Was UNICEF der deutschen Politik am Donnerstag mitteilte, überrascht nicht. Einer internationalen Vergleichsstudie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zufolge werden Kinder bis zu sechs Jahren hierzulande nicht ausreichend betreut und gefördert. Von den 25 untersuchten Industriestaaten belegte Deutschland nur den elften Rang…..
[mehr im Artikel JUNGE-WELT ]
❗ Ein Hinweis von Kurt aus Helmstedt
Kategoriearchiv: Gerechtigkeit
Chancen für Kinder in Armut
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Nordseeinseln klagen gegen Windparks
10. Dezember 2008 Die Nordseeinseln Borkum und Wangerooge befürchten Nachteile für den Tourismus durch zwei geplante Offshore-Windparks in Küstennähe. Über die Klagen der beiden Inseln verhandelt das Verwaltungsgericht Oldenburg am Donnerstag (1030). Die Kläger sehen durch den Bau der Windparks Riffgat bei Borkum und Nordergründe ihre Planungshoheit verletzt. [Zum Artikel]
❗ Tanja aus Saarbrücken macht uns auf diesen Artikel der FAZ aufmerksam.
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Dafür gebe ich 100 EURO …
…und verrechne sie mit der jährlich üblichen Geldsumme für Weihnachtsgeschenke.
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Das Unternehmen „Gnadenhof“, hier bei uns ist es „die Arche“, leidet unter permanenter Finanznot. Das Desaster der Finanz- und Wirtschaftkrise, das uns derzeit nervt und dessen Vernichtungsdrang mit unseren Steuermitteln großzügig bedient wird, ist bei der Arche Tag täglich zu Hause und schaut jeden Morgen herein. |
D.h. ich beteilige den regionalen Einzelhandel am Wohlergehen des Gnadenhofs für Pferde „Die Arche“ in Arpke/Lehrte. Wobei unserem Einzelhandel dabei nicht einmal ein Cent verloren geht, denn er wird auf der Stelle Nutznießer meiner Spende. Die fleißige Betreiberin des Gnadenhofs kauft davon Futter für die Tiere und dringend notwendiges Baumaterial für Ställe und neue Unterstände auf dem Gnadenhof, um die Tiere zu versorgen, trocken unterzustellen, die Schulden der tierärztlichen Versorgung zu zahlen und ihnen ohne Hunger über den Winter zu helfen.
Lassen wir die armen Tiere nicht im Regen stehen und retten sie vor dem Hunger- oder Kältetod.
Wir müssen nicht einmal selbst Hand anlegen oder etwa den Karren mit eigenen Händen aus dem Dreck ziehen. Wir sollten es aber auch nicht ganz allein der selbstlosen Frau Korroch und den armen Pferden überlassen. Das geht doch nun wirklich gar nicht!
Ich kenne Frau Korroch nicht persönlich (ich kenne sie gar nicht), dennoch spende ich noch heute 100,00 Euro.Und Sie?
Sie haben ganz bestimmt auch einen Gnadenhof in Ihrer Nähe.
Sie müssen ja dort nicht arbeiten, aber etwas geben sollten Sie schon.
Auch 10,00 Euro würden schon helfen.
Jeder Euro hilft.
Jeder!
Eure Ella
In unserer hiesigen Zeitung (NEUE Woche) steht, dass die selbstlose Hofbetreiberin Marion Korroch unter 0176-20164484 zu erreichen ist.
Die Volksbank Immensen BLZ 25193331 hat ein Spendenkonto mit der Nummer 7701911302 eingerichtet.
Sie können sich dies bei der Volksbank (Tel.: 05175 – 2007) direkt bestätigen lassen. Wenn Sie über http://www.dasoertliche.de/Themen/Volksbank/Lehrte.html anrufen kostet der Anruf noch nicht einmal Geld.
14.12.2008 – Nachtrag – Der Gnadenhof „Die Arche“ hat jetzt auch eine eigene Website:
http://www.arche-gnadenhof.de/
Höhere Geldstrafen für die Liechtenstein-Connection?
Gerade gelesen. Vielleicht kommt so wieder etwas Handgeld in die chronisch leere Staatskasse. Sprudelnde Quellen gibt es ja allerorten, man muss nur aufmerksam in alle Winkel hineinleuchten. Und Winkel gibt es jede Menge ……!
Berlin räumt auf. Was so eine Finanzkrise doch alles bewirken kann. Der Reichstag ist förmlich im Gerechtigkeitsrausch und überschlägt sich regelrecht dabei, uns mit Nachrichten zu versorgen, die uns suggerieren sollen, dass die Zeit des Regierens mit eingeschlafenen Händen, jetzt vorbei sei und es nun darum gehe etwas für die Bürger zu tun. Ich bin allertiefst beeindruckt.
Mehr Gerechtigkeit:
Künftig höhere Geldstrafen für Spitzenverdiener
Finanzkrise: Tränen hier und Champus dort.
Ist das die Managerkrankheit?
Sie verstehen meine Frage nicht?
Hm, na gut, dann will ich mal etwas ausholen:
Alle vergießen Tränen.
Der um seine Altersversorgung und sein Sparbuch bangende Steuerzahler und der von Wertverlusten am Boden zerschlagenen Klein- und Großaktionär sehen vor sich nur zerschlagenes Porzellan und es treibt ihnen das Wasser in die Augen.
Gleichermaßen sehen wir auch in den oberen Etagen der Banker und Anlageberater gerötete und feuchte Augen.
Weinen die etwas auch?
Offenbar nicht, denn die milliardenschweren Rettungspakte sorgen doch dafür, dass die bisherigen Manager-Gewohnheiten nicht abgestraft sondern sogar als unterstützungswürdig angesehen werden können.
Beispiel 1
Wir erinnern uns noch an die ebenfalls milliardenschwere Rettungsaktion der US-Regierung für den vor dem Kollaps stehenden Versicherer AIG, dessen Aktienwert von 67,00 Dollar je Aktie im vergangenen November auf sage und schreibe unter 2 Dollar am 10.10. fiel. Ein beeindruckendes Ergebnis hochdotiertem Managertums, welches den Versicherten und den Aktionären dieser Institution sicherlich auch noch den Schweiß auf die Stirn getrieben haben mag.
Zügig nach der Milliardenspritze atmete natürlich auch das Topmanagement auf. Hatten doch gerade Steuerzahler und Staat gezeigt, wer hier wen zu fürchten hat. Das war auch hier alle Male ein dadurch gerechtfertigter Grund in einem Luxushotel in einem dem Anlass angemessenen Umfange zu feiern. Die Rechnung dieses Vergnügens, gerade vom Steuerzahler verbürgt, belief sich dann auch auf nur zurückhaltende sehr 440.000 Dollar.
Auch hierfür gibt es eine einfache, aber nachvollziehbare Erklärung: „Die Feier war bereits seit Monaten geplant.“
Und wenn Top-Manager etwas zusagen, dann halten sie es auch. Das erwarten die Steuerzahler und Kunden aller Welt doch von ihnen. Schließlich soll jeder Vertrauen zu seiner Versicherung haben.
Das kann jeder einsehen. Das wussten schon unsere Väter: „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!“.
Beispiel 2
Wie „De Morgen“ aus Belgien zu berichten weiß, haben in Monte Carlo 200 Gäste der Dexia-Bank im Hotel de Paris die Eröffnung einer Filiale gefeiert, deren Eröffnung aber wegen der Finanzkrise gar nicht stattfand und tags drauf hat sich eine ebenfalls zahlreiche Schar Gäste der Fortis-Bank im Nobelrestaurant „Louis XV“ mit nicht gerade preiswerten Speisen bewirten lassen.
Zu später Stunde, als der Champagner bereits seine volle Kraft entfaltet, sollen sich einige aus der Teilnehmermenge der Dexia-Feier feuchtfröhlich und lauthals mit dem Trinkspruch „Auf alle, die ihr Geld verloren haben“ zugeprostet haben.
Da kann man nur sagen: „Im Wein liegt Wahrheit!“
Ist das die Managerkrankheit?
Junk Bond? Was ist das?
Liebe Frau Merkel, ich fand Ihre außerordentliche Regierungserklärung zur Finanzkrise und Ihre Zusage, mein Sparbuch zu retten, wirklich außerordentlich und sehr mutig.
Ganz etwas anderes als das, was wir vom Basta-Kanzler kennen (Ich denke z.B. mit Grausen an sein rot-grünes Vorhaben unserer BRD zur Dienstleistungsgesellschaft umzubauen und uns damit den Investmentbankern total auszuliefern).
Gestern gab es doch diese TV-Debatte in Nashville/Tennesee zwischen den beiden US-Präsidentenkandiaten.
Haben Sie zugehört? Mir hat’s die Sprache verschlagen.
Da gab der amerikanische Steuerzahler doch große Summen zur Rettung dieses AIG-Versicherungsriesen aus.
Erinnern Sie sich noch an die Artikel von Spiegel Online und Handesblatt? Das war doch wirklich knapp.
Haben Sie gehört, was der Präsidentschaftskandidat Obama da gestern gesagt hat?
„Die gerade gerettete AIG hat nichts Eiligeres zu tun, als mit den gerade spendierten Dollars sofort wieder JUNK-BONDS zu kaufen!“
Ich bin wie von der Tarantel gestochen aus dem Sessel gesprungen. Das muss doch etwas ganz Schlimmes sein. Was hat James Bond mit Junk Bond zu tun? Ich habe mich sofort zur Erklärung gegoogelt.
Wer auch nicht weiß was Junk-Bonds sind, der findet bei Wikipedia eine wirklich deutliche Erläuterung. Die kann sogar ich verstehen und, liebe Frau Merkel, lesen Sie das mal durch, Sie verstehen dann auch meine Fassungslosigkeit.
Liebe Frau Merkel, passen Sie bitte auf, dass so etwas hinter Ihrem Rücken bei uns nicht passieren kann.
Ihre Ella

Red.: Ella hat ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen.
Hier eine Passage vom 08.06.1999 zum Wandel der Volkswirtschaften in eine Dienstleisungsgesellschaft:
Landkreis Miltenberg: Im Kreis MIL lebt jedes 6. Kind in Armut!
Das sind mehr als 15% aller Kinder und die Dunkelziffer bezeichnet Herr Schüßler als so hoch, dass eigentlich jedes 4. Kind betroffen sein dürfte.
Der Tipp hierzu stammt von Dorothea aus Hof
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Über 116.000 Unterschriften für Initiative „Sozialabbau stoppen. Sozialstaat stärken.“ von Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität (VS)
Berlin (ots) – Über 116.000 Bürgerinnen und Bürger haben bereits die gemeinsame Initiative „Sozialabbau stoppen. Sozialstaat stärken.“ von Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität mit ihrer Unterschrift unterstützt. „Das zeigt, dass die Unzufriedenheit über die aktuelle sozialpolitische Lage in Deutschland groß ist“, erklärten die beiden Verbandspräsidenten Adolf Bauer (SoVD) und Prof. Dr. Gunnar Winkler (Volkssolidarität) am Freitag in Berlin.
Zum Artikel bei „na-presseportal“
Dank an Charlotte aus Wiek/Rügen für diesen Tipp.
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Armut auch im reichen Bayern
Die „sueddeutsche.de“ schreibt in ihrem Artikel „Armut auch im reichen Bayern“, dass die hohen Lebenshaltungskosten vielen Rentnern und einkommensschwachen Familien (gibt es Bayern auch) ziemlich zu schaffen macht, und dass sich deren Situation aktuell immer weiter verschlechtert.
Hans-Jürgen aus Plauen hat uns die Empfehlung zu diesem Artikel zugesandt.
Zum ausführlichen Bericht bitte [hier klicken]
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