Maos Montagefibel für Fitnessgeräte

😎 Heute habe ich ein Fitnessgerät für meine Frau zusammenbauen dürfen.
Made in China steht auf dem Aufkleber. Ich war sehr überrascht. Das Material sieht sehr gut aus und macht einen wirklich stabilen Eindruck.
Dann der Schock:
Die Montageanleitung ……………… !!!!!!!!!!!!!!!!
Schon beim ersten Versuch etwas zu lesen und womöglich zu verstehen, damit ich die angelieferten Bauteile zuordnen könnte, verkrampften sich nicht nur meine Hände. Ich hatte das Gefühl, dass Zellen in meinem Kopfinnern ihre Synapsen kopfschüttelnd wieder auflösten und innerlich vollkommen aufgaben.
Diese Anleitung stammt aus einer anderen Galaxie. Ich habe es immer schon geahnt „Sie leben bereits unter uns!“
Nach dem ersten Montageversuch verglich ich das Ergebnis meiner Schöpfung mit der handgezeichneten Abbildung und stellte fest: „Da stimmt was nicht!  Das Bild ist 100%ig falsch!  Für welches Gerät wurden dieser niedergeschriebene Text und diese Höhlenzeichnung eigentlich angefertigt und zu einer „Anleitung“ zusammengefügt? Das abgebildete Konstrukt hatte fast keine Ähnlichkeit mit dem abstrakt wirkenden Kunstwerk, das da vor mir stand. Die Globalisierung scheint sich nicht mehr nur mit der Erde und dem hiesigen Sprachgewirr aufzuhalten. Jetzt tauchen auch hier außerirdische Beschreibungen auf. Schön wäre es gewesen, wenn diese wenigstens in chinesischen Schriftzeichen abgefasst worden wäre, dann hätte sie, in einen Bilderrahmen platziert, noch einen dekorativen Zwecken erfüllen können.
Werde nachher mal den Kamin damit anfeuern. Dann hat mir das Schriftstück aus dem Land der aufgehenden Sonne wenigstens einen praktischen Nutzen erwiesen und vielleicht weht der Geist der Kulturrevolution aus meinem Schornstein aufsteigend noch einmal durch unseren kleinen Ort.
Andererseits aber ich bin relativ beruhigt. Es ist keine einzige Schraube übrig geblieben und nirgendwo ist ein Loch im Gestänge, was keine sinnvolle Bedeutung hätte und somit kommt mir nicht der Verdacht auf, hier oder da müsse vielleicht wohl doch noch eine Schraube rein.
Man kennt sich ja mit derartigen Porblemen bestens aus. Schließlich hatte auch ich früher Möbel eines schwedischen Einrichtungshauses in meiner Jungesellenbude und weiß seither, dass nichts so ist, wie es geschrieben steht.
So, jetzt steht der Praxistest an. Mal sehen, wie es um die chinesische Auffassung von „Unfallsicherheit“ bestellt ist. Vielleicht sollte ich den Unfalldienst vorher doch noch anrufen, damit der Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht abfahrbereit vor dem Hause steht.
Ich zögere noch.

Nokia will Bochum im Juni schließen

@ Am Mittwoch haben bei Nokia die Gespräche über einen Interessenausgleich zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat begonnen. Konkrete Ergebnisse gibt es bisher noch nicht. Außer: Das Management will das Bochumer Handy-Werk bereits zum 30. Juni schließen. Die Gewerkschaft will dagegen Zeit bis zum 30. Juni 2010.
Sogar beim kurier.at pfeifen die Spatzen das AUS von den Dächern.

Hat irgendjemand – außer dem Betriebsrat – irgendeinen Zweifel gehegt? Nun will der Betriebrat aber mal so richtig loslegen und NOKIA zu extrem hohen Abfindungen zwingen. Die Arbeitnehmer sollen JETZT jede Zurückhaltung ablegen.
Jetzt aber los !!!!! Wenn’s brennt ist die Gewerkschaft hilflos und die hochddotierten Herren/Damen Gewerkschaftsvorstände und deren zahlreiche Vertreter kriegen für ihre unschuldigen (untätigen) Hände den reinen Waschzwang.
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Abfälle von Gen-Kartoffeln dürfen in den Futtertrog

@BRÜSSEL. Die Agrarminister der Europäischen Union haben gestern den Weg dafür frei gemacht, Abfälle der umstrittenen Gen-Kartoffel Amflora als Futtermittel verwenden zu dürfen. Außerdem werden künftig bis zu 0,9 Prozent der bislang nicht zugelassenen Sorte auch als Inhalt in Lebensmitteln toleriert.

Dieser Bericht der Berliner Zeitung treibt mir die Sorgenfalten auf die Stirn.

IKB-Sanierung teurer als angekündigt

…. Von dem 2,3 Mrd. Euro schweren Rettungspaket tragen Bund und die staatseigene Förderbank KfW mit zwei Mrd. Euro den absoluten Löwenanteil. Nur 300 Mill. Euro stammen von den privaten Banken. Zuvor hatte es geheißen, die Banken sollen 500 Mill. Euro zuschießen. Inzwischen wächst die Kritik an der Beteiligung des Bundes an der IKB-Rettung …. so berichtet wiwo.de

Red@ Also ganz vornweg noch einmal meine übliche Feststellung: „Der Bund, der Staat, der IKB-Retter – das sind wir“. Wir die steuerzahlenden Bürger und niemand anderes, die die Vertretung unserer Rechte und Interessen in die Hände von „Fachleuten“ gegeben haben, die sich, um uns besser handhaben zu können, Gesetzgeber, Regierung, Staat, Bund und Länder nennen.
Wenn dieser „Bund“ eine Straße baut sind die Kosten hinterher doppelt so hoch wie vorher veranschlagt. Das unkalkulierbare Mautsystem und das unflexible Verkehrsministerium sind mir noch in guter Erinnerung oder der in Bonn abgesoffene Bau der Bundesbauministerin Adam-Schwätzer. Die Folgen der Privatisierung von Bahn, Post und Energie zeigen dramatisch das erschreckend geringe Fachwissen und das fehlende Interesse unserer Volksvertreter an unserer Zukunft.
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Bund bejubelt Steuersünder-Millionen

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Die Bundesregierung hofft in der Liechtenstein-Affäre auf satte Einnahmen durch zurückgeforderte Steuermillionen. „Wir erwarten mehrere Hundert Millionen Euro Rückforderungen“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.
Matthias Ruch (Düsseldorf), Peter Ehrlich, Jens Tartler und Ulf Brychcy (Berlin) schreiben einen hochinteressanten Bericht in der Financial Times

2 Milliarden bei der Bayerischen Landesbank futsch?

@Werden die schweigenden Steuerzahler jetzt auch noch für die Bayerische Landesbank zur Schlachtbank geführt?
Es sieht ganz so aus, wenn man den Berichten von n-tv  Glauben schenken möchte. Und warum sollte n-tv uns Märchen erzählen?
Merken Sie sich die beschwichtigenden Worte der Verantwortlichen und vor allem des bayerischen Finanzminsters Huber.
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Nokia-Chef Kallasvuo

Für Jürgen Rüttgers, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, ist Kallasvuo gar der Anführer eines Schwarms von „Subventionsheuschrecken“….
… Kallasvuo ist Jurist und gilt vielen als das Urbild des Finnen. Ruhig und bedächtig erscheint er. „Man darf ihn aber nicht unterschätzen“, heißt es unter seinen Mitarbeitern…. 
Die „Frankfurter Allgemeine“ informiert

Jetzt will auch der Bund Millionen von Nokia

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Nach Nordrhein-Westfalen prüft nun auch die Bundesregierung Rückforderungen in Millionenhöhe vom finnischen Handy-Konzern  Nokia . Grund ist die geplante Werksschließung in Bochum. Laut Bund und Landesregierung hat Nokia versprochen, geförderte Forschungen in Deutschland zu verwerten.
… Das Bundesforschungsministerium prüft, ob es bis zu zehn Millionen Euro vom finnischen Handy-Konzern Nokia zurückfordert.
… Das Land Nordrhein-Westfalen fordert von Nokia rund 41 Millionen Euro Subventionen zurück …
Das Unternehmen hat die Rückforderung abgelehnt. Der Konzern habe mehr in den Standort investiert als vorgeschrieben …
Wer mehr wissen möchte kann dies bei „WELT-ONLINE“ nachlesen.

Wie das wohl ausgeht ?!

Kommt der nächste ICE aus Frankreich?

@ Bislang war die Hochgeschwindigkeitsflotte der Deutschen Bahn durchweg „Made in Germany“ – doch damit könnte es bald vorbei sein. Mit viel Pomp präsentiert der französische Bahnhersteller Alstom heute in La Rochelle den neuen Superschnellzug AGV (Automotrice a grande vitesse) und damit das  Neueste, was es an Bahntechnik auf dem Weltmarkt gibt. Unter den Ehrengästen ist auch Karl-Friedrich Rausch, Personenverkehr-Vorstand der Deutschen Bahn. Der will den TGV-Nachfolger ganz genau unter die Lupe nehmen. Schließlich plant die Bahn den Kauf von sieben bis 15 neuer Superschnellzüge, und Alstom hat ein Angebot abgegeben. „Wir sind offen für alle Anbieter“, sagt ein Bahn-Sprecher – und sorgt damit für einen Paukenschlag in der Branche.
So lautet der Anfang des Artikel von „WELT-ONLINE

Werden die neuen Züge komplett mit Zugpersonal eines französischen Zeitarbeitsunternehmern geliefert? Zutrauen würde ich es dem Bahnchef.