Bahnsteig oder Abstieg? In vielen Fällen „Zumutung“.

userlogo ellaWenn ich morgens nicht oder nur unpünktlich an meinem Arbeitsplatz komme muss dies nicht an einem Streik der Bahnbedienstetenoder einem Glatteisunfall liegen oder daran, dass mein Wecker die Zeit „verschlafen“ hat.
Es könnte gut sein, dass der Bahnhof, von welchem aus ich umweltbewusst meine täglichen Fahrten beginne, schlichtweg über mir zusammengebrochen ist.
Ganz ohne Erdbeben oder Kometenbeschuss.

Sie fahren auch mit der Bahn und Sie meinen ich fantasiere?
Dann gehören Sie offenbar zu den Glücklichen, die auf einem herausgeputzten Großstadtbahnhof in Ihre schienengebundene Fahrgelegenheit einsteigen und auf einem ebensolchen erfrischt und putzmunter den gemütlichen Zug auch wieder verlassen.

Bei mir ist es anders. Leider!
Ich fahre von Kleinkleckersdorf im A-Bezirk ca. 30 lm nach Kleinkleckersdorf im B-Kreis. Und zurück.
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Arbeitslosenzahlen Februar 2011

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für Februar 2011 usw. [ hier klicken].
Seite 69 Bestand Leistungsempfänger „Arbeitslosengeld“
Seite 70 Eckwerte „Empfänger von Alo“ insgesamt
Seite 72 Grundsicherung nach SGB II
Seite 73 Grundsicherung nach SGB II WEST
Seite 74 Grundsicherung nach SGB II OST
Seite 75 gemeldete Arbeitsstellen
Seite 76 gemeldete Arbeitsstellen WEST
Seite 77 gemeldete Arbeitsstellen OST
Seite 78 bei Agentur gemeldete Stellenangebote

Sie finden in diesem Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Benzin-Gipfel (E10) ist ein Schlag ins Wasser

logo f.Beitrag per MailGestern fand der von unserem Wirtschaftsminster Brüderle angezettelte ➡ Benzin-Gipfel statt und was kam dabei heraus?
Nix!
Es bleibt alles wie es ist.
Schließlich sind die Tanks der Sprithersteller rappeldickevoll und die ➡ E10-Plempe (die Hersteller nennen das Zeugs selbst vorsorglich auch nicht Benzin, sondern reden lieber gleich nur vom „Produkt“) muss an den Autofahrer/ die Autofahrerin gebracht werden.
Koste es was es wolle (für den Verbraucher)!

Unser Umweltminister 🙄 Röttgen will es uns andrehen, weil die Umwelt geschützt wird und wir gegen den steigenden ➡ Rohölpreis und den libyschen Lieferanten ➡ Gaddafi antreten müssen.

🙄 Brüderle kündigte eine teure Werbekampagne an, in welcher den Autofahrern die DAT-Tabelle über die E10-Verträglichkeit ihrer Fahrzeuge an den Tankstellen nachgewiesen werden soll.
Diese Liste sei verbindlich.
Unser neuer ➡ User SHOP VISION informierte in seinem Info-Blog darüber, dass sie bereits seit dem 01.03.2011 existiert.
Immer wieder wurde auf der Pressekonferenz erklärt, dass für sie juristisch das bürgerliche Recht gelte und man sich deshalb darauf verlassen könne.

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Schon wieder fast 1 Milliarde futsch

Red@Heute früh habe ich mitbekommen, dass deutsche Fahnder der Finanzverwaltung einer geschäftsmäßig organisierten ➡ Steuerhinterziehung in großem Stil auf die Schliche gekommen sind und vorerst von einem Schaden ausgehen, der knapp eine Milliarde ausmachen dürfte. Kleinere Beträge bis zu einer Höhe von 150 Millionen, die morgen und übermorgen festgestellt werden sind von mir in diesem Betrag bereits berücksichtigt.

Einige Verantwortliche sollen bereits hinter Gittern sitzen und auf ihren Haftprüfungstermin warten.
Das ist durch die HartzIV-Debatte, die Guttenberg-Affäre und die Freiheitskämpfe in Nordafrika fast untergegangen.

Wie wurde es gemacht?
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Die Mindestlohn-Tombola

Noch immmer gibt es keinen generellen Mindestlohn aber das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz öffnet unsere BRD ab Mai für die EU.

Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser und Regierungsberater, ist der Meinung, das 5,00 Euro das Maximum sein müssen, weil höhere Löhne zwingend Arbeitsplätze kosten. 

Die Grünen haben sich auf 7,50 Euro eingeschworen,
die SPD fordert 8,50 Euro,
die Linke möchte 10,00 Euro durchsetzen,
die FDP will davon nichts wissen,  will alles dem freien  Spiel des Marktes überlassen und hält einen generellen Mindestlohn für ganz übles Teufelszeug, signalisiert jedoch, dass man über 6,97 Euro „reden“ kann, dem Mindestlohn der Briten. 
  

Dabei steht doch längst fest, dass nicht einmal ein Mindestlohn von 10,00 Euro ausreichen würde, um Altersarmut im Rentenalter zu verhindern.

Aber immerhin, sogar der Discounter Lidl fordert einen Mindestlohn von 10,00 Euro.

Dr.Gregor Gysi zur Lage der Beschäftigen in unserer BRD

Red@
„22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten
im Niedriglohnsektor.

Rund die Hälfte der Neueinstellungen erfolgt befristeten Arbeitsverträgen.
Die Zahl der Aufstockerinnen und Aufstocker stieg um 100 000 auf 1,4 Millionen.
Unter den Aufstockern sind 92 000 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter.“

Rede im Deutschen Bundestag am 11.02.2011 
 

War Lehman-Brothers Inc. nur ein Bauernopfer und womöglich unschuldig?

userlogo christaWar die in den USA gestartete Wirtschaftskrise vielleicht gar keine Lehmann-Brother-Finanzkrise, allein ausgelöst durch die Finanzierung billiger Grundstückskäufe, wie wir alle denken?
Liegt des Pudels Kern vielleicht gar nicht in der geheimnisvollen Welt der Banker verborgen, sondern liegt für jeden sichtbar ganz offen zutage?
Lag es einfach an der von freier Marktwirtschaft träumenden US-Wirtschaft?
Haben uns amerikanische Unternehmer die Suppe eingebrockt und haben wir deshalb bislang nichts gemerkt?
Nicht einmal beim Auslöffeln?

Prof. Raghurm Rajan  vertritt eine interessante These, die es in sich hat. Auch von der haben wir noch nichts gehört. Spezialisten und Wirtschaftswissenschaftler einmal ausgenommen. Dazu zähle ich unsere Wirtschaftsweisen, die die Regierung beraten sollen, nun noch weniger als vorher.

Prof. Rajan sagt, dass der Ursprung der Finanz- und Wirtschaftskrise in der ungerechten Bezahlung us-amerikanischer Arbeitnehmer begründet liegt.
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Bundesverfassungsgericht, HartzIV-Regelsätze, unsere Regierung

Das Bundesverfassungsgericht forderte im Februar 2010 (vor mehr als 1 Jahr) vom Gesetzgeber, also von unserer Regierung bis 31.12.2010 eine korrekte Berechnung der HartzIV-Sätze.
Es sagte mit keinem Wort etwas über die Höhe der Regelleistungen oder verlautbarte etwas von 5 oder 11 Euo, um welche die Regelleistungen zu erhöhen wären.
Vielleicht sind es ja auch nur 200 Euro, die dabei insgesamt herauskommen, vielleicht aber auch 600.
Egal!
Was Recht ist muss Recht bleiben (oder werden!).
Dem Bundesverfassungsgericht ging bzw. geht es lediglich um Gerechtigkeit bei der Handhabung unserer verfassungsmäßigen Rechte.
Nicht mehr und nicht weniger.

Was die regierende schwarz-gelbe Koalition aber daraus unter der Federführung unserer Bundesmutter von der Leyen inzwischen gemacht, wie sie die gerichtlich angeordneten Berechnungen zeitlich verschleppt hat, dann schließlich unter höchster Eile in letzter Minute doch noch durchführen musste und wie sie jetzt der Opposition die Schuld für den Terminstress gibt, ist mehr als nur ein makabrer Witz.

Ich empfinde dies als eine Verhöhnung der Verfassung unserer BRD, unseres höchsten Gesetzes und als eine Demütigung unserer Bevölkerung.
Ich fühle wie wir von dieser Regierung unter der Federführung dieser Frau mit Füßen getreten werden und ich fühle mich dabei mies.

Ich bin weder Hartz IV-Empfänger noch rechne ich damit, dies jemals zu werden. Gerade als sogenannter „Besserverdiener“ verlange ich, dass Recht, Ordnung und über allem Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu herrschen haben.

Besonders in einem Land wie unserem!

Als ich gestern REDs Zitate aus dem Plenarsaal las, in welchen wir von unseren eigenen Mitgliedern des Bundestages stolz als weltgrößte Wirtschaft bezeichnet wurden, kommt mir alles noch viel, viel abstruser vor.

Ich muss meiner Meinung Luft machen, wir leben schließlich nicht in einem Operettenstaat bzw. sollten wir unbedingt verhindern, zu einem solchen zu werden.

II. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
 
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass
die Vorschriften des SGB II, die die Regelleistung für Erwachsene
und Kinder betreffen, nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf
Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG erfüllen.

Die Vorschriften bleiben bis zur Neuregelung, die der Gesetzgeber
bis zum 31. Dezember 2010 zu treffen hat, weiter anwendbar.
Der Gesetzgeber hat bei der Neuregelungauch einen Anspruch auf
Leistungen zur Sicherstellung einesunabweisbaren, laufenden, nicht
nur einmaligen, besonderen Bedarfs fürdie nach § 7 SGB II
Leistungsberechtigten vorzusehen, der bisher nicht von den Leistungen
nach §§ 20 ff. SGB II erfasst wird, zur Gewährleistung eines
menschenwürdigen Existenzminimums jedoch zwingendzu decken ist.

Bis zur Neuregelung durch den Gesetzgeber wird angeordnet, dass
dieser Anspruch nach Maßgabe der Urteilsgründe unmittelbar aus
Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG zu Lasten des
Bundes geltend gemacht werden kann.

Hier klicken und das vollständige Urteil lesen

 

Willi Brase (SPD) zur Qualifizierungsoffensive

Red@Bund und Länder sind in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland die Verpflichtung eingegangen, die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung von 17 Prozent in 2008 auf 8,5 Prozent bis 2015 zu halbieren.

Wir haben in Deutschland mittlerweile – das ist durch mehrere Studien belegt – über 2 Millionen junge Erwachsene im Alter von 25 bis 35 Jahren ohne Berufsabschluss.

Wir haben junge Männer und junge Frauen mit Migrationshintergrund – 38 Prozent der Männer, 40 Prozent der Frauen -, die keine Ausbildung haben.

Das sind Millionen von Menschen!

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat jedoch den Rechtsanspruch darauf, einen Hauptschulabschluss nachholen zu können, gestrichen. Sie hat den Eingliederungstitel um 2 Milliarden Euro gekürzt. Und das trifft natürlich auch junge Leute.
Stattdessen wird über Zuwanderung ausländischer Fachkräfte diskutiert.

Millionen junger Erwachsener ohne Berufsabschluss,
und dann wollen wir noch welche hereinholen!

Das ist der falsche Weg.

Die Arbeit in Deutschland muss mit denen gemacht werden,
die hier in Deutschland leben.

So argumentiert ➡ Willi Brase (SPD) für seine Partei vor den Mitgliedern des Deutschen Bundestags.
Das hört sich doch gut an. Oder?

SPD für vernünftigen Mindestlohn

Red@
AuchWilli Brase von der SPD und Mitglied des Deutschen Bundestages tritt für einen vernünftigen Mindestlohn und eine vernünftige Regelungen in der Leiharbeit ein:

„Wenn über Leiharbeit und über den Niedriglohnsektor diskutiert wird, muss man einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir jährlich über

11 Milliarden Euro

aus öffentlichen Kassen, Staatsgeld, aufwenden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die für wenig Geld arbeiten müssen, eine Aufstockung zuzahlen.

Dieses Geld auszugeben, ist überflüssig.“