Firmenpleiten 2009

Im Dezember 2008 sagte uns der SPIEGEL online voraus, dass wir in diesem Wirtschaftsjahr in der EU mit rund 200.000 Firmenpleiten zu rechnen hätten und die Pleitewelle überwiegend Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Ungarn, Italien und die Niederlande heimsuchen würde.
Für unsere BRD weissagte „Euler Hermes“ pessimistisch eine Zunahme der Insolvenzen um 3% auf dann insgesamt etwa 30.100.


Die netzeitung.de wiederum befragte Anfang
Januar

2009 das Orakel von Creditreform, welches einen Zuwachs von 17% voraussah und insgesamt 35.000 Firmenpleiten und 510.000 verlorene Arbeitsplätze auf unsere BRD zukommen sah.

Das Orakel sagte auch voraus, dass wir mit 145.000 privaten Insolvenzen zu rechnen hätten.

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PORSCHE geht in die Wüste ?

Lasse aus Klosterbeuren Autoguru Wendelin WiedeKING muss für PORSCHE kleine Brötchen backen und an den Verkauf des Porzellans herangehen. Mindestens 25 Prozent der PORSCHE-Aktien werden ins Morgenland verscheuert und damit auch eine Einflussnahme auf die 50% der VW-Anteile, die PORSCHE im Besitz hat.
Doch was passiert mit PORSCHE und dem „Wendelin-WiedeKING“ wenn die VW-Aktien wieder in die Knie gehen? PORSCHE hat aufgrund der Machenschaften von WiedeKING Optionen auf den Erwerb von weiteren 20% der VW-Aktien gekauft. Diese Optionen sind zeitlich befristet und zum Fälligkeitsdatum ist damit zum rechnen, dass die VW-Aktien insgesamt abrutschen. Also auch für die vorgenannten 50%.
Das kann was werden.
Als „Eine schöne Sch…..“ würde ich dies am Stammtisch bezeichnen.
Und jetzt der Ausverkauf unseres Vorzeigerennstalls PORSCHE an die Scheichs. Soll doch der WiedeKING gleich mit in die Wüste gehen. Ich fänd’s angebracht.
Bei ihm ist das Credo „yes we can“ so richtig in die Hose gegangen.

Da geht dieser inzwischen bundes- und weltweit anerkannte Geld-, Vermögens-  und Arbeitsplatzvernichter doch tatsächlich zur KfW-Bank. Wofür das „K“ steht weiß ich nicht so recht (vielleicht für „Knete“?), aber „fW“ bedeutet „für Wiederaufbau“.
Damit war aber unsere BRD nach den zweiten Weltkrieg gemeint und nicht der aktuelle Rohrkrepierer PORSCHE. Obwohl die Wert- und Ansehensverluste in beiden Fällen höchst selbst verschuldet sind und dadurch eine gewisse Parallele nicht zu leugnen ist. PORSCHE versuchte schließlich auch die feindliche Übernahme eines größeren Kollegen.
Eine weitere Parallele wäre da noch der Größenwahn, der in beiden Fällen auch eine erhebliche Rolle gespielt hat.
Vielleicht sollte die KfW dies bei der Prüfung der Kreditvergabe berücksichtigen.

Wäre ich ein Scheich aus Katar, ich würde ihm meinen „Kamelrennstall“ anvertrauen. Erst einmal als Stallmeister und ohne Geschäftsführerfunktion. Er würde sonst womöglich mit örtlichen Volks-Kameltreibern herumdealen, um hinterrücks (also feindlich) deren Herden zu übernehmen. Und so etwas kommt  bei ehemaligen Beduinen gar nicht gut an.
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Geldanlagen aus der Wüste! You buy from Dubai?

Ich sag mal eben meine Meinung

Jetzt wollen die Anlageberater der Wüstenscheichs an meine magere Kohle?
Man stelle sich vor, Dean Ferris (wer immer das sein mag), Mitarbeiter des größten Finanzcenters (was immer das sein soll) im Mittleren Osten (wo immer das liegen kann), mit über 5 Trillionen portfolios (da fällt mir doch glatt Onkel Dagobert ein), scheut keine Mühe, macht sich auf privatem Wege auf und schlägt MIR eine lukrative (???) Finanzanlage in Dubai (!!!) vor.

Ich bin echt baff !!!


Er hat da nämlich gerade ein fantastisches „back-log“ an einer „
Excess Maximum Return Capital Profit -EMRCP“ (toller Name, riecht förmlich nach Geld) hereinbekommen, welches wie maßgeschneidert für schnell entschlossene Investoren, Aktienanleger und Management Experten geeignet ist, die nicht so furchtbar viel nachfragen. Gern auch für deren privaten Bedarf.
Ist das nicht eine echte gute Idee?
Ist das nicht sehr entgegenkommend, dass er ausgerechnet mich daran teilhaben lassen will?
Ich fühle mich „gebauchpinselt“!
Ob Herr Ferris dies wohl versteht?

Aber woher hat er meine Mail-Adresse?
Hat mein „Vermögensberater“ nicht dicht gehalten?

Die avisierte Anlage bringt für die kommenden 10 Jahre jährlich fette 10% ROI (???). Schreibt Herr Ferris.
Die schlichte Idee dahinter ist wohl, dass selbst Dummies 10×10 ausrechnen können und die Vision bekommen, dass sie in 10 Jahren ihre Anlage verdoppeln würden. Aus heutiger Sicht. Ein weltwirtschaftlich günstigeres Umfeld, könnte vielleicht sogar …..!
Wahnsinn! Das sind ungeahnte Aussichten! Dieser Herr Ferris aus dem Morgenland, das ist vielleicht „Einer“!

Na ja, ich persönlich bin der unmaßgeblichen Ansicht, dass eine Geldanlage bereits in 10:10 Jahren in den Wüstensand gesetzt worden sein wird.
 
Dumm für mich. Statt zu leben wie ein Scheich, bleibe ich eben arm wie eine Kirchenmaus.
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Leitzins der Bundeszentralbank auf geschichtlich niedrigen „1% „

„Hausarbeit zur Zinspolitik der Banken in der Wirtschaftskrise“

So etwas gab es noch nie. Der Leitzins der Bundeszentralbank wurde von ehedem 4,2% auf aktuell 1% gesenkt. Das soll die daniederliegende Kreditvergabe der Banken an ihre Kunden ankurbeln.
Doch die Banken geben diesen Zinsvorteil einfach nicht an ihre Sparer und Kreditnehmer weiter. Statt dessen verlangen sie für Dispo- und Kontoüberziehung bis zu 20% Zinsen (Frontal 21 vom 12.05.2009).
Der Bundesverband der Banken hält dies nicht einmal für Wucher und bezieht sich dabei auf die klaren gesetzlichen Regelungen zum Wucherbegriff. Die Grenze dazu sei noch nicht erreicht, heißt es von dieser Seite beinahe wörtlich.
Meint man damit § 138 (2) des BGB und meint man, dass die Banken bis zu der hier gesetzten Grenze gehen sollten?
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Wucher

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Neues aus der „HORROR-Real-Erbmasse“ (HRE)

@ In der Pressemitteilung 11976 des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 11.05.2009 heißt es zur aktuellen Lage der Enteignung der Hypo-Real-Estate:

Bundesminister zu Guttenberg begrüßt positive Resonanz der HRE-Aktionäre auf Übernahmeangebot des Bundes
Datum: 7.5.2009

Wie der zuständige SoFFin (Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) heute bekannt gibt, beläuft sich der Anteil der HRE-Aktien, die der Bund im Zug seines am Montag ausgelaufenen Übernahmeangebots an die HRE-Aktionäre erworben hat, auf 47,3 %. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg begrüßt, dass es dem Bund gelungen ist, so viele Aktionäre zu überzeugen, das freiwillige Angebot anzunehmen. Damit sind die Voraussetzungen für den vollständigen Kontrollerwerb durch Kapitalerhöhung und Verdrängung der restlichen Aktionäre geschaffen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: „Die als ultima ratio vorgesehene Enteignung der HRE-Aktionäre sollte damit vom Tisch sein. Das ist im Sinne unserer Sozialen Marktwirtschaft und auch ein gutes Zeichen für den internationalen Wirtschaftsstandort Deutschland. Damit hat sich das Instrument des Übernahmeangebots, das auf unseren Druck hin zwingend einem möglichen Enteignungsverfahren vorgeschaltet wurde, als erfolgreich und zielführend erwiesen.“

Da wundere ich Wirtschafts- und Finanzlaie mich schon arg: „Handelt es sich dabei wirklich um eine elegante Art der Umgehung einer Enteigung zum Nutzen unserer BRD, wenn wir Weiterlesen

Porsche schluckt VW? VW schluckt Porsche? Scheich schluckt beide?

Lasse aus Klosterbeuren Erst verschluckt sich Frau Schaeffler an den Reifen der Continental-Gummiwerke AG (kurz Conti) und nun stellt sich heraus, dass der Wahn des Herrn Wiedeking und der Porsche-Familie, sich den Volkswagen Konzern unter den Nagel zu reißen, ebenfalls in die Hose gegangen zu sein scheint.

Was waren die forschen Porsches stolz, dass Super-Wiedeking unserer BRD und insbesondere den biederen VW-lern weltweit zeigte, wie man eine Wirtschaftskrise in den Griff bekommt, ja diese sogar grandios umfunktioniert und zum eigenen Vorteil für SICH arbeiten lässt.

Gott-Wiedeking, der Bezwinger der Krise ließ die Kurse in Bereiche steigen, die an die Zeiten der glorreichen Hafa-Brüder und ihre EM-TV erinnerten.
Das Manager-Magazin veröffentlichte  hierzu am 06.05.2003 unter dem Titel „Kapitalvernichtung im Rekordtempo“ einen umfassenden Artikel.
=> http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,147003-2,00.html

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Stankiewicz wird verklagt! Aber die Frist läuft bald ab!

Gottlob gibt es doch noch eine aufrechte Schar echter „Männer“ in Niedersachsen, die sich nicht alles gefallen lassen und ihre Rechte verteidigen.
Nur Mut.
Denkt an den baldigen Fristablauf von 3 Wochen nach der Kündigung!
Würde mich sehr freuen, wenn auch ich noch den einen oder anderen Kämpfer wachrütteln kann.
Macht Euch auf, Ihr würdet es später sonst 100%ig bitter bereuen.
Holt Euch wenigstens Eure Abfindungen.
Verschenkt nichts an die Heuschrecken, scheucht sie!
Wollt Ihr, dass Insolvenzverwalter und Geschäftsführung sich vor Freude über Eure „Schüchternheit“ die Hände reiben?
Macht Schluss mit dem Märchen, dass die da oben sowieso machen können was sie wollen.
Ihr seid es Euren Kindern und Frauen schuldig, dass Ihr es wenigstens versucht.
Lass Dich nicht hängen. Es ist auch deine BRD!

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Pleite, Bankrott, Konkurs, Insolvenz, „Ticket für die Zukunft“


Der Insolvenzverwalter lässt verlautbaren, dass der Automobilzulieferer und Fahrzeugausstatter Karmann in Konkurs geht, um sich zu sanieren.
Gleiches haben wir von Märklin, Henniges, ATU, Stankiewicz, Qimonda und …… gehört.

Wir erinnern uns: „Münchhausen zog sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf heraus“.

Wird die Sanierung schwieriger Firmen ab 2009 nur noch in dieser Art durchgeführt?
Das könnte doch bedeuten, dass die Branche der Wirtschafts- und Betriebsberater wohl oder übel als nächste nach einem umsatzrettenden Konjunkturprogramm rufen wird.

Früher waren es die „armen Schweine“, heute sind es die Geschäftsführer namhafter Unternehmen, die sich auf den Weg zum Konkursgericht gegeben.
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Stankiewicz entlässt 25% der Mitarbeiter

….. mit der Begründung, dass es dadurch für den Konkursverwalter einfacher wäre einen neuen Investor zu finden.
@ So schreiben auto.de und motorsport-total.com am 24.03.2009 in gleichlautenden Onlinenachrichten [ hier klicken und lesen oder hier].

Und ich nahm an, dieser immer wieder zitierte Investor stünde schon längst vor der Tür und würde sich mit anderen um den besten Platz drängeln.
War das früher Gesagte etwa gelogen?
Das kann ich mir bei dieser seriösen Firmenleitung gar nicht vorstellen.
Oder soll die verschlankte, attraktivere Stankiewicz den lippenleckenden Heuschrecken vielleicht als leicht zu habendes, gefügig gemachtes und williges Schnäppchen und leichte Beute auf dem Firmenstrich  präsentiert werden?

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Insolvenz „Henniges“ aus der Sicht eines Betroffenen

Hallo und guten Tag!
Ich bin einer der betroffenen dieser Insolvenz. Kündigung von zirka 300 Mitarbeitern bei der Henniges GmbH Grefrat. Meiner Meinung nach scheren sich die Unternehmer einen Dreck um Gesetze. Wir sind mit zirka 20 Personen die einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben. Jetzt nach Eröffnung der Insolvenz sieht man das ganze Chaos dieser Misswirtschaft. Dreimal an Amerikaner verkauft und keiner investiert in neue Technologien oder befolgt Gesetze. Hauptsache man kann Gelder aus Deutschland abschreiben oder Produkte mit Verlust im Ausland produzieren (siehe Tchechien). Gesetze unseres Landes werden umgangen. Alterteilzeitsicherungen (sprich Versicherungen) werden einfach ignoriert. Die heute betroffenen Personen bleibt nur der Gang zum Arbeitsamt. Gelder die bisher als Vertrag ausgehandelt wurden sind null und nichtig und verloren, denn sie gehen in die Insolvenzmasse. Wo war der Betriebsrat als sich die Gesetzeslage im Jahre 2004 für den Insolvenzschutz änderte? Keine Aktivitäten von da. Die haben ja ihr Schäfchen heute ja im Trockenen. Alle vom Betriebsrat haben Ihren Job behalten. Ist schon komisch unsere soziale Auswahl. Selbst die gegründete Auffanggesellschaft nimmt keine Altersteilzeitler die in der Freizeitphase sondern nur Personen die im Aktiven Arbeitverhältnis stehen. Die Altersteilzeitler können sich ja im Alter ruhig einen neuen Job suchen. Ist im Alter ja auch sehr einfach. Ha Ha.
MfG.
Ein Betroffener
8) (19.02.2009 – 12:41h)
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