Was bedeutet „unter Finanzierungsvorbehalt“?

logo f.Beitrag per Mail Stürzen für uns wieder einmal Luftschlösser ein?
Nicht nur, dass die Steuersenkungen unter Finanzierungsvorbehalt stehen.
Der neuste Hinweis, dass Steuersenkungen ein Kalauer aus der Zeit vor der Bundestagswahl sind, kommt wieder einmal vom neuen Finanzminister, der davon ausgeht, dass erst eineweitere  Verschärfung der Wirtschaftskrise ausschlaggebend für Steuersenkungen sein dürfte. Denn, so begründet er seine Äußerung,  je schlechter es der Wirtschaft gehe, um so dringlicher wird die Senkung der Steuern.

Witzig nicht wahr?
Erst wenn es uns richtig dreckig geht und nichts mehr in die Staatskasse gezahlt wird, soll es losgehen. Nicht morgen, um erst gar nicht in diese Situation zu kommen.
D.h. doch, dass es in den Kassen unserer BRD erst furchtbar mau aussehen muss, ehe es losgeht.
Versteh ich das richtig?

Ist das der Finanzierungsvorbehalt, den wir Weiterlesen

Arbeitslosenzahlen September 2009

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den September 2009 usw. [ hier klicken].

Seite 51 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 52 „unsere BRD“ WEST
Seite 53 „unsere BRD“ OST
Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 56/57 „Kurzarbeit“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.  

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Loblied auf die Heuschrecke

userlogo ella
Wenn Ihr Geld verdienen möchtet,
wenn Ihr Geld ertragsreich anlegen wollt,
wenn Ihr finanzielle Verluste vermeiden wollt, 
wenn ….
bedient Euch doch einfach einer

Heuschrecke.

Die Heuschrecke (the grasshopper oder private equity) sorgt dafür, dass IHR als Anleger / deren Aktionär  Geld kassiert  und nicht die Manager der Firmen an denen sich die Heuschrecke beteiligt.
In Europa kümmern sich die meisten privaten Aktionäre nicht um Ihren Aktienbesitz, geben die Stimmrechte an Bankiers ab und erscheinen auch niemals persönlich zu den Hauptversammlungen. Die Firmenmanager besitzen selten und am liebsten gar keine Aktien der Firmen für die sie selbst gerade arbeiten. Sie begründen das mit einem möglichen Interessenkonflikt, der Ihnen vorgeworfen werden könnte und sie möchten neutral bleiben. Die Aufsichtsräte, die diese Manager kontrollieren sollen sind vielfach echte „Schlafmützen“ und JA-Sager.

Es sei denn,  eine Heuschrecke kommt vorbei,  schreckt sie hoch und treibt sie an die Arbeit.

Darum lege Dein Geld gut an und suche Dir eine Heuschrecke. Die hat dann Deinen Vorteil im Auge und schützt Deine Interessen als Anleger und Aktionär.
Das kannst Du mit Deinem Ersparten als Verkäufer im Einzelhandel tun und als Mitarbeiter bei OPEL.

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„American way of life“ dank weiterer US-Exporte?


Mr. Obama sagte ins Mikrophon von CNN:
„Wir können nicht mehr in die Ära zurückkehren, in der die Chinesen und Deutschen oder andere Staaten uns einfach nur alles verkaufen, wir dagegen einen Haufen Kreditkartenschulden oder Hypotheken aufnehmen, aber ihnen nichts verkaufen“

Deswegen will er die Exportweltmeister an die Kandare legen und ihnen eine Grenze für ihren Leistungsbilanzüberschuss setzen. Diese zu überschreiten sei dann streng untersagt, solle zu Sanktionen führen und der Überschuss müsste auf ein niedrigeres Niveau zurückgeführt werden.

Unser Leistungsbilanzüberschuss vor der Krise belief sich auf etwa 7%.
War eigentlich gar nicht übel.

Aus den USA bekamen wir für unseren Export Gegenleistungen in Form eines schwächelnden Dollars, Coca Cola, Mc Donalds, Windows, faule Kredite, Hedgefonds, Rechnungen für die Nichtteilnahme an der Befreiung des Iraks von der Achse des Bösen,  Rechnungen für die Teilnahme an der Demokratisierung Afghanistans und tolle Tipps wie man sich hoch verschuldet, um auch zukünftig an Geld zu kommen, ohne dafür einen Gegenwert zu bieten. Ich möchte anmerken, dass meine Aufführung nicht vollständig ist.
Es gibt tatsächlich noch jede Menge mehr Dinge, die wir erhalten haben.
Aber entweder waren es zu wenig, um die Leistungsbilanzüberschuss auszugleichen oder sie kosteten mehr als sie bei genauerem Betrachten wert waren.

Aber wir bekamen dennoch etwas aus den vorbildlichen USA. Zuerst eine kaum fassbare Immobilienkrise, dann über Nacht eine Bankenkrise, der folgte eine internationale Börsen- und Finanzkrise und darauf kam jene saftige, noch nie dagewesene Weltwirtschaftskrise, die sich gewaschen hat, sogar kleine Länder in die Zahlungsfähigkeit stürzte und an den Rand des Staatsbankrotts führte.
Amerikanische Zukunftsversprechen und Kreditpakte lösten sich weltweit einfach in Luft auf.
Der US-Pleitegeier war pausenlos rund um den Globus  unterwegs und führte uns dramatisch vor Augen wie toll das US-Banken- und Wirtschaftssystem funktioniert, dem nachzueifern unseren Bankern und Vorständen stets sehr am Herzen lag.
Er fliegt noch immer kreuz und quer und macht hier und dort seine Stippvisite. Weiterlesen

Wahlaufruf !

„Rex“ 9. Klasse  www.liebegymnasium.de  schickt seinen ernsten Aufruf an die Politiker zum 28. September 2009 (den Tag danach!) per Mail an meine-deine-unsere und SEINE BRD. Er schreibt dazu „…. gilt für alle Wahlen am 27.09. “ 
Ich habe die Grafik auf 2/3 verkleinert und den Text gekürzt.
Vielen Dank an Rex nach Gera.

Skandal. CDU-Pofalla gegen Mindestlohn, weil …..

Herr Pofalla (CDU) ist stolz auf seinen Vater, weil dieser gezwungenermaßen im Niedriglohnsektor gearbeitet hat, arbeiten  musste, um seine Familie zu ernähren.

Deshalb ist Herr Pofalla erkennbar, sogar im Fernsehen vor allen Menschen, der ungeheuerlichen Ansicht, dies Schicksal solle allen Wählern meiner BRD auch ständig vor Augen stehen.
Aus diesem Grund ist Herr Pofalla ganz vehement gegen den Mindestlohn.
Jeder soll die Möglichkeit haben zu Hungerlöhnen arbeiten zu dürfen.
Wie sein Vater?

So eine Einstellung ist für mich unverzeihlich!
Macht er sich damit nicht für jeden Wähler untragbar?

> Red. hat mich zu politcal correctness ermahnt.
Er hat vollkommen recht. Ich war bisher treue CDU-Wählerin und genau deshalb erlaube ich mir diese Kritik. Herr P. wird immer auffälliger.

Nachtrag 24.09. = http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3032636 
ARD „Hart aber FAIR“ – ca. bei 1:05:30 (1 Std. : 05 Min. : 30 Sek.) von insgesamt 1:15:44.
Schauen Sie sich das doch selbst einmal an!

Was verdient dein-mein-unser Abgeordneter?

Daran sollten wir uns vor der Wahl vielleicht noch einmal kurz erinnern!

Abgeordnetenpensionen (monatlich):
Abgeordnete bekommen 2,5% ihrer Diäten als Ruhegehalt. Nach 8 Jahren im Bundestag eine Pension in Höhe von 1.651 Euro im Monat – ohne selbst einen einzigen Cent dazu beigetragen zu haben (also etwa doppelt so viel wie Otto Normal, wenn er sein ganzes Leben hindurch ohne Unterbrechung gearbeitet hätte).

Ministerpensionen (monatlich):
Norbert Blüm (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 10.600 Euro
Helmut Kohl (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 12.800 Euro
Hans Eichel (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 11.600 Euro

Dirk Hoeren von BILD.DE schrieb für seine Leser hierzu diesen Bericht:

Renten-Skandal
Minister-Pensionen steigen 11x stärker als die Durchschnittsrente.

Magere Rente und Ruhestand bald erst mit 67 für Arbeitnehmer, üppige Pensionen, und das schon ab 55, für Politiker. Der neueste Rentenbericht der Bundesregierung zeigt: Ein Spitzenpolitiker kann bis zum Jahr 2019 fast 14mal soviel Ruhegeld ansammeln wie ein Durchschnittsverdiener.

Mehr davon?
Hier geht es zum Artikel

Keinen Neid bitte. Das ist die Situation aufgrund geltenden Rechts.
Gestern in Wiso fragte eine Zuschauerin Herrn Pofalla (CDU), was denn ein Abgeordneter wohl an Altersversorgung bekäme.
Er eierte und eierte um die konkrete Antwort herum und ließ dann ledlich nichtssagende Allgemeinplätze los und sonderte heiße Luft ab.
So nicht Herr Pofalla!
Sie zwingen uns Bürger ja regelrecht dazu uns selbst zu informieren.
Glauben Sie denn, damit wäre es gut?
Glauben Sie womöglich, wir wären alle dazu zu dumm und
glauben Sie, dass wir uns unsere Fundstücke nicht gegenseitig zusenden?
 

Immer schön aufrichtig antworten, Herr Pofalla!

Wir sind die Internetgeneration und um uns zu informieren, zu unterhalten und Wissen auszutauschen z.B. auch über Sie, nutzen wir doch auch Blogs wie z.B. gerade „deine-meine-unsereBRD“.
Noch nicht mitbekommen, schon wieder vergessen wie das beim Volk funktioniert, Herr Pofalla?

Corinna aus Tostedt.

„Vielen Dank an Red. für seine Ruhe und Geduld beim Zusammenstellen. Habe mich heute erst als aktiver Mitstreiter eingetragen. Bitte mit meinen beiden anderen Artikeln (Maileinsender) auf meinen neuen Autoren-Account legen.“   
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Erledigt!
22.09.09 – Was verdient dein-mein-unser Abgeordneter?
24.02.09 – Nordbank HSH sitzt komfortabel im Rettungsboot
27.01.09 – Zumwinkel vertraut dem Rechtsstaat nicht mehr !!!!!

OPEL ist „gerettet“ (!) und GM lacht sich ins Fäustchen (?)

 

Aber ist OPEL wirklich über’n Berg?

Der Artikel der FAZ „New Opel streicht mehr Jobs als bisher bekannt“ gibt die Sorgen sehr gut wieder.
Auch ich zweifele, ob der Verkauf an Magna wirklich die Rettung ist.

Zudem wäre noch einzuziehen:
GM hat sich das Vorkaufsrecht gegenüber den anderen Shareholdern gesichert. Die russische Sberbank will ihre 55% nicht auf längere Zeit behalten. Das ist bereits bekannt.
Erst werden die Produktionsstätten auf Vordermann getrimmt, „verschlankt“ und das Personal reduziert. Dann wird der Laden mit Gewinn wieder verkauft.
Ich habe gehört, dass Finanz-Heuschrecken sich in gleicher Weise verhalten.

Bei einem Verkauf wäre GM berechtigt/genötigt das Vorkaufsrecht wahrzunehmen. GM ist zu einem großen Teil der amerikanische Staat. Obama. Für die Sberbank ist das schon heute ein super Geschäft.

Und die Politikerauf beiden Seiten des Atlantiks haben für ihre Bürger nebenbei auch noch etwas Positives vorzuweisen: „Obama hat GM gerettet und Frau Dr. Merkel hat OPEL gerettet“.

Und wenn dann GM den OPEL-Laden mit halbierter Belegschaft wegen eines Vorkaufsrechts zurückkauft,  wäre dies trotz des Gewinns der Sberbank auch noch ein richtiges Schnäppchen. Übrigens auch für eine zufällig herbeihüpfende internationale Investorengesellschaft, die den Anteil der Sberbank anstelle von GM ebenfalls übernehmen könnte.

Was dann folgt, kennen wir aus der Szene der Zulieferer.
Ich habe kein gutes Gefühl.

Frederic aus Lahr
(Könnt Ihr meine früheren Artikel auch auf mein User-Konto übertragen?)

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Ist erledigt.

14.09.2009 – Lehman-Day (Der Tag des Lehmann)


Vor 1 Jahr hat uns der Zusammenbruch der Lehman Brother Inc. aus New York ins Verderben gerissen. Und der gottähnliche Boss in der obersten Etage seines Bankerturms – mit eigenem Aufzug für Unsterbliche – wusste bis kurz vorher reinweg von nichts! Der Grund waren riesige Immobilienkredite für Luftschlösser. Hypotheken, die lediglich zu max. 30% über Grundstückswerte gesichert waren und sonst durch nichts. Grund dafür war die wohl als Wahnsinn zu bezeichnende Maßnahme von Georg W. Bush, der 2002 dafür sorgte, dass Grundstücke uferlos beliehen werden konnten, weil er die Beleihungsgrenzen abschaffte. Grund dafür waren die gierigen Banker, die diese Chance sofort ausnutzten, Kredite an jedermann zu gewähren, weil sie dafür Provisionen und Bonuszahlen kassieren und sich am D-Day schulterzuckend absetzen konnten. Grund dafür waren die cleveren amerikanischen Banker, die diesen Kreditschrott in Kreditpakete verpackte und weltweit an die doofen Banker in anderen Ländern verhökerten, die diese in  leichtfertiger (?) Weise an private Anleger oder ARGLOLSE LANDESBANKEN weiter verscherbelten. Grund war, dass irgendwann jemand an der Wallstreet bemerkte, dass die amerikanischen Hausbesitzer die hohen Hypotheken, in die sie die Banker und Busch hineingelockt hatten, gar nicht zurückzahlen konnten, wodurch plötzlich die Alarmglocken läuteten, die Aktien binnen Stunden in den Keller rutschten und Lehman mit hinabrissen, weil Georg W. Busch sich nicht dafür zuständig fühlte sein Scherbengericht aufzufegen.

Die Welt wurde das Opfer des amerikanischen Traums. Was hat sie gelernt? Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren, dass sich das Gleiche in spätestens 40 Jahren wiederholen wird. Weiterlesen

FDP – Anwalt – Wahlkreis – Interessenkonflikt?

Was mich ziemlich wundert.

Die FDP stellt sich als Vertreter des Mittelstands dar.
Viele FDP-Mitglieder – auch im Bundesrat – sind natürlich Anwälte.

ABER: Wie kann ein Anwalt und FDP-Mitglied einen Arbeitnehmer bei dessen Kündigungsschutzklage gegen einen mittelständischen Arbeitgeber vertreten, der ebenfalls FDP-Mitglied in derselben Stadt ist und diesen Anwalt in seinem Wahlkreis als Kandidaten für die Bundestagswahl  mit aufgestellt hat?
Oder überhaupt gegen einen Mittelständler? Sind nicht alle Mittelständler potentielle FDP-Wähler?

Muss er seine(n) Mandanten auf einen möglichen Interessenkonflikt hinweisen?

Pedro  aus Ottstedt am Berge