar, nicht ansatzweise sittenwidrig oder gierig. Damit könnten die Banker versuchen den Verlust wieder wettzumachen, den sie dem Steuerzahler zugemutet haben. Ganz nebenher wäre es dadurch evtl. sogar möglich die wohldotierten Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu retten und deren wichtige Kaufkraft für unser aller Konjunktur zu erhalten?

Oder haben die Banker neben den US-Immobilien womöglich noch weiteren Schrott eingekauft, den Sie nun zu „unwichtigem Nebenbeigeschäft“ erklären, um ihn auf diese Weise vor aller Augen elegant und unauffällig loszuwerden?
Ehe diese auch „krachen gehen“ und der Insolvenzverwalter erneut an die Tür pocht!?
Ich fürchte sehr, dass es genau das ist.
Ich möchte zum Ende meiner Gedanken dem „schweigenden Steuerzahler“ wünschen, dass er noch eine Regierung erlebt, die in ihrer Gesamtheit aus hoch besoldeten, wirklichen Fachleuten besteht, welche ihre Arbeit verstehen, diese ohne Immunität tun und ernst nehmen.
Was da derzeit in Berlin zusammensitzt hat nichts davon. Nicht einen spürbaren Hauch! Es handelt sich überwiegend um „kanzleilose“ Juristen und freigestellte Leute aus staatlichen Verwaltungen!
Und gerade DIE sind es doch, die von Wirtschaft und Finanzen nun gar keine Ahnung haben. Oder stimmt es etwa nicht, dass wir von Konzernen und Großkapital regiert werden?
Oder anders ausgedrückt: Unsere Volksvertreter regieren uns und werden dabei vom Kapital gesteuert.
Vielleicht spielt in manchen Fällen ja auch die Aussicht auf einen Job eine Rolle, der nach der Politikerkarriere für’s Essen auf dem Tisch sorgt?
Im Moment fällt mir zwar keiner ein, der in dieses Schema passt.
So etwas soll es aber bereits gegeben haben.  Aber hier bei uns?  Sicherlich nicht, doch wohl eher in irgendeinem dieser afrikanischen Operettenstaaten.
Bei uns sollte das ja ganz unwahrlich sein. Schon rein charakterlich wäre das mit unseren Politikern auch gar nicht zu machen, die sind da ganz anders.
An unserem Politikerwesen könnte bestimmt so manch anderer Staat genesen.
Wo habe ich diesen Einfall bloß schon wieder her?
Was ist also falsch daran, dass wir die besten Fachleute aus der Wirtschaft abwerben und für uns arbeiten lassen?
Die Anwälte könnten sich dann weiter ihrem Geschäft widmen, Autounfälle verhandeln, sich als Verbraucherschützer fühlen und Verstöße gegen das Marken- und Urheberrecht abmahnen, bis es niemand mehr wagt sich selbstständig zu machen  oder uns effektiv bei der Kontrolle unserer Fachleute zu unterstützen.
Wär das nichts? 😎

Möglichst nicht ans Alter denken

Genau 41 Treppenstufen sind es, die zur Altbauwohnung im dritten Stock des Hauses in der Grabenstraße führen, in dem einst die Sparkasse Gengenbach residierte und dessen Grundstein von 1925 datiert. Klara Hirz wohnt dort seit nun 65 Jahren. Länger als sie dies je erwartet hat. Die Frau, die eher aussieht, als sei sie in den Achtzigern, ist 103 Jahre alt.
Wer mehr lesen möchte [klickt bitte hier]
❗ Für diesen Tipp zum Bericht der „BADEN-ONLINE“  danken wir Herbert aus Erlangen