Höhere Geldstrafen für die Liechtenstein-Connection?

@ Gerade gelesen. Vielleicht kommt so wieder etwas Handgeld in die chronisch leere Staatskasse. Sprudelnde Quellen gibt es ja allerorten, man muss nur aufmerksam in alle Winkel hineinleuchten. Und Winkel gibt es jede Menge ……!
Berlin räumt auf. Was so eine Finanzkrise doch alles bewirken kann. Der Reichstag ist förmlich im Gerechtigkeitsrausch und überschlägt sich regelrecht dabei, uns mit Nachrichten zu versorgen, die uns suggerieren sollen, dass die Zeit des Regierens mit eingeschlafenen Händen, jetzt vorbei sei und es nun darum gehe etwas für die Bürger zu tun. Ich bin allertiefst beeindruckt.

Mehr Gerechtigkeit:
Künftig höhere Geldstrafen für Spitzenverdiener

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Junk Bond? Was ist das?

Liebe Frau Merkel, ich fand Ihre außerordentliche Regierungserklärung zur Finanzkrise und Ihre Zusage, mein Sparbuch zu retten, wirklich außerordentlich und sehr mutig.
Ganz etwas anderes als das, was wir vom Basta-Kanzler kennen (Ich denke z.B. mit Grausen an sein rot-grünes Vorhaben unserer BRD zur Dienstleistungsgesellschaft umzubauen und uns damit den Investmentbankern total auszuliefern).
Gestern gab es doch diese TV-Debatte in Nashville/Tennesee zwischen den beiden US-Präsidentenkandiaten.
Haben Sie zugehört? Mir hat’s die Sprache verschlagen.
Da gab der amerikanische Steuerzahler doch große Summen zur Rettung dieses AIG-Versicherungsriesen aus.
Erinnern Sie sich noch an die Artikel von Spiegel Online und Handesblatt? Das war doch wirklich knapp.

Haben Sie gehört, was der Präsidentschaftskandidat Obama da gestern gesagt hat?
Die gerade gerettete AIG hat nichts Eiligeres zu tun, als mit den gerade spendierten Dollars sofort wieder JUNK-BONDS zu kaufen!“

Ich bin wie von der Tarantel gestochen aus dem Sessel gesprungen. Das muss doch etwas ganz Schlimmes sein. Was hat James Bond mit Junk Bond zu tun? Ich habe mich sofort zur Erklärung gegoogelt.

Wer auch nicht weiß was Junk-Bonds sind, der findet bei Wikipedia eine wirklich deutliche Erläuterung. Die kann sogar ich verstehen und, liebe Frau Merkel, lesen Sie das mal durch, Sie verstehen dann auch meine Fassungslosigkeit.

Liebe Frau Merkel, passen Sie bitte auf, dass so etwas hinter Ihrem Rücken bei uns nicht passieren kann.
Ihre Ella

Wer ist 00-Junk Bond?

Red.: Ella hat ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen.
Hier eine Passage vom 08.06.1999 zum Wandel der Volkswirtschaften in eine Dienstleisungsgesellschaft:

….. Unsere Volkswirtschaften befinden sich im Übergang von der industriellen Produktion zur wissensorientierten Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft. Sozialdemokraten müssen die Chance ergreifen, die dieser wirtschaftlicher Umbruch mit sich bringt. Sie bietet Europa die Gelegenheit, zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen. Sie eröffnet Millionen Menschen die Chance, neue Arbeitsplätze zu finden, neue Fähigkeiten zu erlernen, neue Berufe zu ergreifen, neue Unternehmen zu gründen und zu erweitern – kurzum, ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verwirklichen ….Zu finden bei http://www.glasnost.de/pol/schroederblair.html 
 
 

 

YES YOU CAN !

JA, DU KANNST ES!
Red@ Haben Sie schon einmal gehungert?
Zum Beispiel, um in die Hose aus dem letzten Sommer wieder hineinzupassen oder um mal so richtig „abzuspecken“.
Dann wissen Sie wie schmerzhaft es ist, wenn Sie beim Anblick eines Fotos den Geschmack der Speisen auf der Zunge zu spüren vermeinen und Ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft. Alles kommt Ihnen wie Götterspeise vor, wenn Sie beginnen bis zur Wahnhaftigkeit zu träumen, dass Sie wenigstens eine Löffelspitze davon probieren könnten. 
Sie können Ihr freiwilliges Vorhaben jederzeit abbrechen, den Kühlschrank öffnen und nach Herzenslust „reinhauen“.
Andere Menschen können das nicht!
Ist Ihnen bewusst, dass täglich 900 Millionen Menschen „Hunger schieben“.
Täglich. Das heißt Tag für Tag, ein Leben lang.
900.000.000.
Neunhundert Millionen
Da ist die Gewissheit, dass diese Menschen sich nicht furchtbar lange quälen müssen, weil sie ja nicht lange leben werden,  kein Trost sondern macht zutiefst betroffen.

Ich habe gestern gehört, dass jeden verdammten Tag 20.000 Menschen an den Folgen von Hunger sterben.
Zwanzigtausend !
Jeden Tag!!
Das sind mehr als 8.300 stündlich!!!
Während Sie dies hier gelesen haben sind 14 Menschen gestorben!!!!
Jämmerlich verhungert (verreckt)!
14 Menschen. Menschen wie wir, wie Sie und ich. Wie Ihre Frau, Ihr Mann, Ihr Kínd, Ihre Eltern. 
14!!!!!
Ich wollte gerade frühstücken, aber ich kann es im Moment nicht.
Mir bleibt garantiert der erste Bissen im Halse stecken.

Können wir da nichts tun?
Müssen wir da auf unsere Politiker warten, die zur Zeit für nichts anderes Zeit haben, als unsere Bankensystem mit unserem Geld stützen und damit die Auswirkungen der Spekulanten auszubügeln, die dank UNSERER GESETZE  ihrer Tätigkeit überhaupt erst nachgehen konnten und zukünftig nachgehen werden können.
Wer bekommt diese Finanzspritze eigentlich?
Bemerkenswert, wie schnell diese Summe zusammenkommt wenn es um das Vermögen der Vermögenden geht. 700 Milliarden Dollar binnen weniger Tage. Wer hätte das jemals für möglich gehalten.
700.000.000.000
Siebenhundert Milliarden
Das gäbe ein Fest, würde man dafür „Brot für die Welt“ kaufen.

Wollen wir erst wieder zu Weihnachten ein paar „Groschen“ opfern und unser Gewissen mit „Pillepalle“ beruhigen?
Ist es nicht denkbar, dass diese Menschen nicht wieder in Vergessenheit geraten?
Immer, wenigstens immer wenn wir Hunger verspüren, also mindestens 3x täglich, sollten wir daran denken, dass wir etwas unternehmen müssen. Denn vielleicht verhungert gerade jetzt der nächste Einstein oder in einem der betroffenen Staaten verstirbt in den kommenden fünf Minuten  der Mensch, der dort und für uns alle die Situation hätte ändern können, wenn er denn eine Chance bekommen hätte.
Vielleicht liegt er gerade im Sterben oder ist bereits tot weil wir nichts, rein gar nichts tun, außer in unseren Wirthäusern, an unseren Stammtischen auf die da oben zu wettern und uns ein nächstes Bier zu bestellen obwohl wir doch nie im Leben so einen Durst haben können, der diese Menge rechtfertigt.
Statt im Rausch den nächsten Passanten über den Haufen zu fahren, sollten wir vielleicht weniger saufen und statt dessen mal 10 Euro „springen lassen“. Statt durch Sauferei einen Quadratmeter Regenwald nach dem anderen in die Hände einer Brauerei zu retten, sollten wir lieber den Bewohnern dieses Regenwaldes helfen, dass sie ihn für SICH SELBST kaufen.

Sind wir nicht in der Lage z.B. ein Maas Bier auf dem Oktoberfest weniger zu trinken und dafür 10,00 Euro z.B. an die Welthungerhilfe zu spenden, um wenigstens die schlimmsten Auswirkungen mildern zu helfen?
Beispiele gäbe es genug und Spendenkonten, die für jeden Cent offen sind, gibt es zu Hauf.

Ich höre schon die Argumente, dass wir doch genug Probleme hier zu Hause im eigenen Land zu beseitigen hätten.
OK!
Und, haben Sie jemals dabei geholfen eines davon zu beseitigen?
Treten Sie vor Ihre Haustür, heben Sie die Augen …..
Da!
Ganz gleich welcher Dioptrin-Wert Sie bislang daran gehindert hat es zu sehen,  Afrika liegt direkt vor Ihnen.

Sie wissen nicht wie und wo man spenden könnte?
Überweisung heraussuchen oder dieses trügerische Online-Banking bedienen, Kontonummer erfragen. Alles hinderliche ACTION. Und schon ist das Vorhaben wieder vergessen.
Machen Sie es anders. Gehen Sie um die nächste Häuserecke, da steht garantiert eine Kirche. Öffnen Sie die Tür und gleich rechts neben Ihnen ist ein Kästchen an der Wand (hoffentlich festgeschraubt) und in den Schlitz dieses Kästchens lassen Sie Ihren Euro oder den verflixten Zehner (und Ihr schlechtes Gewissen) einfach hineinfallen. Und Sie kommen als froher, ja fröhlicher Spender wieder heraus.
Sie habens wirklich getan – ohne Schreibkram.
Sie selbst!
Endlich!
Und das machen Sie jetzt jeden Monat.
Das klappt.
100prozentig.
Ab sofort können Sie überall mit stolzer Brust und erhobenen Hauptes mitreden, denn Sie haben tatsächlich geholfen. Sie haben nicht nur händefuchtelnderweise gequasselt,  mit erhobenem Zeigefinger besserwisserisch gemeckert, mit diesem auf andere gezeigt und dabei Ihre Verantwortung auf die Immerschuldigen da oben abgeschoben.

So macht man das.
Und jetzt legen Sie sich Ihren Euro zurecht und nachher gehen Sie ohne vorher viel in der Nachbarschaft herumzutrompeten still und leise einfach los und zeigen den armen Schluckern, dass Sie sie nicht vergessen haben.
Vertrauen Sie mir, es gibt mehr Kirchen als Postämter oder Polizeistationen.
Jetzt sind 2 Minuten rum und 28 Menschen sind verhungert.
Also, was hält Sie noch?
Sie brauchen kein Navi und keinen Stadtplan.

Und ehe Sie zum Weihnachtsfest aus der Not und auf den letzten Drücker wieder jede Menge Blödsinn kaufen, drücken Sie Ihren Freunden, Eltern, Kindern die Kopie einer Spendeneinzahlung in die Hände und zum Trost noch einen von Ihnen zu 1/4 ausgefüllten Lottoschein.
Man wird Ihnen für Ihr spannendes Geschenk danken und sich bei der Ziehung voller Hoffnung an Sie erinnern.
1:140 Millionen sollen da die Gewinnchance betragen. Unwahrscheinlich, dass Ihre Freunde jemals etwas abbekommen aber der Nervenkitzel hat es in sich.
1:20.000 stehen die Chancen Ihrer Sofort-Hilfe gegen den Hunger. Und Sie haben die todsichere Gewissheit, dass davon jemand etwas abbekommt.
Ich mache das jetzt auch.
JEDEN MONAT!

YES YOU CAN!

23% des Jahreseinkommens erzielen Landwirte aus Steuermitteln

OECD Berlin Centre
– 21. August 2008

Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance

23 Prozent ihrer Bruttoeinkünfte erzielten Landwirte in OECD Ländern im Jahr 2007 aufgrund staatlicher Unterstützung.
Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn dieser Berechnungen Mitte der 1980er Jahre. Im Jahr 2006 lag die Subventionsquote noch bei 26 Prozent, 2005 bei 28 Prozent. Vor allem der starke Anstieg der internationalen Agrarpreise, der zum Teil auf die hohen Energiepreise und die Unterstützung der Biokraftstoff-produktion zurückzuführen ist, hat dazu geführt, dass sich der Abstand zwischen Weltmarktpreisen und den künstlich erhöhten Binnenmarktpreisen verringert hat.

Der OECD Bericht „Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance“ liefert neueste Daten zu Agrarsubventionen in OECD Ländern. Die Publikation erscheint alle zwei Jahre im Wechsel mit „Agricultural Policies in OECD Countries: Monitoring and Evaluation“.

Weitere Informationen und Bezugsquellen finden
Sie unter: www.oecd.org/de/agriculturalpolicies
Ein Hinweis von Christa aus Heidenheim

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….. das gefährlichste soziale Problem in Deutschland.

Die ungelöste Integration von Zuwanderern ist das gefährlichste soziale Problem in Deutschland. Nach der Wahl 2009 ist es Zeit, in Berlin ein eigenständiges Ministerium dafür zu schaffen.
Zum ONLINE-Bericht des STERN [hier klicken]
❗ Donata, Konstanz  (10.08.08) per Mail
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Obama, ein Menschenfischer?

Ich sag mal eben meine Meinung

Der US-Menschenfischer ist wieder fort – gerade noch so, bevor die Lufthansa bestreikt wird. Na, ein echter Glückspilz eben. Berlin hat wieder ein paar Tage Ruhe und wir auch.
Begeisterung in allen von ihm bereisten Ländern und ein lästernder Gegenkandidat im Großvateralter.
Oder war es mehr?
JA ! 
Da gab es Jubel über seine Reden.
Berlin tobte wie zu Zeiten von JFK.
 

Aber warum?
Dürfen wir uns vorstellen, dass Obama die Welt glücklicher macht?
Dürfen wir begründet hoffen, dass die Konflikte, in die Amerika und wir dank Natobündnis verheddert werden, ungefährlicher werden?
Dürfen wir glauben, dass die Kriege, an denen Amerika beteiligt ist und zukünftig sein wird, weniger werden?
Dürfen wir annehmen, dass unsere jungen Leute Deutschland und die freie Welt nicht am Hindukusch verteidigen müssen?
Dürfen wir davon ausgehen, dass die Beziehungen zwischen Europa und den USA jetzt weniger vom Profitstreben der Konzerne, die in der Vergangenheit stets in der amerikanischen Politik die Feder führten, bestimmt werden?
Dürfen wir uns von ihm überhaupt etwas erhoffen?
Amerikanischer Präsident will er werden und nicht der irgendeines der Länder, in denen er jetzt seine Glamourtour absolviert hat.
Ich bin sicher, wir sind ihm eigentlich vollkommen egal.
Monsieur O. hat uns nicht besucht, weil er uns mag.
Überall wird ihm bescheinigt, er wäre das Symbol amerikanischen Aufbruchs (new deal?).
Was hatte der Rest der Welt bislang davon, wenn Amerika aufbrach?
Ich bin da mal ganz vorsichtig mit meinen Hoffnungen.
JFK hatte als junger unerfahrener Präsident sein Kuba und sein Vietnam. Und die ganze Welt hat den Atem angehalten.
Wie schnell hat youngster Obama sein Iran?  Weder der Irak  ist wirklich in die amerikanische Zivilisation hinein geführt worden und es sieht auch nicht so aus, als ob die Iraker sich an den amerikanischen Schutz gewöhnen könnten.  In Afghanistan sieht es auch so aus, als ob hier nichts Gutes zu erwarten ist; außer Krach mit Pakistan.

Ich denke gerade: Pakistan ist aber auch wirklich schlimm dran. Wenn sich die USA aus Ihrem Aufmarschgebiet Afghanistan heraus gegen den Iran wenden liegt  dieses Pakistan genau in der Mitte. Dann gehts auch für die Pakistani nicht mehr um die Wurst, sondern ums nackte Überleben. Hinter dem Iran stehen garantiert der russische Bär und das Reich der Mitte.
3 Supermächte stehen sich gegenüber. Stellen wir uns doch mal vor, dass sich 3 atomar bewaffnete Streitkräfte dem Kopf einschlagen und 2 atomar bewaffnete Neulinge dabei mitmischen. Ganz in der Nähe der Atommacht Indien.
Das wird ein Scherbenhaufen, wie wir ihn noch nicht gesehen haben.
Mir ist gar nicht wohl dabei, dass eine Weltmacht, die gerade ihre Vormachtstellung verliert, durch einen „zweiten JFK“ vertreten werden könnte.
Auch wenn ich ihn sympathischer finde, als seinen greisen Konkurrenten, den letzten Hero aus der Vietnamära, der gerade über O. und die kriecherischen Deutschen so richtig einen ablässt (siehe n-tv vom 27.07.2008). Na warte alter Mann, du kommst noch mal angekrochen.

Lesenswert wäre da vielleicht noch:
China will bessere Rendite für 1 Billiarde Währungsreserve (zum Artikel)
USA: Haushaltsdefizit von 250 Milliarden Dollar erwartet (zum Artikel)
Da kann man sich in etwa die wahren Verhältnisse etwas besser vorstellen.
😎

Ist Ihr Schuldner ins Ausland abgehauen?

Bundestag bereitet Weg für effektiven Rechtsschutz in Europa

Der Deutsche Bundestag hat heute ein Gesetz zu besseren Durchsetzung von Forderungen innerhalb der Europäischen Union verabschiedet. Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Forderungsdurchsetzung und Zustellung“ werden die deutschen Ausführungsbestimmungen für zwei EG-Verordnungen geschaffen – der Verordnung zur Einführung eines Europäischen Mahnverfahrens und der Verordnung zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen.

„Es reicht nicht, nur den Warenverkehr im europäischen Binnenmarkt zu vereinfachen. Wir müssen dafür sorgen, dass Bürger und Unternehmen auch tatsächlich zu ihrem Recht kommen, wenn sie in Europa unternehmerisch oder als Privatperson aktiv sind. Bislang konnten sprachliche Barrieren und die Unkenntnis der fremden Rechtsordnung Einzelne von der gerichtlichen Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen abhalten. Das wollen wir ändern. Für den grenzüberschreitenden Rechtsverkehr werden für bestimmte Ansprüche europaweit einheitliche gerichtliche Verfahren geschaffen, die diese Hürden abbauen. Die neuen Verfahren werden als Alternative zu den nationalen Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt“, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Zu den Regelungen im Einzelnen:

1. Europäisches Mahnverfahren

Das Europäische Mahnverfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 1896/2006 bietet einem Gläubiger die Möglichkeit, schnell und kostengünstig einen Titel zu bekommen, wenn der Schuldner die Forderung voraussichtlich nicht bestreiten wird. Anwendbar ist die Verordnung bei Geldforderungen. Es muss außerdem ein grenzüberschreitender Fall vorliegen, d. h. die Parteien müssen grundsätzlich in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sein.

Beispiel: Eine Studentin bestellt von München aus über das Internet bei einem Computerhändler in London ein Notebook. Bei der ersten Nutzung stellt sich heraus, dass der Prozessor langsamer ist, als im Internet angepriesen. Die Studentin widerruft sogleich den Kaufvertrag und sendet das Notebook nach London zurück. Trotz mehrerer Aufforderungen erstattet der Händler ihr den im Voraus gezahlten Kaufpreis nicht zurück.

Künftig kann die Studentin nach dem Europäischen Mahnverfahren vorgehen und auf einem Standardformular beim zuständigen englischen Gericht den Erlass eines Zahlungsbefehls beantragen. Das ist eine große Erleichterung, denn die Studentin kann ein europaweit einheitliches und einfaches Verfahren wählen und muss nicht nach der jeweiligen einzelstaatlichen Verfahrensordnung vorgehen. Das Formular des Europäischen Mahnverfahrens ist anwenderfreundlich gestaltet: Viele Angaben erfolgen durch das Eintragen von Code-Nummern. Dadurch werden sprachliche Schwierigkeiten beim Ausfüllen weitgehend vermieden. Ist der Antrag der Studentin im Ausgangsfall nicht offensichtlich unbegründet, erlässt das Gericht den Zahlungsbefehl. Diesen Zahlungstitel stellt das Gericht dem Antragsgegner – hier dem Computerhändler – zu. Er hat dann die Möglichkeit, den Zahlungsbefehl entweder zu akzeptieren oder Einspruch einzulegen.

Legt der Computerhändler innerhalb von 30 Tagen keinen Einspruch ein, erklärt das Gericht den Zahlungsbefehl automatisch für vollstreckbar. Die Studentin kann den Zahlungstitel dann in jedem EU-Mitgliedstaat zwangsweise durchsetzen. Im Fall eines Einspruchs des Computerhändlers beginnt ein gewöhnlicher Zivilprozess. Die Studentin müsste dann genau begründen und notfalls beweisen, warum sie ihr Geld zurück möchte.

Der Antragsgegner hat also – anders als im deutschen Mahnverfahren – grundsätzlich nur eine Chance, Einwendungen gegen den Zahlungsbefehl zu erheben (sogenanntes einstufiges Verfahren). Die Bundesregierung hat sich bei den Verhandlungen innerhalb der EU erfolgreich dafür eingesetzt, den Antragsgegner ausreichend zu schützen. Dieser Schutz wird u. a. dadurch erreicht, dass das Europäische Mahnverfahren grundsätzlich bei dem Gericht stattfindet, in dessen Bezirk der Antragsgegner seinen Aufenthalt hat. Das bedeutet: Wer in Deutschland wohnt, muss nicht befürchten, mit einem Zahlungsbefehl eines ausländischen Gerichts konfrontiert zu werden.

2. Europäisches Verfahren für geringfügige Forderungen

Die Verordnung (EG) Nr. 861/2007 schafft ein einheitliches europäisches Zivilverfahren, das vor den Gerichten der Mitgliedstaten der EU – mit Ausnahme Dänemarks – Anwendung findet. Forderungen bis 2.000 Euro können damit leichter durchgesetzt werden. Die Verordnung gilt – wie das Europäische Mahnverfahren – nur für grenzüberschreitende Fälle.

Beispiel: Peter Müller aus Deutschland hat während seines Urlaubs in Spanien einen Verkehrsunfall mit dem dort lebenden José Sánchez. Seine Werkstatt schätzt die Reparaturkosten am Auto von Peter Müller auf 1.500 Euro.

Wenn José Sánchez die Zahlung von 1.500 Euro endgültig verweigert, kann Peter Müller seinen Anspruch auf Ersatz der Reparaturkosten in Zukunft vor dem zuständigen spanischen Gericht nach den neuen europäischen Regeln durchsetzen. Das europäische Verfahren für geringfügige Forderungen ist einfach, effizient und kostengünstig. Für die Verfahrenseinleitung durch den Kläger und die Erwiderung des Beklagten stehen standardisierte Formulare zur Verfügung. Ausfüllhinweise erleichtern die Nutzung in der Praxis. Weder Peter Müller noch José Sánchez müssen sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Das Verfahren wird grundsätzlich schriftlich geführt. Eine mündliche Verhandlung findet nur statt, wenn das Gericht sie für notwendig erachtet. Dadurch werden Reisekosten der Parteien vermieden.

3. Regelungen des heute beschlossenen Gesetzes

Das heute vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz enthält die erforderlichen nationalen Durchführungsvorschriften für die genannten EG-Verordnungen. Diese Verordnungen gelten zwar unmittelbar. An einigen Stellen verweisen sie aber ausdrücklich auf das nationale Recht oder geben dem nationalen Gesetzgeber Spielraum. Diese Schnittstellen füllt das Gesetz aus.

In Deutschland wird für die Bearbeitung von Anträgen im Europäischen Mahnverfahren allein das Amtsgericht Berlin-Wedding zuständig sein, soweit es nicht um arbeitsrechtliche Ansprüche geht. Diese mit dem Land Berlin und den übrigen Bundesländern abgestimmte Zuständigkeitskonzentration erspart den Ländern doppelte Arbeit bei der Entwicklung der technischen Voraussetzungen für die Bearbeitung der Mahnanträge und der Schulung des Personals. Die Zuständigkeitskonzentration erleichtert es dem Antragsteller – der in der Regel im EU-Ausland ansässig ist – außerdem erheblich, seinen Antrag beim zuständigen Gericht einzureichen.

Anträge im Europäischen Mahnverfahren sollen so weit wie möglich automatisiert bearbeitet werden, soweit es sich nicht um arbeitsrechtliche Ansprüche handelt. Das Land Berlin schafft derzeit in einem gemeinsamen Pilotprojekt mit der österreichischen Justizverwaltung die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen. Bis dahin sind Anträge in Papierform einzureichen. Die verbindliche Einführung der maschinellen Bearbeitung wird durch eine Verordnung des Landes Berlin erfolgen.

Zum europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen enthält das heute verabschiedete Gesetz einige Anpassungen und Klarstellungen sowohl für das Verfahren bis zum Urteil als auch für die Zwangsvollstreckung. Sie betreffen insbesondere die Regelungen über die Beweisaufnahme und zum Gang des Verfahrens. Die Durchführung des Verfahrens wird dadurch in der deutschen Gerichtspraxis noch anwenderfreundlicher. Zugleich wird die Geltendmachung grenzüberschreitender Forderungen bis 2.000 Euro nach dem europäischen Verfahren in den deutschen Zivilprozess eingebettet.

Neben den Ausführungsvorschriften für das Europäische Mahnverfahren und das europäische Verfahren für geringfügige Forderungen enthält das neue Gesetz einige zivilprozessuale Bestimmungen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Zustellungen in EU-Mitgliedstaaten und Nicht-Mitgliedstaaten. Außerdem wird die bundesweite Tätigkeit von Dolmetschern und Übersetzern erleichtert: Sind sie in einem Bundesland allgemein beeidigt bzw. ermächtigt worden, können sie sich künftig vor allen Gerichten des Bundes und der Länder hierauf berufen.

Die Ausführungsbestimmungen werden zeitgleich mit den jeweiligen EU-Verordnungen in Kraft treten. Das Europäische Mahnverfahren gilt ab dem 12. Dezember 2008, das europäische Verfahren für geringfügige Forderungen ab dem 1. Januar 2009.

Lt. Mailnachricht des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums der Justiz vom 20.06.2008
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Die Affäre NOKIA. Sie erinnern sich?

@ Zur Erinnerung, das ist das Unternehmen, welches von deiner-meiner-unserer BRD dafür Geld bekam, dass es sich hier ansiedelte, Subventionen kassierte und dann deine-meine-unsere BRD in Richtung Rumänien verließ.
Der heutige Stand der Dinge ist der, dass das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Bank(1) von NOKIA rund 41 Millionen der gezahlten Subventionen zurück haben wollen. Beide begründen dies öffentlich damit, dass die zugesagte Anzahl an Arbeitsplätzen nicht geschaffen wurde.NOKIA denkt gar nicht daran dies zu akzeptieren und die bei NOKIA als Hausbank fungierende Deutsche Bank ebenfalls nicht. Was hat die denn damit zu tun?Jetzt meldet sich auch das Forschungsministerium und will 4 Millionen zurück haben, weil verabredet gewesen sei, dass eine Verwertung von Forschungsergebnissen in Deutschland zu erfolgen hätte.
Von wem hat NOKIA eigentlich noch Subventionen aus Steuergelder erhalten?
Haben die Europäische Union, Bundesministerium für Wirtschaft, Stadt Bochum, Agentur für Arbeit auch noch blechen müssen?
Wer hat NOKIA das Grundstück zur Verfügung gestellt, für welchen Preis, wer hats bezahlt, wen gehört der zukünftige Verkaufserlös?
Wurden für NOKIA Zufahrtsstraßen und andere Infrastrukturmaßnahmen geschaffen, um denen die Ansiedlung in Bochum schmackhaft zu machen?
Wurde überhaupt eine Gewerbesteuer fällig?
Warum sind alle immer noch auf NOKIA sauer.
Warum lassen wir nicht die Politiker die Zeche zahlen?
Wer war das eigentlich, der das verzapft hat?
War das vielleicht in seiner Amtszeit als regierender Nordrhein-Westfale unser allzu bekannter ehemaliger, allwissender, stets Recht habender  und grundsätzlich über den Dingen schwebender SUPER-Bundesminister  WOLFGANG CLEMENT – zuständig für Arbeit und Wirtschaft, der bis heute unverändert durch seine klugen  Ratschläge beehrt?War es sein sparsamer Nachfolger Peer Steinbrück, den die Nordrhein-Westfalen ob seiner zutreffenden Wahrheiten über den Zustand des Bundeslandes nicht mehr zuhören wollten,  ihn dafür nicht mehr wählten (das ist anderen auch so passiert) und ihn dadurch – nach einer Stippvisite in Hamburg – zum Bundes-Finanzminister machten?
Wer hat dieses viele Geld genehmigt und ausgegeben. Und nach welchen Kriterium geschieht so etwas. Hat die Qualität der Fragen, die NOKIA beantworten musste, Ähnlichkeit mit dem, den die ehemaligen Arbeitnehmer jetzt bei der Agentur für Arbeit ausfüllen müssen?
Was hat die Gemeinschaft der Steuerzahler unterm Strich eigentlich ein Arbeitsplatz bei NOKIA den Steuerzahler gekostet?
  
(1) NRW-Bank ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Die erste Adresse für Existenzgründer(innen) und kleine sowie mittlere Unternehmen, wenn es um  öffentliche Förderprogramme geht. Link = http://www.nrwbank.de/de/index.html

Ab heute schreibe ich Berichte von der Front

@Global tobt der Kampf um Märkte, Moneten und Macht.  Die Schlagzeilen der Zeitungen überbieten sich in der Schilderung der Grausamkeiten und die Nachrichten über diesen weltweiten Geldkrieg werden über eigens dafür gegründete TV-Sender zeitnah und in erschreckender Deutlichkeit an die Teilnehmer verbreitet.
Informieren wir uns.
Ich werde die exklusivsten Nachrichten ab heute unter der Kategorie „Krieg der Moneten “ sammeln.

CHINA bekommt Entwicklungshilfe. Von uns !!

67,5 Millionen Euro. Wofür? Für Armutsbekämpfung.
Wir zahlen an ein Land, dass unsere Politiker kalt abblitzen lässt, weil unsere Kanzlerin einer amtierenden Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama der von China massiv unterdrückten Tibeter, vor laufenden Kameras die Hand drückt.
China soll Devisenreserven in Höhe von eintausenddreihunderunddreißig Milliarden (1.330 Milliarden = 1.330.000.000.000) Euro besitzen. Was sind da 67,5 Millionen (67. 500.000)?
Wo landet dieses Geld für Arme im reichsten Land der Welt wirklich?
Dem von Kommunisten regierten Land mit dem wohl rücksichtslosesten, brutalsten Kapitalismus dieser unser Erde.
Der Bericht des Außenexperten Hoyer der FDP sollte unbedingt Pflichtlektüre der Steuerzahler deiner-meiner-unserer BRD sein – auch wenn man gerade nicht für diese Partei ist. Alles was die sagen, muss ja nicht gleich von vorn herein dummes Zeug sein. Der Artikel hierzu ist in der Netzeitung erschienen. Er ist nicht zu lang, lässt sich gut lesen und ist trotz des trockenen Themas bis zur letzten Zeile spannend.  Auch für Otto Normal und Lieschen Müller – also mich und meine Frau.
Dafür danke ich Herrn Hoyer.
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Deine-Meine-Unsere BRD dankt für diesen Tipp. Haben Sie auch einen Hinweis auf interessante und wichtige Nachrichten? Lassen Sie uns daran teilhaben und veröffentlichen Sie diese gleich hier oder senden Sie uns ein Mail an tipps@unserebrd.de.