Sollen wir mal wieder veralbert werden?

Es ist kaum zu glauben was mir den ganzen Tag im TV und Radio geboten wird.
Die Automobilverkäufer behaupten in höchsten Tönen, dass sie die Interessenten für Neuwagenkauf aufgrund Verschrottungsprämie kaum noch bedienen können, die wie von Sinnen massenhaft die Verkaufsräume stürmen, sich um Verkäufer und Beratungstermine balgen oder die Telefonleitungen lahmlegen sollen.
Hört sich toll an.
Und wer glaubt das?

Ich habe einen Verdacht  und möchte wetten, dass in einigen Wochen bei Frontal oder Panorama ein Papier der Kfz-Hersteller oder eines Verbandes der Kfz-Hersteller und -Händler veröffentlicht werden kann, in dem den Verkäufern exakt diese Werbemasche zum Verkackeiern und Animieren der unentschlossenen Kunden empfohlen wird, um die Halden an klimakritischen Autos abzubauen und Platz für die nächste Modell-Generation (zukunftssicher und mit Wiederverkaufswert) zu machen.
Wenn der Kunde glaubt, dass er bestraft wird wenn er zu spät kommt, dann, so ist sich die Industrie wohl sicher, kommt der schnäppchengeile Kunde schon aus purer Sorge, er könne etwas verpassen was sich sein Nachbar  gerade erfolgreich unter die schmutzigen Nägel reisst, von ganz allein in die Hufe.

Moritz aus Leer glaubt den Autoverkäufern lieber nicht mehr als seinem Bankberater.
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Verschrottungsprämie in unserer BRD + anderswo

Verschrottungsprämie in unserer BRD.
Ist Ihr Fahrzeug am 14.01.2009 älter als 9 Jahre können Sie 2.500 Euro Abwrackprämie kassieren, wenn Sie sich einen Neuwagen der Schadstoffklasse Euro-4 kaufen oder leasen.
Einen sehr ausführlichen Artikel mit allen wichtighen Tipps und Hinweisen finden Sie bei der sueddeutschen.de [ wenn Sie hier klicken ].

Das Thema „Verschrottungsprämie“ steht nicht nur in unserer BRD auf der Agenda.
Die Italiener diskutierten über Prämien für die Abschaffung alter Autos, Waschmaschinen und Bekleidung. Sowie über Zuschüsse zum Kauf von Kinderkleidung.
Echt wahr!
[ hier klicken und lesen was der handelsblatt-blog schreibt ]
Inzwischen ist die Präminevergütung Ende 2008 erfolgreich ausgelaufen.
Es gab 700 Euro und dazu eine 3-jährige Befreiung von der Kfz-Steuer.

Frankreich
ist ebenfalls zufrieden mit der Verschrottungsprämie, schreibt AUTO-REPORTER.net.
Hier gibt es 1.000 Euro wenn das Auto mindestens 10 Jahre auf dem Buckel hat und der neue nicht mehr als 160g Co2/100 km auspustet. Bleibt der Co2-Ausstoß unter diesen obligatorischen 100g zahlt der französische Staat sogar 2.000 Euro.
[ hier geht es zum Artikel

Auch Österreich will nichts unversucht lassen und führt lt. heutiger Nachrichten ab April eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro ein, wenn ein mindestens 13 Jahre altes Auto in die Presse wandert.
[ lesen Sie mehr bei GW-trends

Spanien: 1.800 Euro für mindestens 10 Jahre alte Autos + Zinsbonus bei Neukauf auf Kredit.

Griechenland
: 400 bis 800 Euro für die Verschrottung. Bei gleichzeitigem Neukauf gibt es sogar 1.500 bis 3.400 Euro.

Portugal
: 1000 Euro für ein mind. 10 Jahre altes Auto und sogar 1.250 Euro, wenn der liebgewonnene Gefährte älter als 15 Jahre ist.

Niederlande
: Hier gibt es 1.000 Euro.

Rumänien
: 790 Euro wenn das Altfahrzeug älter als 12 Jahre ist. Also beinahe eine kommunistische Geburtsurkunde vorweisen kann.

Schweiz
: Hier wird noch diskutiert, aber es sieht ganz gut für das Klima im gemütlichen Alpenländle aus [ hier klicken und bei „auto-schweiz“ lesen was Sache ist ]

Ulf aus Münzenberg überlegt noch, ob er seinen Bugatti T37 nun verschrotten oder doch lieber als Scheunenfund versteigern lassen soll.
[ hier bei FAZ.net kann so ein Scheunenfund beneidet werden]
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Wird der grüne Al-Wazir jetzt Wesir in Berlin?

Spiegel-Online schreibt:
„Grüner Sieger Al-Wazir drängt nach Berlin“:
Er holte das beste hessische Grünen-Ergebnis der Parteigeschichte – dennoch wird Tarek Al-Wazir seiner Heimat wohl den Rücken kehren: Für seinen Wechsel in den Bundestag spricht viel. Doch nicht jeder der Granden begrüßt das….
[ hier klicken und den ausführlichen Artikel lesen ]
😕 Harun „Wazir aus Hamadan“
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Vertrauen in Obama …

Ich sag mal eben meine Meinung

 … ich mag so recht gar nicht daran denken.
Das Fernsehen zeigte gestern und heute pausenlos mindestens zweieinhalb Millionen glückliche, feiernde, weinende Bürger in den Straßen vor dem Wohn- und Regierungssitz des amerikanischen Präsidenten. Beinahe alle Moderatoren sprachen unisono davon, dass ganz Amerika, ja beinahe die ganze westliche Welt gläubig und staunend zu Mr. Obama aufschaut und ab heute auf seine oder zumindest sein erstes Wunder wartet.

Ganz Amerika, die ganze Welt?
Offenbar nicht die Amis und Weltbürger, die sich an der Börse tummeln.
Seit dem 01.01.2009 fällt und fällt der Aktienkurs rapide.
Siehe Daxkurve (hier klicken)
Und ausgerechnet gestern, am Tag seiner Vereidigung, hat’s die Aktienkurse noch einmal richtig in den A…. getreten. Exakt genauso wie es ihnen erging, als Mr. B. Obama die Wahl zum 44. US-Präsidenten gegen seinen Konkurrenten McCain gewann.

Dabei hatte sich die Aktienkurse seitdem bis auf wenige Meter wieder an die Werte herangepirscht, die am Tag vor seiner Wahl erreicht worden waren.
Ist das nicht drollig?
Bei mir keimt dadurch wenig Hoffnung auf.

Gottlob brauche ich meine Aktien im Moment nicht und kann beruhigt 4 Jahre auf seine Wiederwahl warten/hoffen(?).
Ob das wohl reicht?

Dax you can !!

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18.01.2009 – Ein herrlicher Tag für Hessen!

Ohne auch nur einen Wähler dazugewonnen zu haben, hat Herr KOCH die Wahl in Hessen (die Hessenwahl also) für sich entschieden.
Er hat damit vor aller Augen den Beweis angetreten, dass Lügen kurze Beine haben.
 Aber das war ja zu erwarten gewesen. Wir wurden heute lang und ausführlich über alles informiert was passiert ist, was hätte passieren können, müssen bzw. sollen und was niemals passieren darf.

Meine Hochachtung gilt deshalb nicht Herrn KOCH sondern seinem bemerkenswert zähen Gegner Torsten Schäfer-Gümbel.  
Auf hessisch „TSG“
 .  
Seit heute ist TSG  in die SPD-Spitze eingezogen und damit prominent worden.
Ein wahrer Glücksgriff. 

Ein guter Freund ist Karrikaturist. Er schäumt vor Freude und reibt sich so die Hände, dass sie  qualmen.
Torsten Schäfer-Gümbel ist seit der ersten Portraitzeichnung von Goofy der seit langem herbeigebetete Charakterkopf, der dieser Zunft wieder eine Chance auf Anerkennung bietet.

Diese Frisur, diese einmalige Brille und erst die Augen. Dieser Kopf, ja dieser Typ !!
Ein ganzer Berufsstand hat heute um 18.00 Uhr die Bleistifte gezückt und kritzelt sich im Moment  für die erste offizielle Darstellung des einzig wahren SPD-TSG warm.
Endlich haben wir Hessen ein Gesicht!

Oswin aus Grebenstein: Ich bin stolz ein Hesse zu sein!

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01.01.2009 – Erhöhung der Bundestagsdiäten

Der Link auf die Webseite des Deutschen Bundestags http://www.bundestag.de/wissen/glossar/D/diaeten.html 
führt zu folgendem Wortlaut:

Die Abgeordneten erhalten für ihr Mandat eine finanzielle Entschädigung. Die so genannten Diäten sollen Verdienstausfälle ausgleichen, die den Abgeordneten durch die Ausübung ihres Mandats entstehen und ihre Unabhängigkeit garantieren. 

Ihre Höhe wird auf Grundlage einer Empfehlung des Bundestagspräsidenten vom Bundestag beschlossen. Sie orientiert sich u. a. an der Höhe der Bezüge der einfachen Richter bei einem Obersten Gerichtshof des Bundes. 

Seit Januar 2008 beträgt die Entschädigung, die einkommensteuerpflichtig ist, monatlich 7 339 Euro. Am 1. Januar 2009 wird sie auf 7 668 Euro erhöht.

Tim
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Deutsches Bankensystem nur insolvent oder total korrupt?

Rainhart aus Puchheim
Es wird immer mehr. Jetzt gestehen sie, dass sie noch weitere 300 Milliarden verzockt haben !!
Ist das jetzt auch wirklich alles?
Die letzten Quartalsberichte der Banken für das Geschäftsjahr 2008 sind raus und die davon unabhängig festgesetzten Belohnungen(!) für die Bankenvorstände stehen unvermindert fest.
2008 war insgesamt für die Banken gar nicht schlimm. Es ist generalstabsmäßig gelungen eigene Verluste zu mindern und den Staatsbanken in großen Mengen Lehman-Zertifikate anzudrehen und darüber hinaus ein Drohszenarium aufzubauen, wodurch der Regierung unserer BRD und deren dummen Steuerzahlern eine Bürgschaft für den Fall der Fälle auf’s Auge gedrückt werden konnte. Die der selbstverliebte und sich selbst vor Eigenlob im Wege stehende Finanzminister durch jede Menge Unsinn vor aller Welt verteidigt:
…. Weiterlesen

Alles was uns gut und teuer ist

Verflixt, ist das Leben teuer geworden!

Die Verbraucherpreise sind in 2008 fast explosionsartig angestiegen.
Nahrungsmittel u. alkoholhaltige Getränke haben sogar die Mieten und Energiekosten überholt. Hier die Tabelle des „Statischen Bundesamtes“.

Titelheld ❗ Vasco aus Garmisch:
Ich frage mich gerade, warum wurde hier eigentlich das Jahr 2005 als Bemessungsgrundlage genommen. Weil Angela Merkel seit 2005 Kanzlerin ist?‘

Subjektiver Hinweis am Rande: …. Weiterlesen

Konjunkturpaket II

 
Vielleicht sollte unsere krisengetriebene Regierung schon einmal am „Konjunkturprogramm III – für  ALLE  Bürger unserer BRD“ arbeiten, um die Kaufkraft der von Arbeitslosigkeit bedrohten und Mutlosigkeit verfolgten Arbeitnehmer tatsächlich so zu stärken, dass sie auch nach einem Jobverlust wirklich nachhaltig über die Runden kommen.
Sie sind dann zwar bereits volkswirtschaftlich nur noch ein belastender Bestandteil der BA-Statistik und ganz sicher keine „Leistungsträger“ mehr. Niemand wird so richtig aufrichtig über sie sprechen wollen.
Interessant und vorzeigefähig sind immer nur die taffen Leistungsträger (immerhin inkl. sozialversicherungspflichtiger Minijober und „Aufstocker“) .
Ist das nicht drollig?  Die werden gerade allesamt unaufhaltsam immer weniger und dennoch geht es nur um die, die noch übrig geblieben sind oder die, die es bislang noch nicht erwischt hat.  Heute noch steuerzahlender Leistungsträger, Alibi der Regierung und als Stütze der Gesellschaft vorgeführt – morgen Abfallprodukt der Marktbereinigung  und Krisenbewältigung und lediglich noch Teil eines unangenehmen Dauerthemas über eine ausweglose Situation.

Parallel um uns herum hören und sehen wir auf allen Sendern unsere kombinierten Bank- und Anlageberater, kompetenten Wirtschaftsweisen und -fachleute,  universellen Globalversteher und über allen stehenden Finanzkoryphäen, die 2008 die nahende Krise nicht einmal spürten, ja sie sogar klein redeten oder überheblich ganz und gar von sich wiesen.
…..

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