91 Steuerhinterzieher zahlten bislang rd. 28 Millionen

@ Na bitte, geht doch! Zusätzlich haben noch weitere 71 Steuersünder Muffe bekommen, den Schwanz eingezogen und sich reumütig geoutet. In der Hoffnung, dass „Väterchen Staat“, der die armen und einfältigen Steuerzahler vertritt – aber psssst, darüber reden wir heute nicht – dass dieses „dummgütige Väterchen“, ihm beruhigend die schützende Hand auf das demütig gesenkte Haupt legt und ausser den hinterzogenen Steuern nichts von ihm verlangt. Denn Strafe, ist doch nicht gar nicht nötig, eher ungerecht. Strafe ist nur etwas für die, die sich haben erwischen lassen oder uneinsichtig sind.
Die MÜSSEN bestraft werden.
Aber nicht die im Grunde ihres Herzens doch eigentlich EHRLICHEN Selbstanzeiger, die jetzt als Beweis „unverzüglich“ das peinliche Outing auf sich nehmen. Auf die kann die Gesellschaft geradezu stolz sein. Eigentlich waren sie ja bereits ins Dunkel des Steuerschlupfloches abgetaucht. Doch nun schenken Sie ihr Geld dem Staate quasi freiwillig. Das will belohnt werden! Das sind doch die wahren Helden der Republik und keine Missetäter im eigentlichen Sinne. Sind sie doch Opfer eines miesen BND-DVD-Skandals.

Wenn diese Schmach durchgestanden ist, dann sind aber auch mal die anderen dran. Die Zigtausende, die Steuern allein dadurch hinterziehen, dass sie bei der Angabe der gefahrenen Kilometer mogeln. Das sind nämlich die wahren Feinde unserer Demokratie, die machen es sogar ohne Schuldgefühl. Und das hatte der Selbstanzeiger, dieses Schuldgefühl war immer, hat ihn permanent gepeinigt und nie konnte er so schlafen wie diese hartgesottenen km-Schummler. Aber da drückt der Staat beide Augen zu. Immer trifft es die Falschen.
Oh, es gibt keine Gerechtigkeit. Die, die etwas für diesen Staat tun, die müssen jetzt zu Kreuze kriechen. Und alles vor den Augen derer, die diese nachgezahlten Steuern für Ihr sorgenfreies HartzIV-Leben nehmen und es mit vollen Händen wieder verprassen.
In Liechtenstein war es wenigstens sicher.
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14 der spektakulärsten Fälle von Steuerbetrug

werden bei Handelsblatt.com vorgestellt.
😎 Ein WHO IS WHO der deutschen Gerichtsberichterstattung. Tolle Typen werden gezeigt. Manche hatte ich doch tatsächlich schon wieder vergessen. Daran sieht man, dass selbst knüppeldicke Dinger wieder in Vergessenheit geraten, sobald die nächste Sau durch’s Dorf getrieben wird. Zumwinkel hat gar nicht mal so schlechte Chancen, dass auch über ihn Gras wächst.

Pflegende Angehörige erben endlich mehr

Ich hab’s gehört und nachgelesen: „Der Wert der erbrachten Pflegeleistungen berechnet sich zukünftig im Erbfall nach einem Pflege-Ausgleich auf der Grundlage der gültigen Sätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung lt. Sozialgesetzbuch.“
Die Bewertung der Pflegeleistung soll sich an der gesetzlichen Pflegeversicherung (§ 36 Abs. 3 SGB XI) orientieren.
Wer danach einen Schwerkranken der Pflegestufe III ein Jahr zu Hause pflegt, erhielte 1.432,00 Euro monatlich. Demnach 17.184 Euro pro Jahr.“

Ich kann’s kaum glauben und wisch mir die Augen,  doch hier steht’s:

Leistungen bei häuslicher Pflege
Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI)
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Spediteuer gesteht 50-Millionen-Betrug

„Ich übernehme die volle Verantwortung für das, was geschehen ist“, sagte Thomas Betz am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. „Ich stehe zusammen mit dem Unternehmen für die Konsequenzen ein.“
Dem 49-jährigen Spediteur werden Bestechung und Sozialversicherungsbetrug mit einem Schaden von 50 Millionen Euro vorgeworfen. Hintergrund soll der illegale Einsatz osteuropäischer Fahrer auf Strecken innerhalb der EU gewesen sein.
Und manager-magazin hat die ganze Nachricht parat.
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Staatsanwaltschaft ist weisungsgebunden !!

😎 Nicht das Recht entscheidet was Recht ist, sondern die tagesaktuelle Politik !!!!!
Na toll!
Ich habe dies, wenn ich es in Filmen mitbekam, immer als dramaturgische Freiheit  der Regie oder des Autoren eingestuft. Oder vielleicht gar nicht so richtig darüber nachgedacht.
Doch heute gibt es ein Urteil im VW-Prozess und es heißt, dass noch nicht einmal die ganze Spitze des Eisbergs zu sehen ist, der eigentliche Skandal weit über den Betriebsrat und HARTZ hinausgeht und Personen betrifft, von den denen man bis heute noch gar nichts gehört hat.
UND: Die bisherigen Erkenntnisse aus Vorermittlungen liegen abrufbereit in den Schränken und Schubladen der Staatsanwaltschaften, des BND und der Politiker.
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Beamte müssen tatsächlich längere Arbeitszeit ertragen

Beamte haben sich mit einer Verlängerung ihrer Arbeitszeit ohne gleichzeitige Erhöhung ihrer Bezüge abzufinden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wies am Dienstag eine entsprechende Klage eines bayerischen Beamten ab. Es gebe keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 42 Stunden, hieß es in dem Beschluss. Insbesondere müsse der Freistaat seinen Beamten deswegen nicht mehr Geld zahlen.
Reuters-Deutschland

Der Fürst des goldenen Zwergenstaats spannt die Muskeln

Das manager-magazin.de berichtet …. Einen Tag vor dem geplanten Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Regierungschef Liechtensteins, Otmar Hasler, hat sich die Atmosphäre zwischen den beiden Staaten durch die Steueraffäre erheblich abgekühlt. In ungewöhnlich scharfen Worten sprach Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein am Dienstag in Vaduz von einem „vollkommen überrissenen Angriff“ gegen das Fürstentum und einer Kampagne eines Großstaates gegen einen Kleinstaat. Das amtierende Staatsoberhaupt warf den deutschen Behörden am Dienstag zugleich „Hehlerei in großem Stil“ vor …..

Gerade mal so groß wie eine eben erst dem Dorfstatus entwachsene Kleinstadt ist sein Reich – ich glaube 25 km lang und gerade mal halb so breit. Und dieser Zwergstaatenfürst wirft uns „Hehlerei“ vor. Offenbar ist das OK, aus Sicht seines Zwergendomizil mit diesen putzigen Finanzgebaren.
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Unicef verliert das Spendensiegel

Nach intensiven Prüfungen und Gesprächen in der Kölner Unicef Zentrale will das DZI diesen Schritt am Mittwochvormittag (20.02.08) bekannt geben. Bisher sind noch keine Gründe für die Aberkennung des Spendensiegels genannt worden.
Dies lese ich gerade bei WDR.de

😎 Ich bin mal gespannt, was Unicef-Botschafterin Frau Christiansen jetzt sagt. Ich dachte bereits darüber nach, als ich eine kurze Anmerkung zu Ihrem Einsatz für Unicef machte. Und….. ich bin immer noch gespannt, was diese Botschafterin in der nächsten Zukunft für dieses angeschlagene Label macht.
 

Thomas Haffa, wir denken gern zurück an EM.TV!

Stern vom 30.10.2002: „Mein Haus, meine Jacht, meine Jets“.
Er war der Held der New Economy, seine Filmfirma EM.TV höher notiert als Lufthansa. Thomas Haffa wollte so groß werden wie Disney – und baute ein Luftschloss. Jetzt steht der Multimillionär vor Gericht.

😎 Der sollte nie vergessen werden. Kommt für mich gleich nach Bernie Cornfield mit seiner IOS.

Steuer-Skandal: Informant enttarnt

Im Skandal um massive Steuerhinterziehung ist der Liechtensteiner Informant offenbar enttarnt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, hält sich der Mann derzeit in Australien auf. Der Anbieter der CD-Rom, der früher bei der Liechtensteiner LGT Bank tätig gewesen sei, habe die vertraulichen Daten in den vergangenen 18 Monaten Steuerbehörden in mehreren Staaten angeboten, darunter auch in den USA. Das Blatt beruft sich auf informierte Kreise.
n-tv setzt uns ins Bild

😎 Hat er noch eine zweite DVD? Normalerweise verkauft man so etwas doch häppchenweise. Man weiß ja nie …. !