Zur Erinnerung, das ist das Unternehmen, welches von deiner-meiner-unserer BRD dafür Geld bekam, dass es sich hier ansiedelte, Subventionen kassierte und dann deine-meine-unsere BRD in Richtung Rumänien verließ.
Der heutige Stand der Dinge ist der, dass das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Bank(1) von NOKIA rund 41 Millionen der gezahlten Subventionen zurück haben wollen. Beide begründen dies öffentlich damit, dass die zugesagte Anzahl an Arbeitsplätzen nicht geschaffen wurde.NOKIA denkt gar nicht daran dies zu akzeptieren und die bei NOKIA als Hausbank fungierende Deutsche Bank ebenfalls nicht. Was hat die denn damit zu tun?Jetzt meldet sich auch das Forschungsministerium und will 4 Millionen zurück haben, weil verabredet gewesen sei, dass eine Verwertung von Forschungsergebnissen in Deutschland zu erfolgen hätte.
Von wem hat NOKIA eigentlich noch Subventionen aus Steuergelder erhalten?
Haben die Europäische Union, Bundesministerium für Wirtschaft, Stadt Bochum, Agentur für Arbeit auch noch blechen müssen?
Wer hat NOKIA das Grundstück zur Verfügung gestellt, für welchen Preis, wer hats bezahlt, wen gehört der zukünftige Verkaufserlös?
Wurden für NOKIA Zufahrtsstraßen und andere Infrastrukturmaßnahmen geschaffen, um denen die Ansiedlung in Bochum schmackhaft zu machen?
Wurde überhaupt eine Gewerbesteuer fällig?Warum sind alle immer noch auf NOKIA sauer.
Warum lassen wir nicht die Politiker die Zeche zahlen?
Wer war das eigentlich, der das verzapft hat?War das vielleicht in seiner Amtszeit als regierender Nordrhein-Westfale unser allzu bekannter ehemaliger, allwissender, stets Recht habender und grundsätzlich über den Dingen schwebender SUPER-Bundesminister WOLFGANG CLEMENT – zuständig für Arbeit und Wirtschaft, der bis heute unverändert durch seine klugen Ratschläge beehrt?War es sein sparsamer Nachfolger Peer Steinbrück, den die Nordrhein-Westfalen ob seiner zutreffenden Wahrheiten über den Zustand des Bundeslandes nicht mehr zuhören wollten, ihn dafür nicht mehr wählten (das ist anderen auch so passiert) und ihn dadurch – nach einer Stippvisite in Hamburg – zum Bundes-Finanzminister machten?
Wer hat dieses viele Geld genehmigt und ausgegeben. Und nach welchen Kriterium geschieht so etwas. Hat die Qualität der Fragen, die NOKIA beantworten musste, Ähnlichkeit mit dem, den die ehemaligen Arbeitnehmer jetzt bei der Agentur für Arbeit ausfüllen müssen?
Was hat die Gemeinschaft der Steuerzahler unterm Strich eigentlich ein Arbeitsplatz bei NOKIA den Steuerzahler gekostet? (1) NRW-Bank ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Die erste Adresse für Existenzgründer(innen) und kleine sowie mittlere Unternehmen, wenn es um öffentliche Förderprogramme geht. Link = http://www.nrwbank.de/de/index.html
Schlagwortarchiv: Arbeitslosigkeit
Bochum ich lebe + leide in dir!
Das manager-magazin meldet für deine-meine-unsere BRD den Verlust von weiteren 1200 GM-Jobs.
„Ein neues Programm zur Einsparung von Kosten sehe den Abbau von europaweit 5000 Stellen auf freiwilliger Basis vor, sagte Jean-Marc Ruhland, General-Motors-Betriebsrat und Mitglied des französischen Gewerkschaftsbundes CFDT, am Dienstag. GM beschäftigt in Europa etwa 55.600 Menschen.
Ruhland zufolge sollen auch im Bochumer Opel-Werk 900 und in der Rüsselsheimer Fabrik 300 bis 500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Bei Opel war zu einer Stellungnahme niemand zu erreichen.“
Was hat Bochum, das andere Städte nicht haben?
Was macht Bochum so unattraktiv, dass alle nur weg wollen?
BenQ, Nokia und immer wieder Opel bzw. General Motors.
1.200 Jobs! Ist das wirklich alles?
12.000 Jobs hat der Konzern in Europa schon abgebaut.
74.000 sollen es insgesamt sein, um den Irrsinnsverlust von 40 Milliarden Dollar in 2007 zu kompensieren.
Was muss man eigentlich tun, um solche Verluste zu erleiden? Mit „Nichtstun“ kann man das nicht schaffen.
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Wir bringen’s raus! Unsere BRD sammelt und archiviert Information von, über und für Deine-Meine-Unsere BRD. Doch wir kriegen bei weitem nicht alles mit und danken für jede Unterstützung. Haben Sie etwas für uns parat? Schreiben Sie es auf – gern als kompletten Artikel – oder senden Sie Ihre Infos/Links an tipps@unserebrd.de.
Bei Hinzuverdienst kriegt ein Frührentner schnell zuviel
WICHTIG, WICHTIG !!!
Wer kein Herz aus Stein hat, der muss einfach zustimmen: „Hier ist der fürsorgende Gesetzgeber deiner-meiner-unserer BRD über das Ziel hinausgeschossen!“
Malen Sie sich aus, Sie werden arbeitslos, quälen sich Wochen um Woche von Bewerbung zu Bewerbung, erhalten Absage nach Absage oder gar keine Antwort. Alles, um Ihre Familie und Ihren sauer verdienten Lebensstandard über die Runden zu retten. Dann kommt die Nachricht: Schluss mit lustig = jetzt gilt nur noch das Gesetz, welches nach einem vorbildhaften Bundesbürger benannt wurde. Es gilt „HartzIV“! Sparbuch, Lebensversicherung, Sparbücher der Kinder, kleines Eigenheim, Rentenversicherungsanspruch alles kommt auf den Tisch und in die Waagschale. Und wenn alles Greifbare verzehrt ist, kommt die zwangsweise Frühverrentung mit Rentenabschlägen. Von nun an hangelt sich der inzwischen verarmte Frührentner von einer Fallgrube in die andere.
Doch die Gesellschaft lässt ihn nicht allein. Sie erkennt: Der kann ja noch arbeiten und wer will der findet!“ Deshalb darf er seit dem 01.01.2008 monatlich stattliche 400,00 Euro dazu verdienen.
Und sein Wunsch geht in Erfüllung. Endlich bekommt er einen Job. Die Familie ist überglücklich und atmet auf.
Er verdient 401 Euro im Monat und könnte zukünftig sogar noch etwas mehr erhalten. Große Freude in der Familie.
Doch dann schlägt der gerechte, aber blinde Gesetzgeber unerwartet zu. Gnadenlos bestraft er den fleißigen Missetäter und nimmt ihm ein Vielfaches dieses 1 zuviel verdienten Euro wieder weg.
Zusammenfassung: Zum Schutz der arbeitenden oder arbeitssuchenden Allgemeinheit vor einer Clique frühverrenteter grauer und geldgieriger Panther, stellt unser umsichtigter Gesetzgeber diese per Verordnung präventiv (also vorsorglich mal so übern Daumen) unter Generalverdacht. Er zwingt sie vorher listig in diese Situation und legt sie durch eine unsäglich verklausulierte Anlage 19 zum Rentenbescheid dafür auch noch herein.
Vielleicht macht dem Gesetzgeber so etwas Spaß?Hilfe naht! Der Seniorenclub Haar hat die Anlage 19 auf eine „einfache Formel“ gebracht:
Schauen Sie sich diesen Bericht von „Das Erste.de“ an oder diesen von Frontal21.
Teilrente und Hinzuverdienst
Die Höhe des zulässigen Nebenverdienstes (Hinzuverdienstgrenze) zur Teilrente richtet sich einerseits nach Ihrem persönlichen Verdienst in den letzten drei Kalenderjahren vor Rentenbeginn, andererseits nach dem Anteil der gewünschten Rentenart. Die Hinzuverdienstgrenze liegt umso höher, je geringer die Teilrente ist. Eine Teilrente kann in Höhe von zwei Dritteln, der Hälfte oder einem Drittel der vollen Rente ausgezahlt werden.
Die Faktoren 23,3, 17,5 und 11,7 sind festgelegte Hinzuverdienstfaktoren. Die Hinzuverdienstgrenze beträgt bei einer Teilrente von
-> 1/3 der Vollrente das 23,3-fache
-> 1/2 der Vollrente das 17,5-fache
-> 2/3 der Vollrente das 11,7-fache
des aktuellen Rentenwertes multipliziert mit der Summe der Entgeltpunkte der letzten drei Kalenderjahre vor Beginn der Altersrente (siehe Beispiel).
Ihre persönlichen Entgeltpunkte für die Hinzuverdienstgrenze ersehen Sie aus Ihrem Rentenbescheid in der Anlage 19.
Haben Sie etwas davon verstanden?
Wenn ja, könnten Sie es mir dann einmal in „Umgangssprache“ erklären?
Oder ist diese Gesetzespassage einfachen Menschen in deiner-meiner-unserer BRD mit einfachen Worten gar nicht zu vermitteln?
Tchibo macht sich klein
Der Handelskonzern Tchibo schließt wegen der harten Konkurrenz von Discountern wie Lidl oder Aldi offenbar jede zehnte Filiale. Bei der Überprüfung der Standorte habe sich herausgestellt, dass sich 10 Prozent der Filialen nicht für ein neues Konzept nutzen ließen, sagte Unternehmenssprecher Klaus-Peter Nebel. Entlassungen seien in diesem Zusammenhang derzeit aber nicht geplant …… berichtet das manager-magazin
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Henkel muss sparen und streicht 3.000 Jobs
Mit steigendem Kostendruck und wachsendem Wettbewerb begründet der deutsche Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel die anstehende Radikalkur. 3000 Arbeitsplätze plant das Unternehmen zu streichen, betroffen seien alle Bereiche. Henkel beschäftigt weltweit 52.000 Mitarbeiter, davon 10.000 in Deutschland. Details zu dem Sparprogramm wurden bislang nicht bekannt.
„Wir müssen unsere Struktur noch schlanker und effektiver machen“, sagte der scheidende Konzernchef Ulrich Lehner.
Alle Infos bei Spiegel-Online.
Habe ganz vergessen wieviele Jobs ich diesen Monat abgeschrieben habe. Ich bin ganz sicher, jetzt wo Ulrich Lehner in den siebten Himmel der Telekom wechselt und dies von den Aktionären lauthals jubelnd begrüßt wird, wissen dort nun auch die Letzten, dass das, was sich da zusammenbraut, keine leeres Gewäsch ist.
Aktienkurs und Rendite müssen wieder rauf!
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, unsere Gesellschaft hat es in der Vergangenheit zu gut gehabt und wird jetzt in den A…. getreten.
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Gewinnwarnung bei BMW kostet mindestens 8500 Jobs
Die Meldung, die mich heute aufschreckte: „Der Aktienkurs von BMW macht den Aktionären Sorgen und es gibt eine Gewinnwarnung“.
Und ein Blick zu Reuters-Deutschland zeigt den Grund:
Auf der Jagd nach höheren Gewinnmargen streicht der BMW-Konzern mindestens 8100 Stellen. In Deutschland seien 5000 Zeitarbeiter und 2500 fest angestellte Beschäftigte betroffen, teilte Personalvorstand Ernst Baumann am Mittwoch in München mit. Im Ausland fallen demnach 600 Jobs weg. Bleibt der Dollar nachhaltig schwach, könnten laut Baumann weitere Stellenstreichungen folgen. BMW beschäftigt insgesamt knapp 108.000 Mitarbeiter, davon 80.000 in Deutschland.
Schuld ist der schwache Dollar.
Kaum meldet die Börse, dass der US-Bürger jetzt 1,50 Dollar für 1 Euro berappen muss, da flattern die Gewinnwarnungen herein. Allen ist nur noch die Rendite wichtig – nichts anderes zählt mehr. Aber ist das was Außergewöhnliches? JEDER jagt dem schnellen Geld nach. Nicht umsonst legen sogenannte und meist selbsternannte Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister Jahr für Jahr immer wieder normale Bürger mit hohen Zinsversprechen rein. Etliche Otto Normalos lösen dafür mit glitzernden Augen und gegen jeden Rat Sparbücher auf, kündigen verlustreich ihre Lebensversicherungen, opfern die Aussteuer ihrer Kinder oder beleihen sogar ihre Häuser. Handeln plötzlich und unerwartet wie Volltrunkene (mir fielen in 1 Sekunde mindestens 1 Dutzend andere Begriffe ein). Aktionäre ticken anders und sind da klarer im Kopf. Eine der Folgen dieser Sucht nach hohen Zinsgewinnen und Dividenden ist stets die Reduzierung der Personalkosten und das heißt immer Jobbau im Stammpersonal und flexible Neueinstellung von Zeitarbeitern.
Ich möchte nicht wissen, wieviel Telekom-Aktionäre zu Hause darauf hoffen, dass Ãhre teuer erworbenen Aktien mal wieder in die Nähe des früheren Wertes gelangen. Die meckern zwar öffentlich über jeden verlorenen Arbeitsplatz, im Stillen sind aber auch sie bereits mit dem Virus des kalten Kapitalismus infiziert und würden für Ihr Depot und ihren Gewinn selbst ohne zu zucken über Leichen gehen.
Es kommt wohl immer drauf an, aus welcher Sicht man die Angelegenheit beleuchtet.
Bei Fragen zur Zeitarbeit könnte der Bericht des Focus vom 14.06.2007 weiterhelfen.
Nokia Kumpels lasst den Kopf nicht hängen – Fank Zander setzt sich für Euch ein!
😎 Frank Zander findet NOKIAs Verhalten krank. Und da kann ER einfach nicht tatenlos zusehen, ER macht etwas dagegen. ER tut was, ER veröffentlicht Euer Foto von Eurem zertrümmerten NOKIA-Handy.
Hey, dass ist aber mal ein echter Kerl. Der Frank setzt sich aber ein! Mann-oh-Mann, dass wird Wirkung zeigen. Der macht Nokia fertig!
Ach ja – fällt ihm dabei ein – ihr könnt natürlich mal durch seine Web-Cam auf Ibiza linsen und euch zur Unterstützung der Trauerbekämpfung den wohl schönsten Sonnenuntergang reinziehen. Und wenn das noch nicht hilft, dann kauft ihr einfach seine Chill-Out-CD. Denn genug Zeit habt ihr ja in Zukunft und damit es euch nicht langweilig wird, könnt ihr ja mal chillen. Und dazu braucht’s eben eine echte Frank-Zander-Chill-Out-Bedudelung. Sonst ist’s nichts mit dem Chillen. Chillen will beim Meister gelernt sein.
140 Jobs weg (kaum der Rede wert?)
Azego zahlungsunfähig – Pleite im Halbleitergeschäft.
Telebörse berichtet: Der Münchner Halbleitervertriebsspezialist Azego ist zahlungsunfähig. Das Insolvenzverfahren sei mit Beschluss des Amtsgerichts München eröffnet worden, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffe mit.
Aber Azego hatte wenig zu verheimlichen. Auf der Azego-Webseite ist das langsame Sterben seit Januar 2008 nachzulesen gewesen. Jetzt ist Schluss und ………
……. keiner redet über 140 Jobs.
Lohnt sich wohl nicht! Zu unspektakulär. Offenbar liegt kein öffentliches Interesse vor. Wer entscheidet in deiner-meiner-unserer BRD über öffentliches Interesse und was ist das eigentlich „öffentliches Interesse„?
Erdbeben im Saarland kostet 3000-5000 Jobs
Das bisher stärkste Erdbeben, verursacht durch den Steinkohleabbau, erschütterte am Samstag gegen 16 Uhr 31 das halbe Saarland und verbreitete Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Ministerpäsident Peter Müller und Innenminister Klaus Meiser verschafften sich vor Ort einen Eindruck von den Schäden und Auswirkungen des Erdbebens. Zahlreiche Schornsteine, Treppen und Mauern waren eingestürzt. Das Epizentrum lag in Saarwellingen. Um die dortige Pfarrkirche sah es aus wie nach einem Bombenangriff.
Die Aktionsseite IGAB-Saar zeigt Schäden nach, weist auf Umfang, Betroffene und Maßnahmen hin.
😎 Heute heißt die Topp-Meldung aus dem Kohlerevier, dass mindestens 3.000 Bergleute ihre Arbeit verlieren. Familien sind betroffen, Schulausbildungen der Kinder und die vielen Kleingewerbetreibenden, die in der Folge Ihre Existenz verlieren (die sogenannten Kollateralschäden) sind noch gar nicht gezählt.
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Seit 2004 angekündigt und was ist bis heute passiert?
Zur Erinnerung: Der Betriebsrat von Siemens wehrt sich gegen Vorwürfe der Geschäftsleitung, er verbreite im Zusammenhang mit angeblich geplanten Entlassungen Panik. Allein in der Software-Entwicklung sollen bis Ende 2007 bis zu 15.000 Arbeitsplätze wegfallen, behauptet der Betriebsrat dagegen laut einem Bericht des Tagesspiegel. Der Konzern wolle ein Drittel des gesamten Etats für Software-Entwicklung in Niedriglohnländer verlagern, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Münchner Standorts Hofmannstraße, Leo Mayer. Der Arbeitnehmervertreter beruft sich dabei laut der Zeitung auf Planungen des Vorstands.
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