Unsere BRD – eine verlogene Republik?

               Bärbel Dieckmann – Präsidentin der Welthungerhilfe

   Originalfoto von Denis Hoerner, aus WIKIPEDIA, Bärbel Dieckmann,
Text der Sprechblase aus der Rede der Oberbürgermeisterin
vor dem Rat am 17.09.2009.

 

Na, da sind wir uns mal wieder einig über Christian Wulff, noch ein Politiker, der sich selbst zerbröselt!

Diesmal sogar ein echter Präsident, von der CDU,  der ausgerastet ist. Oh Schande, jetzt muss er wohl zurücktreten, denn so was ist noch nie vorgekommen, oder?

Haben wir nicht Bundespräsidenten mit  Flugaffären, Falschaussagen und einen Wirtschaftsverteidiger am Hindukusch ausgesessen? Sogar einen angeblich echten „KZ-Baumeister“ als ersten Mann im Staate soll es gegeben haben! Trotzdem: we did say you to him!

Ist es jetzt schon wieder Zeit für Frau Roth von den Grünen deshalb die Bundekanzlerin von der CDU anzumachen? Hat Frau Roth etwa Frau Merkel via Facebook bedroht, endlich eine Stellungnahme abzugeben? Ach nein, Juhuuu, das kam nur über Yahoo rein!

Soll man schmunzeln, oder eventuell auch mal ausflippen, ob dieser bundesweiten Verdummung? Schon wieder Brot und Medienspiele?

Haben wir eine neue bundesweite Aufklärungskampagne über Straftatbestände, Presserechtsverstöße und „diktatorisches Verhalten“, wie ein Herr Dr. Geiger in seinem Leserbrief im Münchner Merkur  meint? Besitzt Christian Wulff etwa noch andere „weapons of mass-destruction“ außer dem Hand-Telefon, vulgo Handy?

Der Bundespräsident hat reichlich unüberlegt gehandelt, ein ziemlicher Flop für ein Staatsoberhaupt. Kippt nun die BRD in die nächste Staatskrise, wurde gar die Freiheit der Presse verletzt?

I wo! Die hat ordentlich zurückgeschlagen. Die Bildzeitung, sonst nicht zimperlich, hielt sich vornehm zurück und ließ der Süddeutschen und der FAZ den Vortritt mit Details, die nur von direkt Beteiligten des von Wulff ausgeübten Telefonterrors stammen konnten. Dann erst berichtete das so „genötigte“ Boulevardblatt BILD-Zeitung.

Zur Motivation des Medienrummels gibt es eine interessante Lesart im SWR Beitrag von Claus Heinrich: „Bild“ Dir einen Wulff.“

„Man kann es aber auch so sehen: Die beiden Großbürger Mathias Döpfner (Bild-Verlagsschef) und Friede Springer (Bild-Mehrheitseignerin)  haben den Finger gesenkt und den von ihrem zunächst freundlichen Blitzlichtgewitter überhitzten kleinbürgerlichen Emporkömmling einfach eiskalt abserviert. Die Drecksarbeit hatte zuvor schon der präpotente Ölprinz in der Chefredaktion erledigt. Das Großkapital Springer zeigt dem Kleinbürger Wulff, wer das Sagen hat im Lande.“

Der Beitrag erläutert die „kindlichen Klamaukstrukturen“ der bundesrrepublikanischen Medienlandschaft: erst baut man etwas auf, bei passender Gelegenheit haut man die Klötzchen wieder um, Hauptsache „Aua“, zu Guttenberg lässt grüßen!

Was ist schlimmer für Deutschland, unziemliche und  peinliche Telefonate, in denen ein Politiker auf Vertraulichkeit setzt, verständliche menschliche, aber im Amt nicht hinnehmbare „Regungen“ weil parteitaktisch mit ollen Kredit-Kamellen geworfen wird, oder ein Medienrummel mit gezielter Indiskretion und „Veröffentlichungsstrategie“.

BILDen wir uns eine Meinung, dann könnte dabei Folgendes herauskommen: wird hier Wulff demontiert um die wacklige Regierungskoalition zu schwächen? War die Unterstützung von Sigmar Gabriel für den Bundespräsienten einige Tage zuvor nur ein raffinierter Schachzug um den politischen Gegner umso tiefer fallen zu lassen. Wann hat wer (auch von der SPD) was gewusst?

Ist die Warnung des SPD-Fraktionschefs vor der „Beschädigung des Amtes und einer drohenden Staatskrise nicht mehr das nachweihnachtliche Zeitungspapier wert, auf dem es geschrieben steht?

Was nutzt jetzt ein innerparteilicher Racheakt von „Busenwunder“ Vera Lengsfeld (CDU), die als Bürgerrechtlerin mit der Kritik von „Witzfigur“ Christian Wulff an ihrem Wahlkampfplakat offenbar nicht zurechtkam?

Brot und Medienspiele für das tumbe teutsche Volk hatten wir zur Genüge: erst dieser Affentanz mit Thilo Sarrazin, der angeblich aus Rücksicht vor dem Bundespräsidenten Wullf (!) zurücktrat, um sich dann im Rahmen der sog. „5. Bonner Unternehmertage„, eine von der Kanzlei Meyer-Köring (von Danwitz, Privat) entwickelte Promotionsveranstaltung, als noch Bundes-Banker und „Finanzexperte“ kurz vor seinem Abgang noch einmal feiern zu lassen.

Dann das Theater um CSU-Guttenberg. Der wurde öffentlich mit Betrugsanschuldigen und Schlimmeren verheizt, obwohl nicht einmal ein Urheberrechtsverstoß vorliegt und das Plagiieren und Paraphrasieren eine ubiquitäre und gängige Praxis im Wissenschaftsbetrieb ist. Alleiniger Lackmustest ob redlich gearbeitet wurde: eindeutige Quellenhinweise. Damit nahm es selbst der „Plagiatsjäger“ Fischer Lescano nicht so genau, der „rein zufällig“ den schwarzen Baron abschoss!

Außerdem waren der sympathischen Maybrit Illner und dem versammelten Fernsehvolk  entgangen, dass Frau Volkmann-Schluck gegen zu Guttenberg zwar einen Strafantrag gestellt, aber überhaupt keinen Grund dafür gehabt hatte. Wie der Spiegel fast ein Jahr zuvor berichtete war „ihre Arbeit an mehreren Stellen in Guttenbergs Dissertation korrekt zitiert.“ Nur bei einer bestimmten Passage, aber „fehlte plötzlich der Quellennachweis.“

Ein solches „Versehen“ reicht aber für eine Urheberrechtsverletzung nicht aus. Eine Textpassage hat in den seltensten Fällen soviel „geistigen Gehalt“, dass das Urheberrecht greift. Das hätte die „größte Feindin des Barons“ und Redakteurin von  n-ost eigentlich wissen müssen. Gleichwohl behauptet Frau Volkmann-Schluck bei Maybrit Illner völlig enthusiasmiert über das ihr widerfahrene Unheil: bei ihr sei quasi im Kopf, also „geistig eingebrochen“ worden und ein „Schaden“ entstanden, woraus sie das Recht ableitet Guttenberg als Kriminellen hinzustellen. Ein absoluter Lapsus, der auch in einer Talkshow  nicht hinnehmbar ist und keine gute berufliche Ausgangsbasis für ernstzunehmenden Journalismus bei n-ost ist!

Der Unterschied von Urheberrecht und Strafrecht ging in der Bevölkerung beim „Baron-Abschießen“ völlig unter. Kein Wunder, denn auch auf den Webseiten der n-ost Redaktion steht: „Die unerlaubte Verwendung einzelner Inhalte oder kompletter Seiten wird sowohl straf- als auch zivilrechtlich verfolgt.“ Eine rechtswidrige Verwertung durch „copy+paste“ nach § 263 StGB (Vermögensvorteil) ist jedoch so gut wie nicht und nach § 106 UrhG (urheberrechtlich geschützte Werke) in der Regel kaum denkbar.

Als „guttenplag“ wegen der vielen redlichen SPD Anhänger langweilig wurde,  kam die Sache  mit „Spiegelabfahr-Döring“ von der FDP. Der musste immerhin 1.500 Euro Bußgeld bezahlen, aber beim Bonner WCCB-Monsterskandal um die Ex-OB und amtierende WHH-Präsidentin Bärbel Dieckmann übt sich die gesamte BRD-Presse seit Monaten in milder Zurückhaltung und überlässt die aktuelle Aufklärung im Netz weitgehend den Bloggern. Wenigstens die versuchen die richtigen Fragen zu stellen um wenigstens Antworten zu erhalten.

Warum diese Zurückhaltug? Es geht „nur um Alltägliches„, um Korruption, Untreue in besonders schwerem Fall und um massiven Betrug. Lost cost für den Steuerzahler: ca. eine halbe Milliarde Euro, ach soooo, Peanuts!

Frecherweise werden nun auch noch von Dr. Walther Graf, dem Verteidiger des „Märchenmannes“ Man Ki Kim, bzw. von diesem selbst, böse Vermutungen angestellt, weil der Ehemann von Frau Dieckmann als ehemaliger NRW-Justizminister Einfluss auf die zukünftige gerichtliche Abarbeitung des WCCB-Skandalprojektes nehmen könnte.

WHH-Präsidentin Bärbel Dieckmann und ihre Verwaltung geraten nämlich immer mehr in den Verdacht „kollusiv“, d.h. einvernehmlich mit den schon mal vorab schuldig gesprochenen „Gaunern“ zur Erreichung des gemeinsamen Ziels, straffällig geworden zu sein, bzw. in Man Ki Kim den „nützlichen Idioten“ gesehen zu haben.

Auch die im Spiegel Artikel „Der Märchenmann“ ( 12.04.2010) benutzte eingängige Formel: Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird?, müsste spätestens seit Veröffentlichung des Berichtes des Bonner Rechnungsprüfungsamtes zu den WCCB-Vorgängen umformuliert werden zu: Wie lange kann eine Stadtverwaltung unrechtmäßig handeln, bevor man merkt, dass sie sich nur dumm anstellt?

Auf den Punkt gebracht hat das der Kommunalpolitiker Johannes Schott, vom BürgerBundBonn, der in seiner Reaktion auf die unglaublichen Verwaltungsvorgänge meinte, er säße wohl „im falschen Film.“

Die Feststellung im Spiegel: „Die Stadt Bonn fiel mit einem riesigen Kongress-Bau auf einen Aufschneider aus Fernost herein,“ müsste also revidiert werden, nicht zuletzt deshalb, weil Der Spiegel, vermutlich ebenso wie andere Redaktionen, im Sommer 2009 mit der „Whistleblower -Tüte“ eines anonymen Absenders bedient worden ist, der mit „brisanten/interssanten Unterlagen“ vor der Verschleierung des Bonner WCCB/UNCC-Skandals warnte .

Der Verteidiger des „Erstinvestors“ Kim , meint „unausgesprochen, dass im SPD-Bundesland Nordrhein-Westfalen im Hintergrund an allen Stellschrauben gedreht werde, um ein Verfahren gegen Dieckmann zu verhindern. Das NRW-Justizministerium ist weisungsbefugt gegenüber der Staatsanwaltschaft Bonn. Graf weist darauf hin, dass es sich bei der ehemaligen OB um die Ehefrau des ehemaligen NRW-Justizministers Jochen Dieckmann (SPD) handelt, was seinen Mandanten „jedenfalls sehr nachdenklich gestimmt“ habe.“ (Aus: Millionenfalle Nr. 72)

Wenn dem wirklich so wäre, dann könnte der Ehemann als Ex- Justizminister seine Ehefrau als Ex- Oberbürgermeisterin doch nicht…., nein, das geht doch gar nicht, oder theoretisch etwa doch?

Diese ganz besondere Merkwürdigkeit unserer BananenRepublikDeutschland (vulgo BRD) ist vielen bekannt, aber kaum jemand regt sich auf.

Analog zu den Bedenken des Kölner Strafvereidigers von Man Ki Kim sind die Fragen, die sich Johannes Schott gestellt hat: „Es fällt auf, dass in dem RPA-Bericht kein Schriftstück zitiert wird, welches von der ehemaligen Oberbürgermeisterin gezeichnet wurde. (…) Tatsächlich erinnern manche Strukturen an eine Bananenrepublik. Es bleibt zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft möglichst bald die Ermittlungen abschließt und keine Weisungen von der künftigen Landesregierung erhält.“

Fängt die Bananrepublik nicht bereits dort an, wo im Rahmen eines kommunalen Millionenprojektes die zuständige Oberbürgermeisterin (gleichzeitig Verwaltungsspitze) keine einzige Unterschrift leistet? Sehr früh, so Ende 2005/Anfang 2006, sollen die Verantwortlichen davon gewusst haben, dass Man Ki Kim eher ein mittelloser Projektentwickler als ein potenter Investor ist. Das ist inzwischen erwiesen. Hat mit diesem frühen Wissen Frau Dieckmann ihre beiden „loyalstmöglichen“ WCCB-Mitarbeiter Evi Zwiebler und Arno Hübner die „Unterschriften-Drecksarbeit“ machen lassen? Unterschriftverweigerung als Strafvorbeugungsmaßnahme?

Oder hatte „man/frau“ durch die monatelangen Behinderungsmaßnahmen bei der Aufklärung des WCCB-Skandals genügend Zeit die städtische Aktenlage zu bereinigen?

Im Rahmen der „denklogischen“ Plausibilitätskontrolle würde sich daraus die Frage beantworten, warum bei Zwiebler/Hübner Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden, nicht jedoch bei Bärbel Dieckmann. Es ist unvorstellbar, dass man im Haushalt eines Finanz- und Justizministers so weltfremd ist und Akten mit nach Hause nimmt. Wo nichts sein kann, muss die Ermittlungsbehhörde auch nicht suchen!

In der BRD geht es also bisweilen ganz subtil zu, wie das Beispiel der zur Amtsrichterin „mutierten“ Staatsanwältin Lichtinghagen zeigt, die ebenfalls ein ungutes Gefühl bei der justizministeriellen Weisungsbefugnis hat.

Die BRD droht also nicht ins „Totalitäre“ abzurutschen, wie Leserbriefschreiber Dr. Geiger befürchtet: „Das Verhalten von Wulff würde jedem diktatorischen Regime zu Ehre gereichen.“  Ja, wo leben wir denn? Wie verlogen und bekloppt ist diese Republik. Müssen jetzt nachträglich Cem Özdemir (Flugaffäre) , Frau Süssmuth und Frau Schmidt (beide Dienstwagenaffäre) ins Gefängnis?

Die Pressefreiheit ist jeden Tag in Gefahr, nicht durch einen Bundespräsidenten, dem die Sicherung durchbrannte, sondern wenn Printmedien kritische Berichte kürzen, oder gar nicht erst veröffentlichen, weil Rücksicht auf  große Anzeigenkunden genommen werden muss.

Weitere Gefahrenherde sind Journaliste, die aus Zeit- und Kommerzdruck nicht tief genug recherchieren, oder nicht bemerken, dass sie eingespannt werden in Menschenjagden, die nicht nur der „Redlichkeit“ der Wissenschaft, sondern auch der politischen Intrige dienen.

Wulff hat verbal Druck gemacht, aber keine körperlichen Konsequenzen angedroht, wie das schon mal beim französischen Ministerpräsidenten Sarkozy passiert.

Der momentane Aufreger um die „bedrohte Pressefreiheit“ durch Christian Wulff sackt in sich zusammen, betrachtet man die Vorgänge um das Augleichsprojekt des „World Conference Centers“. Bonn hatte wohl zu lange am BRD-Finanztropf gehangen, anders lassen sich  Suchterscheinungen, pathologischer Gedächtnisverlust und der Irrsinn in der Bundesmittel-Stadt nicht erklären.

Auf uBRD wurde bereits berichtet vom SPD-Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Nachfolger von Bärbel Dieckmann, der mit allerlei scheindemokratischen Mätzchen die Veröffentlichung des Rechnungsprüfungsamtsberichtes hinausgezögert hatte.

Zuvor wurde das Rechnungsprüfungsamt abgewatscht und weil der Bonner Generalanzeiger den über vierhundertseitigen Bericht ins Internet stellte, gab es eine „Dokumentation der Presseverbrechen“ und Presseprügel für die „Verdachtsjournalisten“, die mittlerweile wegen der Serie die „Millionenfalle“ den Wächterpreis erhalten hatten.

Das war „Presserechtssauerei Nr. 1.“ Es folgte „Presserechtssauerei Nr. 2“ durch einen Bonner LINKEN, der die Bevölkerung vor dem grässlichen WCCB-Hintergrundwissen des städtischen Rechnungsprüfungsamtsberichtes schützen wollte. Argument: Wahrung von Persönlichkeitsrechten Betroffener.“

Die Betroffenen, das sind die städtischen Mitarbeiter, die offenbar nicht so kompetent wie nötig beim „Handling“ des WCCB-Projektes waren.

Dazu gehören verdachtsweise auch der Kämmerer und der ehemalige Betriebsleiter des Städtischen Gebäudemanagements (SGB), der für das WCCB-Controlling und die Baukasse incl. der Landeszuschüsse zuständig war. Da fehlen heute noch etliche Millionen und die Testate für die Landesmittel waren gefälscht, so die Bonner Staatsanwaltschaft, von „Fritz dem Schlosser“ einem Genossen, den der Bonner SPD-OB leider nur gaaanz schwer los wird.

Bei den städtischen Mitarbeitern hält sich der Stress jedoch in Grenzen, werden sie doch zu Lasten der Stadtsäckels von kompetenten Anwälten betreut.

Der Deutsche Presserat der von der LINKEN zu Hilfe geholt wurde, urteilte rein formalistisch, mit wenig erkennbarer Abwägung im Hinblick auf die übrigen Betroffenen, die Bonner Steuerzahler, worauf der Bonner GA freiwillig den „Netz-Stecker“ zog.

Der RPA-Bericht zum WCCB mit der katastrophalen Bewertung der städtischen Dienststellen und ihrem unrechtmäßigen und dilettantischen Verwaltungshandeln war nicht mehr zugänglich: „Zu einer solchen Regelung (des Kim-Sparkassen-Deals) war die Verwaltung weder vom Rat ermächtigt, noch bestand für dieses Rechtsgeschäft eine Genehmigung der Bezirksregierung.“

Ein paar Tausend Bonner hatten jedoch inzwischen die „Akte des Grauens“ abgespeichert und bald wurde der Bericht auf dem Bonner Presseblog „reloaded.“

Wer glaubt, dass damit die Versuche die Aufklärung zu behindern, bzw. die öffentliche Meinung im Vorfeld der WCCB-Prozesse zu beeinflussen, beendet waren, der wurde zum Jahresende 2011 eines Besseren belehrt.

Da tauchte plötzlich eine merkwürdige „Presserklärung“ der Bonner Kanzlei Eimer-Heuschmid-Mehle auf, in der auch Prof. Jochen Dieckmann, der Ehemann der….(siehe oben)…beschäftigt ist.

Auch hier wird eine Attacke geritten, unter Nennung einiger Investigationsjournalisten des Bonner Generalanzeigers, wegen einer angeblich einseitigen Berichterstattung. Mit Hinweis auf das Aktenzeichen Reg.-Nr.: (Bonn) 2168/09H03 (bitte stets angeben) liest man die apodiktische Formel: „Im Einzelnen gilt Folgendes“…

Ob diese öffentliche Verteidigung der Ex-OB und ihrer beiden Mitarbeiter Hübner und Zwiebler zugleich eine „kleine Pressesauerei“ ist,  sei dahingestellt. Immerhin wünscht der Unterzeichner, RA Dr. Hiebl eine andere, nämlich eine „seriöse“ Berichterstattung.

Auch wird nicht gedroht, wie das Bundespräsidenten so an sich haben und von Androhung körperlicher Konsequenzen ist schon gar nichts zu lesen, schließlich ist Bonn nicht Paris und Evi Zwiebler, die ehemalige WCCB-Projektkoordinatorin, nicht Carla Bruni.

Diese „Presseerklärung“ schadet vermutlich mehr als sie nützt, könnte aber ebenso wie der Rummel um den Bundespräsidenten zeigen, dass nicht die Inhalte, oder die Brisanz des Skandals wichtig sind.

Bei Christian Wulff (CDU) war der „Stein des Anstoßes“ ein Privatkredit für ein EFH vor seiner Zeit als amtierender Bundespräsident. Offenbar wurde kein Dritter geschädigt. Verletzt wurden Informationspflicht (Nds.-Landtag) und der Umgang mit der Presse.

Im Falle des WCCB ist ein Stein des Anstoßes eine Bürgschaft der Stadt (Nebenabrede mit der SPK KölnBonn) in Höhe von über 100 Mio. Euro aus der Zeit als Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) im Amt war. Geschädigt wurde/wird eine ganze Stadt. Der Rat wurde über wesentliche Details massiv getäuscht. Der Umgang mit der Presse ist nach wie vor haarsträubend, denn es wird nicht nur gedroht, sondern sogar dreist gelogen, getrickst, vertuscht und getäuscht. 

Die Bonner Ex-Oberbürgermeisterin besaß die Kühnheit im Herbst 2009 vor laufender Kamera der WDR-Lokalzeit zu behaupten, es gäbe keine Bürgschaft und dass beim Scheitern der WCCB-Projektfinanzierung über externe Investoren die Stadt nur Zinsen zu zahlen habe. „Aus Sicht“ des Bürgers, um aus der „Presseerklärung“ des RA Dr. Hiebl zu zitieren, „schlägt das dem Fass den Boden aus“.

Damit ist die Schiefstellung der bundesrepublikanischen Problembewältigung beschrieben. Skandälchen werden ordentlich aufgemotzt und scheinen nur eine Funktion haben: sie sollen von den ganz großen „Brocken“ ablenken! Die werden solange wie möglich unter der Decke gehalten, was in vielen Fällen den Schaden – meistens sind es Steuergelder – drastisch vergrößert. Das WCCB ist ein schlagendes Beispiel dafür.

Der Spatenstich im November 2006 hätte nicht stattfinden dürfen und die Grundsteinlegung mit gepumpten Geld endete im Desaster !

Das Häuschen des Bundespräsidenten beschäftigt Deutschland, die Riesenpleite beim „World- Show off“ Projekt der UN-Stadt Bonn juckt nur wenige.

Fazit: kein Skandal ohne Medien, keine Medien ohne Skandale. Es gilt, Bananen für die Affen, Brötchen für die  TV-Zuschauer und für die freie Meinungsäußerung wurde das Internet erfunden…

Ohne EURO geht es mit uns bestimmt bergab

„Ola“, Peter-Henlein-Realschule, Nürnberg.
Bürger's BeitragAus meiner Hausarbeit über den EURO:
„Steigen wir aus dem EURO aus, ist es über kurz oder lang auch mit unserem heutigen Wohlstand vorüber. Das sagt zumindest die Mehrzahl der überwiegend seriös wirkenden Fachleute aus Wirtschaft und Politik. Sie vertreten diese Überzeugung ganz unerschütterlich.
Ihre Argumente scheinen mir verständlich.

Sollte der EURO-Raum zerbrechen, wären die Mitgliedsstaaten sicherlich gezwungen sich wieder mit eigenen Währungen in Europa und auf dem Weltmarkt zu beweisen. Die Währung unserer BRD würde wegen unserer heutigen Wirtschaftskraft im Verhältnis zu den Währungen anderer EU-Staaten und den Weltwährungen ganz besonders stark dastehen.
D.h., unsere Währung wäre vom Ausland aus betrachtet nur zu einem sehr hohen Wechselkurs zu bekommen. Unsere Währung wäre also teuer.

Wollte ein ausländischer Unternehmer mit uns Handel treiben, müsste er nach dieser Behauptung mehr Geld seiner eigenen Währung einsetzen und zum Tageskurs in unsere Währung tauschen, um unsere Preise bezahlen zu können. Erheblich mehr als es für einen Einkauf bei einem gleichartigen Unternehmen in einem anderen Land notwendig wäre.

Handelsunternehmen erzielen ihre Gewinne aus der Differenz zwischen Einkauf und Verkauf. Ein günstiger Einkaufspreis ist also Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäft.
Kann ein Unternehmer sein Geschäft durch einen günstigeren Wechselkurs in einem unserer Nachbarländer noch erfolgreicher gestalten, wird er nicht in unserer BRD einkaufen.
Ein Einkauf in der teureren BRD widerspräche allen kaufmännischen Grundsätzen.

Unsere Unternehmer blieben auf ihren Produkten sitzen, die Geschäfte liefen schlechter und schlechter und sie verdienten kein Geld, um die laufenden Kosten zu begleichen. Mieten, Energiekosten, Versicherungsbeiträge, Kredite und Hypotheken, der Unterhalt der eigenen Familie und die Ausbildung der eigenen Kinder müssten trotzdem irgendwie erwirtschaftet werden.
Unsere Unternehmer müssten also etwas tun.
Siw müssten sparen.
Da an den bereits aufgezählten Fixkosten nichts oder nicht viel eingespart werden kann, müssen die variablen Kosten der Betriebe reduziert werden. Dazu gehören in erster Linie die Personalkosten.
Die Unternehmer wären gezwungen hier zuerst einzusparen. Denn wo keine Produktion möglich ist, sind auch keine oder deutlich weniger Mitarbeiter notwendig.

Ein Unternehmer müsste seine Leute betriebsbedingt entlassen. Firmen würden unter den Lasten zusammenbrechen. Auf die  Bundesagentur kämen heute noch unkalkulierbare Kosten zu.  Die Staatskasse würde stetig geleert. Weil es aber immer weniger Arbeiter und immer weniger Verkäufe bei den Unternehmern gäbe, käme in die Kasse immer weniger Steuer wieder herein.
Immer mehr Arbeitslose belasteten immer mehr die Agentur für Arbeit. Die arbeitslose Bevölkerung stiege unaufhörlich an und könnte immer weniger Geld ausgeben. Nicht nur der Export käme ins Trudeln, nun geriete auch der Binnenmarkt ins Wanken.

Unser Land würde schwerste wirtschaftliche Probleme bekommen.
Auf unsere Gesellschaft kämen allergrößte Schwierigkeiten zu. Sogenannte Verwerfungen wären zu befürchten.

Unsere BRD sind wir alle.
Unsere Gesellschaft sind auch unsere Eltern.
Deutschland bist du, bin ich.“

FDP: Quorum hin, Quorum her

logo f.Beitrag per Mail

Die FDP Mitgliederbefragung ist vorüber und ganz knapp ausgefallen.

Die Spatzen pfeifen es uns von den Dächern.
Die Initiatoren des „Quorums“ gegen den Rettungsschirm haben ihr Ziel knapp verfehlt, aber dennoch deutlich bewiesen, dass sich die FDP-Führung nicht zufrieden zurücklehnen kann. Sie wird kritisch und aufmerksam beobachtet, besonders, und dies ist neu, aus den eigenen Reihen.
FDP-Chef Philip Rösler tonierte dennoch heute erleichtert aber abgespannt, dass sein Parteikurs, den ESM-Rettungsschirm der Regierung zu unterstützen, von den Mitgliedern der Partei unterstützt würde. Er stellte sich mit diesem Motto natürlich gleich wieder vor die Mikrofone und verkündete, dass die FDP jetzt aber wirklich intern geeint sei, ihre Position gefunden habe, hinter ihm stehe und bevor es wieder mit ihm in 2012 von Neuem losginge, erst einmal gestärkt in die Weihnachtspause ginge.
Na Bravo. Endlich einmal etwas Handfestes! Endlich etwas was auch eintrifft!

Natürlich leierte er in die auf ihn zielenden Kameras auch heute seine auswendig gelernten Dauer-Phrasen von der glorreichen Zukunft der FDP herunter, die er permanent fest im Blick habe, und dass es jetzt aber wirklich in Richtung START losginge.
Aber wir kennen ja nichts anderes von der FDP und fragen uns entnervt nur noch: „Wie oft Weiterlesen

Haben die Krisen uns endgültig am Schlafittchen?

Heute sprach „Stefan Müller“ der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag (ein imponierender Titel!) es ganz unverblümt aus:

„Wir haben eine Staatsschuldenkrise.“

Es geht also immer noch weiter aufwärts mit den Krisen.
Aber seltsam, es regt uns nicht mehr auf.
Merken Sie das auch? Wir sind offensichtlich krisenerfahren. Sogar krisenresistent?
Straßenumfragen der Medienvertreter zeigen, dass unsere Bürger sich das Weihnachtsfest durch das Herbeireden neuer Krisen nicht verderben lassen.
Nicht einmal durch das unübersehbare Heraufziehen einer noch größeren Krise.

Für mich ein Grund, noch einmal über Karriere der Krise nachzudenken:

Offiziell begann es ganz unauffällig in den USA mit der Immobilienkrise, die sich durch die „Lehmann Brüder“ und den US-Finanzminister von Dabbelyou Bush ganz fix zur Finanzkrise entwickelte, in unsere Landesbanken schwappte, sich aber auch hier nur ganz kurz aufhielt, zur Bankenkrise und gleich drauf zur Wirtschaftskrise und weiter zur Weltwirtschaftskrise mutierte.
Als die Märkte sahen, was sie da angerichtet hatten, erschraken sie über sich selbst, erstarrten in einer weltweiten Spekulationskrise, misstrauten sich gegenseitig und litten an einer nachhaltigen Vertrauenskrise, unsere Aktien verfielen dadurch in die Aktienkrise und fielen über Nacht senkrecht  bis auf die Ausgabewerte (teilweise auch noch darunter).

Diesem Schock folgte tags drauf eine Kreditkrise, was die Unternehmer in eine Investitionskrise schickte. Gezwungenermaßen leitete dies am Arbeitsmarkt eine Jobkrise ein. Weiterlesen

55 Milliarden eben mal in deutscher Badbank gefunden

Bürger's BeitragFinanzminister sprachlos.
Banker ratlos.
Bundesregierung orientierungslos.
Deutsche hoffnungslos.
Europäer fassungslos! 

Ich habe bei mir im Betrieb ebenfalls fix mal die Bilanzen durchgesehen, ob wir vielleicht auch vergessen haben, etwas von einer anderen Summe abzuziehen u. dadurch womöglich ein Guthaben bei meiner Hausbank entsteht, von dem ich bislang noch gar nichts gewusst habe.
Aber ich kann subtrahieren und gegenrechnen was immer ich will, da kommt nichts bei rum.
Egal was ich überm Strich wovon auch immer abziehe, unterm Strich bleibt alles beim alten.

Da frage ich mich dann schon,

haben sich da vielleicht Nullen mit den Nullen vertan?

Ein besorgter Bürger.

Nachtrag:
Gerade höre ich, dass vergessen wurde Bank-Guthaben in dieser Höhe in die Bilanz, also in die Buchführung, einzufügen.
Na also, das ist doch menschlich.
Jeder von uns hat doch schon mal die eine oder andere Milliarde vergessen.
Diese Ausrede muss ich mir merken.
Mal schauen, was der Betriebsprüfer des für mich zuständigen Finanzamtes dazu  sagen wird.

Ich vermute, dass Herr Zumwinkel, den die Steuerfahndung „volles Rohr an den A….. gepackt hat“,  auch nur vergessen haben dürfte, dass er in Liechtenstein eine Stiftung mit positivem Vermögen besaß.
So etwas kann doch bei Abfassung einer Steuererklärung passieren.
Nicht wahr?
Das kennen wir doch auch.

Und außerdem, was ist denn heutzutage schon eine Milliarde?
Milliarden waren schon vor Jahrzehnten „peanuts“.

In der ARD-TV-Sendung  „G. Jauch“  hat der Rentner  Hilmar Kopper  (war als Mr. peanuts schon einmal in aller Munde) gerade mitgeteilt, dass so ein „Schreib-/Rechenfehler“ eigentlich schon mal vorkommen kann, wenn man in einer Bank doch gar kein Guthaben vermutet und nur von deren Schulden ausgeht.
So etwas sei doch entschuldbar.

Link zur TV-Sendung:
Banken an die Leine! Wie bekommen wir die Finanzmärkte in den Griff?
(Hinweis: dieser Link hält nicht ewig).

Sag ich doch.

Diesen Fehler und Koppers Erklärung muss man denen und ihm einfach entschuldigen.
Kopper hatte ja schließlich auch mit der  HSH-Nordbank  und dem Finanzfachmann „Nonnemacher“ ein geschäftliches Techtelmechtel.
Kennt er sich womöglich mit finanziellen Wahrnehmungsstörungen und bilanzieller Sehschwäche aus?

Darf das wahr sein?

Ich heiße Hagen.

Mein Profil:
Ich wohne im Grossraum Bonn, bin selbstständiger Kaufmann (kleiner Laden) und rege mich immer noch furchtbar auf, wenn unsere hart erarbeiteten Steuern, unsere Zukunft und unsere Umwelt im Rhein und in unersättlichen Abgründen versenkt werden.

Ich bin immer verzweifelter über die Leichtigkeit, mit der wir zusehen, wie wir ruiniert werden und dabei ganz ruhig die Hände in den Hosentaschen behalten. Nicht zu Fäusten geballt, wie man denken sollte.

Mein Anliegen:
Trotz aller Versprechen auf Gerechtigkeit und soziale Marktwirtschaft ließ der Deutsche Fiskus (unser Staat, unsere Demokratie, geführt durch die von uns in unseren Wahlbezirken, auf Grund ihrer Versprechen und Zusagen, gewählten Volksvertretern) uns gefühlt „mal wieder im Regen stehen“.

Im wahrsten Sinne des Wortes.
Hunderttausende Deutsche wurden „hinter’s Licht geführt“ und statt uns zu schützen, besteht der Verdacht, deutsche Beamte könnten zu unserem Nachteil geschwiegen haben. Im Interesse ihres Dienstherren bzw. ihrer sicheren Arbeitsplätze?
Kann das wahr sein?

Die Süddeutsche Zeitung und der Nachrichten-Sender n-tv berichten über einen unglaublichen Vorgang:

„Im September 2009 hatte das Düsseldorfer Hauptzollamt intern einen Prüfbericht über den bundesweit agierenden Stromanbieter TelDaFax fertig gestellt, in welchem darauf hingewiesen wurde, dass die Firma unserem Staat, dem auch wir unsere Steuern anvertrauen, insgesamt nur ganz knapp etwas weniger als 30 Millionen Euro schuldete.

Das meiste davon dürften noch nicht gezahlte, rückständige Steuern sein. Dazu die üblichen Zuschläge für Verspätungen und Versäumnisse, die obligatorischen Zinsen für Raten- und Nichtzahlungen, sowie Vollstreckungskosten. Auch für erfolglose Vollstreckungsmaßnahmen in bereits leere Kassen?

Doch nicht genug mit der Bestätigung der Höhe der Schulden. Viel wesentlicher ist der Umstand, dass der Beauftragte unserer Regierung, das Hauptzollamt, testierte, dass die Schuldnerin TelDaFax kein Vermögen mehr besaß, nach bilanzrechtlichen Vorschriften als überschuldet anzusehen sei. Das Hauptzollamt informierte weiter,  dass zugesagte Vorhaben, diese desolate Situation zu beheben, nicht in die Tat umgesetzt worden wäre.
Das Hauptzollamt berichtete seinem Auftraggeber also, dass die Steuerpflichtige juristische Person TelDaFax quasi pleite sei oder zumindest kurz davor, obwohl diese nach wie in aller Öffentlichkeit lautstark für sich und ihre Vorzüge warb und von ihren Kunden unverändert Vorkasse für den Bezug von Strom für 1 Jahr verlangte, ohne auch nur einen geringen Hinweis auf die wackelige Lage anzudeuten.
Ich erinnere mich, sogar, dass einer der Vorstände von TelDaFax von Journalisten hierauf angesprochen, öffentlich behauptete, dass es der Firma gut ginge.“

Und was tut unser Staatsapparat?

Sie glauben, die Versammlung der von uns gewählten Volksvertreter schützt ihre Bürger vor wirtschaftlichen Verlusten?

Sie glauben an das Gute? Wie in einem Märchen?
Haben Sie die Sammlung der Gebrüder Grimm auch nicht verstanden oder auch falsch interpretiert?
Ich glaubte in der Tat an eine gewisse Gerechtigkeit.

Aber ich verstehe die Nachrichten so: „Unsere Volksvertreter haben nichts getan, um uns zu schützen oder auch nur zu warnen. Warum sie das nicht getan haben, sagen sie auch nicht. Das ist plötzlich ein Steuergeheimnis.“

Der Insolvenzfall TelDaFax dürfte bestimmt der größte seiner Art in der Geschichte unserer BRD sein und seine Aufklärung liegt jetzt vertrauensvoll in den Händen der Staatsanwaltschaft. „Erst jetzt“ möchte ich hinzufügen.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Gläubigerschutzvereinigung Deutschland den Schaden auf rund 500 Millionen Euro schätzt.
Peanuts?
Für uns fleißige Nachrichtenhörer und politisch Interessierte möchte ich diesen Betrag noch einmal nennen. In der Größenordnung, in der uns gerade Tag für Tag die für die Zukunft uneinbringlichen Verluste untergejubelt nennen:

Eine halbe Milliarde!

Ich fürchte, dass die verschwiegene Vorgehensweise unserer Finanzbehörden auch eins zu eins auf das undurchsichtige Wirtschaften mit unseren Geldern gegenüber Griechenland, Italien, Spanien, Irland, Belgien …….. Frankreich, aber auch hierzulande gegenüber Bremen angewendet wird.

Nicht nur TelDaFax hat keinen ausgeglichen Haushalt hinbekommen.
Nicht nur TelDaFax hatte versprochen einen solchen zu erwirtschaften.
Nicht nur TelDaFax hat mehr Schulden als Vermögen.
Nicht nur TelDaFax (ist) war überschuldet.
Nicht nur TelDaFax schwieg darüber bis zum Supergau beharrlich.

Ab wann dürfen wir über Bilanzbetrug sprechen?
Ab wann liegt ein Kapitalverbrechen vor?
Ab welchem Zeitpunkt hat ein Staat seine Bürger vor Verbrechern zu schützen?

Wie sieht es denn bei uns eigentlich aus?
Haben wir Bundesbürger denn tatsächlich weniger Pro-Kopf-Schulden als die endlich an den Pranger „gerateteten“ europäischen Schuldenbarone?
Kennen wir alle Schattenhaushalte, Bürgschaften und wirtschaftlichen Tretminen?

Gottlob öffnen uns ja diese verflixten US-Rating-Agenturen endlich die Augen.
Was wir sehen ist nicht schlecht?
Nein, es ist der verdammte Abgrund, in den wir schauen oder besser, der grinsend uns anschaut.
Vorher war uns der Blick auf ihn ja versperrt.
Kein Wunder, dass Wirtschaft, Banker und Politiker nicht mehr gut auf die Rating-Agenturen zu sprechen sind.

Schimpft Ihr Nachbar auch über die Ratings?
Nein?
Finden Sie das nicht komisch?

Es schimpfen tatsächlich nur diejenigen, die das Dilemma mit verschuldet, toleriert und zu verantworten haben und nun, nachdem die Rating.Agenturen ihnen die schützende Decke über dem Kopf wegzog und sie enttarnt hat, können endlich auch wir Bürgern erfahren, was diese Geheimniskrämer  hinter unserem Rücken mit unseren Geldern alles gemacht haben und was sie damit erreicht haben:
„Wir sind ALLE pleite.“

Bürger, stell Dir vor, Du bist seit Jahrzehnten längst arm und heute erfährst du davon.

So manche Ehefrau musste mit Schrecken feststellen, dass der Ehemann ein schlechter Unternehmer und Bankrotteur ist.
Können wir uns vorstellen, dass unsere Politiker ebensolche lausigen Wirtschafter sind?
Was sitzt denn auf unsere Verantwortung für uns im Bundestag?
Wen schicken wir denn eigentlich für uns da hinein?
Juristen, Beamte, Zahnärzte, Adelige.
Leute mit Geld und Erfahrung lassen sich doch auf so einen Job gar nicht ein.

Deutschland wird in Kürze nicht mehr in Griechenland verteidigt werden müssen.
In Kürze ist Griechenland hier!

Und wie die Griechen werden auch wir feststellen, dass das Geld der Nutznießer der bisherigen Situation bereits sicher im Ausland untergebracht ist.
Sicher vor uns.
Nur unsere eigene Penunse kann da nicht hin.
Die ist nämlich ehrlich verdient und deshalb auch dazu verdammt, weiter hier zu blechen und dafür geradestehen, dass die Welt nicht untergeht.

Es ist ein Kreuz.

Wird Irland wieder Europas Armenhaus?

Red@

Eine neue Auswanderungswelle hat Irland erfasst.
Wöchentlich verlassen tausende „das sinkende Schiff“, suchen ihr Heil vor der beängstigenden Zukunft in der Flucht oder sogar in der endgültigen Auswanderung.
Wann stehen die ersten „Wirtschaftsasylanten“ vor uns, denn so ganz drin ist Irland ja wohl noch nicht im ➡ Schengenraum?

Steht Irland vor der zweiten großen Auswanderungswelle seiner Geschichte?
Geht das künstlich geschaffene Steuerparadies in die Knie oder wird es gar zum ersten Entwicklungsland innerhalb der EU?
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Ist unser Bankkonto sicher?

Red@
Seit Jahren machen wir Online-Banking, nutzen Online-Auktionen und seit kurzem teilen wir unseren Freunden face-to-face online unsere intimsten Gedanken, Vorlieben, Urlaubstermine,  Einkaufsgewohnheiten uvm. mit.
Wen wundert’s, dass sich der traditionelle Bankräuber weiter entwickelt, sich diesem Trend anschließt und sich lieber auch gefahrlos, bequem online bedienen möchte.
Wer kann es ihm verdenken?

➡ Heise informiert – hier klicken!

Ich unterstelle einmal, dass die inovativsten Köpfe des Netzes auf der Seite der illegalen Geldabschöpfer arbeiten und die 2. und 3. Wahl sich deshalb (vielleicht alternativ oder mangels Angebote) der Gerechtigkeit verschrieben haben.
So war das bereits in der Zeit vor „Windows und MS-DOS“, aber da haben wir es persönlich nicht so wahrgenommen.
Heute geht es viel  tiefer rein!
Heute geht es direkt um unser Konto!

Staatsschulden = 12.01.2011 – 21:30h

!
12. Jan. 2011 – 21:45h

lt. Bund der Steuerzahler

1.717.799.062.351 Euro

!

1 Billion
717 Milliarden
799 Millionen
62 tausend
351 Euro

 

Ein Plus vom mehr als 225 Millionen in ca. 24 Stunden.
Das bedeutet, dass in den letzten Stunden wieder einmal Neugeborene ungefragt und offenbar schutzlos in eine  unglaubliche Schuldenfalle getappt sind.
Wer in deiner-meiner-unserer BRD kümmert sich eigentlich um deren Rechte ?

Hartz IV im Detail (Referentenentwurf per 01.01.2011)

Red@
Seit Monaten beherrscht das Thema „Hartz IV“ die Regierungsparteien, die Opposition und alle Medien.
Seit Jahren diskutieren auch wir über „Hartz IV“ und nur relativ wenige wissen um die Details.

Ich führe hier die Regelsätze und deren detaillierte, centgenaue Zusammensetzung auf.
Hierüber streiten die Bundestagsparteien derzeit.
Weitere Angaben zum Gesetzes- bzw. Referentenentwurf per 01.01.2011 können aus dem Wortlaut des 230-Seiten Dokuments entnommen werden. [Hier klicken].

Meine Auflistung der vielen, klitzekleinen Detailbeträge folgt nun hier:

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