Bislang 260 Millionen für Pakistan

200 Millionen haben die Bürger unserer BRD bislang aus privater Tasche für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet. Unsere Regierung hat aus unseren Steuermitteln noch einmal 60 Millionen draufgelegt.
Das macht summa summarum

260.000.000 Euro.

Für mich ist das viel. Für Pakistan und die Pakistani ist das gar nichts. Für ein reiches Land wie unsere BRD, wenn ich unsere astronomische Staatsverschuldung, die höher ist als die Pakistans, ausblende, sind das „peanuts“!

Erinnern wir uns:
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Europa rutscht immer weiter nach rechts. Unsere BRD auch?

Bürger's BeitragIch will ja für unsere BRD nicht den Teufel an die Wand malen, aber die Wähler orientieren sich immer weiter zu den populären Parteien, welche Gerechtigkeit, Zukunft und Überleben mit wenigen, aber einfach formulierten, positiven Begriffen & unkompliziert und verständlich servierten Wahlaussagen an den Wähler auf der Straße bringen.

Rot-grün hat unser Land nicht so erfolgreich regiert, wie die Damen und Herren es versprochen und sich vorgestellt haben. Weiterlesen

Gegen den steigenden Brotpreis

userlogo ellaSo nicht meine Herren Spekulanten!
So nicht!

Eben erfahre ich von Gitti (ebenfalls Userin), die Spätnachrichten berichteten, die Weizenpreise würden um bis zu 200% steigen (Roggen ebenfalls).
So die neuste Nachricht des Verbandes der Großbäckereien.
D.h. Weizenmehl klettert von  1 Euro auf 3 Euro.
Beachtlich!

Offizielle Erklärung: Schuld sei die schlechte Ernte in Russland  (bewirkte bekanntlich 50% Preissteigerung) und der darauf von Putin befohlene Exportstopp für Getreide. Putins Brotindustrie kauft bereits teuren Weizen in Polen ein, um die russische Bevölkerung bei Laune zu halten.
Weitaus mehr erhöhe sich der Weizenpreis jedoch durch Zocker, die mit Grundnahrungsmitteln an der Börse spekulierten.
Aber wie geht das?
Die Spekulanten kaufen z.B. 7% der Welternte auf (vielleicht schaffen sie auch einmal 10%).
Wie kommen dadurch 200% Preiserhöhung zustande?

Da stimmt doch etwas nicht. Oder?
Den Reibach machen also offensichtlich andere !!!!!

Jetzt aber die gute Nachricht:
„Ich
mach da nicht mit und backe ab sofort selbst!“ Weiterlesen

Gott sei Dank – ich muss nichts zahlen

logo f.Beitrag per Mail
Wir sollen hier ja möglichst das Gute über unsere BRD berichten.
Das ist nicht immer einfach oder besser ausgedrückt, es ist ziemlich schwierig. Wir sind so ans Meckern gewöhnt, dass wir bereits Augentrübungen für das Gute bekommen haben.

Heute ist etwas passiert, was ich unbedingt lobend erwähnen muss.
Es betrifft uns alle. Alle Deutschen. Alle Bewohner unserer BRD.

Das Haushaltsbegleitgesetz ist beschlossen worden.
Damit soll die Wirtschaftskrise oder besser, damit sollen deren Folgen überwunden werden. Also u.a. soll auch das – in Anführungsstrichen verschleuderte – Geld wieder erwirtschaftet werden, welches die Banken von uns Steuerzahlern erhalten haben, um aus dem Fiasko ihres Versagens heraus zu kommen und ihre Misswirtschaft im wesentlichen weiter und unverändert fortsetzen zu können.
Die Wirtschaft – damit sind im allgemeinen die Großbetriebe gemeint – Weiterlesen

Endlich! BRD-Jahrhundertwetter macht eine Pause.

Waren dies die Vorboten eines baldigen Klimawechsels?

Erst der lange, kalte und sehr, sehr schneereiche Jahrhundert-Winter, dann der unglaublich heiße und trockene Jahrhundert-Juli, nun der regnerischste Jahrhundert-August mit Niederschlägen bis zu mehr als 180 Liter pro Quadratmeter pro 24 Stunden und den dazu gehörenden Überflutungen.

Was bringt uns der nahe Herbst?
Er steht direkt vor der Tür.
Was sagen die weisen Bauern? Gibt es auch für diese Natur althergebrachte Regeln?
Fehlen womöglich zum Abschluss nicht noch die Jahrhundert-Windhosen?

Sind wir eigentlich ausreichend und vor allen Dingen richtig gegen die tobenden Elemente versichert? Funktionieren die Rückschlagventile in den Abwasseranlagen bzw. haben wir überhaupt die korrekten Rückschlagklappen für unverdünnte Hausabwässer und nicht nur so einen billigen Krams für reines Regenwasser? Sind die Kellerwände der Altbauten und der Neubauten überhaupt und richtig gegen drückende Nässe durch das Mauerwerk isoliert?
Oder haben wir uns in den Ruin gespart, gepennt, ignoriert, alle Warnungen in den Wind geschlagen  und sitzen nun nicht nur auf einem großen Haufen Schmutz, Müll und Dreck sondern auch noch auf einem Berg von Schulden und Sorgen?

Das wäre dann ausdrücklich nicht so gut gelaufen und ohne eine umfassende Spendenaktion für einen „Wiederaufbau“ in den betroffenen Gebieten des eigenen Landes bestimmt nicht aus dem Handgelenk zu reparieren.

Mit Trauer und Sorge denke ich gerade an die Millionen armer Menschen in Russland und Pakistan, denen Natur und egoistisch inkompetente Politiker alles genommen haben und die dringend unserer SOFORT-HILFE bedürften.
Ausgerechnet jetzt drückt dieses Wetter die Spendenbereitschaft der Deutschen in den Keller,  dafür verdrängen die Gedanken um fehlende, unzureichende Vorsorge gegen derartige Widrigkeiten am eigenen Haus alles andere.

Könnte womöglich ein Vorgeschmack auf eine Zukunft sein, wo sich jeder nur noch selbst der Nächste sein dürfte.

Auch der Jahrtausend-Juli 2010 ist kein Vorbote der Klimakatastrophe 2030.

Erst ein unglaublicher Winter wie wir ihn seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht erlebt haben.
Wochenlang gab es von 2009 bis weit in 2010 hinein eine Schneekatastrophe nach der anderen.
Schweinekalt war es!

Das ganze wird nun durch den heißesten Juli seit Menschengedenken getoppt.
Sogar der Jahrhundertsommer 2003 verblasst.
Eine Affenhitze ist es!

Ein Bauer aus Norddeutschland sagte uns aber genau dies auf den Monat genau voraus: „Nach einem kalten, schneereichen Winter bis in den Februar hinein folgt ein heißer, trockener Juli.

Von wegen „seit Menschengedenken“. Ganz so unbekannt, wie es uns die Journalisten aus Mangel an noch ungehörten Nachrichten gern verkaufen wollen, kann es demnach gar nicht sein.
Schon allein deshalb nicht, weil es dafür bereits eine jahrhunderte alte Bauernregel gibt.
Das heißt doch dann hoffentlich aber auch, dass weder der verrückte letzte Winter, noch die aktuelle Hitze etwas  mit einer Klimakatastrophe zu tun haben. Auch nicht mit der, die allerorts bereits für 2030 vorhergesagt wird.
Das beruhigt ungemein.

Ich kann mich jedoch nicht erinnern, hierzulande schon einmal einen Sommer erlebt zu haben, in welchem sogar die Vögel verdursteten und wir ihnen Wasser bereitstellen mussten.

Anmerkung: Das Wasser und die Trinkschalen müssen sauber sein, sonst gehen die Vögel an unserer gut gemeinten Fürsorge ein.

Thema des Tages

Ich kann es nicht glauben.
Unser Zweites Deutsches Fernsehen stellt das Thema des Tages vor.
„Wie werden wir beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo abschneiden?“
Eben erfahre ich aber auch, dass BP das Loch der Tiefsee-Erdölbohrung im Golf von Mexiko immer noch nicht schließen konnte und der Top-Kill-Versuch der letzten Nacht, es unter Hochdruck mit einer Mischung aus Dreck, Schlamm und Beton zu verschließen“, in die Hose gegangen“ sein soll und die Verantwortlichen ziemlich ratlos und immer noch nur voller Hoffnung sind.

Ist uns der Platz, den wir in Oslo „erträllern“ werden, wirklich wichtiger?
Ich mag nicht glauben, dass wir so oberflächlich sind.
Manuel aus Düren per Mail

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit

Ich möchte mich anschließen und auch die Oderflut zu einem weitaus wichtigeren Tagesthema als den Singsang in Oslo erklären.
Die Redaktion des  ZDF-Morgenmagazins sollte womöglich intensiver nachdenken wie sie Nachrichten über die Mattscheibe sendet.
Gestern um 09:00h waren lt. ZDF-Moderatorin zum Thema Oderflut alle Beteiligten,  z.B. der Bürgermeister von Frankfurt/Oder,  gespannt aber ohne größere Sorge.
Eine Stunde später sprach dieselbe ZDF-Moderatorin davon, dass die Bevölkerung an der Oder und speziell in Frankfurt/Oder in Panikstimmung wäre.
Wer soll diesen Nachrichten noch einen Inhalt zutrauen, wenn dann eine weitere Stunde später wieder alles in Ordnung war?
Manuel hat meiner Ansicht nach Recht.
Es geht darum, was von den Nachrichtenmachern zur Nachricht gemacht wird.
Wir müssen selbst entscheiden und können offenbar nicht einmal mehr den öffentlich- rechtlichen TV-Machern alles glauben.

2010 – Das Jahr der biologischen Vielfalt

Gerade lese ich, dass wir das Jahr der biologischen Vielfalt begehen.
War das nicht 2006 schon einmal?
http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Artensterben-haelt-unvermindert-an-article671146.html

Dabei gehen mir augenblicklich die Ölkatastrophen durch den Kopf ….
Italien = http://www.tagesschau.de/ausland/umweltkatastropheitalien104.html
Golf von Mexiko = http://www.stern.de/panorama/oelpest-im-golf-von-mexiko-bp-scheitert-mit-neuem-absaug-versuch-1566781.html
Ostsee = http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,126007,00.html
Spanien 2002 = http://www.shortnews.de/id/425658/Oelpest-Spanien-Wetterlage-verhindert-Einsatz-von-Spezialschiffen
Spanien 2003 = http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/spanien-droht-eine-neue-oelpest-312818/
Spanien 2007 = http://www.spanien-bilder.com/spanien_nachrichten_details.php?id=1955
Spanien 2009 = http://www.saz-aktuell.com/newsdetail~key~13548.htm
Frankreich 1999 = http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1230/none/0051/index.html
Frankreich 2000 = http://videoportal.sf.tv/video?id=b760a9f3-e78e-40b0-89e5-65bdbeba368b
Frankreich 2009 = http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/814598/Frankreich-Oel-verseucht-Naturreservat#/beitrag/video/814598/Frankreich-Oel-verseucht-Naturreservat
Norwegen 2007 = http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459573,00.html
Norwegen 2009 = http://de.wikinews.org/wiki/%C3%96lpest_in_Norwegen_nach_Frachtschiffsungl%C3%BCcken
Nordsee 2007 = http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/oelpest_in_der_nordsee/

….  und die absolute Unfähigkeit der Verantwortlichen die Sicherheit von Ölplattformen, -lagern oder Pipelines zu gewährleisten und mit den daraus entstehenden Folgen für die Vielfalt der Lebewesen (uns eingeschlossen) umzugehen.
Es wird nicht lange dauern, dann haben wir auch diese, durch Chemie zerkleinerten, Ölrückstände auf unseren Tellern.
Echt lecker. Vor allen Dingen so gesund und nahrhaft!
Irgendwie haben wir uns inzwischen wohl daran gewöhnt und würden es am faden Geschmack merken, wenn Chemie und Ölrückstände plötzlich fehlen würden.

Das Jahr der biologischen Vielfalt hat noch mehr spannende Meldungen für uns.
Von uns nur wenig bemerkt geschieht ungeheueres. Die Bienenvölker sterben mal wieder oder immer noch wie die Fliegen!
Die Fruchtfolge der Nutzpflanzen ist bedroht.
Haben wir sie endlich endgültig mit unserer Chemie totgespritzt? 
2006 = http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/04/30/honigbienen-sterben/honigbienen-aussterben.html
2007 = http://www.sueddeutsche.de/wissen/570/326434/text/
Sterben die Bienen aus, haben wir noch 4 Jahre zu leben. Dann ist Schluss.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_07/bienensterben.html
2010 = http://www.sueddeutsche.de/wissen/503/508646/text/

Aber damit nicht genug.
Zum gerechten Ausgleich der Insektenvielfalt sind die Maikäfer wieder einmal auf dem Sprung, uns das Leben schwer zu machen und haben vielleicht die egoistische Absicht, uns womöglich den Rest an Nahrungsgrundlage wegzufressen.
http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Milliarden-Maikaefer-schwaermen-aus-article863484.html
Maikäfer flieg!
Vater ist im Krieg, Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrandt. Maikäfer flieg!
So hat meine Großmutter ihn besungen, ihn diesen Unholt, während sie meinen Kinderwagen schaukelte.

Aber wir haben heutzutage ja Gottlob unsere Wunderwaffen gegen den ungezügelten Naturterror, die Talibans der Tiere.
Wir haben „Insektizide“!
Die werden’s für uns richten!
Da können wir  ja dann alle vollkommen beruhigt sein. Auch hier wird es uns die Chemie besorgen.
Nichts ist mehr so wie früher, als die Dorfjugend anstand, um Kartoffelkäfer von den Pflanzen abzusammeln.
Das war früher.
So etwa 1955 oder 1960?
Auf jeden Fall war das das Mittelalter.

Warum wenden wir die effektiven Insektizide nicht auch auf die Heuschrecken im der Wirtschaft an?
Da darf man das nicht? Das ist verboten, weil es Chemie ist?
Ach, ja, da ist es ja ungesund. Stimmt!
Ich beginne den Unterschied zu verstehen.
Artenvielfalt heißt das Thema dieses Jahres.
Capito!

Irgendwie habe ich das Gefühl,  wir sind im Krieg.
Gegen die Weltmeere, gegen die Erde, gegen die Natur, gegen die Tiere, gegen die Wirtschaft, diese wieder gegen uns, die Sparer. Wir alle im Moment gegen die mittelosen Mittelmeerstaaten, morgen gegen den Islam, übermorgen wieder gegen Afrika oder Asien und dann ziehen die Heuschrecken über uns her und fressen unser Erspartes. Die Erde wölbt sich und platzt auf, will uns endlich loswerden.
Verständlich.
Und wir sitzen mitten drin, staunen ungläubig, lassen die das oben alles machen, geben unsere Rechte klaglos ab,  machen uns selbst wehrlos,  jammern und sind fassungslos.

Was ist das für eine komische Welt!?

Geld regiert die Welt!

Die Wirtschaftskrise in der EU, verursacht durch die schwachen Mitgllieder, die glaubten, sich unter dem Mantel der EU vor der Welt und der Weltbank verstecken zu können, ausgelöst durch die unnachahmlichen (?) Bilanzfälschungen der Griechen, sollen für uns das sein, was den Amerikanern (und dem Rest der Welt) die „Lehmans“ waren.

Immer noch hagelt es stündlich Ratschläge renommierter  Wirtschaftswissenschaftler, die allesamt schon mal irgendwann, irgendwo, irgendwie, irgendetwas vorausgesagt haben.

Heute kommt Barry Eichengreen in der FAZ zu Wort und rät, Griechenland (damit sind wohl alle „kranken EU-Staaten gemeint) müsse im EURO-Verbund bleiben, die EU und unsere BRD müssen Griechenland (damit dürften ebenfalls alle kranken Staaten gemeint sein) helfen aus der Krise herauszukommen, koste es was da komme.

Die FAZ fragt, Eichengreen antwortet.
Zum Artikel hier klicken!
Morgen fragt vielleicht die Welt und Bofinger lässt wieder eine seiner berühmten Prognosen ab (es gibt gar keine Krise).
Irgendjemand sagte, die Griechen müssten währungstechnisch den EURO-Raum verlassen (ich glaube es war Herr Sinn), andere sind vehement dagegen und der Rest ist heute so, morgen so oder gar nicht.

Es ist unglaublich. Jeden Tag treibt irgendein Europäer eine andere Sau als gestern durch die Straßen, die Journalisten schreiben sich die Finger mit immer denselben Statements in immer denselben Worten und immer denselben Inhalten die Finger blutig und die Zeitungsmacher drucken dies alles, was das Zeug hält.

Was hat sich getan?

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Was will Monsanto?

MarkoHaben Sie schon einmal etwas von Monsanto gehört?
Das ist der Welt-Konzern, der Lebensmittel patentieren lässt. Für sich und seine Aktionäre.
Monsanto versucht seit geraumer Zeit das Schwein für sich patentieren zu lassen. Sie haben davon sicherlich gehört oder gelesen.
Wir – wir sind das Volk mit dem Volksmund – wissen, dass es Patente auf Erfindungen und Neuentwicklungen gibt.
Wir wissen auch oder besser uns wird glaubhaft versichert, dass genmanipulierte Lebensmittel das Erbgut schädigen können. Wir haben gehört und können dies verstehen, das genmanipulierte Pflanzen sich ohne Probleme über Wind und Wetter, Bienen, Schmetterlinge, Vogelkacke in alle Welt verbreiten können.
Wir haben davon gehört, dass Monsanto dies zum Anlass nimmt, um von denen, die von dieser Verbreitung betroffen sind, Lizenzgebühren verlangt, da ja nun genmanipulierte Pflanzen auf Äckern wachsen, die bei Monsantio kein Saatgut erworben haben. Monsanto legt dies als Vorteil für den Landwirt aus.
Der nächste Anlauf ist jetzt da gute alte Schwein.
Frisst dieses den genmanipuliertes oder eloquenter ausgedrückt, frisst das Schwein gentechnisch verändertes Futter, tritt diese Auswirkung auf die Gene der Schweine ein, d.h. aus Sicht Monsantos, dass das Schwein damit sozusagen eine Neuentwicklung auf dem Schweinemarkt ist und dafür an Monsanto Lizenzgebühren zu zahlen sind.
Monsanto hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Anspruchs.
Womit bewiesen wäre, dass Monsanto tatsächlich davon ausgeht, dass Schweinemast mit gentechnisch verändertem Futter auch das Tier, welches gefüttert wird, gentechnisch beeinflusst.
Was ist dann mit dem nächsten Esser in der Nahrungskette?
Was ist mit uns?
Fantasieren wir doch einmal zu Ende und unterstellen, dass träfe so zu. Die gentechnische Veränderung übertragt sich von der Pflanze über das Schwein auf den Menschen, dann ist es eine Frage der Zeit, wann Eltern – zumindest die Mütter – für ihre Kinder bei Monsanto Lizenzgebühren abdrücken müssten.
Bei näherer Betrachtung des Lizenzrechtes werden wir bald darauf stoßen, dass der Lizenzinhaber die Nutzung beschränken kann. Das wirft bei mir folgende Frage auf: „Wird das lizenzierte Kind Arzt, was der Lizenzgeber in seiner generellen Nutzung erst einmal gar nicht vorgesehen hat, muss er womöglich lebenslang für diese Nutzung an Monsanto eine erhöhte Lizenzgebühr zahlen?“

Wann gehören wir Monsanto?
Lesen Sie den Artikel „Das patentierte Schnitzel“ bei „sueddeutsche.de“.
Ein Bericht von „Marko“, den wir aus „GastroLetter“ übernommen haben.