Vielleicht sollte unsere krisengetriebene Regierung schon einmal am „Konjunkturprogramm III – für ALLE Bürger unserer BRD“ arbeiten, um die Kaufkraft der von Arbeitslosigkeit bedrohten und Mutlosigkeit verfolgten Arbeitnehmer tatsächlich so zu stärken, dass sie auch nach einem Jobverlust wirklich nachhaltig über die Runden kommen.
Sie sind dann zwar bereits volkswirtschaftlich nur noch ein belastender Bestandteil der BA-Statistik und ganz sicher keine „Leistungsträger“ mehr. Niemand wird so richtig aufrichtig über sie sprechen wollen.
Interessant und vorzeigefähig sind immer nur die taffen Leistungsträger (immerhin inkl. sozialversicherungspflichtiger Minijober und „Aufstocker“) .
Ist das nicht drollig? Die werden gerade allesamt unaufhaltsam immer weniger und dennoch geht es nur um die, die noch übrig geblieben sind oder die, die es bislang noch nicht erwischt hat. Heute noch steuerzahlender Leistungsträger, Alibi der Regierung und als Stütze der Gesellschaft vorgeführt – morgen Abfallprodukt der Marktbereinigung und Krisenbewältigung und lediglich noch Teil eines unangenehmen Dauerthemas über eine ausweglose Situation.
Parallel um uns herum hören und sehen wir auf allen Sendern unsere kombinierten Bank- und Anlageberater, kompetenten Wirtschaftsweisen und -fachleute, universellen Globalversteher und über allen stehenden Finanzkoryphäen, die 2008 die nahende Krise nicht einmal spürten, ja sie sogar klein redeten oder überheblich ganz und gar von sich wiesen.
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Im „Hamburger Abendblatt“ habe ich diesen Artikel [