Heute geht es wieder los mit dem/den „Girlsday/s“.
Mädchen ab der fünften Schulklasse besetzen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die üblicherweise oder aus der Tradition heraus den Jungen vorbehalten waren.
Mädchen beweisen, dass sie begabt und an mehr interessiert sind als an Frisuren, Kosmetik und Kleidung.
Mädchen stellen unter Beweis, dass sie durchaus in der Lage sind, Berufe auszuüben in denen bislang Männer dominieren.
Es gibt die unbestrittene und bislang nicht widerlegte Aussage, dass die Weltwirtschaftskrise wahrscheinlich gar nicht stattgefunden hätte, wenn die Führungsetagen der Banken und Versicherungen, Konzerne und Großindustrie mit Frauen besetzt gewesen wären.
Es gibt weiter die Behauptung, dass wir Frauen beim Entscheiden beide Gehirnhälften nutzen und weiter denken und tiefer reflektieren als Männer, bei denen komischerweise stets eine der beiden Gehirnhälfte quasi schläft.
Ich denke, speziell Männer sollten das Potential, welches in uns Frauen und Mädchen schlummert, nutzen und sich nicht um Dinge streiten, die Frauen im Vorbeigehen untereinander längst geregelt und sich wirklichen wichtigen Themen gewidmet hätten.
Oder glaubt irgend jemand ernsthaft, dass wir etwa Bomben bauen würden oder Atomkraft nutzen und unsere Kinder in Gorleben spielen lassen würden, wenn wir etwas zu entscheiden gehabt hätten?
Auch Stuttgart 21 würde nicht umgebaut werden müssen, um auf einer Fahrt von Frankreich nach Ulm 20 Minuten Fahrzeit einzusparen. Wir würden so eine Fahrtdauer nutzen, um uns zu bilden, statt uns von einem Unsinn zum anderen zu hetzen.
Und die Eurokrise hätten wir haushaltserfahren im Ansatz verhindert.
Ich bin ganz unerschütterlich sicher, dass Männer im Haushalt besser zu gebrauchen sind als Frauen. Schließlich geht gerade da immer etwas kaputt und muss repariert werden.
An die Männer gerichtet:
Girlsday hat nichts mit Catwalk oder Menstruation zu tun.
An Girlsdays geht es um Intelligenz!
Ihr erinnert Euch daran, was das ist?
Girlsday ist nichts für Weicheier!