Unsere BRD in guten Händen

userlogo christa
10% der Bürger Deiner-Meiner-Unserer BRD besitzen mehr als
60% des Vermögens und erzielen mehr als
30% des Einkommens.

Ist das nicht schön klar und übersichtlich?
Eure Christa

Gegen den steigenden Brotpreis

userlogo ellaSo nicht meine Herren Spekulanten!
So nicht!

Eben erfahre ich von Gitti (ebenfalls Userin), die Spätnachrichten berichteten, die Weizenpreise würden um bis zu 200% steigen (Roggen ebenfalls).
So die neuste Nachricht des Verbandes der Großbäckereien.
D.h. Weizenmehl klettert von  1 Euro auf 3 Euro.
Beachtlich!

Offizielle Erklärung: Schuld sei die schlechte Ernte in Russland  (bewirkte bekanntlich 50% Preissteigerung) und der darauf von Putin befohlene Exportstopp für Getreide. Putins Brotindustrie kauft bereits teuren Weizen in Polen ein, um die russische Bevölkerung bei Laune zu halten.
Weitaus mehr erhöhe sich der Weizenpreis jedoch durch Zocker, die mit Grundnahrungsmitteln an der Börse spekulierten.
Aber wie geht das?
Die Spekulanten kaufen z.B. 7% der Welternte auf (vielleicht schaffen sie auch einmal 10%).
Wie kommen dadurch 200% Preiserhöhung zustande?

Da stimmt doch etwas nicht. Oder?
Den Reibach machen also offensichtlich andere !!!!!

Jetzt aber die gute Nachricht:
„Ich
mach da nicht mit und backe ab sofort selbst!“ Weiterlesen

Info von der Ifa

Die TV-Hersteller Metz und Loewe rechnen mit einem heftigen Auftragsanstieg ab dem kommenden Jahr. Beide produzieren noch in unserer BRD (made in germany !!) und legen Wert auf Klasse statt auf Masse.

Gert aus Cottbus schreibt: „Leute, wenn Ihr für Eure hart verdienten Euros etwas haben wollt, z.B. echte deutsche Qualität, schaut erst einmal bei diesen beiden rein und sichert nebenbei Arbeitsplätze in unserer BRD. Eure könnten schon morgen dabei sein.  Erinnert Euch an das Dilemma der Zulieferindustrie und gerade jetzt, wo auch unsere stolze Rest-Bundeswehr ihre Struktur schon wieder einmal überdenkt und erneut weitere Standorte abgewrackt zu werden scheinen, ist jeder Job in unserem Heimatländle reinstes Gold wert.“

Red.: Für mich ist dies keine Werbung sondern ein Aufruf zum Wohle unserer BRD.

Gott sei Dank – ich muss nichts zahlen

logo f.Beitrag per Mail
Wir sollen hier ja möglichst das Gute über unsere BRD berichten.
Das ist nicht immer einfach oder besser ausgedrückt, es ist ziemlich schwierig. Wir sind so ans Meckern gewöhnt, dass wir bereits Augentrübungen für das Gute bekommen haben.

Heute ist etwas passiert, was ich unbedingt lobend erwähnen muss.
Es betrifft uns alle. Alle Deutschen. Alle Bewohner unserer BRD.

Das Haushaltsbegleitgesetz ist beschlossen worden.
Damit soll die Wirtschaftskrise oder besser, damit sollen deren Folgen überwunden werden. Also u.a. soll auch das – in Anführungsstrichen verschleuderte – Geld wieder erwirtschaftet werden, welches die Banken von uns Steuerzahlern erhalten haben, um aus dem Fiasko ihres Versagens heraus zu kommen und ihre Misswirtschaft im wesentlichen weiter und unverändert fortsetzen zu können.
Die Wirtschaft – damit sind im allgemeinen die Großbetriebe gemeint – Weiterlesen

Arbeitslosenzahlen Mai 2010

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Mai 2010 usw. [ hier klicken].

Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST
Seite 52 „unsere BRD“ OST
Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 56+57 „Kurzarbeit“
Seite 58-60 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“
Seite 73 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“
Seite 75 „Bedarfsgemeinschaften“
Seite 76-78 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“
Seite 79-81 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“
Seite 82 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Unsere BRD ist in der EU der größte Nettozahler ….

Bürger's Beitrag…. und es ist Quatsch, wenn uns immer wieder „erzählt“ wird, wir bekämen trotzdem mehr aus den EU-Kassen zurück als wir einzahlen.

Die  Niederlande zahlen sogar einen noch höheren Pro-Kopf-Betrag als wir und  bekommen ebenfalls deutlich weniger zurück als sie zahlen.

Richtig abgesahnt haben die Griechen. Deren Überschuss (Differenz ihrer EU-Einnahmen aus den EU-Töpfen gegenüber ihren spärlichen griechischen Zahlungen) beträgt mehr als 6.000 Millionen Euro (oder in der heute gängigen Währungseinheit  6 Milliarden Euro = 6.000.000.000.). Mit zunehmender Tendenz. Spanien und Portugal haben auch ganz gut „zugegriffen“, sogar die ehedem so lautstark mit ihrem erfolgreichen Big Business prahlenden Iren haben von der permanenten Infusion der EU ganz prächtig gelebt; zumindest solange die Infusion ständig Nachschub in das Gebilde auf Luft lieferte.

Unsere lebensfrohen italienischen Nachbarn, die ebenfalls unter der Wirtschaftskrise leidenden sturen Briten, die den EURO immer noch ablehnen und auch unsere demokratischen französischen Freunde haben immer wieder „draufgezahlt“, um den Gedanken der EU aufrecht zu erhalten. Wie unsere BRD.
Wir zahlten gute 11 Milliarden mehr ein, als wir herausbekamen. Italien hat knapp 5 Milliarden, die Niederlande und die Franzosen jeweils beinahe 4,5 Milliarden und das englische Königreich hat fast 3 Milliarden berappt.
Aber das sind nicht alle, die draufgelegt haben.
Ebenfalls machten Schweden, Dänemark, Österreich und Finnland ein Minus. Sogar Zypern hat eine negative Bilanz und zahlte in die Gemeinschaftskasse reichlich ein, um damit die Nettoempfänger zu unterstützen.

Die Zahlen von 2008 zeigen deutlich wer zahlt und wer kassiert.
Das allein ist  gar nicht so furchtbar, denn derjenige, der mehr hat, muss auch mehr zahlen. Das ist in einer Gemeinschaft so. Das gilt sauch für den horizontalen Finanzausgleich der Bundesländer in unserer BRD.
Auch ist es so, dass die Guten noch einmal richtig in die Tasche kommen, um die weniger Guten und die gemeinsame Idee (Währung?)  zu retten.
Egal, ob es Sinn macht oder das Ende der Gemeinschaft (EU?) nur hinauszögert.

Furchtbar ist, dass die Nettoempfänger z.T. Bilanzen gefälscht haben, um überhaupt erst in den Kreis der EU-Partner zu gelangen und sich damit zu Nettoempfängern haben machen lassen.

Das ist in meinen Augen nichts anderes als Betrug.
Ganz schlicht und einfach!
Oder kennt jemand ein anderes Wort dafür?

Die Situation der zahlenden Länder wird in Zukunft keineswegs besser, da die notleidenden Länder zunehmen und die Kassen der besser verdienenden Staaten auch immer weniger Inhalt aufweisen.

Hören wir auf die Signale aus Berlin, wird uns klar, dass wir die anderen nicht hängen lassen dürfen aber für diese auch im eigenen Ländle mehr sparen müssen.
Der Begriff  „Steuersenkungen“ wird – wie erwartet – zurück ins Buch der “Unworte“ verfrachtet und die Partei, die uns diesen „Honig um’s Maul geschmiert hat“  wird sich mit handfesten Forderungen zurückhalten, um sich im Falle des Scheiterns nicht auch noch immer wieder an die leere Phrasendrescherei ihres Vorsitzenden erinnern lassen zu müssen.

Ich möchte die Vertreter dieser vorlauten Nischenpartei bitten, ihren Wahlslogan nach Brüssel zu tragen:

MEHR NETTO VOM BRUTTO

Ich würde allerdings die inzwischen länderübergreifend bis auf ewig und nun endgültig bis auf die Knochen blamierte FDP-EURO-Kennerin Silvana Koch-Mehrin aus dem EU-Parlament abberufen, der auch das verzweifelte „Beschwören“ einer – trotz katastrophaler Fehlers – an sich doch korrekten Ansicht und „richtigstellende Geschreibe“ auf der eigenen Website nicht mehr aus der Patsche hilft.
Schade um das Geld, welches wir für diese Quoten-Frau nach Brüssel überweisen, damit sie dort als Vize-Präsidentin des EU-Parlaments entlohnt wird  (zu einem Fachressort reichte es offenbar nicht aus).
Sehr schade, dass sie durch ihren Aufenthalt direkt an der Erhöhung unseres Minusgeschäft teilnimmt.  Immerhin eine messbare Aktivität dieser Frau.

Mehr davon steht hier beim Centrum für Europäische Politik.

Wollen Sie sich einmal so richtig aufregen?
Lesen Sie den 8-Seiten-Bericht bei FOCUS:
EURO-Krise: Wie schlecht es den Schuldensündern wirklich geht
Ich garantiere Ihnen Schrecken und Aufregung pur!

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 3)

Was hat sich getan?
Inzwischen hat die Verhinderungspflegerin die ersten 3 Rechnungen bei der Pflegekasse eingereicht und berechnet für die Pflege meiner Mutter 42,40 Euro für jeden 6-Stunden-Pflegetag. Das Geld wurde ihr ausgezahlt.

Ich zahle dafür, wie bereits berichtet, zusätzlich die 25% pauschale Lohnsteuer auf die Nettolohnsumme und die darauf anfallende Kirchensteuer (5% von den 25%, also 1,25% der Nettolohnsumme) ebenfalls.

Ich berichtete der Pflegekasse dies noch einmal und fragte nach, ob der Nettolohn und die pauschale Lohnsteuer nicht den Gesamtlohn darstellen, vergleichbar mit dem Bruttolohn einer angestellten Pflegekraft und ob deshalb nicht auch die Lohnsteuer (auf Antrag) erstattungsfähig wäre.

Die Ablehnung der Pflegekasse überrascht nach all dem Vorherigen nicht mehr wirklich.

Ich erhielt die Auskunft, dass es den Pflegezuschuss für die Verhinderungspflege in Höhe von 1.510,00 EURO zweimal (2x) gibt.
Erfreulich für diejenigen, die pflegen:
Einmal die Verhinderungspflege für bis zu 28 Tage, die zu weniger als 8 Stunden täglich ausgeübt wird
und zusätzlich
die Verhinderungspflege, die an bis zu 28 Tagen zu mehr als 8 Stunden täglich stattfindet (also z.B. für eine Urlaubsvertretung).
Wobei der erste und der letzte Tag eines Urlaubs als eine Verhinderungspflege mit weniger als 8 Stunden angesehen und auf die erste Variante der Verhinderungspflege, nicht auf diese zweiten 28 Tage, angerechnet wird.

Doch nur eine Variante kann in Anspruch genommen werden. Allerdings ist eine Kombination dieser verschiedenen Varianten drin. Beispiel: 14 Tage Urlaub (12x mehr als 8 Stunden + 2 x weniger als 8 Stunden) und dazu 14 verschiedene oder einzelne Tage mit weniger als 8 Stunden Verhinderungspflege.
Warum diese Trennung, wenn es zwar 2 Varianten gibt, aber nur jeweils 1 in Anspruch genommen werden kann und die 28 Fördertage nicht überschritten werden können?
Richtig schlau wurde ich auch in dieser Sache nicht.

Verhinderungspflege „aber richtig“ ist gar nicht so einfach.

Red.: Attila hat noch einen 4. Teil geschrieben:
http://www.unserebrd.de/2010/10/08/verhinderungspflege-ein-tatsachenbericht-teil-4-neu/

 

Alles dreht sich um den EURO und meine Lebenslust verringert sich von Tag zu Tag

userlogo ella
Ich lese seit Tagen: „Das könnte knapp werden!“
Langsam glaube ich es auch.

Sollten wir nicht auch etwas kürzer treten?
Rund um uns herum ziehen düstere Wolken auf,  der Rettungsschirm zeigt sich nicht groß genug, unsere Nachbarschaft beginnt zu sparen und der Bevölkerung das Geld für den Konsum zu entziehen, durch höhere Steuern und Abgaben.
Das könnte wirklich knapp werden.
Wovon sollen die Europäer denn dann noch einkaufen gehen, Mehrwertsteuern zahlen, den Händlern Umsatz bescheren, den diese dringend für die Begleichung ihrer Rechnungen und die Bezahlung der Löhne benötigen?
Irgend etwas geht da, scheint es, gründlich schief, so die Meinung aller Wirtschaftsweisen.
Da geht etwas gerade sogar voll ins Leibchen, so meine Meinung.

Bis vorgestern habe ich überall gehört, die EU-Staaten hätten kein neues Geld gedruckt.
Vorgestern sagt auf Phoenix ein Wirtschaftler aus der ARD-Redaktion, die Keller der Regierungen sind prall gefüllt mit frisch gedruckter Währung.
Dann sage ich mir wieder: „Diese muss ja auch binnen weniger Stunden raus in den Wirtschaftskreislauf, wenn die Staatsbürgschaften fällig würden. Also muss sie ja bereits gedruckt. Oder?“
Staaten untereinander können sich mit weiteren Bürgschaftsversprechen beruhigen, die Bevölkerung aber hat die Nase von leeren Versprechungen gestrichen voll und will Bargeld sehen, weil der Metzger um die Ecke seine Ware auch nicht mehr auf „Anschreiben“ herausgibt. Denn er rechnet ebenfalls mit dem Verfall der Währung und er will das Geld deshalb lieber heute als morgen.  Er rechnet also mit Preisverfall, mit Inflation!
Ist das so richtig?
Oder versteckt seine bereits zu festen Preisen eingekaufte Dosenwurst bis die Preise ins astronomische gestiegen sind. Das wäre eine Erklärung für die klassische Flucht in die Sachwerte.

Um das Volk bei Laune und den Konsum in Fahrt zu behalten, braucht es Geld. Durch eine Erhöhung der Geldmenge bei stagnierendem oder gar abnehmendem Warenangebot beginnt aber die Inflation. So soll es nach dem Krieg gewesen sein, haben mir meine Eltern immer berichtet.
1 Billion Reichsmark für ein Laib Brot.
Statt Geld waren Zigaretten damals die Währung der Bevölkerung.
Meine Eltern haben sich von diesem Erlebnis niemals erholt und als Kind konnte ich in den Fünfzigern im „Kinderladen“ meiner großen Schwester mit derartigen Scheinen, die wir von unseren Eltern in ziemlich großen Mengen zum Spielen bekamen,  noch „die Einkäufe“ bezahlen.
Das ist „Schwarzmalerei“  sagt mein Mann. 
Aber was wäre denn nach einem Staatsbankrott?

Macht der Staat es aber anders herum und reduziert durch höhere Steuern das verfügbare Geld der Bürger oder dessen (unsere) Kaufkraft kann genau das Gegenteil geschehen. Die Bürger können sich nichts mehr leisten, versuchen schwarz arbeiten zu gehen, um Steuerabgaben  zu sparen, vermindern weiter die Steuereinnahmen und wenden sich vom versagenden Sozialgefüge des Staates einfach ab.
Das gilt allgemein als das Gegenteil von Inflation und ist wohl ebenso furchtbar.

Aber dafür haben wir ja unsere Regierungen, deren schlaue Köpfe und hellwacher Verstand jetzt gefragt sind.
Hoffen wir, dass wir uns da nicht vertan haben.

Vermutlich wäre es klüger und vorausschauender gewesen, wenn wir bereits früher unsere klügsten Köpfe nach Brüssel geschickt hätten, statt z.B. Frau Koch-Merin und ihresgleichen. Wir hätten bestimmt bereits eu-weit eine einheitliche Währungs- und Wirtschaftspolitik.  Aber das hätte bedeutet, dass Politiker aller Länder noch mehr Macht und Kompetenz abgeben müssten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer unserer Politiker dazu bereit ist oder gewesen wäre.
In anderen Staaten sitzen wie deren Zwillinge ebensolche Politiker.
So ein Vorhaben ist wohl schwer umsetzbar in einer Welt, in der sich jeder nur für seine möglichst steile Karriere interessiert,  für schlauer als sein Gegenüber und all die anderen für Hinterwäldler hält.

Ich habe allein heute folgende Nachrichten gefunden, keine hat mich beruhigt – im Gegenteil – und ich beginne einmal mit:

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BRD, Griechenland, Europa, „Globo“ und Ratschläge ohne / bis zum Ende

Red@
Heute bekommt Griechenland die erste EU-Knete-Infusion.
5,5 Milliarden sollen es sein.
Bemerkenswert, dass ich nicht einmal mehr bei diesen Summen grübele, wie viel das eigentlich ist.
Zehntausend Euro sind gar nichts mehr , hunderttausend Euro locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, bei Millionenbeträgen zuckt keine Augenbraue, selbst der Begriff Milliarden (Mehrzahl) gehört heute bereits zum alltäglichen Sprachgebrauch, ja nicht einmal die Billion an Staatsverschuldung schafft Unruhe.
Was ist eigentlich passiert?
Vor wenigen Stunden erst gingen, wahrscheinlich  auf Grund eines Computerfehlers, die Börse und weltweit alle Aktienvermögen in die Knie. Klar waren alle überrascht, als der Wert binnen Stunden um 20% sank, aber Panik kam nicht mehr auf.
Wir sind insgesamt erheblich ruhiger geworden und wenn wir’s mal bei Licht betrachten, sind wir eigentlich gar nicht einmal so furchtbar weit weg von den griechischen zahlen und wir sollten uns damit befassen, dass auch bei uns mehr als nur die Gürtel enger geschnallt werden müssen.
Warten wir die kommenden Wochen ab.
Wir werden feststellen dass Griechenland nicht nur gestern und heute pleite ist, wir werden bitter erfahren müssen, dass Griechenland auch morgen noch pleite ist und es auch über übermorgen hinaus noch bleiben wird.
Wie sagte es gestern der junge Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Joachim Voth auf 3SAT so treffend, die Griechen waren in den letzten 180 Jahren mehr als 90 Jahre immer mit dem Geld knapp und die restlichen 90 Jahre waren sie pleite.

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Nachrichten aus dem Land der Steuersünder

Sie machen Ernst.
Ich meine die Griechen.
Das werktätige, geringverdienende Volk hat seine Feinde ausgemacht und die Kinder der ehrbaren Arbeiter und Angestellten, die als Finanzbeamte jetzt auch mit Kürzungen ihrer Gehalts- und Pensionsbezüge rechnen müssen, greifen hart um sich und zu.

Millionäre und Steuerhinterzieher werden ausgespäht, durchleuchtet, denunziert und ins grelle Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Jeder beobachtet ab gestern den anderen. Niemand ist mehr vor der anonymen Anzeige des Nachbarn sicher.
„Wenn ich, dann die anderen auch!“

Griechenland brodelt.
Lest auch einmal zwischen den Zeilen und labt Euch an der Gewissheit, dass in Griechenland die Ungewissheit grassiert.
Zum Artikel des schweizer „Tages-Anzeiger“ hier klicken.