Karmann schickt bis zu 1725 Mitarbeiter zur ARGE

Von den mehr als 3300 Jobs, die es am Standort Osnabrück noch im Herbst gab, bleiben im besten Fall 2100, im schlechtesten Fall 1650 Arbeitsplätze übrig. Wen es trifft, weiß niemand. „Es gibt im Moment keine Betroffenen, es gibt nur potenziell Betroffene“, heißt es zu dem Thema aus Gewerkschaftskreisen.

 

„In meinen rund dreißig Jahren bei Karmann habe ich noch nie eine so schlechte Stimmung erlebt wie jetzt“, sagt der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Gerhard Schrader. Wie ein Damokles-Schwert hänge eine mögliche Kündigung über seinen Kollegen.


Kollegen bei Autozulieferern aufgemerkt.
[ Hier ist der Bericht des Hamburger Abendblattes ]
❗ Der Tipp von Aladin aus Hildesheim

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Sind Jobzusagen und Arbeitsplatzgarantien nichts wert?

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….[ Lesen Sie den Bericht des SWR.de ]
:: Diese Tipp sendet uns Martha aus Uslar

Mittelstand lehnt pauschale Jobgarantie ab

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….

News vom Heizölmarkt. AUGEN AUF !!

MELDUNG HEUTE: Das Kartell der Erdölförderer will eine SCHLUSSSTRICH ziehen und dem Preisverfall ab nächsten Monat ein endgültiges Ende bereiten. Die Rohöl-Fördermengen werden noch einmal reduziert. Das ergibt seit September 2008 eine Gesamtreduzierung von immerhin schon 14% bis 15%.
Gehören Venezuela, Mexiko und Russland ebenfalls zum Kartell und sind deren Produktionsdrosselung darin bereits enthalten oder müssen diese zusätzlich berücksichtigt werden?

Berücksichtigen wir, dass parallel der Wert des Dollars ebenfalls sinkt, müssen wir  vielleicht noch mit einer weiteren Förderdrosselung rechnen.  Da Öl in Dollar bezahlt wird leidet das Ölkartell einmal durch den Preisverfall und zusätzlich durch den sinkenden Dollar.

Ein Tipp von Pedro aus Ottstedt am Berge

 

 

Qimonda-Krise aus der Sicht eines Sachsen

Der Leitartikel der Financial-Times Deutschland (FTD) [ hier ist er ] sieht Infineon als ein Opfer des ungefragten Vorpreschens der Hilfe anbietenden freistaatlich-sächsischen Regierung, die sich zur Rettung der Qimondas aufgemacht hat.
Aus Sicht Infineons hat gerade dies auf unangenehme Weise dafür gesorgt, das nun weltweite Aufmerksamkeit auf Infineons knappe Finanzsituation entstanden ist.
Vielleicht war’s aber auch der kurzzeitige 50%-Hoppser, den der Aktienwert aufgrund aufkeimener Hoffnung aufmerksamer Börsianer gemacht hat und dessen Kurzlebigkeit nun die Vorstände beunruhigt.

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Qimonda – die Erfolgsgeschichte in Sachsen

@ Ich setze voraus, dass Sie wissen, dass Qimonda quasi ruiniert ist und von der Mutter nicht unterstützt sondern mit den Worten „ab in Pleite“ sich selbst überlassen wird.
Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern. Nicht nur in Sachsen!
Von etwa 10,50 Euro/Aktie  in 2 1/2 Jahren auf direktem Wege in die Pleite und (heute) auf 17 Cent/Aktie.
Eine wohl sehr seltene Firmenkarriere und ein wirklich deutliches Beispiel dafür, wie man erfolgreich Subventionen kassiert, eine Firma mit Hilfe einer Bank aktienkursoptimiert oder besser -maximiert an die Börse bringt und sie dann, nachdem die Kohle restlos an die Mutter INFINEON abgeführt wurde (man könne es uphedgen nennen),  sich selbst und den allerorten in Vorstandsetagen gelobten „selbstregulierenden Kräften des Marktes“ überlässt (also in diesem Falle dem Freistaat Sachsen, der ARGE und dem zu allem schweigenden Steuerzahler).

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Die HSH gebiert „The German first Bad Bank“ – merry christmas! Wer macht den Esel, wer den Ochsen?

@ Ella berichtete ja bereits über die „Bad Bank-Idee“ und riet zum Googlen. Ich folgte ihrem Tipp und staunte nicht schlecht. Es wird sie ganz sicher geben diese „Bad Bank„. Und wer macht den ersten Platz?
Rechtzeitig zum Krippenfest kommt die Nachricht, dass sich die HSH-Nordbank (Hamburg und Schlewsig-Holstein) mit ihrem Risikokapital in Höhe von 50 Milliarden eine solche Tochterbank leisten wird.
Die unterkühlten und unmittelbar im englischen Einflussbereich lebenden hanseatischen Pfeffersäcke liegen offenbar in Führung!
Kam nicht von einer dortigen Sparkasse auch der wegweisende erste Verkauf privater Hypotheken an die Hedgefront?
Ich meine mich zu erinnern, dass bei dieser „bad tour“ die ungläubige Hypothekengläubiger ziemlich schlecht weggekommen sein sollen.

Josef Ackermann kündigt gerade eben erst seine „innovative bad Neuheit“ als Vorhaben an und in Wahrheit sind wir schon bereits mitten drin im Geburtsvorgang.
[ Ein Klick auf diese Zeile und die Weihnachtsgeschichte 2008 ist im  HANDELSBLATT ist zu lesen ].
Der nächste Weltspartag wird für mich sicherlich zum Erlebnis und ich sehe ihm mit gemischten Gefühlen entgegen.
Zu welcher Kategorie wird meine Bank dann wohl zu rechnen sein, Premium-Institut; croupiergeleitetes Casino; Feld-, Wald- und Wiesen-Bank oder Mistery Bank für steuerzahlerunterstütze Anlageabschreibungen und ähnlich wertlosen Börsenschrott oder ist sie dann bereits selbst in die „Schrottpresse“ einer Bad Bank übergeben worden?

Meine fest Ansicht ist. Überlassen wir die Beseitigung der Finanz- und Bankenkrise doch einfach den Bankern selbst.  Deren auf Gelderwerb und Bonusmaximum gerichtetes Handeln wird die Aktienkurse der Geldinstitute binnen kurzer Zeit wieder auf ungeahnte Höhe treiben (einem nächsten Crash entgegen, gegen den wir heute noch keine Schutzmechanismen haben, weil wir die neuen Geldanlageformen noch gar nicht kennen). Dadurch entfällt der Rettungsplan und -schirm ihnen gegenüber und die Regierung unserer BRD kann sich den Problemen der einzelen Geldanleger und gefährdeten Sparer widmen, also den Betroffenen. Das würde auch im SUPER-WAHLJAHR 2009 gut beim Bürger ankommen.

Neue Form der Firmensanierung: Steuergelder her oder Pleite. Basta!

Forderung von Infineon an unsere BRD und das Land Sachsen:  „Bürgschaft über 500 Millionen her oder das Chipwerk Qimonda geht über die Wupper.“
Alles klar? 
❗ Lesen Sie den Artikel im Manager-Magazin empfiehlt uns Loretta aus Nebra
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Die Rache der Generation50+

@Gerade lese ich, dass das Ausscheiden von Mitarbeitern in den Firmen zu einem erheblichen Verlust an Knowhow führt.
Ich wundere mich, schon sehr.
Das ist offenbar so wenig bekannt und gar nicht beachtet worden, dass die STUTTGARTER NACHRICHTEN  dies eines Artikel würdig erachtetet und Rettungstheorien beleuchtet.
Hallo Ihr Chefs.  Aufwachen !!!
Wieder ist es publiziert und „gedruckt“ worden, dass Ihr „gar nicht klug beraten“ seid, wenn Ihr eure Arbeitnehmer ab 50 jetzt auf die Abschussrampe karrt.
Die wissen das doch auch und seid Ihr närrisch genug daran zu glauben, dass die vorher noch einen Nachfolger einarbeiten, um sich dadurch um so effektiver entbehrlich zu machen?
So blöd ist doch gerade die Generation50+ nicht.  Und deswegen wollt ihr deren Wissen ja auch behalten. Nur eben die Leute nicht. Eine echte Zwickmühle. Nicht wahr?
Na Firmeninhaber, Personalchefs, Jobhunter, dann denkt mal über eine betriebsverträgliche und für Eure Wissensträger50+ akzeptable Lösung nach, bevor Ihr selbst oder Euer junger, dynamischer, ahnungs- und beziehungsloser Nachwuchs Euren Betrieb tiefer legt und im Rausche höchster Geschwindkeit bei der nächsten kleinen Krise rasant an die Wand chrasht. Wodurch Ihr selbst womöglich auch Eure eigene Altersversorgung gerade in den Schrott werft.

Mal ehrlich, wenn Sie 50+ wären, Ihr Chef hätte Ihnen eben gerade – um Ihr Verständnis bittend –  Ihre Kündigung ausgesprochen. Jetzt – unmittelbar danach – würde er Sie schulterklopfend, aufmunternd und unter Berücksichtigung der langen Zusammenarbeit bitten, Sie sollten im Interesse der Firma (also seiner Firma – Ihrer ehemaligen Firma), bevor Sie – möglichst ohne Arbeitsgerichtsprozess – ausscheiden, einen preiswerteren Jüngeren mit Ihrem Fachwissen vertraut machen.
Wie würden Sie reagieren?

Wären Sie zu Mitleidstränen gerührt und würden im übergeordneten Interesse eines großen Ganzen in unserer BRD (nennen wir es einmal die finanzielle Lage ihres Arbeitsgebers und die Zukunft seiner Familie) und unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzsituation Ihrer verbleibenden Kollegen (für die Sie gerade geopfert wurden), unter Einbeziehung bestehender Wettbewerbszwänge der globalen Marktwirtschaft und der Wirtschaft- und Finanzkrise im besonderen, auch unter Einbeziehung spezieller und  strategischer Nachteile, die Ihr Chef meint unter Umständen erleiden zu können, wenn er ausgerechnet Sie behielte, zu einer derartig großzügigen, arbeitsplatzbereinigenden Zusammenarbeit bereit?

Ich denke, Sie sollten vielleicht den o.a. zitierten Artikel lesen  [ dazu bitte hier klicken ]

Die fröhliche Weihnachtsstimmung kann nicht alles überdecken ….

«Fröhliche Weihnacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall.»
Besonders in diesen Tagen wird das Lied aus der Feder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben besonders gern angestimmt.
Dabei ist von fröhlicher Weihnacht nicht überall etwas zu spüren.
Die Allgäuer Zeitung hat dies eindrucksvoll zu „Papier“ gebracht und ich finde, das sollte man lesen [ hier z.B. können Sie klicken ]
Dieser Hinweis kommt per Mail von Eleni aus Oldenburg
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Neue Regeln machen Schwarzarbeit erheblich schwieriger

@
Der Kampf gegen die Schwarzarbeit soll erfolgreicher werden.
[ hier klicken und es geht zu Gastroletter und weiter zum O-Artikel ]
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Hoffentlich wenigstens ebenso erfolgreich wie die Aktionen gegen die Besitzer ausländischer Schwarzgeldkonten.