…. Alternative Wohnformen sind ein Thema, über das sich immer mehr Menschen Gedanken machen. Ob generationsübergreifende Wohnkomplexe, Hausgemeinschaften oder Senioren-WGs, die Möglichkeiten sind vielfältig. Nicht ganz einfach ist es allerdings, Projektideen in die Tat umzusetzen. Um dies zu erleichtern, wollen die Beratungs- und Koordinierungsstellen (Beko) in Ingelheim einen regionalen Stammtisch einrichten. Bei den Treffen sollen sich Menschen finden, die ein gemeinsames Wohnprojekt auf die Beine stellen wollen….
Diesen Artikel fand ich in der „Allgemeinen Zeitung Mainz – Rhein Main Presse“ vom 12.08.2008.

Eine Initiative, die ich begrüße. Nichts wird in jungen Jahren so sehr ausgeblendet wie das Alter. Ich erfahre es täglich um mich herum. Scheinbar kommt nichts überraschender als der 55. Geburtstag, die Sorge vor dem bislang unbeachteten „Lebensabend“ und die plötzliche Einsicht vor der bisher nicht ausreichend berücksichtigten Vorsorge. Auch das höre ich jeden Tag.
Urplötzlich tut sich da ein Tor auf, welches bei vielen die gleichnamige Panik auslöst und für viele wird’s an so einem Tage „ohne Vorwarnung und aus heiterem Himmel“ verdammt eng.
Ich hör’s immer daran, dass vermehrt auf „die da oben“ geschimpft wird und auf einmal krampfhaft Hilfe für Job und Alter gesucht wird. Plötzlich sind Selbsthilfegruppen und gemeinnützige Initiativen „Gleichgesinnter und Ebenfallsbetroffener“ interessant, um zu helfen.
Wie wär’s denn mit MITMACHEN?
Wir sollten früh damit anfangen und uns ums Alter zu kümmern. Fangen wir doch einfach einmal mit unserem an.