Konjunkturpaket II

 
Vielleicht sollte unsere krisengetriebene Regierung schon einmal am „Konjunkturprogramm III – für  ALLE  Bürger unserer BRD“ arbeiten, um die Kaufkraft der von Arbeitslosigkeit bedrohten und Mutlosigkeit verfolgten Arbeitnehmer tatsächlich so zu stärken, dass sie auch nach einem Jobverlust wirklich nachhaltig über die Runden kommen.
Sie sind dann zwar bereits volkswirtschaftlich nur noch ein belastender Bestandteil der BA-Statistik und ganz sicher keine „Leistungsträger“ mehr. Niemand wird so richtig aufrichtig über sie sprechen wollen.
Interessant und vorzeigefähig sind immer nur die taffen Leistungsträger (immerhin inkl. sozialversicherungspflichtiger Minijober und „Aufstocker“) .
Ist das nicht drollig?  Die werden gerade allesamt unaufhaltsam immer weniger und dennoch geht es nur um die, die noch übrig geblieben sind oder die, die es bislang noch nicht erwischt hat.  Heute noch steuerzahlender Leistungsträger, Alibi der Regierung und als Stütze der Gesellschaft vorgeführt – morgen Abfallprodukt der Marktbereinigung  und Krisenbewältigung und lediglich noch Teil eines unangenehmen Dauerthemas über eine ausweglose Situation.

Parallel um uns herum hören und sehen wir auf allen Sendern unsere kombinierten Bank- und Anlageberater, kompetenten Wirtschaftsweisen und -fachleute,  universellen Globalversteher und über allen stehenden Finanzkoryphäen, die 2008 die nahende Krise nicht einmal spürten, ja sie sogar klein redeten oder überheblich ganz und gar von sich wiesen.
…..

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Grüße von der Hedgefront

200 Tabbert Mitarbeiter werden arbeitlos, denn für diese hat der niederländische Investor HTP Investments keine Verwendung mehr!
Das verfügbare Eigenkapital reicht nicht zur Bewältigung der Absatzkrise aus und der Investor ist nicht wirklich an einer in ihrer Höhe nicht absehbaren Kapitalspritze aus seiner Tasche in die Firmenkasse interessiert. Dies widerspräche auch den grundsätzlichen und global wirksamen Regeln nach denen Hedgefonds ihr Vermögen an der Hedgefront einsetzen.

Bei Tabbert „zukunftsorientierter Caravanhersteller der Premiumklasse und Nr. 1 der Branche“  hat also auch die Automobilkrise zugeschlagen und ich glaube, es geht auch hier ganz deutlich in Richtung Insolvenzverfahren mit anschließendem „Phoenix-Effekt“: Neu erstehen aus Asche. Neustrukturierung, Flexibilisierung und Unternehmens-Verschlankung.  Personalabbau, Einsatz von Zeitarbeitern, Produktionsverlagerung, Zuschüsse von Land, Bund und EU, Steuernachlass und Retterungsschirme.
Verkauf der Tabbert-Produkte mit riesigen Rabatten, um den Hof leer zu bekommen.
Auch hier die Frage: Wer darf bleiben, wer muss gehen?
Auch hier eine tiefe Spaltung der Belegschaft in die noch Hoffenden,  sich an ihren Arbeitsplatz klammernden und die, die ihn schon verloren haben. A spricht nicht nicht mehr aufrichtig mit B und C fragt sich missgünstig, warum D ihm nichts über sein lebhaftes Gespräch mit E mitteilt.
Eine echt miese Stimmung.

Valentin
aus Riedenberg (per Mail)

❗ Red. am 05.06.2009: „Hallo  Valentin, danke für Ihren Eintrag als Mitstreiter und Autor vom 01.06.2009. Ich habe diesen Artikel inzwischen Ihrem User-Konto hinzugefügt!“
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Bürger unserer BRD sind optimistisch

Die ganze Welt ächzt unter der Wirtschaftskrise, …….
…. wirklich die ganze Welt?  Nein nicht die ganze Welt. Im Herzen Europas befindet sich ein kleines Ländle, in dem die Arbeitslosigkeit ansteigt, das früher mal wie ein Weltmeister exportierte, wo Altersarmut droht und Kinderarmut an der Tagesordnung ist, wo Steuerzahler unter riesigen Lasten zusammen zu brechen drohen und es eigentlich keine klare Zukunftsperspektive gibt – außer: „Wir müssen da durch“. 
Hier will die von einer ruhigen und bedächtigen Frau geführte prachtvolle Regierung übermorgen erneut ein stolzes Konjunkturprogramm verabschieden, um die Nation vor weiterem Unbill zu retten.
Doch warum eigentlich noch retten?
Die Deutschen lassen sich doch von den aufeinander folgenden Welt-Krisen offensichtlich gar nicht beeindrucken. 22% unserer Mitbürger blicken heute sogar noch optimistischer in die Zukunft als vor zwei Monaten und 42% haben keine Meinung, denen ist es offensichtlich ziemlich wurscht.
Lesen Sie den Artikel der WELT-ONLINE. Einfach hier klicken.
❗ „Donnerwetter“ lautet der kurze und bündige Kommentar von Harald aus Lippstadt, der uns auf diesen Artikel aufmerksam machen möchte.
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Wirtschaftskrise: „Augen zu und durch“?

Björn aus Helmstedt möchte uns hierauf aufmerksam machen:
Frau Birgit Gebhardt vom Trendbüro Hamburg hat einen ihrer Finger stets am Puls unserer BRD und sagt uns über n-tv.de: „Sollte es wirklich wahr sein, dass wir Deutschen unempfindlich gegen Krisen geworden sind?“
Seit der ehemalige SPD-Kanzler Schröder seine Lieblingsschöpfung „Agenda 2010“  auf den Weg gebracht hat und einer seiner Freunde dem HartzIV-Programm seinen Namen gab, kann die Bürger unserer BRD nichts mehr richtig umhauen. Sie sind bereits durchs Feuer gegangen und viele von ihnen sitzen ja bereits auf dem Trockenen und der eine oder andere hat sich mit seinem Schicksal bereits endgültig abgefunden. Dagegen ist so eine Weltwirtschafts-Finanz-Banken-Automobilinstrustrie-Krise doch nur noch ein Nichts und vermag hierzulande niemandem wirklich Angst zu machen.
Oder haben auch wir das eher der südlichen Hemisphäre zugeschriebene Motto inzwischen übernommen:  „Leben wir heute, was schert uns das Morgen. Das kommt dran wenn es da ist!“

Gefühlt ist die Krise bei den meisten noch gar nicht angekommen. In etwa vier bis sechs Monaten würden die Auswirkungen dann erst richtig zu spüren sein. Wirklich interessant sind dann die Zahlen zu Weihnachten 2009. Eine gewaltige Welle, die da auf uns zurollt„…..

Die vermeintliche Kauflust der Deutschen zum Jahresende zeichne ein trügerisches Bild von trotz Krise optimistischen Bürgern. Das Fest wollte man sich nicht verderben lassen, gespart werde dann eben morgen. „Man muss sich auch einmal anschauen, was die Leute kaufen“
sagte Horst W. Opaschowski, Leiter der BAT Stiftung für Zukunftsfragen.
[ hier klicken und den gesamten n-tv-Artikel vom 28.12.2008 lesen ]

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Die Finanz- u. Wirtschaftskrise und der Lohn dafür

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sagt voraus, dass wir eine deutlich schwerere Wirtschaftskrise erwarten müssen, als bislang von uns befürchtet [ hier im Manager-Magazin steht es ].
Der designierte US-Vizepräsident Joe Biden weiß zu berichten, dass es der amerikanischen Wirtschaft weitaus dreckiger geht, als bislang bekannt ist. Und das sagt der doch bestimmt nicht zum Spaß [ so zu lesen bei n-tv ].
Die US-Bank- und Versicherungsvorstände, die uns diesen Segen beschert haben, haben sich inzwischen für ihre in aller Welt spürbare Arbeit mit 1,6 Millarden Dollar belohnt [ das steht auch im Manger-Magazin – hier klicken und staunen ]. 
Horst aus Mistelgau fragt was unsere BRD daraus lernt.
😎 Danke für diese informative Zusammenstellung.
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In China purzeln die Löhne wieder in den Keller

Heike aus Mannheim sendet uns einen Hinweis:
Chinas Wirtschaft stockt und 10-tausende mittlere und kleinere Firmen sind bereits vom Markt verschwunden [ Die Netzeitung berichtet darüber ].
Es geht aber immer noch weitern abwärts.
Fazit: Die Produktionskosten für ausländische Unternehmer in China sinken weiter und der gerade etwas selbstsicherere chinesische Arbeitnehmer senkt wieder den Kopf, wird demütiger und arbeitet weiter für einen Hungerlohn.
Dadurch sind aber auch die Arbeitsplätze in unserer BRD zusätzlich zu bereits sichtbaren Folgen dieser Krise hochgradig  gefährdet. 
Nur ein wirtschaftlich starkes China mit hohem Lebensstandard nimmt uns keine Arbeitsplätze mehr weg, kauft  im Gegenteil sogar womöglich unsere Produkte und achtet Markenrecht u. Urherbschutz.
Ich hoffe für jeden Chinesen und Bundesbürger, dass es mit China schnell wieder weiter aufwärts geht, immer aufwärts und noch weiter aufwärts.
China, bitte mach nicht schlapp!  Wir brauchen dich unbedingt als zweites Absatzeldorado neben den USA.
CHINA YOU CAN!
Heike fragt: „Vergeht dem Land des Lächelns etwa der Humor?“
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Die Rache der Generation50+

@Gerade lese ich, dass das Ausscheiden von Mitarbeitern in den Firmen zu einem erheblichen Verlust an Knowhow führt.
Ich wundere mich, schon sehr.
Das ist offenbar so wenig bekannt und gar nicht beachtet worden, dass die STUTTGARTER NACHRICHTEN  dies eines Artikel würdig erachtetet und Rettungstheorien beleuchtet.
Hallo Ihr Chefs.  Aufwachen !!!
Wieder ist es publiziert und „gedruckt“ worden, dass Ihr „gar nicht klug beraten“ seid, wenn Ihr eure Arbeitnehmer ab 50 jetzt auf die Abschussrampe karrt.
Die wissen das doch auch und seid Ihr närrisch genug daran zu glauben, dass die vorher noch einen Nachfolger einarbeiten, um sich dadurch um so effektiver entbehrlich zu machen?
So blöd ist doch gerade die Generation50+ nicht.  Und deswegen wollt ihr deren Wissen ja auch behalten. Nur eben die Leute nicht. Eine echte Zwickmühle. Nicht wahr?
Na Firmeninhaber, Personalchefs, Jobhunter, dann denkt mal über eine betriebsverträgliche und für Eure Wissensträger50+ akzeptable Lösung nach, bevor Ihr selbst oder Euer junger, dynamischer, ahnungs- und beziehungsloser Nachwuchs Euren Betrieb tiefer legt und im Rausche höchster Geschwindkeit bei der nächsten kleinen Krise rasant an die Wand chrasht. Wodurch Ihr selbst womöglich auch Eure eigene Altersversorgung gerade in den Schrott werft.

Mal ehrlich, wenn Sie 50+ wären, Ihr Chef hätte Ihnen eben gerade – um Ihr Verständnis bittend –  Ihre Kündigung ausgesprochen. Jetzt – unmittelbar danach – würde er Sie schulterklopfend, aufmunternd und unter Berücksichtigung der langen Zusammenarbeit bitten, Sie sollten im Interesse der Firma (also seiner Firma – Ihrer ehemaligen Firma), bevor Sie – möglichst ohne Arbeitsgerichtsprozess – ausscheiden, einen preiswerteren Jüngeren mit Ihrem Fachwissen vertraut machen.
Wie würden Sie reagieren?

Wären Sie zu Mitleidstränen gerührt und würden im übergeordneten Interesse eines großen Ganzen in unserer BRD (nennen wir es einmal die finanzielle Lage ihres Arbeitsgebers und die Zukunft seiner Familie) und unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzsituation Ihrer verbleibenden Kollegen (für die Sie gerade geopfert wurden), unter Einbeziehung bestehender Wettbewerbszwänge der globalen Marktwirtschaft und der Wirtschaft- und Finanzkrise im besonderen, auch unter Einbeziehung spezieller und  strategischer Nachteile, die Ihr Chef meint unter Umständen erleiden zu können, wenn er ausgerechnet Sie behielte, zu einer derartig großzügigen, arbeitsplatzbereinigenden Zusammenarbeit bereit?

Ich denke, Sie sollten vielleicht den o.a. zitierten Artikel lesen  [ dazu bitte hier klicken ]

Deutschland droht 2009 ein historischer Konjunktureinbruch

Massivste Gewinnwarnung für unsere BRD !!

userlogo ella
Berlin (Reuters) – Im Sog der weltweiten Krise droht Deutschland ein Konjunktureinbruch von historischem Ausmaß.
Die Wirtschaftsleistung werde 2009 um zwei Prozent und damit so stark wie noch nie seit Gründung der Bundesrepublik 1949 schrumpfen, warnte das renommierte Essener RWI-Institut in seiner am Mittwoch vorgelegten Studie.
Zur ganzen Meldung [hier klicken]
❗ Bei REUTERS-DEUTSCHLAND gefunden von Winfried aus Stettin.

Über unserer BRD ziehen mächtig düstere Wolken auf. Wenn die bislang aufgestellten Rettungsschirme erst einmal vom Sturm weggefegt worden sind stehen wir „voll im Regen“. In wenigen Wochen starten wir ins unruhige 2009 – Bürger schnallt euch fest!

Steht uns jetzt die Milchkrise bevor?

Ich sag mal eben meine Meinung

Erst vergällt uns der Streit der Bauern mit den Molkereibaronen und dem „verbraucherfreundlichen“ Einzelhandel die Lust auf Milchprodukte, dann erhöhen die US-Kuhjungen ihren Milchexport um fast 3% und treiben dadurch unsere BRD-Milchbauern in ihre nächste Krise.
[Eine nachvollziehbare Begründung steht hier] !

Sollten wir Obama nicht eine Christmas-Depesche schicken?


Liebe Herren Lehmann!

Ich sag mal eben meine Meinung

Hei Ihr brothers! Das habt Ihr wirklich famos hinbekommen.
Endlich kann ich mir Aktien zu Schnäppchenpreisen kaufen und am kommenden Aufschwung der nächsten Jahre als Krisengewinnlerin behaglich teilnehmen. Sogar den Ölmultis habt Ihr’s mal so richtig gegeben. Der Ölpreis befand sich heute im freien Fall. Gerade richtig. Bin nämlich im Moment hereingekommen, ist ziemlich kühl heute und ich kann dank Eures freundlichen Eingreifens in die globale Preisspirale endlich mal wieder aus Herzenslust heizen.

Ihr könnt euch sicherlich denken, dass ich nicht so komfortabel heize wie Ihr. Ich habe eine Ölheizung; Ihr habt ja das Geld der Anleger verbrennen können. Ich beneide Euch. Es übersteigt einfach mein hausfrauliches Vorstellungsvermögen, dass man so viel zuviel Geld hat, dass  man aus reiner Raumnot heraus anfangen muss es zu verbrennen. Wäre nur allzu gern dabei gewesen. Welche Währung hat am besten gebrannt? Nur schade um das viele Kokain, dass sich an den Geldscheinen befinden soll und welches sich dabei auch gleich mit in Rauch aufgelöst hat. Hättet Ihr bei der aktuell depressiven Stimmung in der Wallstreet dort heuer bestimmt jede Menge Kohle mit machen können. Ganz nebenbei und ohne Rechnung. Wäre doch zum Abschluss noch mal was Tolles gewesen oder?

Ich bin wirklich stolz, dass Ihr deutsche Wurzeln habt.
Schon unser letzter Kaiser II, also der Regent, zu dessen Zeiten Eure Vätersväter als Metzger von hier in die Schlachthöfe von Chicago rüber gemacht haben, war nämlich der Meinung, dass am deutsches Wesen die ganze Welt genesen müsse.
Und das tut sie ja nun dank Eurer Unterstützung auch.
Ihr habt höchsten kaiserlichen Willen umgesetzt, was gibt es Größeres und habt aus der „Blase“ die Luft rausgelassen. So, wie es ein Metzger eben tut.
Super Ihr beiden. Ihr habt Euch die ganze Welt zu Füßen gelegt. Willi der Zweite hätte euch lieb.

Eure Ella
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