Arbeitslosenzahlen Februar 2011

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für Februar 2011 usw. [ hier klicken].
Seite 69 Bestand Leistungsempfänger „Arbeitslosengeld“
Seite 70 Eckwerte „Empfänger von Alo“ insgesamt
Seite 72 Grundsicherung nach SGB II
Seite 73 Grundsicherung nach SGB II WEST
Seite 74 Grundsicherung nach SGB II OST
Seite 75 gemeldete Arbeitsstellen
Seite 76 gemeldete Arbeitsstellen WEST
Seite 77 gemeldete Arbeitsstellen OST
Seite 78 bei Agentur gemeldete Stellenangebote

Sie finden in diesem Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Bürgerschaftswahl Hamburg 20.02.2011

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Die Mindestlohn-Tombola

Noch immmer gibt es keinen generellen Mindestlohn aber das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz öffnet unsere BRD ab Mai für die EU.

Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser und Regierungsberater, ist der Meinung, das 5,00 Euro das Maximum sein müssen, weil höhere Löhne zwingend Arbeitsplätze kosten. 

Die Grünen haben sich auf 7,50 Euro eingeschworen,
die SPD fordert 8,50 Euro,
die Linke möchte 10,00 Euro durchsetzen,
die FDP will davon nichts wissen,  will alles dem freien  Spiel des Marktes überlassen und hält einen generellen Mindestlohn für ganz übles Teufelszeug, signalisiert jedoch, dass man über 6,97 Euro „reden“ kann, dem Mindestlohn der Briten. 
  

Dabei steht doch längst fest, dass nicht einmal ein Mindestlohn von 10,00 Euro ausreichen würde, um Altersarmut im Rentenalter zu verhindern.

Aber immerhin, sogar der Discounter Lidl fordert einen Mindestlohn von 10,00 Euro.

Dr.Gregor Gysi zur Lage der Beschäftigen in unserer BRD

Red@
„22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten
im Niedriglohnsektor.

Rund die Hälfte der Neueinstellungen erfolgt befristeten Arbeitsverträgen.
Die Zahl der Aufstockerinnen und Aufstocker stieg um 100 000 auf 1,4 Millionen.
Unter den Aufstockern sind 92 000 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter.“

Rede im Deutschen Bundestag am 11.02.2011 
 

Bundesverfassungsgericht, HartzIV-Regelsätze, unsere Regierung

Das Bundesverfassungsgericht forderte im Februar 2010 (vor mehr als 1 Jahr) vom Gesetzgeber, also von unserer Regierung bis 31.12.2010 eine korrekte Berechnung der HartzIV-Sätze.
Es sagte mit keinem Wort etwas über die Höhe der Regelleistungen oder verlautbarte etwas von 5 oder 11 Euo, um welche die Regelleistungen zu erhöhen wären.
Vielleicht sind es ja auch nur 200 Euro, die dabei insgesamt herauskommen, vielleicht aber auch 600.
Egal!
Was Recht ist muss Recht bleiben (oder werden!).
Dem Bundesverfassungsgericht ging bzw. geht es lediglich um Gerechtigkeit bei der Handhabung unserer verfassungsmäßigen Rechte.
Nicht mehr und nicht weniger.

Was die regierende schwarz-gelbe Koalition aber daraus unter der Federführung unserer Bundesmutter von der Leyen inzwischen gemacht, wie sie die gerichtlich angeordneten Berechnungen zeitlich verschleppt hat, dann schließlich unter höchster Eile in letzter Minute doch noch durchführen musste und wie sie jetzt der Opposition die Schuld für den Terminstress gibt, ist mehr als nur ein makabrer Witz.

Ich empfinde dies als eine Verhöhnung der Verfassung unserer BRD, unseres höchsten Gesetzes und als eine Demütigung unserer Bevölkerung.
Ich fühle wie wir von dieser Regierung unter der Federführung dieser Frau mit Füßen getreten werden und ich fühle mich dabei mies.

Ich bin weder Hartz IV-Empfänger noch rechne ich damit, dies jemals zu werden. Gerade als sogenannter „Besserverdiener“ verlange ich, dass Recht, Ordnung und über allem Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu herrschen haben.

Besonders in einem Land wie unserem!

Als ich gestern REDs Zitate aus dem Plenarsaal las, in welchen wir von unseren eigenen Mitgliedern des Bundestages stolz als weltgrößte Wirtschaft bezeichnet wurden, kommt mir alles noch viel, viel abstruser vor.

Ich muss meiner Meinung Luft machen, wir leben schließlich nicht in einem Operettenstaat bzw. sollten wir unbedingt verhindern, zu einem solchen zu werden.

II. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
 
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass
die Vorschriften des SGB II, die die Regelleistung für Erwachsene
und Kinder betreffen, nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf
Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG erfüllen.

Die Vorschriften bleiben bis zur Neuregelung, die der Gesetzgeber
bis zum 31. Dezember 2010 zu treffen hat, weiter anwendbar.
Der Gesetzgeber hat bei der Neuregelungauch einen Anspruch auf
Leistungen zur Sicherstellung einesunabweisbaren, laufenden, nicht
nur einmaligen, besonderen Bedarfs fürdie nach § 7 SGB II
Leistungsberechtigten vorzusehen, der bisher nicht von den Leistungen
nach §§ 20 ff. SGB II erfasst wird, zur Gewährleistung eines
menschenwürdigen Existenzminimums jedoch zwingendzu decken ist.

Bis zur Neuregelung durch den Gesetzgeber wird angeordnet, dass
dieser Anspruch nach Maßgabe der Urteilsgründe unmittelbar aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG zu Lasten des
Bundes geltend gemacht werden kann.

Hier klicken und das vollständige Urteil lesen

 

Die Frauenquote im Handwerk einmal richtig belegt

Red@
Jedes 4. Handwerksunternehmen wird zurzeit von einer Frau gegründet.
Bei den Meistern ist ein konstanter Frauenanteil von über 20 Prozent, bei den Lehrlingen von über 27 Prozent festzustellen.

So schildert ➡ Ernst Hinsken (CSU) die Erkenntnisse zum aktuellen Quotenstand.

Willi Brase (SPD) zur Qualifizierungsoffensive

Red@Bund und Länder sind in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland die Verpflichtung eingegangen, die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung von 17 Prozent in 2008 auf 8,5 Prozent bis 2015 zu halbieren.

Wir haben in Deutschland mittlerweile – das ist durch mehrere Studien belegt – über 2 Millionen junge Erwachsene im Alter von 25 bis 35 Jahren ohne Berufsabschluss.

Wir haben junge Männer und junge Frauen mit Migrationshintergrund – 38 Prozent der Männer, 40 Prozent der Frauen -, die keine Ausbildung haben.

Das sind Millionen von Menschen!

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat jedoch den Rechtsanspruch darauf, einen Hauptschulabschluss nachholen zu können, gestrichen. Sie hat den Eingliederungstitel um 2 Milliarden Euro gekürzt. Und das trifft natürlich auch junge Leute.
Stattdessen wird über Zuwanderung ausländischer Fachkräfte diskutiert.

Millionen junger Erwachsener ohne Berufsabschluss,
und dann wollen wir noch welche hereinholen!

Das ist der falsche Weg.

Die Arbeit in Deutschland muss mit denen gemacht werden,
die hier in Deutschland leben.

So argumentiert ➡ Willi Brase (SPD) für seine Partei vor den Mitgliedern des Deutschen Bundestags.
Das hört sich doch gut an. Oder?

SPD für vernünftigen Mindestlohn

Red@
AuchWilli Brase von der SPD und Mitglied des Deutschen Bundestages tritt für einen vernünftigen Mindestlohn und eine vernünftige Regelungen in der Leiharbeit ein:

„Wenn über Leiharbeit und über den Niedriglohnsektor diskutiert wird, muss man einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir jährlich über

11 Milliarden Euro

aus öffentlichen Kassen, Staatsgeld, aufwenden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die für wenig Geld arbeiten müssen, eine Aufstockung zuzahlen.

Dieses Geld auszugeben, ist überflüssig.“

Unsere BRD = stärkste Wirtschaft der Welt

Red@
Noch vor wenigen Jahren sprach das Wall Street Journal von Deutschland als dem kranken Mann Europas.
Das war 2005 unter der Regierung von Bundeskanzler Schröder.
Und heute? Heute sieht es anders aus.

Heute spricht zum Beispiel die Washington Post davon, dass die deutsche Wirtschaft die stärkste in der Welt sei, und das unter der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Heute ist Deutschland zur Konjunkturlokomotive in Europa geworden, und das übrigens in einer Zeit, in der sich andere Volkswirtschaften noch mühselig aus dieser Krise herauskämpfen…….

Dies ist ein Zitat aus einer Rede von ➡ MdB Julia Klöckner (CDU/CSU) vom 10.2.2011 vor dem Deutschen Bundestag

Endlich geschafft: „Mehr Netto vom Brutto!“

Red@

„Das Statistische Bundesamt hat gerade festgestellt, dass die Nettolöhne so stark steigen wie seit 17 Jahren nicht mehr.

Das ist ein Erfolg, den WIR erreicht haben.

Dies sagte Birgit Homburger (FDP) gestern für jederman laut und vernehmlich und für das Protokoll vor dem Deutschen Bundestag.