TERMIN 01.01.2009 – Heizöl wird teurer (Steuererhöhung bei Mineralöl)

Die Mineralölsteuer auf Standard Heizöl steigt ab 1. Januar 2009 um 1,50 Euro auf 7,635 Euro je 100 l.
Das ist dann mehr als die fünffache Steuer und somit eine Steuererhöhung um mehr als 400%.
Das etwas teurere schwefelarme Heizöl ist von der Regelung ausgenommen und wird dadurch  als steuerbegünstigt deklariert.
Eigentlich passiert da gar nichts, man muss dem Steuerzahler nur richtig geschickt „verkaufen“, dass ein gar nichts auch eine Vergünstigung, sprich „STEUERGESCHENK“  für ihn sein kann.

So ermäßigt unsere Regierung die Steuern.
❗ Gernot aus Schorten.
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100.000 Arbeitsplätze

BMELV erarbeitet Gesamtwaldstrategie 2020

Wald und Forstwirtschaft im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen bieten hoffnungsvolle Perspektiven für Umwelt und Gesellschaft

Mit einem wissenschaftlichen Symposium, das auf Initiative von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 10. und 11. Dezember 2008 in Berlin stattfand, wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, Wald und Forstwirtschaft im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen zu betrachten und Lösungsmöglichkeiten zu Gunsten von Umwelt, Arbeitsmarkt und Energieversorgung aufzuzeigen.
Experten aus Wissenschaft und Forschung haben den 120 Repräsentanten aus Wissenschaft und Forschung, Forst- und Holzwirtschaft sowie Administration plausibel gemacht, dass die ambitionierten Ziele der Wirtschafts-, Energie-, Klima- sowie Naturschutzpolitik eine Neubewertung der Waldbewirtschaftung erfordern. Die Expertenkonferenz hat dazu Fragestellungen zu Zielgrößen und deren Messbarkeit, zu Dosis-Wirkungsbeziehungen sowie zu kritischen Massen und Grenznutzen thematisiert. Der gesamtgesellschaftliche Ausgleich der unterschiedlichen Ansprüche an den Wald ist eine politische Aufgabe.

Durch eine verantwortungsvolle, nachhaltige Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung bestehender Naturschutzauflagen ist die Schaffung von bis zu 100.000 neuen Dauerarbeitsplätze unter Einbeziehung der Weiterverarbeitung in stofflicher und energetischer Nutzung im Cluster Forst- und Holzwirtschaft realisierbar.

Bei der stofflichen Verwertung von Holz entsteht je 100 zusätzlich geernteter Kubikmeter Holz ein neuer Dauerarbeitsplatz. Durch optimierte nachhaltige Waldnutzung und einer Nachfragesteigerung auf der Verwendungsseite können kurzfristig nachhaltig 20 Mio. Kubikmeter Holz zusätzlich genutzt werden. Optimierte Waldbewirtschaftungsstrategien, die dem Umwelt- und Klimaschutz wirksam helfen, ermöglichen mittelfristig eine Verdoppelung dieses Potentials. Die Effekte für den Arbeitsmarkt werden insbesondere der strukturellen Entwicklung des ländlichen Raumes zu Gute kommen.

Einem „Käseglockennaturschutz“, der die umweltrelevanten Vorteile verantwortungsvoller, nachhaltiger Holznutzung unterläuft und damit die Umwelt-, Energie- und wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesregierung konterkariert, wurde eine klare Absage erteilt. Ebenso bestand Einvernehmen, dass Holznutzung „mit der Brechstange“ nicht in Frage kommt, da die optimierte Waldnutzung Sensibilität im Hinblick auf Natur- und Artenschutz erfordert.

Die Klimaveränderung und die strukturelle Entwicklung des ländlichen Raumes können maßgeblich positiv beeinflusst werden, wenn die Chancen, die sich aus unseren seit Jahrzehnten zunehmenden Waldressourcen ergeben, realisiert werden und sich die Länder, nicht zuletzt in ihrer Rolle als Waldeigentümer, den Herausforderungen zum Wohle ihres Landes stellen und sich aktiv bei der Ausgestaltung aufgezeigter Möglichkeiten beteiligen.

Pressemitteilung Nr. 202  Ausgabedatum 12. Dezember 2008
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Präzisions- und Steuerungstechnik in Beuren

Auch „ERKO Präzisions- und Steuerungstechnik“  in Beuren wird von der Krise bei den Automobilzulieferern nicht übersehen und muss sich von Mitarbeitern trennen. 90% des Umsatzes macht ERKO ausschließlich mit der Automobilindustrie und wird um Kurzarbeit, Mitarbeiterabbau und weitere Maßnahmen wohl nicht herumkommen, damit es die Firma hoffentlich auch nach der Rezession für Beuren, die Eigentümer und eine Stammbesatzung geben kann.

Die aktuell vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter sind natürlich „not amused“ und der Weg zum Arbeitsgericht ist vorprogrammiert. Die Stimmung in der Firma und unter den Kollegen kann man sich sicherlich vorstellen. Jeder hat Mitleid mit den Betroffenen und ist andererseits heilfroh, wenn der Kelch an ihm vorübergeht.  Das bringt unvermeidbare Spannungen.
Wie überall in solchen Fällen sind auch hier die Ansichten über die Wege einer Krisenbewältigung zu differenziert, ist die Stimmung zu emotionsgeladen und sind die Interessen zu unterschiedlich, um jemals zu einer gemeinsamen Lösung führen zu können.

Die Auto- und Jobkrise frisst sich unaufhaltsam immer weiter durch unsere BRD.
❗ Auch die Thüringische Landeszeitung (TLZ) berichtet darüber, weiß Gina aus Weimar und sendet uns einen  Hinweis.

Anmerkung 15.01.2009: Der Link auf die TLZ funktioniert nicht mehr und ich habe an dessen Stelle einen Link auf einen Bericht vom 18.12.2008 gelegt, der die Situation aus Sicht eines Betroffenen beleuchtet und mit der Meinung des Seitenbetreibers nicht hinter’m Berg hält.
Bravo dafür.
Der Bericht erscheint auf der Website des Sportclub Leinefelden 1912.
[ zum Artikel bitte hier klicken ]
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Schadenersatzforderungen in der Rezession

Läppische 10.818 Euro Schadenersatz statt 500.000 Euro [ in diesem Bericht des STERN steht’s ]
Das ist, gemessen am Vorhaben,  wahrlich etwas dürftig ausgefallen.
In Fragen des Schadenersatzes  bekommt der Bürger (die Bürgerin) unserer BRD in diesem Jahr noch nichts von den Bürgschaften, Rettungsplänen und -schirmen,  Konjunkturprogrammen ab. 
Doch da ist sicherlich noch nicht das allerletzte Wort gesprochen.

Gerade erst hat ein unwillig steuerzahlender Bürger unserer BRD vor Gericht von unserem Finanzminister erfolgreich die Kohle für die Pendlerpauschale wieder in voller Höhe erstritten. 
Vielleicht gelingt der Versicherungsfachberaterin der Coup, von ihrem Arbeitsgeber  einen 500.000-Euro-Schadenersatz zu erstreiten, doch noch.
Warten wir es ab.  Im Zuge der Inflation werden wohl auch hier höhere Summen realiserbar werden.
❗ Der Tipp kommt direkt vom Götz  aus Bischofswiesen-Uhlmühle
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Neuigkeiten von der Autozulieferer-Hedgefront

BOSCH gibt BLAUPUNKT und 300 Mitarbeiter im Hildesheimer Werk (1800 sollen es insgesamt sein) in die Hände eines Investors (AURELIUS)  [ hier bei n-tv steht’s ], der sich bereits mit der Frohsinn spendenden Spirituosenmarke  BERENTZEN herumbalgt und dort öffentlich nachvollziehbar vorführt , wie man sich eine Firmensanierung vorstellt
http://www.nealine.de/news/Unternehmen/berentzen-stellt-produktion-im-niedersaechsischen-haseluenne-ein-1937789103.html.

Vielleicht sollten sich die „Hildesheimer Blaupünktchen“  das schon einmal durchlesen.
❗ Doris aus Himmelsthür findet dies bemerkenswert
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Karmann schickt bis zu 1725 Mitarbeiter zur ARGE

Von den mehr als 3300 Jobs, die es am Standort Osnabrück noch im Herbst gab, bleiben im besten Fall 2100, im schlechtesten Fall 1650 Arbeitsplätze übrig. Wen es trifft, weiß niemand. „Es gibt im Moment keine Betroffenen, es gibt nur potenziell Betroffene“, heißt es zu dem Thema aus Gewerkschaftskreisen.

 

„In meinen rund dreißig Jahren bei Karmann habe ich noch nie eine so schlechte Stimmung erlebt wie jetzt“, sagt der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Gerhard Schrader. Wie ein Damokles-Schwert hänge eine mögliche Kündigung über seinen Kollegen.


Kollegen bei Autozulieferern aufgemerkt.
[ Hier ist der Bericht des Hamburger Abendblattes ]
❗ Der Tipp von Aladin aus Hildesheim

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Sind Jobzusagen und Arbeitsplatzgarantien nichts wert?

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….[ Lesen Sie den Bericht des SWR.de ]
:: Diese Tipp sendet uns Martha aus Uslar

Mittelstand lehnt pauschale Jobgarantie ab

Nach dem Konjunkturgipfel im Kanzleramt hat die Wirtschaft vor zu hohen Erwartungen an die in Aussicht gestellten Arbeitsplatzzusagen der Unternehmen gewarnt. “Eine Garantie, dass es keine Entlassungen geben wird, kann die Wirtschaft insgesamt nicht abgeben“,….

News vom Heizölmarkt. AUGEN AUF !!

MELDUNG HEUTE: Das Kartell der Erdölförderer will eine SCHLUSSSTRICH ziehen und dem Preisverfall ab nächsten Monat ein endgültiges Ende bereiten. Die Rohöl-Fördermengen werden noch einmal reduziert. Das ergibt seit September 2008 eine Gesamtreduzierung von immerhin schon 14% bis 15%.
Gehören Venezuela, Mexiko und Russland ebenfalls zum Kartell und sind deren Produktionsdrosselung darin bereits enthalten oder müssen diese zusätzlich berücksichtigt werden?

Berücksichtigen wir, dass parallel der Wert des Dollars ebenfalls sinkt, müssen wir  vielleicht noch mit einer weiteren Förderdrosselung rechnen.  Da Öl in Dollar bezahlt wird leidet das Ölkartell einmal durch den Preisverfall und zusätzlich durch den sinkenden Dollar.

Ein Tipp von Pedro aus Ottstedt am Berge

 

 

Qimonda-Krise aus der Sicht eines Sachsen

Der Leitartikel der Financial-Times Deutschland (FTD) [ hier ist er ] sieht Infineon als ein Opfer des ungefragten Vorpreschens der Hilfe anbietenden freistaatlich-sächsischen Regierung, die sich zur Rettung der Qimondas aufgemacht hat.
Aus Sicht Infineons hat gerade dies auf unangenehme Weise dafür gesorgt, das nun weltweite Aufmerksamkeit auf Infineons knappe Finanzsituation entstanden ist.
Vielleicht war’s aber auch der kurzzeitige 50%-Hoppser, den der Aktienwert aufgrund aufkeimener Hoffnung aufmerksamer Börsianer gemacht hat und dessen Kurzlebigkeit nun die Vorstände beunruhigt.

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