OPEL, Schaeffler und nun auch noch die Freiberufler

Am laufenden Band steht der Chef von EU-OPEL/Vauxhall in Berlin, klopft an eine Tür und preist das „doch so tolle Unternehmen“ wie Sauerbier an (oder er lässt stehen, lässt klopfen, lässt lobpreisen).
Es ginge um eine deutsche Tradition und um 25.000 direkte und womöglich 50.000 Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe.
Unser junger Wirtschaftsminister Dr. Guttenberg soll sich doch nicht so sperren und einfach mal drauflos „stützen“. Ansonsten scheint sich ja niemand für OPEL wirklich zu interessieren. Oder gibt es da einen Investor, den ich übersehen haben sollte?
Na, da bleibt doch wohl nur die zu allem Unsinn schweigende Mehrheit unserer BRD.
 
Die  bislang wohl mit Recht auf Ihre Firma stolze Frau Schaeffler ist gestrauchelt. Wie verrückt hat sie um die Continental Reifenherstellung gekämpft. Wie es eben nur eine Frau fertig bringt. Auch sie drückt sich immer wieder Weiterlesen

Meine Frage zur Pleite „Stankiewicz, Celle“

Ich bin betroffen (zu tiefst und wirtschaftlich) und mir geht immer wieder eine Frage durch den Kopf:
Die von der Finanzkrise schwer angeschlagenen Banken werden als systemisch wichtig angesehen und als Öffentliches Interesse eingestuft.
Die dort verantwortlich arbeitenden Vorstände und schlafenden Aufsichtsräte genießen den Schutz der Politik, die sich selbst als „in Wirtschaftsfragen nicht kompetent“ einstuft.

OK. Das habe ich kapiert!

Aber was ist mit meinem Arbeitsplatz? Weiterlesen

Insolvenzverfahren gegen Stankiewicz ist jetzt klare Sache

Kein Geheimtipp, sondern gerade im Radio gehört.
Stankiewicz hat jetzt ein korrektes Insolvenzverfahren an der Backe.
 
Der Insolvenzverwalter hat inzwischen alles zusammengerechnet, die Überschuldung testieren  und ein Bild von der Perspektivlosigkeit der aktuellen Geschäftsführung machen können. Auch die immer wieder aus der Luft herbeizitierten möglichen Geldgeber und die erhofften, dem hilflosen Investor in der Not beistehenden, Bürgen sind offenbar wirklich nur Schall und Rauch – zumindest aber lustlos; die Firma, selbst mit einer ebenfalls schwerstkranken Mutter gehandicapt, in der derzeitigen Konstellation offenbar chancenlos und ein Fall für die Intensivstation.
Der Insolvenzverwalter hatte Weiterlesen

Bonn und die unglaubliche WCC-Krise

In unserer ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn zeigen Sparkasse und Stadtverwaltung, zu welch unglaublichen Fehlleistungen sie – unter dem Mantel vollkommener Unschuld – im Bereich gewerblicher Investition und Grundstücksverwaltung fähig sind.
Das Kongresszentrum  WCC Bonn (der tiefere Sinn der verwendeten Buchstaben wird immer klarer) läuft den „Profis“ aber so was von „aus dem Ruder“, dass man sich als Steuerzahler unserer BRD nur noch fassungslos vor die Stirn fassen kann.
Es ist einfach unglaublich und ich neige zum Vorschlag, die Ortseingangsschilder gegen „Schilda“ auszuwechseln.
Da haben sich Leute zusammengefunden, die einfach nichts richtig auf die Reihe kriegen und das Geld der Steuerzahler mit den fadenscheinigsten Begründungen nur so aus dem Fenster werfen. Sogar ein internationaler Investor mit zweifelhaftem Ruf (?) – SMI Hyundai  – hat schnurstracks das Weite gesucht (heuschreckenähnlich weggehüpft) und sich ohne Rücksicht auf mögliche weitere Verluste erst einmal abgesetzt. Er kennt das Spiel: „Den letzten beißen die Hunde“. Ist er jetzt der geeignete Schuldige?

Hier zeigt sich am lebendigen Beispiel, wozu Weiterlesen

Nordbank HSH sitzt komfortabel im Rettungsboot

Ratzfatz ging das.
3 Milliarden Euro auf die Hand und 10 Milliarden als Bürgschaft.

So schnell, dass einige der an diesem Beschluss Beteiligten nicht verstanden haben was da da eigentlich wirklich passiert. Das Rettungsboot wurde einfach über’n Daumen zugesagt und gleichzeitig bestimmt, dass sich ein Wirtschaftsprüfer noch einmal um die Bilanz kümmert, um anhand dieser  festzustellen, ob dieser verbindliche Rettungsbeschluss gut war.

Haben Sie das verstanden? Weiterlesen

SOS!!! „HSH in schwerer See“

Rette sie wer kann!
Vor wenigen Wochen noch führte die HSH frech wie ein Spatz auftrumpfend das Modell einer eigenen „Bad Bank“ für ihre toxischen Anlagepapiere ins Feld. Wenn der Staat keine zentrale „Bad Bank“ gründe, dann würde die HSH dies eben in die eigene Hand nehmen.
Mir schien seinerzeit, dass der Keller HSH Nordbank AG voll mit Giftmüllpapieren sein müsse und meine Überzeugung  ist unverändert.
Dann die unfassbare Ankündigung der HSH an die Anteileigentümer erst 70 Millionen, aktuell sogar 200 Millionen auszahlen zu wollen. Die steuerzahlenden Bürger Hamburgs und Schleswig-Holsteins sind zu je 30% beteiligt. Gehört der Rest dem Investor Flowers, der sich auch an der Hypo-Real-Estate beteiligt hat?
Woher diese Millionen nehmen, wenn nicht stehlen?
Und wem stehlen? Weiterlesen

Superstars „HSH und Nonnenmacher“

Ich bin total erschüttert und muss mich erst einmal setzen

Die HSH-Nordbank (in Worten: 30% Hansestadt Hamburg, 30% Flächenland Schleswig-Holstein) gibt endlich konkrete Verluste zu. Es kann einem dabei schon schwindelig werden, wenn man bedenkt, dass diese Bank die Idee der „Bad Bank“ durch eine selbst gegründete „banque de miserables(*)“ bereits in die Tat umsetzen wollte, um sich, wie ich vermute, weiterer Leichen zu entledigen, die noch zu Hauf im Keller herumliegen. Wir werden es noch erleben. Da wette ich drauf!

 
Diese deutlich „Verlust“ schreibende Bank wollte für das mit toxischen Anlagen belastete Wirtschaftsjahr 2008 und womöglich als Beruhigungstropfen für ihre schiefgegangenen Anlagestrategien an die Anteilseigner 70 Millionen ausschütten, um diese vom Versagen der professionellen Geldanleger abzulenken und sie für spätere Geschäfte „bei Laune zu halten“. Weiterlesen

Wir haben jetzt einen leidenschaftlichen Wirtschaftsminister

Habt ihr ihn gesehen, unseren neuen Wirtschaftminister von der CSU?. Ein junger von und zu Guttenberg wurde von Seehofer aus der Not geboren oder aus dem Hut gezaubert, ins Amt gehievt und von null auf hundert allerorten gelobt.
Er selbst versprach uns immer wieder mit bitterernster Miene, dass er sein Amt mit Leidenschaft ausüben würde.
Wir bekommen für die kurze Restlaufzeit dieser Legislaturperiode einen leidenschaftlichen Minister.
Was sagt man dazu?
Leidenschaft im Wirtschaftsministerium.
Ey, dass ist Weiterlesen

Lasst uns froh und munter sein!

Es geht voran!
Frohe Kunde aus Dorfen.
Das Dachziegelwerk beendet die Kurzarbeit und nimmt die Produktion für die Dächer über unseren Köpfen wieder auf.
[ hier klicken ] und Unglaubliches lesen.
❗ Eine freudige Mailbotschaft von Isolde aus Isen.
Ist die Krise überwunden? Wenigstens in Dorfen? Beginnt der Aufschwung in Dorfen oder startet dort gerade das neue Wirtschaftswunder??

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Wir sollen Märklin auf dem Gewissen haben?

Ich lese in der „Frankfurter Rundschau“, dass wir „Nichtkäufer“ womöglich daran mit gedreht und das Traditionsunternehmen Märklin nach 150 Jahren in den Konkurs getrieben hätten.
Der Bericht ist an sich gar nicht mal übel [ hier zu lesen ].
Da mag sich schuldig fühlen wer will, ich habe damit nichts zu tun und fühle mich unschuldig. Nicht, dass ich es nicht schade fände, dass wieder ein deutsches Markenprodukt von Markt verschwindet. Aber sind wir doch mal ehrlich: „Märklin war doch schon lange fällig!“.
Jeder wusste das. Spätestens als die früheren Eigentümer mit dem Laden nichts mehr anzufangen wussten, ihre Anteile zu Geld machten und die Firma an einen Investor versilbert haben.
Wer behauptet, dass er Weiterlesen