
Ich lebe in Sachsen und habe die ehemalige DDR in allen Schattierungen kennengelernt.
Dazu gehörten auch die Betonkommunisten, die mir und meiner Familie das Leben schwer gemacht und mir (wegen versuchter Republikflucht) die Gesundheit geraubt haben.
Aus diesem Grunde bin ich sehr sensibel wenn ich höre und lese, wie sich die PDS-Nachfolge-Kolonne innerhalb der Partei DIE LINKE verhält und gegenüber Andersdenkenden durchsetzt.
Knapp 1000 unbelehrbare Kommunisten gegenüber 60.000 linken Sozialisten sorgen in der Partei für die Richtung. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Wirtschaft
„American way of life“ dank weiterer US-Exporte?

Mr. Obama sagte ins Mikrophon von CNN:
„Wir können nicht mehr in die Ära zurückkehren, in der die Chinesen und Deutschen oder andere Staaten uns einfach nur alles verkaufen, wir dagegen einen Haufen Kreditkartenschulden oder Hypotheken aufnehmen, aber ihnen nichts verkaufen“
Deswegen will er die Exportweltmeister an die Kandare legen und ihnen eine Grenze für ihren Leistungsbilanzüberschuss setzen. Diese zu überschreiten sei dann streng untersagt, solle zu Sanktionen führen und der Überschuss müsste auf ein niedrigeres Niveau zurückgeführt werden.
Unser Leistungsbilanzüberschuss vor der Krise belief sich auf etwa 7%.
War eigentlich gar nicht übel.
Aus den USA bekamen wir für unseren Export Gegenleistungen in Form eines schwächelnden Dollars, Coca Cola, Mc Donalds, Windows, faule Kredite, Hedgefonds, Rechnungen für die Nichtteilnahme an der Befreiung des Iraks von der Achse des Bösen, Rechnungen für die Teilnahme an der Demokratisierung Afghanistans und tolle Tipps wie man sich hoch verschuldet, um auch zukünftig an Geld zu kommen, ohne dafür einen Gegenwert zu bieten. Ich möchte anmerken, dass meine Aufführung nicht vollständig ist.
Es gibt tatsächlich noch jede Menge mehr Dinge, die wir erhalten haben.
Aber entweder waren es zu wenig, um die Leistungsbilanzüberschuss auszugleichen oder sie kosteten mehr als sie bei genauerem Betrachten wert waren.
Aber wir bekamen dennoch etwas aus den vorbildlichen USA. Zuerst eine kaum fassbare Immobilienkrise, dann über Nacht eine Bankenkrise, der folgte eine internationale Börsen- und Finanzkrise und darauf kam jene saftige, noch nie dagewesene Weltwirtschaftskrise, die sich gewaschen hat, sogar kleine Länder in die Zahlungsfähigkeit stürzte und an den Rand des Staatsbankrotts führte.
Amerikanische Zukunftsversprechen und Kreditpakte lösten sich weltweit einfach in Luft auf.
Der US-Pleitegeier war pausenlos rund um den Globus unterwegs und führte uns dramatisch vor Augen wie toll das US-Banken- und Wirtschaftssystem funktioniert, dem nachzueifern unseren Bankern und Vorständen stets sehr am Herzen lag.
Er fliegt noch immer kreuz und quer und macht hier und dort seine Stippvisite. Weiterlesen
Wahlaufruf !
„Rex“ 9. Klasse www.liebegymnasium.de schickt seinen ernsten Aufruf an die Politiker zum 28. September 2009 (den Tag danach!) per Mail an meine-deine-unsere und SEINE BRD. Er schreibt dazu „…. gilt für alle Wahlen am 27.09. “
Ich habe die Grafik auf 2/3 verkleinert und den Text gekürzt.
Vielen Dank an Rex nach Gera.

HSH-Nordbank in Erklärungsnot

Die HSH-Nordbank reagiert heute ziemlich unwirsch auf Berichte über die unverständliche und unnötige 45-Millionen-Euro-Zahlung an das amerikanische Geldhaus Goldman-Sachs.
Es heißt: „Die Zahlung sei erfolgt, um weltweit den Eindruck zu erwecken, man wäre zahlungsfähig.“
Ja, haben die denn da im Norden den letzten Schuss nicht gehört?
Das ist ja tolldreist. So werden Steuermillionen aus dem Fenster gekippt.
Das Hamburg-Schleswig-Holsteinische Geldhaus war doch auch pleite.
Das steht doch wohl fest wie das Amen in der Kirche.
Das pfiffen doch nicht nur die Spatzen von den Dächern!
Warum sonst haben die Eigentümer Milliarden in diesen maroden Laden gesteckt? Etwa weil Nonnenmacher und sein Häuflein Mitarbeiter mehr Ahnung vom Geldmarkt gehabt hätten als andere?
Das doch wohl kaum.
Wir wollen uns doch mal an die Debatte um, die 70 Millionen zurück erinnern, die trotz Krise an ausgesuchte Kunden gezahlt werden sollten, um schlimme Imagefolge zu vermeiden.
Waren die 40 Millionen an Goldman-Sachs in dieser Summe bereits enthalten oder sind sie als zusätzliche Leistung anzusehen?
http://www.unserebrd.de/2009/01/10/hsh/
http://www.unserebrd.de/2009/01/11/70-millionen-schutzgeld/
http://www.unserebrd.de/2009/01/28/einige-amis-sind-einfach-unertraglich-gierig/
http://www.unserebrd.de/2009/02/12/hsh-stellt-zahlung-ein/
http://www.unserebrd.de/2009/02/20/superstars-hsh-und-nonnenmacher/
http://www.unserebrd.de/2009/02/22/sos-%e2%80%9ehsh-in-schwerer-see%e2%80%9c/
Was ist mit den anderen Millionen passiert?
Sind die inzwischen auch futsch?
Schleswig-Holsteiner Wähler sollten schon heute ganz genau überlegen, warum sie wem in 1 Woche ihre Stimme geben.
18 Millionen für Lehman-Geschädigte

EILMELDUNG:
Die Sparkasse Hannover will sich nicht jahrelang mit ihren Kunden vor Gericht herumbalgen und dabei unter Umständen ihr sauberes Sparkassen-Image ruinieren.
Sie bietet ihren Kunden, denen sie Lehman-Zertifikate angedreht hat, einen 50%-igen Vergleich an.
Dabei kommen 18 Millionen EURO zusammen.
Es wird gemunkelt, dass dies die erste Sparkasse sei, die sich damit zu ihren Fehlern bekennt und Schadenersatz anbietet.
Na, mal seh’n was dabei herauskommt.
50% sind ja immerhin schon ein deutlicher Anfang und da die meisten diesen Vergleich sicherlich annehmen werden, bleibt für die Hartnäckigen dann eine gute Chance die Sparkasse auf 75% hinauf zu kitzeln.
Ich drücke die Daumen.
Konsumkredite + Steuersenkung

Alle aufgenommenen Konsumkredite, Hausfrauenkredite, Ratenkredite für z.B. Möbel, Autos, elektrische Geräte, Urlaub usw. (ohne Haus- und Grundbesitz) belaufen sich zusammengerechnet auf rund 130% des in unserer BRD verfügbaren Einkommens.
Ganz schön happig. Nicht wahr?
Werden jetzt die Steuern gesenkt, werden voraussichtlich 60% von dem „verfügbaren Mehr“ gleich wieder wirtschaftsbelebend ausgegeben. Der Rest wird gespart oder zur Tilgung der Kredite eingesetzt (ohne Mehrwert zu schaffen).
Da fragt man sich schon, ob eine Steuerentlastung die Wirtschaft wirklich so ankurbelt, wie es uns immer vorgerechnet wird.
Das mit dem Ankurbeln ist nämlich so eine verzwickte Sache.
Wir haben es ja bei Stützung der Banken mit Staatsmitteln erlebt.
Das meiste Geld, welches die EZB zur Bankenstützung billigst ausgab (knapp 500 Milliarden Euro), wurde innerhalb des Bankensystems gleich wieder sicher angelegt. Haufenweise sogar dort, wo es gerade erst herkam (EZB), aber mit höheren Guthabenszinsen als für den Kredit selbst zu zahlen war.
Versuchen Sie das einmal bei Ihrer Bank.
Christa aus Heidenheim
(An RED.: Vielen Dank für die Hilfe bei meinem Mitstreiter-Konto)
HSH Nordbank kümmert sich um ihren guten Ruf

Die skandalgeschüttelte HSH Nordbank (Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein) sorgte sich um ihren guten Ruf unter ihresgleichen.
Wer kennt das nicht?
Männer greifen sich ja auch, nachdem sie das Haus verlassen haben, immer erst noch einmal vor den Schritt, um zu verhindern, dass ein unachtsam nicht geschlossener Hosenschlitz den guten Ruf unter ihresgleichen ruiniert.
Also überwies die HSH an Goldman Sachs in den USA mal eben 45 Millionen Dollar für eine Kreditausfallversicherung, die diese bei der HSH abgeschlossen aber niemals angefordert hatte.
Inzwischen waren die Ansprüche der Amerikaner sogar verjährt.
Aber die HSH sorgte sich natürlich um ihren gutern Ruf in den USA und ganz besonders bei den Goldjungen bei GS. Kann ich gut verstehen.
Ist das nicht eine verantwortungsdbewußte Bank?
Die Eigentümer können wirklich stolz auf ihren Laden sein.
So sind sie unsere Männer.
Eitel wie die Pfauen und immer auf ihren guten Ruf bedacht.
Und dann war ihnen ganz sicher auch das Image unserer BRD vor Augen.
Und das durfte nicht wackeln. Auf gar keinen Fall.
Wer hätte das gedacht.
Nicht, dass ich es Goldman Sachs nicht gönne oder faires Verhalten nicht unterstützen würde.
Doch gehen Sie einmal zu Ihrer Hamburger-Sparkasse (Miteigentümer der HSH) und bitten z.B. um Erstattung der zu Unrecht einbehaltenen Gebühr bei einer Kontosperrung vor 4 Jahren.
Was bekommen Sie zu hören?
Verjährt! Keinen Anspruch mehr!
Und wenn Sie die Sparkasse dann wegen Fairness, langer Zusammenarbeit und guter kaufmännischer Sitten ansprechen erleben Sie garantiert Ihr blaues Wunder.
Die HSH ist schon ein ganz drolliger Haufen.
Aber wer weiß das nicht?
Bei Goldman Sachs soll es eine ganz ausgelassene Feier gegeben haben und einen Lobgesang auf die „crazy german krauts“.
Na bitte.
Es geht doch. Das mit dem guten Ruf meine ich.
Übrigens hat der HSH-Chef-Geldverwalter Herr Dirk Jens Nonnenmacher für seine brillante Tätigkeit in der Vergangenheit auch etwas bekommen. Man will sich auch gegenüber den Mitarbeitern nichts nachsagen lassen. Wie klingt das? Den einen in den USA so gut zu behandeln und den anderen hierzulande nicht? Nein, nein, so funktioniert das nicht.
Knapp 3 Millionen machte die HSH für ihren Multifunktionsvorstand mal eben locker.
Da er bei der HSH gleich 4 (vier!) Vorstandsposten auf einmal mit sich selbst besetzt hat, hat er doch auch das Recht auf 4 x Vorstandsgehalt – oder sehen Sie das anders?
Lesen Sie einmal: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635578,00.html
Wenn Sie stinknormaler Angestellter sind oder regelmäßig von der Agentur für Arbeit betreut werden, sollten Sie vielleicht vorher aber erst einmal nach Ihren Beruhigungspillen suchen oder sich einen Tee machen (sehr !!!! lange ziehen lassen).
Unsere BRD nach der Wahl
Die Financial Times veröffentlicht heute einen einen sehr ausführlichen Beitrag von Maike Rademaker und Ulrike Sosalla zur künftigen wirtschaftlichen und politischen Situation unserer BRD nach 2009.
Der Titel lautet: „Das dicke Ende kommt erst noch“
Ich finde ihn so lesenswert, dass ich unbedingt auf ihn aufmerksam machen möchte.
BITTE HIER KLICKEN
OPEL ist „gerettet“ (!) und GM lacht sich ins Fäustchen (?)
Aber ist OPEL wirklich über’n Berg?

Der Artikel der FAZ „New Opel streicht mehr Jobs als bisher bekannt“ gibt die Sorgen sehr gut wieder.
Auch ich zweifele, ob der Verkauf an Magna wirklich die Rettung ist.
Zudem wäre noch einzuziehen:
GM hat sich das Vorkaufsrecht gegenüber den anderen Shareholdern gesichert. Die russische Sberbank will ihre 55% nicht auf längere Zeit behalten. Das ist bereits bekannt.
Erst werden die Produktionsstätten auf Vordermann getrimmt, „verschlankt“ und das Personal reduziert. Dann wird der Laden mit Gewinn wieder verkauft.
Ich habe gehört, dass Finanz-Heuschrecken sich in gleicher Weise verhalten.
Bei einem Verkauf wäre GM berechtigt/genötigt das Vorkaufsrecht wahrzunehmen. GM ist zu einem großen Teil der amerikanische Staat. Obama. Für die Sberbank ist das schon heute ein super Geschäft.
Und die Politikerauf beiden Seiten des Atlantiks haben für ihre Bürger nebenbei auch noch etwas Positives vorzuweisen: „Obama hat GM gerettet und Frau Dr. Merkel hat OPEL gerettet“.
Und wenn dann GM den OPEL-Laden mit halbierter Belegschaft wegen eines Vorkaufsrechts zurückkauft, wäre dies trotz des Gewinns der Sberbank auch noch ein richtiges Schnäppchen. Übrigens auch für eine zufällig herbeihüpfende internationale Investorengesellschaft, die den Anteil der Sberbank anstelle von GM ebenfalls übernehmen könnte.
Was dann folgt, kennen wir aus der Szene der Zulieferer.
Ich habe kein gutes Gefühl.
Frederic aus Lahr
(Könnt Ihr meine früheren Artikel auch auf mein User-Konto übertragen?)
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Ist erledigt. |
Der oder das BIP für 2009 und 2010
Ihr wisst nicht was das ist?
Na, da bin ich aber sprachlos.
Das ist doch kinderleicht: Das ist doch das Bruttoinlandsprodukt.
Die Bundeszentrale für Politische Bildung erklärt das den Kindern so:
Viele Menschen stellen in Deutschland im Laufe eines Jahres eine Menge Dinge her, wie zum Beispiel Autos, Waschmaschinen, Fernseher und vieles andere. Diese Sachgüter, wie man sie nennt, stellen einen bestimmten Wert dar. Dann gibt es noch die sogenannten Dienstleistungen. Das sind Leistungen, die zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer in den Geschäften, Friseure im Haarschneidesalon, Ärztinnen im Krankenhaus, Rechtsanwälte in der Kanzlei oder Angestellte am Bankschalter erbringen. Dazu zählen auch die Leistungen der Polizistinnen und Polizisten, die den Verkehr regeln und für die Sicherheit sorgen, der Beamten in den Stadtverwaltungen oder der Lehrerinnen und Lehrer, die euch unterrichten. Diese Liste von Beispielen kann man natürlich noch verlängern. Alle diese verschiedenen Tätigkeiten lassen sich mit Geld bewerten (das sieht man schon daran, dass die Menschen Geld für diese Arbeiten bekommen). Wenn man nun wissen will, wie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes aussieht, dann rechnet man den Wert der Dienstleistungen und der Sachgüter (zum Beispiel Autos, Waschmaschinen usw.) zusammen und erhält dann das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (abgekürzt BIP).
Früher hat man immer vom Bruttosozialprodukt gesprochen. Aber heute verwendet man, auch wenn man verschiedene Länder vergleichen will, das Bruttoinlandsprodukt.
(Quelle www.hanisauland.de oder EINFACH 1x HIER KLICKEN )
So, so. Das ist das also. Wahrhaftig kinderleicht.
Es geht mal wieder immer nur um Leistung, Leistung, Leistung.
Das lernt man doch schon im Kindergarten!
Was denn auch sonst?
Es geht also darum was ich leiste (bin ich hierbei wenigstens eine anerkannte Leistungsträgerin oder immer noch nicht? Wie werde ich dann eine?) und was ich MIR leiste.
Wie oft ich mir ein Auto (ein deutsches ohne Abwrackprämie?) oder eine Waschmaschine kaufe? Wie oft ich meinen Anwalt beschäftige oder beim Zu-schnell-Fahren (wie in Gottes Namen schreibt man das eigentlich?) abgelichtet werde?