Auch Zuhälter müssen Steuern zahlen

… Heribert S., Spitzname „Harry“, trägt schwarzen Samtanzug und war einmal eine Nummer im Rotlichtmilieu. Der gebürtige Franke leitete einst als Geschäftsführer einen FKK-Bordellclub im Münchner Westen. Dass ihm sein „Kapital“ Jahre später einmal soviel Ärger und letztlich sogar einen Strafprozess einbringen würde, damit hätte er indes rechnen können. … Diese ganz spezielle Neuigkeit habe ich bei süddeutsche.de gefunden.

Thema LUDENSTEUER. Das sind unsere „Harrys“ von der roten Meile. Franke, altersarm und auch sonst nicht so wirklich gut drauf. Geschäftsführer wäre er gewesen. Vermögend sei er nicht, sonst wäre ja auch nicht hier geblieben. Wo sonst ist das soziale Netz auch so gut abgesichert, dass nicht auch ein Harry da noch einen Platz drin fände?  In seinen Kreisen bezeichnet man  seine Tätigkeit eher als „Wirtschafter“ und die hat in der Regel deutlich wenig mit Geschäftsführung zu tun. Wirtschafter sind die „Hausmeister“ der Bordelleigentümer und deren Tätigkeit hat ihren Ursprung in den Zeiten, in denen es erforderlich wurde, dass Bordelle vor Übergriffen oder „feindlichen Übernahmen“ geschützt werden mussten. Diese Beschützer sollten aber nicht nur so rumstehen und erhielten daher wirtschaftliche Aufgaben vom Bordellbesitzer, der bis heute lediglich als ahnungsloser Zimmervermieter auftritt. Die „Harrys“ dieser Szene halten ihren Kopf hin (meist Stroh im Kopf = Strohmann) und jetzt erfährt auch dieser Harry im Rentenalter, auf was er sich da eingelassen hat. Aber das weiß Harry natürlich nicht, denn davon versteht er bis heute nichts. Er hatte den Geschäftsführer-Titel  an seine breite Brust geheftet bekommen und darauf  war er die ganzen Jahre stolz gewesen und ist es bis heute. Er gehörte in seinen Augen quasi zum mittleren Management, hatte mit Kunden zu tun, die ebenfalls Geschäftsführer waren (anderes Gewerbe) und fühlte sich dabei sehr wohl. Und dies alles, weil der Puffbesitzer seinen Aufpasser nicht „Lakai Harry oder Hausmeister“ sondern „Geschäftsführer“ gerufen hat.  Der wusste schon warum und wenn das Gericht mit Harry fertig ist, weiß der es vielleicht auch.
Hat Harry (der Möchtegern-Geschäftsführer)  seinen Anwalt ohne Zureden von dritter Seite selbst gewählt oder wurde ihm auch in diesem Fall empfohlen was er zu tun hat?
Mein Hund heißt „Chef“, er wohnt bei mir.  Ist er jetzt für die Hundesteuer zuständig?

91 Steuerhinterzieher zahlten bislang rd. 28 Millionen

@ Na bitte, geht doch! Zusätzlich haben noch weitere 71 Steuersünder Muffe bekommen, den Schwanz eingezogen und sich reumütig geoutet. In der Hoffnung, dass „Väterchen Staat“, der die armen und einfältigen Steuerzahler vertritt – aber psssst, darüber reden wir heute nicht – dass dieses „dummgütige Väterchen“, ihm beruhigend die schützende Hand auf das demütig gesenkte Haupt legt und ausser den hinterzogenen Steuern nichts von ihm verlangt. Denn Strafe, ist doch nicht gar nicht nötig, eher ungerecht. Strafe ist nur etwas für die, die sich haben erwischen lassen oder uneinsichtig sind.
Die MÜSSEN bestraft werden.
Aber nicht die im Grunde ihres Herzens doch eigentlich EHRLICHEN Selbstanzeiger, die jetzt als Beweis „unverzüglich“ das peinliche Outing auf sich nehmen. Auf die kann die Gesellschaft geradezu stolz sein. Eigentlich waren sie ja bereits ins Dunkel des Steuerschlupfloches abgetaucht. Doch nun schenken Sie ihr Geld dem Staate quasi freiwillig. Das will belohnt werden! Das sind doch die wahren Helden der Republik und keine Missetäter im eigentlichen Sinne. Sind sie doch Opfer eines miesen BND-DVD-Skandals.

Wenn diese Schmach durchgestanden ist, dann sind aber auch mal die anderen dran. Die Zigtausende, die Steuern allein dadurch hinterziehen, dass sie bei der Angabe der gefahrenen Kilometer mogeln. Das sind nämlich die wahren Feinde unserer Demokratie, die machen es sogar ohne Schuldgefühl. Und das hatte der Selbstanzeiger, dieses Schuldgefühl war immer, hat ihn permanent gepeinigt und nie konnte er so schlafen wie diese hartgesottenen km-Schummler. Aber da drückt der Staat beide Augen zu. Immer trifft es die Falschen.
Oh, es gibt keine Gerechtigkeit. Die, die etwas für diesen Staat tun, die müssen jetzt zu Kreuze kriechen. Und alles vor den Augen derer, die diese nachgezahlten Steuern für Ihr sorgenfreies HartzIV-Leben nehmen und es mit vollen Händen wieder verprassen.
In Liechtenstein war es wenigstens sicher.
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Diskrete Anleitung zur Fluchthilfe

_@_ Geld im Ausland. Georg Meck und Christian Siedenbiedel schreiben in der FAZ.Net einen Artikel, den zu lesen es sich wirklich lohnt.
Auszug:  „Angesehene Bürger, die nie auf die Idee kämen, einen Apfel vom Nachbarbaum zu stehlen, verstecken ihr Geld im Ausland und brüsten sich auch noch damit“, berichtet CSU-Chef Erwin Huber vom gehobenen bayerischen Stammtisch.
…. Mittelständler, Handwerker, Gastronomen – kaum eine Berufsgruppe fehlt in den Statistiken der Steuerflüchtlinge.
… Das Geld deutscher Privatanleger half, Prachtbauten von ehemaligen Dorfbanken zu finanzieren, etwa in den österreichischen Skidörfern im Kleinen Walsertal, einer alpinen Oase.

Irgendetwas muss doch dran sein am Steuerparadies. Wenn man durch einen Steuersatz von 0% soviel mehr Geld verdienen kann, warum sammelt „deine-meine-unsere BRD“ dann im Zuge der Globalisierung nicht einfach die täglich billiardenfach vagabundierende Knete der ganzen Welt ein und wir schaffen uns hier das Paradies auf Erden.  Weiterlesen

Spediteuer gesteht 50-Millionen-Betrug

„Ich übernehme die volle Verantwortung für das, was geschehen ist“, sagte Thomas Betz am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. „Ich stehe zusammen mit dem Unternehmen für die Konsequenzen ein.“
Dem 49-jährigen Spediteur werden Bestechung und Sozialversicherungsbetrug mit einem Schaden von 50 Millionen Euro vorgeworfen. Hintergrund soll der illegale Einsatz osteuropäischer Fahrer auf Strecken innerhalb der EU gewesen sein.
Und manager-magazin hat die ganze Nachricht parat.
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Abgeltung(s)steuer wird eine Last für die Rentner

Red@
Die Abgeltungsteuer entwickelt sich zum Albtraum für Deutschlands Rentner. Denn viele Ruheständler müssen damit rechnen, von ihren Zinseinnahmen deutlich mehr an den Fiskus abzuführen, wenn die Regelung 2009 in Kraft tritt. Bestraft werden vor allem Rentner, die viel gespart haben.

Gibt es bereits heute oder in Kürze Rente? Der Bericht von WELT-ONLINE informiert.

Fakten zum Finanzplatz Liechtenstein

@

Das Top-Thema des Wochenendes: Steuerfahnder jagen hunderte Verdächtige im Liechtensteiner Steuer-Skandal.
Die Spekulationen überschlagen sich. Zeit für Fakten: Was steckt wirklich hinter dem Finanzplatz Liechtenstein?
Haufe berichtet.
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Liechtenstein Erpresser festgenommen

@ Der Stern berichtet hierüber ausführlich.
Auszug: …. Im Fall einer millionenschweren Erpressung der Liechtensteinischen Landesbank sind drei Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen Komplizen eines Mannes sein, der von der Bank seit 2005 Schweigegeld in Höhe von rund neun Millionen Euro kassiert und der Bank dafür gestohlene Kundendaten zurückgegeben haben soll.
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Alles nur schwarze Schafe?

@……Überaus zuversichtlich zeigte sich die liechtensteinische Regierung am Sonntag: Ungeachtet der Steueraffäre um den mittlerweile zurückgetretenen Post-Chef Klaus Zumwinkel werde das Fürstentum als Steueroase attraktiv bleiben. Regierungschef Otmar Hasler ließ über seine Sprecherin Gerlinde Manz-Christ mitteilen: «Die aktuellen Enthüllungen über Steuerhinterziehung in einem prominenten Fall über Konten in Liechtenstein sind für uns unangenehm. Einen längerfristigen Schaden für den Finanzplatz Liechtenstein erwarten wir jedoch nicht.» ……
Die Zeit“ berichtet hierüber ausführlich.
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5 Mio. für Informanten – Steuerfahnder legen los

@Für die brisanten Liechtensteiner Bankdaten, die auf hunderte Fälle von Steuerhinterziehung hinweisen sollen, haben die Behörden laut Presseberichten mehrere Mio. Euro an einen Informanten gezahlt. Über die Herkunft des Geldes und die genaue Summe gab es widersprüchliche Informationen. Neue Details zum Ausmaß der Affäre oder Verdächtigen kamen zunächst nicht ans Licht……. Dies berichtet n-tv.de
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Peer Steinbrück erklärt ….

@…. in seiner gestrigen Rede klipp und klar, dass er das mit der Bankenkrise gar nicht toll fände und fügt voller Sorge mahnend hinzu, dass dies den „Finanzplatz Deutschland“ und natürlich seinen „guten Ruf“ schwer schädigen könnte.

😯 Mir wurde vor Ergriffenheit ganz klamm ums Herz und fast kamen mir vor Sorge die Tränen. 
Ganz furchtbar.  Man bedenke, es besteht die Gefahr, dass deine – meine – ja unser BRD  ihren guten Ruf als Spielplatz global agierender Finanziers + Oligarchen verliert!
Oh Gott, da muss man doch was machen können!  Die müssten sich sonst womöglich andere Dumme suchen.

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