Ist Porsche wirklich längst pleite gewesen?

Herr Wolfgang Porsche und die Mitarbeiter des Unternehmens hatten Tränen der Rührung in den Augen als ihr Lotse von Bord ging.
Porsches Chef Wiedeking musste als erstes Opfer es Machtkampfs zwischen VW und Porsche abtreten.
Dabei hatte er allein den ehedem defizitären Porscheladen doch aus dem Jammertal an die Spitze des Sportwagenzenits gebracht, um ihn dann jedoch in allerkürzester Zeit mit nur einem Handstreich und rund 9 Milliarden wieder in die Miesen zu zocken.
Vor wenigen Tagen himmelten ihn noch alle für seine unnachahmliche Heldentat an und glaubten ihm, dass er alle Klippen erfolgreich umfahren habe, der Allergrößte sei und für den Porscheladen, obwohl inzwischen ohne Bodenhaftung, immer noch der Unverzichtbarste wäre.

Herr Wiedeking (höchstbezahlter Firmenboss Europas) hatte beim globalen Finanzroulette der Glücksritter und Hasadeure ALLES AUF EINE falsche ZAHL gesetzt.

Das Vermögen der Porschefamilie und anderer Shareholder, die Firma Porsche, den Namen Porsche, das Porsche Sieger-Image, seinen Job und last not least die Jobs aller Porsche-Mitarbeiter.
Sein Privatvermögen sicherlich nicht.

Nun, nachdem er alles verjuxt hat, seinen vergoldeten Abschied nehmen, beiseite treten und den Fuß von der Firmenkasse nehmen musste konnte endlich einmal richtig Kassensturz gemacht werden.

 

Und …… ???????
…. Treffer versenkt !!!

Es ist noch viel, viel, viel furchtbarer als erwartet.
Es ist grausam.

Absolute  L E E R E  !!

 
 

Inzwischen pfeifen die Spatzen es von den Dächern unserer BRD:
„Porsche sei mehr als pleite. Porsche wäre für den Deal mit Kuweit wie eine hässliche Braut vor der Hochzeit verhüllt und noch einmal schön gerechnet worden. Porsches tatsächliche Schulden beliefen sich seit heute auf mehr als astronomische 14 Milliarden Euro und was das Grausamte an der ganze Geschichte sei, hätte Porsche sich nicht mit VW geeinigt, wäre die Schrauberbude aus Zuffenhausen in voraussichtlich 4 Wochen zahlungsunfähig geworden.“


Puh! 

Bei einer so überzeugend tollen Leistung ihres Lotsen können die Fließband-Porsches, welche sich gerade eben erst die Tränen des Abschieds abgewischt haben, nun wahrlich das Heulen und Zähneklappern vor ihrer unsicheren Zukunft kriegen.

Die fetten Jahre sind wohl erst einmal wieder rum!
Die Schrauber werden diese Katastrophe auszubaden haben.
Und das ist todsicher!

Da fragt sich Otto-Normal – also jeder, der nicht einen Flitzer aus Zuffenhausen sein eigen nennt oder geleast hat – besitzt dieses Porscheunternehmen überhaupt einen Wert, der diese irrsinnigen Schulden rechtfertigt oder absichert?


14.000.000.000 EURO Schulden

 

Was passiert eigentlich einem 0815-Geschäftsführer oder einem regional-bodenständigen Handwerker „um die Ecke“, der die Regeln des Gläubigerschutzes einfach ignoriert und eine überschuldete Firma nicht rechtzeitig beim Insolvenzrichter meldet?
Gibt es über unserer BRD einen Himmel für Wirtschaftsführer, in welchem diese Vorschriften nicht gelten? 

Ein echter Knaller aus den USA mit drastischer Wirkung für uns

Die amerikanische Wirtschaft, dass wissen wir inzwischen aus leidvoller Erfahrung wirklich ganz genau, ist nicht weit weg, sondern verflucht nah. Eben eine echte Weltwirtschaft!

Die Federal  Reserve sieht erneut eine leichte Verbesserung für die US-Wirtschaft voraus, weil sich ihr permanentes Schrumpfen auf ein Minus von 1,0% bis 1,5% verlangsamt hat.
Hört sich ja toll an, aber schon mal dran gedacht: Vielleicht liegt es auch daran, dass es gar nicht mehr weiter runter geht? Sagt das mal jemand diesen immer so optimistischen Amis?

Aber jetzt ist erst einmal der Chef der FED dran und muss sich von erheblichen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Meriill Lynch Bank an die Bank of America reinwaschen muss. Das Handelsblatt gibt online einen Einstieg in dieses  Thema (einfach hier klicken).

Nächstes Dilemma:
Wieder ist es das Handelsblatt – ich lese auch andere Publikationen – welches uns aufhorchen lassen sollte. Vorstände und andere Insider (das sind Leute, die sich mit Aktien, ihrer eigenen Firma und deren zukünftiger Wertentwicklung bestens auskennen) verscherbeln zu Hauf ihre eigenen Aktien.
Haben die etwa Informationen, dass es bald wieder rasant bergab geht? Also jetzt zum guten Kurs die Aktien raus – ehe der kleine Anleger Lunte riecht – und später, wenn die Aktie am Boden liegt zum Schnäppchenpreis wieder einkaufen – die x-fache Menge für dasselbe Geld, welches der frühe Verkauf gebracht hat.
Ein Artikel hierzu erschien bereits am 06.07. und kann sofort nachgelesen werden (einfach hier klicken).

Das ist alles weit weg?
Erinnern Sie sich noch an die öffentliche Aussage eines Vorsitzenden einer deutschen Bank, der ungefragt kund tat, dass die Firma eines namhaften TV-Rechte- und Medien-Händlers kreditunwürdig wäre?
So schnell haben Sie danach einen Aktienkurs nur selten senkrecht in den Keller rauschen sehen.
Ich weiß natürlich nicht, ob die Bank des redegewandten Bankvorstands zu jener Zeit noch Aktien der betroffenen Firma besaß. Wohl kaum, wenn ich mal so nachdenke.
Erinnern Sie sich noch die systemische Wichtigkeit einer vollkommen wertlosen Bank? So wichtig, dass sie zum Wohle des Volkes mit Steuergeld vollgepumpt und letztendlich zu unser aller Schutz enteignet wurde?
Hypo-Real-Estate heißt dieser Laden und seitdem ist der Begriff  Hypo so beschädigt, dass sich bereits andere Banken umbenennen, um diesen vollkommen zerschossenen Begriff aus Ihrer Firmenbezeichnung heraus zu halten. Keine Bank, die Hypotheken an Verbraucher gewährt, möchte mit diesem Produkt  in einem Zusammenhang genannt werden. Sind Hypotheken auch schon toxisch?

Wir verändern gerade unser europäisches Bankensystem (verbraucherfreundlich ?) und vergessen dabei bereits wieder, dass es allein die Banker mit  ihrem ungezügelten Kreditwesen und ihrem völlig regel- und maßlosen Spekulationsverhalten waren, die diese weltweite Krise heraufbeschworen haben.
Sind wir uns da einig?
Sind wir uns auch einig, dass die danach erforderlichen Konjunkturprogramme, um der am Boden liegenden Wirtschaft mit Geld und Aufträgen wieder auf die Beine zuz helfen,  eben unter Mithilfe gerade dieser Banker und einiger Wirtschaftsweiser (vor der Krise blind und danach …?) erfunden und aufgelegt wurden?
Durch die Banker alle Mann rein in die Krise und wieder raus? …… wer kommt wieder raus?
Den Teufel mit dem Belzebub austreiben nannte man dies früher.

Was hat das mit der FED zu tun?
Ist sie Teufel oder Belzebub?
Gibt es etwas Schlimmeres für die Welt, Europa und unsere BRD?
War dies die letzte Wirtschaftskrise?
Sind die vom Volk zum Regieren gewählten Heilsbringer durch die Krise  schlauer geworden?

Lesen Sie einmal diesen unglaublichen Artikel vom 21.08.2005  (für mich ist der 21.08. aus privaten Gründen ein wichtiger Tag und deshalb vergesse ich diesen Artikel auch nicht) im „Außenpolitikforum“ über die Federal Reserve Bank, ihre Entstehung, ihre Entwicklung und ihr Tun …… und entscheiden dann, ob mein Hinweis etwas mit meiner – deiner – unser und IHRER BRD, unseren Familien, unseren Arbeitsplätzen, unseren Bankkonten, unserer Geldmenge, unserer Politik zu tun hat (einfach hier klicken).
Es ist kein Schreibfehler.  Der zitierte Artikel ist tatsächlich aus 2005 !!

Red.: Zur FED gab es einen tollen Beitrag von Herrn Georg Schramm am 23.06.2009 in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“ (Folge 26) .
Als Podcast erhältlich (einfach hier klicken).  Bei 18Min.50Sek. geht es los.
Ein Kabarettist mit hellem Kopf und scharfer Zunge. Seine klugen Beiträge haben es immer wieder in sich.

Bundesrat stärkt die Rechte der Kapitalanleger

@ 10.07.2009 – Das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesminsters der Justiz informiert uns über einen verbesserten Anlegerschutz.

Schade, dass es Banken und Anlageberatern organisatorisch nicht zuzumuten ist, die Dokumentation eines Beratungsgespräches ab sofort durchzuführen. Sind die Kundenberater etwa dazu auch nicht in der Lage? Was können die eigentlich wirklich?  Wenn Banken bezüglich der Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen (meist zum Nachteil der Kundschaft) ihren Kunden Neuerungen vorlegen, sind diese stets sofort gültig (und am liebsten sogar rückwirkend).
Ich vermute, die Bankenlobby hat’s in Berlin über ihre Lobbybüros und auf den Fluren des bürgernahen  Bundestags auch diesmal wieder „gerichtet“.
Die Rechtsabteilungen der betroffenen Geldhäuser haben erst einmal ein halbes Jahr Zeit, um sich vor allzu rechthaberischen Anlegern zu schützen und „kundenfreundliche“ Vordrucke zu entwerfen, in denen der Bankberater nur noch ankreuzen muss was er gesagt haben will. Und im Begleittext zur Dokumentation steht dann drin, dass die umfassende und ausführliche Beratung im Sinne eines risikoscheuen Anlegers erfolgte und dieses ausdrücklich dankend durch die Unterschrift des Bankkunden und ggf. seines Begleiters bestätigt wird.
So ein Formular hinsichtlich seiner Wirkung als Anlegerschutz auszuhebeln und statt dessen als Mittel gegen den gierigen und gnadenlos auf seinen Vorteil bedachten Kunden umzufunktionieren will durchdacht sein und braucht seine Zeit. Gut Ding will Weile haben. Da läuft noch viel, viel Wasser die Spree hinunter.
Warten wir es ab.
So erfinderisch wie das Bankengewerbe uns die eigentlich risikolosen Schrottanlagen schmackhaft gemacht und angedreht hat, so wenig wird sie bei der Formulierung eines Vordruckes für ein effizientes Beratungsgespräch versagen.
Wetten!?

Und hier nun die wortwörtliche Nachricht aus dem Bundesjustizministerium in voller Länge (Ich habe einige Kernaussagen farbig markiert):

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PORSCHE geht in die Wüste ?

Lasse aus Klosterbeuren Autoguru Wendelin WiedeKING muss für PORSCHE kleine Brötchen backen und an den Verkauf des Porzellans herangehen. Mindestens 25 Prozent der PORSCHE-Aktien werden ins Morgenland verscheuert und damit auch eine Einflussnahme auf die 50% der VW-Anteile, die PORSCHE im Besitz hat.
Doch was passiert mit PORSCHE und dem „Wendelin-WiedeKING“ wenn die VW-Aktien wieder in die Knie gehen? PORSCHE hat aufgrund der Machenschaften von WiedeKING Optionen auf den Erwerb von weiteren 20% der VW-Aktien gekauft. Diese Optionen sind zeitlich befristet und zum Fälligkeitsdatum ist damit zum rechnen, dass die VW-Aktien insgesamt abrutschen. Also auch für die vorgenannten 50%.
Das kann was werden.
Als „Eine schöne Sch…..“ würde ich dies am Stammtisch bezeichnen.
Und jetzt der Ausverkauf unseres Vorzeigerennstalls PORSCHE an die Scheichs. Soll doch der WiedeKING gleich mit in die Wüste gehen. Ich fänd’s angebracht.
Bei ihm ist das Credo „yes we can“ so richtig in die Hose gegangen.

Da geht dieser inzwischen bundes- und weltweit anerkannte Geld-, Vermögens-  und Arbeitsplatzvernichter doch tatsächlich zur KfW-Bank. Wofür das „K“ steht weiß ich nicht so recht (vielleicht für „Knete“?), aber „fW“ bedeutet „für Wiederaufbau“.
Damit war aber unsere BRD nach den zweiten Weltkrieg gemeint und nicht der aktuelle Rohrkrepierer PORSCHE. Obwohl die Wert- und Ansehensverluste in beiden Fällen höchst selbst verschuldet sind und dadurch eine gewisse Parallele nicht zu leugnen ist. PORSCHE versuchte schließlich auch die feindliche Übernahme eines größeren Kollegen.
Eine weitere Parallele wäre da noch der Größenwahn, der in beiden Fällen auch eine erhebliche Rolle gespielt hat.
Vielleicht sollte die KfW dies bei der Prüfung der Kreditvergabe berücksichtigen.

Wäre ich ein Scheich aus Katar, ich würde ihm meinen „Kamelrennstall“ anvertrauen. Erst einmal als Stallmeister und ohne Geschäftsführerfunktion. Er würde sonst womöglich mit örtlichen Volks-Kameltreibern herumdealen, um hinterrücks (also feindlich) deren Herden zu übernehmen. Und so etwas kommt  bei ehemaligen Beduinen gar nicht gut an.
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Ein letztes Wort zu OPEL

Wetten, dass es vollkommen egal ist, was die derzeit 3 Bewerber dafür zu geben bereit sind?
Es geht insgesamt darauf hinaus, dass GM (also die amerikanische Regierung) sich auf jeden Fall auch noch den letzten Cent auszahlen lassen wird und das Feld nicht einfach räumt.
Das ist Obama seinen Wählern auch schuldig.

Wetten, dass es vollkommen egal ist, welcher der 3 Bewerber OPEL evtl. bekommen wird? Es wird uns in jedem Falle jede Menge „Staatsthaler“ kosten und  wird in den kommenden Jahren ein Tal des Jammers werden.
Stellenabbau und Werksschließungen in großem Stil sind vollkommen klar und wer auch immer heute so tut, als ob das vermeidbar wäre, der belügt andere und sich!

Warum in der BRD für Russland bauen, wenn neben unseren Subventionen Russland selbst auch noch mit weiteren eigenen Subventionen winkt?

Wer in unserer BRD ist wohl so dumm, dass er noch an Wunder und Ehrlichkeit glaubt, wenn es um große Firmen und viel Geld geht.
Hier geht es auch nach der Retttung nur um Aktionäre, deren Gewinne und die gutbezahlten Vorstände usw.  Der OPEL-Mitarbeiter spielt keine wirkliche wichtige Rolle in diesem Stück oder gar keine.

Oder glaubt jemand, dass Porsche VW im Interesse der Arbeitnehmer und im Hinblick auf mehr und sicherere Arbeitsplätze einkassieren wollte?

Ich hab nicht so ganz viel Ahnung, aber da bin ich mir sicher.
Um dies zu wissen, braucht man nur ganz normale Magennerven. Das spürt man doch im Bauch, auch ohne Wirtschaftsstudium.

Quinzi  ~~~~~~  mit vielen Sorgenfalten auf der Stirn

Geldanlagen aus der Wüste! You buy from Dubai?

Ich sag mal eben meine Meinung

Jetzt wollen die Anlageberater der Wüstenscheichs an meine magere Kohle?
Man stelle sich vor, Dean Ferris (wer immer das sein mag), Mitarbeiter des größten Finanzcenters (was immer das sein soll) im Mittleren Osten (wo immer das liegen kann), mit über 5 Trillionen portfolios (da fällt mir doch glatt Onkel Dagobert ein), scheut keine Mühe, macht sich auf privatem Wege auf und schlägt MIR eine lukrative (???) Finanzanlage in Dubai (!!!) vor.

Ich bin echt baff !!!


Er hat da nämlich gerade ein fantastisches „back-log“ an einer „
Excess Maximum Return Capital Profit -EMRCP“ (toller Name, riecht förmlich nach Geld) hereinbekommen, welches wie maßgeschneidert für schnell entschlossene Investoren, Aktienanleger und Management Experten geeignet ist, die nicht so furchtbar viel nachfragen. Gern auch für deren privaten Bedarf.
Ist das nicht eine echte gute Idee?
Ist das nicht sehr entgegenkommend, dass er ausgerechnet mich daran teilhaben lassen will?
Ich fühle mich „gebauchpinselt“!
Ob Herr Ferris dies wohl versteht?

Aber woher hat er meine Mail-Adresse?
Hat mein „Vermögensberater“ nicht dicht gehalten?

Die avisierte Anlage bringt für die kommenden 10 Jahre jährlich fette 10% ROI (???). Schreibt Herr Ferris.
Die schlichte Idee dahinter ist wohl, dass selbst Dummies 10×10 ausrechnen können und die Vision bekommen, dass sie in 10 Jahren ihre Anlage verdoppeln würden. Aus heutiger Sicht. Ein weltwirtschaftlich günstigeres Umfeld, könnte vielleicht sogar …..!
Wahnsinn! Das sind ungeahnte Aussichten! Dieser Herr Ferris aus dem Morgenland, das ist vielleicht „Einer“!

Na ja, ich persönlich bin der unmaßgeblichen Ansicht, dass eine Geldanlage bereits in 10:10 Jahren in den Wüstensand gesetzt worden sein wird.
 
Dumm für mich. Statt zu leben wie ein Scheich, bleibe ich eben arm wie eine Kirchenmaus.
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Neues von der „pfiffigen“ Schaeffler – Family

Habe heute gehört, Frau Schaeffler hat mit der bayerischen Landesregierung geredet.
Herr Seehofer fand das Konzept der Massenentlassung zur Rettung der Firmengruppe und der verbleibenden Mitarbeiter plausibel.
Was soll er auch anderes sagen?
Jetzt wird’s ernst!
So fing es übrigens – wir erinnern uns – bei der Bayern LB auch an. Herr Huber (Chef a.D.) meldete  einen Peanutsverlust von 1,5 Milliarden und was ist daraus geworden?
Ein solches Fiasko, dass die Bayernregierung bis heute nicht öffentlich über den wirklichen Umfang des „Anlageschrotts“ in ihren Tresoren reden darf, weil sie sonst von ihren eigenen Gebirgsjägern auf die nächste Lawine gesetzt würde, welche vom Nockherberg herunterbraust.

Link: http://www.nockherberg.com/

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LAB Bonusstudie 2009: Es gibt sie wieder, die steigenden Bonuszahlungen für Manager!

Die Financial Times Deutschland berichtet Unerwartetes (?):
„Trotz Krise: Mehr als 70 Prozent der Manager in Deutschland freuen sich über einen stabilen oder sogar gestiegenen Bonus. Das zeigt die exklusive LAB-Studie.“

Der Bericht der 5. LAB Bonusstudie  (Lachner Aden Beyer & Company) http://www.ftd.de/karriere_management/management/512897.pdf  
aus dem Mai 2009 informiert auf Seite 10, dass es bei 47% der Unternehmen tatsächlich zu Bonussteigerungen gekommen ist (Maschinen- und Anlagenbau, Professional Services und Energie). Aber es gibt auch reduzierte Boni.
Christa aus Heidenheim
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Neues aus der „HORROR-Real-Erbmasse“ (HRE)

@ In der Pressemitteilung 11976 des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 11.05.2009 heißt es zur aktuellen Lage der Enteignung der Hypo-Real-Estate:

Bundesminister zu Guttenberg begrüßt positive Resonanz der HRE-Aktionäre auf Übernahmeangebot des Bundes
Datum: 7.5.2009

Wie der zuständige SoFFin (Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) heute bekannt gibt, beläuft sich der Anteil der HRE-Aktien, die der Bund im Zug seines am Montag ausgelaufenen Übernahmeangebots an die HRE-Aktionäre erworben hat, auf 47,3 %. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg begrüßt, dass es dem Bund gelungen ist, so viele Aktionäre zu überzeugen, das freiwillige Angebot anzunehmen. Damit sind die Voraussetzungen für den vollständigen Kontrollerwerb durch Kapitalerhöhung und Verdrängung der restlichen Aktionäre geschaffen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: „Die als ultima ratio vorgesehene Enteignung der HRE-Aktionäre sollte damit vom Tisch sein. Das ist im Sinne unserer Sozialen Marktwirtschaft und auch ein gutes Zeichen für den internationalen Wirtschaftsstandort Deutschland. Damit hat sich das Instrument des Übernahmeangebots, das auf unseren Druck hin zwingend einem möglichen Enteignungsverfahren vorgeschaltet wurde, als erfolgreich und zielführend erwiesen.“

Da wundere ich Wirtschafts- und Finanzlaie mich schon arg: „Handelt es sich dabei wirklich um eine elegante Art der Umgehung einer Enteigung zum Nutzen unserer BRD, wenn wir Weiterlesen

Es geht los: Massenentlassung bei Schaeffler – 5.000 werden gestrichen

@ 10 Milliarden Miese, einen Haufen wertloser Aktien, leere Firmenkassen, keine Arbeit für die Arbeitnehmer und keine Aufträge in Sicht.
Hört sich schlimm an und ist es auch. Mitten in unserer BRD.

Mit einem Federstrich hat Frau Schaeffler ihren Betrieb in der Krise in die Krise geführt und wird wahrscheinlich darin untergehen – zumindest geschäftlich.
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