Unser gutes Recht: Krankenakte – Einsicht durch Patient erlaubt

Viele Deutsche wissen nicht, dass jeder Patient bei seinem Arzt ein Recht auf  Akteneinsicht  hat.
Die Verbraucherschützerin Julia Nill sagte dazu: „Patienten haben ein Recht darauf, ihre  Patientenakte einzusehen“. Darüber hinaus gilt für Krankenakten eine Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren. Nill weiter: „Die Herausgabe darf der Arzt nur in wenigen Ausnahmefällen verweigern. …
Gefunden bei Finanznews 18.08.2008 -von Ursula aus Weinheim

Die Finanz- u. Wirtschaftskrise und der Lohn dafür

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sagt voraus, dass wir eine deutlich schwerere Wirtschaftskrise erwarten müssen, als bislang von uns befürchtet [ hier im Manager-Magazin steht es ].
Der designierte US-Vizepräsident Joe Biden weiß zu berichten, dass es der amerikanischen Wirtschaft weitaus dreckiger geht, als bislang bekannt ist. Und das sagt der doch bestimmt nicht zum Spaß [ so zu lesen bei n-tv ].
Die US-Bank- und Versicherungsvorstände, die uns diesen Segen beschert haben, haben sich inzwischen für ihre in aller Welt spürbare Arbeit mit 1,6 Millarden Dollar belohnt [ das steht auch im Manger-Magazin – hier klicken und staunen ]. 
Horst aus Mistelgau fragt was unsere BRD daraus lernt.
😎 Danke für diese informative Zusammenstellung.
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Die Riester-Förderung rechnet sich nicht immer

Wohn-Riester rechnet sich für alle, die Immobilien kaufen wollen. Doch ungeahnte Wendungen im Leben können durchaus dazu führen, dass sich der staatlich geförderte Hausbau unterm Strich nicht rechnet oder die Häuslebauer mit hohen Steuerschulden konfrontiert werden.
Heinrich Bockholt, Professor an der Fachhochschule Koblenz, zeigt in der WELT-ONLINE fünf Fälle auf.
Mehr Infos gibt es [wenn Sie hier klicken].
❗ Ein Hinweis von Corinna aus Gelsenkirchen.
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Finanzkrise: Tränen hier und Champus dort.

@Ist das die Managerkrankheit?
Sie verstehen meine Frage nicht? 
Hm, na gut, dann will ich mal etwas ausholen:

Alle vergießen Tränen.
Der um seine Altersversorgung und sein Sparbuch bangende Steuerzahler und der von Wertverlusten am Boden zerschlagenen Klein- und Großaktionär sehen vor sich nur zerschlagenes Porzellan und es treibt ihnen das Wasser in die Augen.
Gleichermaßen sehen wir auch in den oberen Etagen der Banker und Anlageberater gerötete und feuchte Augen.
Weinen die etwas auch?

Offenbar nicht, denn die milliardenschweren Rettungspakte sorgen doch dafür, dass die bisherigen Manager-Gewohnheiten nicht abgestraft sondern sogar als unterstützungswürdig angesehen werden können.

Beispiel 1
Wir erinnern uns noch an die ebenfalls milliardenschwere Rettungsaktion der US-Regierung für den vor dem Kollaps stehenden Versicherer AIG, dessen Aktienwert von 67,00 Dollar je Aktie im vergangenen November auf sage und schreibe unter 2 Dollar am 10.10. fiel. Ein beeindruckendes Ergebnis hochdotiertem Managertums, welches den Versicherten und den Aktionären dieser Institution sicherlich auch noch den Schweiß auf die Stirn getrieben haben mag.
Zügig nach der Milliardenspritze atmete natürlich auch das Topmanagement auf. Hatten doch gerade Steuerzahler und Staat gezeigt, wer hier wen zu fürchten hat. Das war auch hier alle Male ein dadurch gerechtfertigter Grund in einem Luxushotel in einem dem Anlass angemessenen Umfange zu feiern. Die Rechnung dieses Vergnügens, gerade vom Steuerzahler verbürgt, belief sich dann auch auf nur zurückhaltende sehr 440.000 Dollar.
Auch hierfür gibt es eine einfache, aber nachvollziehbare Erklärung: „Die Feier war bereits seit Monaten geplant.“
Und wenn Top-Manager etwas zusagen, dann halten sie es auch. Das erwarten die Steuerzahler und Kunden aller Welt doch von ihnen. Schließlich soll jeder Vertrauen zu seiner Versicherung haben.
Das kann jeder einsehen. Das wussten schon unsere Väter: „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!“.

Beispiel 2
Wie „De Morgen“ aus Belgien zu berichten weiß, haben in Monte Carlo 200 Gäste der Dexia-Bank im Hotel de Paris die Eröffnung einer Filiale gefeiert, deren Eröffnung aber wegen der Finanzkrise  gar nicht stattfand und tags drauf hat sich eine ebenfalls zahlreiche Schar Gäste der Fortis-Bank im Nobelrestaurant „Louis XV“ mit  nicht gerade preiswerten Speisen bewirten lassen.
Zu später Stunde, als der Champagner bereits seine volle Kraft entfaltet, sollen sich einige aus der Teilnehmermenge der Dexia-Feier feuchtfröhlich und lauthals mit dem Trinkspruch „Auf alle, die ihr Geld verloren haben“ zugeprostet haben.
Da kann man nur sagen: „Im Wein liegt Wahrheit!“

Ist das die Managerkrankheit?

Krankenversicherung: Zahl der Nichtversicherten halbiert

Das Bundesminsterium für Gesundheit lässt verlautbaren: „Die Zahl der Nichtversicherten in Deutschland hat sich seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform am 1. April 2007 bereits mehr als halbiert.“….
…. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren Anfang 2007 etwa 211.000 Personen ohne Krankenversicherung. Nachdem inzwischen über 100.000 Menschen als ehemals Nichtversicherte in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückgekehrt sind, einige tausend in die PKV, und dazu viele weitere durch den Aufschwung am Arbeitsmarkt über eine versicherungspflichtige Beschäftigung neuen Versicherungsschutz erhalten haben, hat sich die Zahl der Nichtversicherten bereits mehr als halbiert ….
Die ganze Pressemitteilung „hier

Irgendwie kriege ich diese ganze Rechnerei nicht in meinen  „PISA-Kopf“.   Am 08.02. las ich den Bericht des Statistischen Bundesamt und notierte mir „Mehr Menschen ohne Krankenversicherung“ und jetzt soll sich die Zahl der Nichtversicherten sogar auf rund 50% reduziert haben!?
Noch einmal: 1999 waren 145.000 ohne Versicherung. 2003 waren es dann bereits 177.000 Bürger, die keine Krankenversicherung mehr hatten. April 2007 kletterte dann die Zahl derer, die in deiner-meiner-unserer-BRD ohne den Schutz einer Krankenversicherung leben müssen auf 277.000 (zweihundertsiebenundsiebzigtausend = Menschen!).
Hinter dieser Zahl verbergen sich menschliche Schicksale. Das sind keine Arbeitsscheuen, keine Penner. Das sind die, die nicht die Stärke hatten, um in dieser Gesellschaft den Kopf über Wasser zu halten. Darunte sind auch viele Kleinunternehmer und Handwerker, denen durch „Weiße-Kragentäter“ und zahlungsfaule „Otto-Normalos“ (davon gibt es auch jede Menge) wirtschaftlich der Hals umgedreht wurde.
Das ist in der Tat eine erschreckende Zahl (egal wie hoch sie ist), die nichts, aber auch rein gar nichts mit Gerechtigkeit und sozialer Marktwirtschaft zu tun hat.

Jetzt aber mal zu einem Herren, auf den deine-meine-unsere BRD wirklich richtig stolz sein darf,  zu Adam Riese, der mir jetzt unbedingt helfen sollte. Denn ich kapier’s nicht. Was hat sich hinsichtlich der Anzahl der Nichtversicherten halbiert?  Mein Verstand?
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Auch Zuhälter müssen Steuern zahlen

… Heribert S., Spitzname „Harry“, trägt schwarzen Samtanzug und war einmal eine Nummer im Rotlichtmilieu. Der gebürtige Franke leitete einst als Geschäftsführer einen FKK-Bordellclub im Münchner Westen. Dass ihm sein „Kapital“ Jahre später einmal soviel Ärger und letztlich sogar einen Strafprozess einbringen würde, damit hätte er indes rechnen können. … Diese ganz spezielle Neuigkeit habe ich bei süddeutsche.de gefunden.

Thema LUDENSTEUER. Das sind unsere „Harrys“ von der roten Meile. Franke, altersarm und auch sonst nicht so wirklich gut drauf. Geschäftsführer wäre er gewesen. Vermögend sei er nicht, sonst wäre ja auch nicht hier geblieben. Wo sonst ist das soziale Netz auch so gut abgesichert, dass nicht auch ein Harry da noch einen Platz drin fände?  In seinen Kreisen bezeichnet man  seine Tätigkeit eher als „Wirtschafter“ und die hat in der Regel deutlich wenig mit Geschäftsführung zu tun. Wirtschafter sind die „Hausmeister“ der Bordelleigentümer und deren Tätigkeit hat ihren Ursprung in den Zeiten, in denen es erforderlich wurde, dass Bordelle vor Übergriffen oder „feindlichen Übernahmen“ geschützt werden mussten. Diese Beschützer sollten aber nicht nur so rumstehen und erhielten daher wirtschaftliche Aufgaben vom Bordellbesitzer, der bis heute lediglich als ahnungsloser Zimmervermieter auftritt. Die „Harrys“ dieser Szene halten ihren Kopf hin (meist Stroh im Kopf = Strohmann) und jetzt erfährt auch dieser Harry im Rentenalter, auf was er sich da eingelassen hat. Aber das weiß Harry natürlich nicht, denn davon versteht er bis heute nichts. Er hatte den Geschäftsführer-Titel  an seine breite Brust geheftet bekommen und darauf  war er die ganzen Jahre stolz gewesen und ist es bis heute. Er gehörte in seinen Augen quasi zum mittleren Management, hatte mit Kunden zu tun, die ebenfalls Geschäftsführer waren (anderes Gewerbe) und fühlte sich dabei sehr wohl. Und dies alles, weil der Puffbesitzer seinen Aufpasser nicht „Lakai Harry oder Hausmeister“ sondern „Geschäftsführer“ gerufen hat.  Der wusste schon warum und wenn das Gericht mit Harry fertig ist, weiß der es vielleicht auch.
Hat Harry (der Möchtegern-Geschäftsführer)  seinen Anwalt ohne Zureden von dritter Seite selbst gewählt oder wurde ihm auch in diesem Fall empfohlen was er zu tun hat?
Mein Hund heißt „Chef“, er wohnt bei mir.  Ist er jetzt für die Hundesteuer zuständig?

Spediteuer gesteht 50-Millionen-Betrug

„Ich übernehme die volle Verantwortung für das, was geschehen ist“, sagte Thomas Betz am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. „Ich stehe zusammen mit dem Unternehmen für die Konsequenzen ein.“
Dem 49-jährigen Spediteur werden Bestechung und Sozialversicherungsbetrug mit einem Schaden von 50 Millionen Euro vorgeworfen. Hintergrund soll der illegale Einsatz osteuropäischer Fahrer auf Strecken innerhalb der EU gewesen sein.
Und manager-magazin hat die ganze Nachricht parat.
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Eigenheim über Lebensversicherung finanziert

Wer bei der heutigen Krise der Banken und der sich daraus ergebenden Zinsentwicklung der Kapitallebensversicherungen blind darauf vertraut, dass die Finanzierung seines Häuschens auch so reibungslos abläuft, wie er sich das einmal ausgerechnet hat, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.  
Am Ende fehlt Geld! Immer!!!!!!!!!!
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Mehr Menschen ohne Krankenversicherung

Anfang 2007 waren 211.000 Menschen nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Vier Jahre zuvor seien es nur 177.000 gewesen, nach 145.000 im Jahr 1999.
Dies + mehr berichtet „Reuters-Deutschland
Dieser Trend SOLL durch unsere energische und durchsetzungsfähige Ministerin Ulla Schmidt und die Gesundheitsreform 1.04.2007 gestoppt worden sein.
Die „sz-online“ weiß sogar zu berichten: „Seither kehrten laut Bundesgesundheitsministerium mehr als 100000 Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung zurück. (dpa)“

😎 (KJ 2003) 177.000 – 100.000 (lt. Ulla Schmidt) = 211.000 (letzte Statistik).
Kann ich nicht rechnen? Hören Sie auch wie es rumort? Adam Riese wirft sich sich in seinem Grabe gerade unruhig von einer auf die andere Seite. Fürchtet sich wohl vor dem Spruch, der jeder Rechnung folgt, wie das Amen dem Gebet: „….. lt. Adam Riese!“
Ist außer mir noch jemand auf die nächste Statistik gespannt?
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